DE29923025U1 - Kabelkanalsystem - Google Patents
KabelkanalsystemInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kabelkanalsystem zur Installation von elektrischen Geräten, wie Steckdosen, Schaltern oder der gleichen, bei dem die Energie-, Kommunikations-/ EDV-Leitungen getrennt geführt sind.
Bekannt sind eine Vielzahl von Installationskanälen für die Leitungsführung und den Geräteeinbau im Brüstungsbereich, die ein- oder zweizügig ausgebildet sind. Durch die zweizügige Ausbildung des Installationskanals können Emergie-, Kommunikations-/ und EDV-Leitungen getrennt geführt werden. Steckdosen, Kommunikations- und Datenanschlüsse können mit Hilfe einer Schnellbefestigungstechnik (Aufrastung) auf einer im Kanal vorgesehenen Schiene angeordnet werden.
Die Abschnitte zwischen den Steckdosen oder dgl. werden mit einer Abdeckung verschlossen.
Aus der DE 3708357 A1 ist ein Leitungsinstallationskanal bekannt, der aus einem im wesentlichen einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden Kanalunterteil mit einer Rückwand und Seitenwandungen besteht, wobei die offene Vorderseite durch einen Deckel verschlossen ist. An der Kanalrückwand ist ein Mittelsteg angeformt, der an seiner freien Kante ein Befestigungsmittel in Form einer T- förmigen Nut besitzt.
An dieser Nut können Einbauteile, wie Kanaltrennwände, Geräteeinbaudosen usw. verankert werden. Parallel zum Mittelsteg und mit seitlichem Abstand sind Seitenstege vorgesehen, die an ihrer freien Kante Befestigungsmittel in Form eines pfeilförmigen Profils besitzen. Auf Mittelsteg und/ oder Seitenstege können Abdeckleisten aufgesetzt werden, so daß zwei zusätzliche, allseits abgeschlossene Kammern für elektrische Leitungen enstehen.
An dieser Nut können Einbauteile, wie Kanaltrennwände, Geräteeinbaudosen usw. verankert werden. Parallel zum Mittelsteg und mit seitlichem Abstand sind Seitenstege vorgesehen, die an ihrer freien Kante Befestigungsmittel in Form eines pfeilförmigen Profils besitzen. Auf Mittelsteg und/ oder Seitenstege können Abdeckleisten aufgesetzt werden, so daß zwei zusätzliche, allseits abgeschlossene Kammern für elektrische Leitungen enstehen.
Diese Kammern verlaufen auch unter Einbaugeräten ohne Unterbrechungen der Kanaltrennung und erlauben gleichzeitig die Einführung von beliebigen Kammern in die Einbaugeräte.
Einzügige Installationskanäle haben den Nachteil, daß Geräteeinbaudosen den Kanalquerschnitt einengen, so daß oft kein Platz mehr für zusätzliche Kabel vorhanden ist.
-2-
Auch daß Einziehen von zusätzlichen Kabeln wird durch die Geräteeinbaudosen erschwert. Diese müssen teilweise entfernt werden, um das zusätzliche Kabel einzulegen.
Beim Einziehen eines neuen Kabels müssen die Abdeckungen bis zu der Stelle entfernt werden, an der die neue Geräteeinbaudose gesetzt werden soll.
Einzügige Installationskanäle lassen ein getrenntes Führen von Energie-, Kommunikations-/ und EDV-Leitungen nicht zu, so daß sich die ungeschützten Leitungen überkreuzen können.
Einzügige Installationskanäle lassen ein getrenntes Führen von Energie-, Kommunikations-/ und EDV-Leitungen nicht zu, so daß sich die ungeschützten Leitungen überkreuzen können.
Zweizügige Installationskanäle, die entweder aus zwei einzügig ausgebildeten Kanälen zusammengesetzt sind oder aus einem in zwei Kammern aufgeteilten Kanal, dessen Kammern jeweils seperat abgedeckt werden können, bestehen, erlauben das getrennte Führen von Energie-, Kommunikations-/ und EDV-Leitungen, so daß Überkreuzungen vermieden werden.
Die Nachteile, die beim zusätzlichen Einziehen von Leitungen bzw. bei Einbau von Geräteeinbaudosen auftreten, bleiben jedoch bestehen .
Bei Installationskanälen, deren Zweizügigkeit durch einen Einsatz einer Trennwand hergestellt wird, bestehen die Nachteile darin, daß im Bereich der Montage der Geräteeinbaudose die Trennwand unterbrochen wird und die Geräteeinbaudose den freien Kanalquerschnitt einschränkt.
Teilweise müssen dann die Kabel bereichsweise in die anderen Kanalkammern verlegt werden, so daß die Leitungstrennung zumindest in diesen Abschnitt wieder aufgehoben wird .
Der Erfindung liegt nun mehr die Aufgabe zugrunde, ein Kabelkanalsystem der eingangs genannten Art anzugeben, daß die vorbenannten Nachteile beseitigt, mehrere Kanäle zur Aufnahme von unterschiedlichen Leistungssystem, in denen die Leitungen ohne Unterbrechung oder Umleitungen geführt werden können, aufweist, und ohne großen Aufwand ein einfaches und schnelles Verlegen von zusätzlichen Leitungen und den Einbau von zusätzlichen Geräteeinbaudosen erlaubt.
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-3-
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Kabelkanalsystem aus einem U-förmigen Grundkanal besteht, dessen vorderer Schenkel aus mindestens zwei Installationskanälen gebildet wird und dessen oberer Abschlußdeckel mittels eines Scharnieres mit dem hinteren Schenkel des U-förmigen Grundkanals verbunden ist.
Der hintere Schenkel des U-förmigen Grundkanals ist über Z-förmig ausgebildete Halterungen, die am unteren Ende mit einer im rechten Winkel dazu angeordneten plattenförmigen Aufnahme versehen ist, verbunden.
Der hintere Schenkel des U-förmigen Grundkanals ist über Z-förmig ausgebildete Halterungen, die am unteren Ende mit einer im rechten Winkel dazu angeordneten plattenförmigen Aufnahme versehen ist, verbunden.
Diese dient zum einen zur Befestigung des unteren Teils des Grundkanals und des aus mindestens zwei Installationskanälen gebildeten vorderen Schenkels mit der Z-förmig ausgebildeten Halterung und zum anderen zur Verbindung zweier benachbarter Grundkanäle.
Der Abschlußdeckel ist an seiner der Scharnierseite gegenüberliegenden Seite mit einer Kröpfung, die die Kante des oberen Installationskanals umgreift, und mit einem Abstandshalter, der derart am Abschlußdeckel angeordnet ist, daß dieser den aus mindestens zwei Installationskanälen gebildeten Schenkel des U-förmigen Grundkanals in seiner Lage fixiert, versehen.
In den Rückseiten der Installatioskanäle sind in vorgegebenen Abständen Öffnungen angeordnet. Um Beschädigungen an den durch diese Öffnungen durchgeführten Kabeln zur vermeiden, sind diese mit Gummitüllen versehen.
Die den vorderen Schenkel des Grundkanals bildenden Installationskanäle können unlösbar durch Verschweißen, vorzugsweise durch Punktschweißen, oder lösbar durch Verschrauben bzw. durch eine C-förmig ausgebildete Schiene verbunden werden. Die C-förmige Schiene kann auch zur Abdeckung des Montagespaltes zwischen den Installationskanälen verwendet werden.
Die den vorderen Schenkel des Grundkanals bildenden Installationskanäle können unlösbar durch Verschweißen, vorzugsweise durch Punktschweißen, oder lösbar durch Verschrauben bzw. durch eine C-förmig ausgebildete Schiene verbunden werden. Die C-förmige Schiene kann auch zur Abdeckung des Montagespaltes zwischen den Installationskanälen verwendet werden.
Im U-förmigen Grundkanal kann eine Trennebene, die parallel zu den beiden Schenkeln steht, vorgesehen sein, um die Leitungen für die Energiezufuhr und die Leitungen für Kommunikation/EDV zu trennen.
Durch die Z-förmigen Halterungen wird ein gewisser Abstand zur Wandung erreicht. Dieser ermöglicht eine Luftzirkulierung.
Der so entstandene Spalt kann durch ein Lüftungsgitter verschlossen werden. Dazu werden auf den Querstegen der Z-förmigen Halterungen geschlitzte Böcke aufgesteckt, in deren Schlitzen die Lüftungsgitter eingesetzt werden.
-4-
Die den vorderen Schenkel des Grundkanals bildenden Installationskanäle werden mit entsprechenden Kanaloberteilen verschlossen. Um diese gegen unberechtigtes Öffnen zu schützen, sind diese mit einer Verschließeinrichtung versehen. Dies betrifft vorzugsweise den Installationskanal für Kommunikation/EDV.
Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher beschrieben werden. Es zeigen:
Figur 1: Eine perspektivische Darstellung des Kabelkanalsytems
Figur 2: Einen Querschnitt durch das Kabelkanalsystem
Figur 3: Einen Querschnitt durch die Installationskanal
Figur 2: Einen Querschnitt durch das Kabelkanalsystem
Figur 3: Einen Querschnitt durch die Installationskanal
Die Figur 1 zeigt ein Kabelkanalsystem, bestehend aus einem U-förmigen Grundkanal 1, der mit seinem hinteren Schenkel mittels Z-förmiger Halterungen 5 an einem einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden Rohr 20 befestigt ist. Der vordere Schenkel 11 wird aus zwei miteinander verbundenen Installationskanälen 2 gebildet. An den Z-förmig ausgebildeten Halterungen 5 ist am unteren Ende 51 eine senkrecht zur Halterung 5 stehende Aufnahme 6 angebracht. Die untere Seitenwand 21 des Installationskanals 2 und die untere Fläche 12 des Grundkanals 1 sind mit der Aufnahme 6 verbunden.
Der U-förmige Grundkanal 1 dient der Aufnahme der Energie-, Kommunikations-/ und EDV-Leitungen. Um beide Leitungssysteme voneinander zu trennen, ist eine senkrecht zur unteren Seite 12 des U-förmigen Grundkanals 1 stehende Trennebene 10 angeordnet.
Die obere Öffnung des Grundkanals 1 ist durch einen über ein Scharnier 4 mit dem hinteren Schenkel 13 des U-förmigen Grundkanals 1 verbundenen Abschlußdeckel 3 verschlossen.
An der dem Scharnier 4 gegenüber liegenden Seite des Abschlußdeckels 3 ist eine Kröpfung 7 angeordnet. Diese umgreift die obere Kante 22 des Installationskanals 2.
-5-
Um dem System mehr Stabilität zu geben, ist am Abschlußdeckel 3 ein Abstandshalter 8 angeordnet. Im geschlossenen Zustand des Kabelkanalsystems liegt der Abstandshalter 8 an der Wand 11 des oberen Installationskanals 2 an.
Im Zusammenwirken mit der Kröpfung 7 wird der aus den Installationskanälen 2 gebildete vordere Schenkel des U-förmigen Grundkanals 1 fixiert.
Auf den Halterungen 5 sind die Trägerelemente 40 zur Aufnahme des Lüftungsgitters 30 aufgesteckt. Die Trägerelemente 40 sind U-förmig ausgebildet und weisen in ihren oberen Teil Schlitze zur Aufnahme des Lüftungsgitters 30 auf.
Auf den Halterungen 5 sind die Trägerelemente 40 zur Aufnahme des Lüftungsgitters 30 aufgesteckt. Die Trägerelemente 40 sind U-förmig ausgebildet und weisen in ihren oberen Teil Schlitze zur Aufnahme des Lüftungsgitters 30 auf.
Durch die horizontal montierten Lüftungsgitter 30 können Heizkörper, Fensternischen sowie Wandvorsprünge optisch verkleidet werden, ohne die Luftzirkulation, die wichtig für die Funktion von Heizkörpern ist, zu behindern.
In der Figur 2 wird das Kabelkanalsystem wie in Figur 1 beschrieben, im Querschnitt gezeigt.
Nach dem Aufklappen des Abschlußdeckels 3 werden die jeweiligen Leitungskabel für die Energiezufuhr und die Kommunikations-/EDV-Anschlüsse in den U-förmigen Grundkanal 1 eingelegt.
Der vordere Schenkel des Grundkanals 1 ist aus zwei miteinander verbundenen Installationskanälen 2 gebildet, wie dies in Figur 3 dargestellt ist.
In der Rückwand der jeweiligen Installationskanäle 2 sind in bestimmten Abständen zueinander Öffnungen 23 vorgesehen. Diese sind mit Gummitüllen versehen, um Beschädigungen bei der Durchführung von Kabeln durch die scharfen Kanten der Öffnungen 23 zu vermeiden.
In der Rückwand der jeweiligen Installationskanäle 2 sind in bestimmten Abständen zueinander Öffnungen 23 vorgesehen. Diese sind mit Gummitüllen versehen, um Beschädigungen bei der Durchführung von Kabeln durch die scharfen Kanten der Öffnungen 23 zu vermeiden.
Durch diese Öffnungen 23 werden die Kabel zu den Einbauteilen, wie z.B. Steckdosen, Geräteeinbaudosen für Telekommunikation oder elektronische Datenverarbeitungsanlagen, geführt.
In den Installationskanälen 2 sind an der Rückwand Befestigungsschienen 25 zur Aufnahme der Einbauteile angebracht.
Durch den Einsatz von zwei Installationskanälen 2 kann der eine Kanal für die Energiezufuhr und der andere Kanal für die Kommunikation/EDV benutzt werden. Beispielsweise wird der untere Installationskanal 2 für die Energiezufuhr genutzt.
Um eine Geräteeinbaudose zu montieren, wird ein entsprechender Abschnitt des Kanaloberteils 24 herausgenommen. Eine Geräteeinbaudose wird auf die Befestigungsschiene 25 aufgerastet.
Die Fixierung der Geräteeinbaudose auf der Befestigungsschiene 25 erfolgt beispielsweise durch Drehen eines Exzenterbolzens um 180°. Das entsprechende Kabel wird vom Grundkanal 1 aus durch die der aufgerasteten Geräteeinbaudose am nächsten liegende Öffnung 23 geführt.
Nach Abisolieren der Leitungen können diese in die Geräteeinbaudose eingeführt werden. Anschließend wird der entsprechende Ausschnitt aus dem Kanaloberteil 24 ausgearbeitet und das Kanaloberteil 24 auf den Installationskanal 2 wieder aufgerastet. Der Geräteeinsatz wird nun angeschlossen, in die Dose montiert und der Abdeckrahmen mit dem Geräteeinsatz verschraubt.
Die Montage beispielsweise einer Telefonanschlußdose erfolgt in gleicher Weise wie vorbeschrieben, jedoch mit dem Unterschied, daß dafür der obere Installationskanal 2 genutzt wird.
Die Abdeckung des Montagespaltes zwischen den beiden Installationskanälen 2 kann durch eine C-förmige Schiene 9 erfolgen. Diese kann aber auch zur lösbaren Verbindung der Installationskanäle 2 untereinander genutzt werden.
Die einzelnen Kanaloberteile 24 können mit Verschließeinrichtungen 26 zur Sicherung gegen unberechtigtes Öffnen der Installationskanäle 2 versehen sein.
Vorzugsweise ist diese Verschließeinrichtung 26 am Installationskanal 2 für die Kommunikations- / EDV-Anschlüsse vorgesehen, wobei diese gegen Vandalismus und Diebstahl schützen soll.
Vorzugsweise ist diese Verschließeinrichtung 26 am Installationskanal 2 für die Kommunikations- / EDV-Anschlüsse vorgesehen, wobei diese gegen Vandalismus und Diebstahl schützen soll.
Vorzugsweise ist das erfindungsgemäße Kabelkanalsystem aus Stahlblech gefertigt. Alle sichtbaren Teile des Systems können eloxiert, verzinkt oder mit einer Farbbeschichtung versehen sein. Bei der Farbbeschichtung wird diese vorzugsweise als Pulverbeschichtung ausgeführt.
Bei unlackierten oder verzinkten Kabelkanalausführungen sind bei der Verbindung von Kanaloberteil 24 zu Installationskanal 2 keine Erdungsmaßnahmen notwendig.
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Die Verbindung von Installationskanal 2 zu Installationskanal 2 erfolgt durch Eindrücken von Kupplungselementen im Stoßstellenbereich. Ein Kupplungselement kann auch als Anschlußteil für den gesamten Potentialausgleich verwendet werden.
Bei beschichteten Kabelkanalausführungen sind jedoch weitere Verbindungselemente einzusetzen.
Um eine elektrische Verbindung, den sogenannten Potentialausgleich, von Kanaloberteil 24 und Installationskanal 2 zu ermöglichen, ist es notwendig, auf den nach innen gerichteten Teil im Rastbereich am Installationskanal 2 eine Erdungskralle aufzuschieben.
Die Kralle ist so aufzuschieben, daß immer eine Kontaktierung zum Kanaloberteil 24 gewährleistet ist. Die Installationskanäle 2 werden wie bei den unlackierten/verzinkten Ausführungen mittels Kupplungen verbunden.
Übergänge im Formteilbereich sowie der Anschluß an die Erdungsleitung erfolgen mit einer Verbindungslitze.
Das erfindungsgemäße Kabelkanalsystem vereinigt die Aufgaben getrennte Leitungsführung, Geräteeinbau jeweils nach Energiezufuhr und Kommunikation/EDV getrennt und Brüstungsverkleidung.
Montiert wird das System auf Z-förmige Halterungen 5. Damit kann ein entsprechender Wandabstand realisiert werden. Der so entstehende Wandabstand wird horizontal durch Lüftungsgitter 30 überbrückt.
Die Lüftungsgitter 30 sorgen für eine ausreichende Luftzirkulation, was besonders wichtig bei der Funktion im Heizkörperbereich ist.
Die Lüftungsgitter 30 werden auf die Trägerelemente 40 aufgeclipst und können bei Bedarf wie beispielsweise zur Reinigung bzw. Zugang zum Heizkörper einfach abgenommen werden.
- Schutzansprüche -
Claims (11)
1. Kabelkanalsystem zur Installation von Einbauteilen, wie elektrischen Geräten, Steckdosen und der dergleichen, in Form eines Brüstungskanals mit im wesentlichen rechteckigen Querschnitt, mit Kanalabdeckung und Befestigungsmitteln in Form von T-, I- oder L-förmigen Querschnitt, an denen entsprechend ausgebildete Einbauteile durch Einhängen bzw. Aufrasten befestigt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabelkanalsystem aus einem U-förmigen Grundkanal (1) besteht, dessen vorderer Schenkel aus mindestens zwei Installationskanälen (2) gebildet wird und dessen oberer Abschlußdeckel (3) mittels eines Scharniers (4) mit dem hinteren Schenkel des U-förmigen Grundkanals (1) verbunden ist.
2. Kabelkanalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Schenkel des U-förmigen Grundkanals (1) über Z-förmig ausgebildete Halterungen (5), die am unteren Ende mit einer im rechten Winkel dazu angeordneten plattenförmigen Aufnahme (6) versehen sind, verbunden ist.
3. Kabelkanalsystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschlußdeckel (3) an seiner der Scharnierseite gegenüberliegenden Seite mit einer Kröpfung (7), die die Kante des oberen Installationskanals (2) umgreift, und einem Abstandhalter (8), der derart am Abschlußdeckel (3) angeordnet ist, daß dieser den aus mindestens zwei Installationskanälen gebildeten vorderen Schenkel des U-förmigen Grundkanals (1) in seiner Lage fixiert, versehen ist.
4. Kabelkanalsystem nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rückseiten der Installationskanälen (2) in vorgegebenen Abständen Öffnungen (13) angeordnet sind.
5. Kabelkanalsystem nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den vorderen Schenkel des U-förmigen Grundkanals (1) bildenden Installationskanäle (2) lösbar miteinander verbunden sind.
6. Kabelkanalsystem nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den vorderen Schenkel des U-förmigen Grundkanals (1) bildenden Installationskanäle (2) unlösbar miteinander verbunden sind.
7. Kabelkanalsystem nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verbindungsstelle der Installationskanäle (2) eine C-förmige Abdeckung (9) angeordnet ist.
8. Kabelkanalsystem nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der U- förmige Grundkanal (1) eine parallel zu den beiden Schenkeln angeordnete Trennebene (10) aufweist.
9. Kabelkanalsystem nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Querstegen der Z-förmig ausgebildeten Halterungen (5) zur Befestigung eines Lüftungsgitters (30) aufsteckbare Trageelemente (40) angeordnet sind.
10. Kabelkanalsystem nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageelemente (40) in Kanalrichtung wenigstens eine Schlitzung aufweisen.
11. Kabelkanalsystem nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kanaloberteil (24) der jeweiligen Installationskanäle (2) mit einer Schließeinrichtung (26) versehen ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE29923025U DE29923025U1 (de) | 1999-12-30 | 1999-12-30 | Kabelkanalsystem |
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| DE29923025U DE29923025U1 (de) | 1999-12-30 | 1999-12-30 | Kabelkanalsystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29923025U1 true DE29923025U1 (de) | 2000-03-16 |
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ID=8083678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE29923025U Expired - Lifetime DE29923025U1 (de) | 1999-12-30 | 1999-12-30 | Kabelkanalsystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29923025U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202008000089U1 (de) | 2008-07-13 | 2008-12-04 | Knauer, Rico | Unterputz-Installationselement der elektrischen Hausinstallation vorzugsweise für geflieste Räume |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2531674A1 (de) | 1974-07-30 | 1976-02-19 | Technilec Sarl | Mehrzweckinstallationskanal zur wandverlegung, insbesondere fuer die gebaeudeelektro-installation |
| DE2946841A1 (de) | 1978-11-23 | 1980-06-04 | Nokia Oy Ab | Leitungskanal fuer elektrische leitungsinstallationen o.dgl. |
| DE29808496U1 (de) | 1998-05-11 | 1998-07-23 | Fennel Gmbh, 32549 Bad Oeynhausen | Kabelkanal |
| DE29810293U1 (de) | 1998-06-09 | 1998-08-13 | REHAU AG + Co., 95111 Rehau | Kabelkanal |
-
1999
- 1999-12-30 DE DE29923025U patent/DE29923025U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
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