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DE29922115U1 - Düsenkörper - Google Patents

Düsenkörper

Info

Publication number
DE29922115U1
DE29922115U1 DE29922115U DE29922115U DE29922115U1 DE 29922115 U1 DE29922115 U1 DE 29922115U1 DE 29922115 U DE29922115 U DE 29922115U DE 29922115 U DE29922115 U DE 29922115U DE 29922115 U1 DE29922115 U1 DE 29922115U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outlet opening
nozzle
medium
application
valve body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29922115U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH filed Critical Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH
Priority to DE29922115U priority Critical patent/DE29922115U1/de
Publication of DE29922115U1 publication Critical patent/DE29922115U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/02Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the liquid or other fluent material being discharged through an outlet orifice by pressure, e.g. from an outlet device in contact or almost in contact, with the work
    • B05C5/0254Coating heads with slot-shaped outlet
    • B05C5/0258Coating heads with slot-shaped outlet flow controlled, e.g. by a valve
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/005Curtain coaters

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Düsenkörper zum Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Oberfläche gemäß dem Oberbegriff des An-Spruches 1.
Beim Betreiben solcher gattungsgemäßer Düsenkörper, zum Beispiel Breitschlitzdüsen oder Vorhangsbeschichtungsdüsen (sogenannte Curtain Coating- Düsen) treten beim Starten des Düsenbetriebes Strömungs- und Massenverteilungsprobleme sowie Ungleichmäßigkeiten der dosierten Auftragsmengen solange auf, bis sich die Düsenkammer mit dem Medium voll gefüllt hat. Ähnlich'verhält es sich beim Abstellen des Düsenbetriebes, wo abgewartet werden muss, bis sich die Düsenkammer entleert hat.
Während der Start- und Abstellphase müssen dadurch relativ große Zeit- und Materialverluste in Kauf genommen werden.
Zur Lösung dieser Probleme wird häufig während der Start- und Abstellphase ein mechanisches Element (Abfangwannen, Leitbleche.etc.) unter der Düsenaustrittsöffnung zum Abfangen bzw. Abführen des Auftragsmediums geschoben.
Bei anderen Lösungen wird mit Hilfe von Druckluft der Flüssigkeitsstrahl in Richtung der feststehenden Wannen bzw. Abfangelemente abgelenkt.
Diese Lösungen konnten in der Praxis nicht vollständig überzeugen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu entwickeln mit der die, dem Stand der Technik anhaftenden Nachteile besser als bisher gelöst werden können.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 ge-
-2-
löst.
Der Erfinder hat erkannt, dass durch den Einbau eines Ventilkörpers im Bereich der Düsenaustrittsöffnung, der Flüssigkeitsdurchfluss über die ganze Breite der Düse, d.h. über die ganze Breite der mit dem Auftragsmedium (Stärke, pigmenthaltiges Medium, z.B. Farbe) zu versehenen laufenden Oberfläche in kurzer Zeit abgestellt bzw. über die ganze Düsenbreite gleichmäsig reduziert werden kann. Dadurch können die durch vorstehend genannte Start- und Abstellprobleme verursachten Ungleichmäßigkeiten im aufgetragenen Medium auf einfache Weise vermieden werden.
Beim Starten des Beschichtungsvorganges bleibt das Ventil so lange verschlossen, bis sich die Düsenkammer vollständig mit Auftragsmedium gefüllt hat und sich im Inneren der Düsenkammer ein gleichmäßiger statischer Druck herausgebildet hat. Beim Abstellen, also beim Beenden der Beschichtung, wird das Ventil verschlossen, indem die Segmentfläche von der Austrittsöffnung weggedreht wird. Der Mediumfluss wird dadurch abruppt abgebrochen und die besagten Ungleichmäßigkeiten auf der laufenden Oberfläche werden somit verhindert.
Weitere denkbare Varianten könnten in der Verwendung von pneumatischen oder hydraulischen Elementen liegen. Mit diesen Elementen ist die Austrittsöffnung derart verschließbar, indem eine oder beide, die Austrittsöffung bildenden Lippen zueinander bewegt werden.
Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles beschrieben werden.
Es zeigt Fig. 1 : einen Querschnitt einer schematisch dargestellten Auftragsdüse
Fig. 2 : die Auftragsdüse in verschlossener Stellung
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-3-
Aus der Figur 1 ist eine sogenannte Curtain Coating -Düse 1 zu entnehmen, mit der ein geschlossener Vorhang 2 eines Auftragsmediums 3 auf eine laufende Oberfläche 4 aufbringbar ist. Das Auftragsmedium läuft dabei unter Einfluss der Schwerkraft auf die laufende Oberfläche.
Bei einer nicht in Figuren dargestellten sogenannten Freistrahldüse.wird dagegen das Medium unter hohem Druck ausgestoßen. Ein Einsatz der Erfindung bei dieser Art von Auftragsdüsen wäre aber ebenfalls denkbar.
Die vorzugsweise für das Curtain Coating vorgesehene Düse, bzw. Düsenkörper 1 ist deshalb sehr deutlich von der laufenden Oberfläche beabstandet abgeordnet.
Dieser Düsenkörper 1 enthält in seinem Inneren eine Düsenkammer 5 mit einer Auftragsmediumzuführung 6, einer Abführung 7 zu einem Bypass z.B. für Reinigungszwecke des Mediums 3 sowie auf der gegenüberliegenden Seite der Düsenkammer 5 (in der Figur ist das die nach unten weisende Richtung) eine Austrittsöffnung 8. Die Austrittsöffnung 8 wird im Beispiel durch zwei zueinander konvergierend zulaufende Düsenlippen 9 und 10 gebildet.
Die Düsenlippe 9 nimmt an Ihrem äußeren Ende, d.h. an der Spitze der Austrittsöffnung 8 einen Ventilkörper 11 auf.
Der Ventilkörper 1 reicht ebenso wie die Austrittsöffnung 8 über die gesamte Breite der mit Auftragsmedium 3 zu versorgenden laufenden Oberfläche 4.
Zumindest im Bereich der Austrittsöffnung 8 ist der zylindrisch ausgebildete Ventilkörper 11 an seiner Umfangsfläche mit einer segmentartig ausgebildeten Abflachung 12 versehen.
Bei Drehung der Abflachung, wie im Pfeil D in der Figur 1 dargestellt, in Richtung der Austrittsöffnung - oder besser gesagt parallel zur Austrittsöffnung 8 - wird die Düsenkammer 5 geöffnet.
Erfolgt die Drehung weg von der besagten Öffnung 8 wird der Düsenspalt (also die
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-A-
Austrittsöffnung) verschlossen, wie deutlich in Fig. 2 gezeigt ist.
Es ist noch anzumerken, dass selbstverständlich die Austrittsöffnung 8 auch senkrecht zur laufenden Oberfläche angeordnet sein kann. Das hier in Figur 1 dargestellte Beispiel einer schräggestellten Austrittsöffnung ist nicht zwingend notwendig.
Ferner ist anzumerken, dass der Ventilkörper 11 anstelle von der Düsenlippe 9 auch von der Düsenlippe 10 aufgenommen werden könnte.

Claims (2)

1. Düsenkörper zum Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Oberfläche, die bei direktem Auftrag die Oberfläche einer Materialbahn, insbesondere Papier oder Karton ist und bei indirektem Auftrag die Oberfläche eines Übertragungselementes, beispielsweise eine Auftragswalze ist, welche das Medium an die Materialbahn überträgt, mit einer Düsenkammer (5) zur Aufnahme des zugeführten Mediums (3) und einer Austrittsöffnung (8), zur Abgabe des Mediums an die laufende Oberfläche dadurch gekennzeichnet, dass die Weite der Austrittsöffnung (8) mit einem Ventilkörper (11) regelbar ist.
2. Düsenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass dass als Ventilkörper (11) ein im Bereich der Austrittsöffnung (8) angeordneter, über die ganze Düsenbreite reichender, drehbarer zylindrischer Stab vorgesehen ist, der an seiner Umfangsfläche, zumindest im Bereich der Austrittsöffnung (8) eine segmentartige Abflachung (12) aufweist, die bei Drehung der Abflachung (12) in Richtung der Austrittsöffnung (8) den Ausfluss des Mediums (3) gestattet und bei Drehung weg von der Austrittsöffnung (8) diese verschließt.
DE29922115U 1999-12-16 1999-12-16 Düsenkörper Expired - Lifetime DE29922115U1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20104698U1 (de) 2001-03-19 2001-05-17 Paul Ott Gmbh, Lambach Leimbecken für eine Kantenleimmaschine
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CN107282371A (zh) * 2017-08-17 2017-10-24 京东方科技集团股份有限公司 一种涂布头及其涂布装置
IT202100011834A1 (it) * 2021-05-10 2022-11-10 Air Power Group S P A Dispositivo per l'interruzione del velo di smalto in uscita da una testa di velatura

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