DE29919662U1 - Einführungsgerät für die Einlage einer intrauterinen empfängnisverhütenden Vorrichtung - Google Patents
Einführungsgerät für die Einlage einer intrauterinen empfängnisverhütenden VorrichtungInfo
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Description
riup4
Dr. med Siegfried Riek
Konrad-Witz-Strasse 11
78628 Rottweil
Deutschland
Konrad-Witz-Strasse 11
78628 Rottweil
Deutschland
Einführungsgerät für die Einlage einer intrauterinen empfängnisverhütenden Vorrichtung.
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Für die Insertion von gestagenhaltigen Spiralen (IUP) ist ein Einführungsgerät zum einhändigen Einbringen dieser intrauterinen Vorrichtung bekannt (Mirena, gesch. Warenzeichen). Die erfindungsgemäße Entwicklung betrifft eine Modifikation des bekannten Gerätes um eine einfachere und sicherere Bedienung zu ermöglichen. So ist bei dem von der Firma Schering angebotenen Inserter für die Gestagenspirale Mirena in der Anwendung folgendes Problem. Um eine ungehinderte Entfaltung der IUP-Arme zu ermöglichen, ist es erforderlich, dass zwischen der kranialen Wand der Gebärmutterhöhle und dem distalen Ende des Einführungsgerätes, beziehungsweise den noch nicht entfalteten IUP-Armen eine Distanz A besteht, welche mindestens der Länge eines Spiralenarmes entspricht. Um diese Distanz einhalten zu können, ist es also erforderlich, daß nach dem Einstellen der
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Sondenlände mit dem Schieber das IUP-Einführungsgerät soweit in die Gebärmutterhöhle eingeführt wird, dass zwischen dem Schieber zur Einstellung der Sondenlänge und dem äußeren Gebärmutterhals eine Distanz A verbleibt. So sind die Zahlen, welche vor dem Schieber zur Einstellung der Sondenlänge auf dem Einführungsrohr aufgedruckt sind durch diesen verdeckt und können bei der klinischen Anwendung in der entscheidenden Phase nur unzureichend eingesehen werden. Die Abschätzung des Abstandes zwischen Gebärmutterhals und dem Schieber ohne Sicht auf die Zahlen der Skalierung des Einführungsrohres ist ebenfalls schwierig, da durch die Sicht in nur geringfügig abweichendem Winkel zur Längsachse des Gerätes eine perspektivische Verkürzung der zu beurteilenden Strecke entsteht. Weiterhin ist das Einführungsgerät so konzipiert, dass das Einführungsrohr gegen den fest mit dem Handgriff verbundenen Stempel über ein Schiebeelement, welches im Handgriff verschiebbar gelagert ist zurückgeschoben werden soll um so das IUP freizugeben. Dabei besteht das Problem, dass bei engem Gebärmutterhalskanal die Friktionskraft zwischen Einführungsrohr und Gebärmutterhalskanal so groß sein kann, dass nicht wie bei korrekter Handhabung vorgesehenen das Einführungsrohr bei in der Längsachse feststehendem Stempel nach proximal geschoben wird, sondern der Handgriff mit dem Stempel bei in der Längsachse feststehendem Einführungsrohr nach distal geschoben wird. Somit besteht das Problem, dass die Friktionskraft, welche zum verschieben des
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Einführungsrohres im Gebärmutterhals notwendig ist größer sein kann als die Friktionskraft welche zur Verschiebung des Hangriffes mit dem Stempelrohr gegen das Einführungsrohr notwendig ist. Diese prinzipielle und konstrüktionsbedingte Problematik kann zu der gefürchteten Komplikation der Perforation der Gebärmutterwand mit dem IUP führen, da in diesem Fall das IUP gegen die kraniale Wand der Gebärmutter gedrückt wird und entsprechend der Strecke, welche dem Spiralenschaft entspricht und durch die Strecke, welche das Schiebeelement im Griff des Einführungsgerätes zurücklegen kann gegen die Wand der Gebärmutter geschoben werden kann. Somit kann eine Perforation der Gebärmutterwand erfolgen. Die nötige Fixation des Einführungsgerätes während des Einlegevorganges in der Längsachse gelingt bei dem einhändigen Vorgehen praktisch nicht, da es zu Relativbewegungen zwischen dem Vorschieben des Griffes nach distal und dem Zurückschieben des Schiebeelementes nach proximal in Abhängigkeit der interindividuell verschieden großen Friktionskraft zwischen Gebärmutterhalskanal und dem Einführungsrohr kommen kann. Auch das Zurückschieben des Einführungsrohres nach proximal kann wie oben beschrieben bedingt durch den nur wenig von der Längsachse des Einführungsgerätes abweichenden Blickwinkel des Arztes nicht sicher anhand der Längenänderung der perspektivisch verkürzten Distanz, welche die distale Kante des Schiebers von der proximalen Kante des Gebärmutterhalses zurückweichen soll geschehen. Relativbewegungen wie
Vorschieben des Stempels mit dem Handgriff nach distal und oder nur teilweises Zurückschieben des Einführungsrohres mit dem Schiebeelement im Handgriff nach proximal sind wahrscheinlich.
Problemlösung:
Problemlösung:
Um dieses Gerät für den klinischen Einsatz sicher und einfach zu gestalten soll durch eine Änderung der Skalierung 8 am Einführungsrohr 4 oder an einer entsprechenden Veränderung der Skalierung an einem Hilfsmedium, welches zur Einstellung verwendet wird oder durch eine Formänderung des Schiebers 5 erreicht werden, dass nach Einstellung der Sondenlänge und korrekt eingeführtem Einführungsgerät mit am Gebärmutterhals anliegendem Schieber 5 noch eine Distanz A zwischen der distalen Begrenzung des Einführungsgerätes und der kranialen Begrenzung der Gebärmutterhöhle verbleibt. Diese Distanz soll der Länge eines Spiralenarmes 7,7' entsprechen. Somit stellt der Arzt bei entsprechend veränderte Skalierung für die Einstellung der Sondenlänge die Sondenlänge plus der Distanz A ein. Alternativ könnte so vorgegangen werden, dass der Schieber ab der proximalen Kante, welche auf die Sondenlänge eingestellt wird so weit nach distal reicht, dass nach dem Einführen des Einführungsgerätes wenn der Schieber 5 am Gebärmutterhals anliegt eine Distanz A zwischen distaler Begrenzung des Einführungsgerätes und der kranialen Begrenzung der Gebärmutterhöhle verbleibt. Weiterhin kann das Gerät somit in invertierter Art angewendet werden, da nun das
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Einführungsrohr 4 eindeutig in der Längsachse definiert nach distal bis zum Erreichen des Gebärmutterhalses geschoben werden kann und diese Lage während des gesamten Einlegevorganges beibehalten werden kann. Nun kann durch Schieben des Handgriffes 1 nach distal mit dem Daumen bei gleichzeitigem Halten des Schiebeelementes 3 zwischen Zeigefinger und Mittelfinger das Stempelrohr 2 nach proximal geschoben werden werden. Dies geschieht mit sogenannter leichter Hand und unter einem für einen Arzt gewohntem Bewegungsmuster (wie bei der Injektion), da lediglich die Friktionskraft zwischen. dem leicht verschieblichen Stempelrohr 2 und dem Einführungsrohr 4 besteht, so dass der Wiederstand des IUP's beim Erreichen der Gebärmutterwand ertastet werden kann. Dieser ertastete Wiederstand lässt eine Rückmeldung zu, welche signalisiert, dass das IUP nun korrekt liegt.
Figur 1 zeigt das korrekt eingeführte Einführungsgerät 9. Der Schieber 5 zur Einstellung der Sondenlänge liegt mit seiner distalen Fläche dem Gebärmutterhals an. Zwischen distalem Ende des Einführungsgerätes und der kranialen Wand der Gebärmutterhöhle ist die Distanz A verblieben.
Figur 2 : Das IUP ist am Ende des Einführungsvorganges korrekt in der Gebärmutterhöhle plaziert. Der Handgriff 1 wurde soweit nach distal geschoben bis das Schiebeelement 3 die distale Begrenzung im Handgriff erreicht hat und somit nicht weiter nach distal geschoben werden kann.
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riup4
Bezugszeichenliste:
l=Handgriff
2=Stempelrohr
3=Schiebeelement
4=Einführungsrohr
4=Einführungsrohr
5=Schieber (zur Einstellung der Sondenlänge) 6=IUP
7,7'=Spiralenarme
8=Skalierung zur Einstellung der Sondenlänge 9=Einführungsgerät
Claims (3)
1. Einführungsgerät zur Einlage einer intrauterinen Vorrichtung mit einem Handgriff der mit dem hohlen Stempelrohr verbunden ist und einem im Handgriff verschiebbar gelagerten Schiebeelement, welches mit dem Einführungsrohr verbunden ist mit einer Vorrichtung wie zum Beispiel einer geänderten Skalierung zur Einstellung der Sondenlänge oder einem in der Form abgeänderten Schiebeelement, mit der erreicht wird, dass nach der Einstellung der Sondenlänge und bis zum Gebärmutterhals eingeführten Schieber eine Distanz A zwischen der kranialen Gebärmutterwand und dem distalen Ende des Einführungsgerätes besteht, wobei der Schieber zur Einstellung der Sondenlänge auf dem Einführungsrohr nur gegen eine hohe Friktionskraft verschoben werden kann, so dass sich dieser nicht verschiebt wenn der Handgriff bei am Gebärmutterhals anliegenden Schieber nach distal gedrückt wird.
2. Einführungsgerät nach Anspruch 1 mit einem Einführungsrohr mit einer geänderten Skalierung, oder geänderter Skalierung eines Hilfsmedium zum Einstellen der Sondenlänge, so dass eine dem IUP angepasste Distanz A zwischen der kranialen Gebärmutterwand und dem distalen Ende des vollständig eingeführten Einführungsgerätes verbleibt.
3. Einführungsgerät mit einem in der Form speziell ausgeführten Schieber, wobei die Länge des vor der distalen Kante des Schiebers liegenden Einführungsrohres nach Einstellung der Sondenlänge abzüglich einer Distanz A entspricht.
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| DE29919662U DE29919662U1 (de) | 1999-11-09 | 1999-11-09 | Einführungsgerät für die Einlage einer intrauterinen empfängnisverhütenden Vorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE29919662U DE29919662U1 (de) | 1999-11-09 | 1999-11-09 | Einführungsgerät für die Einlage einer intrauterinen empfängnisverhütenden Vorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE29919662U1 true DE29919662U1 (de) | 2000-02-03 |
Family
ID=8081372
Family Applications (1)
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| DE29919662U Expired - Lifetime DE29919662U1 (de) | 1999-11-09 | 1999-11-09 | Einführungsgerät für die Einlage einer intrauterinen empfängnisverhütenden Vorrichtung |
Country Status (1)
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Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| CN111317564A (zh) * | 2020-03-31 | 2020-06-23 | 南京亿高微波系统工程有限公司 | 一种可精准定位消融子宫腺肌症的微波消融针 |
| EP3973930A3 (de) * | 2020-09-23 | 2022-06-15 | Pregna International Ltd. | Instrument zur vorbereitung und sicheren platzierung eines intrauterinpessars |
| US11992431B2 (en) | 2008-09-17 | 2024-05-28 | Bayer Oy | Inserter |
-
1999
- 1999-11-09 DE DE29919662U patent/DE29919662U1/de not_active Expired - Lifetime
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| US12539228B2 (en) | 2008-09-17 | 2026-02-03 | Bayer Oy | Inserter |
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Legal Events
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| R086 | Non-binding declaration of licensing interest | ||
| R207 | Utility model specification |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
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