DE29918706U1 - Gerät zur manuellen Reiztherapie von Geweben ohne Verletzung der Haut - Google Patents
Gerät zur manuellen Reiztherapie von Geweben ohne Verletzung der HautInfo
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Description
Gerät zur manuellen Reiztherapie von Geweben ohne Verletzung der Haut
Die Erfindung betrifft ein Gerät nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige Geräte sind bisher nicht bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein leicht zu handhabendes und einfach aufgebautes Gerät der vorstehend genannten Art zu schaffen, durch das ein Therapeut oder ein Patient die gewünschte Reiztherapie eigenhändig durchführen kann.
Diese Aufgabe wird grundsätzlich durch das Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst.
Das erfindungsgemäße Gerät kann von der Person, die bei sich oder auch bei anderen die Reiztherapie durchführen will, in eine Hand genommen und dann bedient werden. Zu diesem Zweck wird die Handhabe gegen die Kraft der Feder solange bewegt, bis die plötzliche Freigabe des Behandlungsstößels erfolgt und dieser mit seinem freien Ende die Perkussion durchführt. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden. Je nach Bewegung der Handhabe durch die behandelnde Person wird die Feder mehr oder weniger langsam gespannt, wobei der Behänd-
lungsstößel mit bewegt wird. Es erfolgt dann eine plötzliche Freigabe nach Art eines Schnäppers, und das die Behandlung durchführende freie Ende bewegt sich ruckartig gegen das zu behandelnde Gewebe.
In vorteilhafter Weise ist das Gerät so aufgebaut, wie in den weiteren Ansprüchen definiert. Die dort unter Schutz gestellten Einzelheiten stellen besonders vorteilhafte Ausgestaltungen des Gerätes dar. Sie ermöglichen eine zuverlässige Behandlung bei einfachem Aufbau.
In besonders vorteilhafter Weise ist das freie Ende des Behandlungsstößels in eine Distanzhülse angeordnet, durch die ein bestimmter Abstand zur Oberfläche des zu behandelnden Gewebes einstellbar ist. Wenn der Behandlungsstoßel mit seinem freien Ende gegen die Kraft der Feder zurückgezogen wird, so stützt sich die Stirnfläche der Distanzhülse an der Oberfläche des Gewebes ab. Wenn der Behandlungsstoßel dann freigegeben wird, legt das freie Ende einen vorher bestimmten Weg zurück. Die Distanzhülse ist in Achsrichtung des Behandlungsstößels verstellbar, in vorteilhafter Weise so wie in Anspruch 9 unter Schutz gestellt.
Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Längsansicht einer Ausführungsform eines Gerätes nach der Erfindung;
Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Längsschnitt, jedoch in einer um 90° gedrehten Ebene;
Fig. 3 eine Ansicht von der linken Stirnseite der Fig. 1; und
Fig. 4 einen Längsschnitt durch das freie Ende des Gerätes nach der Erfindung, jedoch mit einer besonderen Distanzhülse an diesem Ende.
Das in der Zeichnung dargestellte Gerät besteht aus einer dreiteiligen Hülse 6,7,8 in der ein dreiteiliger Behandlungsstößel 2,3,5 mit einem Dämpfer 4 hin- und herbewegbar gelagert ist. An dem freien, die Behandlung durchführenden Ende des Behandlungsstößels, ist ein Gummipuffer 1 befestigt. Zwischen dem Behandlungsstößel der Hülse stützt sich eine Feder 17 ab, die bei Bewegung des Behandlungsstößels nach rechts unter Zugrundelegung der Fig. 1 und 2 gespannt wird.
Die Hülse ist in einem rohrförmigen Halter 9 mit zwei Handhaben 10 und 11 beschränkt verschiebbar gelagert. In der Hülse ist senkrecht zu der Bewegungsrichtung des Behandlungsstößels ein Stift 14 beschränkt gegen die Kraft einer Feder 18 verschiebbar. Dieser Stift 14 greift formschlüssig in eine Vertiefung 19 in dem Stößel ein. An dem Stift 14 und an dem Behandlungsstößel befinden sich je eine Schrägfläche 20 und 21. Wenn die Handhabe mit dem rohrförmigen Halter 9 eine bestimmte Wegstrecke nach rechts bewegt ist, läuft die Schrägfläche 20 auf die Schrägfläche 21 auf, so daß der Stift gegen die Kraft der Feder 18 zurückgezogen wird. Der Behandlungsstößel wird ruckartig freigegeben und bewegt sich plötzlich nach links. Hierbei gleitet der Stift in einer Längsnut 23 in dem Behandlungsstößel.
Die Verschiebung des rohrförmigen Halters 9 relativ zu der Hülse erfolgt gegen die Kraft einer Feder 16. Das Ende 15 der Hülse ist mit einem Kugelkopf 12 versehen, an dem die Bedienungsperson sich mit ihrer Hand abstützen kann, wenn sie mit den Fingern die Handhabe 9,10 ergreift und die Behandlung, wie vorstehend beschrieben, durchführt. Dieser Vorgang zur Durchführung der Behandlung wird mehrfach wiederholt, wobei der Gummipuffer 11 eine entsprechend schnelle Bewegung nach der plötzlichen Freigabe des Stößels durch den Stift 14 durchführt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 liegt das freie Ende 1 des Behandlungsstößels in einer Distanzhülse 25, durch die festgelegt ist, welchen Weg das freie Ende bei Durchführung einer Perkussion zurücklegt bevor es auf das zu behandelnde
Gewebe auf tr if ft. Die Distanzhülse 25 ist auf die Gewinde 27 auf der Hülse 8 aufgeschraubt. Die Sicherung erfolgt durch eine Kontamutter 26.
Es ist ohne weiteres einzusehen, daß durch Verstellung, d.h. durch Verdrehung der Distanzhülse 25 auf dem Gewinde 27 nach Lösen der Kontamutter 26 der Weg, den das freie Ende 1 zurücklegt, einstellbar ist. Bei der Behandlung stützt sich die freie Stirnseite der Distanzhülse auf dem zu behandelnden Gewebe ab. Das freie Ende wird dann zurückgezogen bis es in der beschriebenen Weise plötzlich freigegeben wird und sich hierbei aus der Distanzhülse heraus auf das zu behandelnde Gewebe bewegt.
Claims (9)
1. Gerät zur manuellen Reiztherapie von Geweben ohne Verletzung der Haut durch Perkussion, dadurch gekennzeichnet, daß ein Behandlungsstößel (2, 5) in einer Hülse (6, 7) hin- und herbewegbar gelagert ist, dessen freies Ende (1) die Perkussion durchführt und der durch eine Handhabe (10, 11) gegen die Kraft einer Feder (17) in eine zurückgezogene Stellung bewegbar ist, und nach Zurücklegen einer bestimmten Wegstrecke zur ruckartigen Bewegung durch die Kraft der Feder freigegeben wird.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Handhabe (10, 11) bewegbarer Stift in eine Vertiefung (19) des Behandlungsstößels (2, 5) formschlüssig eingreift, durch eine Feder (18) in Richtung auf die Vertiefung (19) vorgespannt ist, und nach Zurücklegen einer bestimmten Wegstrecke durch eine Schrägflächenführung (20, 21) zur Freigabe des Behandlungsstößels aus der Eingriffsstellung heraus bewegbar ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (14) bei der Bewegung des Behandlungsstößels (2, 5) zur Durchführung der ruckartigen Bewegung in einer Längsnut (23) in dem Behandlungsstößel (2, 5) geführt ist, der von der Vertiefung (19) ausgeht.
4. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (10, 11) an einem rohrförmigen Halter (9) befestigt ist, in dem der Stößel (2, 5) hin- und herbewegbar ist, in dem der Stift (14) gelagert ist, und der gegen die Kraft einer weiteren Feder (16) relativ zu der Hülse (6, 7) bewegbar ist.
5. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ende der Hülse (6, 7), die dem Behandlungsende (1) gegenüberliegt, ein Kugelkopf (12) angeordnet ist.
6. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Behandlungsende ein Gummipuffer (1) befestigt ist.
7. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das die Perkussion durchführende freie Ende (1) des Behandlungsstößels (2, 5) in einer Distanzhülse (25) liegt, aus der das freie Ende bei Durchführung der Perkussion austritt.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzhülse (25) in Achsrichtung des Behandlungsstößels (2, 5)verstellbar ist.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzhülse (25) auf ein Gewinde (27) der Hülse (8), in der der Behandlungsstößel hin- und herbewegbar ist, aufgeschraubt und durch eine Kontermutter (26) gesichert ist.
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