DE29918672U1 - Bain-marie - Google Patents
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Description
E 1106 GM
Bain-marie
Die Erfindung betrifft ein Bain-marie nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bain-marie ist eine international bekannte Bezeichnung für sogenannte Warmspeisenausgaben, die der deutschen Norm, DIN 18865 Teil 2, entsprechen.
Bekannt sind zwei Arten von Bain-marie, die zum Trocken- bzw. Naßbeheizen eines eingehängten GN-Behälters benutzt werden (GN ist die Abkürzung für Gastro-Norm und entspricht hier der Norm DIN EN 631, Teil 1).
' Ein Bain-marie mit Naßbeheizung ist bekannt aus Katalogen der Firmen Rieber (Reutlingen) und Blanco, vgl. z.B. Rieber-Katalog, Tisch-Bain-Marie, S. 3.1.49, 1999, bzw. Blanco-Katalog BLANCO DOMINO, S. 14 und 15, 5021/4-92 MVD. Das Bain-marie mit Naßbeheizung besteht aus einem Becken mit einer nach oben gerichteten Öffnung zum Aufnehmen von wenigstens einem Speisenbehälter. Der Speisenbehälter hat kleinere Abmessungen als das Becken, so daß bei eingesetztem Speisenbehälter ein Hohlraum zwischen Beckenwand und Behälter vorhanden ist. Zum Beheizen befindet sich üblicherweise unterhalb des Beckens oder im Boden des Beckens eine Heizeinrichtung zum Erhitzen von mit geringer Füllhöhe in das Becken eingefülltem Wasser. Zum Naßbeheizen wird das Wasser bis zum Verdampfen erhitzt. Auf diese Weise wird der Speisenbehälter außen mit heißem Dampf beheizt. Ein solches Bain-marie ist als Bain-marie mit Trockenbeheizung weder geeignet noch vorgesehen.
Bekannt ist aus der deutschen Offenlegungsschrift 24 42 852 ein Bain-marie mit Trockenbeheizung, das zum Warmhalten und Kochen von Speisen verwendet werden kann. Hierzu sind an mindestens einer der Wände des Beckens des Bain-marie Steckdosen angebracht. In diese Steckdosen werden Stecker von Heizelementen wie Infrarotheizstäben, Heizplatten oder elektrisch beheizbaren Drahtwendeln eingesteckt. Die Heizelemente liegen dabei dem eingehängten Speisenbehälter mit geringem Abstand an Teilflächen gegenüber. Der Wärmeübergang erfolgt durch Konvektion und Strahlungswärme. Ein solches Bain-marie kann nur für die Trockenbeheizung verwendet werden, nicht für die Naßbeheizung.
Weiter ist es aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 93 10 919.9 bekannt, daß in ein Bainmarie eine Heizplatte eingebracht werden kann, die auf einem höhenverstellbaren Träger
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oder Bedienungsteil nach außen, wo sie hinderlich ist. Bei einem Bain-marie, das auf der Bedienungsseite eine Klappe aufweist (sogenanntes Klappen-Bain-marie) kann die Klappe nicht mehr geschlossen werden, wenn die Heizplatte mit dem Bedienungsteil eingeführt ist, da die elektrische Versorgungsleitung nach außen geführt werden muß. Die geöffnete Klappe nimmt unnötig Platz ein, und außerdem geht zusätzlich Wärme verloren. Ein solches Bain-marie ist wegen mangelnder Heizeinrichtung im oder unter dem Boden des Beckens nicht als Bain-marie mit Naßheizung betreibbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein herkömmliches, von Haus aus ausschließlich mit Naßbeheizung arbeitendes Bain-marie so zu gestalten, daß es alternativ auch als Bain-marie mit Trockenbeheizung betrieben werden kann.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruch 1 gelöst.
Erfindungsgemäß ist in dem eigentlich zur Naßbeheizung vorgesehenen Bain-marie ein elektrischer Anschluß vorhanden, der über das Innere des Beckens durch eine dicht verschließbare Öffnung zugänglich ist. Es können deshalb elektrische Geräte in dem Bain-marie angeschlossen werden, so daß zumindest eine Trockenbeheizung eines in das Becken eingehängten GN-Speisenbehälters möglich ist, wie bei dem oben erwähnten deutschen Gebrauchsmuster G 93 10 919.9. Zusätzlich ergibt sich durch die Erfindung aber der Vorteil, daß, wenn das Bain-marie ein Klappen-Bain-marie ist, die Klappe stets geschlossen bleiben kann, weil kein Kabel herauszuführen ist. Handelt es sich bei dem Bain-marie um ein sogenanntes Tisch-Bain-marie, bei dem das Becken bis zum oberen Rand geschlossen ist, so ist trotzdem eine Trockenbeheizung möglich, weil wiederum keine elektrische Versorgungsleitung herausgeführt zu werden braucht.
Ein Hauptvorteil ist aber, daß mit ihr alle bereits vorhandenen, für Naßbeheizung ausgebildeten Bain-marie umgerüstet werden können, so daß sie wahlweise als Bain-marie mit Naßbeheizung oder als Bain-marie mit Trockenbeheizung betrieben werden können.
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Ausgestaltungen des Bain-marie nach der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprüche.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Bain-marie nach der Erfindung die Öffnung durch einen Deckel dicht verschließbar ist, zweckmäßig durch einen Schraubdeckel, so kann die Öffnung nach Bedarf auf einfache Weise geöffnet und wieder geschlossen werden.
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Wenn in weiterer Ausgestaltung des Bain-marie nach der Erfindung dem Deckel eine Dichtung zugeordnet ist zum Verhindern des Durchtritts von Wasser oder Dampf, so ergibt sich die besonders einfache Möglichkeit, das Bain-marie bei geschlossenem Deckel gefahrlos mit Wasser zu befüllen und als Bain-marie mit Naßbeheizung zu betreiben.
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Wenn in weiterer Ausgestaltung des Bain-marie nach der Erfindung dem Deckel ein Sensor zugeordnet ist, der eine Stromversorgung des Bain-marie für dessen Naßbeheizung ausschaltet und eine Stromversorgung für den elektrischen Anschluß einschaltet, sobald der Deckel von der Öffnung entfernt wird, und umgekehrt, so läßt sich auf einfache Weise gewährleisten, daß keine Gefahr eines elektrischen Stromschlages für das Bedienungspersonal besteht.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Bain-marie nach der Erfindung der Sensor ein Endschalter ist, so stellt dies eine besonders einfache Lösung dar zum Steuern der Stromzufuhr des elektrischen Anschlusses und der Heizeinrichtung des Bain-marie.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Bain-marie nach der Erfindung das Becken mit einem Feuchtigkeitsfühler versehen ist, der so geschaltet ist, daß er zusätzlich die Stromversorgung des elektrischen Anschlusses bei geöffnetem Deckel unterbricht, sobald Wasser in das Bainmarie eingefüllt wird, so ist die Sicherheit gegen einen elektrischen Stromschlag für das Bedienungspersonal weiter vergrößert.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Bain-marie nach der Erfindung das elektrische Gerät eine Heizplatte ist, die der lichten Weite des Beckens angepaßt ist, so daß sie vollständig in das Becken einsetzbar ist, so hat das die vorteilhafte Wirkung, daß eine elektrische Versorgungsleitung nicht nach außen geführt werden muß, wo sie hinderlich wäre. Eine weitere vorteilhafte Wirkung ist, daß bei einer Klappen-Bain-marie die Klappe geschlossen bleiben kann. Dadurch nimmt die Klappe keinen unnötigen Raum ein, und es entsteht kein Wärmeverlust durch die geöffnete Klappe. Zudem wird der Bedienkomfort nicht beeinträchtigt.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Bain-marie nach der Erfindung die Heizplatte höhenverstellbar ausgebildet ist, so kann die Heizplatte flexibel und auf einfache Weise den unterschiedlichen Gegebenheiten in der Höhe angepaßt werden. Bei bündigem Abschließen mit dem Rand des Beckens des Bain-marie entsteht ein Kochfeld ähnlich wie bei einem Herd.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Bain-marie nach der Erfindung wenigstens ein verstellbarer Träger zur Höhenverstellung die Heizplatte vorgesehen ist, so stellt das eine besonders einfache Möglichkeit dar, die Heizplatte flexibel in der Höhe einzustellen.
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Wenn in weiterer Ausgestaltung des Bain-marie nach der Erfindung der elektrische Anschluß eine Klappdeckel-Steckdose ist, so bietet das den Vorteil, daß der elektrische Anschluß vor Schwallwasser geschützt ist.
Wenn in weiterer Ausgestaltung des Bain-marie nach der Erfindung die dicht verschließbare Öffnung in einer Seitenwand des Beckens angeordnet ist, so läßt sich diese Ausgestaltung insbesondere bei einem Bain-marie einsetzen, dessen Heizeinrichtung im oder unter dem Boden des Beckens vorgesehen ist.
Dem Bain-marie nach der Erfindung und allen Ausgestaltungen desselben ist gemeinsam, daß wechselweise ein elektrisches Gerät wie z.B. eine Heizplatte oder aber Wasser in das Becken eingebracht werden kann, so daß das Bain-marie wahlweise zum Grillen, Kochen, Braten oder Kühlen eingesetzt werden kann oder aber als Warmausgabe mit Naßbeheizung eines eingehängten Speisenbehälters. Die Heizplatte kann eine Grillplatte oder eine Induktionsheizplatte oder aber eine Kühlplatte sein. Die Einsatzmöglichkeiten des Bain-marie lassen sich so deutlich vergrößern.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:
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Fig. 1 eine Längsschnittansicht eines Bain-marie mit einem elektrischen Anschluß für eine
Heizplatte;
Heizplatte;
Fig. 2 eine Querschnittansicht eines mit einem Deckel verschlossene Gehäuses des elektrisehen Anschlusses nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Querschnittansicht des Bain-marie nach Fig. 1, bei dem der Deckel von dem
Gehäuse des elektrischen Anschlusses entfernt worden ist; und
Gehäuse des elektrischen Anschlusses entfernt worden ist; und
Fig. 4 eine Draufsicht auf mehrere nebeneinander angeordnete Bain-marie, von denen eines
mit dem elektrischen Anschluß versehen ist.
mit dem elektrischen Anschluß versehen ist.
In Fig. 1 ist ein Bain-marie 10 abgebildet. Das Bain-marie 10 hat ein Becken 12 mit einer nach oben gerichteten Öffnung 13 zum Aufnehmen von wenigstens einem Speisenbehälter 14. Der Speisenbehälter 14 hat unter seinem oberen Rand kleinere Abmessungen als das Becken 12, so daß bei eingehängtem Speisenbehälter ein Hohlraum 16 vorhanden ist. Bei einer Bain-marie zum Naßheizen des Speisenbehälters 14 wird der Hohlraum 16 bis zur Höhe eines Wehres 15 mit Wasser gefüllt. Über eine in einem Boden 17 des Beckens 12 ange-
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brachte Heizeinrichtung 18 läßt sich das Wasser erhitzen. Dabei kann der Speisenbehälter 14 durch den bei dem Erhitzen des Wassers entstehenden Wasserdampf beheizt werden. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel des Bain-marie 10 handelt es sich um ein sogenanntes Klappen-Bain-marie. Dieses ist auf der Bedienungsseite (in der Darstellung in Fig. 1 rechts) nicht geschlossen, sondern mit einer Klappe 20 versehen, die etwas erhöht oberhalb des Bodens 17 angebracht ist und auf- und zugeklappt werden kann. Ein solches Klappen-Bain-marie 10 läßt sich bis zur Höhe des oberen Randes des Wehres 15 mit Wasser füllen im Gegensatz zu sogenannten Tisch-Bain-marie, die ein ringsum geschlossenes Becken aufweisen und in der Höhe wahlweise mit Wasser befüllbar sind. Die Klappe 20 ist um eine Achse (nicht dargestellt) schwenkbar, die sich etwas oberhalb des Wehres 15 befindet.
Zur Trockenbeheizung kann in das Becken 12 des Bain-marie 10 eine Heizplatte 22 eingebracht werden, die mittels beweglicher Träger 24 höhenverstellbar ist. Die Heizplatte 22 kann zum Trockenbeheizen des Speisenbehälters 14 eingesetzt werden, um die darin enthaltene Speise warmzuhalten. In diesem Fall wird die Heizplatte 22 in der Höhe so eingestellt, daß zwischen ihr und dem Boden des Speisenbehälters 14 ein Abstand verbleibt. Mit der Heizplatte 22 kann aber auch gekocht werden. In diesem Fall wird der Speisenbehälter 14 oder ein anderer Behälter auf die Heizplatte 22 aufgesetzt. Die Heizplatte 22 hat eine elektrische Versorgungsleitung 26. Damit diese nicht nach außen geführt werden muß, ist in einer Rückwand 27 des Beckens 12 ein elektrischer Anschluß vorgesehen, der insgesamt mit 28 bezeichnet ist.
In vorliegendem Fall ist der elektrische Anschluß 28 eine Klappdeckel-Steckdose. Diese ist in einer Öffnung 30 der Rückwand 27 mit ihrem Gehäuse 34 befestigt, wie es in Fig. 1 (um 90° verdreht gegenüber Fig. 3) dargestellt ist. Der Aufbau des elektrischen Anschlusses 28 wird nun mit Bezug auf Fig. 2 näher beschrieben.
Die Klappdeckel-Steckdose ist über eine Öffnung 31 des Gehäuses 34 von dem Inneren des Beckens 12 aus zugänglich. Die Öffnung 31 ist durch einen Deckel 32 dicht verschließbar.
Zu diesem Zweck ist der Deckel 32 mit einem Innengewinde und das Gehäuse 34 mit einem Außengewinde versehen, so daß der Deckel 32 mit dem Gehäuse 34 verschraubbar ist. Zum dichten Verschließen ist zwischen dem Gehäuse 34 und dem Deckel 32 ein Dichtring 42 angeordnet. Das Gehäuse 34 weist einen angeschweißten Flansch 36 auf, mit welchem es an der Rückwand 27 des Gehäuses 34 angeschraubt ist, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Zur Verstärkung ist die Rückwand auf der von dem Flansch 36 abgewandten Seite mit einem Gegenflansch 38 versehen. Bei dicht aufgeschraubtem Deckel 32 wird der Durchtritt von
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Wasser oder Dampf aus dem Inneren des Beckens 12 zu dem elektrischen Anschluß 28 verhindert.
Dem Deckel 32 ist ein Sensor 40 zugeordnet, der in dem Gehäuse 34 befestigt ist und eine Stromversorgung 19 des Bain-marie 10 für dessen Naßbeheizung (d.h. die Stromversorgung 19 der Heizeinrichtung 18) ausschaltet und eine Stromversorgung (nicht gezeigt) für den elektrischen Anschluß 28 einschaltet, sobald der Deckel 32 von der Öffnung 31 entfernt wird, und umgekehrt. Der Aufbau einer geeigneten Schaltung braucht hier nicht näher erläutert zu werden und ist deshalb auch nicht dargestellt. Vorzugsweise ist der Sensor 40 ein Endschalter.
Weiter ist das Becken gemäß der Darstellung in den Fig. 1 und 4 mit einem Feuchtigkeitsfühler 46 versehen, der so geschaltet ist, daß er zusätzlich die Stromversorgung des elektrischen Anschlusses bei geöffnetem Deckel 32 unterbricht, sobald Wasser in das Becken 12 des Bain-marie 10 eingefüllt wird.
Das Gehäuse 34 ist an seiner Rückseite durch eine Rückwand 35 dicht verschlossen, in die die Klappdeckel-Steckdose eingebaut ist, wie in Fig. 2 dargestellt.
Ist die Öffnung 31 mit dem Deckel 32 verschlossen und wird Wasser eingefüllt, so ist der elektrische Anschluß 28 kurzfristig durch einen schwalldichten Deckel 44 der Klappdeckel-Steckdose geschützt, wie in Fig. 1 und 3 gezeigt. Der elektrische Anschluß 28 ermöglicht es, das Bain-marie 10 wie herkömmlich auch zum Naßbeheizen des Speisenbehälters 14 einzusetzen, also vielseitiger zu verwenden. In Fig. 1 ist die Heizplatte 22 vollständig in das Bekken 12 des Bain-marie 10 eingeführt. Der bei der herkömmlichen Heizplatte vorhandene Bedienungs- oder Steuerungsteil der Heizplatte ist entweder in die Heizplatte 22 integriert, in Fig. 1 durch einen abgeteilten Teil 45 angedeutet, oder separat und außerhalb des Bainmarie angeordnet und beispielsweise über eine nicht dargestellte Steuerleitung an den elektrischen Anschluß 28 angeschlossen. In letzterem Fall werden in der Heizplatte 22 angeordnete Heizelemente von dem Steuerungsteil aus ferngesteuert. In dem dargestellten Fall können die Heizelemente beispielsweise durch nicht gezeigte Tastberührungsschalter gesteuert werden, die unterhalb einer an der Oberseite der Heizplatte 22 vorgesehenen Glaskeramikplatte angeordnet sind.
Die Heizplatte 22 ist höhenverstellbar auf den Trägem 24 angebracht. Das ermöglicht, daß ein elektrisches Gerät wie die Heizplatte 22 flexibel auf unterschiedlich tiefe Speisenbehälter 14 eingestellt werden kann. In Fig. 1 ist ebenfalls dargestellt, wie die Heizplatte 22 bei entferntem Deckel 32 an den elektrischen Anschluß 28 mittels eines Steckers 47 der Versor-
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gungsleitung 26 angeschlossen ist. Dies ermöglicht, daß die Heizplatte 22 vollständig in das Bain-marie 10 eingeführt und die Klappe 20 im Betrieb geschlossen bleiben kann. Die Heizplatte 22 ermöglicht es, die Speisen in dem Speisenbehälter 14 nicht nur warmzuhalten, sondern auch zu kochen oder zu braten. Denkbar ist es auch, daß die Heizplatte 22 mittels der Träger 24 bündig mit der Oberkante des Bain-marie 10 eingestellt wird und eine richtige Kochfläche bildet wie bei einem Herd. Weiter denkbar ist es, daß in das Bain-marie 10 als Heizplatte 22 auch eine Grill- oder Induktionsheizplatte eingebracht wird. Auch ein Kühlgerät ist verwendbar, so daß das Bain-marie 10 zum Kühlen von Speisen verwendet werden kann. Der elektrische Anschluß 28 kann auf einfache Weise in ein herkömmliches Bain-marie integriert werden, das sonst allein zum Naßbeheizen von Speisen in dem Speisenbehälter 14 einsetzbar wäre.
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Claims (11)
1. Bain-marie mit einem Becken (12), ausgebildet für die Naßbeheizung eines in das Becken (12) eingehängten GN-Behälters (14), gekennzeichnet durch einen Anschluß (28) für ein in das Becken (12) einbringbares elektrisches Gerät (22), der von dem Inneren des Beckens (12) aus über eine dicht verschließbare Öffnung (31) zugänglich ist.
2. Bain-marie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (31) durch einen Deckel (32) dicht verschließbar ist.
3. Bain-marie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Deckel (32) eine Dichtung (42) zugeordnet ist zum Verhindern des Durchtritts von Wasser oder Dampf.
4. Bain-marie nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Deckel (32) ein Sensor (40) zugeordnet ist, der eine Stromversorgung (19) des Bain-marie (10) für dessen Naßbeheizung ausschaltet, und eine Stromversorgung für den elektrischen Anschluß (28) einschaltet, sobald der Deckel (32) von der Öffnung (31) entfernt wird, und umgekehrt.
5. Bain-marie nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (40) ein Endschalter ist.
6. Bain-marie nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Becken (12) mit einem Feuchtigkeitsfühler (46) versehen ist, der so geschaltet ist, daß er zusätzlich die Stromversorgung des elektrischen Anschlusses (28) bei geöffnetem Deckel (32) unterbricht, sobald Wasser in das Bain-marie (10) eingefüllt wird.
7. Bain-marie nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Gerät (22) eine Heizplatte ist, die der lichten Weite des Beckens (12) angepaßt ist, so daß sie vollständig in das Becken (12) einsetzbar ist.
8. Bain-marie nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizplatte (22) höhenverstellbar ausgebildet ist.
9. Bain-marie nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch wenigstens einen verstellbaren Träger (24) zur Höhenverstellung der Heizplatte (22).
10. Bain-marie nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Anschluß (28) eine Klappdeckel-Steckdose ist.
11. Bain-marie nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die dicht verschließbare Öffnung (31) in einer Seitenwand (27) des Beckens (12) angeordnet ist.
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