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DE29916204U1 - Kontaktierungseinrichtung für den Kabelschirm in elektrischen Steckverbindern - Google Patents

Kontaktierungseinrichtung für den Kabelschirm in elektrischen Steckverbindern

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DE29916204U1
DE29916204U1 DE29916204U DE29916204U DE29916204U1 DE 29916204 U1 DE29916204 U1 DE 29916204U1 DE 29916204 U DE29916204 U DE 29916204U DE 29916204 U DE29916204 U DE 29916204U DE 29916204 U1 DE29916204 U1 DE 29916204U1
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housing
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ring part
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DE29916204U
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INTERCONTEC GmbH
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INTERCONTEC GmbH
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/03Connectors arranged to contact a plurality of the conductors of a multiconductor cable, e.g. tapping connections
    • H01R9/05Connectors arranged to contact a plurality of the conductors of a multiconductor cable, e.g. tapping connections for coaxial cables
    • H01R9/0521Connection to outer conductor by action of a nut
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
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    • HELECTRICITY
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    • H02G3/02Details
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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

INTERCONTEC GMBH.
Nolteweg 12
94336 Hunderdorf
Kontaktierungseinrichtung für den Kabelschirm in elektrischen Steckverbindern
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kontaktierungseinrichtung für den Kabelschirm in &iacgr;&ogr; elektrischen Steckverbindern, insbesondere in elektrischen Steckverbindern, welche im Wesentlichen aus einem einen als Vater-oder Muttersteckerteil ausgebildeten Kontaktträger aufnehmenden, zumindest hinsichtlich seines Innenumfanges bereichsweise zylindrischen Gehäuse und einer auf dieses aufschraubbaren Endkappe sowie einer den Kontaktträger innerhalb des Gehäuses abstützenden Distanzhülse bestehen, wobei die Einführung des Kabelmantel in das Gehäuse wenigstens eine am Kabelmantel anliegende Abdichtung und eine durch einen Klemmkorb gebildete Zugentlastung umfaßt und wobei die mit dem Gehäuse in elektrisch leitender Verbindung stehende Kontaktierungseinrichtung für den Kabelschirm aus zwei zueinander komplementär ausgebildeten Ringelementen gebildet ist, deren inneres den Kabelschirm untergreifend und deren äußeres den Kabelschirm übergreifend angeordnet ist und die in ihrer montierten Stellung bei wenigstens teilweiser gegenseitiger Überdekkung einen Längenabschnitt des Kabelschirmes zwischen sich einschließen.
Solche mit einer Kontaktierungseinrichtung für den Kabelschirm ausgerüstete elektrisehe Steckverbinder des Schirmes eines Koaxialkabels an ein Steckergehäuse sind in vielerlei untereinander unterschiedlich ausgeführten Gestaltungsformen bekannt, wobei sich einer ersten Gestaltungsform , z.B. aus dem DE-GM 69 16 820, angehörende Kontaktierungseinrichtungen untereinander übereinstimmend dadurch auszeichnen, daß ein ein Kontaktierungsmittel bildender Klemmkäfig bzw. ein vergleichbares Kontaktierungsmittel im Zuge des Zusammenbaues des Steckergehäuses mittels ei-
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ner Kabelverschraubung gegen den Schirm bzw. den Außenleiter eines Koaxialkabels angepresst wird. Im Besonderen ist bei diesen bekannten Kontaktierungseinrichtungen vorgesehen, daß die Anpressung des Klemmkäfigs bzw. eines vergleichbaren Kontaktierungseinrichtung an den Schirm bzw. den Außenleiter des Koaxialkabels durch eine aus dessen beim Aufschrauben dessen Endkappe auf das Steckergehäuse entstehenden axialen Verschiebung abgeleitete, radial nach innen gerichtete Ablenkung der Federlappen des Klemmkäfigs bewirkt wird. Solche Ausbildungen von Kontaktierungseinrichtungen sind jedoch lediglich für Koaxialkabel mit nur einem zentralen Leiter geeignet.
Eine andere Gestaltungsform, z.B. gemäß der DE-OS 43 16 903, von Kontaktierungseinrichtungen für den Kabelschirm, zeichnet sich dadurch aus, daß das Kontaktierungsmittel durch eine den den Kabelschirm bzw. den Außenleiter bildenden Metallgeflechtmantel ringartig umgebende und in ihrer montierten Lage an den Metallgeflechtmantel angepresste Spiralfeder gebildet ist, wobei die für eine sichere Kontaktierung des Kabelschirmes bzw. Außenleiters erforderliche Anpresskraft der Spiralfeder einerseits an den Metallgeflechtmantel und andererseits an das Gehäuse des Steckverbinders aus einer im Zuge des Aufschraubens der Endkappe auf das Gehäuse aufzubringenden axialen Kraft abgeleitet wird. Diese bekannte Gestaltungsform einer Kontaktierungseinrichtung ist mit dem Nachteil einer verhältnismäßig zeitaufwendigen Montage der Kontaktierungseinrichtung behaftet, weil einerseits das Einbringen der Spiralfeder in das Metallgeflecht des Kabelschirmes und andererseits das Zuschneiden des Kabelschirmes auf eine für Herstellung der Kontaktierung mit dem Gehäuse des Steckverbinders geeignete Länge zeitaufwendige Arbeitsgänge darstellen.
Eine weitere bekannte Bauart von Kontaktierungseinrichtungen für den Kabelschirm, z.B. GB-PS 2 137 824, besteht aus zwei zueinander komplementär ausgebildeten Ringelementen, deren inneres den Kabelschirm untergreifend und deren äußeres den Kabelschirm übergreifend angeordnet ist und die in ihrer montierten Stellung bei wenigstens teilweiser gegenseitiger Überdeckung einen Längenabschnitt des Kabel-
- 3 - 1738 D
schirmes zwischen sich einschließen. Die beiden Ringelemente sind dabei gegensinnig konisch gestaltet, derart daß das innere Ringelement mit einem keilförmigen Konus unter den Kabelschirm einschiebbar ist, während das äußere Ringelement ein sich konisch erweiternde Innenumfangsfläche aufweist, so daß die beiden Ringelemente im Zuge des Aufschraubens der Endkappe auf das Gehäuse zueinander axial verschoben werden und im Bereich ihrer gegenseitigen Überdeckung den Kabelschirm zwischen sich einklemmen. Nachteilig ist auch an dieser Gestaltungsweise die verhältnismäßig zeitaufwendige Montage, wobei ein nicht unerheblicher teil des erforderlichen Montagezeitaufwandes auf das Beschneiden des Kabelschirmes entfällt.
&iacgr;&ogr; Nahezu sämtlichen bekannten Gestaltungsformen von in mehrteilige Gehäuse von elektrischen Steckverbindern einzubauenden Kontaktierungseinrichtungen für den Kabelschirm ist gemeinsam, daß der Kabelschirm nach dem Abisolieren des Kabelmantels mit großer Sorgfalt und daher in einem zeitaufwendigen Arbeitsgang auf eine für die Kontaktierung geeignete Länge zugeschnitten werden muß, was in der Hauptsache daraus resultiert, daß der Kabelmantel infolge der räumlichen Verhältnisse innerhalb des Gehäuses über eine wesentlich Länge hin abisoliert werden muß als für die Kontaktierung des Kabelschirmes notwendig oder auch zulässig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Kontaktierungeinrichtung für den Kabeischirm in elektrischen Steckverbindern der eingangs beschriebenen Bauart dahingehend weiter zu verbessern, daß sie bei absolut sicherer Kontaktierung eine wesentliche Verringerung des erforderlichen Aufwandes an Montagezeit, insbesondere einen Verzicht auf das Zuschneiden des abisolierten Kabelschirmes und darüber hinaus zudem auch noch eine Verringerung der für die Abdichtung und die Zugentlastung der Kabeleinführung sowie die Kontaktierungseinrichtung insgesamt erforderlichen Einzelteile ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in der Hauptsache dadurch gelöst, daß wenigstens eines der beiden zueinander komplementär ausgebildeten Ringelemente der
• ·
Kontaktierungseinrichtung mit einem Aufnahmeraum für einen Längenbereich des Kabelschirmes ausgestattet ist. Charakteristisch für die erfindungsgemäße Gestaltung der Kontaktierungseinrichtung ist dabei zugleich, daß der mit der Gehäusewandung des Steckverbindergehäuses im elektrisch leitenden Kontakt stehende Teil der Kontaktierungseinrichtung durch das innere, dem Kabelschirm untergreifende Ringelement gebildet ist. Die Ausbildung eines eine normalerweise vorhandene Überlänge des abisolierten Kabelschirmes aufnehmenden Raumes innerhalb der Kontaktierungseinrichtung ermöglicht es auf das bisher unerläßliche und zeitaufwendige Beschneiden des Kabelschirmes zu verzichten. Der der Aufnahme eines Längenabschnittes des Kabelschirmes zugeordnete Aufnahmeraum ist daher zur Aufnahme der bezüglich der Kontaktierungseinrichtung überschüssigen axialen Länge des Kabelschirmes bemessen, wobei im Interesse einer universellen Verwendbarkeit einer einheitlichen Ausbildung der Kontaktierungseinrichtung ein gewisses Übermaß des Aufnahmeraumes für den Kabelschirm vorgesehen sein kann.
Im einer vorteilhaften Verwirklichungsform einer erfindungsgemäßen Kontaktierungeinrichtung ist vorgesehen, daß der der Aufnahme eines Längenabschnittes des Kabelschirmes zugeordnete Aufnahmeraum an dem inneren Ringelement der Kontaktierungseinrichtung angeordnet und als umlaufender Ringraum ausgebildet ist, wobei die innere Umfangswandung des Ringraumes eine größere axiale Länge aufweist als die äußere Umfangswandung.
In vorteilhafter Weiterbildung einer solchen Kontaktierungseinrichtung kann dann weiter vorgesehen sein, daß die beiden zueinander komplementär ausgebildeten Ringelemente der Kontaktierungseinrichtung miteinander eine Aufwickeleinrichtung für die die axiale Länge der Kontaktierungseinrichtung überragende Länge des Kabelschirmes bilden.
Ein bevorzugte Möglichkeit zur Ausgestaltung einer Aufwickelvorrichtung für den abisolierten Kabelschirm besteht dabei darin, daß diese durch am äußeren Ringelement ausgebildete, axial gerichtete Zinken oder dergl. mit dem Kabelschirm in Eingriff bringbare Vorsprünge gebildet ist, welche auf einer innerhalb der lichten Weite des Ringraumes im inneren Ringelement liegenden Kreisbahn angeordnet sind, derart, daß sie mit zunehmendem Zusammenfügen der beiden die Kontaktierungseinrichtung bildenden Ringelemente zunehmend in den Ringraum des inneren Ringelementes eingreifen. Daraus resultiert, daß der Kabelschirm im Zuge einer im Rahmen des Zusammenfügens der beiden Ringteile der Kontaktierungseinrichtung vorzunehmenden
&iacgr;&ogr; Verdrehung des inneren und/oder des äußeren Ringteiles um seine Achse in den Ringraum hinein aufgewickelt wird.
Im Einzelnen kann dabei vorteilhafterweise weiter vorgesehen werden, daß die axiale Länge der die Aufwickelvorrichtung bildenden Zinken der axialen Länge der inneren Umfangswandung des inneren Ringteiles der Kontaktierungseinrichtung entspricht und daß ferner zwischen den die Aufwickelvorrichtung bildenden Zinken des äußeren Ringteiles axiale Freiräume mit einem bogenförmigen Ausnehmungsgrund vorgesehen sind, so daß ein Abreißen auch nur von Teilen des Kabelschirmes während dessen Einbringen in den Ringraum der Kontaktierungseinrichtung vermieden ist. Die die Aufwickelvorrichtung bildenden Zinken sind zweckmäßigerweise in radialer Richtung federnd ausgebildet und in solcher Weise an den Körper des äußeren Ringelementes angeschlossen.
In zusätzlicher Ausgestaltung kann ferner vorgesehen werden, daß die beiden Ringteile der Kontaktierungseinrichtung im montierten Zustand miteinander über eine Auszugssicherung im Eingriff stehen, welche aus radial gerichteten Rippen an den Zinken des äußeren Ringteiles und einem radial nach innen gerichteten Kragen an der Innenumfangswandung des inneren Ringteiles gebildet ist.
Eine in herstellungstechnischer Hinsicht vorteilhafte Materialwahl ergibt sich daraus, daß das innere Ringteil der Kontaktierungseinrichtung aus einem Metallformkörper und das äußere Ringteil aus einem Formkörper aus einem Kunststoffmaterial besteht. Ein besonderer Vorteil dieser Materialwahl besteht darin, daß das eine verhältnismäßig einfache Form aufweisende innere Ringteil als Drehteil und das eine verhältnismäßig komplizierte Form aufweisende äußere Ringteil als Spritzgußteil herstellbar ist. Die Möglichkeit für eine solche vorteilhafte Gestaltungsweise ist nicht zuletzt auch durch dem Umstand bestimmt, daß das innere Ringteil zugleich auch das den Kontakt zwischen Kabelschirm und Gehäuse vermittelnde Teil der Kontaktierungseinrichtung
Eine besondere Verringerung der der für die Abdichtung und die Zugentlastung der Kabeleinführung sowie die Kontaktierungseinrichtung insgesamt erforderlichen Einzelteile wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das äußere Ringteil bau-und materialeinheitlich mit dem die am Kabelmantel anliegende Dichtung der Kabeleinführung umgreifenden Klemmkorb ausgebildet und angeordnet ist, wobei das mit dem Klemmkorb bau-und materialeinheitlich ausgebildete äußere Ringteil im Bereich des unteren Endes des Klemmkorbes an seinem Außenumfang mit einem radialen Bund zur Abstützung auf der Stirnfläche des Gehäuses versehen und in diesen Bereich zudem mit mit der Stirnfläche des Gehäuses zusammenwirkenden Mitteln zur drehsicheren Abstützung ausgestattet ist.
Die drehsichere Abstützung des äußeren Ringteiles am Gehäuse ist zweckmäßiger-
weise durch eine an der Gehäusestirnfläche und am Bund des Ringteiles wechselseitig angeordnete Stirnprofilierung, insbesondere Axialverzahnung gebildet, wobei zur Erreichung einer zuverlässigen Verdrehsicherung auch lediglich über einen Teilbereich des Umfanges der Gehäusestirnfläche hin reichende Verzahnungsabschnitte bereits ausreichend sind.
Schließlich kann in weiterer Vervollkommnung der Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Kontaktierungseinrichtung noch vorgesehen sein, daß das äußere Ringteil der Kontaktierungseinrichtung vermittels einer in einem zwischen Zinken und Klemmkorb angeordneten bzw. ausgebildeten Körperteil angeordneten O-Ringdichtung gegen die Innenumfangsfläche des Gehäuses abgedichtet ist.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im Einzelnen beschrieben.
In der Zeichnung zeigt die
Figur 1 eine Explosionsdarstellung eines eine Kontaktierungseinrichtung beinhaltenden Endbereiches eines Gehäuses;
Figur 2 eine Schnittdarstellung des die Kontaktierungseinrichtung beinhaltenden
Endbereiches des Gehäuses nach Figur 1 bei montierter Kontaktierungseinrichtung;
Figur 3 eine schematische schaubildliche Darstellung der Kontaktierungseinrichtung beim Beginn ihres Zusammenbaues;
Figur 4 eine schematische schaubildliche Darstellung der Kontaktierungseinrichtung während ihres Zusammenbaues;
Figur 5 eine schematische schaubildliche Darstellung der Kontaktierungseinrichtung nach Beendigung ihres Zusammenbaues.
Ein in der Zeichnung zum Ausführungsbeispiel teilweise dargestellter elektrischer Steckverbinder umfaßt im Wesentlichen ein einen nicht besonders dargestellten, als Vater-oder Muttersteckerteil ausgebildeten Kontaktträger aufnehmendes hinsichtlich seines Innenumfanges zylindrisches Gehäuse 1 und eine auf dieses aufschraubte Endkappe 2 sowie eine den nicht dargestellten Kontaktträger innerhalb des Gehäuses 1 abstützenden Distanzhülse 3. Die Einführung des Kabels 4 in das Gehäuse 1 umfaßt eine am Kabelmantel 5 anliegende durch ein Elastomerformteil gebildete Dichtung 6 und eine diese aufnehmende, durch einen Klemmkorb 7 gebildete Zugentlastung. Die mit dem Gehäuse 1 in elektrisch leitender Verbindung stehende Kontaktierungseinrichtung für den Kabelschirm 8 besteht aus zwei zueinander komplementär ausgebildeten Ringelementen 9 und 10, wobei das innere Ringelement 9 teilweise den Kabelschirm 8 untergreifend und das äußere Ringelement 10 den Kabelschirm 8 ausschließlich übergreifend angeordnet ist. Das innere Ringteil 9 ist zur Bildung eines einen als axialer Ringraum 11 ausgebildeten Aufnahmeraumes für den Kabelschirm doppelwandig ausgeführt, wobei seine axial längere innere Umfangswandung 12 den abisolierten Längenbereich des Kabelschirmes 8 untergreift, während seine äußere Umfangswandung 13 kontaktierend an der Innenumfangsfläche 14 des Gehäuses 1 anliegt. Um ein einfaches, wenig Zeit und Aufmerksamkeit erforderndes Einbringen der darin unterzubringenden Überlänge 15 des Kabelschirmes 8 in den Aufnahmeraum 11 zu bewerkstelligen ist das äußere Ringteil 10 über einen Teil seiner axialen Länge hin in Zinken 16 unterteilt, wobei die zinken 16 in Spitzen 17 auslaufen und zwischen sich Freiräume 18 einschließen der Ausnehmungsgrund 19 bogen-oder teil-
kreisförmig gestaltet ist. Die Zinken 16 sind in sich federnd ausgebildet und federnd entlang einer innerhalb der lichten Weite des Ringraumes 11 des inneren Ringteiles liegenden Kreisbahn an einen Körperteil 20 angeschlossen. An ihrer Außenfläche sind die Zinken 16 mit radial nach außen vorspringenden Rippen 21 ausgestattet, über welche sie zur Bildung einer Auszugssicherung für die Kontaktierungseinrichtung mit einem radial nach innen abgestellten Kragen 22 an der außenliegenden Umfangswandung 13 des inneren Ringteiles 9 zusammenwirken.
Die Wirkungsweise der Aufwickelvorrichtung der Kontaktierungseinrichtung ist in den Figuren 3 bis 5 veranschaulicht. Aus der Darstellung der Figur 3 ist erkennbar, daß im Zuge des Zusammenfügens der Teile der Kontaktierungseinrichtung die Zinken 16 des äußeren Ringelementes 10 in den abisolierten Längenabschnitt des Kabelschirmes 8 eindringen und diesen zu einzelnen Strängen oder Büscheln 23 verformen, wobei die Stränge oder Büschel 23 in den Ausnehmungen 18 zwischen den Zinken 16 einliegen und bei einem Verdrehen des mit seinem Zinken 16 in den Ringraum 11 eingreifenden äußeren Ringteiles 10 um seine Längsachse innerhalb des Ringraumes 11 am Außenumfang der Zinken 16 zunehmend aufgewickelt werden, wie dies insbesondere aus der Darstellung der Figur 4 ersichtlich ist. Sobald die Stränge oder Büschel 23 des Kabelschirmes 8 vollständig im Ringraum 11 aufgenommen sind, wie dies aus der Figur 5 ersichtlich ist, ist die einbaufertige Verbindung zwischen Kabelschirm 8 und Kontaktierungseinrichtung 9, 10 hergestellt ohne daß hierzu mehr als ein gegenseitiges Verdrehen der beiden Ringteile 9 und 10 um einige Umdrehungen erforderlich wäre.
Vermittels des Körperteiles 20 ist das äußere Ringteil 10 bau-und materialeinheitlich mit dem Klemmkorb 7 ausgebildet, wobei das äußere Ringteil 10 zusammen mit dem Klemmkorb 7 insgesamt als Spritzgußteil aus einem Kunststoffmaterial hergestellt ist. An der Unterseite des Klemmkorbes 7 ist ein radialer Bund 24 vorgesehen, über welchen die Einheit aus Klemmkorb 7 und äußerem Ringteil 10 an einer Stirnfläche 25 des Gehäuses 1 abgestützt ist Zur Bildung einer gegenseitigen Verdrehsicherung sind einerseits der Bund 24 und andererseits die Stirnfläche 25 des Gehäuses 1 mit
zueinander komplementären, axial gerichteten Profilierungen 26 ausgestattet. Zur Abdichtung des Gehäuses 1 ist in dem zwischen den Zinken 16 und dem Klemmkorb 7 angeordneten bzw. ausgebildeten Körperteil 20 eine eine gegen die Innenumfangsfläche 14 des Gehäuses 1 anliegende O-Ringdichtung 27 aufnehmende Ringnut 28 angeordnet.

Claims (14)

1. Kontaktierungseinrichtung für den Kabelschirm in elektrischen Steckverbindern, insbesondere in elektrischen Steckverbindern, welche im Wesentlichen aus einem einen als Vater- oder Muttersteckerteil ausgebildeten Kontaktträger aufnehmenden, zumindest hinsichtlich seines Innenumfanges bereichsweise zylindrischen Gehäuse und einer auf dieses aufschraubbaren Endkappe sowie einer den Kontaktträger innerhalb des Gehäuses abstützenden Distanzhülse bestehen, wobei die Einführung des Kabelmantel in das Gehäuse wenigstens eine am Kabelmantel anliegende Abdichtung und eine durch einen Klemmkorb gebildete Zugentlastung umfaßt und wobei die mit dem Gehäuse in elektrisch leitender Verbindung stehende Kontaktierungseinrichtung für den Kabelschirm aus zwei zueinander komplementär ausgebildeten Ringelementen gebildet ist, deren inneres den Kabelschirm untergreifend und deren äußeres den Kabelschirm übergreifend angeordnet ist und die in ihrer montierten Stellung bei wenigstens teilweiser gegenseitiger Überdeckung einen Längenabschnitt des Kabelschirmes zwischen sich einschließen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der beiden zueinander komplementär ausgebildeten Ringelemente der Kontaktierungseinrichtung mit einem Aufnahmeraum für einen Längenbereich des Kabelschirmes ausgestattet ist.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der der Aufnahme eines Längenabschnittes des Kabelschirmes zugeordnete Aufnahmeraum zur Aufnahme einer die axiale Länge der Kontaktierungseinrichtung überragenden Länge des Kabelschirmes bemessen ist.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der der Aufnahme eines Längenabschnittes des Kabelschirmes zugeordnete Aufnahmeraum an dem inneren Ringelement der Kontaktierungseinrichtung angeordnet und als umlaufender Ringraum ausgebildet ist.
4. Steckverbinder nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zueinander komplementär ausgebildeten Ringelemente der Kontaktierungseinrichtung miteinander eine Aufwickelvorrichtung für die die axiale Länge der Kontaktierungseinrichtung überragende Länge des Kabelschirmes bilden.
5. Steckverbinder nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelvorrichtung durch am äußeren Ringelement ausgebildete, axial gerichtete Zinken oder dergl. Vorsprünge gebildet ist, welche auf einer innerhalb der lichten Weite des Ringraumes im inneren Ringelement liegenden Kreisbahn angeordnet sind, derart, daß sie mit zunehmendem Zusammenfügen der beiden die Kontaktierungseinrichtung bildenden Ringelemente zunehmend in den Ringraum des inneren Ringelementes eingreifen.
6. Steckverbinder nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge der die Aufwickelvorrichtung bildenden Zinken der axialen Länge des inneren Ringteiles der Kontaktierungseinrichtung entspricht.
7. Steckverbinder nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den die Aufwickelvorrichtung bildenden Zinken des äußeren Ringteiles axiale Freiräume mit einem bogenförmigen Ausnehmungsgrund vorgesehen sind.
8. Steckverbinder nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Aufwickelvorrichtung bildenden Zinken in radialer Richtung federnd ausgebildet und in solcher Weise an den Körper des äußeren Ringelementes angeschlossen sind.
9. Steckverbinder nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ringteile der Kontaktierungseinrichtung im montierten Zustand miteinander über eine Auszugssicherung im Eingriff stehen, welche aus radial gerichteten Rippen an den Zinken des äußeren Ringteiles und einem radial nach innen gerichteten Kragen an der Innenumfangswandung des inneren Ringteiles gebildet ist.
10. Steckverbinder nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Ringteil der Kontaktierungseinrichtung aus einem Metallformkörper und das äußere Ringteil aus einem Formkörper aus einem Kunststoffmaterial besteht.
11. Steckverbinder nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ringteil bau- und materialeinheitlich mit dem die am Kabelmantel anliegende Dichtung der Kabeleinführung umgreifenden Klemmkorb ausgebildet und angeordnet ist.
12. Steckverbinder nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Klemmkorb bau- und materialeinheitlich ausgebildete äußere Ringteil im Bereich des unteren Endes des Klemmkorbes an seinem Außenumfang mit einem radialen Bund zur Abstützung auf der Stirnfläche des Gehäuses und in diesen Bereich zudem mit mit der Stirnfläche des Gehäuses zusammenwirkenden Mitteln zur drehsicheren Abstützung ausgestattet ist.
13. Steckverbinder nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die drehsichere Abstützung des äußeren Ringteiles am Gehäuse durch eine an der Gehäusestirnfläche und am Bund des Ringteiles wechselseitig angeordnete Stirnprofilierungen, insbesondere Axialverzahnungen gebildet ist.
14. Steckverbinder nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ringteil der Kontaktierungseinrichtung vermittels einer in einem zwischen Zinken und Klemmkorb angeordneten bzw. ausgebildeten Körperteil angeordneten O-Ringdichtung gegen die Innenumfangsfläche des Gehäuses abgedichtet ist.
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