DE29916139U1 - Ausgleisvorrichtung - Google Patents
AusgleisvorrichtungInfo
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- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K5/00—Apparatus for placing vehicles on the track; Derailers; Lifting or lowering rail vehicle axles or wheels
- B61K5/02—Devices secured to the vehicles; Turntables integral with the vehicles
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B29/00—Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
-
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Description
Robel GmbH & Co. KG
Klebinger Straße 19, D-83395 F r e i I a s s i &eegr; g
Ausgleisvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Ausgleisvorrichtung für eine Gleisoberbaumaschine bestehend aus einem ersten Rahmenteil, welcher um eine horizontale, in Gleislängsrichtung verlaufende Achse gegenüber einem die Gleisoberbaumaschine lagernden Querverschieberahmen verschwenkbar ausgebildet ist.
Aus US 2 009 113 ist eine Ausgleisvorrichtung für ein auf einem gleisverfahrbaren Rahmen gelagertes Schweißgerät bekannt. Am Rahmen ist eine Ausgleisvorrichtung angelenkt, die aus einem um eine horizontale, in Gleislängsrichtung verlaufende Achse verschwenkbaren Rahmenteil besteht. Sowohl dieser als auch der gleisverfahrbare Rahmen weisen Führungen auf, auf denen das Schweißgerät in Gleisquerrichtung verstellt werden kann. Wenn das Schweißgerät nun ausgegleist werden soll, wird zunächst der Rahmenteil verschwenkt, so daß die Führungen bezüglich Rahmenteil und Rahmen fluchten. Der Rahmenteil ist dabei am Boden neben dem Gleis sowie auf diesem selbst abgestützt bzw. fixiert. Nun kann das Schweißgerät durch Verschieben in Gleisquerrichtung aus dem Gleis gebracht werden. Anschließend wird der gleisverfahrbare Rahmen um dieselbe Achse verschwenkt und durch ein weiteres Verschieben der am Rahmenteil befindlichen Führung außerhalb des Lichtraumprofiles gebracht.
Eine weitere Vorrichtung zum Um- und Aussetzen eines Oberbaugerätes ist aus DE-AS 1115 754 bekannt. Ein Schraubaggregat ist auf einem Auslegerrahmen angeordnet. Dieser weist Kufen und eine Stütze auf. Durch Anheben kann der Auslegerrahmen mittels der Kufen über die Schienen in Gleisquerrichtung gleiten. Wenn die Stütze dann am Boden neben dem Gleis aufsitzt, kann der Auslegerrahmen mit dem Schraubaggregat um eine vertikale Achse verdreht werden, da Auslegerrahmen und Stütze drehbar miteinander verbunden sind.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung einer gattungsgemäßen Ausgleisvorrichtung, welche es ermöglicht, daß eine Gleis-
Oberbaumaschine von einer Person problemlos und schnell außerhalb des Lichtraumprofiles des bearbeiteten Gleises bzw. ebenso rasch wieder in eine Arbeitsposition an diesem Gleis verbracht werden kann.
Diese Aufgabe wird mit einer Ausgleisvorrichtung der gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, daß die Ausgleisvorrichtung einen zweiten Rahmenteil aufweist, der mit dem ersten Rahmenteil um eine annähernd senkrecht zur Gleisebene verlaufende Drehachse drehbar verbunden ist.
Durch diese konstruktiv einfache Bauart einer Ausgleisvorrichtung ist es möglich, daß eine Gleisoberbaumaschine wie beispielsweise eine Schraubmaschine ohne größeren Kraftaufwand von einer einzigen Person ausgegleist werden kann. Ebenso einfach ist es, nachdem das Gleis zum Bearbeiten freigegeben wird, die Gleisoberbaumaschine wieder einzugleisen und die Arbeiten fortzusetzen. Dadurch, daß die Ausgleisvorrichtung auch während des Ausgleisens immer in Kontakt mit dem Gleis ist, wird das Eingleisen sehr erleichtert. Besonders vorteilhaft erweist sich die erfindungsgemäße Ausbildung an Baustellen, wo das Gleis auf höheren Bahndämmen liegt. Dort mußte die Gleisoberbaumaschine bisher von mindestens zwei Personen mühevoll die Böschung hinunter und hinaufgetragen werden. Die neue Ausgleisvorrichtung gewährleistet somit eine wesentliche Ersparnis an Zeit und Personal.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen und den Zeichnungen.
Es zeigen:
Fig. 1 bis 3 Ansichten einer Gleisoberbaumaschine mit einer erfindungsgemäßen Ausgleisvorrichtung in Gleislängsrichtung.
In Fig. 1 bis 3 ist eine Gleisoberbaumaschine 1 mit einem gleisverfahrbaren, die Maschine 1 lagernden Querverschieberahmen 2, einer Ausgleisvorrichtung 3 und einem Arbeitsaggregat 4 dargestellt. Letzteres besteht aus einem Antrieb 5, der über ein Getriebe 6 ein Schraubwerkzeug 7 antreibt. Das Ar-
beitsaggregat 4 weist weiters Rollen 8 auf, welche in einer am Querverschieberahmen 2 befindlichen Führung 9 angeordnet sind. Dadurch ist ein Verschieben des Arbeitsaggregates 4 in Gleisquerrichtung gewährleistet. Der sich in Querrichtung eines Gleises 11 erstreckende Querverschieberahmen 2, weist an seinen beiden Enden Spurkranzrollen 10 zum Verfahren der Gleisoberbaumaschine 1 entlang dem Gleis 11 auf. Ebenfalls an beiden Enden des Querverschieberahmens 2 sind Flansche 12 angeordnet. An diesen ist die Ausgleisvorrichtung 3 um eine horizontale, in Gleislängsrichtung verlaufende Achse 13 verschwenkbar angelenkt. Die Ausgleisvorrichtung 3 besteht aus einem ersten und einem zweiten Rahmenteil 14,15 die miteinander um eine - im Arbeitseinsatz - annähernd senkrecht zur Gleisebene verlaufende Drehachse 16 drehbar miteinander verbunden sind. Am dem Querverschieberahmen 2 näher gelegenen ersten Rahmenteil 14 ist eine Führung 17 vorgesehen, die im dargestellten, ausgeklappten Zustand der Ausgleisvorrichtung 3 eine Fortsetzung der am Querverschieberahmen 2 befindlichen Führung 9 bildet. Der zweite Rahmenteil 15 weist an seinem der Drehachse 16 gegenüberliegenden Ende eine Klemmvorrichtung 18 auf. Diese dient zum Fixieren der Ausgleisvorrichtung 3 an einem Schienenfuß 22 einer Schiene
19 des Gleises 11. Weiters ist am zweiten Rahmenteil 15 eine Vorrichtung
20 zum Abstützen der Ausgleisvorrichtung 3 am Gleis 11 angeordnet.
Im folgenden wird nun die Funktionsweise der Ausgleisvorrichtung 3 näher beschrieben. Wenn die Gleisoberbaumaschine 1 ausgegleist werden soll, wird zunächst die Ausgleisvorrichtung 3 von einer Transportposition (strichpunktiert in Fig. 1 dargestellt) in eine mit vollen Linien dargestellte Arbeitsposition verschwenkt. Nachdem die Ausgleisvorrichtung 3 mit Hilfe der Klemmvorrichtung 18 und der Vorrichtung 20 am Gleis 11 fixiert ist, kann das Arbeitsaggregat 4 mittels der Rollen 8 in den miteinander fluchtenden Führungen 9,17 auf den ersten Rahmenteil 14 verschoben werden. Danach wird der um die Achse 13 verschwenkbare Rahmen 2 leicht angehoben (Fig. 2) und gemeinsam mit dem ersten Rahmenteil 14 um die annähernd senkrechte Drehachse 16 um ca. 180° verdreht und wieder abgesenkt (Fig. 3). Anschließend daran wird das Arbeitsaggregat 4 wieder auf dem Rahmen 2 in Gleisquerrichtung verschoben, bis es sich außerhalb eines Lichtraumprofiles 21 (strichpunktiert in Fig. 3 dargestellt) befindet. Wird das
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befahrene Gleis 11 wieder zur Bearbeitung freigegeben, erfolgt das Eingleisen der Gleisoberbaumaschine 1 analog umgekehrt. Dadurch, daß an beiden Enden des Rahmens 2 Flansche 12 angeordnet sind, ist es möglich, die Gleisoberbaumaschine 1 wahlweise an beiden Seiten des Gleises 11 aus- bzw. einzugleisen. Dazu ist lediglich ein Lösen der Ausgleisvorrichtung 3 und deren Fixierung an den gegenüberliegenden Flanschen 12 erforderlich. Es ist natürlich auch möglich, eine derartige Ausgleisvorrichtung 3 in Verbindung mit Bohrmaschinen, Schienenschleifaggregaten und ähnlichen Gleisoberbaumaschinen 1 einzusetzen.
Claims (4)
1. Ausgleisvorrichtung (3) für eine Gleisoberbaumaschine (1) bestehend aus einem ersten Rahmenteil (14), welcher um eine horizontale, in Gleislängsrichtung verlaufende Achse (13) gegenüber einem die Gleisoberbaumaschine (1) lagernden Querverschieberahmen (2) verschwenkbar ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleisvorrichtung (3) einen zweiten Rahmenteil (15) aufweist, der mit dem ersten Rahmenteil (14) um eine annähernd senkrecht zur Gleisebene verlaufende Drehachse (16) drehbar verbunden ist.
2. Ausgleisvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl am Querverschieberahmen (2) als auch am ersten Rahmenteil (14) Führungen (9, 17) zum Verschieben des Arbeitsaggregates (4) angeordnet sind.
3. Ausgleisvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am der Drehachse (16) gegenüberliegenden Ende des zweiten Rahmenteiles (15) eine Klemmvorrichtung (18) zum Fixieren der Ausgleisvorrichtung (3) an einem Schienenfuß (22) einer Schiene (19) des Gleises (11) angeordnet ist.
4. Ausgleisvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Rahmenteil (15) eine Vorrichtung (20) zum Abstützen der Ausgleisvorrichtung (3) am Gleis (11) aufweist.
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Legal Events
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| R207 | Utility model specification |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20071010 |
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| R071 | Expiry of right |