DE29914C - Apparat zum Heben von Gufsstücken aus Formen - Google Patents
Apparat zum Heben von Gufsstücken aus FormenInfo
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- DE29914C DE29914C DENDAT29914D DE29914DA DE29914C DE 29914 C DE29914 C DE 29914C DE NDAT29914 D DENDAT29914 D DE NDAT29914D DE 29914D A DE29914D A DE 29914DA DE 29914 C DE29914 C DE 29914C
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- molds
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C21/00—Flasks; Accessories therefor
- B22C21/12—Accessories
- B22C21/14—Accessories for reinforcing or securing moulding materials or cores, e.g. gaggers, chaplets, pins, bars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.-
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31: Giesserei und Formerei.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1884 ab.
Meine Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Hebeapparaten für Gufsstücke aus Formen
und ist auf der beiliegenden Zeichnung abgebildet, bei welcher Fig. 1 und 2 Seitenansichten, Fig. 3
einen Grundrifs und Fig. 4 einen vergröfserten Querschnitt des auf der Form ruhenden Apparates
darstellt.
Der Gufsstück - Hebeapparat wird gebildet durch ein rechtwinkliges Gestell A, dessen
Ausdehnungen ungefähr gleich denen des Formkastens sein müssen. Innerhalb dieses Gestelles
stelle ich eine Reihe quer liegender Winkeleisen α1 in passender Entfernung von einander
auf, und auf der unteren Seite jedes dieser quer liegenden Winkeleisen α' befestige ich einen
Flantsch a4. In der Mitte, der Winkeleisen a1
befinden sich Oesen as, in welche Winkeleisen a
durch ähnliche darin befindliche Oesen «5 eingezapft
sind. Auf der arbeitenden Ecke oder Fläche dieser Stäbe α ist eine rechtwinklige
Vertiefung a6 gebildet, in welche, wenn die Stäbe α niedergedreht werden, der Flantsch a4
eingreift.
Jeder der Stäbe α besitzt zwei Kurbelarme a1
und zwischen diesen ist der Griff <zT befestigt,
durch welchen die Stäbe α bewegt werden. An den Seitenleisten des Gestelles A und nahe
am Ende desselben sind die Hebel b eingezapft, welche durch eine Sprungfeder P parallel gehalten
werden. Genau über den äufseren Enden der Hebel b sind die Kurbelarme £ eingezapft,
durch welche der Hebeapparat gehoben werden kann. Die Enden der Kurbelarme B, aufserhalb
ihrer Drehpunkte, sind bei s excentrisch gekrümmt, dafs sie, wenn die Kurbelarme in
einer waagerechten Lage sind, auf den Enden P der Hebel / aufliegen, ohne sie niederzupressen.
Werden die Kurbelarme aufwärts gedreht, so werden die excentrischen Enden allmälich die
Enden P der Hebel unter die Fläche des Gestelles A niederdrücken. Die Bewegung ist folgende
: Der Theil der Form, in welcher die Rippen geformt werden, wird entfernt.
Ein Arbeiter ergreift die Griffe a1 der Kurbelarme β'2 und bewegt sie aufwärts in die Stellung,
welche links in Fig. 1 und 4 gezeichnet ist. Hierdurch wird die Grifffläche der Stange a
von der Grifffläche des Winkeleisens ax getrennt.
Zu derselben Zeit dreht der Arbeiter die Griffe B in die waagerechte Stellung nieder, damit der
Hebel b eine zu den Seiten des Gestelles A parallele Lage annehmen kann, wie gezeigt ist.
Hierauf wird er in der Art auf die Hälfte D der Form, welche das Gufsstück enthält, gesetzt,
dafs die Rippen oder Gufsnähte d zwischen den quer liegenden Stäben a2 eingreifen und die
Enden P der Hebel b auf den Seiten der Form ruhen. Das Gestell A wird dann fortgeschoben,
bis die Griffecken der Stangen ax die Rippen d
angreifen, wenn sie noch nicht in dieser Lage sind, wie Fig. 4 links zeigt. Die eingezapften
Stäbe α werden dann durch die Griffe a1 niedergedreht,
indem die erste Stange rechts anfängt. Beim Niederdrehen dieser Stange α berührt ihre
Grifffläche die Spitze einer der Rippen d und biegt sie wieder zu den Flantschen «*, und da
die Flantschen «4 abgeschrägt sind, wie Fig. 4
deutlich zeigt, so werden diese Rippen genau zwischen den Flantschen α4 und der Seite der
Vertiefungen «6 eingekeilt. Die Kurbelarme β2
der eingezapften Stäbe α sind so construirt,
dafs jeder niedergedrehte Stab -durch den- folgenden
befestigt wird, indem er gegen das untere Ende desselben stöfst. Der Arbeiter dreht nun den Griff B aufwärts, wodurch die
Hebel b niedergedrückt werden, und da sie gegen die Oberfläche des Formkastens drücken,
mufs der Hebeapparat sich allmälich heben, indem er das Gufsstück mit sich zieht, wie
Fig. 2 zeigt. Nachdem das Gufsstück in oben beschriebener Weise emporgehoben worden ist,
kann es durch den Arbeiter ganz aus der Form entfernt werden, indem der gesammte Hebeapparat
durch die Griffe B gehoben, welche in senkrechte Lage gedreht sind, und auf irgend
einen passenden Tisch gestellt wird. Die eingezapften Stäbe α werden dann durch ihre Griffe a1
zurückgeschoben und der Hebeapparat weggezogen, bis die Griffflachen der Stäbe αΛ von
den Rippen d losgelöst sind. Alsdann kann der Hebeapparat von dem Gufsstück abgenommen
,werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche: ,An Apparaten zum Heben von Gufsstückenaus Formen:ι. die Combination des Rahmens A mit Querstangen a1, drehbar gelagerten Stangen a und einem auf die Klemmvorrichtung wirkenden Mechanismus, um mittelst der letzteren das Gufsstück zu erfassen;
- 2. die Combination des Rahmens A mit den mit Flantschen a* versehenen Querstangen al, den drehbar gelagerten, mit Einschnitt a6 versehenen Stangen α und mit Mechanismus zum Heben des Rahmens aus der Form;
- 3. die Combination des Rahmens A, der Querstangen a', der drehbar gelagerten Stangen a, des Hebels b und der Kurbeln B.Hierzu I Blatt Zeichnungen.■ 3!ERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29914C true DE29914C (de) |
Family
ID=306062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29914D Expired - Lifetime DE29914C (de) | Apparat zum Heben von Gufsstücken aus Formen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29914C (de) |
-
0
- DE DENDAT29914D patent/DE29914C/de not_active Expired - Lifetime
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