DE29914161U1 - Krawatte - Google Patents
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D25/00—Neckties
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Heikedine von Burgsdorff, Hamburg
ZUGBlASSEHPVERTREfe? BElRl^UROPÄISCHEN PATENTAMT
RICHARD GLAWE, Dr.-lng. (1952-1985)
KLAUS DELFS, Dipl.-lng., Hamburg
WALTER MOLL, Dipl.-Phys. Dr. rer. nat., München
HEINRICH NIEBUHR, Dipl.-Phys. Dr. phil. habil., Hamburg
ULRICH GLAWE, Dipl.-Phys. Dr. rer. nat., München BERNHARD MERKAU, Dipl.-Phys., München CHRISTOF KEUSSEN, Dipl.-Chem. Dr. rer. nat., Hamburg
Postfach 26 01 62 80058 München
Liebherrstralie 20 80538 München
Tel. (089) 22 46 65 Telefax (089) 22 39 38 (G3) Telex 5 22 505
HAMBURG,
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Telefax (040) 45 89 84 (G4.G3)
BURGO24UDE D/He
Krawatte
Bekannte Krawatten bestehen aus einem Stoffstreifen, der in solcher Weise am Hals durch einen Knoten gebunden wird, daß zumindest ein breites Ende des StoffStreifens als Krawattenblatt frei davon herabhängt. Sie sind in der Regel aus Textilstoff aufwendig genäht. Sie können häufig nicht oder nur mit Nachteilen für ihre Form und ihren Glanz gereinigt werden. Irgendeinen Nutzen außer dem Schmuckeffekt haben sie nicht.
Die Erfindung schafft eine Krawatte, die sowohl nützlich sein kann als auch neue Schmuckeffekte hervorrufen kann. Sie zeichnet sich durch eine Mehrzahl aufeinanderliegender, abtrennbarer Krawattenblätter aus.
Dresdner Bank AG Hartjbufc $14.0,30 446*0.0 fäiz |q§ 800. ßP)**· PostbjpliH^Tnbafg 147^Q7-2PÜ.(BLZ 200 100 20)
Die Krawattenblätter sind mit ihrem oberen Ende abreißbar mit einer Halteeinrichtung verbunden. Wenn das oberste Blatt verschmutzt ist, wird es einfach abgerissen, und es kommt ein frisches Krawattenblatt zum Vorschein. 5
Diese leichte Ersetzbarkeit des Krawattenblatts läßt es auch für unterschiedliche Nutzzwecke geeignet erscheinen. Beispielsweise kann es als Notizblock verwendet werden, wenn seine Materialoberfläche beschreibbar ist. Auch für verschiedene Reinigungszwecke (Serviette, Taschentuch, Toilette) ist es verwendbar. Es kann eine Visitenkarte bilden, Werbeträger oder Kalender sein oder als Notizblock dienen. Nichts desto weniger erfüllt es noch seinen Schmuckzweck, der durch eine witzige Komponente bereichert wird.
Form und Größe der Krawattenblätter können denjenigen bekannter Krawatten gleichen. Jedoch sind je nach Anwendungsfall auch andere Formen und Formate denkbar.
Als Material eignen sich Zellstoff, Faservlies, Papier, Holz (auch in beschichteter oder gewachster Form) Kunststoffolie, natürlich gewachsene Blätter verschiedener Art und selbstverständlich auch Textilstoffe. Die übereinanderliegenden Krawattenblätter können übereinstimmende Form haben und so miteinander verbunden sein, daß sie als einheitlicher Block erscheinen, ohne normalerweise aufzublättern. Sie können aber auch verschiedene Formen haben und/oder versetzt miteinander verbunden sein, so daß die unteren Blätter mehr oder weniger stark neben dem obersten Blatt in Erscheinung treten und den ästhetischen Eindruck mit prägen. Sie können auch leicht aufblätterbar sein. Damit ist gemeint, daß sie bei Bewegung oder
unter einem Windstoß sich öffnen und der Anblick auf untere, in Ruhelage sonst mehr oder weniger abgedeckte Blätter frei wird. Dazu sollten sie aus einem sehr leichten, duftigen Material bestehen und nicht über ihre Länge oder einen wesentliehen Teil ihrer Länge miteinander fest verbunden sein.
Für die Halteeinrichtungen stellt der Stand der Technik verschiedenste Möglichkeiten zur Verfügung. Beispielsweise kann dort, wo üblicherweise der Krawattenknoten sitzt, eine Klemme für die oberen Enden des Blattstapels vorgesehen sein. Will man das oberste Blatt abreißen, so gleitet es entweder aus der Klemme heraus oder reißt an ihrem klemmenden Unterrand ab oder wird an einer Perforationslinie , die zweckmäßigerweise innerhalb einer von der Halteeinrichtung gebildeten Abdeckung liegt, abgetrennt. Die Halteeinrichtung kann als solche so ausgebildet sein, daß sie dem dekorativen Zweck der Krawatte nicht widerspricht oder sogar selbst dekorativ ist. Beispielsweise kann das obere Ende der Krawattenblätter eine Lochung aufweisen, durch die hindurch ein Zierknopf mit einem 0 Trägerband verbunden ist, das um den Hals gebunden wird. Die Halteeinrichtung kann auch die äußere Form eines Krawattenknotens annehmen. In manchen Fällen wird man es vorziehen, die Halteeinrichtung als technischen, weniger dekorativen Gegenstand mit einer lösbaren Abdeckung zu versehen, die beispielsweise von einem dekorativ gestalteten Klappdeckel oder einer Textilhülle gebildet ist, wobei die Abdeckung an der technischen Funktion der Halteeinrichtung nicht unbeteiligt sein braucht. Sie kann beispielsweise im geschlossenen Zustand die Krawattenblätter in Eingriff mit der Halteeinrichtung halten.
i ;
Die Krawattenblätter sind nach Verbrauch oder auch sonst nach Belieben austauschbar. Sie können einzeln austauschbar sein, beispielsweise zur Zusammenstellung individueller Blattkombinationen. Bevorzugt wird die Verbindung mehrerer Blätter zu gemeinsam auszutauschenden Blocks oder Gruppen. Das jeweils unterste Blatt kann ggf. dicker als die oberen sein, um der Gruppe oder dem Block mehr Halt zu geben. Damit die Blätter sich nicht unerwünscht stark aufblättern, kann eine sie durchdringende Krawattennadel oder sie umfassende Klammer vorgesehen sein, wobei diese zweckmäßigerweise mit einem stabileren Rückblatt verbunden oder daran befestigt ist. Das Rückblatt, die Nadel oder die Klammer können mit einer Halterung für weitere Gegenstände, beispielsweise für einen Schreibstift oder eine Brille, versehen sein.
Zum Befestigen der Halteeinrichtung am Hals oder Kragen dient ein Band, das in geeigneter Weise geschlossen werden kann, sei es durch eine unter dem Kragen unsichtbare Bindung, eine Schnalle, Haken und Ösen oder dergleichen. Es kann sich auch um einen Federbügel handeln, der von fertig gebundenen Krawatten bekannt ist.
Sichtbar oder unsichtbar (beispielsweise an dem den Hals umlaufenden Band) kann die Krawatte als Lifestyle-Gegenstand mit einer Tasche versehen werden, beispielsweise für Pillen oder Kondome.
Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 die Gesamtansicht einer Krawatte, Fig. 2-4 Teilansichten mit Darstellung der Halteeinrichtung, und
Fig. 5-8 unterschiedliche Anwendungsbeispiele.
Fig. 5-8 unterschiedliche Anwendungsbeispiele.
Gemäß Fig. 1 hängt das Krawattenblatt 1 in gewohnter Weise von dem scheinbaren Knoten 2 herab, der in Wahrheit eine Halteeinrichtung darstellt. Diese ist an dem um den Hals zu schlingenden Band 3 befestigt, das mit einer Anordnung von Haken und Ösen 4 geschlossen werden kann und eine Tasche 5 für nützliche Gegenstände enthält.
Fig. 2 läßt erkennen, daß man den scheinbaren Knoten 2 aufklappen kann. Er besteht aus einer Halteplatte 6 und einer Kappe 7, die mittels Federscharnieren 8 mit der Halteplatte 6 verbunden ist. An der Halteplatte 6 befinden sich zwei Haltestifte 9, an die in dem in Fig. 2 gekennzeichneten Bereich 10 die oberen Enden 11 angehängt werden können, die mit entsprechenden Perforationen 12 versehen sind. Die Krawattenblätter 1 sind mit ihren oberen Enden 11 über eine Perforationslinie 13 verbunden. Wenn die Kappe 7 zugeklappt wird (Fig. 4) wird sie in der geschlossenen Stellung durch die Federwirkung der Scharniere 8 oder irgendeinen Rastmechanismus gehalten und 0 sichert in dieser Stellung die oberen Enden 11 der Krawattenblätter 1 auf den Haltestiften 9. Außerdem überdeckt sie die Perforationslinie 13. Die Krawattenblätter können einzeln in beliebiger Kombination an den Stiften 9 angehängt werden. Sie können auch als fabrikmäßig vorbereitete, zusammenhängende Gruppen oder Blocks austauschbar sein.
In dem in Fig. 3 und 4 dargestellten Beispiel sind die übereinanderliegenden Krawattenblätter 1 ein wenig versetzt zueinander angeordnet, so daß an einer Seite die Ränder 14 der darunter liegenden Blätter ein wenig neben dem Rand des obersten Blatts zum Vorschein kommen und zum ästhetischen Eindruck beitragen. Bei einer solchen Ausführung ist es zweckmäßig, die Farben der einzelnen Blätter unterschiedlich zu gestalten und aufeinander abzustimmen.
Die oberen Enden 11 der einzelnen Krawattenblätter können fest, beispielsweise durch Klebung oder Blockung miteinander verbunden sein, so daß der soeben erläuterte Randeffekt nicht durch unregelmäßige Lage der einzelnen Blätter gestört wird.
Fig. 5 zeigt ein Beispiel, in welchem die Krawattenblätter lediglich mit einem schmückenden Dekor versehen sind. An den ggf. stärker ausgebildeten hintersten Blatt ist eine die vorderen Blätter zusammenhaltende Klammer 15 angeordnet. Fig. 6 zeigt das Beispiel einer Werbung für irgendein Unternehmen, verbunden mit der Visitenkarte des Trägers. Fig. 7 zeigt als Abreißkalender gestaltete Krawattenblätter und Fig. 8 das Beispiel eines Kellner-Schreibblocks mit einer Stifthalterung 16 am stärkeren Rückblatt.
Claims (21)
1. Krawatte mit einer Mehrzahl aufeinanderliegender, abtrennbarer Krawattenblätter (1).
2. Krawatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Krawattenblätter (1) mit ihrem oberen Ende (11) abreißbar mit einer Halteeinrichtung (2) verbunden sind.
3. Krawatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (2) an der Stelle eines Krawattenknotens angeordnet ist.
4. Krawatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (2) die äußere Form eines Krawattenknotens hat.
5. Krawatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (2) von einem Hemdkragen gebildet oder von diesem getragen ist.
6. Krawatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (2) eine lösbare Abdeckung (7) aufweist.
7. Krawatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung von einem Klappdeckel (7) gebildet ist.
8. Krawatte nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (7) im geschlossenen Zustand die Krawattenblätter (1) in Eingriff mit der Halteeinrichtung (6, 9) hält.
9. Krawatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Krawattenblätter (1) eine Abreißperforation (13) enthalten.
10. Krawatte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Krawattenblätter (1) aus Papier bestehen.
11. Krawatte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Krawattenblätter blockweise miteinander verbunden sind.
12. Krawatte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Krawattenblätter (1) beschreibbar sind.
13. Krawatte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Krawattenblätter leicht aufblätterbar sind.
14. Krawatte nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Tasche (5) enthält.
15. Krawatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Krawattenblätter austauschbar sind.
16. Krawatte nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Krawattenblätter zu Austauschgruppen oder -blocks verbunden sind.
17. Krawatte nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppen oder der Block von Krawattenblättern ein stärkeres Rückblatt umfaßt.
18. Krawatte nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Krawattennadel oder -klammer umfaßt.
19. Krawatte nach Anspruch 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel oder Klammer mit dem stärkeren Rückblatt verbunden ist.
20. Krawatte nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Halterung für weitere Gegenstände versehen ist.
21. Krawatte nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung an einem stärkeren Rückblatt, einer Krawattennadel oder Klammer angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29914161U DE29914161U1 (de) | 1999-08-12 | 1999-08-12 | Krawatte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE29914161U DE29914161U1 (de) | 1999-08-12 | 1999-08-12 | Krawatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29914161U1 true DE29914161U1 (de) | 2000-12-21 |
Family
ID=8077462
Family Applications (1)
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| DE29914161U Expired - Lifetime DE29914161U1 (de) | 1999-08-12 | 1999-08-12 | Krawatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29914161U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003061415A1 (en) * | 2002-01-23 | 2003-07-31 | Olivier Jallard | Decorative tie which can be joined to a shirt collar |
| NL1037774C2 (nl) * | 2010-03-04 | 2011-09-06 | Jeroen Thijmen Dijkhorst | Stropdas uit twee delen. |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9206006U1 (de) * | 1992-05-04 | 1992-07-30 | Hosse Accessoires und Krawattenfabrik vormals Würsch & Co., Zürich | Krawatte |
| DE9420114U1 (de) * | 1994-12-16 | 1995-03-23 | Schulz, Anke, 47918 Tönisvorst | Krawatte |
| DE29716548U1 (de) * | 1997-09-15 | 1997-10-30 | Dürr, Willi, 76275 Ettlingen | Krawatte mit integrierter oder aufgesetzter Depot-Tasche, auf der Vorder- und/oder Rückseite |
-
1999
- 1999-08-12 DE DE29914161U patent/DE29914161U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9206006U1 (de) * | 1992-05-04 | 1992-07-30 | Hosse Accessoires und Krawattenfabrik vormals Würsch & Co., Zürich | Krawatte |
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| NL1037774C2 (nl) * | 2010-03-04 | 2011-09-06 | Jeroen Thijmen Dijkhorst | Stropdas uit twee delen. |
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