DE29913559U1 - Betätigungshandhabe - Google Patents
BetätigungshandhabeInfo
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Description
PATENTANWÄLTEiOLBRaCIiT ä* &Bgr;^&eacgr;«&Kgr;©&bgr;&udigr;
Am Weinberg 15 D-35096 Weimar-Niederweimar Telefon: 06421 78627 Telefax: 06421 7153
2. August 1999 G 952 - OtAt
HOPPE AG; 1-39010 St. Martin i.P. (BZ)
Betätigungshandhabe
Die Erfindung bezieht sich auf eine Betätigungshandhabe gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Es sind vielerlei Handhaben bekannt, die zur fallweise unterdrückbaren Dreh-Mitnahme einer zugehörigen Einrichtung dienen, etwa einer Schloßnuß oder eines Fenstergetriebes. Für die Montage an einem Rahmen ist z.B. nach DE-U-8 624 544 ein Anschlagkörper vorhanden, mit dem die Handhabe axialfest verbunden ist und der Rastmittel enthält, welche bevorzugte oder normgemäße Winkellagen des Griffes definieren. Beispielsweise sieht EP-B-O 386 651 einen abschließbaren Fenstergriff vor, der das Aufschwenken des Fensters nur ermöglicht, wenn die Handhabe entsperrt ist; auch bei verschlossenem Griff kann damit aber eine Kippstellung des Fensters bewirkt werden, so daß sich eine Raumlüftung auch von Bedienungspersonal durchführen läßt, das nicht über Schlüssel verfügt. Bei manchen Fenstergriffen ist ein axialbewegliches Sicherungs-Element in der Art einer Druckknopf-Einheit vorgesehen, womit aber auch Unbefugte durch bloßes Eindrücken den Schließzustand ändern bzw. herbeiführen können, was in hohem Maße unerwünscht oder überhaupt unzulässig sein kann.
Man sucht schon langer nach einem Handhaben-System von einfachem Aufbau, mit dem sich die Benutzungs-Berechtigung damit versehener Fenster oder anderer Abschlüsse bedarfsweise organisieren läßt. Für Türen gibt es Schließanlagen, die nur
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den Autorisierten den Zugang gestatten. Allgemein benötigt man für absperrbare Fenstergriffe meist andere, nicht schließanlagenfähige Schlüssel. Es ist ein wichtiges Ziel der Erfindung, mit wirtschaftlichen Mitteln ein Handhaben-System zu schaffen, mit dem die Aus- und/oder Nachrüstung von Fenstern nach Maßgabe der Befugnis möglich und das in ein Schließanlagen-System eingliederbar ist, also keine zusätzlichen Schlüssel erfordert. Auch soll die Baugröße möglichst maßvoll sein; der bei abschließbaren Handhaben allgemein vergrößerte Griffhals darf nicht zu klobig werden.
Hauptmerkmale der Erfindung sind im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 18.
Bei einer Betätigungshandhabe mit einem Anschlagkörper zur Halterung eines drehbaren Griffes, dessen Hals mit einer Lagerung im Inneren des Anschlagkörpers axialfest verbunden, z.B. verbördelt ist, und mit einem im Griffhals axialverschieblichen, federbelasteten Schließring, der mit dem Anschlagkörper über eine Axialverzahnung kuppelbar ist, die Rastmittel für vorgegebene Winkelstellungen des Griffes aufweist oder bildet, sieht die Erfindung laut Anspruch 1 vor, daß der Griff wahlweise mit oder ohne Sperrmittel benutzbar ist, wobei der Griffhals eine Aussparung aufweist, in die von oben bzw. außen als Sperrmittel ein schließanlagenfähiger Schließzylinder einpaßbar ist, der über einen Adapter an dem Schließring angreift. Damit hat man erstmals eine Handhabe, die jederzeit und insbesondere auch erst bauseits mit einem zu einer Schließanlage gehörigen Zylinder bestückt werden kann, welcher zudem stets entnehmbar ist, z.B. zwecks Austausch für ein andersschließendes System. Wichtig ist, daß die Handhabe voll funktionsfähig ist, selbst wenn ein Schließzylinder vorläufig oder auf Dauer fehlt. Man kann also beispielsweise die Fenster eines Gebäudes aus Kostengründen einstweilen nichtabschließbar ausstatten, hat aber zu beliebigem Zeitpunkt die Option der Nachrüstung, vor allem wenn eine Schließanlage installiert wird. Der Adapter ist ein Zwischenglied, das die Verwendung handelsüblicher Schließzylinder problemlos ermöglicht, so daß die Montage keine Schwierigkeiten bereitet.
Indem laut Anspruch 2 die Aussparung als Bohrung und der Schließzylinder als Rundzylinder ausgebildet ist, ergibt sich nicht nur eine denkbar einfache Montage (oder Demontage), sondern auch eine gute Möglichkeit für gefällige Formgestaltung.
Anspruch 3 sieht vor, daß der Adapter mit dem Schließzylinder starr verbunden oder einstückig ist. Im letzteren Falle ist der einzusetzende Rundzylinder von vornherein so
gestaltet, daß nach Einbau in den Fenstergriff sofort eine abschließbare Handhabe gegeben ist. Bei der Alternative wird dieser Montagezustand durch Anbringen des Adapters hergestellt, wozu es günstig ist, wenn er laut Anspruch 4 am unteren Ende des Schließzylinderkerns befestigt wird, insbesondere mittels einer bei Bedarf ohne weiteres lösbaren Verschraubung.
Wichtig ist die Gestaltung von Anspruch 5, wonach der Adapter ein schlüsselbetätigbares Stellglied mit einem dem Schließring axial gegenüberstehenden Anschlag aufweist. Dieser kann als Druckstück auf einen Radialvorsprung des Schließrings wirken und ihn entgegen einer Federkraft zum Anschlagkörper hin bewegen, sobald das Stellglied entsprechend betätigt wird. Dazu sieht Anspruch 6 vor, daß das Stellglied einen gegenüber einem dreh- und axialfest gehalterten Paßstück axialbewegbaren Schieber aufweist, der den Anschlag trägt. Laut Anspruch 7 ist das Stellglied über eine Gewindespindel betätigbar, die in Bezug auf den Schließzylinder axialfest angeordnet ist und im Einklang mit Anspruch 8 einen Flansch sowie einen Gewindeschaft mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Kerben haben kann, die Schraublöchern im Flansch zugeordnet sind. Dank dieser Ausbildung ist eine stabile Festlegung sehr einfach durchzuführen; im Rundzylinder bereits vorhandene Gewindelöcher können benutzt werden, um den Flansch von unten anzuschrauben.
Konstruktiv ist ferner eine Führung gemäß Anspruch 9 vorteilhaft, wobei das Paßstück einen Gewindeschieber mit einem U-Kopf hat, der an Wangen des Paßstücks gleitbeweglich anliegt und in weiterer Ausgestaltung nach Anspruch 10 zwei Führungsschenkel aufweist, die brückenartig durch ein Gewindesegment verbunden sind. Letzteres schraubt laut Anspruch 11 auf dem Schaft der Gewindespindel, so daß der Gewindeschieber je nach Schraubrichtung aufwärts oder abwärts bewegt wird.
Damit das Stellglied bequem montiert werden kann, ist in Anspruch 12 vorgesehen, daß der Gewindeschieber sowie das Paßstück U-förmig gestaltet sind und miteinander fluchtende Radialdurchbrüche aufweisen. Eine zweckmäßige Axialhalterung besteht nach Anspruch 13 darin, daß das Paßstück in seinem oberen Bereich innen eine Nut zur Aufnahme des Gewindespindel-Flansches hat. Es kann ferner laut Anspruch 14 insbesondere stirnseitig Rastmittel aufweisen, z.B. Nasen, die zur drehstarren Festlegung am Schließzylinder in Stichnuten an seinem unteren Ende eingreifen.
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Wenn im Einklang mit Anspruch 15 der Gewindeschieber und das Paßstück jeweils an einem Seitenteil einander formangepaßte, parallele Stufen haben, die den Maximalweg des Stellgliedes begrenzen, ist die Ent- bzw. Einkuppelung der Winkel-Verrastung klar definiert und konstruktiv auf besonders einfache Weise gelöst.
Ferner sieht Anspruch 16 vor, daß eine Halteschraube, die durch eine mittige Schließring-Ausnehmung hindurch in das Paßstück eingreift, den Adapter insgesamt axial und radial sichert. Dadurch ist hohe Belastbarkeit und Gebrauchs-Zuverlässigkeit gewährleistet. Hierzu trägt auch die Maßnahme von Anspruch 17 bei, daß der Schließring mit einem Radialvorsprung in einer Führungsnut des Griffhalses drehfest und höhenverschieblich geführt ist.
Ein weiteres Merkmal ist in Anspruch 18 angegeben, wonach die Achsen des Schließrings und der Griffhals-Aussparung zueinander parallelversetzt sind, bevorzugt um ein Maß, das etwa dem Außenradius des Schafts der Gewindespindel entspricht.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Handhabe ohne Sperrmittel,
Fig. 2d
Fig. 4a
Fig. 4b
Fig. 4b
je eine Schrägansicht, Seitenansicht, Draufsicht bzw. Druntersicht
eines Schließzylinders,
eines Schließzylinders,
je eine Schrägansicht, Seitenansicht bzw. Draufsicht auf einen
Schließzylinder mit einem Adapter,
Schließzylinder mit einem Adapter,
je eine Schrägansicht, Seitenansicht, Draufsicht bzw. Druntersicht
einer Gewindespindel,
einer Gewindespindel,
eine Schrägansicht und
sechs Ansichten eines Paßstücks,
eine Schrägansicht und
sechs Ansichten eines Gewindeschiebers,
p. &Iacgr; je eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Handhabe ähnlich
F. _,, > Fig. 1, jedoch mit eingesetztem Rundzylinder und in zwei verschie-'9'
J denen Betätigungs-Positionen und
F. _,, > Fig. 1, jedoch mit eingesetztem Rundzylinder und in zwei verschie-'9'
J denen Betätigungs-Positionen und
Fig. 8 eine vergrößerte Teil-Schnittansicht eines Griffhalses mit eingesetztem Rundzylinder und Adapter.
Man erkennt in Fig. 1 eine allgemein mit 10 bezeichnete Betätigungs-Handhabe, die als Anschlagkörper eine Rosette 11 aufweist, welche an ihrer Unterseite Nocken 12 und an ihrer Oberseite eine Abdeckplatte oder Kappe 13 hat. Mittig lagert die Rosette 11 einen Griff, dessen Hauptteil 14 an einen Griffhals 15 anschließt, in dem ein Schließring 16 unter Belastung durch eine Druckfeder 17 höhenverschieblich angeordnet ist, geführt in einer Nut 39 des Griffhalses. Oberhalb des Schließringes 16 befindet sich im Griffhals 15 eine Aussparung oder Bohrung 18, die entweder einen Rundzylinder 20 aufnimmt (vergleiche Fig. 8) oder durch eine Aufsetzkappe 60 verschlossen wird, die auch zu Dekorationszwecken dient, beispielsweise farblich abgesetzt sein kann. Die Rosette 11 einerseits und der Schließring 16 andererseits sind mit einer Verzahnung 19 versehen, die fallweise ein- oder ausgekuppelt werden kann, wie an sich bekannt. Man sieht, daß die Rosettenmitte eine Achse R aufweist, gegenüber welcher die Achse A der Bohrung 18 versetzt ist.
In Fig. 2a bis 2d ist ein typischer Rundzylinder 20 dargestellt, der einen zylindrischen Mantel 22 und darin einen Schließkern 24 aufweist. Ein Schlüsselkanal 26 dient zum Einstecken eines Schlüssels S, um zu sperren bzw. zu entsperren. Stichnuten 28 am unteren Ende 21 des Rundzylinders 20 dienen zur drehfesten Halterung anschließender Elemente, insbesondere eines Adapters 30 (vergleiche Fig. 3a). Zu dessen axialer Festlegung durch (nicht dargestellte) Schrauben hat der Kern 24 des Rundzylinders 20 am Boden Gewindelöcher 25, zweckmäßig in Gestalt zweier sich diametral kreuzender Gewindelochpaare (Fig. 2d).
Ein Rundzylinder 20 mit angebauten Adapter 30 ist aus Fig. 3a bis 3c ersichtlich. Ein oberer Bestandteil des Adapters 30 ist eine Gewindespindel 32 (Fig. 4a bis 4d), die am Kopf einen Flansch 34 mit Schraublöchern 35 aufweist, deren Abstand zu den Gewindelöchem 25 diametral korrespondiert. Ein Gewindeschaft 36 ist miteinander gegenüberliegenden Umfangskerben 37 versehen, welche das Durchstecken von (nicht dargestellten) Befestigungsschrauben und das Werkzeug-Ansetzen erlauben.
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Mit dem Schaft 36 der Gewindespindel 32 schraubt Element 41 geführt durch Element 50 des Adapters 30, die in Fig. 5a und 5b einerseits sowie in Fig. 6a und 6b andererseits dargestellt sind. Sie bilden zusammen ein Stellglied 40 (vergl. Fig. 7a, 7b, 8). Der obere Teil ist ein Paßstück 50 mit einem U-förmigen Körper 52, der axial durch Wangen 53 fortgesetzt ist. An einem Arm 54 des U-Körpers 52 ist eine Abstufung ersichtlich (Fig. 5a), die sich innen als Nut 58 fortsetzt, welche zur Aufnahme des Flansches 34 der Gewindespindel 32 dient (vergl. Fig. 3a und 3b). Deren Gewindeschaft 36 schraubt mit einem Gewindesegment 44 des Gewindeschiebers 41, sobald dieser mit seinem U-Kopf 42 unterhalb des U-Körpers des Paßstücks 50 angeordnet ist. Die Schrägansicht von Fig. 6a läßt erkennen, daß der Gewindeschieber 41 von dem Paßstück 50 (Fig. 5a) formschlüssig übergreifbar ist. Der montierte Zustand geht beispielsweise auch aus Fig. 3a, 3b, 8 hervor.
Zur drehfesten Halterung des Paßstücks 50 hat es an der Oberseite des U-Körpers 52 Nasen 56, die an den Stichnuten 28 des Rundzylinders 20 einrasten können. Ein Gewindeloch 55 (Fig. 5b) dient zur Aufnahme der Halteschraube 51, welche von unten durch ein Vierkantloch V einer Griffhalsbuchse 45 einsetzbar ist, so daß dieser mit dem Paßstück 50 und - über die Gewindespindel 32 - mit dem Adapter 30 axialverbunden ist. Dabei sind Radialdurchbrüche 47, 57 der Elemente 41, 50 miteinander fluchtend festgelegt. Stufen 49, 59 liegen dementsprechend parallel über- bzw. untereinander.
Den Abbildungen entnimmt man ferner, daß der Gewindeschieber 41 an einem Führungsschenkel 46 unterhalb seines U-Kopfes einen Ansatz 48 hat (vergl. z.B. Fig. 6a), der den Radialvorsprung 38 des Schließrings 16 einerseits hinunterdrückt, andererseits dessen Aufwärtsbewegung durch die Druckfeder 17 zuläßt (siehe Fig. 8).
Bei der Montage geht man so vor, daß zunächst ein Rundzylinder 20 mit dem Adapter 30 versehen wird (Fig. 3a, 3b), wobei die Gewindespindel 32 mit dem Kern 24 verschraubt wird. Der Gewindeschieber 41 wird mit seinem Radialdurchbruch 47 so in das Paßstück 50 eingesetzt, daß der Flansch 34 in der Nut 58 sitzt und der Radialdurchbruch 57 mit demjenigen (47) des Gewindeschiebers 41 fluchtet. Infolgedessen tritt dessen Gewindesegment 44 mit der Gewindespindel 32 in Eingriff, während die Nasen 56 des Paßstücks 50 in den Stichnuten 28 des Rundzylinders 20 flächenbündig verschwinden. Dadurch ist eine Verdrehsicherung gegeben. Die vormontierte Baugruppe wird nun von oben in die (nach Abnahme einer Kappe 60 offene) Aussparung 18 des Griffhalses 15 mit Paßsitz eingefügt. Zur gleichzeitigen Axial- und Radialsiche-
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rung dient die Halteschraube 51 (Fig. 8), welche durch ein Vierkantloch V in der Griffhals-Buchse 45 hindurch in das Gewindeloch 55 des Paßstücks 50 eingeschraubt werden kann. Der von der Druckfeder 17 aufwärtsbelastete Schließring 16, der übrigens in Fig. 7a der besseren Übersicht halber weggelassen ist, liegt mit seinem Radialvorsprung 38 an dem Ansatz 48 des Gewindeschiebers 41 an. Für den praktischen Gebrauch muß nur noch ein (nicht gezeichneter) Vierkantstift in das Loch V eingesetzt werden, worauf die Handhabe 10 an einem Fensterflügel angebracht werden kann.
Zur Bedienung der Handhabe 10 muß der Schlüssel S um eine Umdrehung gedreht werden. Nur in zwei Winkel-Endlagen läßt sich der Schlüssel S einstecken und abziehen. In der Position, die in Fig. 7a und 8 dargestellt ist, schlägt der linksgedrehte Schlüssel S so an, daß sich der Gewindeschieber 41 mit seinem oberen Drehanschlag 43 in flächiger Anlage am Flansch 34 der Gewindespindel 32 befindet. In dieser Position ist die Axialverzahnung 19 von Rosette 11 und Schließring 16 geöffnet; infolgedessen ist der Griff 14 in Bezug auf die Rosette 11 betätigbar. Wird der Schlüssel S um eine Umdrehung nach rechts gedreht, so verschiebt sich der Gewindeschieber 41 axial zur Rosette 11 hin, bis sine Stufe 49 auf der Stufe 59 des Paßstücks 50 zur Auflage kommt (Fig. 7b). Während der Schlüssel S nun wieder abgezogen werden könnte, hat der Gewindeschieber 41 den Schließring 16 auf der Rosette 11 über die Verzahnung 19 festgekuppelt. Infolgedessen ist die Handhabe 10 drehstarr mit der Rosette 11 verbunden.
Wird die Handhabe 10 ohne Schließzylinder 20 vor Ort montiert, so kann die Bohrung 18 mit der Kappe 60 abgedeckt werden. Stattdessen ist es auch möglich, einen passenden Formkörper in die Aussparung 18 einzufügen, z.B. einen Stöpsel oder sogar einen aufzubewahrenden Kleingegenstand, wobei die Kappe 60 in diesem Fall zum Verschluß dient.
Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern in vielfältiger Weise abwandelbar. Man erkennt jedoch, daß eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung eine Betätigungshandhabe 10 mit einer Rosette 11 zur Halterung eines drehbaren Griffes 14 hat, dessen Hals 15 mit einer Lagerung 12 im Inneren der Rosette 11 axialfest verbunden, z.B. verbördelt ist. Der Griff 14 ist schon ohne Sperrmittel voll funktionsfähig, aber mit Sperrmittel außerdem gemäß Zugangs-Berechtigung abschließbar. Er hat Rastmittel für vorgegebene Winkelstellungen und
ferner einen Schließring 16, der über eine Axialverzahnung 19 mit der Rosette 11 kuppelbar ist. Im Griffhals 15 ist eine Bohrung 18 zum bedarfsweisen Einpassen des Sperrmittels vorhanden, speziell eines schließanlagenfähigen Rundzylinders 20, der an dem Schließring 16 über einen Adapter 30 angreift. Dieser ist bevorzugt zwei- oder mehrteilig und enthält eine schraubende Hubeinrichtung. Am Kern 24 des Rundzylinders 20 ist eine Gewindespindel 32 befestigbar, die mit einem Stellglied 40 schraubt, wobei ein Paßstück 50 einen Gewindeschieber 41 axial führt. Entsprechend der Drehrichtung des Schlüssels S im Rundzylinder 20 bewegt sich der Gewindeschieber 41 nach oben oder unten, wodurch der Schließring 16 entkuppelt oder umgekehrt mit der Rosette 11 verrastet wird. Je nachdem ist der Griff 14 entweder frei drehbar oder gesperrt.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.
Bezugszeichenliste
A Aussparungs-Achse
R Schließring-Achse
S Schlüssel
V Vierkantloch
| 10 | (Betätigungs-) Handhabe | 38 | Radialvorsprung |
| 11 | Anschlagkörper/ Rosette | 39 | Führungsnut |
| 12 | Nocken | 40 | Stellglied |
| 13 | Abdeckplatte / Kappe | 41 | Gewindeschieber |
| 14 | Griff (-hauptteil) | 42 | U-Kopf |
| 15 | Griffhals | 43 | [oberer] Drehanschlag |
| 16 | Schließring | 44 | Gewindesegment |
| 17 | Druckfeder | 45 | Griffhals-Buchse |
| 18 | Aussparung / Bohrung | 46 | Führungsschenkel |
| 19 | Verzahnung | 47 | Radialdurchbruch |
| 20 | Rundzylinder | 48 | Ansatz |
| 21 | unteres Ende | 49 | Stufe |
| 22 | Mantel | 50 | Paßstück |
| 24 | Kern | 51 | Haltesch raube |
| 25 | Gewindeloch | 52 | U-Körper |
| 26 | Schlüsselkanal | 53 | Wangen |
| 28 | Stichnut | 54 | Arm |
| 30 | Adapter | 55 | Gewindeloch |
| 32 | Gewindespindel | 56 | Nasen |
| 34 | Flansch | 57 | Radialdurchbruch |
| 35 | Schraublöcher | 58 | Nut |
| 36 | Schaft | 59 | Stufe |
| 37 | Kerben | 60 | Deko-Kappe |
Claims (18)
1. Betätigungshandhabe (10) mit einem Anschlagkörper (11) zur Halterung eines drehbaren Griffes (14), dessen Hals (15) mit einer Lagerung (12) im Inneren des Anschlagkörpers (11) axialfest verbunden, z. B. verbördelt ist, und mit einem im Griffhals (15) axialverschieblichen, federbelasteten Schließring (16), der mit dem Anschlagkörper (11) über eine Axialverzahnung (19) kuppelbar ist, die Rastmittel für vorgegebene Winkelstellungen des Griffes (14) aufweist oder bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (14) wahlweise mit oder ohne Sperrmittel benutzbar ist, wobei der Griffhals (15) eine Aussparung (18) aufweist, in die von oben bzw. außen als Sperrmittel ein schließanlagenfähiger Schließzylinder (20) einpaßbar ist, der über einen Adapter (30) an dem Schließring (16) angreift.
2. Handhabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (18) als Bohrung und der Schließzylinder (20) als Rundzylinder ausgebildet ist.
3. Handhabe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (30) mit dem Schließzylinder (20) starr verbunden oder einstückig ist.
4. Handhabe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (30) am unteren Ende (21) des Schließzylinderkerns (24) lösbar befestigt ist, insbesondere mittels Verschraubung (25/35).
5. Handhabe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (30) ein schlüsselbetätigbares Stellglied (40) mit einem Ansatz (48) aufweist, der dem Schließring (16) axial gegenübersteht.
6. Handhabe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (40) einen gegenüber einem dreh- und axialfest gehalterten Paßstück (50) axialbewegbaren Schieber (41) aufweist, der den Ansatz (48) trägt.
7. Handhabe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (40) durch eine Gewindespindel (32) betätigbar ist, die in bezug auf den Schließzylinder (20) axialfest angeordnet ist.
8. Handhabe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (32) einen Flansch (34) sowie einen Gewindeschaft (36) mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Kerben (37) aufweist, die Schraublöchern (35) im Flansch (34) zugeordnet sind.
9. Handhabe nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (50) einen Gewindeschieber (41) mit einem U-Kopf (42) führt, der an Wangen (53) des Paßstücks (50) gleitbeweglich anliegt.
10. Handhabe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der U-Kopf (42) zwei durch ein Gewindesegment (44) brückenartig verbundene Führungsschenkel (46) aufweist.
11. Handhabe nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindesegment (44) auf dem Schaft (36) der Gewindespindel (32) schraubt.
12. Handhabe nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindeschieber (41) sowie das Paßstück (50) U-förmig gestaltet sind und miteinander fluchtende Radialdurchbrüche (47; 57) aufweisen.
13. Handhabe nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (50) in seinem oberen Bereich innen eine Nut (58) zur Aufnahme des Gewindespindel-Flansches (34) hat.
14. Handhabe nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Paßstück (50) insbesondere stirnseitig Rastmittel zur drehstarren Festlegung in Bezug auf den Schließzylinder (20) aufweist, z. B. in Stichnuten (28) an dessen unterem Ende (21) eingreifende Nasen (56).
15. Handhabe nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindeschieber (41) und das Paßstück (50) jeweils an einem Seitenteil (46 bzw. 53) einander formangepaßte, parallele Stufen (49 bzw. 59) haben, die den Stellweg des Stellgliedes (40) begrenzen.
16. Handhabe nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Halteschraube (51), die durch ein Vierkantloch (V) einer Griffhalsbuchse (45) hindurch in das Paßstück (50) eingreift, den Adapter (30) insgesamt axial und radial sichert.
17. Handhabe nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließring (16) mit einem Radialvorsprung (38) in einer Führungsnut (39) des Griffhalses (15) drehfest und höhenverschieblich geführt ist.
18. Handhabe nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (A bzw. R) des Schließrings (16) und der Griffhals-Aussparung (18) zueinander parallelversetzt sind, bevorzugt um ein Maß, das etwa dem Außenradius des Schafts (36) der Gewindespindel (32) entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29913559U DE29913559U1 (de) | 1999-08-03 | 1999-08-03 | Betätigungshandhabe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29913559U DE29913559U1 (de) | 1999-08-03 | 1999-08-03 | Betätigungshandhabe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29913559U1 true DE29913559U1 (de) | 1999-11-04 |
Family
ID=8077032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29913559U Expired - Lifetime DE29913559U1 (de) | 1999-08-03 | 1999-08-03 | Betätigungshandhabe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29913559U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10010501A1 (de) * | 2000-03-07 | 2001-10-11 | Burg Schliessysteme F W Luelin | Integrierte Schloß-/Griffanordnung |
| DE20206732U1 (de) | 2002-04-26 | 2002-08-14 | Hoppe Ag, St Martin | Betätigungshandhabe |
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| DE29800735U1 (de) | 1998-01-17 | 1998-03-19 | Hoppe AG, 35260 Stadtallendorf | Betätigungshandhabe |
| DE19744141C1 (de) | 1997-10-07 | 1999-03-04 | Roto Frank Ag | Beschlag für Fenster, Türen oder dergleichen |
-
1999
- 1999-08-03 DE DE29913559U patent/DE29913559U1/de not_active Expired - Lifetime
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