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DE29912160U1 - Abschlußprofil für Balkone, Terrassen o.dgl. - Google Patents

Abschlußprofil für Balkone, Terrassen o.dgl.

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DE29912160U1
DE29912160U1 DE29912160U DE29912160U DE29912160U1 DE 29912160 U1 DE29912160 U1 DE 29912160U1 DE 29912160 U DE29912160 U DE 29912160U DE 29912160 U DE29912160 U DE 29912160U DE 29912160 U1 DE29912160 U1 DE 29912160U1
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    • E04F19/02Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
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Description

ZENZ · HELBER ■ HOSBACH & PARTNER
Patentanwälte · European Patent Attorneys · 64673 Zwingenberg · Scheuergasse
Tel.: 06251-73008 · Fax: 06251-73156
Walter Gutjahr, Darmstädter Str. 3a, 64404 Bickenbach
Abschlußprofil für Balkone, Terrassen &ogr;.dgl.
Die Erfindung betrifft ein Abschlußprofil für den Randbereich von auf der Oberseite mit einem Belag zu versehenden Baikonen und/oder Terrassen mit einem langgestreckten streifenfcrmigen, auf der Oberseite der Tragplatte oder eines auf der Tragplatte vorgesehenen Estrichs aufliegend befestigbaren Profilschenkel mit einem etwas über den Rand 'der jeweiligen Tragplatte nach außen vortretenden Profilstreifen, dessen freie Randbegrenzungsfläche an ihrer unteren Kante eine Abtropfkante für über die Oberseite des Belags abfließendes Wasser bildet.
Derartige Abschlußprofile sind für mit Fliesen oder anderen Plattenbelägen zu versehende Balkone und/oder Terrassen entwickelt worden (EP 0 828 037 A2). Neben der Abfuhr des über die Oberseite des Plattenbelags abließenden und durch die Fugen des Plattenbelags auf die Abdichtung der eigentliehen Balkon-Tragfläche durchsickerndem Wassers mit Abstand vor den Stirnflächen der Tragplatte des Balkons bzw.
der Terrase weist das bekannte Abschlußprofil einen vom freien vorstehenden Rand des Profilstreifens nach oben vortretende und die randseitigen Stirnflächen der Fliesen bzw. Platten abdeckenden Abdeckschenkel auf. Neben Platten- oder Fliesenbelägen werden Balkone und Terrassen heute in vielen Fällen auch mit Beschichtungen auf Epoxidharz- oder Polyurethan-Basis versehen, welche in flüssigem bzw. fließfähigem Zustand auf der Balkonoberseite aufgebracht werden und dann nach dem Abbinden bzw. Aushärten eine belastbare und dichte Belagschicht bilden. Dabei wird häufig so verfahren, daß diese Beschichtung auch über die Stirnseite der Tragplatte geführt wird, so daß das Oberflächenwasser im Regelfall bis zur Balkonunterseite gelangt und dort beispielsweise durch angeklebte Tropfleisten abgeführt wird.
Sinnvoller ist es, die Abführung des Oberflächenwasers ähnlich wie bei Plattenbelägen unmittelbar über eine in der Verlängerung der Oberseice angeordnete Tropfleiste. Dabei ergibt sich aber das Problem, daß die in flüssigem Zustand aufgebrachten abbindende Kunststoffbeschichtungen, die im Randbereich auf einem Schenkel eines Abschlußprofils aufgetragen werden, sich zumindest partiell lösen können. Diese Gefahr besteht insbesondere aufgrund der unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten der Randprofile und der Kunstharz beschichtung aber auch durch nicht optimale Adhäsion im Abschlußbereich. Es kommt dann vielfach zum Ablösen der aufgetragenen Beschichtung im vorderen Randbereich, wo sie sich spaltenartig vom Untergrund trennt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Abschlußprofil für Balkone, Terrassen u.dgl., die mit den erwähnten in flüssigem bzw. fließfähigem Zustand aufzubringenden abbindenden oder aushärtenden Belägen versehen werden sollen, zu schaffen, bei denen das Ablösen des ausgehärteten Belags im Randbereich mit Sicherheit vermieden wird. 35
Ausgehend von einem Abschlußprofil der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der nach außen vortretende Profilstreifen im Querschnitt zumindest über einen Teilabschnitt seiner Breitenerstrekkung von der Tragplattenseite aus zur freien Begrenzung»- kante leicht abwärts geneigt ist, daß von der Oberseite des freien Rands des Profilstreifens ein niedriger rippenartiger Randabschnitt vortritt, und daß am Profilstreifen Mittel zur formschlüssigen Verbindung mit einem in fließfähigem Zustand aufgebrachten, aushärtenden oder abbindenden Belagmaterial vorgesehen sind. Bei der Beschichtung des Balkons wird das auf die 3alkonoberseite und das Abschlußprofil fließfähig aufgebrachte Belagmaterial also am balkonabgewandten Rand vom vortretenden rippenartigen Randabschnitt abgedeckt und nach dem Abbinden bzw. Aushärten des Belags wird der Randbereich des Belags dann von den Mitteln zur formschlüssigen Verbindung gegen Ablösen gehalten, wobei der rippenartige Randabschnitt auch die Einwirkung mechanischer Kräfte auf den Randbereich des Belags verhindert .
In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung ist am oberen freien Rand des rippenartigen Randabschnitts ein zur Tragplatte zurückgerichteter streifenförmiger.Vorsprung vorgesehen, welcher einen Zwischenraum mit der Oberseite des Profilstreifens bildet, in welchen das flüssig aufgetragene Belagmatarial eingebracht wird.
Der rippenartige Randabschnitt wird in bevorzugter Weiterbildung der Erfindung so hoch bemessen, daß dessen oberes freies Ende und die Oberseite des zur Tragplatte zurückgerichteten streifenförmigen Rücksprungs etwas oberhalb der Oberseite des Profilschenkels liegen. Beim Abstreichen des noch fließfähigen Belagmaterials über das obere Ende des Randabschnitts bzw. die Oberseite des Rücksprungs wird also in dem auf der Oberseite der Tragplatte bzw. des Estrichs des Balkons oder der Terrasse abgestützten Bereichs des Profilschenkels eine Belagstärke eingestellt, die dem senk-
rechten Überstand des Randabschnitts über die Oberfläche des Profiischenkels entspricht.
Die Mittel zur formschlüssigen Verbindung des Abschlußprofils mit dem Belagmaterial werden in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung von wenigstens einem im freien Randbereich des Rücksprungs von dessen Unterseite vortretenden gratartigen Vorsprung gebildet. Dieser gratartige Vorsprung greift nach dem Abbinden des Belagmaterials in eine im Randbereich des Belagmaterials gebildete komplementäre Vertiefung oder Nut, so daß ein Herausziehen des Rands des Belagmaterials aus dem Zwischenraum zwischen dem Rücksprung und dem Profilstreifen mit Sicherheit ausgeschlos-sen ist.
Alternativ können die Mittel zur formschlüssigen Verbindung des Abschlußprofils mit dem Beiagmaterial auch von einer Anzahl von in der Oberseite des Profilstreifens vorgesehenen stimkantenparallelen kanal- oder nutartigen Vertiefungen mit verengter Mündung gebildet werden, in.denen das Belagmaterial nach dem Abbinden oder Aushärten formschlüssig gehalten wird.
Die Oberseite des Profilschenkels wird zweckmäßig zumindest in Teilbereichen mit einer die Haftung mit dem in bildsamem Zustand aufgebrachten abbindenden oder aushärtenden Belagmaterial erhöhenden Oberflächenstruktur in Form von Aufrauhungen, Riefen, Vorsprüngen &ogr;.dgl. versehen. Auch die Unterseice des Profilschenkels kann in Teilbereichen mit einer die Haftung mit einem in flüssigem oder bildsamem Zustand aufgebrachten abbindenden oder aushärtenden Kleber · oder Mörtel erhöhenden Oberflächenstruktur in Form von Aufrauhungen, Riefen, Vorsprüngen &ogr;.dgl. versehen sein.
Die exakte Ausrichtung des Abschlußprofils zur Stirnkante der Tragplatte des Balkons bzw. der Terrasse bei der Montage kann dadurch vereinfacht werden, daß von der Untersaite des Profilschenkels im Übergangsbereich zum Profil-
♦ *
streifen ein nach unten gerichteter, an der Stirnkante der Tragplatte bzw. des Estrichs eines Balkons oder einer Terrasse zur Anlage bringbarer streifenförmiger Anlageschenkel rechtwinklig vortritt. Dieser Anlageschenkel stellt sozusagen einen Anschlag dar, der sicherstellt, daß die Ausrichtung des Abschlußprofils in korrekter Lage im Randbereich des Balkons dann gegeben ist, wenn der Anlageschenkel an die Stirnkante der Tragplatte bzw. des Estrichs angelegt ist.
An der tragplattenzugewandten Innenfläche des Anschlagschenkels kann mit Abstand vom und parallel zum Profilschenkel ein Verankerungsschenkel vergesehen sein, welcher in einer auf der Oberseite der Tragplatte ggf. vorgesehene Estrichschicht verankerbar ist. Diese Verankerung wird gefördert, wenn im Verankerungsschenkel in dessen Längsrichtung aufeinanderfolgend in an sich bekannter Weise Durchgangsöffnungen vorgesehen sind, durch welche der auf der Oberseite der Tragplatte aufgebrachte Estrich, Mörtel oder Kleber hindurchtreten bzw. in sie eintreten kann.
Die freie Begrenzungskante des Profiistreifens kann zur Verhinderung des ZurückfHeßens von über die Oberseite des Balkons bzw. der Terrasse abfließendem Wasser an der Unterseite des Profilstreifens in Richtung zur Balkonseite mit Vorteil als nach unten vortretende Tropfnase oder Tropf kante ausaebildet sein.
In dem auf der Oberseite der Tragplatte bzw. einem auf dieser vorgesehenen Estrich aufliegenden Bereich des Profilschenkels können in erfindungsgemäßer Weiterbildung über dessen Längsrichtung verteilt eine Anzahl von Durchgangs-Öffnungen für Befestigungsmittel vorgesehen sein. Diese Befestigungsmittel können als Durchgangsbohrungen oder zur Randkante des Balkons bzw. der Terrasse parallel verlaufender Langlöcher ausgebildet sein, die von der Oberseite her angesenkt sind, so daß bei einer Verankerung des Abschluß-
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profils durch Senkkopf-Schrauben deren Köpfe nicht über die Oberseite des Profilschenkels vorstehen.
10
Der Profilschenkel, Profilstreifen, rippenartige Randabschnitt, Rücksprung sowie die Mittel zur formschlüssigen Verbindung mit dem Belagmaterial sind vorzugsweise. ■ als integrales Profil ausgebildet, wobei eine Ausbildung als integrales Druck- oder Stranggußprofil aus Metall, vorzugsweise Aluminium bzw. einer Aluminiumlegierung, bevorzugt wird.
25
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine rechtwinklig zur Längserstreckung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Abschlußprofils verlaufende Schnittansicht,·
Fig. 2 den in Fig. 1 innerhalb des strichpunktierten Bereichs 2 liegenden Teilabschnitt des Abschlußprofils in vergrößertem Maßstab mit zusätzlich aufgebrachtem Belag und dem vorderen oberen Randbereich eines Balkons;
30
Fig. 3 eine in der Schnittführung der Fig. 1
entsprechende Schnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Abschlußprofils;
35
Fig. 4 eine in der Schnittführung mit den Fig. 1 und 3 übereinstimmende Schnittansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Abschlußprofils; und
·· Ii
Fig. 5 einen Teilabschnitt eines erfindungsgemäßen Abschlußprofils in einer der Fig. entsprechenden vergrößerten Schnittansicht ohne Belag, wobei alternative Mittel zur formschlüssigen Verbindung des Belagmaterials mit dem Abschlußprofil und die Ausbildung der freien Begrenzungskante des Profilstreifens als Tropfnase oder -kante veranschaulicht sind.
In Fig. 1 ist ein in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnetes erstes Ausführungsbeispiel eines Rand-Abschlußprofils für Balkone oder Terrassen gezeigt, deren Oberseite mit einem in flüssiger bzw. fließfähiger Form aufzubringender und dann abbindenden oder aushärtenden Belag versehen werden soll. Das Abschlußprofil 10 ist ein im Strangpreß- oder Druckgußverfahren aus einer geeigneten Aluminiumlegierung hergestelltes Metallprofil, welches einen langgestreckten streifenförmigen, auf der Oberseite der Tragplatte oder eines auf der Tragplatte aufgebrachten Estrichs aufliegend befestigbaren Profilschenkel 12 aufweist, welcher an seinem in Fig. 1 links innerhalb des strichpunktiert umrandeten Bereichs gelegenen und in Fig. 2 in vergrößertem Maßstab gezeigten Profilstreifen 14 übergeht, der in der bestimmungsgemäßen Montage des Abschlußprofils 10 auf einem Balkon oder einer Terrasse über die Stirnkante des Balkons bzw. der Terrasse vortritt.
Im Übergangsbereich zwischen dem Profiischenkel 12 und dem Profilstreifen 14 springt rechtwinklig in Abwärtsrichtung ein Anlageschenkel 15 vor, der dazu dient, das Abschlußprofil 10 bei der Montage auf der Oberseite eines anschließend mit dem Belag 34 zu versehenden Balkons bis in Anlage an die Stirnfläche der Balkontragplatte 28 bzw. eines dort aufgebrachten Estrichs zu schieben. Im dargestellten Fall ist am unteren Ende des Anlageschenkels 15 dann noch ein schräg von der Stirnkante des Balkons bzw. der Terrasse in
Abwärtsrichtung wegweisend verlaufender weiterer Abdeckschenkel 18 angeschlossen, der in seinem unteren Ende in einen senkrechten Abschnitt 20 ausläuft, an dessen Rückseite eine nutartige Vertiefung 22 mit verengter Mündung angeformt ist, in welcher sich weitere Profilteile, wie z.B. eine den Abdeckabschnitt 13, 20 nach unten verlängernde Frontblende oder auch einen Kanal zur Ableitung von Flüssigkeit einhängen oder einschieben lassen. Die Ausgestaltung des Abdeckabschnitts 18, 20 mit der Nut 22 sind an sich bekannt und werden deshalb hier nicht weiter beschrieben.
Neu und wesentlich ist jedoch die Ausgestaltung des über Anlageschenkel 16 nach außen vortretenden Profilstreifens 14, der nachfolgend in Verbindung mit Fig. 2 beschrieben wird. Dieser Profilstreifen 14 weist im Anschluß an den Profilschenkel 10 einen in seinem äußeren Teilabschnitt zur freien Begrenzungskante leicht abwärts geneigten Bereich auf. Von der Oberseite dieses Bereichs 24 tritt ein rippenartiger Randabschnitt 26 vor, der in einen zur Tragplatte 28 des Balkons zurückgerichteten streifenförmigen Rücksprung 3 0 übergeht.
Am rückwärtigen freien Ende weist dieser Rücksprung 3 0 einen nach unten, d.h. zum schräg nach unten weisenden äußeren Abschnitt 24 des Profilstreifens 14 weisenden im Querschnitt zugespitzten Graz 3 2 auf.
In Fig. 2 ist ein in flüssigem oder fließfähigem Zustand 0 auf der Oberseite des Balkons und im Randbereich auf dem Abschlußprofil 10 aufgebrachter Belag 34 aus abgebundenem Epoxidharz dargestellt, und es ist erkennbar, daß der bis in den Zwischenraum zwischen dem Rücksprung 3 0 und dem unteren schräg geneigten Abschnitt 24 eingebrachte und dann in noch fließfähigem Zustand über die Oberseite des Rücksprungs 30 als Abstreifkante abgestrichene Belag formschlüssig im Zwischenraum zwischen dem Rücksprung 3 0 und
dem Abschnitt 24 des Profilstreifens 14 gehalten ist, wobei der Rücksprung 3 0 ein Abheben des Belags 3 4 und der Grat 3 ein Zurückziehen aus dem erwähnten Zwischenraum jeweils formschlüssig verhindern. Selbst bei stark unterschiedlichen Dehnungen des Abschlußprofils 10 und des Belags 34 beispielsweise infolge von unterschiedlichen Wärmedehnungen - wird infolgedessen eine Trennung des Belags 34 vom Profilstreifen 14 mit Sicherheit vermieden.
Wie in Fig. 2 erkennbar ist, ist der Profilschenkel 12 auf der Oberseite der Balkon-Tragpiatte 28 durch eine dünne Schicht 36 eines geeigneten Klebers befestigt. Zusätzlich kann der Profilschenkel 12 auch noch mit Senkkopfschrauben in Dübeln im Balkon oder in der Terrasse verankert werden, wofür noch (nicht gezeigte) Bohrungen oder Langlöcher mit äußerer Ansenkung im Profilschenkel 2 0 vorgesehen sind.
Sowohl die Oberseite als auch die Unterseite des Profilschenkels sind in geeigneter Weise (bei 3 3 bzw. 40) durch 0 eine Aufrauhung &ogr;.dgl. strukturiert, um die haftende Verbindung des Belags 34 mit der Oberseite des Profilschenkels und die haftende Verbindung von dessen Unterseite mit dem Kleber 3 6 zu verbessern.
Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Abschlußprofils 10' ist für die Verankerung in einem auf der Tragplatte des Balkons bzw. der Terrasse aufzubringende Dickbett-Estrich bestimmt. Zu diesem Zweck ist mit Abstand unterhalb des Profiischenkels 20 ein parallel zu diesem vom Anlageschenkel 16 in den Estrich vortretender Verankerungsschenkel 44 vorgesehen, in dem in Längsrichtung aufeinander folgend eine Vielzahl von Durchgangsöffnungen 46 zur Verankerung im Estrich eingebracht sind. Im übrigen entspricht das Abschlußprofil 10 ' dem vorstehend in Verbin-5 dung mit den Figuren 1 und 2 beschriebenen Abschlußprofil 10, so daß hierzu auf die vorausgehende Beschreibung zu den genannten Figuren verwiesen werden kann.
&Pgr;!"· ·&Kgr;·&udigr; 1 ■:■ 1 &khgr;&igr;
Das in Fig. 4 gezeigte Ausführungsbeispiel eines Abschlußprofils 10" stellt eine Abwandlung gegenüber den beschriebenen Ausführungsbeispielen dar, bsi welchen im Übergangsbereich zwischen dem Profilschenkel 20 und dem Profilstreifen 14 lediglich ein kurzer rechtwinklig nach unten vortretender Anlageschenkel 16 angesetzt ist, der also praktisch eine in Längsrichtung des Abschlußprofils 10" verlaufende Anschlagrippe bildet. Der Abdeckschenkel 18, 20 mit der Nut 22 entfallen hier also.
In Fig. 5 sind schließlich weitere Abwandlungen der vorstehend beschriebenen Abschlußprofile veranschaulicht, die sich einerseits auf die Ausbildung der freien Begrenzungskante des Bereichs 24 des Profilstreifens 14 als nach unten vortretende Tropfnase oder -kante 50 und andererseits auf die Ausbildung der Mittel zur formschlüssigen Verbindung des Belags mit dem Profilstreifen 14 beziehen. An die Stelle des bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispieler, vorgesehenen Rücksprungs 3 0 mit dem Grat 32 sind hier in der Oberseite des Abschnitts 24 des Profilstreifens 14 stirnkantenparallele offene kanal- oder nutartige Vertiefungen 52a, 52b, 52c mit verengter Mündung vorgesehen, in welche das beim Aufbringen flüssige Belagmaterial einfließt und nach dem Abbinden bzw. Aushärten.formschlüssig gehalten ist.
Bei allen vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist an der Unterseite des Profilstreifens 14 im Bereich des Übergangs zum schräg geneigten Abschnitts 24 eine nach unten vortretende Rippe 48 dargestellt, die eine Aufnahme 50 bildet, in die beispielsweise ein entsprechend geformter Singriffsabschnitt eines an der Stoßstelle zweier Abschlußprofile aufrastbaren Abdichtklips einrastbar ist. Diese 5 Verbindungsweise von Abschlußprofilen durch Abdichtklips ist bekannt, und im Rahmen der Erfindung nicht wesentlich.
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Claims (15)

1. Abschlußprofil (10; 10'; 10") für den Randbereich von auf der Oberseite mit einem Belag (34) zu versehenden Balkonen und/oder Terrassen mit einem langgestreckten streifenförmigen, auf der Oberseite der Tragplatte (28) oder eines auf der Tragplatte vorgesehenen Estrichs aufliegend befestigbaren Profilschenkel (12) mit einem etwas über den Rand der jeweiligen Tragplatte nach außen vortretenden Profilstreifen (14), dessen freie Randbegrenzungsfläche an ihrer unteren Kante eine Abtropfkante für über die Oberseite des Belags (34) abfließendes Wasser bildet, dadurch gekennzeichnet,
daß der nach außer vortretende Profilstreifen (14) im Querschnitt zumindest über einen Teilabschnitt (24) seiner Breiteerstreckurg von der Tragplattenseite aus zur freien Begrenzungskante leicht abwärts geneigt ist,
daß von der Oberseite des freien Rands des Profilstreifens (24) ein niedriger rippenartiger Randabschnitt (25) vortritt, und
daß am Profilstreifen (14) Mittel zur formschlüssigen Verbindung mit einem in fließfähigem Zustand unter dem Rücksprung aufgebrachten, aushärtenden oder abbindenden Belagmaterial vorgesehen sind.
2. Abschlußprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen freien Rand des rippenartigen Randabschnitts (26) ein zur Tragplatte zurückgerichteter streifenförmiger Rücksprung (30) vorgesehen ist.
3. Abschlußprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der rippenartige Randabschnitt (25) so hoch bemessen ist, daß dessen freies obere Ende und die Oberseite des zur Tragplatte (28) zurückgerichteten streifenförmigen Rücksprungs (30) etwas oberhalb der Oberseite des Profilschenkels (12) liegen.
4. Abschlußprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur formschlüssigen Verbindung mit Belagmaterial von wenigstens einem im freien Randbereich des Rücksprungs (30) von dessen Unterseite vortretenden gratartigen Vorsprung (32) gebildet werden.
5. Abschlußprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Oberseite des Profilstreifens (14) eine Anzahl von stirnkantenparallelen kanal- oder nutartigen Vertiefungen (52a, 52b, 52c) mit verengter Mündung vorgesehen sind.
6. Abschlußprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite des Profilschenkels (12) zumindest in Teilbereichen mit einer die Haftung mit einem in bildsamem Zustand aufgebrachten abbindenden oder aushärtenden Belagmaterial erhöhenden Oberflächenstruktur (38) in Form von Aufrauhungen Riefen, Vorsprüngen o. dgl. versehen ist.
7. Abschlußprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Profilschenkels (12) zumindest in Teilbereichen mit einer die Haftung mit einem in flüssigem oder bildsamem Zustand aufgebrachten abbindenden oder aushärtenden Kleber (36) oder Mörtel erhöhenden Oberflächenstruktur (40) in Form von Aufrauhungen, Riefen, Vorsprüngen o. dgl. Versehen ist.
8. Abschlußprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß von der Unterseite des Profilschenkels (12) im Übergangsbereich zum Profilstreifen (14) ein nach unten gerichteter, an der Stirnkante der Tragplatte (28) bzw. des Estrichs eines Balkons oder einer Terrasse zur Anlage bringbarer streifenförmiger Anlageschenkel (16) rechtwinklig vortritt.
9. Abschlußprofil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der tragplattenzugewandten Innenfläche des Anschlagschenkels (16) ein Verankerungsschenkel (44) mit Abstand vom und parallel zum Profilschenkel (12) angesetzt ist.
10. Abschlußprofil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Verankerungsschenkel (44) in dessen Längsrichtung aufeinanderfolgend in an sich bekannter Weise Durchgangsöffnungen (46) zur Verankerung in einem auf der Oberseite der Tragplatte eines Balkons oder einer Terrasse aufgebrachtem Estrich, Mörtel oder Kleber vorgesehen sind.
11. Abschlußprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in dem in bestimmungsgemäßer Montagestellung auf der Oberseite der Tragplatte (28) bzw. einem auf dieser vorgesehenen Estrich aufliegenden Bereich des Profilschenkels (12) über dessen Längsrichtung verteilt eine Anzahl von Durchgangsöffnungen für Befestigungsmittel vorgesehen sind.
12. Abschlußprofil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnungen als Durchgangsbohrungen mit an der Oberseite vorgesehenen Ansenkungen zur Aufnahme des Kopfes von Senkkopf-Scbrauben ausgebildet sind.
13. Abschlußprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Begrenzungskante des Profilstreifens (14) als nach unten vortretende Tropfnase oder Tropfkante (50) ausgebildet ist.
14. Abschlußprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß Profilschenkel (12), Profilstreifen (14), rippenartiger Randabschnitt (26), Rücksprung (30) sowie die Mittel zur formschlüssigen Verbindung mit dem Belagmaterial als integrales Profil ausgebildet sind.
15. Abschlußprofil nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschlußprofil (10; 10'; 10") als integrales Druck- oder Stranggußprofil aus Metall, vorzugsweise Aluminium oder einer Aluminiumlegierung ausgebildet ist.
DE29912160U 1999-07-05 1999-07-12 Abschlußprofil für Balkone, Terrassen o.dgl. Expired - Lifetime DE29912160U1 (de)

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