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DE29912130U1 - Ferngesteuertes, dosierbares und nachrüstfähiges Bremssystem für Inline-Skates - Google Patents

Ferngesteuertes, dosierbares und nachrüstfähiges Bremssystem für Inline-Skates

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DE29912130U1
DE29912130U1 DE29912130U DE29912130U DE29912130U1 DE 29912130 U1 DE29912130 U1 DE 29912130U1 DE 29912130 U DE29912130 U DE 29912130U DE 29912130 U DE29912130 U DE 29912130U DE 29912130 U1 DE29912130 U1 DE 29912130U1
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DE
Germany
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brake
wheels
skate
wheel
mudguard
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DE29912130U
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    • A63C2203/22Radio waves emitting or receiving, e.g. remote control, RFID

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  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

Dr. Ilja RüdSanann ^ Pablo-Picasso-Str. 13057 Berlin
Erfinder/ A1
Dr. Ilja Rückmann Pablo-Picasso-Str. 13057 Berlin 10
Dr. Robert Arndt Zingster Str. 13057 Berlin
Dr. Hartmut Zimmermann Dorfstr. 1OA 12589 Berlin
Datum der Anmeldung: 05.07.1999 Aktenzeichen:
Titel der Erfindung: Ferngesteuertes, dosierbares und nachrüstfahiges Bremssystem für Inline-Skates Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Bremssystem für Inline-Skates mit folgenden Eigenschaften:
1. Der Bodenkontakt aller Rollen bleibt beim Bremsvorgang erhalten.
2. Das Bremssystem wirkt auf mindestens auf zwei Rollen mindestens eines Skateschuhs.
3. Das Bremswirkung ist dosierbar .
4. Die Bremse wird ferngesteuert von einem Handsender aus betätigt.
5. Das Bremssystem ist als Nachrüstsatz in Inline-Skates einbaubar.
6. Ein Energiespeicher am Skateschuh stellt die erforderliche Arbeitsleistung zur Betätigung der Bremse zur Verfügung.
7. Das Drehmoment der Räder wird für die Verstärkung der Bremswirkung ausgenutzt.
Gegenüber bereits vorgeschlagenen und realisierten Bremssystemen, wie (i) Bremsklotz, bei dem die Bodenhaftung von 3 Rollen verloren geht, (ii) Klotz-, Backen- oder Scheibenbremsen mit Seilzügen oder Hebeln, die beim Skaten als störend empfunden werden und eine Gefahrenquelle darstellen, (iii) zusätzliche, seitlich angebrachte Bremsrolle zur Betätigung der Bremse, die z.B. durch unnatürliches Verkippen des Fußes in Betrieb genommen wird, realisiert die Erfindung ein Bremssystem, das diese Nachteile vermeidet und unabhängig von der Fahrhaltung des Iniineskaters jederzeit dosierbar durch Daumendruck betätigt werden kann. Insbesondere bei notwendigen Bremsmanövern auf öffentlichen Straßen und Plätzen und bei Bergabfahrten ist der volle Bodenkontakt beim Bremsvorgang und die Betätigung der Bremse aus jeder Fahrhaltung heraus notwendig, um Sturz- und Unfallgefahren zu minimieren.
25
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden gegeben. Es zeigen:
Fig. 1 Eine mögliche Anordnung der mechanischen Komponenten (Bremsschleifer und Zugschiene) eines Bremssystems für Inline-Skates
Fig. 2 Eine mögliche Ausführungsform der Zugschiene zur Kraftübertragung zwischen elektromechanischen! Antrieb und den Bremsschleifern.
Fig. 3 Eine mögliche Anordung von Fernsteuerempfänger, Steuerelektronik, und elektromechanischen! Antrieb im Standardbremsklotzgehäuse eines Skateschuhs
Fig. 4 Eine mögliche Ausführungsform des Handauslösers mit Dosierhebel, Fernsteuersender und Fingerschlaufen.
Fig. 5 Eine mögliche Ausführungsform eines Handauslösers , untergebracht anstelle des elektromechanischen Antriebs im Standardbremsklotzgehäuse eines Skateschuhs.
Fig. 6 Eine mögliche Anordnung eines mittels Getriebemotor bewegten Bremsklotzes zwischen zwei Skaterädern, der sich selbst festzieht
Fig. 7 Eine mögliche Anordnung eines mittels Getriebemotor bewegten Bremsklotzes mit einseitig angebrachter schwergängiger Rolle, der auf einen Bremsschleifer wirkt.
Fig. 8 Eine mögliche Anordnung eines mittels Getriebemotor bewegten Bremsklotzes oder Exzenters, der auf zwei gegensinnig montierte Bremsschleifer wirkt und sich durch die Riffelstruktur auf den Außenseiten der Bremsschleifer selber festzieht.
Die Fig. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des mechanischen Teils des Bremssystems für Inline-Skates. Die runden, "schutzblech"ähnlichen Bremsschleifer sind einseitig - in Drehrichtung der Räder bei Vorwärtsfahrt vorn - an den Stegen (12) der Schiene des Inline-Skate so befestigt, daß ohne Einwirkung äußerer Kräfte stets ein geringer, für das Freilaufverhalten des Rades ausreichender Abstand zum Rad eingehalten wird. Vorzugsweise ist z.B. ein Plastikmaterial vorzusehen, bei dem eine eigene Federwirkung dahingehend ausgenutzt werden kann, daß sich nach Beendigung der Einwirkung äußerer Kräfte der geringe, für das Freilaufverhalten des Rades notwendige Abstand zum Rad wieder einstellt. Es ist ein Material zu verwenden, daß eine möglichst einfache Befestigung der Bremsschleifer an den Stegen (12) vorzugsweise durch Einrasten oder Einklipsen gestattet. Die Breite der
Bremsschleifer wird so gestaltet, daß der Radkasten, in dem sich die Bremsschleifer befinden , gleichzeitig zur seitlichen Führung der Bremsschleifer benutzt wird. Zur Einleitung der Bremswirkung werden die Bremsschleifer mittels einer Zugstange oder Zugschiene (2) an das oder die Räder herangezogen, so daß sich die Bremsschleifer mit einem möglichst großen Teil ihrer Länge auf die Lauffläche der Räder legen. Die Bremsschleifer werden durch das Drehmoment der sich drehenden Räder und die dabei auftretende Reibung auf Zug belastet und legen sich dadurch besser an die Räder an, wodurch die Bremswirkung verstärkt wird.
Die Fig.2 zeigt eine mögliche Ausführungsform der Zugschiene (2). Die Zugschiene (2) befindet sich vorzugsweise neben den Rädern des Inline-Skates und unterhalb der Schiene bzw. unterhalb der Radkasten des Inline-Skate. In die Zugschiene (2) sind rechteckige Löcher ( 21) für die hinteren drei Räder des Inline-Skate eingearbeitet. An den Bohrungen oder Schlitzen (22) werden die Bremsschleifer (1) eingeklipst oder auf andere Art und Weise einfach befestigt. An der Stelle (23) wird die Zugschiene mit dem vorzugsweise elektromechanischen Antrieb verbunden. Vorzugsweise ist hier eine einfache Rast- oder Klipsverbindung vorzusehen. Vorzugsweise ist die Zugschiene als U-Profil mit kurzen Schenkeln, die nach oben stehen und die Schiene des Skateschuhs zum Teil in geringem Abstand umschließen, auszubilden, um der Zugschiene (2) eine seitliche Führung zu geben.
Die Fig. 3 zeigt eine mögliche Ausführungsform des Bremssteuerteils mit Fernsteuerempfänger (32) für optische Fernbedienungssignale (31) oder Funkfernsteuersignale (31), mit elektronischen Regelteil und Elektroenergiespeicher (33) und mit elektromechanischen! Antrieb (34). Als elektromechanischer Antrieb ist vorzugsweise ein Getriebemotor oder ein Servomotor vorzusehen. Alle Elemente des Steuerteils sind vorzugsweise in einem herkömmlichen Bremsklotzgehäuse (3) (ohne Gummibremsklotz), wie es standardmäßig an Inline-Skates verwendet wird, unterzubringen. Damit kann das Steuerteil problemslos an den Stellen (35) mit dem Skateschuh und die Zugschiene (2) mit dem elektromechanischen Antrieb (34) verbunden werden.
Die Fig. 4 zeigt eine mögliche Ausführung des Handsenders (4) mit Steuerhebel (41), Elektronik, Fernsteuer sender (43) und Fingerschlaufen (42). Der Fernsteuer sender kann dabei ein Funkfernsteuersender oder ein optischer Fernbedienungssender sein. Zur Dosierung der Bremswirkung ist der Steuerhebel (41) vorzugsweise mit dem Daumen mehr oder weniger
stark zu drücken. Die Fingerschlaufen für Zeige-, Mittel-, und Ringfinger dienen als Schutz vor dem Verlieren des Handsenders beim Skaten .
Die Fig. 5 zeigt eine mögliche Ausführung des Bremssteuerteils auf rein mechanischer Basis ohne Fernsteuerung und elektromechanischen Antrieb im Standardbremsklotzgehäuse (3). Die Zugstange (2) wird dabei über den Hebel (51) bedient, der durch die Feder (52) im Ruhezustand nach hinten gedrückt wird, um ein Auslösen der Bremse durch Erschütterungen beim Fahren zu verhindern.
Die Fig.6 zeigt eine mögliche Ausführung eines Bremssystems, bei dem ein drehbar zwischen zwei Skaterädern gelagerter Klotz (61), der über eine Welle fest mit einem Zahnrad oder Zahnradsegment (62) verbunden ist, durch einen ferngesteuert angetriebenen Getriebemotor(63) so bewegt wird, daß er sich zur Auslösung der Bremswirkung zwischen den Rädern verkeilt und so die Bremswirkung verstärkt wird.
Die Fig.7 zeigt eine mögliche Ausführung eines Bremssystems, bei dem ein drehbar zwischen zwei Skaterädern gelagerter Klotz (61) mit einer auf der einen angebrachten schwergängigen Rolle (71), der über eine Welle fest mit einem Zahnrad oder Zahnradsegment (62) verbunden ist, durch einen ferngesteuert angetriebenen Getriebemotor(63) so bewegt wird, daß er den sich über dem einen Rad befindliche Bremsschleifer (1) zur Auslösung der Bremswirkung an dieses Rad und die Rolle (71) an das andere Rad drückt. Dabei zieht sich der Klotz selber fest und verstärkt die Bremswirkung, wobei ein Blockieren der Räder verhindert wird. Der Bremsschleifer(l) ist so angebracht, daß er bei Bremsauslösung auf Zug belastet wird und sich dadurch besser an die Lauffläche anlegt.
Die Fig.8 zeigt eine mögliche Ausführung eines Bremssystems, bei dem ein drehbar zwischen zwei Skaterädern gelagerter Klotz oder Exzenter (61), der über eine Welle fest mit einem Zahnrad oder Zahnradsegment (62) verbunden ist, durch einen ferngesteuert angetriebenen Getriebemotor(63) so bewegt wird, daß er zur Auslösung der Bremswirkung die über zwei benachbarten Rädern gegensinnig angebrachten Bremsschleifer(l,l 1) gegen die Räder drückt. Die in die Außenseiten eingeprägten Wiederhaken oder Riffelstruktur (81) sorgt dafür, daß sich der Bremsklotz selbst festzieht und die Bremswirkung verstärkt wird.

Claims (32)

1. Bremssystem für Inline-Skates, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Auslösung und Betätigung der Bremse erforderliche Bremskraft einem Energiespeicher entnommen wird, der sich direkt am Inline-Skate befindet, und daß zur Erhöhung der Bremskraft das Drehmoment der sich drehenden Räder ausgenutzt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das System auch für einen nachträglichen Einbau in Inline-Skates vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Energiespeicher mindestens ein Elektroenergiespeicher vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektroenergiespeicher über mindestens einen elektrischen oder elektronischen Schalter mit mindestens einem elektromechanischen Antrieb verbunden ist, der diejenige Arbeitsleistung bereitstellt, die zur Auslösung und Betätigung einer beliebigen mechanischen Bremse, die auf mindestens zwei Räder eines Inline-Skates wirkt, erforderlich ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der Bremskraft mittels eines elektronischen Schalters (4, 33) dosierbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (33) zur Betätigung des elektromechanischen Antriebs (34) zur Auslösung der Bremse ferngesteuert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fernsteuerung (43, 32) drahtlos erfolgt und als Fernsteuerung eine Funkfernsteuerung vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Fernsteuerung (43, 32) eine auf optischer Übertragung basierende Fernbedienung vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 4, 5, 6, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß als elektromechanischer Antrieb (34) zur Erzeugung einer dosierbaren Bremswirkung ein Elektromotor mit Getriebeübersetzung vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 5, 6, und 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer dosierbaren Bremswirkung eine Proportional-Funkfernsteuerung verwendet wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 5, 6, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer stufenweise dosierbaren Bremswirkung ein Funk- oder Infrarot- ferngesteuerter Stufenschalter vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 6, 7, und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Taster oder Regler (4, 41) für die Betätigung der Fernsteuerung in der Schutzkleidung des Inline-Skaters integriert oder mit dieser verbunden sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 6, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Taster oder Regler (4, 41) für die Betätigung der Fernsteuerung in einem in der Hand zu haltendem Gehäuse (4) untergebracht sind, das mindestens zwei Fingerschlaufen (42) besitzt.
14. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein optischer und/oder akustischer Signalgeber am Skate Schuh vorgesehen ist, der gleichzeitig mit dem Auslösen der Bremse angesteuert wird.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über mindestens einem Rad eines Inline-Skate ein runder Bremsschleifer (1), welcher einen Teil des Radumfangs umschließt und dabei einen geringen Abstand zur Lauffläche des Rades hat, vorgesehen ist und daß dieser zur Erzielung einer Bremswirkung mit einem großen Teil seiner Innenseite auf die Lauffläche des jeweiligen Rades gedrückt oder gezogen wird.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der runde Bremsschleifer (1) flach oder in sich gewölbt, "schutzblech"ähnlich geformt ist und seine seitliche Führung durch den Radkasten vorgesehen ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß für den runden Bremsschleifer (1) ein solches Material und eine solche Befestigung vorgesehen sind, damit ohne den Einfluß äußerer Kräfte durch die eigene Federwirkung des Materials stets ein geringer Abstand zwischen Bremsschleifer und Rad eingehalten wird.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1, 15, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß der runde "schutzblech"ähnliche Bremsschleifer (1) in Längsrichtung betrachtet nur auf einer Seite vorn - in Drehrichtung des Rades bei Vorwärtsfahrt - so befestigt wird, daß bei Vorwärtsfahrt des Inline-Skates und Herandrücken oder Heranziehen des "schutzblech"ähnlichen Bremsschleifers an das Rad der "schutzblech"ähnliche Bremsschleifer auf Zug belastet wird und sich durch das Drehmoment des Rades und durch die dabei auftretende Reibung enger an das Rad legt und die Bremswirkung verstärkt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 2, 15, 16, 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß für den "schutzblech"ähnlichen Bremsschleifer (1) ein Kunststoff oder Metallteil vorgesehen wird, das als Nachrüstteil einseitig in einen der Stege (12) der Schiene des Inline-Skate, die sich jeweils zwischen den Rädern befinden, eingeklipst, eingehakt oder auf andere einfache Art und Weise befestigt wird.
20. Vorrichtung nach Anspruch 4, 9, 10, 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß zum Heranziehen von mindestens einem "schutzblech"ähnlichen Bremsschleifer (1) an mindestens ein Rad mindestens eine Zugstange oder mindestens eine Zugschiene oder eine Zugplatte (2) vorgesehen ist, die neben den Rädern und unterhalb oder neben der Schiene des Skateschuhs geführt wird und zur Auslösung des Bremswirkung entgegen der Vorwärtsfahrtrichtung des Skate-Schuhs von einem Antrieb (34) bewegt wird.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugvorrichtung eine Zugplatte (2) vorgesehen wird, die unterhalb der Schiene des Skateschuhs angeordnet wird und in die rechteckige Durchbrüche (21) für die Räder eingearbeitet werden und deren Stabilität und seitliche Führung durch einen U-förmigen Querschitt gegeben wird, wobei die kurzen U-Schenkel nach oben stehen und die Schiene des Skates in geringem Abstand umschließen, um die Zugplatte (2) gegen seitliches Verrutschen zu schützen.
22. Vorrichtung nach Anspruch 2, 4, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbringung des elektromechanischen Antriebs (34) zur Auslösung der Bremse in einem Gehäuse (3) vorgesehen wird, das hinter den vier Rädern mindestens eines Skate Schuhs auf ähnliche Art und Weise als Nachrüstteil angeordnet wird, wie das Standardgehäuse, in dem sich der herkömmliche Gummibremsklotz befindet.
23. Vorrichtung nach Anspruch 2, 15, 16, 20, 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugplatte (2) als Nachrüstteil vorgesehen ist und an mindestens einen runden Bremsschleifer (1) einseitig und an den Antrieb (34) angeklipst oder auf andere einfache Art und Weise an diesen befestigt wird.
24. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Rädern ein drehbarer Klotz (61) vorgesehen ist, der von einem Getriebemotor (63) über einen Hebel oder ein Zahnrad oder ein Zahnradsegment (62) so gegen die Räder verdreht wird, daß er sich bei normaler Vorwärtsfahrt des Skaters selbst zwischen den Rädern festzieht und diese blockiert.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten des Klotzes (61) schwer drehbare Rollen angeordnet sind, die beim Verkeilen des Klotzes zwischen den Rädern eine Bremswirkung hervorrufen, die durch die Bewegung der Skate-Räder weiter verstärkt wird und dabei ein Blockieren der Skate Räder verhindert.
26. Vorrichtung nach Anspruch 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, daß zur Rückstellung des Klotzes (61) nach erfolgter Bremsung die Nutzung der Elastizität und Federwirkung des gummiähnlichen Plastikmaterials der Skate-Räder vorgesehen ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 15, 16 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß nur an einer Seite des Klotzes (61) eine schwer drehbare Rolle (71) angeordnet ist und der Klotz auf seiner anderen Seite einen "schutzblechähnlichen" Bremsschleifer (1) gegen mindestens ein Rad drückt.
28. Vorrichtung nach Anspruch 15, 16 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß ein beweglicher Klotz (61) oder Exzenter zwischen zwei Rädern vorgesehen ist, der durch seine Drehung zwei gegensinnig montierte runde, "schutzblechähnliche" Bremsschleifer (1, 11) gegen jeweils ein Rad drückt.
29. Vorrichtung nach Anspruch 15, 16 und 28, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite der an zwei benachbarten Skate-Rädern jeweils gegensinnig montierten "schutzblech"ähnlichen Bremsschleifer (1, 11) mindestens jeweils ein Wiederhaken oder jeweils eine Riffelstruktur (64) vorgesehen sind und sich dadurch der Klotz oder Exzenter durch die durch die Drehbewegung der Räder auf die "schutzblechähnlichen Bremsschleifer" wirkenden Kräfte weiter festzieht und die Bremswirkung verstärkt.
30. Vorrichtung nach Anspruch 2, 6, 7, 8 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Fernsteuerempfänger (32) gemeinsam mit dem elektromechanischen Antrieb (33) in einem Gehäuse (3) angeordnet wird, das hinter den vier Rädern mindestens eines Skateschuhs auf ähnliche Art und Weise als Nachrüstteil befestigt wird, wie das Standardgehäuse, in dem sich sonst der herkömmliche Gummibremsklotz befindet.
31. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle des elektromechanischen Antriebs (34) im gleichen Standardgehäuse (3) ein Handhebel (51) vorgesehen ist, der die Zugplatte (2) zur Auslösung der Bremswirkung nach hinten bewegt und der etwa senkrecht hinter dem Skateschuh nach oben steht und somit in Hockstellung des Skaters leicht bedienbar ist.
32. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Hebel durch eine Schnur mit dem Knieschutz des Skaters verbunden wird, die sich bei Hockstellung des Skaters strafft und die Bremswirkung auslöst.
DE29912130U 1999-07-05 1999-07-05 Ferngesteuertes, dosierbares und nachrüstfähiges Bremssystem für Inline-Skates Expired - Lifetime DE29912130U1 (de)

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