DE29912707U1 - Trink-Set vorzugsweise aus Glas insbesondere für Tee - Google Patents
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Classifications
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Description
Trink-Set vorzugsweise aus Glas insbesondere für Tee
Heißgetränke wie Tee oder Kaffee werden in Mitteleuropa in der Regel in einer Kanne aufgegossen (u. a. mit Hilfe einer Kaffee- oder Teemaschine) und aus der Kanne in Tassen gefüllt, aus denen dann getrunken wird. Die Tassen werden meist auf Untertassen abgestellt, Zubehörteile wie Milchkännchen und Zuckerdose vervollständigen das Geschirr. Sind die einzelnen Teile einheitlich gestaltet, spricht man vom Service.
Neben großen Kannen für Tee, Kaffee usw. für mehrere Personen sind Kännchen mit 2 bis 3 Tassenfüllungen für eine Person beliebt, letztere spielen z. B. in der Gastronomie eine große Rolle.
Meist sind der Ort der Zubereitung des Getränkes (z. B. Küche/ Herdbereich) und der Ort des Trinkens (z. B. Stube/ Tisch) voneinander entfernt.
Insgesamt sind bei uns Services, die das Ausführen aller Schritte des Trinkprozesses einschließlich Aufgießen, Warten auf das „Ziehen" (verbunden mit Gespräch, Nachdenken...) und Genießen des Getränkes gemeinsam an einem Ort anstreben und ermöglichen, nicht verbreitet.
Alternative Gewohnheit zur Methode Kanne-Tasse ist es, das Getränk direkt im Trinkgefäß aufzugießen (z. B. Kaffee türkisch, Teebeutel im Teeglas...). dazu werden häufig größere Trinkgefäße (Tee- oder Kaffeepott, Teeglas) oft ohne Untertasse verwandt. Charakteristisch sind größere Einfachheit, Anspruchslosigkeit, Schnelligkeit, es kommt (in Verbindung mit geeigneter Heißwasserzubereitung) eher vor, daß Ort der Zubereitung und Ort des Trinkens übereinstimmen. Alternativen bezüglich Geschirr und Gebrauch eröffnen auch Teezeremonien anderer Kulturen (Japan, Rußland, arabische Länder...) und Küchenmaschinen (z. B. Espressomaschinen). Das traditionelle japanische Teegeschirr beinhaltet alle Komponenten, den gesamten Trinkprozeß an einem Ort durchzuführen, allerdings dauert die aufwendige Teezeremonie bis zu einigen Stunden.
Die Geschirre für Heißgetränke wie Tee bestehen meist aus Porzellan, Steingut oder Glas, manchmal mit anderen Materialien kombiniert (Metall, Kunststoff, Holz...). Glas ist das jüngste der angewandten Materialien und setzte sich erst in den 20er und 30er Jahren dieses Jahrhunderts durch, als man über sicher hitzebeständige Glassorten verfügte (Jenaer Glas) und für neue Gebrauchs formen besonders offen war.
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Beibehalten wurde bei Glas der Service-Aufbau aus Kanne, Tasse mit Untertasse, Zubehör (Milchkännchen, Zucketbehälter...). Bekanntester Entwurf ist bis heute der von Wilhelm Wagenfeld für Jenaer Glas.
Es gibt auch Entwürfe für das Aufgießen in Einzeltassen (z. B. Wagenfeld-Kaffeetassen aus Glas mit Aufgießaufsatz). Populär sind Teegläser, oft ohne Untertasse angewandt, manchmal in Materialkombinationen, in denen man das Getränk häufig direkt aufgießt (Teebeutel). Im Bereich der Glasindustrie für Heißgetränke wird heute nach neuartigen akzeptablen Entwicklungen gesucht, die neue Erfolge auf dem Markt ermöglichen.
Kanne bzw. Kännchen bestehen zumeist aus zwei Teilen: dem eigentlichen Gefäß und dem Deckel. Das „eigentliche Gefäß" ist wiederum meist aus 3 Komponenten aufgebaut: Körper mit Eingießöffnung, auf die der Deckel paßt, Ausgießelement (Tülle o.a.) und Henkel. Der Deckel besteht aus 1-2 Komponenten (eigentlicher Deckel, meist Griffstück). Insgesamt setzt sich eine Kanne also aus 4-5 Komponenten zusammen. Meist müssen die Bestandteile einzeln hergestellt und dann zusammengefügt werden (Ansetzen von Henkel, Tülle oder Deckelgriff...). Auch wenn es gelingt, eine gemeinsame Form herzustellen, erhöhen die Ausformungen für Ausgießelement oder Henkel den Produktionsaufwand erheblich. Bei Teekannen aus geblasenem Glas werden Henkel und Ausgießelement immer angesetzt.
Das eigentliche Trinkgefäß für Heißgetränke besteht in Europa am häufigsten aus 2 Komponenten (Tasse mit angesetztem Henkel), dazu gehört in der Regel eine Untertasse. Auch die Zubehörteile setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen, z. B. Zuckerdose aus 2-4...
Der Erfindung aus Schutzanspruch 1 liegt das Problem zugrunde, ein neuartiges Tee, Kaffee o.ä.-Service (als Trink-Set bezeichnet) zu schaffen, dessen der ursprünglichen Kanne entsprechendes Bestandteil („Getränk-Behälter") nur noch aus 2 statt aus 4-5 Komponenten besteht. Durch die Reduktion der Komponentenzahl wird dabei der Herstellungsaufwand für den Behälter erheblich gesenkt, die Einfachheit der Gesamtform ermöglicht die Herstellung der beiden übrigbleibenden Komponenten des Getränk-Behälters aus einem Stück (aus Glas, Keramik o.a.), was weiter zur Verminderung des Aufwandes beiträgt (kein Ansetzen von Teilen, Kostenersparnis!). Die Reduktion der Komponentenzahl wird durch Einsparung des eigenständigen Deckels sowie durch Vereinigung der 3 Bestandteile Griff, Einfüll- und Ausgußöffiiung der ursprünglichen Kanne in einem Element (Behälter-Hals) erreicht.
Insgesamt ergibt sich ein neuartiges, modernes, akzeptables Produkt z. B. für die Glasindustrie. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung aus Schutzanspruch 1 bietet Schutzanspruch 2. Die rippenförmigen Ausbildungen verhindern über Oberflächenvergrößerung und Verdickung eine zu starke Erhitzung des Halses und damit das Verbrennen der Hände beim Ergreifen des Behälters.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung aus Schutzanspruch 1 bietet (z. B. als Alternative zu Schutzanspruch 2) der Schutzanspruch 3. Die Manschette verhindert zu starke Erhitzung des Halses durch Isolierung.
Eine weiter vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung nach Schutzanspruch 1 ist die Erfindung in Schutzanspruch 4. Die Erfindung aus Schutzanspruch 4 edeichtert das Einfüllen von Flüssigkeit und Zutaten, indem sie als Trichter fungiert. Gleichzeitig ist sie Abstellmöglichkeit für das Trinkgefäß und fungiert so als Untertasse. Damit wird die Untertasse als eigenes Element des Services eingespart, was deren Fertigung und damit Produktionskosten spart. Die genannten Vorteile heben das Hinzukommen einer Komponente gegenüber Schutzanspruch 1 bei weitem auf. Die Fertigung des Getränk-Behälters aus einem Stück ist trotz der zusätzlichen Komponente weiterhin einfach möglich.
Die Erfindung aus Schutzanspruch 1 und 4 wird in Schutzanspruch 5 weiter vorteilhaft ausgestaltet. Die Erfindung aus Schutzanspruch 5 ermöglicht die Wirkung der trichter- bis tellerförmigen Erweiterung (Schutzanspruch 4) als Untertasse. Gleichzeitig fungiert das Trinkgefäß durch diese Erfindung als Deckel des Getränk-Behälters und fördert so die Einsparung des Deckels der Kanne als eigenständiges Element des Services. Damit werden Produktionsaufwand und -kosten gesenkt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung aus Schutzanspruch 1 bietet die Erfindung aus Schutzanspruch 6. Das von herkömmlichen Kannen und Tassen bekannte Prinzip des Aufgieß-Einsatzes wird durch Formumwandlung und -erweiterung auf den Getränk-Behälter angewandt.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung insbesondere aus Schutzanspruch 1 und 6 ist die Erfindung aus Schutzanspruch 7. Der Stab wird vor dem Einfüllen des Tee-, Kaffee- o. a. Pulvers in den Aufgieß-Einsatz gestellt. Wird der Stab nach dem Aufgießen aus dem im Aufgieß-Einsatz befindlichen feuchten Tee-, Kaffee- o.a. Pfropf entfernt, verringert sich die Spannung im Pfropf und damit dessen Verkeilung im Röhrchen des Aufgieß-Einsatzes. Der Pfropf kann nun leichter durch Ausschütten entfernt werden (Reinigung).
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung insbesondere aus Schutzanspruch 1 und 6 ist in Stchutzanspruch 8 angegeben. Die Erfindung aus Schutzanspruch 8 ermöglicht ein Abstellen des Aufgießeinsatzes bzw. mehrerer Aufgießeinsätze vor/nach Benutzung. Gemeinsam mit den anderen Teilen des Sets ermöglicht der Abstell-Behälter den Ablauf des gesamten Trinkprozesses inklusive Aufbrühen an einem Ort.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung aus Schutzanspruch 1 und 6 ist in Schutzanspruch 9 formuliert. Der Schütt-Behälter fördert den Ablauf des gesamten Tee-Prozesses einschließlich Brühen an einem Ort (z. B. Tisch), indem es die Präsentation einer oder mehrerer Teeoder Kaffeesorten, Getränkepulver etc. und deren Einfüllen in den Aufgieß-Einsatz oder direkt in den Getränk-Behälter „vor Ort" ermöglicht.
Der Erfindung nach Schutzanspruch 10 liegt das Problem zugrunde, die Fertigung weiter zu vereinfachen und damit Kosten zu sparen. Sie ist besonders günstig im Zusammenwirken mit den bereits angeführten Erfindungen zu realisieren, kann aber auch auf andere Sets oder Services angewandt werden und wird deshalb als eigenständiger Nebenanspruch formuliert. Die Erfindung nach Schutzanspruch 10 vereinfacht und verbilligt die Produktion, weil Rotationssymmetrie z. B. bei der Glasherstellung (Formung einer rotationssymmetrischen rotierenden Glasblase durch Formwerkzeuge) oder der Keramikherstellung (Formhersteilung an der Drehmaschine bzw. Fertigung an der Töpferscheibe) die Grundlage des Herstellungsprozesses ist und die sonst mit zusätzlichem Aufwand erzeugten zusätzliche Ausformungen, Additionen... durch Beschränkung auf rotationssymmetrische Teile entfallen.
Bei Glas ermöglicht die Erfindung die Herstellung von Tee-, Kaffee- u.a. Services an der Rotationsglasblasmaschine (modernstes Glasblas-Verfahren für die Massenproduktion).
Den in den Schutzansprüchen beschriebenen Erfindung liegt in ihrer Gesamtheit ein weiteres Problem zugrunde, nämlich die Möglichkeit zu schaffen, mit einem Service für Tee, Kaffee o. ä. Getränke im Zusammenwirken mit einem geeigneten Heißwasserbereiter (z. B. elektrischen Wasserkocher) den gesamten Ablauf des Tee-, Kaffee- o. a. Prozesses einschließlich Brühen an einem Ort, z. B. Tisch, in relativ kurzer Zeit durchzuführen: Der Tee bzw. Kaffee o. ä. wird aus dem Schütter in den in den Getränk-Behälter eingesetzten Aufgieß-Einsatz geschüttet. Nachfolgend wird das bereitete Heißwasser durch den Aufgieß-Einsatz in den Getränk-Behälter gefüllt. Nach Ziehen des Tees, Kaffees o. ä. wird der Aufgieß-Einsatz aus dem Getränk-Behälter in den Abstell-Behälter gestellt. Ein bereitstehendes Trinkgefäß wird mit dem gebrühten Getränk gefüllt. Auf dem Getränk-Behälter abgestellt, wirkt es als wärmender Deckel. Wählt man ein Getränk-Behälter-Volumen von etwa zwei Tassen, kann jeder Teilnehmer am Tee-, Kaffee- o. ä. Prozeß seinen eigenen Getränk-Behälter haben und (in Verbindung mit der Präsentation mehrerer verschieden gefüllter Schüttbehälter) ein Getränk eigener Wahl selbst am Tisch aufgießen.
Mit dem Glasstab als Ausschütt-Hilfe kann der Aufgieß-Einsatz für einen zweiten Aufgießvorgang leicht in ein bereitstehendes Gefäß entleert werden.
Die Variante des Tee-Sets mit Getränk-Behälter für zwei Tassen ist auch eine günstige Alternative zu den herkömmlichen Kännchen-Tasse-Sets in der Gastronomie.
Die Figuren der Zeichnungsblätter zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung (und Variationen der Gestaltung des Behälter-Halses). Es wurde als Trink-Set aus Glas für Tee entworfen, deutet aber auf die Anwendbarkeit des Prinzip auf andere Heißgetränke wie Kaffee oder gar Kaltgetränke und andere Materialien hin (was zur allgemeinen Formulierung in den Schutzanspriichen führte). Das Prinzip der Rotationssymmetrie nach Schutzanspruch 13 ist durchgehend angewandt, deshalb wurde in den Zeichnungen in der Regel die Darstellung von der Seite (Profil) gewählt, Ausnahme sind die Figuren 2 und 3. Außenwände der Teile sind in der Regel mit dicken Linien gezeichnet. Innenwände haben dünne Linien, Ausnahmen sind die Vereinfachungen des Aufgieß-Einsatzes der Figuren 8-10 sowie die Darstellungen von Manschette 4, Pfropf 10 und Stopfen 11. Es zeigen: Fig. 1 den Getränk-Behälter,
Fig. 2 eine Variante des Behältef-Halses im Querschnitt mit rippenförmigen Ausbildungen,
Fig. 3 den Behälter-Hals im Querschnitt mit umgelegter Manschette, Fig. 4 das Trinkgefäß,
Fig. 5 das Trinkgefäß, abgestellt auf dem Getränk-Behälter, Fig. 6 den Aufgieß-Einsatz,
Fig. 7 den Aufgieß-Einsatz, in den Getränk-Behälter gesteckt, Fig. 8 den Aufgieß-Einsatz mit Stab nach dem Aufgießen, Fig. 9 den Aufgieß-Einsatz, Glasstab herausgezogen, Vtg. 10 den Aufgieß-Einsatz, umgestülpt,
Fig. 11 den Abstell- Behälter,
Fig. 11 den Abstell- Behälter,
Fig. 12 den Abstell-Behälter mit einem abgestellten Aufgieß-Einsatz, Fig. 13 den Schütt-Behälter,
Fig. 14 den Schütt-Behälter mit Stopfen.
Fig. 14 den Schütt-Behälter mit Stopfen.
Die dargestellten Teile des Trink-Set sind auf ein Zusammenspiel zur Durchführung des gesamten Trinkprozesses einschließlich Aufgießen an einem Ort ausgerichtet, außerdem zeigt sich die im Ausfuhrungsbeispiel angestrebte Einsparung von Komponenten.
Der Getränk-Behälter in Figur 1 besteht aus 3 Komponenten: Behälter-Hals 1, Zone für Flüssigkeitsaumahme 2 und trichter- bis tellerförmige Ausbildung 5. Er kann problemlos in einem auf Rotationssymmetrie beruhenden Verfahren (Glasblasen) aus einem Stück hergestellt werden. Der Behälter-Hals 1 als Griffstück ermöglicht problemloses Anfassen und Ausgießen, Schütteln ersetzt das Umrühren und erspart den Löffel. Einfüllen erfolgt ebenso über die Öffnung des Behälter-Halses wie das Ausgießen. Die Enge des Halses steüt außerdem einen Verdunstungsschutz dar. Auf der tellerförmigen Erweiterung 5 kann die Untertasse abgestellt werden (s. u.). Sie edeichtert auch das Einfüllen von Zutaten.
In den Figuren 2 u. 3 sind Variationen der Ausbildung des Gefaß-Halses 1 im Querschnitt gezeigt, die dessen Überhitzung und damit das Verbrennen der Finger am Griff verhindern können. Bei den in Figur 2 im Querschnitt dargestellten rippenförmigen Ausbildungen 3 handelt es sich Längsrippen entlang des Gefäß-Halses. Die Manschette 4 aus Figur 3 umhüllt den Hals und ist in diesem Beispiel mit einem Klettverschluß verschlossen, wodurch sie auswechselbar, reinigbar, wiederverwendbar... wird.
Die einfachste Möglichkeit zur Verhinderung der Überhitzung ist zunächst die Wahl einer geignet großen Wandstärke des Halses.
In Figur 4 ist das Trinkgefäß des Beispiels als einfache Schale geformt dargestellt, sie kann problemlos auch als Behälter für Zucker oder Zitronenscheiben verwandt werden, gar service-fremd als Kompottschale, in der Herstellung bedeutet das größere mögliche Stückzahlen für das Element, und Einsparung zusätzlicher Fertigungslinien für zusätzliche elemente wie Zuckerdosen etc., also Kostenersparnis.
Durch die einfachen kreisförmigen Querschnitte ihrer Rundung paßt das Trinkgefäß abdichtend auf die trichter- bis tellerförmige Ausbildung 5 des Getränkbehälters (beide Elemente dargestellt in Figur 5), die ebenfalls kreisförmige Querschnitte aufweist. Die einfache Gestaltung dieser Passung ermöglicht Größenschwankungen in der Produktion. Der Henkel ist eingespart, der Herstellaufwand dadurch gesenkt.
Der Aufgieß-Einsatz in Fig. 6 ist in seiner Gestaltung auf den Getränk-Behälter abgestimmt (s. Fig T), Die Einfüllöffnung 6 ist erweitert und erleichtert das Einschütten des Tees usw. in den „Bereich zur Aufnahme des Tees, Kaffees o.a." 7. Die Ausflußöffnungen 8 (eine von 5 markiert) sind hier
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Claims (10)
1. Trink-Set vorzugsweise aus Glas insbesondere für Tee, das aber auch auf andere Getränke angewandt werden und aus anderem Material oder Materialkombinationen bestehen kann und das einen oder mehrere Getränk-Behälter, ein oder mehrere Trinkgefäß(e) sowie weiteres Zubehör umfaßt, dessen Getränk-Behälter
1. einerseits aus einem Behälter-Hals (1) besteht, an dem der Getränk-Behälter gegriffen wird und durch den die Trinkflüssigkeit ein- und (in die Trinkgefäße) ausgegossen wird,
2. andererseits aus einer Zone für Flüssigkeitsaufnahme (2) besteht, die Flüssigkeit für 1, 2, 3 oder mehrere Trinkgefäße enthalten und somit für eine oder mehrere Personen angelegt sein kann und
3. mindestens aber nicht unbedingt ausschließlich aus diesen zwei Elementen besteht.
2. Trink-Set vorzugsweise aus Glas insbesondere für Tee nach Schutzanspruch 1, dessen Getränk-Behälter
1. am Behälter-Hals (1) rippenförmige Ausbildungen (3) aufweist.
3. Trink-Set vorzugsweise aus Glas insbesondere für Tee nach Schutzanspruch 1, dessen Getränk-Behälter
1. am Behälter-Hals (1) eine Manschette (4) aus Kunststoff, Filz oder einem anderen Material aufweist.
4. Trink-Set vorzugsweise aus Glas insbesondere für Tee nach Schutzanspruch 1, dessen Getränk-Behälter
1. an der kombinierten Einfüll- und Ausgußöffnung des Behälter-Halses (1) eine trichter- bis tellerförmige (oder vergleichbare) Ausbildung (5) aufweist.
5. Trink-Set vorzugsweise aus Glas insbesondere für Tee nach Schutzanspruch 1 und 4, dessen Trinkgefäß
1. derartig ausgeformt ist, daß es (auch in gefülltem Zustand) mehr oder weniger abdichtend auf die trichter- bis tellerförmige oder vergleichbare Ausbildung (5) gestellt werden kann.
6. Trink-Set vorzugsweise aus Glas insbesondere für Tee nach Schutzanspruch 1, zu dessen Zubehör
1. ein geeignet geformter Aufgieß-Einsatz gehört, der eine Einfüllöffnung (6) für den Tee, Kaffee o. ä. und die Aufgießflüssigkeit, einen Bereich zur Aufnahme des Tees, Kaffees o. ä. (7) sowie Ausflußöffnungen (8) zum Durchtritt nur der Flüssigkeit aufweist und in den Getränk-Behälter eingesteckt werden kann.
7. Trink-Set vorzugsweise aus Glas insbesondere für Tee nach Schutzanspruch 1 und 6, zu dessen Zubehör
1. ein Stab (9) aus Glas oder anderen Material gehört, der als Mittel fungiert, die nach dem Gebrauch des Aufgieß-Einsatzes im darin befindlichen Tee, Kaffee- o.a. Pfropf (10) entstehende Spannung zu mindern.
8. Trink-Set vorzugsweise aus Glas insbesondere für Tee nach Schutzanspruch 1 und 6, zu dessen Zubehör
1. ein geeignet geformter Abstell-Behälter für einen oder mehrere Aufgieß-Einsätze gehört.
9. Trink-Set vorzugsweise aus Glas insbesondere für Tee nach Schutzanspruch 1 und 6, zu dessen Zubehör
1. ein geeignet geformter Schütt-Behälter für Tees, Kaffeepulver usw. gehört, aus dem das entsprechende Getränkepulver in den Aufgieß-Einsatz aus Schutzanspruch 5 geschüttet wird und der mit einem Stopfen (11) verschlossen werden kann.
10. Trink-Set vorzugsweise aus Glas insbesondere für Tee, das aber auch auf andere Getränke angewandt werden und aus anderem Material oder Materialkombinationen bestehen kann, und das einen oder mehrere Getränk-Behälter, ein oder mehrere Trinkgefäß(e) sowie weiteres Zubehör umfaßt, dessen Bestandteile
1. rotationssymmetrisch geformt sind.
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Cited By (2)
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| DE202012010851U1 (de) | 2012-11-13 | 2012-12-11 | Frank Besinger | Gefäß mit Teebeutel |
| DE102014108756A1 (de) * | 2014-06-23 | 2015-12-24 | Dietrich Felke Natureland E.K. | Hohles Glasbehältnis mit einer länglichen Grundform |
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1999
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Cited By (3)
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| DE102014108756B4 (de) * | 2014-06-23 | 2020-06-10 | Dietrich Felke Natureland E.K. | Hohles Glasbehältnis mit einer länglichen Grundform |
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