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DE29911764U1 - Transport- und Umlenkvorrichtung - Google Patents

Transport- und Umlenkvorrichtung

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DE29911764U1
DE29911764U1 DE29911764U DE29911764U DE29911764U1 DE 29911764 U1 DE29911764 U1 DE 29911764U1 DE 29911764 U DE29911764 U DE 29911764U DE 29911764 U DE29911764 U DE 29911764U DE 29911764 U1 DE29911764 U1 DE 29911764U1
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Germany
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transport
letter
unit according
deflection unit
deflection
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DE29911764U
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MW MAILTEC FRANKIER KUVERTIER
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MW MAILTEC FRANKIER KUVERTIER
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B17/00Franking apparatus
    • G07B17/00459Details relating to mailpieces in a franking system
    • G07B17/00467Transporting mailpieces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Transport- und Umlenkvorrichtung zur Zuführung von Briefpost an einen Frankierautomaten.
In Bereichen, in denen täglich große Mengen an Post anfallen, wird die Verarbeitung, d. h. Falzen von Schriftstücken, Kuvertieren und Frankieren automatisiert oder tei!automatisiert durchgeführt. Die einzelnen Arbeitsschritte werden von entsprechenden Automaten ausgeführt, wobei die Schriftstücke von einem zum anderen Automaten weitergeleitet werden müssen. Während der Weiterleitung müssen die Briefe teilweise in eine definierte Lage gebracht werden, um die optimale Annahme durch den nächsten Automaten zu gewährleisten. Diese Aufgabe wird durch entsprechende Transport- und Umlenkvorrichtungen erfüllt. Jedoch sind diese Transport- und Umlenkvorrichtungen sehr spezifisch
ausgestaltet, so daß Veränderungen an dem Gesamtsystem oftmals nur schwer realisiert werden können.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Transport- und Umlenkvorrichtung zu schaffen, die universell verwendbar ist und einen sicheren Transport von Briefpost zu einem Frankierautomaten erlaubt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Dazu ist erfindungsgemäß vorgesehen, eine Transport- und Umlenkvorrichtung zu schaffen, die ein Gehäuse aufweist, durch das ein im wesentlichen senkrechter, nach oben und an zumindest einer Seite offener Einschnitt geführt ist, in dem ein Transportband angeordnet ist, das sich in Richtung der offenen Seite des Einschnitts bewegt, wobei eine Seitenwand des Einschnitts eine von der gegenüberliegenden Seitenwand wegweisende Neigung aufweist. Diese geneigte Seitenwand dient als Briefführung, von der die Briefe an eine Frankiermaschine mit identischer oder annähernd identischer Neigung weitergeleitet werden. Im Einschnitt sind darüber hinaus ein oder mehrere Mittel zur Umlenkung angeordnet, die gewährleisten, daß die gesamte Briefpost im Auslaufbereich des Transportbandes an der Briefführung anliegt.
Die Neigung der Briefführung liegt vorzugsweise zwischen 5 und 50 Grad. Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform liegt die Neigung bei 18 Grad, da mit dieser Neigung eine universelle Einsetzbarkeit für verschiedenen Systeme zur Verarbeitung von Briefen gegeben ist.
Im Auslaufbereich des Einschnitts befindet sich an der der Briefführung gegenüberliegenden Seitenwand ein keilförmiges Umlenklineal als Mittel zur Umlenkung der Briefe, dessen breites Ende entgegen der Laufrichtung des Transportbandes angeordnet ist, so daß Briefpost, die sich während des Transportes an dieser Seitenwand anlehnt derart umgelenkt, d.h. langsam aufgerichtet wird, daß es zur entgegengesetzten Seitenwand fällt, die als Briefführung fungiert. Das Umlenklineal bringt die Briefe aus einer geneigten Position in eine entgegengesetzt ge-
neigte Position, da die Briefe über die Senkrechte hinaus aufgerichtet werden. Um auch Briefe unterschiedlicher Größe optimal umzulenken, besteht auch die Möglichkeit zumindest ein weiteres Umlenklineal zu verwenden, daß in einer anderen Höhe an der Seitenwand des Einschnitts angeordnet werden kann.
Statt eines oder mehrerer Umlenklineals kann als Mittel zur Umlenkung auch die Seitenwand selber ausgestaltet werden. Dazu wird die Seitenwand im Auslaufbereich, in dem die Umlenkung erfolgen soll, derart verformt, daß sich diese allmählich der Briefführung annähert, so daß die Briefe ebenfalls über die Senkrechte hinaus bewegt werden.
Das Transportband im Einschnitt ist vorzugsweise in etwa rechtwinklig zu der als Briefführung dienenden Seitenwand angeordnet, so daß hierdurch der Umlenkvorgang zusätzlich unterstützt wird.
Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die der Briefführung gegenüberliegende Seitenwand eine Neigung zur entgegengesetzten Seite auf, so daß sich ein Winkel zwischen dem Transportband und der Seitenwand ergibt, der größer als 90° ist. Dadurch laufen beide Seitenwände des Einschnitts konisch zu. Durch diese Ausgestaltung des Einschnitts wird sichergestellt, daß die Briefpost sicher in den Einschnitt eingebracht werden kann, ohne daß eventuell Briefe, die von oben in den Einschnitt eingebracht werden sollen, über den Einschnitt hinausgeschoben werden.
An der Briefführung sind bevorzugterweise keilförmige Elemente angeordnet, deren breite Seite zum Grund des Einschnitts bzw. zum Transportband ausgerichtet sind und die nach oben in die Seitenwand übergehen. Durch die keilförmigen Elemente wird der Umlenkvorgang der Briefe am Umlenklineal zusätzlich unterstützt, da die Briefpost, die von oben in den Einschnitt gelangt und dabei mit der Oberkante an der Seite mit dem Umlenklineal anliegt, durch die keilförmigen Element einen steileren Winkel aufweist, so daß die Briefpost am Umlenklineal bzw. am Mittel zum Umlenken die Senkrechte schneller überwindet und dann an der jBrief führung anliegt.^-
Vorzugsweise werden drei keilförmige Elemente symmetrisch an der Briefführung angeordnet, wobei das entsprechende keilförmige Element im Auslaufbereich nicht über die flachere Hälfte des Umlenklineals auf der anderen Seitenwand hinausreicht.
Die Tiefe des Einschnitts ist vorzugsweise derart bemessen, daß die Briefe sich vollständig oder annähernd vollständig im Einschnitt befinden.
Das Transportband ist über zwei Transportrollen gespannt, die jeweils an den Enden des Einschnitts im Gehäuse gelagert sind. Der Antrieb erfolgt über Elektromotoren &ogr;. dgl
Die Inbetriebnahme des Transportbandes kann entweder manuell oder automatisch durch eine Steuereinrichtung, die mit Sensoren, Lichtschranken o. dgl. verbunden ist, erfolgen.
Das Gehäuse der Transport- und Umlenkeinheit besitzt vorzugsweise eine rechteckige Standfläche, wobei der Einschnitt parallel zu der Längsachse der rechteckigen Standfläche verläuft und außermittig angeordnet sein kann. Bei außermittiger Anordnung des Einschnitts ist dieser zur Seite der Briefführung versetzt.
Die der Briefführung entgegengesetzte Seite geht an der oberen Kante in eine rechteckige Briefauflage über, die in etwa parallel zum Grund bzw. dem Transportband verläuft und sich damit ggf. über dem breiteren Teil des Gehäuses befindet.
Die Briefauflage ragt über die Standfläche hinaus, so daß sich unabhängig von der Standfläche eine ausreichende Fläche zur Aufgabe der Briefpost ergibt.
Auch die Briefauflage verfügt über mindestens zwei, vorzugsweise drei oder vier symmetrisch angeordnete Transportbänder, die die auf der Briefauflage befindliche Briefpost in Richtung des Einschnitts transportieren. Soll nur ein Transportband gewählt werden, so sollte damit annähernd die gesamte Breite der Briefauflage überdeckt werden. Ansonsten ist die Breite der Transportbänder frei wählbar und den Gegebenheiten anzupassen.
Die Transportbänder werden über Transportrollen gespannt und angetrieben, die ebenfalls im Gehäuse im Bereich der Briefauflage gelagert sind. Auch hier erfolgt der Antrieb und die Inbetriebnahme wie bei dem Transportband im Einschnitt, wobei bei einer automatischen Steuerung die Inbetriebnahme der einzelnen Bänder optimal aufeinander abgestimmt werden kann. Dazu kann, wie auch bei der manuellen Steuerung, über Potentiometer oder in anderer geeigneter Weise die Geschwindigkeit der Transportbänder geregelt werden.
Vorzugsweise sind die Transportrollen derart im Randbereich der Briefauflage integriert, daß die darauf befindlichen Transportbänder leicht über den Rand der Briefauflage hinausragen. Dadurch wird gewährleistet, daß die Briefpost von der Briefauflage sicher in der Einschnitt gelangen kann. Zudem kann die Übergabe der Briefpost auf die Briefauflage ohne Reibungsverluste erfolgen.
Die Übergänge vom Grund des Einschnitts zu den Seitenwänden und von der Briefauflage zur Seitenwand sind vorzugsweise abgerundet, um den ungehemmten Transport von Briefpost zu ermöglichen.
Die Transport- und Umlenkeinheit weist ansonsten übliche Regel- und Steuereinrichtungen auf.
Die Briefpost kann, wenn beide Seiten des Einschnitts offen sind, vorteilhafterweise über drei Seiten auf die Transport- und Umlenkvorrichtung aufgegeben werden, so daß vielfältige Einsatz- und Variationsmöglichkeiten der Transport- und Umlenkvorrichtung in Verbindung mit den anderen Komponenten eines Systems zur Verarbeitung Von Briefpost gegeben sind. Daher könne die einzelnen Komponenten in Abhängigkeit von den räumlichen Gegebenheiten beim Anwender angeordnet werden. Auch die Verwendung von Komponenten unterschiedlicher Hersteller, die nicht aufeinander abgestimmt sind, wird dadurch ermöglicht.
So kann die Briefpost auf die Briefauflage aufgebracht werden, von der diese in den Einschnitt geleitet wird. Im Einschnitt erfolgt die optimale Ausrichtung der Briefpost, indem die Briefpost auf dem Transportband in Richtung des Auslaufbereichs
des Einschnitts transportiert wird und im Bereich des Umlenklineals an die Briefführung umgelenkt wird. In dieser Position weist die Briefpost den gewünschten Neigungswinkel auf und kann problemlos in den Bereich der Frankiermaschine weitergeleitet werden.
Die Briefpost kann aber auch über die Briefführung hinweg in den Einschnitt befördert werden. Die Ausrichtung der Briefpost erfolgt in der beschriebenen; Weise.
Die dritte Möglichkeit die Briefpost der Transport- und Umlenkvorrichtung aufzugeben besteht darin, die Briefpost direkt in den Einschnitt von der Seite einzuleiten, so daß anschließend der Transport und die Ausrichtung erfolgen kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1. in einer perspektivischen Ansicht eine erfindungsgemäße Transport- und Umlenkvorrichtung,
Fig. 2. in einer Seitenansicht die Transport- und Umlenkvorrichtung und
Fig. 3. in einer Aufsicht die Transport- und Umlenkvorrichtung.
Die Transport- und Umlenkvorrichtung 100 weist ein Gehäuse 10 mit einer rechteckigen Standfläche 11 auf. Parallel zu der Längsachse der rechteckigen Standfläche Il ist außermittig ein breiter, sich von oben zur Standfläche 11 verjüngender Einschnitt 12 als Transportstrecke 13 für nicht dargestellte Briefpost vorgesehen. Die eine Seitenwand 14 des Einschnitts 12 weist eine Neigung zu der benachbart verlaufenden Längsseite 15 der Transport- und Umlenkvorrichtung 100 auf und dient als Briefführung 16, von der aus die Briefpost an eine nicht dargestellte Frankiermaschine übergeben wird, deren Briefaufnähme
eine entsprechende Neigung aufweist. Der Grund 17 des Einschnitts 12 befindet sich im rechten Winkel zu der Seitenwand 14 bzw. der Briefführung 16. Die gegenüberliegende Seitenwand 18 des Einschnitts 12 weist eine Neigung zur entgegengesetzten Längsseite 19 der Transport- und Umlenkvorrichtung 100 auf, so daß der Winkel zwischen dem Grund 17 und der Seitenwand 18 größer als 90° ist. Die Übergänge 20, 21 zwischen dem Grund 12 und den beiden Seitenwänden 14, 18 sind gerundet ausgeführt, um den ungehemmten Transport von Briefpost zu ermöglichen. An die Seitenwand 18, die zum Grund 17 einen größeren Winkel als 90° aufweist, ist auf der dem Grund 17 entgegengesetzten Seite 22 eine rechteckige Briefauflage 23 angesetzt, die in etwa parallel zum Grund 17 verläuft. Der Übergang 24 von der Briefauflage 23 zur Seitenwand 18 ist ebenfalls abgerundet. Diese Briefauflage 23 ragt über die Standfläche 11 hinaus, so daß sich ein auskragender Abschnitt 25 ergibt, der zur Standfläche 11 hin schräg nach unten geführt ist und in eine senkrechte Seitenwand 26 übergeht. Die Seitenwand 27 der gegenüberliegenden Längsseite 15 und die Seitenwände 28, 29 der Kurzseiten 30, 31, zu denen sich der Schlitz 12 öffnet, sind ebenfalls senkrecht ausgerichtet. Auf dem Grund 17 des Einschnitts 12 ist ein Transportband 32 vorgesehen, das über zwei Transportrollen 33, 34 gespannt ist, die jeweils an den Enden 35, 36 des Einschnitts 12 im Gehäuse 10 gelagert sind. Der Antrieb des Transportbandes 32 bzw. der Transportrollen 33, 34 erfolgt über nicht dargestellte Einrichtungen im Gehäuse der Transport- und Umlenkeinheit 100. Die Transportrichtung der Briefpost entspricht dem Pfeil 37. Im letzten Drittel des Einschnitts 12, bezogen auf die Transportrichtung des Transportbandes 32, ist an der einen Seitenwand 18, die an die Briefauflage 23 angrenzt, ein keilförmiges Umlenklineal 38 vorgesehen, dessen breites Ende 39 zum Auslaufbereich 40 des Einschnitts 12 hin ausgerichtet ist. An der gegenüberliegenden Seitenwand 14 befinden sich drei keilförmige Elemente 41, die symmetrisch angeordnet sind, wobei das keilförmige Element 41 im Auslaufbereich 40 nicht über die flachere Hälfte des Umlenklineals 38 auf der anderen Seitenwand 18 hinausreicht. Die breite Seite 42 der keilförmigen Elemente 41 sind zum Grund 17 des Einschnitts 12 ausgerichtet und gehen nach oben in die Seitenwand 14 über. Durch die keilförmigen Elemente 41 wird der Umlenkvorgang der Briefe am Umlenklineal
38 unterstützt, da die Briefpost, die von der Briefauflage 23 in den Einschnitt gelangt und dabei mit der Oberkante an der Seite 18 mit dem Umlenklineal 38 anliegt, durch die keilförmigen Element einen steileren Winkel aufweist, so daß die Briefpost am Umlenklineal 38 die Senkrechte schneller überwindet und dann an der Briefführung 16 anliegt. Auch die über die Standfläche 11 hinausragende, schräge Briefauflage 23 verfügt über drei symmetrisch angeordnete Transportbänder 43, 44, 45 die im rechten Winkel zum Einschnitt 12 verlaufen. Die für die Transportbänder 43, 44, 45 benötigten Transportrollen 46, 47, 48, 49, 50, 51 sind ebenfalls im Gehäuse 10 gelagert und mit nicht dargestellten Einrichtungen zum Antrieb versehen. Die Transportrollen 46, 47, 48, 49, 50, 51 der Briefauflage 23 sind derart positioniert, daß sie über die Briefauflage 23 hinausragen, wodurch auch die Transportbänder 43, 44, 45 leicht über die Briefauflage 23 hinausstehen. Dadurch wird gewährleistet, daß die Briefpost ohne Reibungsverluste auf die Briefauflage 23 gelangen kann. Die Briefpost kann über drei Seiten auf die Transport- und Umlenkeinheit 100 aufgegeben werden, so daß vielfältige Einsatz- und Variationsmöglichkeiten der Transport- und Umlenkeinheit 100 gegeben sind. So kann die Briefpost auf die Briefauflage 23 aufgebracht werden, von der diese über die Transportbänder 43, 44, 45 in Richtung des Einschnitts 12 transportiert wird und in den Einschnitt 12 herabfällt. Am Grund 17 steht die Briefpost auf dem dort befindlichen Transportband 32, das die Briefpost in Richtung des Auslaufbereichs 40 des Einschnitts 12 transportiert, wobei die Briefpost noch an beiden Seitenwänden 14, 18 des Einschnitts 12 lehnen kann. Gelangt die Briefpost in den Bereich des Umlenklineals 38 wird die an der der Briefauflage 23 benachbarten Seitenwand 18 lehnende Briefpost aufgerichtet, so daß diese an die gegenüberliegende Seitenwand 14 bzw. die Briefführung 16 fällt. In dieser Position weist die Briefpost den gewünschten Neigungswinkel auf und kann automatisch in den Bereich der Frankiermaschine weitergeleitet werden. Die Briefpost kann aber auch von der gegenüberliegenden Längsseite 15 aufgegeben werden. Da hier keine Briefauflage vorhanden ist, fällt die Briefpost sofort in den Einschnitt 12 und wird, wie oben beschrieben, transportiert und ggf. umgelenkt. Die dritte Möglichkeit, die Briefpost der Transport- und Umlenkeinheit 100 aufzugeben besteht darin, die
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Briefpost direkt in den Einschnitt 12 von der Kurzseite 30 der Transport- und Umlenkeinheit 100 einzuleiten, so daß anschließend der Transport und die Ausrichtung erfolgen kann.
Bezugszeichenliste
Transport- und Umlenkvorrichtung Gehäuse Standfläche Einschnitt Transportstrecke Seitenwand Längsseite Briefführung Grund
Seitenwand Längsseite Übergang
Briefauflage Übergang Abschnitt Seitenwand Kurzseite Transportband Transportrollen Ende
Pfeil
Umlenklineal breites Ende Auslaufbereich keilförmige Elemente breite Seite Transportbänder Transportrollen 100
13
15
17 18 19 20, 22 23 24
26, 27, 28, 30, 32 33, 35, 37 38 39 40 41 42 43, 44, 46, 47, 48, 49, 50,
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Claims (24)

1. Transport- und Umlenkeinheit (100) zur Zuführung von Briefpost an einen Frankierautomaten, dadurch gekennzeichnet,
daß die Transport- und Umlenkvorrichtung (100) ein Gehäuse (10) aufweist, durch das ein im wesentlichen senkrechter, nach oben und an zumindest einer Seite offener Einschnitt (12) geführt ist, in dem ein Transportband (32) angeordnet ist, das sich in Richtung der offenen Seite des Einschnitts (12) bewegt, wobei eine Seitenwand (14) des Einschnitts (12) eine von der gegenüberliegenden Seitenwand (18) wegweisende Neigung aufweist und als Briefführung (16) dient,
und daß im Einschnitt (12) mindestens ein Mittel zur Umlenkung von Briefen an die Briefführung (16) angeordnet ist.
2. Transport- und Umlenkeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschnitt (12) an beiden Seiten offen ist.
3. Transport- und Umlenkeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Seitenwand (14) bzw. der Briefführung (16) zwischen 5 und 50 Grad liegt.
4. Transport- und Umlenkeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Seitenwand (14) bzw. der Briefführung (16) 18 Grad beträgt.
5. Transport- und Umlenkeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband (32) im rechten Winkel zur geneigten Seitenwand (14) bzw. zur Briefführung (16) verläuft.
6. Transport- und Umlenkeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zum Umlenken an der der Briefführung (16) gegenüberliegenden Seitenwand (18) im Auslaufbereich (40) des Einschnitts (12) ein Umlenklineal (38) angeordnet ist, dessen breites Ende (39) in Transportrichtung des Transportbandes (32) weist.
7. Transport- und Umlenkeinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei unterschiedlich positionierte Umlenklineale (38) vorhanden sind.
8. Transport- und Umlenkeinheit nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine imaginäre Gerade von der breitesten Stelle des bzw. der Umlenklineale (38) zum Übergang von der Briefführung (16) zum Transportband (32) eine Neigung aufweist, die in die gleiche Richtung weist wie bei der Briefführung (16).
9. Transport- und Umlenkeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zum Umlenken die der Briefführung (16) gegenüberliegende Seitenwand (18) sich im Auslaufbereich (40) des Einschnitts (12) allmählich der Briefführung (16) annähert.
10. Transport- und Umlenkeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die der Briefführung (16) gegenüberliegende Seitenwand (18) zur entgegengesetzten Seite geneigt ist, so daß beide Seitenwände (14, 18) in Richtung des Transportbandes (32) aufeinander zu laufen.
11. Transport- und Umlenkeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der Briefführung (16) mindestens ein keilförmiges Element (41) angeordnet ist, dessen breite Seite (42) zum Transportband (32) gerichtet ist, während die ändere Seite in die Briefführung (16) übergeht.
12. Transport- und Umlenkeinheit nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß drei keilförmige Elemente (41) vorhanden sind, die symmetrisch angeordnet sein können, wobei das keilförmige Element (41) im Auslaufbereich (40) nicht über die flache Hälfte des Umlenklineals (38) hinausgeht.
13. Transport- und Umlenkeinheit nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die breite Seite (42) 1 bis 3 mm in den Einschnitt (12) hineinragt.
14. Transport- und Umlenkeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Briefführung (16) entgegengesetzten Seitenwand (18) eine Briefauflage (23) angeformt ist, die über mindestens ein Transportband (43, 44, 45) verfügt, dessen Transportrichtung zum Einschnitt (12) führt.
15. Transport- und Umlenkeinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß drei symmetrisch angeordnete Transportbänder (43, 44, 45) über die Briefauflage (23) verlaufen.
16. Transport- und Umlenkeinheit nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche der Briefauflage (23) parallel zum Transportband (32) im Einschnitt (12) angeordnet ist.
17. Transport- und Umlenkeinheit nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die Transportbänder (43, 44, 45) im rechten Winkel zum Einschnitt (12) verlaufen.
18. Transport- und Umlenkeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) eine rechteckige Standfläche (11) aufweist, wobei der Einschnitt (12) parallel zur Längsachse des Gehäuses (10) verläuft.
19. Transport- und Umlenkeinheit nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschnitt (12) außermittigangeordnet ist, wobei sich die Briefauflage (23) über dem breiteren Teil des Gehäuses (10) befindet.
20. Transport- und Umlenkeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbänder (32, 43, 44, 45) über Transportrollen (33, 34, 46-51) gespannt sind, die über Elektromotoren angetrieben werden können.
21. Transport- und Umlenkeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der des bzw. der Transportbänder (32, 43, 44, 45) über Potentiometer o. dgl. regelbar ist.
22. Transport- und Umlenkeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die Transportbänder (32, 43, 44, 45) über eine Steuerschaltung gesteuert werden, die über Lichtschranken, Sensoren o. dgl. verfügen kann.
23. Transport- und Umlenkeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergänge (20, 21, 24) vom Einschnitt (12) zu den Seitenwänden (14, 18) und der Briefauflage (23) gerundet sind.
24. Transport- und Umlenkeinheit nach einem der Ansprüche 14 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbänder (43, 44, 45) der Briefauflage (23) über den Rand der Briefauflage (23) hinaus stehen.
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