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DE29911691U1 - Befestigungseinrichtung für Steckervorrichtungen - Google Patents

Befestigungseinrichtung für Steckervorrichtungen

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DE29911691U1
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DE
Germany
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locking
fastening device
base
flange
fastening
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE29911691U
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English (en)
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Chien Holdings LLC
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Acer Peripherals Inc
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Publication date
Application filed by Acer Peripherals Inc filed Critical Acer Peripherals Inc
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/62Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
    • H01R13/627Snap or like fastening
    • H01R13/6275Latching arms not integral with the housing

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

Patentanwälte
Haft- &ngr;. Puttkamer Berngruber-Czybulka
Franziskanerstr. 38
81669 München
G 49100 A
München, 06.07.99
ACER PERIPHERALS, INC.
157 Shan-Ying Road, Kweishan, Taoyuan 333
Taiwan, R.O.C.
Befestigungseinrichtung für Steckervorrichtungen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungseinrichtung für eine Steckervorrichtung und insbesondere eine Befestigungseinrichtung mit einer neuartigen Verriegelungseinrichtung, durch die es Benutzern erleichtert wird, die Steckervorrichtung mit einer Hand zu befestigen.
In der elektronischen Industrie bzw. der Elektroindustrie werden Steckervorrichtungen in großem Maße zur Befestigung von elektrischen Kabeln oder Signalkabeln an den Sockeln elektronischer oder elektrischer Vorrichtungen verwendet. Einige Befestigungseinrichtungen des Standes der Technik werden üblicherweise verwendet, um die Steckervorrichtungen sicher mit dem Sockel zu verbinden. Am häufigsten werden Befestigungseinrichtungen mit einer Schraubenmutter und ei-
nem Bolzen, beispielsweise zur Verbindung einer Computerschnittstellenkarte mit einem Kabel, verwendet. Ein anderes Beispiel für üblicherweise verwendete Steckervorrichtungen zur Befestigung zweier getrennter Teile aneinander, um Versorgungsspannungen für verschiedene Zwecke zu verbinden, weist die Form einer Einrichtung mit einem Einschnappknopf auf. Ein weiteres Beispiel für eine üblicherweise bei zellenförmigen Fernsprechapparaten oder bei kleinen elektronischen Vorrichtungen zur Verbindung von Kabeln verwendeten Einrichtungen weist die Form einer Befestigungseinrichtungen mit Verriegelungsmitteln auf.
Allgemein gesagt weist eine Einrichtung mit einer Schraubenmutter und einem Bolzen eine starke Befestigungskraft auf. Sie ist am besten für große Vorrichtungen oder Vorrichtungen mit einem großen Gewicht geeignet, bei denen größere Verbindungskräfte erforderlich sind. Da jedoch Muttern und Bolzen spezielle Größen und Abmessungen besitzen, sind sie für kleine Vorrichtungen oder Vorrichtungen nicht geeignet, bei denen ein gleichmäßiges bzw. feines Aussehen gefordert wird.
Einrichtungen mit einem Einschnappkopf, die üblicherweise bei Steckereinrichtungen für Versorgungsspannungen für verschiedene Zwecke verwendet werden, weisen im allgemeinen einen an einem Glied angeordneten Einsetzschlitz und einen Einsteckknopf und einen Haken auf, die an dem anderen Glied angeordnet sind. Der Einsteckknopf und der Haken benötigen eine dritte Trägereinrichtung, wie beispielsweise eine schwenkbare Welle, eine Feder und einen Knopfstiel, damit sie zusammenwirken können. Es ist erkennbar, daß dabei sehr viel Raum verlorengeht. Aus diesem Grunde werden derartige Einrichtungen zumeist in Vorrichtungen verwendet, die einen relativ großen Raum umfassen.
Die Befestigungseinrichtungen mit einer Verriegelung weisen üblicherweise eine einfache Komponente auf, die direkt an der Steckereinrichtung befestigt ist. Sie besitzen eine Komponentenform als Befestigungselement, das an zwei getrennten Teilen angreift oder nicht angreift. Sie stellen eine sehr einfache und billig-Verbindungslösung dar, die in großem Maße verwendet wird.
Die Figur 5 zeigt eine Befestigungseinrichtung mit einer bekannten Verriegelungseinrichtung. Die Befestigungseinrichtung 1 umfaßt einen Körper 10 und ein Befestigungsteil 20, das um den Körper 10 herum angeordnet ist. Der Körper 10 weist an einem Ende ein Einschubteil 11 auf, das in eine schlitzförmige Öffnung 101 eines Sockels 100 einsetzbar ist. Außerdem besitzt er eine Verbindungsseite 13 an einer anderen Seite zur Verbindung mit einem elektrischen Kabel 131 oder einem Signalkabel. Das Einschubteil 11 kann elektrisch mit der Verbindungsseite 13 in dem Körper 10 verbunden werden. Das Befestigungsteil 20 wird üblicherweise durch Prägen bzw. Stanzen einer dünnen Platte hergestellt. Es weist ein Paar von Verriegelungsfingern 21 auf, die an zwei lateralen Seiten des Einschubteiles 11 angeordnet sind. Jeder Verriegelungsfinger 21 besitzt einen Haken 211 an seinem freien Ende oberhalb einer oberen Wand 110 des Einschubteiles 11. Die anderen Enden der Verriegelungsfinger 21 bilden ein gemeinsames Basisteil 210, das eine Ausbauchung 23 aufweist, die an der Oberseite des Basisteiles 210 ausgebildet ist.
Beim Gebrauch hält ein Benutzer die Befestigungseinrichtung 1 mit einer Hand, wobei er den Daumen und den Mittelfinger verwendet, um das Befestigungsteil 20 an beiden lateralen Seiten festzuhalten und den Zeigefinger verwendet, um die Ausbauchung 23 nach unten zu drücken. Das Basisteil 210 und die Verriegelungsfinger 21 werden nach unten gedrückt und
der Haken 211 wird unter die obere Wand 110 abgesenkt. Dann kann das Einschubteil 11 in die schlitzförmige Öffnung 101 des Sockels 100 eingeschoben werden, bis die Haken 211 zwei Festklemmeinschnitte 103 erreichen, die an den beiden inneren lateralen Seiten des Sockels 100 angeordnet sind. Wenn der Zeigefinger die Ausbauchung 23 freigibt, schwingen das Grundteil 210 und die Verriegelungsfinger 21 in ihre Ursprungspositionen zurück. Die Haken 211 schwingen wieder nach oben über die obere Wand 110 hinaus und greifen in die Festklemmeinschnitte 103 an. Die Befestigungseinrichtung wird auf diese Weise fest an dem Sockel 100 befestigt, um eine elektrische Verbindung des Kabels 131 mit dem Sockel 100 herzustellen. Die Haken 211 können an ihrer Vorderseite einen geneigten oberen Rand aufweisen. Dann wird es ermöglicht, daß beim Einschieben des Einschubteiles 11 in die schlitzförmige Öffnung 101 die Haken 211 durch einen oberen Rand der schlitzförmigen Einschuböffnung 101 nach unten gedrückt werden, so daß das Einschubteil 11 in den Sockel 100 eingesteckt werden kann, ohne daß der Zeigefinger auf die Ausbauchung 23 gedrückt wird. Zum Entriegeln des Einschubteiles 11 vom Sockel 100 muß die Ausbauchung 23 jedoch durch den Zeigefinger betätigt werden. Dieser Schritt ist jedoch für viele Bedienungspersonen umständlich. Wegen der physikalischen Eigenschaften des Menschen ist es mühsam und nicht bequem mit dem Zeigefinger eine Kraft zum Niederdrükken der Ausbauchung 23 bei diesem Zustand auszuüben. Aus diesem Grunde ist die bekannte Befestigungseinrichtungen problematisch.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine Befestigungseinrichtung für Steckervorrichtungen zu schaffen, die einfach mit nur einer Hand befestigt oder gelöst werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Befestigungseinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung wird die zum Befestigen oder Lösen der Steckervorrichtung auszuübende Kraft in eine andere Richtung geändert bzw. geleitet, so daß ein Benutzer die Befestigungseinrichtung wirksamer mit weniger Anstrengung betätigen kann. Gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Befestigungseinrichtung einen Körper und ein Befestigungsteil auf, das einen Verriegelungskö-rper und zwei Verriegelungsarme besitzt. Der Körper besitzt ein Paar von voneinander beabstandeten Verriegelungsfingern, von denen jeder an einer Seite einen Haken aufweist, der zum Angreifen an einem Sokkel gedacht ist. Die Verriegelungsarme, die außerhalb der lateralen Seiten des Verriegelungskörpers angeordnet sind, können die Verriegelungsfinger nach oben oder nach unten bewegen, so daß sie an dem Sockel angreifen oder diesen freigeben.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist zwischen dem Verriegelungskörper und dem Verriegelungsarm eine keilförmige Bewegungseinrichtung zum Eingreifen vorgesehen, um die laterale Kraft, die auf den Verriegelungsarm ausgeübt wird, in eine entsprechende senkrechte Kraft auf die Verriegelungsfinger zum Befestigen oder Lösen des Sockels umzuwandeln.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die keilförmige Bewegungseinrichtung ein Paar von Ausbauchungen aufweisen, die an einem Basisbereich des Verriegelungskörpers vorgesehen sind und zwei Flansche besitzen, die sich von den Verriegelungsarmen in Querrichtung erstrecken. Jede Ausbauchung hat ein geneigte Oberfläche, die an einem der Flansche angreifen kann. Wenn die Verrie-
gelungsarme in Querrichtung gedrückt werden, um sich gegen die Ausbauchungen zu bewegen, werden die Ausbauchungen und ebenfalls der Basisbereich nach unten gedrückt. Dann werden die Verriegelungsfinger ebenso nach unten gedrückt. Bei einer solchen Struktur und einer solchen Funktion können das Angreifen und das Lösen am bzw. vom Sockel durch den Benutzer mit einer Hand vorgenommen werden. Die Ausbauchung kann bogenförmig, keilförmig oder ähnlich beschaffen sein.
Die keilförmige Bewegungseinrichtung kann verschieden ausgeführt sein und dennoch das gewünschte Ergebnis liefern. An der Stelle von Ausbauchungen kann der Basisbereich eine geneigte Ecke aufweisen, die an dem Flansch angreifen kann, oder er kann einen geneigten Flansch besitzen, der an einer runden Ecke des Basisbereiches angreifen kann.
Im folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer ersten
Ausführungsform der Erfindung;
Figur 2 einen Teilschnitt durch eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
25
Figur 3 einen Teilschnitt durch eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Figur 4 einen Teilschnitt durch eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und
Figur 5 eine perspektivische Darstellung einer bekannten Befestigungseinrichtung.
Die Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Befestigungseinrichtung 20 gemäß der vorliegenden Erfindung enthält einen Körper 10, ein Einschubteil 11, das am vorderen Ende des Körpers 10 angeordnet ist, um an einem Sockel (in der Figur 2 nicht dargestellt) angreifen zu können, ein Verriegelungsteil 25 und ein Paar von Verriegelungsarmen 27, die neben den lateralen Seiten desselben angeordnet sind.
An dem vorderen Ende der beiden lateralen Seiten des Verriegelungsteiles 25 ist ein Paar von voneinander beabstandeten Verriegelungsfingern 21 vorgesehen, die entlang der beiden lateralen Seiten des Einschubteiles 11 verlängert sind. Jeder der Verriegelungsfinger 21 weist einen Haken an seinem vorderen Ende auf. Der Haken ist vorzugsweise gerade oberhalb der oberen Fläche des Einschubteiles 11 angeordnet. Die anderen Enden der Verriegelungsfinger 21 erstrekken sich jeweils von einer entsprechenden lateralen Seite des Basisbereiches 210 aus, der ein vorderes Ende des Verriegelungsteiles 25 bildet.
Die Verriegelungsarme 27 sind außerhalb des Verriegelungsteiles 25 angeordnet und von den entsprechenden lateralen Seiten beabstandet. Zwischen den Verriegelungsarmen 27 und dem Verriegelungsteil 25 ist ein Paar von keilförmigen Bewegungseinrichtungen 30 vorgesehen. Beim Niederdrücken der Verriegelungsarme 27 in Querrichtungen in Richtung auf die Mitte des Körpers 10 werden die keilförmigen Bewegungseinrichtungen 30 nach unten gedrückt. Der Basisbereich 210 und die Verriegelungsfinger 21 werden ebenfalls nach unten gedrückt. Dann ist das Einschubteil 11 frei, so daß es in einen Sockel eingeschoben werden kann oder aus dem Sockel herausgezogen werden kann. Wenn die Niederdrückkraft auf die Verriegelungsarme 27 freigegeben wird, schwingen die keilförmigen Bewegungseinrichtungen 30 nach oben in ihre
Ursprungspositionen zurück. Als Konsequenz kehren auch der Basisbereich 210 und die Verriegelungsfinger 21 zu ihren Ursprungspositionen zurück. Wenn diese Positionen erreicht sind, kann die Befestigungseinrichtung 20 entweder am Sokkel zum Angriff gebracht werden, wenn das Einschubteil 11 im Sockel gehalten wird, oder vom Sockel getrennt werden, wenn das Einschubteil 11 vom Sockel gelöst ist.
Bei der ersten Ausführungsform der Figur 1 umfaßt die keilförmige Bewegungseinrichtung 30 ein Paar von Ausbauchungen 213, die an dem Basisbereich 210 angeordnet sind und ein Paar von in Querrichtung verlaufenden Flanschen 271, die sich von den vorderen Enden der Verriegelungsarme 27 aus erstrecken, so daß sie nahe an den entsprechenden Ausbauchungen 213 liegen. Jede Ausbauchung 213 weist eine geneigte Fläche auf, die am vorderen Rand des Flansches 271 angreifen kann bzw. diesen berühren kann. Beim Drücken der Verriegelungsarme 27 mit dem Daumen und dem Rest der Finger einer Hand in Querrichtung werden die Flansche 271 nach innen und gegen die Ausbauchungen 213 gedrückt, um diese nach unten zu drücken. Der Basisbereich 210, wie auch die Verriegelungsfinger 21 werden nach unten bewegt. Dann kann das Einschubteil 11 frei in den Sockel eingesetzt werden oder aus dem Sockel entfernt werden. Eine solche Operation kann dadurch mit einer Hand ausgeführt werden, daß die Befestigungseinrichtung 20 in einer einzigen Richtung gedrückt wird. Im Gegensatz dazu muß bei der bekannten Befestigungseinrichtung der Figur 5 mit einer Hand eine Kraft in zwei Richtungen zum Niederdrücken des Basisbereiches 210 ausgeübt werden. Es ist erkennbar, daß die erfindungsgemäße Befestigungseinrichtung zu ihrer Betätigung weniger menschliche Kraft erfordert.
Die Figur 2 zeigt eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Im wesentlichen ist sie so aufgebaut wie
die in der Figur 1 gezeigte erste Ausführungsform. Anstelle der keilförmigen Ausbauchungen 213 mit einer geneigten oberen Fläche sind ein Paar von bogenförmigen Ausbauchungen 213a an den keilförmigen Bewegungseinrichtungen 30a vorgesehen. Die Anwendung der zweiten Ausführungsform ähnelt derjenigen der ersten Ausführungsform, die oben beschrieben wurde.
Die Figur 3 zeigt eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Sie verwendet dasselbe Prinzip wie die erste Ausführungsform, abgesehen davon, daß die keilförmigen Bewegungseinrichtungen 30b anders aufgebaut sind. Anstelle der Ausbauchungen 213 und der in Querrichtung verlaufenden Flansche 271 weist das vordere Ende des Basisbereiches 210 zwei laterale Ecken 215 an den Rändern der oberen Fläche und den Seitenflächen auf. Die Flansche 271a der Verriegelungsarme 27 kontaktieren die Ecken 215. Beim Drükken der Flansche 271 nach innen werden die Ecken 215, wie auch die Verriegelungsfinger 21, die sich vom Basisbereich 210 aus erstrecken, nach unten gedrückt, so daß eine Einsetz- oder Herausziehoperation zwischen der Befestigungseinrichtung und einem Sockel ausgeführt werden kann. Erfindungsgemäß können die Ecken 215 auch andere geeignete Formen, wie beispielsweise stumpfe Winkel oder sanfte Winkel oder dergleichen aufweisen.
Die Figur 4 zeigt eine vierte Ausführungsform, bei der eine noch andere Form von keilförmigen Bewegungseinrichtungen 30c vorgesehen sind. Bei dieser Ausführungsform besitzt der Basisbereich 210 zwei abgeschnittene bzw. abgeschrägte Ekken 217 an zwei lateralen Seiten, an denen zwei in Querrichtung verlaufenden Flansche 273 der entsprechenden Verriegelungsarme 27 angreifen können. Die Anwendung der vierten Ausführungsform ähnelt derjenigen der oben beschriebenen dritten Ausführungsform.
Zusammengefaßt ist die erfindungsgemäße Befestigungseinrichtung ergonomisch ausgestaltet und ermöglicht es, daß ein Benutzer die Befestigungseinrichtung mit nur einer einzigen Hand einfach und leicht zum Herstellen oder Trennen einer Verbindung betätigen kann.
Es ist erkennbar, daß die Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung, die beschrieben wurden, wirksam erreicht werden können. Während die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zum Zwecke der Offenbarung erläutert wurden, sind Modifikationen dieser Ausführungsformen, wie auch andere Aus führungs formen im Rahmen des Wissens eines Fachmannes möglich. Die angefügten Ansprüche sollen daher alle Ausführungsformen abdecken, die nicht vom Geist und Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abweichen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungseinrichtung 20 für Steckereinrichtungen mit einem Körper 10, der ein Einschubteil 11 aufweist, das an einem Sockel angreifen kann, und ein Verriegelungsteil 25 besitzt, das wenigstens einen Verriegelungsfinger 21 aufweist, der entlang einer lateralen Seite des Einschubteiles 11 verläuft. Ein Verriegelungsarm 27 ist außerhalb des Verriegelungsfingers 21 angeordnet. Eine keilförmige Bewegungseinrichtung 30, 30a, 30b, 30c ist zwischen dem Verriegelungsteil 25 und dem Verriegelungsarm 27 zum Umwandeln einer Bewegung in Querrichtung des Verriegelungsarmes 27 in eine Bewegung des Verriegelungsfingers 21 nach unten zum Einsetzen des Einschubteiles 11 in den Sockel oder zum Herausnehmen des Einschubteiles 11 aus dem Sockel vorgesehen.

Claims (15)

1. Befestigungseinrichtung für Steckervorrichtungen mit einem Hauptkörper (10) und einem vorstehenden vorderen Einschubteil (11), gekennzeichnet durch:
ein Verriegelungsteil (25), das getrennt außerhalb des Hauptkörpers (10) angeordnet ist und wenigstens einen Verriegelungsfinger (21) aufweist, der entlang einer lateralen Seite des Einschubteiles (11) verläuft, wobei der Verriegelungsfinger (21) ein sich zu einer Seitenwand des Körpers (10) erstreckendes Basisende aufweist und
einen Verriegelungsarm (27), der außerhalb des Basisendes des Verriegelungsfingers (21) angeordnet ist,
wobei eine Bewegungseinrichtung (30, 30a, 30b, 30c) zwischen dem Verriegelungsteil (25) und dem Verriegelungsarm (27) angeordnet ist, um eine Bewegung des Verriegelungsarmes (27) in Querrichtung in eine Bewegung des Verriegelungsfingers (21) in vertikaler Richtung umzuwandeln.
2. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmige Bewegungseinrichtung (30) eine Ausbauchung (213) aufweist, die an einer oberen Fläche des Basisendes des Verriegelungsfingers (21) angeordnet ist, und einen in Querrichtung verlaufenden Flansch (271) besitzt, der sich von einer oberen Seite des Verriegelungsarmes (27) aus erstreckt, daß die Ausbauchung (213) eine geneigte Fläche aufweist, die den Flansch (271) berühren kann und sich nach unten bewegt, wenn der Flansch (271) in Querrichtung in Richtung auf die Mitte des Körpers (10) bewegt wird.
3. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbauchung (213a) bogenförmig ausgebildet ist.
4. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbauchung (213) keilförmig ausgebildet ist.
5. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmige Bewegungseinrichtung (30b) eine Ecke (215) an einem lateralen Rand einer oberen Fläche des Verriegelungsteiles (25) aufweist und einen geneigten Flansch (271a) des Verriegelungsarmes (21) besitzt, der die Ecke (215) berühren kann, um die Ecke und den Verriegelungsfinger (21) nach unten zu bewegen, wenn der geneigte Flansch (271a) in Querrichtung in Richtung auf die Mitte des Körpers (10) bewegt wird.
6. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecke (271a) rund ausgebildet ist.
7. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmige Bewegungseinrichtung einen geneigten Rand (217) an einem lateralen Rand einer oberen Fläche des Verriegelungsteiles (25) aufweist und einen in Querrichtung verlaufender Flansch (273) besitzt, der den geneigten Rand (217) berühren kann, um den geneigten Rand (217) und den Verriegelungsfinger (21) nach unten zu drücken, wenn der in Querrichtung verlaufende Flansch (273) in Querrichtung in Richtung auf die Mitte des Körpers (10) bewegt wird.
8. Befestigungseinrichtung zum Befestigen einer Steckervorrichtung an eiflem Sockel, gekennzeichnet durch:
einen Verriegelungsfinger (21), der in vertikaler Richtung zwischen einer ersten Position zur Befestigung der Steckervorrichtung an einem Sockel und einer zweiten Position zur Freigabe der Steckervorrichtung von dem Sockel verschwenkbar ist, wobei der Verriegelungsfinger (21) einen Basisbereich (210) aufweist, der eine obere Fläche und eine Seitenfläche besitzt,
eine keilförmige Bewegungseinrichtung (30), die an der oberen Fläche des Basisbereiches (210) angeordnet ist,
einen Verriegelungsarm (27), der im wesentlichen parallel zur oberen Fläche des Basisbereiches (210) zwischen einer dritten Position und einer vierten Position bewegbar ist, und
einen Flansch (271), der an dem Verriegelungsarm (27) ausgebildet ist, wobei sich der Flansch (271) oberhalb der oberen Fläche des Basisbereiches (210) erstreckt und die keilförmige Bewegungseinrichtung (30) nach unten drücken kann, wenn der Verriegelungsarm (27) von der dritten Position zur vierten Position gleitet, um den Verriegelungsfinger (21) von der ersten Position zur zweiten Position zu verschwenken.
9. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmige Bewegungseinrichtung (213) eine geneigte Fläche aufweist, die an dem Basisbereich (210) ausgebildet ist und durch den Flansch (271) gedrückt werden kann, um den Verriegelungsfinger (21) nach unten zu verschwenken.
10. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigte Fläche (217) an der Ecke zwischen der oberen Fläche und der Seitenfläche des Basisbereiches (210) ausgebildet ist.
11. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigte Fläche (30a) bogenförmig ausgebildet ist und auf der oberen Fläche des Basisbereiches (210) angeordnet ist.
12. Befestigungseinrichtung zum Befestigen einer Steckervorrichtung an einem Sockel, gekennzeichnet durch:
einen Verriegelungsfinger (21), der in vertikaler Richtung zwischen einer ersten Position zum Befestigen der Steckervorrichtung an dem Sockel und einer zweiten Position zur Freigabe der Steckervorrichtung von dem Sockel verschwenkbar ist, wobei der Verriegelungsfinger (21) einen Basisbereich (210) mit einer oberen Fläche und einer lateralen Fläche aufweist,
einen Verriegelungsarm (27), der im wesentlichen parallel zur oberen Fläche des Basisbereiches zwischen einer dritten Position und einer vierten Position bewegbar ist, und
einen geneigten Flansch (271), der an dem Verriegelungsarm (27) ausgebildet ist, wobei sich der geneigte Flansch (271) bis über die obere Fläche des Basisbereiches (210) hinauserstreckt, um die obere Fläche des Basisbereiches (210) nach unten zu drücken, wenn der Verriegelungsarm (27) von der dritten Position in Richtung auf die vierte Position gleitet, so daß der Verriegelungsfinger (21) von der ersten Position zur zweiten Position verschwenkt wird.
13. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder lateralen Seite des Verriegelungsteiles (25) ein Verriegelungsarm (27) vorgesehen ist und daß an dem Basisbereich (210) seitlich jeweils ein Verriegelungsfinger (21) vorgesehen ist.
14. Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsarm (27) im wesentlichen horizontal entlang der oberen Fläche des Basisbereiches (210) zwischen der dritten Position und der vierten Position gleiten kann.
15. Steckervorrichtung mit einer Befestigungseinrichtung (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 zur Befestigung der Steckervorrichtung an einem Sockel, wobei der Verriegelungsfinger (21) am Sockel angreifen kann.
DE29911691U 1998-11-06 1999-07-06 Befestigungseinrichtung für Steckervorrichtungen Expired - Lifetime DE29911691U1 (de)

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DE29911691U Expired - Lifetime DE29911691U1 (de) 1998-11-06 1999-07-06 Befestigungseinrichtung für Steckervorrichtungen

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