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DE29911442U1 - Kragenmikrophon - Google Patents

Kragenmikrophon

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Publication number
DE29911442U1
DE29911442U1 DE29911442U DE29911442U DE29911442U1 DE 29911442 U1 DE29911442 U1 DE 29911442U1 DE 29911442 U DE29911442 U DE 29911442U DE 29911442 U DE29911442 U DE 29911442U DE 29911442 U1 DE29911442 U1 DE 29911442U1
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DE
Germany
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microphone
neck
collar
user
neck pad
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29911442U
Other languages
English (en)
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LABTEC ENTERPRISES
Original Assignee
LABTEC ENTERPRISES
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Publication date
Application filed by LABTEC ENTERPRISES filed Critical LABTEC ENTERPRISES
Publication of DE29911442U1 publication Critical patent/DE29911442U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/08Mouthpieces; Microphones; Attachments therefor
    • H04R1/083Special constructions of mouthpieces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)
  • Headphones And Earphones (AREA)

Description

KRAGENMIKROPHON
Die Erfindung betrifft einen um den Hals eines Benutzers getragenes Kragenband bzw. einen Kragenbügel, welcher ein daran befestigtes Mikrophon trägt.
■; Mikrophone sind oft an Kopfhörergarnituren bzw. sogenannten Headsets befestigt. Derartige Headset-Mikrophone werden täglich in viele Industriezweigen zur Übertragung gesprochener Audioinformation verwendet. Zu einigen Beispielen zählen von Musikern, Flugzeugpiloten und Telephonvermittlern und Rezeptionisten benutzte Mikrophone. Headset-Mikrophone werden oft gegenüber stationären Mikrophonen bevorzugt, da die Verwendung von Headset-Mikrophonen ein größeres Maß an Bewegung zuläßt. Während ein stationäres Mikrophon - beispielsweise ein Mikrophon auf einer Bühne - es erfordert, daß der Sprecher in unmittelbarer Nähe des Mikrophons bleibt, erlaubt ein Headset-Mikrophon dem Sprecher eine relative Bewegungsfreiheit.
Mit der wachsenden Bedeutung von Computer-Audioanwendungen, wie z.B. Spracherkennung und Diktieren, Internet-Telephonen, Computertelephonie und Videokonferenzen wurde die Verwendung von Headsets mit angebauten Mikrophonen zur Eingabe von Audioinformation in Computer zum Allgemeingut. Beispielsweise erzeugen viele Computerbenutzer elektronische Dokumente durch Anwendung von Spracherkennungssoftware. Mit diesen Anwendungen erzeugt der Benutzer ein elektronisches Dokument, indem er mittels eines Mikrophons direkt in den Computer spricht. Ebenso erlauben Internettelephone das Stattfinden einer gleichzeitigen Echtzeit-Audiokommunikation zwischen Benutzern über das Internet und andere Computernetzwerke. Viele derartige Anwendungen erfordern Nahfeldmikrophone, bei welchen das Mikrophonelement sehr nahe am Mund des Benutzers positioniert ist, um die Unterdrückung von Hinter-
grundgeräuschen zu verbessern. Headsets sind die herkömmlichen Vorrichtungen für die Bereitstellung einer derartigen Positionierung.
Es wurden bereits verschiedene Mikrophoneingabevorrichtungen einschließlich Headsets zur Anwendung in Verbindung mit Computertechnologien entwickelt. Herkömmliche Headsets mit einem oder zwei Hörmuscheln können in Verbindung mit einem Mikrophon verwendet werden. Jedoch sind Hörmuscheln oder Ohrpolster, welche direkt die Ohren der Benutzer berühren, indem sie beispielsweise die Ohrmuscheln direkt oder vollständig abdecken, tendenziell unkomfortabel. Dieses gilt insbesondere dann, wenn der Kopfhörer für eine längere Zeitdauer getragen wird, wie es oft erforderlich ist, wenn der Headset in Verbindung mit einem Computer benutzt wird. Da die Hörmuschein auf dem Weichgewebe der Ohrmuschel aufliegen, kann es auch Druckpunkte geben, die zu einem weiteren Unbehagen führen. Hörmuscheln, welche einen Lautsprecher enthalten, sind oft relativ schwer, da jeder Lautsprecher einen Treiber benötigt. Demzufolge kann sogar ein monaurales Headset, das nur eine Kopfmuschel aufweist, unbequem sein, wenn es für eine längere Zeitdauer wie beim Diktieren von Dokumenten in einen Computer angewendet wird.
Einige Arten von Headsets mit Mikrophonen verwenden Ohrbügel oder Clipse unterschiedlicher Konstruktionen anstelle der Kopfbügel, um eine Unterstützung für das Mikrophon bereitzustellen. Beispielsweise kann ein Headset-Ohrbügel, wie es in dem U.S. Design Patent Des.363,487 dargestellt wird, in Verbindung mit einem Mikrophon verwendet werden, das mit dem Ohrbügel verbunden ist. Der Ohrbügel unterstützt das Mikrophon, welches so einstellbar ist, daß es in die Nähe des Mundes des Benutzers gebracht werden kann. Jedoch können Ohrclipse, welche typischerweise für eine Anbringung zwischen der Ohrmuschel und dem Schläfenbein in der Art eines Ohrbügels einer Brille ausgelegt sind, unbequem werden, wenn sie über eine längere Zeitdauer getragen werden. Und wenn auch das Mikrophon und der zugehörige Ausleger relativ leichtge-
wichtig sind, wird das gesamte Gewicht des Headsets und Mikrophons von dem Ohr des Benutzers getragen.
Ein weiteres Beispiel eines Headsets ist in dem U.S. Patent Nr. 5,457,751 dargestellt. Das in diesem Patent dargestellte "ergonomische" Headset ist dafür ausgelegt, daß es mit dem Rahmen des Headsets hinter dem Kopf des Benutzers getragen und zum Teil durch den Nacken des Benutzerhalses unterstützt wird. Das in diesem Patent dargestellte Headset enthält Ohr-unterstützte Elemente, die über und hinter dem Ohr des Benutzers aufliegen, und an den Spalt zwischen der Ohrmuschel und dem Schläfenbein angepaßt sind. Diese Ohrunterstützten Elemente tragen verschiedene Anbauteile wie z.B. ein Mikrophon oder Lautsprecher. Da jedoch die Ohrunterstützten Elemente einen direkten Kontakt mit dem Bereich bei dem Spalt zwischen dem Ohr des Benutzers und dem Schläfenbein in derselben Weise herstellen, wie die Ohrbügel einer Brille die Ohren berühren, kann das Headset tendenziell unbequem werden.
Eine Alternative zu der Verwendung von Headsets in Verbindung mit der Eingabe von Audioinformation in Computer besteht in der Verwendung von Mikrophonen auf dem Schreibtisch oder von Mikrophonen, die beispielsweise an einem Computermonitor befestigt sind. Wenn derartige Eingabeelemente auf dem Schreibtisch verwendet werden, können für die Verwendung mit Computern angepaßte herkömmliche Lautsprecher zur Wiedergabe der Audioausgabe verwendet werden. Die Verwendung von Mikrophonen auf dem Schreibtisch ist vorteilhaft, da die Ohren des Benutzers nicht blockiert und der Benutzer mit seiner oder ihrer Umgebung in Kontakt bleibt, und beispielsweise das Telephon und oder einen vorbeikommenden Mitarbeiter hören kann. Wie ein Mikrophon auf einer Bühne erfordert jedoch ein Mikrophon auf dem Schreibtisch ein direktes Hineinsprechen des Benutzers in das Mikrophon, und in den meisten Fällen in unmittelbarer Nähe dazu. Dieses schränkt den Bewegungsbereich des Benutzers ein und kann zu einer Ermüdung führen, wenn das Mikrophon für eine längere Zeit benutzt wird. Mit anderen Wor-
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ten, der Benutzer muß direkt in das stationäre Mikrophon diktieren und hat deshalb nicht die Option sich während der Benutzung des Mikrophons herumzubewegen.
Demzufolge sind Komfort, Funktionalität und Auslegung von Mikrophonen, die für Computeraudioanwendungen verwendet werden, kritisch geworden.
Einige Computerbenutzer haben die Probleme in Verbindung mit den vorstehend beschriebenen Headset-Mikrophonen durch Tragen des Headsets um den Hals vermindert, indem sie entsprechende Einstellungen an der Ausrichtung des Mikrophons so vornehmen, daß es in der Nähe des Mundes des Benutzers liegt. Diese Art ein Headset-Mikrophon zu tragen, wurde auch bei Mikrophonen angewendet, die in anderen Umgebungen, wie z.B. von Auktionatoren verwendet werden, welche oft Mikrophone mit drahtlosen Systemen verwenden. Obwohl jedoch das Verschieben eine Headsets von der herkömmlichen Position über dem Kopf in eine Position um den Hals die Ermüdung der Ohren des Benutzers verringern kann, sind herkömmliche Headsets für das Tragen um den Hals weder konstruiert noch ausgelegt. Demzufolge finden die Hörmuscheln, Ohrpolster und dergleichen keinen bequemen Liegeplatz auf dem Hals des Benutzers. Insbesondere herkömmliche runde oder rechteckige Hörmuscheln, welche primär für das Tragen am Ohr ausgelegt sind, sind entweder zu groß oder unzureichend geformt, um den Hals getragen zu werden, was zu einem Unbehagen führt. Zusätzlich kann sich der Krümmungsradius eines für das Tragen über dem Kopf ausgelegten Kopfbügels deutlich von dem Krümmungsradius eines Halses unterscheiden. Ferner positioniert die Länge eines Auslegers, der ein Mikrophon von einem über dem Kopf zu tragenden Headset trägt, nicht korrekt das Mikrophon, wenn das Headset um den Hals getragen wird. Aus all diesen Gründen gibt es einen Bedarf nach einem komfortablen Mikrophon, das um den Hals des Benutzers getragen werden kann.
Die vorliegende Erfindung stellt einen Kragenbügel bzw. ein Kragenband mit einem daran befestigten Mikrophon bereit, der bzw. das insbesondere für die Verwendung mit Computerau-
dioanwendungen ausgelegt ist. Das Kragenmikrophon eliminiert Hörmuscheln und Ohrpolster, indem es diese durch Halspolster ersetzt, die speziell für das Tragen um den Hals des Trägers herum ausgelegt sind. Der Kragenbügel hat einen Krümmungsradius, der für einen komfortablen Sitz an jeder Halsgröße eingestellt werden kann. Das Kragenmikrophon der vorliegenden Erfindung ist gut für ein Tragen über eine längere Zeitdauer geeignet. Durch das Weglassen der Lautsprecher bleiben die Ohren des Benutzers unblockiert und ermöglichen es somit dem Benutzer mit "freien Ohren" mit dem, was in der Umgebung des Benutzers vorgeht, in Kontakt zu bleiben. Der Kragenbügel trägt das gesamte Gewicht des Mikrophons, welches einstellbar auf dem Kragenbügel so befestigt ist, daß es in der Nähe des Mundes des Benutzers auf beiden Seiten des Kopfes des Benutzers positioniert werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische rechte Ansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des Kragenmikrophons der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 eine perspektivische rechte Ansicht des Ausführungsbeispiels von Fig. 1, dargestellt mit dem um den Hals eines Benutzers getragenen Kragenbügel.
Fig. 3 eine Querschnittsansicht des Kragenbügels, Mikrophons und eines angebauten Stummschalters gemäß der vorliegenden Erfindung.
Fig. 4 eine Ansicht des Kragenmikrophon der vorliegenden Erfindung von oben.
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein Halspolster der vorliegenden Erfindung.
Fig. 6 eine vergrößerte Querschnittsansicht des Kreises der in Fig. 3 dargestellten linken Halspolsteranordnung.
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Abschnittes des Kragenbügels der vorliegenden Erfindung.
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Fig. 8 eine perspektivische Ansicht gemäß Darstellung in Fig. 7 mit einem weggeschnittenen Außenabschnitt des Kragenbügels, um das Innere des Kragenbügels zu zeigen.
Fig. 9 eine Draufsicht auf zwei Metallplatten, die in den Kragenbügel eingeformt sind.
Fig. 10 eine Seitenansicht der zwei in Fig. 9 dargestellten Metallplatten im Einbauzustand in dem Kragenbügel.
Fig. 11 eine isometrische Ansicht einer Mikrophonaufhängungsvorrichtung, welche ein Kragenmikrophon hält und aufbewahrt, während es nicht benutzt wird.
Fig. 12 und 13 Seitenschnittansichten, welche die Aufhängungsvorrichtungen von Fig. 11 teilweise offen bzw. geschlossen darstellen.
Fig. 14 und 15 entsprechende Vorder- und Rückansichten eines in der Aufhängungsvorrichtung von Fig. 11 enthaltenen Gestells.
Fig. 16 eine Explosionsseitenansicht einer in der Aufhängungsvorrichtung von Fig. 11 enthaltenen Kappenvorrichtung.
Fig. 17 eine Rückseitenansicht der Kappenvorrichtung.
Fig. 1 stellt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Kragenmikrophons 10 dar, welches einen federnden gebogenen Kragenbügel 12 enthält, der an seinen gegenüberliegenden Enden ein Paar Verlängerungsarme 52 und 54 aufweist. Einstellbare Halspolster 14, 16 sind an den Außenenden der Verlängerungsarme angebracht. Ein Mikrophon 18 ist an dem distalen Ende eines flexiblen Mikrophonauslegers 20 befestigt, welcher an seinen gegenüberliegenden Ende schwenkbar mit dem rechten Verlängerungsarm 52 in der Nähe von dessen Verbindung zum rechten Halspolster 14 verbunden ist. Das Mikrophon, welches typischerweise mit einem Schaumpolster oder Windschutz abgedeckt ist, ist elektrisch über ein Kabel 19 (Fig. 3) mit einem Stummschalter 17 verbunden. Der Stummschalter 17 enthält einen Clip 21, der für die Befestigung an der Kleidung des Benutzers, wie z.B. an einer Hemdtasche oder einem Revers an-
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gepaßt ist. Ein mit einem Kabel verbundener Stecker 22, welches wiederum mit dem (nicht dargestellten) Computer verbunden ist, wird in den Schalter 17 eingeführt, um die elektrische Verbindung zwischen dem Mikrophon und dem Computer (Fig. 4) zu vervollständigen. Da der Benutzer den Halsbügel und den Stummschalter trägt, und der Stummschalter von der elektrischen Verbindung zu dem Computer am Stecker 22 abtrennbar ist, kann der Benutzer die elektrischen Verbindungen an dem Stummschalter unterbrechen und sich frei herumbewegen, ohne den Kragenbügel abnehmen zu müssen. Der Stummschalter erlaubt dem Benutzer das System, falls erforderlich, stumm zu schalten, so daß die Audioeingabe nicht in den Computer übertragen wird, wenn der Benutzer beispielsweise am Telephon spricht.
Bezugnahmen auf Seiten - rechte Seite, linke Seite - basieren auf der Ausrichtung des Kragenmikrophons so wie es um den Hals eines Benutzers getragen wird, und bezogen auf die rechte oder linke Handseite eines Benutzers. Beispielsweise zeigt Fig. 2 den Kragenbügel so getragen, daß der angebrachte Mikrophonausleger 20 auf der rechten Seite des Benutzers angeordnet ist. Demzufolge wird das Halspolster 14, das auf der rechten Seite des Halses des Benutzers getragen wird, als das rechte Halspolster bezeichnet. Wie es vollständiger hierin nachstehend noch beschrieben wird, kann jedoch das Kragenmikrophon der vorliegenden Erfindung mit dem Mikrophon auf beiden Seiten des Munds des Benutzers getragen werden. Somit sind Bezugnahmen auf die eine oder andere Seite relativ und dienen nur dem Zweck der Veranschaulichung. Ebenso beziehen sich Bezugnahmen auf eine Innen- oder Außenseite auf die Vorrichtung wie sie von einem Benutzer getragen wird. Somit bezieht sich eine Bezugnahme auf eine Innenseite oder Oberfläche des Kragenmikrophons auf die dem Benutzer zugewandte Seite oder Oberfläche, wenn die Vorrichtung getragen wird.
Das Kragenmikrophon der vorliegenden Erfindung enthält keine Lautsprecher oder anderen Vorrichtungen, mittels weleher Audiosignale wiedergegeben werden können. Das Kragenmikrophon ist demzufolge sehr leicht. Standard-Audiomonitore
welche beispielsweise mit einem Computer benutzt werden, können eine Audioausgabe liefern, wenn eine derartige Ausgabe in einer spezifischen Anwendung gebraucht oder gewünscht wird.
Gemäß Darstellung in Fig. 2 ist der Kragenbügel zum Tragen um die Rückseite des Halses eines Benutzers in der Nähe des Nackens des Halses konfiguriert und kann entweder innerhalb oder außerhalb des Kragens auf der Bekleidung des Benutzers getragen werden. Der Kragenbügel 12 ist aus drei Abschnitten aufgebaut; dem Mittenabschnitt 50, einem Paar Verlängerungsarmen, die an den Außenenden des Mittenabschnittes angebracht sind, nämlich dem rechten Verlängerungsarm 52 und dem linken Verlängerungsarm 54. Der Mittenabschnitt 50 ist in zwei getrennte Bügel 50a und 50b (Fig. 7b) aufgeteilt, welche sich wiedervereinen, um nur einen Bügel an gegenüberliegenden Enden zu bilden. In seiner Mitte ist der Mittenabschnitt 50 des Kragenbügels breiter als an seinen Endabschnitten und stellt eine breitere Basis bereit, die auf dem Hals oder Kragen des Benutzers aufliegt.
Der Mittenabschnitt 50 ist flexibel ausgelegt, so daß der Mittenabschnitt zur Anpassung an jede Halsgröße in der Größe verstellt werden kann. Gemäß Fig. 7 bis 10 enthält der Mittenabschnitt zwei Metallplatten, eine Innenplatte 56 und eine Außenplatte 58. Wenn die Einheit zusammengebaut wird und gemäß Darstellung in Fig. 8 werden die zwei Metallplatten miteinander vereint und mit einer Gummimischung 60 überspritzt, welche die kombinierten Metallplatten überdeckt. Die Gummimischung trägt zu dem Komfort des Kragenbügels bei und unterstützt die Positionshaltung des Kragenbügels am Hals des Benutzers .
Die Außenplatte 58 wird aus einer schmied- bzw. formbaren Metallzusammensetzung hergestellt, vorzugsweise einer plastisch verformbaren bzw. biegbaren oder geschmeidigen Metallzusammensetzung, welche entlang der sich durch die Platte hindurch erstreckenden Längsachse gebogen werden kann. Da das Metall in der Platte 58 formbar bzw. biegbar ist, bleibt die Platte in der Form, in welche sie gebogen wird. Die Innen-
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platte 56, welche im wesentlichen dieselbe Form wie die Außenplatte 58 hat, besteht aus einer elastischen Federstahlverbindung. Obwohl die Platte 56 in derselben Weise wie die Platte 58 gebogen werden kann, drückt die Elastizität die Platte 56 im Gegensatz zur Platte 58, welche die Form beibehält, in welche sie gedrückt wurde, in ihre Ausgangsform zurück, wenn sie gebogen wird.
Die Platten 56 und 58 werden mittels einer Paarungs- oder Sandwichanordnung zusammengebaut. Wenn die zwei Platten paarig miteinander verbunden werden, werden mehrere Zungen 62, die sich in Abständen um den und von dem Umfang der Außenplatte 58 erstrecken, über die Innenplatte 56 gebogen, um die zwei Platten in einer vereinten Stellung zu halten (Fig. 10). Die zwei Platten werden dann an gemeinsamen Mittenöffnungen 64 beispielsweise mittels einer Niete 65 (Fig. 3) verbunden. Die Zungen 62 werden so über die Innenplatte 5 6 gebogen, daß sie eine Hülse bilden, welche die Innenplatte in unmittelbarer Nähe zu der Außenplatte hält.
Die Kombination der zwei Arten von Metallplatten stellt eine Flexibilität und Elastizität in dem Mittenabschnitt 50 des Kragenbügels zur Verfügung. Insbesondere deshalb, weil die zwei Platten fest bei ihren gemeinsamen Mittenöffnungen 64 miteinander verbunden sind, können die Platten entlang ihrer durch die Platten hindurch verlaufenden Längsachse gebogen werden. In der in Fig. 10 dargestellten entspannten Position der Bügel erzeugen die Platten einen gebogenen Verlauf für den einen Krümmungsradius aufweisenden Kragenbügel. Der Krümmungsradius des gebogenen Verlaufs kann durch Biegen der kombinierten Platten beispielsweise zur Vergrößerung oder Verkleinerung des Krümmungsradius des gebogenen Verlaufs verändert werden. Das formbare Metall in der Außenplatte erlaubt die Biegung des Mittenabschnittes zum Erzielen des gewünschten Krümmungsradius. Da das Metall in der Außenplatte formbar ist, bleibt diese in der Form, in welche sie gebogen wurde.
Unabhängig von der Form, in welche die kombinierten Platten gebogen werden, drückt der Federstahl der Innenplatte 56 die
in Fig. 10 mit 66 bzw. 68 bezeichneten gegenüberliegenden Enden in ihre entspannte Form zurück. In Fig. 10 drückt beispielsweise der Federstahl der Innenplatte 56 die gegenüberliegenden Enden der Platten 66, 68 in der Richtung der Pfeile nach innen. In der zusammengebauten Einheit drückt die Elastizität der Federstahlplatte somit die Halspolster mit einem leichten Druckanteil gegen den Hals des Benutzers nach innen. Die Kombination einer formbaren Metallplatte mit einer Federstahlplatte erlaubt somit ein hohes Maß an Einstellbarkeit und Komfort für den Kragenbügel. Sogar bei längerem Gebrauch und mehrfachen Einstellungen bekommt der Mittenabschnitt des Kragenbügels keine "Knickstellen" oder wird in anderer Weise verformt.
Man wird klar erkennen, daß der Krümmungsradius, dem die Außenplatte 58 folgt, etwas größer als der Krümmungsradius ist, dem die Innenplatte 56 folgt. Wenn die vereinten Platten zum Verändern des Krümmungsradius der vereinten Platten gebogen werden, verschieben sich demzufolge die Platten gegeneinander, obwohl die Platten bei den Öffnungen 64 aneinander befestigt sind. Die mehreren Zungen 62 lassen diese Relativverschiebung der einen Platte gegen die andere zu.
Die Verlängerungsarme 52 und 54 sind an den Außenenden des Mittenabschnittes 50 bei gepaarten Öffnungen 70a und 70b befestigt, die durch die Platten an deren gegenüberliegenden Enden 66, 68 ausgebildet sind. Wenn die Platten zusammengebaut werden, sind die gepaarten Öffnungen gemäß Darstellung in Fig. 8 zueinander ausgerichtet. Gepaarte Pfosten oder Klammern (nicht dargestellt) in Öffnungen in den Verlängerungsarmen, die für die Aufnahme der Platten konfiguriert sind, schieben sich in die gepaarten Öffnungen in den Platten, um die Verlängerungsarme mit den Platten zu verbinden und die Verlängerungsarme in ihrer Lage zu halten. Der Außendurchmesser der Pfosten ist kleiner als der Durchmesser der gepaarten Öffnungen 70a, 70b, um die Relativbewegung der Innenplatte gegenüber der Außenplatte zuzulassen, wenn der Mittenabschnitt angepaßt wird.
Gemäß Fig. 3 ist der Mikrophonausleger 20 schwenkbar auf dem rechten Verlängerungsarm 52 in der Nähe der Verbindung zu dem rechten Halspolster 14 befestigt. Der Ausleger 20 ist für eine Schwenkrotation um eine (als gestrichelte Linie A in Fig. 3 dargestellte) Achse A für einen Rotationsbogen &agr; kleiner als 360° befestigt, wie durch die gestrichelte Linie in Fig. 1 dargestellt. Der minimale Rotationsbogen des Auslegers ist etwa 270°. Interne (nicht dargestellte) Anschläge verhindern eine Drehung des Auslegers in einer vollen 360°- Umdrehung um seine Verbindung mit dem Kragenbügel. Indem ein ausreichender Rotationsbogen des Ausleger um seine Befestigung mit dem Kragenbügel und um die Achse A zugelassen wird, kann der Benutzer den Kragenbügel mit dem Ausleger entweder auf der rechten oder linken Kopfseite positioniert tragen.
Somit kann der Benutzer durch Drehen des Auslegers von einer Position in eine andere selektiv den Ausleger so einstellen, daß der Kragenbügel mit Mikrophon entweder auf der rechten Seite des Kopfes oder auf der linken Seite des Kopfes positioniert getragen werden kann. Beispielsweise ist in Fig. 2 der Ausleger 20 auf der rechten Kopfseite des Benutzers getragen dargestellt. Indem der Ausleger etwa um 90° im Uhrzeigersinn in Fig. 2 gedreht wird, und dann die Ausrichtung des Kragenbügels am Hals des Benutzers so umgedreht wird, daß das rechte Halspolster 14 auf der linken Seite des Halses des Benutzers getragen wird, wird das Mikrophon wieder in der Nähe des Munds des Benutzers angeordnet, wird aber auf der linken Seite des Halses des Benutzers getragen.
Der Ausleger 20 besteht aus einem flexiblen Material, welches es dem Benutzer ermöglicht, die Position des Mikrophon auf die Position einzustellen, die unabhängig davon, auf welcher Seite des Kopfes der Ausleger getragen wird, optimal für das Sprechen in das Mikrophon ist, wie es durch eine Zeichnung mit gestrichelter Linie in Fig. 4 dargestellt ist.
Jedes Halspolster ist auf einer Basis 15 befestigt, die schwenkbar mit einem distalen Ende des Verlängerungsarms verbunden ist, um es der Basis und dem zugehörigen Halspolster
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zu ermöglichen, sich um die Achse zu drehen, die sich im allgemeinen durch die Basen hindurch (dargestellt durch eine gestrichelte Linie B in Fig. 3) erstreckt. Die Drehung der Basen 15 um diese Achsen erlaubt eine Einstellung der Halspolster zur Anpassung an die Konturen des Halses oder Kragens des Benutzers. Gemäß Bezugnahme auf das linke Halspolster 16 kann die Basis 15 und somit das Halspolster über einen Bogen von 360° um die Achse B gedreht werden. Die strichlierte Zeichnung in Fig. 3 stellt die Basis 15 und das linke Halspolster 16 um 90° um die Achse A gedreht dar.
An dem rechten Halspolster 14 erstreckt sich ein Kabel 19 durch einen Durchlaß 24 in der Basis 15 durch einen Kommunikationsdurchlaß, der sich durch die Verbindung zwischen der Basis und dem Kragenbügel und zu dem Mikrophon hin erstreckt.
Eine Drehung des rechten Halspolsters um eine volle Umdrehung um die Achse B könnte das Kabel 19 und zugeordnete elektrische Verbindungen beschädigen. Daher sind (nicht dargestellte) Anschläge in der Basis 15 vorgesehen, um den Rotationsbogen der Basis auf weniger als 360° bevorzugt etwa 350° zu begrenzen.
Gemäß Fig. 6 weist das distale Ende 30 des Verlängerungsarms 24 einen sich davon weg erstreckenden Pfosten 31 auf. Ein Ringflansch 32 an dem Ende des Pfostens 31 bildet eine angrenzende Ringnut 34 und eine Schulter 37 aus. Eine in dem Ende der Basis 15 ausgebildete kreisförmige Öffnung 35 mit reduziertem Durchmesser öffnet sich unter Ausbildung einer Schulter 38 in einen Hohlraum 39. Der Hohlraum 39 ist so bemessen, daß er den Flansch 32 aufnimmt. Im zusammengebauten Zustand wird der Flansch 32 in dem Hohlraum 39 aufgenommen und die Schulter 37 liegt an der Schulter 38 an, wodurch die Basis 15 auf dem Ende des Kragenbügels in ihrer Lage gehalten und trotzdem der Basis eine Drehung um die Achse ermöglicht wird. Das rechte Halspolster 14 ist mit dem gegenüberliegenden Ende des Verlängerungsarms 52 in einer ähnlichen Weise verbunden. Wie vorstehend erwähnt, verhindern jedoch Anschlä-
ge eine Drehung der Basis des Halspolsters in einem vollen Kreis um die Achse.
Da der Mikrophonausleger auf dem Verlängerungsarm befestigt ist, können die Halspolster unabhängig von dem Mikrophonausleger und ungeachtet dessen, auf welcher Seite des Halses der Ausleger positioniert ist, gedreht werden.
Wie der Mittenabschnitt 50 des Kragenbügels 12 sind die Halspolster aus einem weichen Material, wie z.B. Gummi, hergestellt und speziell darauf ausgelegt, bequem auf dem Hals des Benutzers in den unmittelbar über den Schlüsselbeinen angeordneten Bereich gemäß Darstellung in Fig. 2 zu liegen. Das Gummimaterial ist nicht nur komfortabler, sondern bleibt auch mit größerer Wahrscheinlichkeit in seiner Lage am Hals oder Kragen des Benutzers liegen. Die Halspolster können nach Vorlieben des Benutzers eingestellt werden. Wenn sie in der in Fig. 2 dargestellten Position getragen werden, wird das gesamte Gewicht der Einheit von den Abschnitten des Halses getragen, die in Kontakt mit dem Kragenbügel und den Halspolstern stehen.
Die Halspolster bilden Halskontaktflächen aus, welche mit dem Hals oder Kragen des Benutzers in Kontakt stehen, wenn der Kragenbügel benutzt wird. Die Halspolster sind bevorzugt in der Form eines länglichen Körpers mit einem ersten Ende 2 6 ausgebildet, das relativ breiter als ein zweites relativ schmaleres Ende 28 ist (Fig. 5) . Die Halspolster verjüngen sich von dem breiteren Ende zu dem schmäleren Ende hin. Die Polster weisen eine Länge L und eine Breite W auf, wovon jede die maximale Abmessung entlang der Halskontaktfläche des Polsters repräsentiert. In der bevorzugten Ausführungsform ist die Länge mindestens das 3-fache der Breite, und die Breite ist nicht mehr als etwa 2 cm. Bevorzugter ist die Breite etwa 1,7 cm und die Länge etwa das 3,5-fach der Breite. Die Auslegung und Abmessungen der Halspolster tragen zu dem Komfort des Kragenmikrophons bei. Da die Halspolster in dem Bereich über dem Schlüsselbein aufliegen, werden die Polster selbst bevorzugt so ausgelegt, daß sie relativ lang und schmal sind.
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Im Gegensatz dazu liegen herkömmliche Headsets mit Hörmuscheln, die zur Überdeckung der Ohren des Benutzers gedacht sind - und welche im wesentlichen rund sind oder in der Form eines relativ großen Rechtecks vorliegen - nicht komfortabel am Hals an.
Gemäß Fig. 4 bildet der Kragenbügel einen gebogenen Verlauf aus und weist eine entlang dem gebogenen Verlauf gemessene Länge auf. Die Kragenbügellänge ist als die Strecke entlang dem Kragenbügelverlauf zwischen dem Punkt an einem Halspolster, das den Hals des Benutzers berührt, und welcher am weitesten von dem Mittelpunkt 4 0 auf dem Kragenbügel entfernt ist, und demselben Punkt auf dem gegenüberliegenden Halspolster definiert. Die Kragenbügellänge der vorliegenden Erfindung ist fest. In Fig. 4 sind die Punkte auf den Halspolstern, die den Hals des Benutzers berühren und welche am weitesten von dem Mittelpunkt 40 entfernt sind und somit die Kragenbügellänge definieren, mit 42 bzw. 44 bezeichnet. Der Kragenbügelverlauf ist im wesentlichen um den Mittelpunkt herum zweiseitig symmetrisch. Da die Kragenbügellänge fest ist, variiert die präzise Stelle, an welcher die Halspolster auf dem Hals eines Benutzers aufliegen, mit solchen Faktoren wie der Größe des Halses des Benutzers. Trotzdem liegen sie, da die Polster länglich sind, bequem am Hals des Benutzers in dem unmittelbar über den Schlüsselbeinen angeordneten Bereich auf.
Eine Kragenbügelhöhe ist bezüglich einer Höhenlinie Y definiert, die rechtwinklig zu einer Tangentenlinie am Mittelpunkt 40 verläuft. Die Kragenbügelhöhe ist die Strecke entlang der Linie Y von der Innenoberfläche 4 6 des Kragenbügels 12 bis zu einem Schnittpunkt mit einer Linie X, die rechtwinklig zu der Linie Y verläuft und sich zu dem Außenpunkt an einem Halspolster erstreckt, der am weitesten vom Mittelpunkt 40 entlang dem Kragenbügelverlauf entfernt ist. In Fig. 4 sind die Außenpunkte auf den Halspolstern 14 und 16, die am weitesten vom Mittelpunkt 40 des Kragenbügelverlauf entfernt sind, mit 42 bzw. 44 bezeichnet. Demzufolge ist in Fig. 4 die
Kragenbügelhöhe die Strecke entlang der Linie Y von der Innenoberfläche 4 6 zu dem Punkt 48, wo die Linie Y die Linie X schneidet.
Fig. 11 ist eine isometrische Ansicht einer Aufhängungs- bzw. Tragvorrichtung 100, welche das Kragenmikrophon 10 hält und aufbewahrt, während es nicht benutzt wird. Die Aufhängungsvorrichtung 100 ist an einer Seitenfläche 102 eines (teilweise dargestellten) Computeranzeigemonitors 104 befestigt dargestellt. In dieser Implementation ist die Aufhängungsvorrichtung 100 an dem Anzeigemonitor 104 mit einem doppelseitigen Klebeband 105 (Fig. 12 und 13) befestigt, obwohl auch andere geeignete Befestigungen verwendet werden können.
Am Anzeigemonitor 104 befestigt sichert die Aufhängungsvorrichtung 100 das Kragenmikrophon 10 an einer Stelle, welehe nicht den Schreibtisch des Benutzers oder andere Arbeitsfläche belegt, und hält das Kragenmikrophon 10 leicht zugänglich bereit. Es ist jedoch deutlich erkennbar, daß die Aufhängungsvorrichtung 100 an praktisch jeder Oberfläche oder jedem Artikel in der Nähe des zugehörigen Computers angebracht werden könnte. Ferner könnte die Aufhängungsvorrichtung 100 alternativ jeden anderen Kopfhörer oder jeder an einem Bügel befestigte Mikrophon halten und aufbewahren. Das Kragenmikrophon 10 wird in der Beschreibung der Aufhängungsvorrichtung 100 spezifisch nur für Zwecke der Veranschaulichung genannt.
Fig. 12 und 13 sind Schnittansichten, welche die Aufhängungsvorrichtung 100 in teilweise offenen bzw. geschlossenen Positionen darstellen. Die Aufhängungsvorrichtung 100 enthält ein Gestell 106 mit einem Außenumfang 108 und einem Innenraum 110 mit einem im allgemeinen zentralen Pfosten 112, der sich in Längsrichtung von einer Rückseitenfläche 114 weg erstreckt. Eine Kappenvorrichtung 120 weist einen komplementären Sitz zu dem Gestell 106 auf und sitzt darauf, um insgesamt den Innenraum 110 zu verschließen.
Die Kappenvorrichtung 12 0 enthält eine Kappe 122 und eine Basis 124, die an gegenüberliegenden Enden eines Schaftes 126
positioniert sind. Wenn die Kappenvorrichtung 120 auf das Gestell 106 gesetzt wird, wird die Basis 124 auf die (d.h., gegen die) Rückseitenfläche 114 hin positioniert, der Pfosten 112 erstreckt sich in den und entlang des Schaftes 126, und die Kappe 122 verschließt insgesamt den Innenraum 110. Der Pfosten 112 und der Schaft 126 können elliptische, ovale oder andere nicht kreisförmige Querschnitte aufweisen, um sicherzustellen, daß Benutzer die Kappenvorrichtung 120 und das Gestell 106 mit einer spezifischen Ausrichtung zusammensetzen.
Die Aufhängungsvorrichtung 100 funktioniert als ein Aufhänger, über welchen ein mit einem Bügel versehener Kopfhörer, ein an einem Bügel befestigtes Mikrophon, oder Kragenmikrophon 10 bzw. ein mit einem Bügel versehenes Mikrophon zur Aufbewahrung gehängt wird. Die Kappe 122 enthält eine verlängerte Lippe 128, welch sich zumindest über einen Abschnitt des Umfangs 108 {z.B. einen oberen Abschnitt) hinaus erstreckt, um ein unbeabsichtigtes Abgleiten des Kragenmikrophons 10 von dem Aufhängungsvorrichtung 100 zu verhindern. Das Kragenmikrophon 10 und die meisten Bügelkopfhörer und an einem Bügel befestigten Mikrophone enthalten ein Kabel, um beispielsweise eine Verbindung zu einem Computer herzustellen. Die Aufhängungsvorrichtung 100 stellt eine Aufbewahrungsmöglichkeit für solche Kabel bereit, welche über die Aufhängungsvorrichtung 100 gewickelt werden können, wobei sich das Mikrophon 10 im Innenraum 110 befindet. Verlängerte Lippen 12 6 verhindern ebenfalls ein Abgleiten der um die Aufhängungsvorrichtung 100 gewickelten Kabel.
Die Mikrophonkabel können innerhalb der Aufhängungsvorrichtung 100 aufbewahrt werden, um ein sauberes oder ein aufgeräumteres Aussehen des Schreibtisches oder Arbeitsplatzes zu erzeugen, wenn das Mikrophon nicht gebraucht wird. Beispielsweise kann das Kabel um den Schaft 126 gewickelt werden, wenn die Kappenvorrichtung 120 entweder teilweise oder vollständig von dem Gestell 106 entfernt wird. Die sich zu dem Mikrophon und zu der Computersteckbuchse hin erstreckenden Kabelabschnitte können zwischen der Kappe 122 und dem Ge-
stell 106 hindurchtreten. In dieser Implementation ermöglichen Aufnahmen für diese Kabelabschnitte, daß die Kappenvorrichtung 120 und das Gestell 106 auch mit diesen vorstehenden Kabeln eng verbunden bleiben.
Fig. 14 und 15 sind entsprechende Vorder- und Rückseitenansichten des Gestells 106, welche ein Paar von Schlitzen 130 und 132 innerhalb eines Bodenabschnittes des Umfangs 108 darstellen. Die Schlitze erstrecken sich von einem Außenrand 134 des Umfangs 108 nach innen. In dieser Darstellung sind die Schlitze 130 und 132 voneinander weg geneigt. Fig. 16 ist eine Explosionsseitenansicht der Kappenvorrichtung 120, welche einen Kappenabschnitt 140 und einen Basisabschnitt 142 enthält, welche im zusammengebauten Zustand verbunden, beispielsweise verklebt sind. Fig. 17 ist eine Rückseitenansicht der Kappenvorrichtung 12 0, welche die verlängerte Lippe 128 in Bezug auf den Umfang 108 des Gestells 106 darstellt. Diese Darstellung zeigt, daß sich die verlängerte Lippe 128 über die Hälfte der Erstreckung über den Umfang 108 hinaus ausdehnt .
Gemäß der vorliegenden Erfindung unterstützt ein Kragenbügel ein an einem Ausleger befestigtes Mikrophon, welches selektiv entweder an der rechten oder linken Seite des Kopfes des Benutzers positioniert werden kann. Einstellbare Halspolster sind auf den gegenüberliegenden Enden des Kragenbügels für einen zusätzlichen Komfort befestigt. Der Kragenbügel kann zur Anpassung an den Hals des Benutzers verstellt werden. Das Kragenmikrophon kann über längere Zeitdauer getragen werden, ohne unkomfortabel zu werden. Eine Aufhängungsvorrichtung hält und bewahrt das Mikrophon bequem auf, wenn es nicht gebraucht wird.
Nachdem die vorliegende Erfindung im Hinblick auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben wurde, dürfte es für einen Durchschnittsfachmann auf diesem Gebiet klar ersichtlich sein, daß der Schutzumfang der Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt ist.

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Halten eines Mikrophons um den Hals eines Benutzers, mit
einem elastischen gebogenen Kragenbügel zum Positionieren um den Hals des Benutzers, wobei der Kragenbügel gegenüberliegende Enden und ein mit jedem gegenüberliegenden Ende verbundenes Halspolster aufweist, wobei die Länge jedes Halspolsters mindestens etwa zweimal größer als die Breite ist, und die Breite nicht größer als etwa 2 cm ist;
eine Einrichtung zum Positionieren eines an dem Kragenbügel montierten Mikrophons in der Nähe des Mundes des Benutzers in seiner Betriebsposition.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei jedes Halspolster um eine Längsachse drehbar ist, die sich durch das Halspolster erstreckt, und wobei die Drehposition jedes Halspolsters um seine Längsachse einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei ein Mikrophonausleger vorgesehen ist, an dessen distalem Ende das Mikrophon montiert ist, wobei der Mikrophonausleger an seinem gegenüberliegenden Ende drehbar mit dem Kragenbügel verbunden ist, um eine Drehung des Mikrophonauslegers um eine erste Achse zuzulassen, und wobei der Mikrophonausleger um die erste Achse geschwenkt wird, um das Mikrophon in seine Betriebsposition in der Nähe des Mundes des Benutzers zu bringen.
4. Mikrophon mit:
einem elastischen gebogenen Kragenbügel mit gegenüberliegenden distalen Enden;
einem an jedem der gegenüberliegenden distalen Enden befestigten Halspolster, wobei jedes Halspolster eine Halskontaktfläche mit einer Länge und einer Breite bildet, und die Länge mindestens etwa zweimal größer als die Breite ist, und die Breite nicht größer als etwa zwei Zentimeter ist;
einem Mikrophonausleger mit einem Mikrophon an einem Ende, der an dem gegenüberliegenden Ende mit dem Kragenbügel verbunden ist, um eine Schwenkrotation des Mikrophonauslegers zu ermöglichen.
5. Mikrophon nach Anspruch 4, wobei die Halskontaktfläche einen länglichen Körper mit einem ersten breiteren Ende angrenzend an das distale Ende des Kragenbügels bildet, und wobei sich die Halskontaktfläche zu einem zweiten schmaleren Ende in der Richtung von dem ersten breiteren Ende zu dem zweiten schmaleren Ende hin verjüngt.
6. Vorrichtung zum Halten eines Mikrophons in einer Betriebsposition in der Nähe des Mundes eines Benutzers, wobei sich der Benutzer während der Benutzung des Mikrophons frei bewegen kann, mit einem elastischen gebogenen Kragenbügel zum Anordnen um den Hals des Benutzers, welcher gegenüberliegende Enden und ein mit jeden gegenüberliegenden Ende verbundenes Halspolster aufweist, wobei jedes Halspolster eine Halskontaktfläche bildet, deren Länge mindestens etwa zweimal größer als ihre Breite ist und deren Breite nicht größer als etwa 2 cm ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei jedes Halspolster um eine Längsachse drehbar ist, die sich durch das Halspolster erstreckt, und wobei die Drehposition jedes Halspolsters um die Längsachse einstellbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, wobei das Mikrophon an dem distalen Ende eines Mikrophonauslegers montiert ist, der an seinem gegenüberliegenden Ende drehbar mit dem Kragenbügel verbunden ist, um eine Drehung des Mikrophonauslegers um eine erste Achse zuzulassen, und wobei der Mikrophonausleger um die erste Achse schwenkbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei das Halspolster einen länglichen Körper mit einem ersten breiteren Ende angrenzend an das distale Ende des Kragenbügels bildet, und wobei sich die Halskontaktfläche in der Richtung von dem ersten breiteren Ende zu einem zweiten schmaleren Ende hin verjüngt.
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Legal Events

Date Code Title Description
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Effective date: 20021015

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20050707

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20070718

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