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DE29910227U1 - Rollschalungssystem als Dach-, Wand- und Fassadensystem mit dazugehöriger Klemmschiene - Google Patents

Rollschalungssystem als Dach-, Wand- und Fassadensystem mit dazugehöriger Klemmschiene

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DE29910227U1
DE29910227U1 DE29910227U DE29910227U DE29910227U1 DE 29910227 U1 DE29910227 U1 DE 29910227U1 DE 29910227 U DE29910227 U DE 29910227U DE 29910227 U DE29910227 U DE 29910227U DE 29910227 U1 DE29910227 U1 DE 29910227U1
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DE
Germany
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roof
clamping
wall
formwork
roll
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DE29910227U
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    • E04BUILDING
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    • E04D11/002Roof covering, as far as not restricted to features covered by only one of groups E04D1/00 - E04D9/00; Roof covering in ways not provided for by groups E04D1/00 - E04D9/00, e.g. built-up roofs, elevated load-supporting roof coverings consisting of two or more layers, at least one of the layers permitting turfing of the roof
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    • E04BUILDING
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    • E04D12/002Sheets of flexible material, e.g. roofing tile underlay
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04D5/14Fastening means therefor
    • E04D5/144Mechanical fastening means
    • E04D5/145Discrete fastening means, e.g. discs or clips
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04D5/14Fastening means therefor
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    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B80/00Architectural or constructional elements improving the thermal performance of buildings
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Landscapes

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

Gebrauchsmuster
Rollschalungssystem als Dach-, Wand- und Fassadensystem mit dazugehöriger Klemmschiene
Anmelder
Lehnen Hans Günter, Dipl. Ing., Zur Heide 22, 66697 Wadern - Noswendel Müller Hans-Werner,Dipl.-Ing. Architekt, Merziger Str. 17, 66679 Losheim
Erfinder
Lehnen Hans Günter, Dipl. Ing., Zur Heide 22, 66697 Wadern - Noswendel Müller Hans-Werner, Dipl.-Ing. Architekt, Merziger Str. 17, 66679 Losheim
Gebrauchsmuster - Rollschalungssystem.doc Letzte Änderung 08.06.99
Erfinder: Lehnen H.G. / Müller H.W. Seite 1 von
Beschreibung
Rollschalungsystem als Dach-, Wand- und Fassadensystem mit dazugehöriger Klemmschiene
Der immer stärker wachsende Markt und die Nachfrage nach Baukastensystemen im Fertighausbereich, insbesondere der Ruf nach modularen Systemen erfordert ein Umdenken bei Planung und Konstruktion. Die Anforderungen des heutigen Arbeitsmarktes an die Flexibilität von Arbeitnehmern als auch an Unternehmer prägen immer mehr die geänderten Ansprüche an Immobilien. Die ideale Immobilie der Zukunft wäre eine Immobilie die mobil wäre, d.h. sie bietet die Option, sowohl mit
&iacgr;&ogr; den Eigentümern den Standort zu ändern als auch wachsen zu können. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, beschäftigen sich immer mehr findige Köpfe mit Baukastensystemen und modularem Bauen als solchem. Wenn auch in vielen Punkten die neuen Immobilien einer Mobilität immer näher kommen, so stellt man doch immer wieder fest, wie schwer es den Herstellern fällt diese Mobilitätsnachfrage durchgängig und konsequent zu befriedigen. Gerade im Dachbereich findet sich trotz aller Fertigbau weisen, und seien sie noch so modular aufgebaut, kein System welches dem Anspruch genügt, leicht, in gewissen Grenzen individuell gestaltbar, modular aufgebaut und zerstörungsfrei demontierbar zu sein, und darüber hinaus noch die Option bietet, mit einem ebenfalls leicht zu montierendem aber auch demontierbarem Befestigungssystem für Leichtbau-Gründächer, welches in einem separaten Schutzanspruch näher beschrieben ist, kombiniert und zusätzlich aufgewertet zu werden. Das heisst, der Besitzer einer solchen Immobilie, die dem grundsätzlichen modularen Anspruchsdenken genügt und die Forderung nach Demontage und Wiederaufbau an einem anderen Ort erfüllt, kann auch ein bestehendes Gründach samt Dachsystem zur Wiederverwendung abbauen und an einem anderen Ort wieder auf seiner Immobilie montieren.
Aber auch weniger anspruchsvolle Bauten in bezug auf Mobilität, gilt es mit immer effektiveren, schnelleren, preiswerteren, flexibleren und mit Blick auf Entsorgung bzw. Wiederverwertung bedenkenloseren Mitteln zu bedachen.
Diese Forderungen, sowohl mit Blick auf mobile Immobilien als auch auf viele konventionelle Gebäude, angefangen von einfachen Schuppen über Carports zu Wohnhäusern im allgemeinen, bis hin zu Hallen oder sonstigen Gebäuden, gleich welcher Art, werden von der im Patentanspruch 1 beschriebenen Erfindung erfüllt.
Gebrauchsmuster - Rollschalungssystem.doc Letzte Änderung 08.06.99
Erfinder: Lehnen H.G. / Müller H.W. Seite 2 von 11
Im besonderen sei nochmals darauf hingewiesen, daß dieses Dachsystem sowohl alleine als auch in Kombination mit dem speziell dafür entwickelten, jedoch in einem separaten Schutzanspruch näher beschriebenen Befestigungssystem für Leichtbau-Gründächer und einem darauf abgestimmten Begrünungssysteme weit mehr Ansprüchen genügt als die derzeit bekannten.
Auch stehen Gründächer immer mehr im Interesses sowohl privater Hausbesitzer als auch von Kommunen und Finnen, die neben der optischen Verschönerung und alternativen Dachgestaltung insbesondere den ökologischen Nutzen immer mehr zu schätzen wissen.
&iacgr;&ogr; Deshalb seien im folgenden nochmals die Probleme einer Dachbegrünung näher betrachtet und insbesondere die Option, dieses Rollschalungssystem in Kombination mit einem darauf abgestimmten Befestigungssystem zusätzlich mit einer Begrünung aufzuwerten - selbst in steilen Lagen.
Gestaltet sich der Dachaufbau bei Flachdächern in bezug auf die Sicherung noch verhältnismäßig einfach, so ist es bei Schrägdächern umso schwieriger, je größer die Neigung des Daches ist. Ab 10° bis 15° Neigung sind meist sehr aufwendige Konstruktionen notwendig, um den durch den Dachaufbau entstehenden Schub abzufangen, d.h. es gilt zu verhindern, daß der Dachaufbau aus verschiedenen Substraten, Drainage- und Wasserspeichersystemen auf der Dachschräge abrutscht.
Desweiteren gibt es die Problematik des Windsoges, welcher mit zunehmender Höhe und je nach allgemeinen Windverhältnissen nicht vernachlässigt werden darf. Unterschieden werden muss zudem zwischen intensiver und extensiver Begrünung. Bei intensiver Begrünung, der deutlich aufwendigeren Variante, sowohl in bezug auf Pflege als auch auf Aufbaukosten, ist bei Neubauten hohe Anforderungen an die Statik zu berücksichtigen. Bestehende Dachkonstruktionen, welche man durch ein Gründach optisch und ökologisch aufwerten möchte, sind in der Regel aus statischer Sicht nicht für eine intensive Begrünung ausgelegt.
Bei extensiver Begrünung gibt es aus statischer Sicht meist weniger Probleme als bei intensiver, jedoch auch hier sind den bekannten Systemen bei zunehmender Dachschräge Grenzen gesetzt. Besonders die Windsogverhältnisse, je nach geographischer Lage und Höhe des Gebäudes, gestalten die Anlage von Gründächern schwierig bis unmöglich, da gerade bei der leichteren
Gebrauchsmuster - Rollschalungssystem.doc Letzte Änderung 08.06.99
Erfinder: Lehnen H.G. / Müller H.W. Seite 3 von 11
Extensivbegrünung bei höheren Windgeschwindigkeiten eine hohe
Verwehungswahrscheinlichkeit besteht.
Die vorliegende Erfindung in Kombination mit dem erwähnten Befestigungssystem löst auch diese Probleme, da es sich hierbei nicht um ein übliches aufgelegtes Dachsystem handelt. Das komplette System, welches in erster Linie auf die leichtere extensive Dachbegrünung abgestimmt ist, ist hierbei mit dem eigentlichen Dachsystem fest verbunden, so daß letztendlich das dichtende Rollschalungssystem sowie das darauf angebrachte Befestigungssystem mit der Dachkonstruktion fest verbunden sind.
&iacgr;&ogr; Der gesamte Aufbau ist relativ einfach und leicht und daher aus statischer Sicht ohne Mehrkosten einsetzbar. Nicht nur bei direkter Berücksichtigung im Rahmen von Neubauten mit modularem Systemanspruch, sondern auch bei der Renovierung / Sanierung von Altbauten. Der Einsatz dieses Rollschalungssystemes sowohl bei Flach-, Schräg- als auch Tonnendächern ist unproblematisch, unabhängig davon ob mit oder ohne Begrünung.
Im folgenden ist in den verschiedenen Figuren der prinzipielle Aufbau der im Schutzanspruch 1 beschriebenen Erfindung detailliert dargestellt und beschrieben.
Die eigentliche Rollschalung wie in Figur 1 in verschiedenen Ausführungsvarianten in der Seitenansicht dargestellt, besteht aus einer elastomeren Folie 2, vorzugsweise aus EPDM hergestellt, die auf eine Aneinanderreihung von Schalungsbrettern 1, die sowohl aus Holz aber auch aus anderen geeigneten Werkstoffen gefertigt sein können, aufgelegt und mit diesen verklebt, verschweißt oder wie auch immer vollflächig und dauerhaft verbunden ist. Folie und Bretter sind natürlich in der Breite aufeinander abgestimmt, ebenso in der Länge einer Schalungsbahn. Die Breite selbst, die dann auch die Breite der Schalungsbahnen vorgibt, ist Sinnvollerweise auf den Sparrenabstand von 2 oder mehr Sparren in bezug auf die Dachunterkonstruktion abgestimmt. Die Dicke der Bretter entspricht den statischen Erfordernissen, die Dicke der Folie ist ebenfalls abgestimmt. Aus Gründen der besseren Verarbeitung und der Zugfestigkeit bzw. Vermeidung von unerwünschter Dehnung der Folie sollte diese zusätzlich mit einem dehnungsarmen Netz verbunden sein, z.B. aus Aramidfäden gewebt oder ähnlich geeigneten Stoffen. Das Netz kann sowohl bei der Herstellung der Folien direkt als auch bei der Verbindung der Folie mit den Schalungsbrettern in die Verbindung mit eingebracht werden. Ein solcher
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Erfinder: Lehnen H.G. / Müller H.W. Seite 4 von 11
Verbund kann nun wie in Fig. 2 dargestellt zusammengerollt werden und ist prinzipiell fertig zur Montage. Was jedoch noch fehlt ist jeweils seitlich an einer Schalungsbahn eine Dichtung 6 wie sie in Fig.4 dargestellt ist. Diese erfüllt die äußerst wichtige Funktion der Abdichtung der Rollschalungsbahnen zueinander, nachdem diese auf die Dachkonstruktion aufgelegt und mit der Klemmschiene 5 auf der Dachkonstruktion 7 fest verschraubt worden sind. Die Dichtung 6 ist hierbei direkt im Extrusionsprozess der Folie mit extrudiert oder wahlweise separat extrudiert und dann mit der Folie durch Kleben, Schweißen o.a. dauerhaft und vollflächig verbunden. Aus Dichtigkeitsgründen ist diese Anordnung entgegen einer solchen an
&iacgr;&ogr; der Klemmschiene ( wie in der Verglasungstechnik bekannt ) vorzuziehen, da bei einer Anordnung an der Klemmschiene 5 und Dichtung zur Rollschalung 1 hin eine durchgehend gleichmäßige Anpressung nicht gewährleistet ist und somit das Risiko der Undichtigkeit enorm steigt. Bei Anordnung an der Folie 2 so wie in Fig. 4 dargestellt, ist allein schon durch die Überhöhung gewährleistet, dass Wasser oder Feuchtigkeit zuerst an der Dichtung 6 hochsteigen bzw. höher als die Dichtung 6 stehen muss, um im unmittelbaren Bereich der Dichtfläche dauerhaft anzustehen. Durch die doppelte und gegensätzliche Anordnung der Dichtlippen 8 wird durch die beiden Dichtkanten gegen die Klemmschiene 5 ein umschlossener Kanal 9 gebildet, durch welchen nochmals Wasser oder Kondensfeuchte jeweils in nicht gefährdete Bereiche ablaufen kann. Als dritte und letzte Dichtkante kommt der Steg 10 der Klemmschiene 5, welcher im verbauten Zustand fest an der Rollschalung 1 anliegt und diese auf die Unterkonstruktion 7 festklemmt, zum tragen. In Verbindung mit einer Schraube 11, die selbstdichtend ausgeführt ist, ist somit absolut gewährleistet, dass ein fertig montiertes Rollschalungssystem nicht nur sicher auf der Unterkonstruktion 7 festgeklemmt wird, sondern auch mehrfach gegen Eindringen von Feuchte oder gar Wasser geschützt ist und es kann auf eine zusätzliche Dichtung mittels Butylbändem, wie aus der Verglasungstechnik bekannt, die über die Stösse geklebt und mit aufbringen der Klemmschienen eingeklemmt sind, verzichtet werden. Eine zusätzliche Zeit und Kostenersparnis.
Zur Klemmschiene 5 ist noch zu sagen, dass der innere Klemmsteg 10 auf jeden Fall länger als der äussere Steg 12 ist, einen ausreichenden Abstand von der Rollschalungskante 13 hat und in seinem Querschnitt, insbesondere an der Klemmfläche so ausgelegt ist, dass eine optimale Klemmung erreicht wird. Dass der
Gebrauchsmuster - Rollschalungssystem.doc Letzte Änderung 08.06.99
Erfinder: Lehnen H.G. / Müller H.W. Seite 5 von 11
äussere Steg 12 kürzer als der innere Steg 10 ist findet seine Begründung darin, dass es in diesem Bereich nicht zu einer Abrisskante der Folie kommen kann und keine Relativbewegungen zwischen Folie und äusserem Steg entstehen, die auf Dauer eine Beschädigung der Folie zur Folge haben könnten.
Was den Querschnitt der Schalungsbretter betrifft, so kommen wie in Fig.1 dargestellt prinzipiell 3 Ausführungen zum Tragen, abhängig davon, ob die Rollschalung auf flachen oder gewölbten Flächen, wie in Fig. 7 beispielhaft dargestellt, aufgebracht werden soll. Bei flachen Flächen kommen stumpfe Stösse 1b oder aufeinander abgestimmte ineinandergreifende gerundete Stösse 1a zur
&iacgr;&ogr; Anwendung, bei gewölbten Flächen so anzuschrägende Stossflachen 1c, dass sie erst in Einbaulage geschlossen sind. Soweit möglich ist die Stossvariante 1a auch bei gewölbten Flächen zu bevorzugen, da die gerundeten Stosskanten wie Gelenke in Pfannen wirken und sich so über die gesamte Länge eines Stosses eine bessere Kantenführung geben, was zu einer zusätzlichen Stabilität beiträgt.
Wie durch die vorangegangene Detailbeschreibung des Rollschalungssystems dargelegt wurde, handelt es sich um eine echte Alternative zu allen bisher bekannten Varianten zur Gebäudeabdichtung, insbesondere im Dachbereich. Komplette Dächer können vorkonfektioniert werden und auf der Baustelle innerhalb kürzester Zeit montiert werden. Separates Schalen, Dampfbremse aufbringen, Lattung zur Dacheindeckung aufbringen, Eindecken - diese Arbeitsschritte, als Beispiel, reduzieren sich auf 2 - auslegen der Rollschalung und befestigen mit den entsprechenden Klemmprofilen 5, fertig. Figur 3 zeigt noch einmal einen Schnitt durch eine montierte Schalung in der Vergrößerung.
Und umgekehrt ist es ebenso unproblematisch. Die Klemmprofile 5 werden abgeschraubt, die Rollschalung 1 wie in Figur 2 dargestellt wieder aufgerollt und zum nächsten Aufbau weitertransportiert.
Aber auch als gestalterisches Element bei Pressleistenverglasungen ist ein Rollschalungssystem wie es der Erfindung zugrunde liegt, in Verbindung mit dem darauf abgestimmten Befestigungssystem für Leichtbaugründachsysteme, vielseitig einsetzbar. Zum Beispiel im Wintergartenbau, wo man im Dachbereich anstelle von Glasflächen mit Gründachflächen gestalten kann oder in Teilbereichen anstelle von Glasfassaden begrünte Fassaden einbaut. Figur 5 zeigt hierzu eine Prinzipdarstellung des Rollschalungssystems mit dem hier nicht näher
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Erfinder: Lehnen H.G. / Müller H.W. Seite 6 von 11
beschriebenen Befestigungssystem für Leichtbaugründachsysteme mit einer Teilbegrünung, wobei diese in Figur 6 nochmals in der Vergrößerung beispielhaft dargestellt ist.
Abschließend sei nochmals auf die generelle Wartungs- und Sanierungsfreundlichkeit des Rollschalungssystems hingewiesen. Zeigt die Rollschalung doch insbesondere beim Auftreten von Undichtigkeiten, durch z.B. mechanische Beschädigung der Dachhaut, bei der Lecksuche sowie Teil- oder Komplettsanierungen ihre großen Vorteile. Leckagen können wesentlich besser und auf eine Schalungsbahn bezogen lokalisiert werden. Sanierungen werden nur an
&iacgr;&ogr; wirklich notwendigen Bahnen durchgeführt, jedoch nicht durch Flickschusterei, sondern durch einfachen Austausch der beschädigten Bereiche gegen unbeschädigte neue - und dies mit erheblich weniger Arbeits- und Materialaufwand.
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Erfinder: Lehnen H.G. / Müller H.W. Seite 7 von 11

Claims (5)

1. Rollschalungsystem als Dach-, Wand- und Fassadensystem mit dazugehöriger Klemmschiene das aus einer elastomeren Folie (2), vorzugsweise aus EPDM hergestellt, die auf eine Aneinanderreihung von Schalungsbrettern (1), die sowohl aus Holz, aber auch aus anderen geeigneten Werkstoffen gefertigt sein können, aufgelegt und mit dieser durch verkleben, verschweißen oder ähnlich dauerhafte Verbindungen verbunden ist und die beidseitig eine auf der Folie befestigte Dichtung besitzt, die sowohl direkt im Herstellungsprozess mit anextrudiert als auch separat gefertigt und nachträglich mit der Folie dauerhaft durch kleben, schweißen oder ähnlich dauerhaft verbunden sein kann.
2. Rollschalungsystem als Dach-, Wand- und Fassadensystem mit dazugehöriger Klemmschiene gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalbretter (1) je nach Anwendungsfall angeschrägt (1c), stumpf (1b) oder ineinandergreifend abgerundet (1b) sind, um eine optimale Verlegung und Befestigung zu gewährleisten.
3. Rollschalungsystem als Dach-, Wand- und Fassadensystem mit dazugehöriger Klemmschiene gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienseiten eine Dichtung (6) besitzen, die zur Klemmleiste (5) mindestens 2 Dichtlippen besitzt, die gegen die Klemmleiste (5) einen Kanal (9) bilden, der eindringendes Wasser und Kondensfeuchte abzuleiten vermag.
4. Rollschalungsystem als Dach-, Wand- und Fassadensystem mit dazugehöriger Klemmschiene gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleiste (5) zwei Klemmstege (10) besitzt, die im geeigneten Abstand zur Klemmkante (13) angeordnet und kürzer als die äusseren Stege (12) sind.
5. Rollschalungsystem als Dach-, Wand- und Fassadensystem mit dazugehöriger Klemmschiene gemäß Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleiste (5) so ausgelegt ist, dass bei Verschraubung mit einer selbstdichtenden Schraube (11) die Klemmstege (10) optimal zur Klemmung kommen, ohne dass die äusseren Stege (12) zur Anlage kommen.
DE29910227U 1999-06-11 1999-06-11 Rollschalungssystem als Dach-, Wand- und Fassadensystem mit dazugehöriger Klemmschiene Expired - Lifetime DE29910227U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20020504U1 (de) * 2000-12-01 2002-04-04 Schöck Bauteile GmbH, 76534 Baden-Baden Schalungselement als verlorene Schalung und mit diesem versehenes Fertigteil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20020504U1 (de) * 2000-12-01 2002-04-04 Schöck Bauteile GmbH, 76534 Baden-Baden Schalungselement als verlorene Schalung und mit diesem versehenes Fertigteil

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