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DE29910800U1 - Vorrichtung zum Ablassen von Flüssigkeit aus einem Behälter - Google Patents

Vorrichtung zum Ablassen von Flüssigkeit aus einem Behälter

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DE29910800U1
DE29910800U1 DE29910800U DE29910800U DE29910800U1 DE 29910800 U1 DE29910800 U1 DE 29910800U1 DE 29910800 U DE29910800 U DE 29910800U DE 29910800 U DE29910800 U DE 29910800U DE 29910800 U1 DE29910800 U1 DE 29910800U1
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Description

Vorrichtung zum Ablassen von Flüssigkeit aus einem Behälter
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ablassen von Flüssigkeit aus einem Behälter, insbesondere eines Naßsaugers nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es sind sogenannte Industrienaßsauger bekanntgeworden, welche den zu reinigenden Boden zunächst shampoonieren und anschließend das Schmutzwasser einschließlich des Reinigungsmittels aufsaugen, wobei die angesaugte Flüssigkeit in einen mit dem Gerät mitgeführten Auffangbehälter geleitet wird. An einer geeigneten Stelle, z.B. einem Abwassergully, wird die Flüssigkeit aus dem Behälter entlassen. Zu diesem Zweck ist mit dem Behälter ein Schlauch verbunden, vorzugsweise im unteren Bereich, über den das Schmutzwasser abgelassen wird. Da während des Saugbetriebs
...12
Patentanwälte ■ European Patent Attorneys ■ Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
Zugelassene Vertreter beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt
> Rechtsanwalt^zugejassen zu den ^Hamburger Gerichten
Deutsche Bank AG HarrjbuifeCW* 05 28437^BW 2Cp 700*00) "ßostbaolS: Har&ttirg Nr. 28 Il 206 (BLZ 200 100 20)
: dresdner Bank ACftamttirg, tfr. $33^60 $5 fetzfcÖQ *)0 0§) ; ;
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im Behälter Unterdruck herrscht, muß das freie Ende des Schlauches luftdicht abgeschlossen sein. Zu diesem Zweck ist bekannt, in einen rohrförmigen Schlauchstutzen am Ende des Schlauches einen Kunststoffstopfen einzusetzen, der bei Abgabe des Schmutzwassers aus dem Stutzen entfernt werden muß. Damit der Stopfen nicht verlorengeht, ist auch bekannt, ihn über eine Kette oder ein ähnliches Mittel mit dem Schlauchstutzen zu verbinden.
Die Betätigung derartiger Verschlußelemente ist mühsam und umständlich. Außerdem besteht die Gefahr, daß das Schmutzwasser schwallartig ausströmt und die Bedienungsperson bespritzt, wenn sie bei der Entfernung des Stopfens und Handhabung des Schlauchs nicht achtsam vorgeht. Es kann ferner geschehen, daß das Schmutzwasser nicht direkt in den Gully einläuft, sondern sich auf den angrenzenden Bodenbereich verteilt, der dann erneut gereinigt werden muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Ablassen von Flüssigkeit aus einem Behälter, insbesondere eines Naßsaugers zu schaffen, mit der der Behälter kontrolliert geleert werden kann und die hierbei einfach bedienbar ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Das Verschlußelement der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird von einer Klappe gebildet, die um eine quer zur Längsachse des Gehäuses verlaufende Achse schwenk-
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gelagert ist. Die Klappe ist Bestandteil des Abgabegehäuses, kann mithin nicht verlorengehen.
Eine Klappe hat den Vorzug, daß sie den Durchströmquerschnitt mehr oder weniger begrenzen kann. Eine unterschiedliche Öffhungsstellung der Klappe fuhrt daher zu einer mehr oder weniger starken Mengenbegrenzung der austretenden Flüssigkeit und ermöglicht ein dosiertes Ablassen.
Mit dem Gehäuse ist ein Betätigungselement verbunden, das mit dem Finger oder dem Daumen der Hand betätigbar ist, welche das Gehäuse erfaßt. Das Betätigungselement ist beweglich gelagert und mit der Klappe so gekoppelt, daß die Klappe wahlweise in die Schließstellung und in eine gewünschte Öffnungsstellung verstellbar ist. Die gewünschte Öffhungsstellung wird durch die Betätigungsstellung des Betätigungselements vorgegeben, wobei in jeder Öffhungsposition die Bedienungsperson bei normaler Handhabung des Betätigungselements und bei einer gewissen Schwergängigkeit des Betätigungsmechanismus verhindert, daß die Klappe durch den Flüssigkeitsdruck ungewollt weiter geöffnet wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist mehrere Vorteile auf. Sie ermöglicht ein dosiertes Abgeben von Flüssigkeit aus einem Behälter, von z.B. Schmutzwasser aus einem Schmutzwasserbehälter eines Industriesaugers. Die dosierte Abgabe kann mit einer Hand erfolgen, indem das Betätigungselement von einem Finger oder dem
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Daumen verstellt wird. Die dosierte Abgabe verringert die Gefahr, daß die Flüssigkeit unkontrolliert herausspritzt und die Bedienungsperson verunreinigt.
Es sind verschiedene konstruktive Möglichkeiten denkbar, die Klappe so auszuführen, daß sie die Abgabeöffnung abdichtet. Eine sieht erfindungsgemäß vor, daß das Dichtelement eine flache Dichtscheibe aus elastomerem Material ist, die in der Schließstellung der Klappe gegen eine Ringfläche anliegt, welche die Abgabeöffnung umgibt. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß die flexible Dichtscheibe unter Vakuum eine Verformung erleidet und daher sich im wesentlichen gegen die innere Kante der Ringfläche anlegt und dadurch eine wirksame Abdichtung herbeiführt. Die ringförmige Dichtscheibe ist vorzugsweise auf einem Haltenoppen aufschnappbar, der an einer ebenen Rückseitenfläche der Klappe angeformt ist.
Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung weist die Klappe eine Verriegelungsfläche auf, die mit einem Verriegelungsvorsprung des Betätigungselements zusammenwirkt derart, daß die Klappe in der Schließstellung und beliebigen Positionen bis zur endgültigen Offenstellung gegen eine Verstellung in Öffnungsrichtung gesichert ist. Die Kopplung zwischen Klappe und Betätigungselement kann einen Leerweg aufweisen derart, daß bei Betätigung des Betätigungselements zwecks Öffnens der Klappe diese erst nach einem Leerweg betätigt wird, wenn der Verriegelungsabschnitt die Verriegelungsfläche freigibt.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung für das Betätigungselement besteht erfindungsgemäß darin, daß es von einem Betätigungsschieber gebildet ist, der parallel zur Längsachse linear bewegbar am Gehäuse gelagert ist und die Klappe auf der dem Betätigungsschieber zugewandten Seite einen Mitnehmerabschnitt aufweist, der mit dem Betätigungsschieber zusammenwirkt. Der Betätigungsschieber kann als eine Art länglicher Schuh ausgebildet sein, der in einer komplementären linearen Führung des Gehäuses verschiebbar gelagert ist. Zur Betätigung der Klappe kann der Betätigungsschieber an der Unterseite zwei in Längsrichtung beabstandete Anschläge aufweisen, die wahlweise mit dem Mitnehmerabschnitt zusammenwirken, der zum Beispiel ein Zapfen ist, der auf dem der Klappe gegenüberliegenden Seite der Schwenkachse angeordnet ist.
Für das Öffnen der Klappe könnte der statische Druck der Flüssigkeit ausreichen. Daher wäre für diesen Fall nur erforderlich, daß das Betätigungselement die Verschwenkung der Klappe freigibt. Es ist jedoch eine aktive Betätigung der Klappe auch für diesen Fall vorzuziehen, weil geschehen kann, daß die Klappe nach längerer Schließstellung verklebt und nicht ohne weiteres öffnet.
Für die Arretierung bzw. Verriegelung der Klappe sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die Verriegelungsfläche an einem Verriegelungsvorsprung auf der Vorderseite der Klappe verlaufen kann, der sich in Richtung Betätigungsschieber erstreckt und der Verriegelungsabschnitt am vorderen Ende des Betätigungsschiebers ausgebil-
• ·
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det ist. Zum Schließen der Klappe kann der Betätigungsschieber auch mit der Oberseite der Klappe bzw. dem Verriegelungsvorsprung zusammenwirken. Eine Betätigung über den Mitnehmerabschnitt ist dann nicht erforderlich. In der Schließstellung findet eine Verriegelung statt; die Verriegelungsfläche kann rampenartig geformt sein, wobei das vordere Ende des Schiebers auf die Rampenfläche auffahrt und dadurch einen Anpreßdruck zwischen Klappe bzw. Dichtungselement und Abgabeöffnung ausübt.
In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung liegt die Abgabeöffnung gegenüber dem freien Ende des Gehäuses zurückversetzt, und der Bereich zwischen der Klappe bzw. der Öffnung und dem freien Ende ist annähernd U-förmig ausgestaltet. Dadurch erhält die austretende Flüssigkeit eine Führung und Begrenzung, welche sicherstellt, daß sie gezielt aus dem Gehäuse herausgelassen wird und weder die Bedienungsperson beeinträchtigt noch in den Verstellmechanismus gelangt und diesen verunreinigt. Gleichwohl ist es vorteilhaft, wenn alle Teile des Gehäuses aus beständigem Kunststoffmaterial geformt sind, das möglichen aggressiven Wirkungen der Flüssigkeit und einer rauhen Handhabung ausreichend gewachsen ist.
Zur besseren Betätigung weist der längliche Schieber an der Oberseite eine Erhebung auf, die vorzugsweise gerundet ist, damit er vom Daumen der das Gehäuse erfassenden Hand vor- und zurückgeschoben werden kann. Das Gehäuse ist nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung einschließlich des Schlauchstutzens einteilig
geforait. Der Schieber kann an der Innenseite eine Nut aufweisen, die ein längliches im entspannten Zustand gebogenes Federelement aus Kunststoff aufnimmt, das mit dem Mitnehmerabschnitt zusammenwirkt und verhindert, daß der Schieber und damit auch die Klappe demontiert wird. Außerdem erzeugt die Feder eine Reibungswirkung und damit eine gewisse Schwergängigkeit des Schiebers.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung nach der Erfindung.
Fig. 2 zeigt die ähnliche Seitenansicht wie Fig. 1, wobei jedoch ein Teil weggebrochen ist und eine Ventilklappe sich in der geschlossenen Position befindet.
Fig. 3 gleicht der Darstellung nach Fig. 2, wobei die Ventilklappe vollständig geöffnet ist.
Fig. 4 zeigt eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, wobei der Schieber ebenfalls geschnitten gezeigt ist.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch Fig. 4 entlang der Linie 5-5.
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In den Figuren 1 bis 3 ist eine Vorrichtung 10 dargestellt, die ein Gehäuse 12 aufweist mit einem hinteren Abschnitt als Schlauchstutzen 14. In den Schlauchstutzen 14 ist ein Ende eines Ablaufschlauches 16 eingesteckt und darin zum Beispiel durch Verschweißung dichtend gehalten. Der Schlauch 16 ist flexibel und kann fadenverstärkt sein, was für den vorliegenden Fall jedoch nicht von Bedeutung ist. Am anderen Ende ist der Schlauch mit einem Schlauchstutzen 17 auf gleicher Weise in Verbindung, der in den Ablauf, zum Beispiel eines Schmutzwasserbehälters, einsteckbar ist, der auf einem Industriestaubsauger o.a. angeordnet ist.
Das Gehäuse 12, das einteilig mit dem Schlauchstutzen 14 geformt ist, weist einen rohrförmigen Abschnitt 20 auf, an den sich ein U-förmiger Abschnitt 22 nach links anschließt. Der rohrförmige Abschnitt 20, der an einer Ringfläche 24 endet, welche eine Abgabeöffnung 26 umgibt (siehe Fig. 3) weist einen radialen Ansatz 28 auf, der eine Linearführung bildet für einen länglichen Betätigungsschieber 30. Der Betätigungsschieber 30 ist im Schnitt umgekehrt T-förmig und in der komplementären linearen Führung des radialen Ansatzes 28 geführt. An seiner Oberseite weist er eine gerundete Erhebung 32 für eine Betätigung mit dem Daumen auf.
Der U-förmige Abschnitt 22 weist zwei Schenkel auf, von denen einer bei 34 gezeigt ist, und der die Schenkel 34 verbindende Steg ist kreisbogenförmig gerundet. Dadurch ist eine Art Kanal geschaffen, der zum linken Ende hin offen ist. Die Schenkel 34 weisen an der oberen Kante eine Ausnehmung auf, von der die Ausnehmung 36 des
Schenkels 34 gezeigt ist (Fig. 1). Die Ausnehmungen 36 nehmen einen Lagerzapfen 38, die auf gegenüberliegenden Seiten einer Klappe 40 vorgesehen sind. Die Klappe ist mit Hilfe der beschriebenen Lagerung mithin zwischen einer Schließposition, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist und einer vollständig geöffneten Position, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, verschwenkbar gelagert. Die Klappe 40 weist einen plattenartigen Abschnitt 42 auf, der an die Kontur des Kanals im U-förmigen Abschnitt 34 angepaßt ist. Rechts davon ist ein kreisförmiger Bund 44 vorgesehen, an dem ein Noppen 46 angeformt ist. Auf den Noppen 46 ist ein scheibenförmiges Dichtelement 48 aufgeschnappt, dessen radiale Erstreckung etwas größer ist als die des Bundes 44 oder der Ringfläche 24. In der Schließstellung legt sich die Dichtscheibe 48 gegen die Ringfläche 24 an und dichtet dadurch die Abgabeöffnung 26 wirksam ab, wobei bei einem Unterdruck im Schlauch 16 die Scheibe leicht nach innen in die Öffnung 26 hineinverformt wird und sich dabei gegen die innere Kante der Ringfläche 24 anlegt.
In der Mitte des Plattenabschnitts 42 an der oberen Seite befindet sich ein Mitnehmerzapfen 50, der in eine Nut 52 an der Unterseite des Schiebers 30 eingreift. In der Nut sind beabstandet Anschläge vorgesehen (wird später noch beschrieben), die mit dem Mitnehmer 50 zusammenwirken, um die Klappe 40 zu verschwenken. Bei dem Verschieben des Schiebers 30 nach rechts entlang Pfeil 58 wird die Klappe 40 in Öffnungsstellung bewegt, und bei der Verschiebung in umgekehrter Richtung gemäß Pfeil 60 wird die Klappe 40 in Schließstellung gebracht. Die Öffnungsbewegung wird durch die Anlage des Mitnehmers 50 am Anschlag bewirkt. Bevor dies jedoch geschieht,
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macht der Schieber 30 einen Leerweg (vgl. Fign. 2 und 3). Dieser Leerweg gibt den Weg frei für einen nach vorn ragenden Vorsprung 62 an der Klappe 40, der an der Oberseite eine rampenartige Fläche 64 aufweist. Diese wirkt zusammen mit dem linken Ende des Schiebers 30. Wie in Fig. 2 zu erkennen, kann eine ungewollte Verschwenkung der Klappe 40 in Richtung Öffnungsstellung nicht erfolgen, da dies durch das Zusammenwirken von Vorsprung 62 und Schieber 30 verhindert wird. Die Klappe ist mithin in der Schließstellung arretiert und wird in diese vorgespannt, wenn der Schieber mit der Fläche 64 in Eingriff tritt und dadurch einen entsprechenden Anpreßdruck zwischen Dichtscheibe 48 und Ringfläche 24 erzeugt. Bei der Verstellung von der Schließstellung in die Öffnungsstellung, d.h. von Fig. 2 in Fig. 3 muß der Schieber 30 zunächst einen gewissen Weg nach rechts zurücklegen, bevor der Mitnehmer 50 betätigt wird. Es ist jedoch auch denkbar, die Unterseite des Schiebers 30 mit der Oberseite des plattenartigen Abschnitts 42 zusammenwirken zu lassen, um den ersten Verschwenkweg in Öffnungsrichtung zu bewerkstelligen, bis der Mitnehmer 50 vom Anschlag 54 mitgenommen wird, um die Klappe 40 weiter zu öffnen.
Bei der Verstellung in die Schließstellung läuft der Schieber 30 gegen die Rampenfläche und erzeugt ein Drehmoment zur Verschwenkung der Klappe 40.
Der Schieber 30 kann eine gewisse Schwergängigkeit in der Führung aufweisen, so daß auch bei Loslassen des Schiebers die Klappe 40 in der jeweils eingenommenen Stellung verbleibt, wenn keine größeren Kräfte auftreten.
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AHe dargestellten Kunststoffteile sind aus vorzugsweise recyclefähigem Kunststoff hergestellt, korrosionsfest und medienbeständig. Die gezeigte Vorrichtung ermöglicht eine Einhandbedienung, und zwar durch den Daumen, der mit der Erhebung 32 zusammenwirkt, während die Hand das Gehäuse 12 von unten erfaßt. Durch die stufenlose Einstellung der Klappe 40 ist eine kontrollierbare Abgabe von Flüssigkeit möglich, ohne daß Spritzgefahr in Seitenrichtung besteht. Die Dichtscheibe 48 ermöglicht einen vakuumdichten Verschluß. Die Dichtscheibe 48 wird durch auslaufende Flüssigkeit selbst gereinigt. Gegen ungewolltes Öffnen ist die Klappe 40 ausreichend gesichert.
Wie Fig. 4 zeigt, kann der Schieber 30 eine längliche Feder 80 in der Nut an der Unterseite aufnehmen, welche mit der Gehäuseführung zusammenwirkt. Die im ungespannten Zustand gebogene Feder 80 erzeugt eine Reibung zwischen Schieber 30 und Führung und dient als Anschlag für den Mitnehmer 50, wenn versucht wird, den Schieber 30 über die gezeigte Position hinaus zu bewegen. Bei der entgegengesetzten Verschiebung dient das Ende 82 der Nut 52.
Die abgelassene Flüssigkeit kommt mit dem Verstellmechanismus für die Klappe 40 nicht in Berührung, so daß auch keine Blockade durch Verkleben oder dergleichen zu befürchten ist. Die Auslaßöffnung 26 entspricht dem Durchmesser des Schlauches 16.

Claims (19)

1. Vorrichtung zur Abgabe von Flüssigkeit aus einem Behälter, insbesondere eines Naßsaugers, mit einem flexiblen Schlauch, dessen eines Ende mit dem Behälter verbunden ist und dessen anderes Ende mit einem Gehäuse verbunden ist, das mittels eines Schlauchstutzens mit dem Schlauch verbindbar ist und das an dem dem Schlauchstutzen gegenüberliegenden Ende eine Abgabeöffnung aufweist, die durch ein Verschlußelement verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement eine Klappe (40) ist, die um eine quer zur Längsachse des Gehäuses verlaufende Achse schwenkbar am Gehäuse (12, 34) gelagert ist und ein Dichtungselement (48) hält, das in der Schließstellung der Klappe (40) dichtend mit der Abgabeöffnung (26) zusammenwirkt, am Gehäuse (12, 34) ein durch einen Finger oder den Daumen einer das Gehäuse (12, 34) haltenden Hand mit der Klappe (40) gekoppeltes Betätigungselement (30) beweglich so gelagert ist, daß es zwischen zwei Endstellungen bewegbar ist zur wahlweisen Verstellung der Klappe (40) in die Schließ- oder in eine gewünschte Öffnungsstellung gewünschter Weite, in der die Flüssigkeit dosiert abgebbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement (48) eine flache Dichtscheibe aus elastomerem Material ist, das in der Schließstellung der Klappe (40) gegen eine Ringfläche (24) anliegt, die die Abgabeöffnung (26) umgibt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Dichtscheibe auf einem Haltenoppen (46) schnappbar ist, der an einer ebenen Rückseitenfläche der Klappe (40) angeformt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (40) eine Verriegelungsfläche (64) aufweist, die mit einem Verriegelungsabschnitt des Betätigungselements (30) zusammenwirkt derart, daß die Klappe (40) in der Schließstellung arretiert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung zwischen Klappe (40) und Betätigungselement (30) einen Leerweg aufweist derart, daß die Betätigung des Betätigungselements (30) zwecks Öffnens der Klappe (40) diese erst nach einem Leerweg betätigt wird, wenn der Verriegelungsabschnitt die Verriegelungsfläche (64) freigibt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (30) ein Betätigungsschieber ist, der parallel zur Längsachse linear beweglich am Gehäuse (12) gelagert ist, die Klappe (40) auf der dem Betätigungsschieber zugewandten Seite einen Mitnehmerabschnitt (50) aufweist, der mit dem Betätigungsschieber zusammenwirkt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsschieber an der Unterseite zwei in Längsrichtung des Betätigungsschiebers beabstandete Anschläge (54, 56) aufweist, die wahlweise mit dem Mitnehmerabschnitt (50) zusammenwirken.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsfläche (64) an einem Vorsprung (62) auf der Vorderseite der Klappe (40) angeordnet ist und sich schräg in Richtung Betätigungsschieber erstreckt und der Verriegelungsabschnitt am vorderen Ende des Betätigungsschiebers ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsvorsprung (62) eine Rampenfläche aufweist, welche mit dem vorderen Ende des Schiebers zusammenwirkt, um die Klappe (40) in die Schließstellung vorzuspannen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende des Betätigungsschiebers mit der Oberseite der Klappe (40) zusammenwirkt, wenn sie aus der Öffnungsstellung in die Schließstellung verstellt wird, bevor der Anschlag des Betätigungsschiebers mit dem Mitnehmerabschnitt (50) zusammenwirkt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabeöffnung (26) gegenüber dem freien Ende des Gehäuses (12, 34) zurückversetzt liegt und der Bereich des Gehäuses zwischen Abgabeöffnung (26) bzw. Klappe (40) und dem freien Ende annähernd U-förmig ist und die Klappe seitliche Lagerzapfen (34) aufweist, die in Ausnehmungen (36) aufgenommen sind, die an der freien Endkante der Schenkel des U-förmigen Abschnitts (34) geformt sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg des U-förmigen Abschnitts (34) im Schnitt kreisbogenförmig ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsschieber an der Außenseite eine vorzugsweise gerundete Erhebung (32) zwischen den Enden aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (16) mit dem Schlauchstutzen (14) durch Schweißung oder Verklebung luftdicht verbunden ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß alle Teile aus schlagfestem beständigem Kunststoff geformt sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) mit dem Schlauchstutzen (14) einteilig geformt ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsschieber an der Innenseite eine Nut aufweist, in die der zapfenartige Mitnehmerabschnitt eingreift.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Nutabschnitt eine längliche vorgespannte Feder (80), vorzugsweise aus Kunststoff, angeordnet ist, die mit dem zugeordneten Gehäuse- bzw. Führungsabschnitt reibend zusammenwirkt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Feder (80) als Anschlag für den Mitnehmerabschnitt (50) dient zur Begrenzung des Verschiebewegs bei der Schließbewegung.
DE29910800U 1999-06-22 1999-06-22 Vorrichtung zum Ablassen von Flüssigkeit aus einem Behälter Expired - Lifetime DE29910800U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10312068B3 (de) * 2003-03-18 2004-02-26 Bitburger Brauerei Th. Simon Gmbh Verriegelungsvorrichtung für den Betätigungshebel einer Verschlussklappe eines Anschlussstutzens einer Rohrleitung
EP2848174A3 (de) * 2013-09-12 2015-08-05 Shop Vac Corporation Staubsauger mit einem Abflusssystem und Verfahren für den Staubsauger

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