DE29907422U1 - Vorrichtung zum Auftragen fluider Materialien - Google Patents
Vorrichtung zum Auftragen fluider MaterialienInfo
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- 239000012530 fluid Substances 0.000 title claims description 5
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C11/00—Component parts, details or accessories not specifically provided for in groups B05C1/00 - B05C9/00
- B05C11/10—Storage, supply or control of liquid or other fluent material; Recovery of excess liquid or other fluent material
- B05C11/1047—Apparatus or installations for supplying liquid or other fluent material comprising a buffer container or an accumulator between the supply source and the applicator
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Description
G 9875 DE
Weinmann & Partner GmbH
Blumenstraße 9
72813 St. Johann
72813 St. Johann
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen fluider
Materialien auf Oberflächen, insbesondere zum Putzauftrag auf Wandungsteile, mit einem Vorratsbehälter für das Material,
einer Förderpumpe sowie einer über einen Zuführkanal mit der Förderpumpe verbundenen Auftragsdüse.
Solche Vorrichtungen werden insbesondere zum Auftrag von Putz auf Wände von Fertighäusern, aber auch zum Auftrag von Klebern
oder dergleichen eingesetzt. Die Auftragsdüse wird dabei automatisch über der Oberfläche hin- und herbewegt und währenddessen
das aufzutragende Material durch die Pumpe nachgefördert.
Bei fast allen Oberflächen sind jedoch bestimmte Flächen, beispielsweise Fenster- oder Türöffnungen, vom Materialauftrag
auszusparen. Ein Abstellen der Förderpumpe beim überfahren dieser Flächen durch die Auftragsdüse ist jedoch nicht möglich,
da die Förderpumpe zu träge reagiert. Es kommt auf jeden Fall noch zu einem Nachtropfen von Material in die auszusparenden
Flächen. Das gleiche Problem stellt sich beim Erreichen des Endes der zu bearbeitenden Oberfläche. Bisher wurde dieses
Nachtropfen von Material in die auszusparenden Flächen einfach in Kauf genommen. Der überschüssige Materialauftrag musste
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dann jedoch wieder in einem zeitraubenden Prozess entfernt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Auftragen fluider Materialien zu schaffen, bei
der nicht zu behandelnde Flächen sicher ausgespart werden können.
Die Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass im Zuführkanal zwischen
der Förderpumpe und der Auftragsdüse eine Abzweigung zu einem Ausgleichsgefäß vorgesehen ist, das bei einer zeitweiligen
Unterbrechung des Materialauftrags, beispielsweise zur Aussparung von Flächen, das von der Pumpe geförderte Material
aufnimmt. Meist sind die Unterbrechungen des Materialauftrags nur relativ kurz, sodass das Ausgleichsgefäß gut in der Lage
ist, das in dieser Zeit geförderte Material aufzunehmen. Dadurch ist sicher gewährleistet, dass auf die auszusparenden
Flächen kein Material mehr aufgetragen wird.
Besondere Vorteile ergeben sich, wenn Einrichtungen zur Erzeugung eines Unterdrucks im Ausgleichsgefäß vorgesehen sind, die
bei Unterbrechung des Materialauftrags aktivierbar sind. Der Unterdruck sorgt nicht nur dafür, dass das Material, das noch
von der Pumpe gefördert wird, in das Ausgleichsgefäß gelangt, sondern auch dafür, dass das Material aus der Düse wieder
zurückgezogen wird, sodass es nicht zu einem Nachtropfen von Material auf die auszuspardenden Flächen kommen kann. Eine
besonders einfache Einrichtung zur Erzeugung des Unterdrucks ist beispielsweise ein im Ausgleichsgefäß verschiebbar gelagerter
Kolben. Durch Zurückziehen des Kolbens entsteht der Unterdruck, der das Material durch die Abzweigung in das Ausgleichsgefäß
leitet. Der Kolben kann außerdem von einer Feder beaufschlagt sein, die nach Wiederaufnahme des Materialauftrags
den Kolben in seine Ruhestellung zurückbewegt und da-
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durch das Ausgleichsgefäß entleert. Auf diese Weise lässt sich
gewährleisten, dass bei einer erneuten Unterbrechung des Materialauftrags wieder das volle Volumen des Ausgleichsgefäßes
zur Zwischenspeicherung von Material zur Verfügung steht.
Im Ausgleichsgefäß kann zudem eine Füllstandskontrolleinrichtung
vorgesehen sein, die mit der Förderpumpe gekoppelt ist. Falls sehr viel Material zwischengespeichert werden soll, kann
es zu einem überlauf des Ausgleichsgefäßes kommen. Um dies zu
verhindern, kann durch die Füllstandskontrolleinrichtung bei überschreiten eines Schwellwertes durch den Füllstand die
Pumpe auf eine geringere Förderleistung umgeschaltet werden. Bei Unterschreiten eines bestimmten Schwellwertes durch den
Füllstand des Ausgleichsgefäßes kann die Pumpe dann erneut auf
ihre volle Förderleistung zurückgestellt werden. Durch eine solche Einrichtung ist ein vollautomatischer Betrieb der Vorrichtung
möglich. Bei Verwendung eines Kolbens zur Unterdruckerzeugung kann der Füllstand des Ausgleichsgefäßes einfach
über die Stellung des Kolbens kontrolliert werden.
Die Düse muss durch das Vorsehen des Ausgleichsgefäßes nicht
verschlossen werden. Selbstverständlich kann jedoch eine Schließeinrichtung vorgesehen werden, was insbesondere bei
sehr dünnflüssigen Materialien von Vorteil sein kann, um ein Nachtropfen von Material sicher ausschließen zu können.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Auftragen fluider Materialien auf Oberflächen, insbesondere zum Putzauftrag auf Wandungsteile, mit
einem Vorratsbehälter für das Material, einer Förderpumpe sowie einer über einen Zuführkanal mit der Förderpumpe
verbundenen Auftragsdüse, dadurch gekennzeichnet, dass im
Zuführkanal zwischen der Förderpumpe und der Auftragsdüse eine Abzweigung zu einem Ausgleichsgefäß vorgesehen ist,
das bei einer zeitweiligen Unterbrechung des Materialauftrags, beispielsweise zur Aussparung von Flächen, das von
der Pumpe geförderte Material aufnimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen zur Erzeugung eines Unterdrucks im Ausgleichsgefäß
vorgesehen sind, die bei Unterbrechung des Materialauftrags aktivierbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Einrichtung zur Erzeugung eines Unterdrucks ein im
Ausgleichsgefäß verschiebbar gelagerter Kolben vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben von einer Feder beaufschlagt ist, die nach
Wiederaufnahme des Materialauftrags den Kolben in seine
Ruhestellung zurückbewegt und dadurch das Ausgleichsgefäß entleert.
G 9875 DE - 5 -
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass im Ausgleichsgefäß eine Füllstandskontrol!einrichtung
vorgesehen ist, die mit der Förderpumpe gekoppelt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragsdüse verschließbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29907422U DE29907422U1 (de) | 1999-04-27 | 1999-04-27 | Vorrichtung zum Auftragen fluider Materialien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29907422U DE29907422U1 (de) | 1999-04-27 | 1999-04-27 | Vorrichtung zum Auftragen fluider Materialien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29907422U1 true DE29907422U1 (de) | 1999-07-08 |
Family
ID=8072739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29907422U Expired - Lifetime DE29907422U1 (de) | 1999-04-27 | 1999-04-27 | Vorrichtung zum Auftragen fluider Materialien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29907422U1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH425561A (de) | 1965-05-11 | 1966-11-30 | Ehrensperger Carl | Spritzapparatur zum Aufbringen von dickflüssigem Spritzgut auf eine Unterlage |
| DE2542118A1 (de) | 1975-09-22 | 1977-03-31 | Ley Maschf W | Fluessigkeitsstrahler mit verdraengerpumpe, zweistufenventil und absperrbarer spruehlanze |
| US4460127A (en) | 1980-06-14 | 1984-07-17 | Walter Hofmann Maschinenfabrik | Device for applying uniform traffic lines |
| DE3821006C1 (de) | 1988-06-22 | 1989-07-13 | Ransburg-Gema Gmbh, 6056 Heusenstamm, De | |
| DE4201949C2 (de) | 1992-01-24 | 1994-12-01 | Steyr Daimler Puch Ag | Verfahren zum Spritzen von Lacken sowie Lackiervorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
-
1999
- 1999-04-27 DE DE29907422U patent/DE29907422U1/de not_active Expired - Lifetime
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