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DE29906184U1 - Tragrolle - Google Patents

Tragrolle

Info

Publication number
DE29906184U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
tubular body
support roller
conveyor belts
support
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29906184U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
Priority to DE29906184U priority Critical patent/DE29906184U1/de
Publication of DE29906184U1 publication Critical patent/DE29906184U1/de
Priority to PCT/DE2000/000966 priority patent/WO2000059656A1/de
Priority to AU47432/00A priority patent/AU4743200A/en
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/02Adaptations of individual rollers and supports therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

72990
Tragrolle
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Tragrolle für Rollgänge oder Förderbänder bestehend aus einem Rohrkörper mit zylindrischem Mantel, an dessen Enden stirnseitig koaxiale Achsschenkel zur Aufnahme von Traglagern angeordnet sind, in denen die Tragrolle drehbar abgestützt ist.
Tragrollen dienen dem Transport von Gütern. Sie werden in Rollgängen und Förderbandanlagen eingesetzt. Abhängig von dem Gewicht und/oder der Auflagelänge des zu fördernden Gutes bestimmt sich der Abstand der einzelnen Tragrollen. Dadurch ergibt es sich, daß bei längeren Transportwegen häufig eine große Anzahl gleichartiger Tragrollen notwendig ist. Zum Transport von Stückgütern sind mindestens einzelne dieser Tragrollen mit einem Antrieb zu versehen, hierbei sind sowohl Einzelantriebe als auch Gruppenantriebe bekannt. Einzelantriebe werden bei Rollgängen für hohes Stückgewicht verwendet; sonst werden Gruppenantriebe mit Verzahnung oder Triebstock verwendet. Bei Förderungen mit Gefälle kann auch ganz auf einen Antrieb verzichtet werden. Auch für Förderbänder aus elastischem Material, insbesondere zum Transport von Schüttgütern, werden Tragrollen eingesetzt.
Die bekannten Tragrollen bestehen aus einem Rohrkörper mit zylindrischem Mantel, der aus einem nahtlosen oder geschweißten Rohr oder auch aus Schleuderguß hergestellt ist. An den Enden dieses Rohrkörpers sind aus einem Rundmaterial gebildete Achsschenkel angebracht, die üblicherweise mittels Stegen oder dem Innenumfang des Rohrkörpers angepaßter Scheiben befestigt sind, wobei letztere in die Rohrenden eingesetzt sind und den jeweiligen Achsschenkel konzentrisch zum Rohr aufnehmen. Der Aufbau der bekannten Tragrollen erfordert eine Vielzahl von Arbeitsschritten wie Vordrehen, Schweißen und Nachbearbeiten. Dabei ist ausreichende Präzision erforderlich, um den Rundlauf der Tragrolle im Rollgang bzw.
im Förderband zu gewährleisten. Insgesamt ergibt sich im Vergleich zum Materialwert ein sehr hoher Bearbeitungspreis, der die bekannten Tragrollen sehr teuer macht. Berücksichtigt man, daß in Rollgängen oder bei Förderbändern eine Vielzahl dieser gleichartigen Tragrollen zum Einsatz kommen, so ergibt sich in Summe ein sehr hoher Kostenaufwand, der die Gesamtanlage verteuert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Tragrolle zum Einsatz in Rollgängen oder Förderbändern zu schaffen, die durch Einsparung von Bearbeitungsschritten wesentlich preisgünstiger als bisher herzustellen ist und mit dem Rollgänge und Förderbänder wirtschaftlich bestückt werden können.
Zur Lösung der Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die Achsschenkel zur Aufnahme der Traglager durch Verjüngen der beiden Enden des Rohrkörpers aus diesem geformt sind.
Bei der neuartigen Gestaltung der Tragrollen wird idealerweise von einem Rohrstück als Grundkörper ausgegangen, das beispielsweise in einem Kaltziehvorgang hergestellt ist. Die Enden dieses Rohrstückes werden in ihrem Durchmesser so verjüngt, daß sie einen unmittelbar an den Rohrkörper angeformten Lagersitz für die Traglager bilden.
Der Verformungsvorgang kann in Ausgestaltungen der Erfindung sowohl im warmen als auch im kalten Zustand erfolgen. Vorteilhafterweise kommt es dabei zu einer Materialanhäufung im Bereich der Lagerstelle, die erfindungsgemäß durch Reduzieren der Enden des Rohrkörpers mittels Drückwalzen oder durch Schmieden im Gesenk erzeugt wird. An dieser reduzierten Stelle kann durch spanende Bearbeitung in erfindungsgemäßer Weise der Sitz für das Traglager, beispielsweise durch Drehen, erzeugt werden, ebenso läßt sich im Bereich der Materialanhäufung in dem verjüngten Rohrendbereich ein Anschluß für den Antrieb einer angetriebenen Tragrolle herstellen.
Um sicherzustellen, daß sich der Mantel des Rohrkörpers konzentrisch zur Lagerung dreht, sollte die Herstellung des Lagersitzes beim spanenden Bearbeiten der verformten Enden des Rohrkörpers mittels Aufnahme des Rollenkörpers in Lünetten erfolgen; auf diese Weise lassen sich die Anforderungen an die Laufrundheit der Tragrolle leicht erfüllen.
Die vorgeschlagene Tragrolle ist in ihrer Herstellung durch Einsparung von Bearbeitungsschritten wesentlich preiswerter als die bekannten aus mehreren Teilen zusammengesetzten Tragrollen. Durch Verwendung von präzisem Vormaterial läßt sich eine wesentliche Kosteneinsparung bei gleicher Beanspruchbarkeit der Rolle erreichen. Zusätzlich läßt sich durch die Verwendung von weniger Material eine Gewichtseinsparung erzielen; der verwendete Rohrkörper bietet darüber hinaus Vorteile bei der Walzenkühlung beim Transport von warmem Material. Die relativ einfache Fertigung durch drehende Bearbeitung zur Verformung der Rohrenden dient der Vermeidung von Fehlern beim herkömmlichen aufwendigen Fertigungsprinzip.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Tragrolle ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben.
Die erfindungsgemäße Tragrolle ist im Längsschnitt in der linken Darstellungshälfte gezeigt. In der rechten Hälfte der Darstellung ist eine konventionelle Tragrollenausbildung dargestellt, die nachfolgend der Erfindung gegenübergestellt, wird. Mit 2 ist die Wand eines Rohrkörpers 1 bezeichnet, die den Mantel der Tragrolle bildet. Wie in der rechten Zeichnungshälfte erkennbar, ist in den Innenumfang des Rohrkörpers 1 ein Achsschenkel 4 eingesetzt, der seinerseits in ringförmigen Scheiben 5 aufgenommen wird, die so dimensioniert sind, daß ihr Außenumfang dem Innenumfang des Rohrkörpers entspricht. Alle Teile sind nach Bearbeitung der miteinander korrespondierenden Oberflächen in das Rohr eingesetzt und beispielsweise durch Schweißen fixiert. Insbesondere zwischen dem Achsschenkel 4 und dem Rohr 2 muß ein exakter Rundlauf um die gemeinsame zentrale Achse 6 gewährleistet sein, damit der Lauf der Tragrolle nicht gestört wird.
In der linken Zeichnungshälfte ist die erfindungsgemäße Lösung dargestellt, die augenfällig die Tragrolle wesentlich vereinfacht. Das Ende 2a des Rohrkörpers 1 ist in der dargestellten Weise verjüngt, d.h. Rohrinnen- und -außendurchmesser sind mit einem konischen Übergang zum Rohrende hin zu einem Zapfen verkleinert, der den Achsschenkel für die Tragrolle bildet. Dieser Achsschenkel läßt sich beispielsweise durch Warmformen im Gesenk oder mittels Drückwalzen herstellen, wobei es zu einer Wandverdickung im Bereich 7 kommt. Im Bereich dieser Wandverdickung wird durch spanende Bearbeitung ein Lagersitz 8 erzeugt, auf den das Traglager aufgeschoben
wird. Durch Einspannen der Tragrolle während der Fertigung des Lagersitzes 8 in Lünetten wird ein exakter Rundlauf sowohl des Rohrkörpers 1 als auch des Lagers gewährleistet.

Claims (6)

Schutzansprüche
1. Tragrolle für Rollgänge oder Förderbänder bestehend aus einem Rohrkörper mit zylindrischem Mantel, an dessen Enden stirnseitig koaxiale Achsschenkel zur Aufnahme von Traglagem angeordnet sind, in denen die Tragrolle drehbar abgestützt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achsschenkel (4) durch Verjüngen der beiden Enden des Rohrkörpers (1) aus diesem geformt sind.
2. Tragrolle für Rollgänge oder Förderbänder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Rohrkörpers (1) im warmen Zustand verformt sind.
3. Tragrolle für Rollgänge oder Förderbänder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Rohrkörpers (1) im kalten Zustand verformt sind.
4. Tragrolle für Rollgänge oder Förderbänder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Rohrkörpers (1) durch Drückwalzen verformt sind.
5. Tragrolle für Rollgänge oder Förderbänder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Rohrkörpers (1) durch Gesenkschmieden verformt sind.
6. Tragrolle für Rollgänge oder Förderbänder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verformten Enden des Rohrkörpers (1) konzentrisch zu dessen Mantel spanend bearbeitet sind.
DE29906184U 1999-03-30 1999-03-30 Tragrolle Expired - Lifetime DE29906184U1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29906184U DE29906184U1 (de) 1999-03-30 1999-03-30 Tragrolle
PCT/DE2000/000966 WO2000059656A1 (de) 1999-03-30 2000-03-30 Tragrolle
AU47432/00A AU4743200A (en) 1999-03-30 2000-03-30 Load-carrying roller

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29906184U DE29906184U1 (de) 1999-03-30 1999-03-30 Tragrolle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29906184U1 true DE29906184U1 (de) 1999-08-12

Family

ID=8071881

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29906184U Expired - Lifetime DE29906184U1 (de) 1999-03-30 1999-03-30 Tragrolle

Country Status (3)

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AU (1) AU4743200A (de)
DE (1) DE29906184U1 (de)
WO (1) WO2000059656A1 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
AU4743200A (en) 2000-10-23
WO2000059656A1 (de) 2000-10-12

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19990923

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20020422

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: VODAFONE AG, DE

Free format text: FORMER OWNER: MANNESMANN AG, 40213 DUESSELDORF, DE

Effective date: 20020917

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20050418

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20070329

R071 Expiry of right