DE29903244U1 - Verteilergestell - Google Patents
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
77 061 v/schae/v5
Quante Aktiengesellschaft
Uellendahler Straße 353
D-42 097 Wuppertal
Verteilergestell
Die Erfindung betrifft ein Verteilergestell mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Derartige bekannte Verteilergestelle werden sowohl für Kupferaderleitungen wie auch Glasfaserleitungen eingesetzt.
Eine Ausführungsform besteht aus einer Bodengruppe,
Dachgruppe und Seitenwänden, die gleichzeitig integrierte Verstärkungen enthalten und daher tragende Bauteile sind. Bei
diesen Verteilergestellen sind nur die Rückwand und die Tür abnehmbar.
Eine weitere bekannte Ausbildung von Verteilergestellen umfaßt eine Bodengruppe, Dachgruppe und abnehmbare
Seitenwände. An jeder Ecke der rechteckig oder quadratisch ausgebildeten Bodengruppe und Dachgruppe ist ein Holm
angebracht, der die Bodengruppe und die Dachgruppe verbindet. Zwar können diese Schranke nebeneinander aufgestellt und auch
miteinander verbunden werden. Jedoch wird entweder durch die geschlossenen Seitenwände ein Durchrangieren durch die Seiten
beider Schränke verhindert oder durch den vorderen Holm erschwert.
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Durch die Anmelderin ist ein Verteilergestell vorgeschlagen worden (DE-GM 298 16 383.7), bei dem die Bodengruppe und die
Dachgruppe nur an ihrer Rückseite über Tragholme miteinander verbunden sind, so daß der gesamte Raum des Verteilergestells
äußerst leicht zugänglich ist. Es ist bei Bedarf mit abnehmbaren Seiten- und/oder Rückwänden und/oder Türen
ausrüstbar.
Wenn zwei oder mehrere der vorgeschlagenen Verteilergestelle derart miteinander verbunden werden sollen, daß in ihrem Raum
keine Seitenwände vorhanden sind und sie frontseitig mit Türen versehen werden sollen, ergibt sich das Problem, daß
für den mittleren Türriegel kein Anschlagpunkt vorhanden ist. Um die Türen bei derartigen Verteilergestellen gegen
Aufbiegen oder gar Aufbrechen zu sichern, besitzen diese Türen bekanntlich an jeder ihrer Längsseiten je zwei
Verriegelungs- bzw. Scharnierpunkte. Auf der Scharnierseite greifen jeweils zwei Scharnierbolzen in entsprechende
Ausnehmungen in der Bodengruppe und der Dachgruppe ein. Ferner ist ein fester Riegel etwa mittig dieser Längsseite
vorgesehen, der in der Schließstellung der Tür in ein Gegenlager, z. B. in Form einer Ausnehmung in der Seitenwand,
eingreift. An der anderen Längsseite der Tür befindet sich der z. B. durch einen Drehgriff betätigbare Schließriegel,
der bei vorhandener Seitenwand in ein Gegenlager, z. B. ebenfalls in Form einer Ausnehmung, in der Schließstellung
eingreift. Des weiteren sind an dieser Längsseite oben und unten Schließbolzen vorhanden, die in Ausnehmungen in der
Bodengruppe bzw. der Dachgruppe in der Schließstellung eingreifen.
Bei den vorgeschlagenen Verteilergestellen fehlt das mittlere Gegenlager für den Schließriegel einer Tür.
3 -
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das geschilderte Verteilergestell noch dahingehend zu verbessern,
dass in dem Fall, in dem es mit einer Tür ausgerüstet werden soll, auch dann für die Tür die geschilderten sechs
Verriegelungs- bzw. Scharnierpunkte vorhanden sein sollen, wenn eine Seitenwand nicht vorhanden ist.
Diese Aufgabe wird durch ein Verteilergestell mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß ist es vorteilhaft, daß jeweils an gegenüberliegenden Ecken der den Tragholmen abgewandten
Seiten der Bodengruppe und der Dachgruppe Aufnahmen für eine Tür vorgesehen sind, wobei ein Holm an Ecken der Bodengruppe
und der Dachgruppe, die den Aufnahmen gegenüberliegen, werkzeuglos montierbar und demontierbar ist, um eine
Türfixierung für den mittig angeordneten Schließriegel der Tür zu bilden.
Das erfindungsgemäße Verteilergestell ermöglicht das
Aneinanderreihen beliebig vieler gleichartiger Verteilergestelle auf einfache und kostengünstige Weise.
Durch den einfachen Einbau der beschriebenen Holme können die aneinandergereihten Verteilergestelle sehr leicht mit Türen
ausgerüstet werden, die aufgrund der geschaffenen sechs Verriegelungs- bzw. Scharnierpunkte gegen Aufbiegen bzw.
Aufbrechen in der üblichen Weise gut geschützt sind.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den übrigen Ansprüchen beschrieben.
Danach ist es vorteilhaft, daß der Holm eine Breite aufweist, die doppelt so groß ist wie die Dicke einer Seitenwand,
vorgegeben z. B. durch einen abgekanteten Flansch der aus Blech gebildeten Seitenwand. Bei zwei miteinander verbundenen
Verteilergestellen ist der montierte Holm mittig in bezug auf den Stoß der zwei Verteilergestelle angeordnet. Dadurch
ergibt sich an der Frontseite ein lichtes Maß für die Tür, das demjenigen entspricht, wenn die miteinander verbundenen
Verteilergestelle jeweils in ihrer Mitte mit einer Seitenwand ausgerüstet wären.
Ferner kann der Holm an seiner einen Stirnseite feststehende Halteelemente und an seiner anderen Stirnseite ein
entriegelbares Halteelement aufweisen. Hierdurch läßt sich der Holm durch einfaches Arretieren der starren Halteelemente
an der Dach- oder Bodengruppe und Einführen des entriegelbaren Halteelements in eine entsprechende Aufnahme
einfach montieren.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß der
Holm an seiner einen Stirnseite zwei Stehbolzen aufweist, von denen der eine in eine Aufnahmebohrung der einen Bodengruppe
und der andere in eine Aufnahmebohrung der benachbarten Bodengruppe einführbar ist. Die genannten Aufnahmebohrungen
sind die, die auch für das Fixieren von Seitenwänden dienen.
Die Bodengruppe und die Dachgruppe sind mit weiteren Aufnahmebohrungen ausgerüstet, die wahlweise für das
Einsetzen der Scharnierbolzen einer Tür oder für die Verriegelungsbolzen einer Tür dienen können, je nachdem ob
die einzusetzende Tür rechts oder links angeschlagen werden soll.
Ferner kann es vorteilhaft sein, daß der Holm an seiner anderen Stirnseite einen federbelasteten Bolzen aufweist, der
in eine entsprechende Aufnahmebohrung in der Dachgruppe einführbar ist. Durch die Ausführung als federbelasteter
Bolzen ist das entriegelbare Halteelement quasi "selbstarretierend", d.h. verriegelnd sobald der Bolzen über
eine entsprechende Aufnahme geführt wird. Zum Lösen muß der
Bolzen lediglich gegen den Federdruck zurückgeschoben werden, und der Holm läßt sich dann einfach entnehmen.
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß der Holm einen Entriegelungshebel für den federbelasteten Bolzen
aufweist. Dies erleichtert das Zurückschieben des Federbolzens. Werkzeuge werden bei einer derartigen .
Montage/Demontage nicht benötigt. Ferner kann der
Entriegelungshebel als Anschlag für den Bolzen dienen, der das Herausspringen desselben verhindert.
Des weiteren kann der federbelastete Bolzen einen im
wesentlichen halbkugelförmigen Bolzenkopf aufweisen. Hierdurch gleitet der Bolzen einfach, quasi selbstzentrierend
in die hierfür vorgesehene Aufnahme.
Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß das
Verteilergestell und der Holm aus Metallblech hergestellt sind. Dies ist eine robuste und kostengünstige
Herstellungsform.
Der Holm ist mindestens auf einer Seite mit mindestens einem Gegenlager, z. B. in Form einer Ausnehmung, für den
Schließriegel einer Tür versehen. Es können zwei derartige Gegenlager in Form von Ausnehmungen vorhanden sein, und zwar
in dem Fall, in dem der Schließriegel gedreht wird. Auf diese Weise kann der Holm auf "Umschlag" eingesetzt werden.
Des weiteren kann der Holm auf der dem Gegenlager für den Schließriegel entgegengesetzten Seite mindestens ein
Gegenlager, z. B. ebenfalls in Form einer Ausnehmung, für den scharnierseitigen Riegel einer Tür besitzen. Auf diese Weise
ist die Tür auch scharnierseitig an drei Verriegelungs- und Scharnierpunkten gesichert.
Der Holm kann als U-Profil oder als Rechteck-Hohlprofil
ausgebildet sein.
Die Tür kann wahlweise mit Rechts- oder Linksanschlag mittels Scharnieren befestigbar sein. Dies ermöglicht einen
kostengünstigen, modularen Aufbau des Verteilergestellsystems, da keine Änderung der
Basiskomponenten für einen veränderten Anschlag nötig ist.
Indem der Holm werkzeuglos montierbar ist, läßt sich bei einer Umgruppierung der Verteilergestelle die gewünschte
Konfiguration schnell und problemlos herstellen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform verdeckt der Holm den
Schlitz zwischen zwei angrenzenden Türen. Hierdurch ist es nicht mehr möglich, mit schmalen Gegenständen wie
Scheckkarten oder Drähten den Versuch zu unternehmen, in den Schlitz einzudringen, um die Schlösser zu öffnen.
Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Prinzipsskizze, die den Grundaufbau eines erfindungsgemäßen Verteilergestells mit einem noch
nicht montierten Holm darstellt;
Fig. 2 eine Prinzipsskizze, die das Verteilergestell aus Fig. 1 mit einem montierten Holm darstellt; und
Fig. 3 eine Prinzipsskizze einer Ausführungsform des in
Fig. 1 und 2 verwendeten Holms.
In Fig. 1 und 2 ist der Grundaufbau eines erfindungsgemäßen
Verteilergestells dargestellt, das allgemein mit der
Referenzziffer 10 bezeichnet ist. Mit dem Verteilergestell
ist ein weiteres, mit 11 bezeichnetes Verteilergestell verbunden. Gleiche Teile der Verteilergestelle sind mit
gleichen Bezugszeichen versehen.
Das Verteilergestell besteht aus einer Bodengruppe 12, einer Dachgruppe 14 sowie zwei Tragholmen 17,18, die aus
langgestreckten Profilelementen bestehen und jeweils an einem Ende fest mit der Bodengruppe und an dem anderen Ende fest
mit der Dachgruppe 14 verbunden sind. In Fig. 1 und 2 sind die Holme als Rechteckprofil dargestellt.
An den Tragholmen ist eine Rückwand 15 befestigt, die sich zwischen den Tragholmen 17, 18 erstreckt. Die Rückwand 15
kann entweder an den Tragholmen 17, 18 oder aber auch zusätzlich oder alternativ an der Bodengruppe 12 und der
Dachgruppe 14 befestigt sein. Weiterhin ist bei dem Verteilergestell eine Seitenwand (nicht gezeigt) vorgesehen,
die abnehmbar gestaltet ist. Die Seitenwand ist mit geeigneten Befestigungselementen angebracht, die ein
schnelles Abnehmen erlauben.
Zusätzlich zu der Seitenwand ist eine vordere Tür (nicht dargestellt) vorgesehen, die mittels Scharnieren in den
Aufnahmen 21 der vorderen Abschlußflächen der Bodengruppe und der Dachgruppe 14 angeschlagen ist. Die Tür kann dadurch
um eine vertikale Achse aus einer Schließstellung in eine geöffnete Stellung geschwenkt werden.
Sowohl die Rückwand als auch die Seitenwände werden von außen eingesetzt und von der Verteilergestellinnenseite her
verriegelt und entriegelt, damit der Umbau des Verteilergestelles auf eine möglichst bequeme Weise geschehen
kann. Die Befestigung der Tür ist so gestaltet, daß das Abnehmen der Tür nur bei geöffneter Stellung möglich ist.
Somit kann bei einer verschlossenen Tür kein Unbefugter Zugang zum Inneren des Verteilergestelles erhalten.
Gleichzeitig werden die großflächigen Seitenwände und die
Rückwand jeweils zunächst von außen eingesetzt.
In Fig. 1 und 2 sind die Verteilergestelle 10, 11 nebeneinander angeordnet. Es lassen sich ganze Gruppen von
Verteilergestellen bilden, so daß es vorteilhaft ist, jeweils angrenzend angeordnete Verteilergestelle miteinander mittels
geeigneter Befestigungselemente zu verbinden.
Wenn, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, mehrere erfindungsgemäße
Verteilergestelle nebeneinander angeordnet sind und die jeweils zwischen den Verteilergestellen befindlichen
Seitenwände abgenommen sind, kann bequem von einem Verteilergestell in das angrenzend angeordnete
Verteilergestell durchrangiert werden, d.h. die in den Verteilergestellen anzubringenden Verbindungs- und
Verteilungsleitungen sowie Kupferaderleitungen oder auch Glasfaserleitungen können bequem von einem Verteilergestell
in das andere verlegt werden, da bei abgenommenen Seitenwänden sowie abgenommenen Türen der Innenraum
vollständig frei zugänglich ist und nicht durch vorne liegende Tragholme behindert wird.
In Fig. 1 und 2 ist ferner ein variabler Holm 1 dargestellt, der eine obere Stirnseite 5 mit einem federbelasteten Bolzen
4 und eine untere Stirnseite 7 mit zwei feststehenden Bolzen 3 aufweist. Der Holm weist einen rechteckigen Querschnitt auf
und hat an einer Längsseite etwa mittig eine Aussparung 8 zur Aufnahme eines Türriegels. Ferner ist in Höhe des
federbelasteten Bolzens an der Längsseite des Holms ein Längsschlitz 6 angebracht, in dem ein Entriegelungsstift
41(siehe Fig. 3) geführt wird.
Jede Bodengruppe besitzt an den frontseitigen Ecken je zwei
Aufnahmebohrungen. Die jeweils hintere Aufnahmebohrung 2 0 ist entweder zur Fixierung der Seitenwand oder des Holms
vorgesehen. Im Falle des Holms wird einer der feststehenden
Bolzen 3 in die hintere Aufnahmebohrung 2 0 der einen Bodengruppe 12 und in die äußere Bohrung 2 0 der benachbarten
Bodengruppe 12 eingesetzt, so daß der Holm 1 mittig in bezug auf den Stoß zwischen zwei Verteilergestellen 10, 11 zu
stehen kommt.
Die vorderen Aufnahmebohrungen 21, 21 an den frontseitigen
Ecken der Bodengruppe dienen entweder der Aufnahme des unteren Scharniers einer Tür oder der Aufnahme des unteren
Schließbolzens einer Tür.
Es versteht sich von selbst, daß die Dachgruppe 14 mit entsprechenden Aufnahmebohrungen versehen ist, von denen eine
zur Aufnahme des federbelasteten Bolzen 4 dient.
In Fig. 1 ist der Holm 1 in gekipptem Zustand, d.h. während der Montage/Demontage dargestellt. Bei der Montage wird einer
der feststehende Bolzen 3 des Holms in die Aufnahmebohrung 2 0 der einen Bodengruppe 12 und der andere Bolzen des Holms in
die Aufnahmebohrung der benachbarten Bodengruppe eingeführt.
Dann wird der Holm mit niedergehaltenem federbelasteten Bolzen 4 nach oben in Richtung der Dachgruppe 14 geschwenkt,
bis der federbelastete Bolzen 4 mit einer entsprechenden Aufnahmebohrung in der Dachgruppe fluchtet (siehe Fig. 2).
Sobald der federbelastete Bolzen nicht mehr niedergehalten wird, verriegelt er aufgrund der Federbelastung in der dafür
vorgesehenen Aufnahmebohrung. Der Holm ist somit fest montiert und kann als Gegenlager für eine (nicht gezeigte)
Tür dienen. Die Demontage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Fig. 3 zeigt schematisch den Holm 1 aus Fig. 1 und 2. Darin sind die beiden auf einer Symmetrieachse des
Profilquerschnitts angeordneten feststehenden Bolzen 3,3 auf der unteren Stirnseite 7 des Holms gezeigt. Der
federbelastete Bolzen 4 ist an der oberen Stirnseite 5 des Holms angeordnet. Der Holm ist als an den Enden geschlossenes
U-Profil aus Metallblech ausgeführt. Auf einer Längsseite des
Holms ist in Höhe des federbelasteten Bolzens ein Längsschlitz gezeigt, aus dem ein Stift 41 zum Entriegeln des
Federbolzens, d.h. zum Zurückschieben des federbelasteten
Bolzens 4 gegen den Federdruck der (nicht gezeigten) Schraubenfeder im Inneren des Holmprofils, hervorsteht. Der
Federmechanismus ist mit der als Metallplatte ausgebildeten Stirnseite auf der in das Holminnere gerichteten Seite fest
verbunden. Die feststehenden Bolzen sind von außen mit der unteren Stirnseite 7 verbunden, im vorliegenden
Ausführungsbeispiel verschraubt.
Der federbelastete Bolzen 4 weist einen nahezu halbkugelförmigen Bolzenkopf auf, wodurch sich der
federbelastete Bolzen bei der Montage selbst in der entsprechenden Aufnahmebohrung zentriert. Der
Entriegelungsstift 41 ist durch eine Bohrung quer durch den federbelasteten Bolzen an dessen unterem Ende
hindurchgeführt. Da der Längsschlitz 6 nach oben durch die obere Stirnseite 5 begrenzt ist, kann der Entriegelungsstift
41 auch als oberer Anschlag für den Bolzen 4 dienen, der ein vollständiges Herausgleiten des Bolzens aus dem Holm
verhindert. Gleichzeitig kann der an beiden Seiten des Umfangs des Bolzens hervorstehende Stift auch als
Übertragungselement für den von der (nicht gezeigten) Feder ausgeübten Federdruck dienen. Während der Montage des Holms
kann der federbelastete Bolzen in seiner zurückgeschobenen Stellung arretiert werden. Hierzu kann beispielsweise eine
Rendelschraube an dem hervorstehenden Stift 41 vorgesehen sein, die diesen in seiner unteren Stellung gegen den Holm
festklemmt. Nach Entriegeln des Stifts, d.h. nach Lösen der Rendelschraube, schnappt dann der Bolzen aufgrund der
Federkraft in die Ausnehmung in der Dachgruppe.
Claims (15)
1. Verteilergestell, insbesondere für elektrische Verbindungselemente der Fernmeldetechnik, das
eine Bodengruppe (12) und eine Dachgruppe (14) mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt aufweist,
die jeweils an ihrer Rückseite über vertikale Tragholme (17,18) miteinander verbunden sind,
das mit abnehmbaren Seiten- und/oder Rückwänden ausrüstbar ist, und
das an zumindest einem weiteren Verteilergestell (11) aneinanderreihbar und mit diesem verbindbar
ist,
dadurch gekennzeichnet , daß
an einer und/oder beiden Ecken der Vorderseite der Bodengruppe (12) und der Dachgruppe (14) Aufnahmen
für eine Tür vorgesehen sind, und
ein Holm (1) an einer und/oder beiden Ecken der Vorderseite der Bodengruppe (12) und der Dachgruppe
(14) mittels Halteelementen montierbar und demontierbar ist, um eine Türfixierung zu bilden.
2. Verteilergestell nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß der Holm (1) eine Breite aufweist, die doppelt so groß ist wie die Dicke einer Seitenwand, vorgegeben z. B. durch einen abgekanteten Flansch dieser Seitenwand.
dadurch gekennzeichnet , daß der Holm (1) eine Breite aufweist, die doppelt so groß ist wie die Dicke einer Seitenwand, vorgegeben z. B. durch einen abgekanteten Flansch dieser Seitenwand.
12 -
3. Verteilergestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß bei zwei miteinander verbundenen Verteilergestellen der
montierte Holm (1) mittig in bezug auf den Stoß der zwei Verteilergestelle (10,11) angeordnet ist.
4. Verteilergestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Holm (1) an seiner einen Stirnseite feststehende
Halteelemente und an seiner anderen Stirnseite ein entriegelbares Halteelement aufweist.
5. Verteilergestell nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Holm (1) an seiner einen Stirnseite (7) zwei Stehbolzen (3) aufweist, von denen der eine in eine
Aufnahmebohrung (2 0) der einen Bodengruppe (12) und der andere in eine Aufnahmebohrung (12) der benachbarten
Bodengruppe (20) einführbar ist.
6. Verteilergestell nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Holm an seiner anderen Stirnseite (5) einen
federbelasteten Bolzen (4) aufweist, der in eine entsprechende Aufnahmebohrung in der Dachgruppe
einführbar ist.
7. Verteilergestell nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Holm (1) einen Entriegelungshebel (41) für den
federbelasteten Bolzen (4) aufweist.
8. Verteilergestell nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der federbelastete Bolzen (4) einen im wesentlichen
halbkugelförmigen Bolzenkopf aufweist.
9. Verteilergestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilergestell und der Holm aus Metallblech
hergestellt sind.
10. Verteilergestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß
der Holm (1) mindestens auf einer Seite mindestens ein Gegenlager, z. B. in Form einer Ausnehmung (8), für den
Schließriegel einer Tür aufweist.
11. Verteilergestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß
der Holm mindestens auf der dem Gegenlager für den Schließriegel entgegengesetzten Seite mindestens ein
Gegenlager, z. B. in Form einer Ausnehmung, für den scharnxerseitigen Riegel einer Tür besitzt.
12. Verteilergestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Holm als U-Profil oder als Rechteckhohlprofil
ausgebildet ist.
13. Verteilergestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tür wahlweise mit Rechts- oder Linksanschlag mittels
Scharnieren befestigbar ist.
14 -
14. Verteilergestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennz e i chnet, daß
der Holm (1) werkzeuglos montierbar ist.
15. Verteilergestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennze i chnet, daß der Holm den Schlitz zwischen zwei angrenzenden Türen
verdeckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29903244U DE29903244U1 (de) | 1999-02-23 | 1999-02-23 | Verteilergestell |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29903244U DE29903244U1 (de) | 1999-02-23 | 1999-02-23 | Verteilergestell |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29903244U1 true DE29903244U1 (de) | 1999-05-12 |
Family
ID=8069829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29903244U Expired - Lifetime DE29903244U1 (de) | 1999-02-23 | 1999-02-23 | Verteilergestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29903244U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10104216A1 (de) * | 2001-01-31 | 2002-08-01 | Haendler Gmbh & Co Kg Elektro | Rastbare Moduleinheit für Schaltschränke |
| DE102008006116B3 (de) * | 2008-01-25 | 2009-07-09 | Siemens Aktiengesellschaft | Gestellkonstruktion für einen Verteiler, Verteiler und Verfahren zum Befestigen eines Tragholmes an eine Gestellkonstruktion |
| EP2330703A2 (de) | 2009-12-04 | 2011-06-08 | Siemens Aktiengesellschaft | Anordnung zum Verstellen und Fixieren eines Tragholmes und Elektroinstallationsverteiler |
-
1999
- 1999-02-23 DE DE29903244U patent/DE29903244U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10104216A1 (de) * | 2001-01-31 | 2002-08-01 | Haendler Gmbh & Co Kg Elektro | Rastbare Moduleinheit für Schaltschränke |
| DE102008006116B3 (de) * | 2008-01-25 | 2009-07-09 | Siemens Aktiengesellschaft | Gestellkonstruktion für einen Verteiler, Verteiler und Verfahren zum Befestigen eines Tragholmes an eine Gestellkonstruktion |
| EP2330703A2 (de) | 2009-12-04 | 2011-06-08 | Siemens Aktiengesellschaft | Anordnung zum Verstellen und Fixieren eines Tragholmes und Elektroinstallationsverteiler |
| DE102009057065A1 (de) | 2009-12-04 | 2011-06-09 | Siemens Aktiengesellschaft | Anordnung zum Verstellen und Fixieren eines Tragholmes und Elektroinstallationsverteiler |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990624 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20020429 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20050415 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20070426 |
|
| R071 | Expiry of right |