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DE29902715U1 - Brenner mit einer Flammdüse - Google Patents

Brenner mit einer Flammdüse

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Publication number
DE29902715U1
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DE
Germany
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flame
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nozzle
combustion gas
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DE29902715U
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/38Torches, e.g. for brazing or heating
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/48Nozzles
    • F23D14/52Nozzles for torches; for blow-pipes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2212/00Burner material specifications

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Brenner mit einer Flammdüse, Gaszuführung und Druckluftanschluß für Arbeitsgeräte, insbesondere Schweißautomaten und Trockengeräte zum fachgerechten Verlegen von Dachdichtungsmaterialien wie Bitumen- und Kunststoffbahnen.
Flachdächer werden mit Isoliermaterial und Dachdichtungsbahnen eingedeckt. Die Dachdichtungsbahnen sind üblicherweise Bitumen- oder Kunststoffbahnen. Zur fachgerechten Verlegung dieser Materialien benötigt der Fachmann bisher zumindest vier verschiedene Geräte. Für Bitumenbahnen verwendet er Schweißautomaten mit offener Flamme. Für Kunststoffmaterialien sind Heißluftgeräte erforderlich. Innerhalb dieser beiden Gerätetypen unterscheidet man weiterhin Naht- und Flächenschweißgeräte, also solche Geräte die mit einem auf die Schweißnaht gerichteten Brenner arbeiten, oder solche Geräte bei denen eine Gruppe von Brennern ganze Flächen kontaktieren. Anstelle von Schweißarbeiten können auch Trockenvorgänge erforderlich sein, um die Schweißstellen oder Flächen entsprechend vorzubereiten, was insbesondere bei Kunststoffbahnen oder bei vollflächigen Verlegungen vorgenommen werden muß. Die Anschaffung einer Vielzahl von Geräten belastet den Fachmann auch finanziell. Bei Heißluftgeräten muß zusätzlich ein Stromversorgungskabel mitgeführt werden, das beim Arbeiten meist störend in der Bewegungsrichtung des Gerätes liegt.
Generell stellt eine offene Flamme am Arbeitsplatz auf einem Dach eine Gefahr dar, die bei unvorsichtigem Verhalten des Personals zu Bränden führen kann. Daher werden die künftigen Gesetzgebungen darauf ausgerichtet sein, Arbeiten mit einer offenen Flamme entweder zu verbieten oder nur dann zu gestatten, wenn während der Durchführung der Arbeiten noch stärkere und vermehrte Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden als dies bisher schon der Fall ist. Dies führt letztendlich wieder zu Teuerungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde Mittel bereit zu stellen, mit denen es möglich ist sowohl mit als auch ohne offene Flamme arbeiten zu können.
Diese Aufgabe wird bei einem eingangs genannten Brenner dadurch gelöst, indem dessen Flammdüse eine Expansionsstrecke für die Flamme besitzt, die von der Austrittsöffhung der Flammdüse in Richtung ihres Flammeintritts beabstandet endet. Unter Expansionsstrecke wird dabei der Düsenabschnitt verstanden, in dem sich die
Flamme unter Beigabe eines Verbrennungsgases, beispielsweise Sauerstoff entwickelt. Eine Flamme die nur mit Brenngas, beispielsweise Propangas aufgebaut wird besitzt keine Expansion nach der erfindungsgemäßen Definition. Damit kann eine nur mit Brenngas erzeugte Flamme aus dem Brennerkopf austreten und ein normales Verschmelzen mit offener Flamme durchgeführt werden. Wird ein Verschweißen ohne offene Flamme erforderlich, wird ein Verbrennungsgas, beispielsweise Sauerstoff zugegeben und die Flamme expandiert. Zwar ist diese Vorgehensweise auch von Schneidbrennern bekannt, jedoch tritt auch bei diesen eine offene Flamme aus. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme, in der Flammdüse eine Expansionsstrecke für die Flamme vorzusehen, die von der Austrittsöffnung der Flammdüse in Richtung ihres Flammeintritts beabstandet endet, tritt beim Betrieb mit Verbrennungsgas aus der Brennerspitze nur Heißluft aus. Es wird sich dabei die Erkenntnis über das Expansionsverhalten einer Flamme zu Nutze gemacht, die sich bei Zugabe von strömendem Verbrennungsgas verkürzt und deren Temperatur sich erhöht, wenn das Verbrennungsgas beispielsweise in Form von Sauerstoff insbesondere der Druckluftanschluß in die Flammdüse mündet. Ein besonders günstiger Effekt wird erreicht, wenn der Druckluftanschluß in die Expansionsstrecke der Flamme mündet. Ebenso besteht die Möglichkeit, daß der Druckluftanschluß hinter die Expansionsstrecke der Flamme in die Flammdüse mündet, oder daß der Druckluftanschluß vor der Expansionsstrecke der Flamme mit der Gaszuführung zusammengeführt ist. Die Zweckmäßigste Einführung des Sauerstoffs bzw. eines hierfür geeigneten Verbrennungsgases ist auf den jeweiligen Brennertyp, das heißt auf dessen Expansions strecke, Formgebung und Material abzustimmen, wobei darauf zu achten ist, daß zwischen der Austrittsöffnung der Flammdüse und dem der Austrittsöffnung nahen Ende der Expansionsstrecke ein von Heißluft durchströmbarer Abschnitt gebildet ist, wenn die Flamme einer durch Verbrennungsgaszufuhrung verursachten Expansion unterworfen wird. Unter Expansion ist dabei insbesondere das Verhalten der Flamme hinsichtlich ihrer Temperaturentwicklung, Austrittsgeschwindigkeit und Flammvolumen zu verstehen, wobei sich letzteres durch die Verbreiterung des Flammenkegels erhöht. Die Länge des Flammenkegels reduziert sich in der Expansionsphase.
Zweckmäßigerweise besteht die Flammdüse aus einem hitzebeständigen Material, insbesondere aus VA-Stahl. Auch kann die Flammdüse im Flammbereich mit einem
hitzebeständigen Material, beispielsweise Keramik beschichtet sein. Eine besonders bevorzugte Ausfuhrungsform der Erfindung sieht vor, die Flammdüse gekrümmt, geknickt oder gebogen auszubilden, wodurch die Flammenlängenentwicklung beeinträchtigt wird.
Mit dem erfindungsgemäßen Brenner, der ansonsten die üblichen Sicherheits- und Betriebsmerkmale wie u.a. Brenngas- und Sauerstoffventil besitzt, ist es möglich die Basis für ein multifunktionales Arbeitsgerät zu schaffen. Erstmals kann dem Fachmann für die verschiedensten Verlegearbeiten von Bitumen und Kunststoffbahnen und den hierzu jeweilig unterschiedlichen Geräteanforderungen für Dacharbeiten ein einziges Gerät bereitgestellt werden, mit dem diese Arbeiten ausgeführt werden können, wobei nur wenige Handgriffe erforderlich sind, um das Gerät auf das eine oder das andere Verlegesystem umzustellen.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher beschrieben.
Die Figur 1 zeigt die Flammdüse 2. Die ansonsten üblichen Brennerteile wie Sauerstoff- und Gasventil sind nicht dargestellt. Die Flammdüse 2 ersetzt die sonst verwendete Schweißdüse eines Brenners und wirkt teilweise auch als Mischrohr. Die hier abgebildete Flammdüse 2 stellt eine von vielen der Erfindung unterzuordnenden Ausführungsformen dar. Eine Flammdüse 2 mit einer Abknickung 33 hat sich für das angestrebte Expansionverhalten des Flammkegels als vorteilhaft erwiesen. Wenn über die Zuleitung 3 Brenngas in die Flammdüse 2 eintritt, kann durch ein an den Austritt 6 gerichteter Zünder zur Flammbildung benutzt werden. Die Flamme wird dann nur durch das Brenngas, beispielsweise Propangas, gebildet und tritt aus der Austrittsöffnung 6 aus. Die Flammdüse 2 ist so gestaltet, daß diese in verschiedene Abschnitte einteilbar ist. Diese Abschnitte kommen insbesondere bei der Zuführung von Verbrennungsgas, bevorzugterweise Luft, zur Wirkung. Wenn über die Zuleitung 4 Luft zugeführt wird, verkürzt sich die Flamme 34. Diese hält sich im Bereich zwischen dem Flammeneintritt 5 in die Flammdüse 2 und dem Knick 33 auf, welcher Abschnitt als Expansionsstrecke 7 bezeichnet ist. Zwischen dem Ende 8 der Expansionsstrecke 7 und der Austrittsöffnung 6 der Flammdüse 2 liegt ein Abschnitt 9, der lediglich von Heißluft durchströmt ist.
• ft· ·· ·■ ·· ·· Arbeitsgerät
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Flammdüse
Bezugszeichenliste Brenngaszuführung
1 Veibrennungsgaszuführung
2 Flammeintritt
3 Austrittsöffhung#
4 Expansionsstrecke
5 Ende von 7
6 Abschnitt v. 2
7 Abknickung
8 Flamme
9
33
34

Claims (13)

1. Brenner mit einer Flammdüse, Gaszuführung und Zuleitung für Verbrennungsgas für Arbeitsgeräte, insbesondere Schweißautomaten und Trockengeräte zum fachgerechten Verlegen von Dachdichtungsmaterialien wie Bitumen - und Kunststoffbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die Flammdüse (2) eine Expansionsstrecke (7) für die Flamme besitzt, die von der Austrittsöffnung (6) der Flammdüse (2) in Richtung ihres Flammeintritts (5) beabstandet endet.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Austrittsöffnung (6) der Flammdüse (2) und dem der Austrittsöffnung (6) nahen Ende (8) der Expansionsstrecke (7) ein von Heißluft durchströmbarer Abschnitt (9) gebildet ist.
3. Brenner nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung (4) für Verbrennungsgas in die Flammdüse (2) mündet.
4. Brenner nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung (4) für Verbrennungsgas in die Expansionsstrecke (7) der Flamme mündet.
5. Brenner nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung (4) für Verbrennungsgas hinter die Expansionsstrecke (7) der Flamme in die Flammdüse (2) mündet.
6. Brenner nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung (4) für Verbrennungsgas vor der Expansionsstrecke (7) der Flamme mit der Gaszuführung (3) zusammengeführt ist.
7. Brenner nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flammdüse (2) aus hitzebeständigem Material beschaffen ist.
8. Brenner nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flammdüse (2) aus VA- Stahl besteht.
9. Brenner nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flammdüse (2) im Flammbereich eine feuerfeste Beschichtung besitzt.
10. Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung aus Keramik besteht.
11. Brenner nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flammdüse (2) geknickt ist.
12. Brenner nach mindestens einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Flammdüse gebogen ist.
13. Brenner nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flammdüse (2) mit Kühlmitteln bestückt ist.
DE29902715U 1999-02-16 1999-02-16 Brenner mit einer Flammdüse Expired - Lifetime DE29902715U1 (de)

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DE29902715U1 true DE29902715U1 (de) 1999-09-02

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20211792U1 (de) 2002-07-26 2002-10-10 Exact Flüssiggasgerätebau GmbH, 14542 Werder Heißluftgerät

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20211792U1 (de) 2002-07-26 2002-10-10 Exact Flüssiggasgerätebau GmbH, 14542 Werder Heißluftgerät

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