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DE29901803U1 - Klemmvorrichtung zum Klemmen eines Gegenstandes - Google Patents

Klemmvorrichtung zum Klemmen eines Gegenstandes

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DE29901803U1
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Germany
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clamping
clamping device
eccentric
clamping surface
base body
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DE29901803U
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English (en)
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LEONHARD HEINZ JOACHIM
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LEONHARD HEINZ JOACHIM
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/08Devices for easy attachment to any desired place, e.g. clip, clamp, magnet
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/08Arrangements for positively actuating jaws using cams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Klemmvorrichtung zum Klemmen eines Gegenstandes
Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung zum Klemmen eines Gegenstandes zwischen einer ersten Klemmfläche und einer zweiten Klemmfläche der Klemmvorrichtung .
Es sind, beispielsweise als Teil von Halterungen für Schreibtischlampen, Tischtennisnetze oder andere Gegenstände, Klemmvorrichtungen bekannt, die eine erste Klemmfläche und eine zweite Klemmfläche aufweisen, wobei die erste Klemmfläche mittels einer Schraubvorrichtung in Richtung auf die zweite Klemmfläche spannbar ist, so daß die Halterung beispielsweise an einer Tischplatte festklemmbar ist.
Ähnliche Klemmvorrichtungen sind von Schraubzwingen zum Verspannen von Gegenständen miteinander bekannt. Bei diesen Klemmvorrichtungen erfolgt das Spannen der ersten Klemmfläche in Richtung auf die zweite Klemmfläche ebenfalls mittels einer Schraubvorrichtung.
Ein Nachteil der bekannten Klemmvorrichtungen besteht darin, daß das Spannen der ersten Klemmfläche in Richtung auf die zweite Klemmfläche mittels der Schraubvorrichtung mühselig und zweitaufwendig ist, insbesondere dann, wenn bei der Spannbewegung ein großer Spannhub erforderlich ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugründe, eine Klemmvorrichtung zum Klemmen eines Gegenstandes zwischen einer ersten Klemmfläche und einer
zweiten Klemmfläche der Klemmvorrichtung anzugeben, deren Bedienung vereinfacht ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Lehre gelöst.
Der Grundgedanke der erfindungsgemäßen Lehre besteht darin, zum Spannen der ersten Klemmfläche in Richtung auf die zweite Klemmfläche eine Schnellspannvorrichtung in Form eines Exzenters vorzusehen. Mit dem Exzenter ist das Spannen der ersten Klemmfläche in Richtung auf die zweite Klemmfläche und damit das Klemmen eines Gegenstandes zwischen den Klemmflächen wesentlich vereinfacht und zeitsparender gestaltet, da zeitaufwendige Schraubbewegungen nicht mehr erforderlich sind.
Die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung ist robust im Aufbau und einfach und kostengünstig herstellbar. Sie kann zum Klemmen beliebiger Gegenstände zwischen den Klemmflächen dienen und ist damit vielfältig einsetzbar .
Bei entsprechender Ausbildung des Exzenters ist dieser selbsthemmend, so daß ein unerwünschtes Lösen der Klemmvorrichtung zuverlässig vermieden ist.
Grundsätzlich kann die zweite Klemmfläche an einem Teil gebildet sein, das relativ zu einem Grundkörper der Klemmvorrichtung verstellbar und in seiner jeweiligen Verstelllage fixierbar ist. Zweckmäßigerweise ist die zweite Klemmfläche jedoch an dem Grundkörper der Klemmvorrichtung gebildet. Durch Ausbilden der zweiten Klemmfläche, die beim Klemmen ein Widerlager bildet, an dem Grundkörper, ist der Aufbau der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung besonders stabil gestaltet.
Zweckmäßigerweise weist der Exzenter einen an einem Grundkörper der Klemmvorrichtung drehbar gelagerten Exzenterkörper auf, wobei gemäß einer Weiterbildung der Exzenterkörper im wesentlichen scheibenförmig ausgebildet ist. Derartige scheibenförmige Exzenterkörper sind stabil sowie einfach und damit kostengünstig her-
stellbar.
Der Exzenterkörper kann durch ein zentrisch gelagertes Bauteil mit nicht-kreisförmigen Umfang gebildet sein. Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht jedoch vor, daß der Exzenterkörper einen kreisförmigen Umfang aufweist und exentrisch gelagert ist. Da ein Bauteil mit kreisförmigem Umfang leichter herstellbar ist als ein Bauteil mit nicht-kreisförmigem Umfang, ist auf diese Weise die Herstellung der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung einfacher und damit kostengünstiger gestaltet.
Eine andere Ausführungsform sieht vor, daß die erste Klemmfläche durch eine Umfangsflache des Exzenterkörpers gebildet ist. Bei dieser Ausführungsform liegt der Exzenter somit an dem zu klemmenden Gegenstand an.
Eine hierzu alternative Ausführungsform sieht vor, daß die erste Klemmfläche an einem in Richtung auf die zweite Klemmfläche beweglich an dem Grundkörper gehaltenen Anlageteil gebildet ist, das mit seiner der ersten Klemmfläche abgewandten Seite an einer Umfangsflache des Exzenterkörpers anliegt, derart, daß durch Drehung des Exzenters die erste Klemmfläche in Richtung auf die zweite Klemmfläche bewegbar ist. Bei dieser Ausführungsform steht der Exzenter nicht unmittelbar, sondern über das Anlageteil mit dem zu klemmenden Gegenstand in Verbindung. Bei dieser Ausführungsform ist beispielsweise durch Austausch des Anlageteiles die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung an unterschiedliche zu klemmende Gegenstände anpaßbar, was ihre Vielseitigkeit weiter erhöht.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung sieht Einstellmittel zur Einstellung des Abstandes zwischen der ersten Klemmfläche und der zweiten Klemmfläche bei vorgegebener Drehlage des Exzenters vor. Bei dieser Ausführungsform kann das Klemmen eines Gegenstandes zwischen den Klemmenflächen beispielsweise derart erfolgen, daß zunächst die zweite Klemmfläche in Kontakt
rait dem zu klemmenden Gegenstand gebracht und daran anschließend die erste Klemmfläche mittels der Einstellmittel in Richtung auf die zweite Klemmfläche verstellt wird, bis sie auf der der zweiten Klemmfläche abgewandten Seite an dem zu klemmenden Gegenstand anliegt. Daran anschließend erfolgt das Klemmen des Gegenstandes durch Spannen der ersten Klemmfläche in Richtung auf die zweite Klemmflache mittels des Exzenters. Auf diese Weise ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in schneller und einfacher Weise an zu klemmende Gegenstände unterschiedlicher Dicke anpaßbar, ohne daß hierzu der Exzenter ausgetauscht werden muß. Auf diese Weise ist die Vielseitigkeit der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung noch weiter erhöht.
Bei der vorgenannten Ausführungsform sind zweckmäßigerweise Fixiermittel zur Fixierung des Abstandes zwischen der ersten Klemmfläche und der zweiten Klemmfläche bei vorgegebener Drehlage des Exzenters vorgesehen.
Eine andere Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsformen sieht vor, daß das Anlageteil ein erstes Teil und ein zweites Teil aufweist, daß die erste Klemmfläche an dem ersten Teil gebildet ist und daß durch die Einstellmittel das erste Teil in Richtung auf die zweite Klemmfläche in seiner Lage relativ zu dem zweiten Teil einstellbar ist. Diese Ausführungsform ist robust im Aufbau und einfach und kostengünstig herstellbar.
Bei den Ausführungsformen mit den Einstellmitteln können diese in beliebiger geeigneter Weise ausgebildet sein. Eine Ausführungsform sieht vor, daß die Einstellmittel eine Schraubvorrichtung aufweisen. Diese Ausführungsform ist besonders einfach und damit kostengünstig herstellbar. Da die Schraubvorrichtung nur dann betätigt werden muß, wenn von einem zu klemmenden Gegenstand zu einem anderen zu klemmenden Gegenstand unterschiedlicher Dicke gewechselt wird, ist die Bedie-
nung der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung durch die Schraubvorrichtung nur unwesentlich kompliziert.
Form und Größe der Klemmflächen sind entsprechend den jeweiligen Anforderungen in weiten Grenzen wählbar. Zur Anpassung an bestimmte Formen zu klemmender Gegenstände können die Klemmflächen beispielsweise profiliert oder in beliebiger Weise räumlich gekrümmt ausgebildet sein. Eine Ausführungsform sieht jedoch vor, daß die erste Klemmfläche und die zweite Klemmfläche im wesentlichen parallel zueinander sind. Diese Ausführungsform der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung ist besonders gut zum Klemmen eines Gegenstandes geeignet, der zueinander parallele Flächen aufweist, beispielsweise zum Klemmen einer Tischplatte zwischen den Klemmflächen.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Ausführungsformen mit dem Exzenterkörper sieht vor, daß dieser an seiner Umfangsflache wenigstens eine radiale Abflachung aufweist. Auf diese Weise ist der maximale Spannhub beim Spannen der ersten Klemmfläche in Richtung auf die zweite Klemmfläche vergrößert.
Die Drehung des Exzenters zum Klemmen des Gegenstandes kann in beliebiger geeigneter Weise erfolgen. Zweckmäßigerweise weist die Klemmvorrichtung einen mit dem Exzenter verbundenen Bedienhebel oder Bedienknauf zum Drehen des Exzenters auf. Auf diese Weise ist die Bedienung der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung weiter vereinfacht.
Die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung ist überall dort einsetzbar, wo ein Klemmen eines Gegenstandes zwischen den Klemmflächen erforderlich ist. Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß die Klemmvorrichtung eine Halterung für einen Gegenstand, beispielsweise einen Teil eines Sportgerätes, insbesondere ein Tischtennisnetz aufweist. Auf diese Weise ist das Festklemmen eines ersten Gegenstandes, beispielsweise des Tischtennisnetzes, an einem zweiten Gegenstand,
beispielsweise der Tischtennisplatte, vereinfacht und bequem gestaltet. In entsprechender Weise kann die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung beispielsweie eine Halterung für eine Latte einer Hochsprunganlage aufweisen, so daß das Einstellen unterschiedlicher Sprunghöhen auf der Hochsprunganlage im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen wesentlich vereinfacht ist. Die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung kann jedoch auch eine Halterung für beliebige andere Gegenstände aufweisen, beispielsweise für eine Schreibtischlampe.
Schließlich sieht eine andere Ausführungsform vor, daß die Klemmvorrichtung als Zwinge zum Verspannen von Gegenständen miteinander ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform entfällt das von Schraubzwingen bekannte Schrauben zum Verspannen der Gegenstände. Stattdessen erfolgt das Verspannen der Gegenstände in einfacher und schneller Weise durch Betätigung des Exzenters.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert, in der Ausführungsbeispiele dargestellt sind.
Es zeigt:
Fig. 1 in schematischer Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung, die eine Halterung für ein Tischtennisnetz aufweist,
Fig. 2 in schematischer Seitenansicht ein Anlageteil und einen Exzenter der Klemmvorrichtung gemäß Fig. 1, wobei der Grundkörper der Klemmvorrichtung weggelassen ist,
Fig. 3 in gleicher Darstellung wie Fig. 2 den Exzenter und das Anlageteil, wobei zur Verdeutlichung der Form des Umfanges des Exzenters die beiden Teile auseinandergezogen dargestellt sind und
Fig. 4 in schematischer Perspektivdarstellung die an einer Tischtennisplatte festgeklemmte Klemmvorrichtung gemäß den Fig. 1 bis 3.
In Fig. 1 ist eine Klemmvorrichtung 2 dargestellt, die einen Grundkörper 4 aufweist, der bei dieser Ausführungsform eine Halterung in Form eines Haltpfostens 6 für ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Tischtennisnetz aufweist. Die Klemmvorrichtung 2 dient in weiter unten näher erläuterter Weise Festklemmen des Haltepfostens 6 an einer in Fig. 1 nicht dargestellten Tischtennisplatte.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Klemmflächen 8, 10 im wesentlichen plan und parallel zueinander ausgebildet. Die Klemmflächen 8, 10 können jedoch auch in beliebiger Weise räumlich gekrümmt oder profiliert sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist die zweite Klemmfläche 10 an dem Grundkörper 4 gebildet, während die erste Klemmfläche 8 an einem Anlageteil 12 angeordnet ist, das weiter unten näher erläutert wird.
Die Klemmvorrichtung 2 weist ferner einen ebenfalls weiter unten näher erläuterten Exzenter 14 auf, der einen im wesentlichen scheibenförmigen Exzenterkörper 16 aufweist, der um eine Drehachse 18 drehbar an dem Grundkörper 4 gelagert und mittels eines Bedienhebels 20 von Hand um die Drehachse 18 drehbar ist.
In Fig. 2 sind das Anlageteil 12 und der Exzenterkörper 16, der bei diesem Ausführungsbeispiel scheibenförmig ausgebildet ist, dargestellt. Das Anlageteil weist ein erstes Teil 22 und ein zweites Teil 24 auf, wobei an dem ersten Teil 22 die erste Klemmfläche 8 gebildet ist. Das erste Teil 22 ist durch Einstellmittel in Richtung auf die zweite Klemmfläche 10 in seiner Lage relativ zu dem zweiten Teil 24 einstellbar. Die Einstellmittel sind bei diesem Ausführungsbeispiel durch eine Schraubvorrichtung gebildet, die aus einer
in dem zweiten Teil 24 gebildeten Gewindebohrung 26 und einem Schraubbolzen 2 8 besteht, mit der das erste Teil 22 in die Gewindebohrung 2 6 des zweiten Teiles 24 eingreift, derart, daß durch Schrauben des Gewindebolzens 28 in der Gewindebohrung 26 das erste Teil 22 in seiner Lage relativ zu dem zweiten Teil 24 einstellbar ist, wie dies in Figur 2 durch einen Doppelpfeil 3 0 symbolisiert ist. Die erste Klemmfläche 8 ist an einem Teller 32 an dem dem Exzenterkörper 16 abgewandten Ende des Gewindebolzens 28 gebildet.
Der Exzenterkörper 16, der bei diesem Ausführungsbeispiel im wesentlichen scheibenförmig ausgebildet ist, weist eine kreisförmigen Umfang auf und ist exzentrisch gelagert. An seiner Umfangsflache weist der Exzenterkörper 16 eine radiale Abflachung 34 auf, die zur Vergrößerung des Spannhubes des Exzenters 14 dient.
Fig. 3 zeigt zur Verdeutlichung der Abflachung 34 des Exzenterkörpers 16 den Exzenterkörper 16 und das Anlageteil 12 in auseinandergezogener Darstellung.
Das Anlageteil 12 ist in Richtung auf die zweite Klemmfläche 10 beweglich an dem Grundkörper 4 gehalten (vergl. Fig. 1). Hierzu weist der Grundkörper 4 zwei zueinander beabstandete, parallele plattenförmige Teile auf, von denen in Fig. 1 lediglich ein plattenförmiges Teil 3 6 erkennbar ist und zwischen denen der Exzenter 14 und das Anlageteil 12 aufgenommen sind. Das plattenförmige Teil 36 weist einen Schlitz 38 auf, in dem das erste Teil 22 mittels eines Bolzens 40 in Richtung des Doppelpfeiles 30 beweglich geführt ist. In der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Drehlage des Exzenters 14 liegt dieser mit seiner Abflachung 34 an einer der ersten Klemmfläche 8 abgewandten Anlagefläche 42 des Anlageteiles 12 an, so daß das Anlageteil 12 durch Drehung des Exzenters 14 in Richtung auf die zweite Klemmfläche 10 bewegbar und damit die erste Klemmfläche 8 in Richtung auf die zweite Klemmfläche 10 spannbar ist.
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Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird nachfolgend anhand von Fig. 4 erläutert: Zum Festklemmen des Haltepfostens 6 an einer Tischtennisplatte 44 wird die Klemmvorrichtung 2 zunächst mit ihrer zweiten Klemmfläche 10 auf die Oberseite 46 der Tischtennisplatte 44 aufgesetzt. Ggf. wird dann in der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Drehlage des Exzenters 14, in der der Exzenterkörper 16 mit seiner Abflachung 34 an der Anlagefläche 42 des Anlageteiles 12 anliegt, durch Schrauben des Gewindebolzens 28 in der Gewindebohrung 26 das erste Teil 22 des Anlageteiles 12 und damit die erste Klemmfläche 8 soweit in Richtung auf die zweite Klemmfläche 10 geschraubt, bis die erste Klemmfläche 8 an der Unterseite 48 der Tischtennisplatte 44 anliegt. Dieser Vorgang ist lediglich bei der erstmaligen Anpassung der Klemmvorrichtung 2 an die Dicke eines Gegenstandes, beispielsweise der Tischtennisplatte 44, erforderlich.
Zum Festklemmen der Klemmvorrichtung 2 an der Tischtennisplatte 44 wird der Bedienhebel 20 aus der in Fig. 4 in gestrichelten Linien dargestellten Postion in die in Fig. 4 in durchgezogenen Linien dargestellte Position bewegt, wodurch der Exzenterkörper 16 gedreht wird und dabei das Anlageteil 12 in Richtung auf die zweite Klemmfläche 10 bewegt. Hierdurch wird die erste Klemmfläche 8 in Richtung auf die zweite Klemmfläche gespannt und die Klemmvorrichtung 2 mit dem Haltepfosten 6 in der gewünschten Weise an der Tischtennisplatte 44 festgeklemmt. In der in Fig. 4 in durchgezogenen Linien dargestellten Lage des Bedienhebels 20 ist die Klemmvorrichtung 2 fest an der Tischtennisplatte 44 geklemmt, wobei eine unerwünschte Rückstellung des Bedienhebels 20 in die in Fig. 4 in gestrichelten Linien dargestellte Position durch eine Selbsthemmung des Exzenters 14 verhindert ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist die Klemmvorrichtung 2 mittels weniger Handgriffe an der
- 10-
Tischtennisplatte 44 festklemmbar. In entsprechender Weise erfordert auch das Abnehmen der Klemmvorrichtung 2 nur wenige Handgriffe. Die Befestigung des Haltepfostens 6 und eines weiteren in der Zeichnung nicht dargestellten Haltepfostens für ein ebenfalls nicht dargestelltes Tischtennisnetz ist damit wesentlich vereinfacht und zeitsparend gestaltet, so daß der Aufbau und Abbau der Tischtennisplatte 44 vereinfacht und zeitsparender gestaltet ist.
Aus der Zeichnung ist nicht ersichtlich und deshalb wird hier erläutert, daß die Klemmvorrichtung 2 Fixiermittel zur Fixierung des ersten Teiles 22 in seiner jeweiligen Verstellage relativ zu dem zweiten Teil 24 des Anlageteiles 12 aufweist. Diese Fixiermittel dienen dazu, eine ungewollte Schraubbewegung des Gewindebolzens 2 8 in der Gewindebohrung 26 zu verhindern. Hierzu weist das zweite Teil 24 des Anlageteiles 12 auf seiner dem Bolzen 40 abgewandten Seite eine weitere Gewindebohrung auf, die zu der Gewindebohrung 26 senkrecht verläuft und zu dieser führt. In die weitere Gewindebohrung 26 ist eine Konterschraube eingeschraubt, mittels derer der Gewindebolzen 28 in seiner jeweiligen Einschraublage in der Gewindebohrung 26 durch Klemmen fixierbar ist.

Claims (16)

Schutzansprüche
1. Klemmvorrichtung (2) zum Klemmen eines Gegenstandes (44) zwischen einer ersten Klemmfläche (8) und einer zweiten Klemmfläche (10) der Klemmvorrichtung (2), wobei zum Klemmen des Gegenstandes (44) die erste Klemmfläche (8) mittels eines Exzenters (14) in Richtung auf die zweite Klemmfläche (10) spannbar ist.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Klemmfläche (10) an einem Grundkörper (4) der Klemmvorrichtung (2) gebildet ist.
3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (14) einen an einem Grundkörper (4) der Klemmvorrichtung (2) drehbar gelagerten Exzenterkörper (16) aufweist.
4. Klemmvorrichung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterkörper (16) im wesentlichen scheibenförmig ausgebildet ist.
5. Klemmvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterkörper (16) einen kreisförmigen Umfang aufweist und exzentrisch gelagert ist.
6. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Klemmfläche (8)
durch eine Umfangsfläche des Exzenterkörpers (16) gebildet ist.
7. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Klemmfläche (8) an einem in Richtung auf die zweite Klemmfläche (10) beweglich an dem Grundkörper (4) gehaltenen Anlageteil (12) gebildet ist, das mit seiner der ersten Klemmfläche (8) abgewandten Seite an einer Umfangsfläehe des Exzenterkörpers (16) anliegt, derart, daß durch Drehung des Exzenters (14) die erste Klemmfläche (8) in Richtung auf die zweite Klemmfläche (10) bewegbar ist.
8. Klemmvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch Einstellmittel zur Einstellung des Abstandes zwischen der ersten Klemmfläche (8) und der zweiten Klemmfläche (10) bei vorgegebener Drehlage des Exzenters (14).
0
9. Klemmvorrichtung nach Anspruch 8, gekenneichnet durch Fixiermittel zur Fixierung des Abstandes zwischen der ersten Klemmfläche (8) und der zweiten Klemmfläche (10) bei vorgebener Drehlage des Exzenters (14).
10. Klemmvorichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlageteil (12) ein erstes Teil (22) und ein zweites Teil (24) aufweist, daß die erste Klemmfläche (8) an dem ersten Teil (22) gebildet ist und daß durch die Einstellmittel das erste Teil (22) in 0 Richtung auf die zweite Klemmfläche (10) in seiner Lage relativ zu dem zweiten Teil (24) einstellbar ist.
11. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel eine Schraubvorrichtung (26, 28) aufweisen.
12. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Klemmfläche (8) und die zweite Klemmfläche (10) im wesentlichen parallel zueinander sind.
13. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterkörper (16) an seiner Umfangsflache wenigstens eine radiale Abflachung (34) aufweist.
14. Klemmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen mit dem Exzenter (14) verbundenen Bedienhebel (20) oder Bedienknauf zum Drehen des Exzenters (14).
15. Klemmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (2) eine Halterung für einen Gegenstand, beispielsweise einen Teil eines Sportgerätes, insbesondere ein Tischtennisnetz, aufweist.
16. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (2) als Zwinge zum Verspannen von Gegenständen miteinander ausgebildet ist.
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