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DE29901614U1 - Elektrischer Schalter zum kontaktlosen Schalten - Google Patents

Elektrischer Schalter zum kontaktlosen Schalten

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DE29901614U1
DE29901614U1 DE29901614U DE29901614U DE29901614U1 DE 29901614 U1 DE29901614 U1 DE 29901614U1 DE 29901614 U DE29901614 U DE 29901614U DE 29901614 U DE29901614 U DE 29901614U DE 29901614 U1 DE29901614 U1 DE 29901614U1
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DE
Germany
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switching
signal generator
movement
switching arm
arm
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DE29901614U
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Leopold Kostal GmbH and Co KG
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Leopold Kostal GmbH and Co KG
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/94Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
    • H03K17/965Switches controlled by moving an element forming part of the switch
    • H03K17/97Switches controlled by moving an element forming part of the switch using a magnetic movable element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/14Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means
    • B60Q1/1446Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means controlled by mechanically actuated switches
    • B60Q1/1453Hand actuated switches
    • B60Q1/1461Multifunction switches for dimming headlights and controlling additional devices, e.g. for controlling direction indicating lights
    • B60Q1/1469Multifunction switches for dimming headlights and controlling additional devices, e.g. for controlling direction indicating lights controlled by or attached to a single lever, e.g. steering column stalk switches
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H36/00Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

Schröter & Haverkamp Patentanwälte
European Patent and Trademark Attorneys
Leopold Kostal GmbH & Co. KG
Wiesenstraße 47
D-58507 Lüdenscheid
Elektrischer Schalter zum kontaktlosen Schalten
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Schalter zum kontaktlosen Schalten mit einer magnetosensitven Schaltstellungserfassungseinrichtung zum Erfassen des gewünschten Schaltzeitpunktes umfassend einen Signalgeber und ein Signalaufnahmeelement. Insbesondere betrifft die Erfindung einen elektrischen Schalter zum kontaktlosen Schalten mit einem beweglichen Schalthebel, dem zur Erzeugung einer die einzelnen Schalterstellungen durch ein spürbares Rasten kennzeichnenden Sehalthaptik in einer Schaltkulisse geführter Schaltarm mit einer magnetosensitiven Schaltstellungserfassungseinrichtung zugeordnet ist, welche Schaltstellungserfassungseinrichtung einen an die Schaltbewegung des Schaltarms gekoppelten magnetischen Signalgeber und eine zur Bewegung des magnetischen Signalgebers ortsfest angeordnete, aus einzelnen magnetoelektrischen, an eine Auswerteeinheit angeschlossenen Wandlern bestehende Wandleranordnung umfaßt.
Ein solches elektrisches Schaltmittel ist aus der DE 298 12 227 1)1 bekannt. Ein in diesem Dokument beschriebener Schalthebel ist um eine Welle schwenkbar angelenkt, wobei die Welle den Schalthebel in einen oberen Bedienarm mit einem endseitig angeordneten Griff und einem dem Bedienarm von der Welle gegenüberliegenden Schaltarm unterteilt ist. Durch eine Bewegung des Bedienarmes wird entsprechend der Schaltarm bewegt. An dem freien Ende des Schaltarmes ist als magnetischer Signalgeber eine Dauermagnetanordnung angeordnet. Eine die Mag-
&bull; ·<
netanordnung umgebende Rasthülse bildet den unteren Abschluß des Schaltarmes. Die Rasthülse ist in einer Schaltkulisse geführt, durch die für den Benutzer spürbar eine Schalthaptik erzeugt wird. In den einzelnen Schalterstellungen ist der Schaltarm mit seiner Rasthülse verrastet gehalten. Unterhalb der Oberfläche der Führungsbahn der Schaltkulisse sind im Bereich jeder vorgesehenen Schalterstellung ein magnetoelektrischer Wandler, beispielsweise ein HaII-IC angeordnet und in die Schaltkulisse integriert. Die einzelnen Wandler sind elektrisch an eine digital arbeitende Prozessoreinheit zur Auswertung der erfaßten Schalterstellungen und zur
&iacgr;&ogr; Weiterverarbeitung der Schalterstellungssignale angeschlossen. Ist der Schaltarm des Schalthebels in einer vorbestimmten Schalterstellung, befindet sich der dieser Schalterstellung zugeordnete magnetoelektrische Wandler im Einfluß des am unteren Ende des Schaltarmes angeordneten Dauermagneten, während die übrigen Wandler nicht durch das Magnetfeld des Signalgebers beaufschlagt sind. Bei Durchführen einer Schaltbewegung, bei der der Schaltarm in der Schaltkulisse geführt ist, ist der nächste Schaltzeitpunkt dann erreicht, wenn der nächste, benachbarte Wandler im vorbestimmten Einfluß des magnetischen Signalgebers steht. Diese von der Auswerteeinheit erfaßte Stellung des Schalthebels führt dann zu einem Auslösen der dieser Schalterstellung zugeordneten Aktion.
Die Schaltkulisse eines solchen elektrischen Schalters unterliegt aufgrund der mechanischen Beanspruchung bei der Führung der Rasthülse einem Verschleiß. Ein solcher Verschleiß abrasiver Natur kann zu einer Zerstörung der Wandler führen, wenn die über den magnetoelektrischen Wandlern befindliche Materialbedeckung, die die Wandler von der Oberfläche der Führungskulisse trennt, gering ist. Nach einem abrasivem Abtragen des den Wandler von der Oberfläche der Führungskulisse trennenden Materials wird der Wandler durch die daran vorbeigeführte Rasthülse beschädigt. Auftretende Verschleißerscheinungen können jedoch auch zu einer Änderung der Lage der Schaltpunkte führen, so daß eine exakte Schaltstellungserfassung mitunter beeinträchtigt sein kann. In einem solchen Fall ist es notwendig, die Schaltkulisse zusammen mit den darin integrierten Wandlern auszutauschen. Unzweckmäßig ist dabei, daß sowohl die Schaltkulisse als auch die darin integrierten, noch funktionsfähigen magnetoelektrischen Wandler ausgetauscht und entsorgt werden müssen. Eine Entsorgung dieser Komponente ist aufgrund der integrierten Anordnung der Wandler in der Schaltkulisse nicht unproblematisch.
-3-
Unter Zugrundelegung dieses Standes der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen elektrischen Schalter dergestalt weiterzubilden, daß die aufgezeigten Nachteile vermieden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schaltarm mit zwei funktional und gegenständlich voneinander getrennten Modulen im Eingriff steht, wobei eines dieser Module die Schaltkulisse ist, in die der Schaltarm eingreift und in welcher er geführt ist, und wobei das andere &iacgr;&ogr; Modul die Schaltstellungserfassungseinrichtung mit dem durch die Bewegung des Schaltarms mitbewegten Signalgeber ist.
Bei dem erfindungsgemäßen elektrischen Schalter ist eine gegenständliche Trennung zwischen der Schaltkulisse einerseits und der Schaltstellungserfassungseinrichtung andererseits vorgesehen. Genügt die Schaltkulisse dieses Schalters nicht mehr den Anforderungen, etwa infolge eines Verschleißes, dann kann allein die Schaltkulisse ausgetauscht werden, ohne die Schaltstellungserfassungseinrichtung ersetzen oder ändern zu müssen. Die ersetzte, üblicherweise aus Kunststoff hergestellte Schaltkulisse, kann dann ohne weiteres einem Recycling zugeführt werden, da materialfremde Komponenten, insbesondere elektronische Komponenten darin nicht enthalten sind.
Der Schaltarm des erfindungsgemäßen Schalters kann beispielsweise zwei Betätigungsenden aufweisen, wobei eines der beiden Betätigungsenden dasjenige ist, welches etwa mit einer Rasthülse oder einer Rastnocke in einer Schaltkulisse geführt ist. Einem weiteren freien Betätigungsende, welches beispielsweise radial von dem Schaltarm abragend und in einem Abstand zu dem erst genannten Betätigungsende angeordnet ist, kann der magnetische Signalgeber zugeordnet sein, der entweder unmittelbar an diesem freien Betätigungsendes des Schaltarmes angeordnet ist oder dieses bildet. Ebenfalls kann, wie in einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel vorgesehen, der magnetische Signalgeber gelenkig an die Bewegung dieses weiteren Betätigungsendes, welche in einem solchen Falle beispielsweise als Betätigungsnocke ausgebildet sein kann, gekoppelt sein.
Besonders zweckmäßig ist ein solcher elektrischer Schalter, wenn als magnetischer Signalgeber eine codierte Magnetplatte vorgesehen ist, de-
-4-
ren Codierung durch mehrere parallel zueinander in Bewegungsrichtung des Signalgebers verlaufende, unterschiedlich magnetisierte Spuren gebildet ist. Diese Magnetplatte ist gelenkig an die Bewegung des Schaltarmes gekoppelt, wobei - wie in einer Ausgestaltung vorgesehen - eine dem Schaltarm zugeordnete Betätigungsnocke in eine der Magnetplatte zugeordnete Betätigungsaufnahme eingreift. Über diese Kopplung wird die rotatorische Bewegung des Schaltarmes bei einer Betätigung des Schalthebels in eine translatorische Bewegung überführt. Diese translatorische Bewegung kann in Abhängigkeit von der Ausbildung der Schaltkulisse ein
&iacgr;&ogr; oder zwei Freiheitsgrade aufweisen. Die Wandleranordnung zum Erfassen der Bewegungen der Magnetplatte sind unterhalb der Bewegungsebene der Magnetplatte zum Abtasten der unterschiedlichen Spuren der Magnetplatte angeordnet. Dabei kann zur Erzielung einer Informationsredundanz vorgesehen sein, daß die Anzahl der eingesetzten magnetoelektrisehen Wandler der Wandleranordnung größer ist als die Anzahl der abzutastenden Magnetspuren.
Der Einsatz einer solchen codierten Magnetplatte bringt nicht nur Vorteile hinsichtlich einer Funktionalität eines solchen elektrischen Schalters sondem auch bezüglich seiner Betriebssicherheit. Bei einem Einsatz eines einzelnen Magneten als Signalgeber und einer der Anzahl der Schalterstellungen entsprechenden Wandleranzahl kann der Ausfall bzw. das Nichtfunktionieren eines solchen Wandlers Systemstörungen zur Folge haben, da ein Ausfall eines Wandlers nicht ohne weiteres als solcher detektierbar ist. Das Nichterfassen einer vorgesehenen Schalterstellung kann systemseitig nämlich auch dahingehend ausgewertet werden, daß der Schaltarm aus einer zuvor erfaßten Schalterstellung weg bewegt worden ist und daß die nächste erwartete Schalterstellung noch nicht erreicht ist. Bei einer Mehrbit-Abtastung einer codierten Magnetplatte sind ausgefallene magnetoelektrische Wandler detektierbar.
Die Funktionalität dieses elektrischen Schalters ist gegenüber anderen Schaltern erhöht, da allein durch Austauschen der Schaltkulisse völlig unterschiedliche Schalter mit völlig unterschiedlichen Schaltkulissen zusammengestellt werden können, da eine Schaltpunktanpassung der Schaltstellungserfassungsvorrichtung softwaremäßig erfolgen kann. Ebenfalls kann die codierte Magnetplatte den Anforderungen unterschiedlicher Nutzer entsprechend bei ein und derselben Schaltkulisse unter-
schiedlich ausgebildet sein.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß der Schaltarm in drei Bewegungsebenen (dreidimensional) bewegbar ist. Unmittelbar an dem Schaltarm an einem Betätigungsende angeordnet ist als magnetischer Signalgeber ein Dauermagnet vorgesehen, der entsprechend der Bewegung des Schaltarmes ebenfalls dreidimensional bewegt ist. Die dem Signalgeber zugeordnete Wandleranordnung kann durch drei orthogonal zueinander ausgerichtete magnetoelektrische Wandler gebildet
&iacgr;&ogr; sein. Die einzelnen Wandler sind dabei nur soweit voneinander beabstandet, daß in jeder Schalterstellung des Schaltarmes jeder Wandler von dem Magnetfeld des Dauermagneten beaufschlagt ist. Bewegungen des Schaltarmes und somit des Signalgebers führen dazu, daß sich die Ausgangsspannungen der Wandler in Abhängigkeit von den durchgeführten Bewegungen, insbesondere von den erreichten Schalterstellungen verändern. Durch Abgleich von in einem Speichermodul hinterlegten Spannungswerten läßt sich die jeweilige Schalterstellung bestimmen. Diese analoge Schaltstellungserfassung erlaubt eine durch eine Auswerteeinheit vorgenommene Einstellung der Schaltpunkte, so daß durch diese Maßnähme alterungs- und/oder verschleißbedingten Veränderungen in der Schaltkulisse begegnet werden kann. Zur Erzielung einer Informationsredundanz kann zusätzlich zu dieser Wandleranordnung eine weitere Wandleranordnung in einer unterschiedlichen Ausrichtung zur ersten Wandleranordnung vorgesehen sein.
Ein solcher elektrischer Schalter weist eine besonders hohe Funktionalität auf, da dieser grundsätzlich zum Erfassen dreidimensionaler Schaltarmbewegungen ausgebildet ist. Allein durch den Einsatz unterschiedlicher Schaltkulissen, die auch ein- oder zweidimensional ausgebildet sein können, wird der Freiheitsgrad des Schaltarmes begrenzt. Mit einem solchen Schaltarm lassen sich daher allein durch den Einsatz unterschiedlicher Schaltkulissen verschiedenartigste Schalter herstellen.
Aus der Beschreibung der Erfindung wird deutlich, daß die magnetosensitive Schaltstellungserfassungseinrichtung benutzt wird, um aktiv eine gewünschte Aktion, etwa einen Steuerbefehl ausüben zu können. Beispielsweise läßt sich ein solcher elektrischer Schalter als Gangwahlschalter, mit dem eine elektrische Getriebeansteuerung getätigt wird. Das Kraftfahr-
zeug wird somit durch &ldquor;Shift-by-wire" getrieblich angesteuert.
Weitere Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung sind Bestandteil der übrigen Unteransprüche sowie der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:
Fig. 1: ein als Lenkstockschalter ausgebildeter elektrischer Schalter
in einer Explosionsdarstellung,
Fig. 2: einen Schnitt entlang der Linie A-B durch den Lenkstock
schalter der Figur 1 und
Fig. 3: in einer schematisierten Darstellung die Schaltstellungser-
fassungseinrichtung eines weiteren elektrischen Schalters.
Ein als Gangwahlhebel ausgebildeter Lenkstockschalter 1 umfaßt einen Schalthebel 2, an dessen äußerem Ende ein aus zwei Griffschalen 3, 4 gebildetes Griffstück angeordnet ist. Der Schalthebel 2 ist um zwei Drehzapfen 5, 5', die eine Drehachse D definieren schwenkbar angelenkt, so daß der dargestellte Schalthebel 2 einen Freiheitsgrad aufweist. Ausgehend von der Drehachse D den Griffschalen 3, 4 gegenüberliegend weist der Schalthebel 2 einen Schaltarm 6 auf, in dem ein Raststößel 7 angeordnet ist. Der Raststößel 7 ist in dem Schaltarm 6 dergestalt aufgenommen, daß dieser durch die Kraft einer Feder 8 vom Schaltarm 6 weggedrückt wird. Der Raststößel 7 greift mit seiner Spitze in eine die vorgesehenen Schalterstellungen haptisch anzeigenden Schaltkulisse 9 ein.
Der Lenkstockschalter 1 umfaßt ferner eine Schaltsteliungserfassungseinrichtung 10, die aus einer als magnetischen Signalgeber eingesetzten codierten Magnetplatte 11 und einer aus einzelnen magnetoelektrischen Wandlern W gebildeten Wandleranordnung 12 besteht. Die Wandleranordnung 12 ist auf einer Platine 13 befestigt und elektrisch kontaktiert. Der Schaltstellungserfassungseinrichtung 10 ist ferner eine Halterung 14 zur Aufnahme der Magnetplatte 11 und zur Führung derselben entsprechend der ausgeübten Bewegung des Schalthebels 2 zugeordnet. Die Halterung 14 ist oberseitig auf der Platine 13 befestigt. Gemeinsam mit der Schaltkulisse 9 ist die Platine 13 und die die Magnetplatte 11 aufnehmende
Halterung 14 in ein unteres Gehäuseteil 15 eingesetzt. Dabei greift der untere Drehzapfen 5 des Schalthebels 2 in eine entsprechende, dem unteren Gehäuseteil 15 zugeordnete Aufnahme zur Lagerung des Schalthebels 2 ein. Abgeschlossen wird der Lenkstockschalter 1 mit einem oberen Gehäuseteil 16, in dem ebenfalls eine Aufnahme 17 zur Aufnahme des oberen Drehzapfens 5 vorgesehen ist.
Die mechanische Kopplung zwischen dem Schalthebel 2 und der Magnetplatte 11 ist aus dem Schnitt der Figur 2 erkennbar. Radial zur
&iacgr;&ogr; Längserstreckung des Schaltarmes 6 mit dem darin angeordneten Raststößel 7 ist an dem Schaltarm 6 eine Betätigungsnocke 18 angeformt. Die Betätigungsnocke 18 greift in eine Betätigungsaufnahme 19 ein, die oberseitig in die Magnetplatte 11 eingebracht ist. Dabei ist der Eingriff der Betätigungsnocke 18 in die Betätigungsaufnahme 19 dergestalt vorgesehen, daß die Betätigungsnocke 18 spielfrei in Betätigungsrichtung des Schalthebels 2, in radialer Richtung zur Drehachse D des Schalthebels 7 jedoch mit Spiel eingreift.
Bei einer Betätigung des Schalthebels 2, die sich als Drehbewegung um die Drehachse D darstellt, wird der Schaltarm 6 mit seinem Raststößel 7 in der Schaltkulisse 9 geführt, wobei einem Benutzer die jeweiligen Schalterstellungen haptisch angezeigt werden. Diese rotatorische Bewegung (= Drehbewegung um die Drehachse D) wird durch das Eingreifen der Betätigungsnocke 18 in die Betätigungsaufnahme 19 der Magnetplatte 11 in eine translatorische Bewegung überführt, bei der die Magnetplatte 11 in der Halterung 14 entsprechend der Drehbewegung des Schalthebels 2 verschoben wird. Die codierte Magnetplatte 11, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel vier unterschiedlich magnetisierte Magnetspuren aufweist, wird dadurch über die Wandler W geführt, so daß Magnetisierungsunterschiede als Schaltpunkte detektiert werden können.
Figur 3 zeigt die Schaltstellungserfassungseinrichtung 20 eines weiteren elektrischen Schalters, dessen Schaltarm mit dem Bezugszeichen 21 angedeutet dargestellt ist. Radial von dem Schaltarm 21 abragend ist ein einen Magneten 22 tragendes Betätigungsende vorgesehen. Der Magnet 22 dient als magnetischer Signalgeber dem drei Wandler W1-3 zugeordnet sind. Die Wandler W1-3 sind in einer orthogonalen Anordnung zueinander angeordnet, wobei diese nur soweit voneinander und vom dem Magneten
-&bgr;
22 beabstandet sind, daß in jeder vorgesehenen Schalterstellung jeder Wandler W1-3 von dem Magnetfeld des Magneten 22 beaufschlagt ist. Ausgangsseitig sind die Wandler W1-3 an einen Multiplexer 23 angeschlossen, der wiederum einen A/D-Wandler 24 beaufschlagt. Der A/D-Wandler 24 ist an den Eingang einer Prozessoreinheit 25 angeschlossen, welcher Prozessoreinheit 25 ein Speichermodul 26 zugeordnet ist. Bewegungen des Magneten 22 ausgelöst durch Bewegungen des Schaltarmes 21 führen dazu, daß sich die Ausgangsspannungen der Wandler W1-3 in Abhängigkeit von den durchgeführten Bewegungen verändern. In dem Speichermodul 26 sind die für bestimmte Schalterstellungen charakteristischen Spannungswerte hinterlegt. Jede Schalterstellung ist somit durch eine charakteristische Spannung am Ausgang jedes Wandlers W1-3 bestimmt. Tabelle 1 zeigt in einer allgemeinen Form die unterschiedlichen, an den Ausgängen der Wandler W1-3 hinterlegten Spannungen.
Schaltstellung
S1
Tab«
Wandler W1
"11
-Me 1
Wandler W2
"21
Wandler W3
"31
S2 U12 "22 "32
S3 "13 "23 "33
* ;
s, "ii "2I "31
Bei einer Bewegung des Schaltarmes 21 und der dementsprechenden Bewegung des Magneten 22 von einer Schalterstellung in eine weitere ist somit eine eindeutige Lagebestimmung des Magneten 22 und somit der Schalterstellung durch Vergleich der erfaßten Spannungen mit den hinterlegten möglich. Sind neben den ursprünglich hinterlegten Spannungskennwerten weitere aus vorangegangenen Schalterstellungen erfaßte hinterlegt, kann eine zeitlich rekursive Filterung durchgeführt werden, so daß eine Korrektur bei einem mechanischen Verschleiß der dem Schaltarm 21 zugeordneten Schaltkulisse möglich ist. Eine manuelle Nachjustage durch alterungs- bzw. umgebungsbedingte Veränderungen oder ein Ausbruch ist daher nicht erforderlich.
-9-Zusammenstellung der Bezugszeichen
1 Lenkstockschalter
2 Schalthebel
3 Griffschale
4 Griffschale
5.51 Drehzapfen
6 Schaltarm
7 Raststößel
8 Feder
9 Schaltkulisse
10 Schaltstellungserfassungseinrichtung
11 Magnetplatte
12 Wandleranordnung
13 Platine
14 Halterung
15 Unteres Gehäuseteil
16 Oberes Gehäuseteil
17 Aufnahme
18 Betätigungsnocke
19 Betätigungsaufnahme
20 Schaltstellungserfassungseinrichtung
21 Schaltarm
22 Magnet
23 Multiplexer
24 A/D-Wandler
25 Prozessoreinheit
26 Speichermodul
D Drehachse
W Wandler
Wandler

Claims (9)

-10-Schutzansprüche
1. Elektrischer Schalter zum kontaktlosen Schalten mit einem bewegliehen Schalthebel (2), dem zur Erzeugung einer die einzelnen Schalterstellungen durch ein spürbares Rasten kennzeichnenden Schalthaptik in einer Schaltkulisse (9) geführter Schaltarm (2, 21) mit einer magnetosensitiven Schaltstellungserfassungseinrichtung (10, 20) zugeordnet ist, welche Schaltstellungserfassungseinrichtung (10, 20) einen an die Schaltbewegung des Schaltarms (2, 21) gekoppelten magnetischen Signalgeber (11, 22) und eine zur Bewegung des magnetischen Signalgebers (11, 22) ortsfest angeordnete, aus einzelnen magnetoelektrischen, an eine Auswerteeinheit (25) angeschlossenen Wandlern (W, W1-3) bestehende Wandleranordnung (12) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm (2, 21) mit zwei funktional und gegenständlich voneinander getrennten Modulen im Eingriff steht, wobei eines dieser Module die Schaltkulisse (9) ist, in die der Schaltarm (2, 21) eingreift und in welcher er geführt ist, und wobei das andere Modul die Schaltstellungserfassungseinrichtung (10, 20) mit dem durch die Bewegung des Schaltarms (2, 21) mitbewegten Signalgeber (11, 22) ist.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Signalgeber (11) gelenkig an die Bewegung des Schaltarms (2) gekoppelt ist.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Signalgeber (11) in einer Halterung (14) verschieblich gelagert ist und die Wandleranordnung (12) sich in einer Ebene unterhalb der Bewegungsebene des Signalgebers (11) befindet und die gelenkige Kopplung zwischen dem Schaltarm (2) und dem Signalgeber (11) durch das Eingreifen einer das eine freie Ende des Schaltarms (2) bildenden Betätigungsnocke (18) in eine Betätigungsaufnahme (19) des Signalgebers (11) herbeigeführt ist, so daß eine rotatorische Bewegung des Schaltarms (2) in einer translatorischen Bewegung des Signalgebers (11) resultiert.
-11 -
4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Signalgeber eine codierte Magnetplatte (11) ist, deren Codierung durch mehrere parallel zueinander in Bewegungsrichtung des Signalgebers (11) verlaufende, unterschiedlich magnetisierte Spuren gebildet ist, und die magnetoelektrischen Wandler
(W) der Wandleranordnung (12) zum Erfassen dieser Spuren angeordnet sind.
5. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß &iacgr;&ogr; der Schaltarm (21) zum Ausführen von Schaltbewegungen in drei oder mehr Bewegungsebenen bewegbar ist und der magnetische Signalgeber (22) zum Ausüben von Bewegungen in einer entsprechenden Anzahl an Bewegungsebenen an die Bewegung des Schaltarmes (21) gekoppelt ist und die einzelnen magnetosensitiven Wandler (W1-3) in Bezug auf den Signalgeber (22) dergestalt angeordnet sind, daß sich der Signalgeber (22) in jeder seiner möglichen, den Schalterstellungen entsprechenden Positionen im Erfassungsbereich von jedem Wandler (W1-3) der Wandleranordnung befindet.
6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wandler (W1-3) eine im wesentlichen orthogonale Anordnung zueinander aufweisen.
7. Schalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite magnetosensitive Wandleranordnung in einer zur ersten Wandleranordnung unterschiedlichen Anordnung vorgesehen ist.
8. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandleranordnung (12) und der magnetische Signalgeber (11) eine konstruktive Einheit bilden, die aus einem die Wandleranordnung (12) tragenden Schaltungsträger (13) und einer mit dem Schaltungsträger (13) verbundenen Halterung (14) zur Aufnahme und zur Bewegungsführung des Signalgebers (11) besteht.
9. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die aus
Wandleranordnung (12) und Signalgeber (11) bestehende kon-
struktive Einheit mit der Schaltkulisse (9) gemeinsam in einem Gehäuse (15, 16) aufgenommen ist.
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