DE29900193U1 - Fahrzeug zum Reinigen eines Flutsaums - Google Patents
Fahrzeug zum Reinigen eines FlutsaumsInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
BOEHMERT & BOEHMERT
ANWALTSSOZIFTÄT
Deutsches Patentamt und Markenamt Zweibrückenstr.
80297 München DR.-ING. KARL BOEHMERT.pa (IB99.197J)
D IPL-INa ALBERT BOEHMERT. PA (I5O2-1WJI
WILHELM J. H. STAHLBERC, RA. D™™
DR.-ING. WALTER HOORMANN. PA". Brtm
DIPL-PHYS, DR. HEINZ GODDAR. PA·. Ma«*™
DR.-ING. ROLAND LIESEGANG. PAV Matche»
WOLF-DIETER KUNTZE. HA. t-™>. Aäcua.
DIPL-PHYS. ROBERTMuNZHVBER. »&lgr; (19JJ-IP
DR. LUDWIG KOUICER. RA. Bre™
DR. (CHEM.) ANDREAS WINKLER, &Rgr;&Lgr;-. Barn
MICHAELA HtJTH-DIERIG. Ra. Mfecher.
DIPL-PHYS. DR. MARION TONHAj(DT. PA-. Do
DR. ANDREAS EBERT-WE[DENFFXt KR. RA. Urn
DIPL-ING. EVA LDiSEGANG. PA'. &Mm
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DIPL-INa DR. JAN TÖNNIES. PA. RA. KU
DIPUJWYS. CHRISTIAN BIEHL. PA-. KW
DIPU-PHYS. DR. DOROTHEE WEBER-BRULS. PA-. F™kl«n
■Uarf DR.-ING. MATTHIAS PHILIPP. PA·. Bn.
»~ DIPU-PHYS. DR. STEFAN SCHOHE. PA-. LcVl
MARTIN WDlTZ, RA. Bm
DR. DETMAIl SCHÄFER. BA. B™,
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DIPU-PHYS. DR.-ING. UWE MANASSE.PA. B™™
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Neuanmeldung
Unser Zeichen Our ref.
F 5069 Kiel,
07. JAN. 1998
Heino Freyer und Christian Möller, Weesbydamm 3A, 24994 Weesby
Fahrzeug zum Reinigen eines Flutsaums
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug zum Reinigen eines Flutsaums.
Der Flutsaum ist insbesondere an der deutschen Westküste in großen Abschnitten auf immergrünem Bewuchs im Bereich
eines Deiches; er kann jedoch auch an einem Strand auf Sand verlaufen.
1966
Niemannsweg 133 ■ D-24105 Kiel · Telephon ((M 31) 8 40 75 · Telefax (04 31) 8 40 77
e-mail: Postmaster@Boehmert.BoehmeHde
Bei beiden Möglichkeiten ist man bestrebt, von der See angespülten, schädlichen oder nicht verrottenden, teilweise
aus Abfallstoffen bestehende Treibselbestandteile zu sammeln und ordnungsgemäß zu recyclen bzw. einer
Mülldeponie zuzuführen.
Andererseits kann natürliches Treibsei, wie Seegras, kleine Holzstücke oder dergleichen am Ort verbleiben, ja
meist ist dies sogar erwünscht, damit sich weitere Pflanzen ansiedeln können bzw. Tiere eine natürliche Lebensumgebung
erhalten.
Allerdings ist es unter heutigen Personalkosten nicht mehr zuzumuten, daß am Strand entlang patroullierendes
Personal das Treibsei durchsucht, und ggf. Müll an Sammelorte verbringt. Die Aufgabe des Reinigens des Flutsaums
soll nach Möglichkeit unter Einsatz von Technik vereinfacht und erleichtert werden.
Erfindungsgemäß wird dies durch ein Fahrzeug mit den
Merkmalen des Hauptanspruches gelöst. Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung wieder.
Insbesondere ist vorteilhaft, daß durch ein Fahrzeug mit einer Pick-up-Einheit oder einer anderen Sammeleinrichtung
das Treibsei auf ein Förderband verbracht und auf einer Arbeitsplattform, die sich auf dem Fahrzeug befindet,
in eine zum Sortieren durch Personen oder ggf. auch Maschinen vorteilhafte Position gebracht wird; organisches
und natürliches Material von dem zu sammelnden Abfall getrennt wird und sodann das organische und natürliche
Material (wie z.B. Sand, Stein oder dergleichen) wieder vor Ort oder auf einen Anhänger ausgefördert
wird.
& BpEHMBRT*;
Dadurch, daß ein Verteiler, z.B. ein Zetter das Aufsammelgut
in einem breiten Pick-up nach einer Zusammenführung von der Seite wieder auseinanderzieht und auflockert,
kann durch leichten Zugriff auf dem Förderband ein auszusortierendes Teil aus dem u. U. zuvor ineinander
verkneulten Treibsei entnommen oder in entsprechende Sammelbehälter überführt werden.
Dadurch, daß gleichzeitig die Zinken lose auf dem Zetter angeordnet sind, können auch längliche Holzteile ohne
Probleme auf das Förderband gefördert werden. Durch eine weiter vorgesehene Fallstufe zwischen zwei Abschnitten
des Förderbands kann eine weitere Vereinzelung und insbesondere auch ein Wenden des Fördergutes stattfinden,
die es ermöglicht, die andere Seite zu betrachten und eventuell eine Aussonderung aufgrund der Eigenschaften
der Rückseite vorzunehmen. Alternativ kann statt einer Fallstufe auch eine Wendetrommel oder etwas ähnliches
vorgesehen werden.
Anschließend wird das nicht aussortierte Material in Vorpreßwalzen gebracht und anschließend einem Schlegelhäcksler
zugeführt, wobei vorteilhaft ist, daß Schlegelhäcksler unempfindlich gegen Fremdkörper, wie Steine
oder dergleichen sind. Der Natur wird also alles organisches oder natürliches Material wieder zugeführt, so daß
sich keine Defizite im natürlichen Kreislauf ergeben.
Neben dem Förderband angeordnete Sammelbehälter können separat entnommen werden und ggf. können an Sammelpunkten
volle Behälter gegen leere Behälter getauscht werden. Die Breite des Fahrzeugs, die die übliche Straßentransportbreit
nicht übersteigen braucht, erlaubt es, meist den gesamten Flutsaum mit einem Überfahrvorgang zu
bearbeiten. Gegebenenfalls kann jedoch durch Hin- und Rückfahren die bearbeitete Breite verdoppelt werden.
Gleichzeitig wird durch einen Wetterschutz, der hinter einer festen Fahrerkabine des Fahrzeuges unter einem
vorhandenen Dachabschnitt durch die Seitenwände aus PVC-Plane mit eingearbeiteten Scheiben gebildet ist, ein
auch bei schlechtem Wetter wirksamer Wetterschutz für Sortierpersonal gewährt.
Für den Fall, daß z. B. auf einem Badestrand das organische Material nicht wieder sofort zurückgeführt werden
soll, kann unterhalb eines am hinteren Fahrzeugabschnitt angeordnetem Auswurfbogens ein Anhänger befestigt werden,
um ggf. die ausgeförderte Materie vom Strand abzufahren. Damit kann das Fahrzeug sogar zum Sammeln von
groben Steinen auf einem feinsandigen Badestrand eingesetzt werden.
Die zwischen den beiden Vorderrädern erhöht angebrachte Kabine ermöglicht es dem Fahrer, vor den Pick-up zu
schauen, um dem Flutsaumverlauf gut zu folgen. Gleichzeitig kann er die Räder im Blick behalten, um ggf.
schwierige Konturen im Terrain zu treffen, beispielsweise also Bohlenbrücken über Priele oder dergleichen ohne
Probleme befahren zu können.
Als Fahrwerk werden Breitreifen (Terrareifen) mit nicht zu hohen Stollen vorgeschlagen, um die Grasnabe, insbesondere
im Deichbereich, nicht zu schädigen, für besondere Böden kann jedoch auch ein Raupenfahrwerk mit Gummikette
zum Einsatz kommen.
Um eine möglichst breite Aufnahme zu ermöglichen und gleichzeitig auf einem schmalen Förderband zu sortieren,
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wird vorgeschlagen, eine Förderwalze mit Schneckenzusammenführung
den dicken, vorauslaufenden Zinken des Pickups nachzuschalten. Eine hierdurch hervorgerufene Komprimierung
wird durch den Zetter wieder aufgehoben.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
anhand der beigefügten Zeichnung. Dabei zeigt:
Fig. 1 das erfindungsgemäße Fahrzeug in Seitenansicht,
und
Fig. 2 das erfindungsgemäße Fahrzeug in Draufsicht.
Das in der Fig. 1 dargestellte Fahrzeug wird mit einer erhöhten Fahrerkabine 10 oberhalb von vorderen Reifen
12, einer mittigen Arbeitsplattform 14 und oberhalb im Radius verringerter hinterer Reifen angeordneter Hächsel
18 und Auswurf 20 - Einrichtungen versehen. Ein im vorderen Bereich vorgesehene Aufsammeleinrichtung, wie z.B.
ein Pick-up 22 besteht aus einer Reihe von nach vorne im wesentlichen horizontal gerichteten Zinken 24, einer
Schneckenzusaitimenführung 26, an die sich eine Förderwalze 28 im mittleren Bereich anschließt, die das Aufsammelgut
an einem Zetter 30 weitergibt.
Zur Unterstützung des Pick-ups können Räder 32 vorgesehen werden, im wesentlichen so weit bodenseitig erstrecken,
wie die beweglichen Zinken 34 des Pick-ups reichen. Oberhalb des auf das Förderband 3 6 fördernden
Zetters ist eine Abdeckung 38 vorgesehen, die den zu hohen Auswurf begrenzt. Das gesamte Pick up ist über eine
Hydraulik, die vorteilhafterweise mit Bio-Öl betrieben wird, anhebbar.
Das Förderband wird sich im Inneren des Fahrzeuges oberhalb der Arbeitsplatte bis in Arbeitshöhe leicht schräg
bis zu einem mittigen Bereich erstrecken, von wo eine Fallstufe auf einen tiefer angeordneten zweiten Abschnitt
42 führt, der vorteilhafterweise ebenfalls als Förderband ausgebildet ist, um das nun durchsortierte
Material einem Häcksler 18 zuzuführen. Vorteilhafterweise wird ein Schlegelhäcksler verwandt, der unempfindlich
gegen Fremdkörper, wie z.B. Steine ist. Zur Beförderung der Häckselwirkung wird vorher eine Vorpressung zwischen
Vorpresswalzen 44 vorgenommen. Der Schlegelhäcksler wird gleichzeitig das Auswurfgut durch den Auswurfbogen 2 0
nach hinten ausfördern, wobei am Ende des Auswurfbogens ein beweglicher Abschnitt 46 vorhanden ist, um die Auswurfrichtung
ggf. nach unten zu beeinflussen, um in einem gezogenem Anhänger zu fördern.
Zum Ziehen eines Anhängers ist eine Anhängerkupplung 48 unterhalt des Häckslers angeordnet, wie in der Darstellung
zu erkennen ist.
In der Draufsicht sind schließlich die Sammelbehälter 50, die im Bereich der Trittflächen angeordnet ist, zu
erkennen. Auf den Trittflächen kann Bedienpersonal während des Sortierens von Plastikmaterial und anderen unerwünschten
Dingen aus dem Treibsei stehen, um in optimaler Arbeitshöhe, ohne sich Bücken zu müssen, die
Treibselteile zu greifen, die in die Aussammelbehälter 50 zu befördern sind.
Bei schönem Wetter wird lediglich ein Dach 54 Verwendung finden, während bei schlechtem Wetter Wetterschutzplanen
·· &Ggr;&eegr; _
56 mit eingearbeiteten Fensterflächen 58 seitlich das
Fahrzeuginnere wind- und regendicht abschließen.
Mit Bezugszeichen 60 schließlich ist die Motorgetriebeeinheit des Fahrzeuges dargestellt, wobei ein Automatikgetriebe
vorgesehen werden soll, das mit drei Fahrstufen in den Bereichen 0-5 km, 0-12 km, 0 - 20 km
für eine langsame Bewegung des Fahrzeuges sorgt. Die Kabine des Fahrers wird vorteilhafterweise rundum mit festen
Fenstern versehen, so daß er gute Rundum-Sicht hat. Wenigstens diese Kabine sollte zudem beheizbar sein.
Claims (8)
1. Fahrzeug zum Reinigen eines Flutsaums,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
eine im vorderen Bereich angeordnete Pick-up-Einheit (22)
- ein Förderband (36, 42), das in den Bereich einer Arbeitsplattform im mittleren Bereich des Fahrzeuges
führt,
Sammelbehälter für zu sammelndes Gut, und
eine Ausvmrfeinrichtung für am Ort zu verbleibendes Gut.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schlegelhäcksler (18) zur Zerkleinerung des auszuwerfenden
Gutes.
3. Fahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine durch einen Vertikalversatz
von zwei Förderbandabschnitten (36, 42) gebildete Fallstufe zur Wendung des Materials.
4. Fahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Pick-up (22), in dem sich an
einer Reihe von Zinken eine Schneckenzusammenfuhrung (26) und eine Förderwalze (28) und ein Zetter (30) anschließen.
5. Fahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pick-up-Einheit mit
Tasträdern (32) versehen ist.
6. Fahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch auswechselbare Sammelbehälter (50)
im Bereich von neben dem Förderband angeordnete Trittflächen (52) .
7. Fahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Wendetrommel zwischen zwei
Abschnitten (36, 42) des Förderbands.
8. Fahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Fallstufe zwischen einem höher
endenden ersten Abschnitten (3 6) und einem niedriger beginnenden zweiten Abschnitt (42) des Förderbands.
Priority Applications (2)
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Country Status (1)
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Cited By (1)
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1999
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2000
- 2000-01-06 DE DE10000154A patent/DE10000154A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990527 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20020613 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20050802 |