DE29900579U1 - Klemmhalterung - Google Patents
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Description
Bremen, den
15. Januar 1999
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European Patent Attorneys
Dipl.-Ing. Günther Eisenführ
Dipl.-Ing. Dieter K. Speiser
Dr.-Ing. Werner W. Rabus
Dipl.-Ing. Jürgen Brügge
Dipl.-Ing. Jürgen Klinghardt
Dipl.-Ing. Klaus G. Göken
Jochen Ehlers
Patentanwalt
Dipl.-Ing. Mark Andres
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Rechtsanwälte
Ulrich H. Sander
Sabine Richter
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Anmelder/Inhaber: Sennheiser electronic GmbH & Co. KG
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Patentanwalt Dipl.-Phys. Frank Meier
Rechtsanwälte Christian Spintig Rainer Böhm
München
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Berlin
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Alicante
European Trademark Attorney Dipl.-Ing. Jürgen Klinghardt
Sennheiser electronic GmbH & Co. KG
Am Labor 1, 30900 Wedemark
Am Labor 1, 30900 Wedemark
Klemmhalterung
Die Erfindung betrifft eine Klemmhalterung mit einer Anordnung eines ersten und
zweiten Schenkels, die derartig ausgebildet sind, daß sie aufeinander zubewegbar
sind; mit Stellmitteln, die auf wenigstens einen der Schenkel einwirken und mittels
deren Aktivierung die Schenkel zur Fixierung von Gegenständen aufeinander zubewegt werden können.
Klemmhalterungen der vorstehenden Art sind bekannt. Mit ihnen klemmt man z.B.
Mikrophonarme von Instrumentenmikrophonen an Musikinstrumente. Sie sind beispielsweise als Halteclip ausgebildet, bei dem das Stellmittel eine material- und
fertigungsbedingte definierte Federsteifigkeit (Vorspannung) aufweist, durch diedie
Schenkel aneinandergepreßt werden. Nachteilig bei den bekannten Klemmhalterungen
ist, daß der Querschnitt des zu klemmenden Materials fest vorgegeben
ist. Ferner besteht bei einer Fehlbedienung die Gefahr der mechanischen Beschädigung
beim Einrasten von Teilen mit empfindlichen Oberflächen. Axiale Verschiebbarkeit
und Verdrehung des zu klemmenden Gegenstandes sind nur im reibschlüssigen Klemmzustand möglich, wodurch der mechanische Verschleiß erhöht
ist.
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Es sind ferner als Halteclip ausgebildete Klemmhalterungen bekannt, in deren
Schenkeln sich Bohrungen befinden. Eine erste Bohrung in einem der beiden Schenkel weist ein Gewinde auf. Der Durchmesser einer zweiten Bohrung in dem
anderen der beiden Schenkel ist etwas größer als derjenige der ersten Bohrung. Als
Stellmittel einer derartigen bekannten Klemmhalterung dient eine Stellschraube mit
durchgehendem Gewinde, die im Eingriff mit dem Gewinde der ersten Bohrung steht. Die Führung der Stellschraube durch die zweite Bohrung ist mit leichtem Spiel
versehen. Ein Kopf der Stellschraube liegt an der Außenseite jenes Schenkels der
Klemmhalterung an, der mit der zweiten Bohrung versehen ist.
Eine Klemmhalterung der bekannten Art wird aus einer geöffneten in eine
geschlossene Position überführt, indem die Stellschraube angezogen wird. Ein Eindrehen der Stellschraube bewirkt, daß der mit der zweiten Bohrung versehene
Schenkel vom Kopf der Schraube mitgenommen und in Schlußstellung gebracht wird. Ein zwischen den Schenkeln angeordneter zu klemmender Gegenstand wird
beim Anziehen der Stellschraube kraftschlüssig mitder Klemmhalterung verbunden.
Ein in der bekannten Klemmhalterung eingespannter Gegenstand wird aus der
Klemmhalterung gelöst, indem die Stellschraube herausgedreht wird. Die Beweglichkeit des mit der zweiten Bohrung versehenen Schenkels im Zwischenraum
zwischen dem Kopf der Stellschraube und einer Anlageposition an dem Schenkel mit der ersten Bohrung vergrößert sich entsprechend der lösenden Drehbewegung.
Sofern eine Öffnung der Klemmhalterung vorgenommen ist, läßt sich der zwischen
den Schenkeln angeordnete Gegenstand der Klemmhalterung entnehmen.
In der Praxis kommt es vor, daß ein zwischen den Schenkeln einer bekannten
Klemmhalterung eingespannter Gegenstand beispielsweise mit den Schenkeln verhaftet. Ein Lösen der Stellschraube einer Klemmhalterung, die einen derartig
eingespannten Gegenstand aufnimmt, führt dann nicht zu einer Beweglichkeit des mit der zweiten Bohrung versehenen Schenkels. Ein Benutzer kann in dieser
Situation vermuten, er habe die Stellschraube noch nicht weit genug herausgedreht,
um eine Lösung des Gegenstandes zu bewirken. Ein weiteres Herausdrehen der Stellschraube aus der ersten Bohrung führt jedoch dazu, daß diese in der Klemmhalterung
keinen Halt mehr findet, sich von der Klemmhalterung löst und beispielsweise zu Boden fällt, wo sie verloren gehen kann.
Es besteht ferner die Gefahr, daß etwa ein in Eile befindlicher Benutzer der
«i
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Klemmhalterung eine Öffnung der Schenkel durch Drehen an der Stellschraube nicht
in dem gebotenen Maße vornimmt, so daß der zwischen die Schenkel einzulegende oder aus der Halterung zu entfernende Gegenstand durch zu unsanften Kontakt mit
den Schenkeln an seiner Oberfläche Schaden erleidet. Durch häufigen Gebrauch der
bekannten Klemmhalterung zum Einklemmen eines Gegenstands, der insbesondere mit einer empfindlichen Oberfläche versehen ist, erleidet die Oberfläche des
Gegenstandes Schaden wie Zerkratzen und/oder Verformen.
Die Gefahr eines Verformens eines in einer bekannten Klemmhalterung aufgenommenen
Gegenstandes ergibt sich zusätzlich aus dem Umstand, daß ein Benutzer die Stellschraube so fest anzieht, daß der Gegenstand zwischen den Schenkeln
beispielsweise eingedrückt wird.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Klemmhalterungen besteht darin, daß der in
einer derartigen Klemmhalterung aufzunehmende Gegenstand nur unter Schwierigkeiten
exakt zu positionieren ist, da die Schenkel der Klemmhalterung in einer Öffnungsstellung den Gegenstand nicht halten, so daß der Gegenstand bei Einlegen
zwischen die Schenkel praktisch frei zwischen den Schenkeln beweglich ist. Das Anziehen der Stellschraube bewirkt einen festen Einschluß des Gegenstandes
zwischen den Schenkeln, so daß ein leichtes Verrücken oder Verdrehen des Gegenstandes zwischen den Schenkeln nicht vorgenommen werden kann, da dieser
kraftschlüssig mit den Schenkeln verbunden ist.
Der Erfindung liegt die~Aufgabe zugrunde, eine möglichst, positioniergenaue,
verschleißarme und die Beschädigung einer empfindlichen Oberfläche des zu klemmenden Gegenstandes vermeidende Klemmhalterung zu schaffen, deren
Stellmittel ein leichtes Öffnen der Klemmhalterung ermöglicht, wobei das Stellmittel
an der Klemmhalterung sicher befestigt ist.
Diese Aufgabe wird bei der Klemmhalterung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
durch die Ausbildung von Mitteln gelöst, die die Fixierwirkung aufheben und die Stellmittel an der Klemmhalterung halten.
Mit der Erfindung wird eine Klemmhalterung verwirklicht, bei der das Stellmittel
grundsätzlich an der Klemmhalterung befestigt ist. Insbesondere schont die erfindungsgemäße Klemmhalterung die Oberfläche eines zwischen den Schenkeln
aufzunehmenden Gegenstandes, so daß ein mechanischer Verschleiß minimiert ist. Ein zusätzlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Klemmhalterung besteht in einem
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gegenüber bekannten Klemmhalterungen erweiterteten Maßan Benutzerfreundlichkeit
und Bedienbarkeit.
Das Mittel zur Aufhebung der Klemmenfixierung besteht, sofern es sich bei dem
Stellmittel um eine Stellschraube handelt, in einem Freistich, mit dem die Stellschraube versehen ist. Eine Axialkraft der Stellschraube bestimmt im
wesentlichen eine Anpreßkraft der Schenkel gegen den zu klemmenden Gegenstand. Die Stellschraube steht mit wenigstens einem Gewinde der Klemmhalterung
im Eingriff, so daß sie mit einem der beiden Schenkel der Klemmhalterung verbunden ist. Entweder befindet sich das Gewinde in einer der beiden Bohrungen
oder es ist eine Mutter an einem der Schenkel beispielsweise in einer eigens dazu
vorgesehenen Ausnehmung an einer Außenseite des Schenkels aufgenommen. Eine derartige Anordnung ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Schenkel der
Klemmhalterung aus Kunststoff gefertigt sind, dessen Eigenschaften ihn für ein Gewinde nicht in demselben Maße eignen wie Metall. Der Abschnitt des Freistichs
ist größer als das Gewinde, so daß dieses bei einem bestimmten Grenzöffnungswinkel
der Schenkel vollständig vom Freistich überdeckt, die Gewindefunktion unwirksam und die Anpreßkraft minimiert ist. Denn die Stellschraube ist über die
Längendifferenz zwischen Freistich und Dicke des Innengewindes frei verschiebbar
und kann keine axialen Kräfte mehr aufbringen.
Die beiden Schenkel der Klemmhalterung sind vorzugsweise an einem Ende federnd
miteinander verbunden. Die Verbindung hat zum Vorteil, daß die Ausrichtung der Schenkel zueinander bis auf einen Öffnungswinkel vorgegeben ist und auf diese
Weise die Handhabung der Klemmhalterung einem Benutzer leichter fällt. Eine Eigenfederkraft bewirkt vorteilhafterweise auch bei einer Öffnungsstellung der
Schenkel eine leichte Anpresskraft gegen die Oberfläche des zu klemmenden Gegenstandes, so daß der zu klemmende Gegenstand einen gewissen Halt erfährt,
wenn die Feststellschraube noch nicht angezogen ist. Ein Benutzer hat die Möglichkeit, die Positionierung des einzuklemmenden Gegenstandes zwischen den
leicht andrückenden Schenkeln vorzunehmen. Nach Abschluß der Positionierung des Gegenstandes zwischen den Schenkeln schließt der Benutzer die Klemmhalterung
fest, indem er die Stellschraube anzieht.
Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Klemmhalterung ist zur Auf nähme
eines Mikrophonarms vorgesehen, das beispielsweise speziell für die Verwendung mit Musikinstrumenten geeignet ist. Bevorzugt entspricht die Formgebung der
Schenkel in dem zur Aufnahme eines Mikrophons bestimmten Abschnitt der Form
des Mikrophonarms komplementär. Bei Erreichen eines bestimmten Grenzöff nungswinkels
der Schenkel der Klemmhalterung rastet der einzuklemmende Mikrophonarm zwischen denselben ein und liegt form- und reibschlüssig an ihren Innenseiten.
Dies hat zum Vorteil, daß die Andruckkraft der Schenkel gleichmäßig auf die anliegenden Oberflächen des Mikrophons einwirkt, so daß beispielsweise die Gefahr
eines Verkratzens der leicht verschleißbaren Oberfläche des Mikrophonarms oder eines Mikrophonarmüberzugs minimiert ist.
Die Klemmhalterung ist mit einer Vorrichtung versehen, die der Befestigung der
Klemmhalterung an einem vom Benutzer bestimmten Gegenstand wie etwa einem Musikinstrument dient. Vorzugsweise ist die Klemmhalterung mit der Befestigungsvorrichtung
variabel verbunden, so daß eine Ausrichtung des eingeklemmten Gegenstandes, beispielsweise eines Mikrophons bezüglich einer Klangquelle,
eingestellt werden kann.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche
gekennzeichnet.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 einen seitlichen Querschnitt durch eine erste Klemmhalte
rung;
Figur 2 eine Ansicht einer zweiten Klemmhalterung;
Figur 3 eine Seitenansicht der zweiten Klemmhalterung;
Figur 4 eine Ansicht einer Befestigungseinrichtung der zweiten
Klemmhalterung.
Zwei Schenkel 10, 20 einer ersten Klemmhalterung (Figur 1) sind im wesentlichen
V-förmig angeordnet und an einem Ende 15 derart miteinander verbunden, daß sie
Abschnitte ein und desselben Bauteils der Klemmhalterung darstellen. Die Schenkel
10, 20 befinden sich in einer leicht geöffneten Stelllung zueinander, so daß ein
Öffnungswinkel 60 bestimmt ist.
An den Schenkel 10, 20 ist ein Blockelement 50 angeordnet. Das Blockelement
weist eine senkrecht zur Winkelhalbierenden 70 des Öffnungswinkels 60 verlaufende Bohrung 80 auf. Ferner weist es eine der Außenseite eines Schenkels
anliegende Ausnehmung auf, in die eine Vierkantmutter 90 eingelegt ist.
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Die Bohrungen 80 nehmen eine Stellschraube 100 auf, deren Kopf 30 eine zur
manuellen Bedienung hinreichende Größe und Griffigkeit aufweist. Der Kopf 30 der
Stellschraube ist auf der der Vierkantmutter 90 gegenüberliegenden Seite der Klemmhalterung angeordnet. Wenn die Stellschraube 100 im Uhrzeigersinn, d.h. in
Schlußrichtung, gedreht wird, nimmt der Kopf 30 den nächstliegenden Schenkel 20 mit, bis eine Schlußstellung erreicht ist. Die Schenkel 10, 20 sind im Bereich der
Öffnung entsprechend einem zur Aufnahme vorgesehenen Gegenstand 110
geformt, so daß der Gegenstand 110 zwischen den Schenkeln 10, 20 mit einer
gleichmäßig über die in Berührung stehende Oberfläche des Gegenstandes haltenden Andruckkraft aufgenommen wird. Das Gewinde der Stellschraube weist
einen Freistich 40 auf, dessen Ausdehnung in Längsrichtung größer ist als die Dicke
der Metallscheibe 90. Wenn die Schraube 100 durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn
zur Öffnung aus dem Gewinde der Metallscheibe 90 gelöst wird, so tritt eine erste Lösung auf, wenn der Bereich des Freistichs 40 sich in der Bohrung in der
Metallscheibe 90 befindet. In dieser Stellung der Stellschraube 100 ist für die
Schenkel 10, 20 genug Raum, um durch den Benutzer aus einer bevorzugten Stellung in eine weiter geöffnete Stellung" überführt zu werden, denn die Stellschraube
100 greift nicht in ein Gewinde ein und hält darin lose, so daß der Schenkel 20 beweglich ist. Der zum Kopf 30 der Stellschraube 100 den größten
Abstand aufweisende Gewindeabschnitt 120 der Stellschraube 100 verhindert
jedoch, daß ohne ein weiteres gezieltes Drehen an der Stellschraube 100 diese
vollständig aus der Metallscheibe 90 bzw. der Bohrung 80 des an der Klemmhalterung
angeordneten Blockes 50 gelöst werden kann. Auf diese Weise ist die Stellschraube 100 gegen ein unerwartetes bzw. ungewolltes Lösen aus der
Klemmhalterung gesichert.
Die in den Figuren 2 und 3 gezeigte Klemmhalterung ist mit einer Befestigungseinrichtung
zum Anklemmen der Klemmhalterung an einem flachen Körper versehen, die als einstückiges Kunststoffteil ausgebildet ist. An einen im wesentlichen zylindrischen
Körper 120 des Kunststoffteils sind drei im Wechsel leicht gegen eine
Mittelebene gekrümmte Griffinger 210,220,230 ähnlich dem Zeigefinger, Daumen
und Mittelfinger an einer Hand, nebeneinander federnd angeformt, wobei der dem Daumen entsprechende Griffinger 220 etwas kürzer ausgebildet ist als die dem
Zeigefinger und Mittelfinger entsprechenden Griffinger 210, 230. Die freien Enden
der Griffinger 210, 220, 230 weisen an einer Innenseite je zwei leichte Wölbungen
240 auf. Zum Schutz gegen Verkratzen des Gegenstandes sind die freien Enden mit einer Gummihaut 250 überzogen. An eine Innenseite der Griffinger 210, 220, 230
ist auf halber Länge jeweils ein Druckwulst 215, 225, 235 angeformt, der mit einer
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Rasterung versehen ist.
Die Griffinger 210,220, 230 eignen sich insbesondere zum Griff an der Kante eines
flachen Körpers, beispielsweise am Horn einer Tuba, oder zum Umfassen eines Stabes. Indem Zeigefinger, Daumen und Mittelfinger eines Benutzers je einen
Druckwulst 215, 225, 235 gegen die Mittelebene drücken, entfernen sich die Enden der Griffinger 210, 220, 230 aus der Mittelebene, so daß die Befestigungseinrichtung
beispielsweise auf die Kante des flachen Körpers schiebbar ist. Ein Loslassen der Befestigungseinrichtung hat zur Folge, daß diese den flachen Körper
zwischen den Griffingern 210, 220, 230 hält.
An den zylindrischen Körper 120 der Befestigungseinrichtung ist ein Ansatz 1 25 als
Verlängerung des zylindrischen Körpers 120 angeformt, dessen Oberfläche mit einer
Längsrasterung 130 versehen ist (Figur 4). In eine Ausnehmung im zylindrischen
Körper 120 ist eine Vierkantmutter 90 eingesetzt. Der der Befestigungseinrichtung
anliegende Schenkel 10 der Klemmhalterung ist mit seiner Bohrung auf den Ansatz
125 drehbar aufgeklemmt. Ein Rastprofil in der Schenkelbohrung (nicht dargestellt)
steht im Eingriff mit der Rasterung des Stiftes, so daß der Schenkel 10 bzw. die
Klemmhalterung schrittweise um die Achse des zylindrischen Körpers 120 drehbar
ist. Der Ansatz 125 und der zylindrische Körper 120 weisen eine zentrale Bohrung
135 auf, die die das Gewinde 100 der Stellschraube 100, 30 aufnimmt. Wenn die
Stellschraube 100, 30 angezogen ist, wird die Klemmhalterung geschlossen und
fest gegen die Seite des zylindrischen Körpers 120 auf den Ansatz 125 der Befestigungseinrichtung
gepresst, so daß sie nicht verdreht werden kann. Auf diese Weise erfüllt die Stellschraube 30, 100 eine Doppelfunktion, weil sie nicht nur den
Gegenstand zwischen den Schenkeln 10, 20 einklemmt, sondern auch die Ausrichtung der Klemmhalterung arretiert.
Claims (7)
1. Klemmhalterung mit einer Anordnung eines ersten Schenkels (10) und
zweiten Schenkels (20), die derartig ausgebildet sind, daß sie aufeinander zubewegbar sind;
mit Stellmitteln (90, 100), die auf wenigstens einen der Schenkel (10, 20) einwirken
und mittels deren Aktivierung die Schenkel (10, 20) zur Fixierung von
Gegenständen (110) aufeinander zubewegt werden können, wobei Mittel
ausgebildet sind, die die Fixierwirkung aufheben und die Stellmittel (90,100) an der
Klemmhalterung halten.
2. Klemmhalterung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Aufhebung der Fixierung aus einer ein
Außengewinde aufweisenden Stellschraube (100) mit einem Freistich (40) besteht,
und daß die Stellschraube (100) mit wenigstens einem Gewinde der Klemmhalterung im Eingriff steht, wobei das Gewinde in einem der beiden Schenkel (10,
20) oder in einem schenkelanliegenden Block, beispielsweise einer Vierkantmutter
(90), angeordnet ist und schmaler ist als der Freistich (40).
3. Klemmhalterung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (10, 20) als Abschnitte eines einstückigen
Bauteiles vorzugsweise aus spritzgießbarem Kunststoff federnd verbunden sind.
4. Klemmhalterung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sie sich für die Aufnahme eines Mikrophonarmes
eines Instrumentenmikrophons eignet.
5. Klemmhalterung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Befestigungseinrichtung, die an die Klemmhalterung angeordnet ist, wobei die Befestigungseinrichtung vorzugsweise einstückig ist und bevorzugt drei an einer Achse angeordnete, im Wechsel leicht gegen eine Mittelebene gekrümmte Griffinger (210, 220, 230) aufweist.
gekennzeichnet durch eine Befestigungseinrichtung, die an die Klemmhalterung angeordnet ist, wobei die Befestigungseinrichtung vorzugsweise einstückig ist und bevorzugt drei an einer Achse angeordnete, im Wechsel leicht gegen eine Mittelebene gekrümmte Griffinger (210, 220, 230) aufweist.
6. Klemmhalterung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellmittel (90, 100) die Klemmhalterung an der
Befestigungseinrichtung arretiert.
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7. Mikrophonarmhaiteeinrichtung, insbesondere fürlnstrumentenmikrophone,
gekennzeichnet durch eine Klemmhalterung nach einem der vorstehenden Ansprüche.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990512 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20020415 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20050203 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20070209 |
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| R071 | Expiry of right |