DE29900428U1 - Verbindung zwischen zwei Bauteilen, insbesondere Verbindung zwischen einem Glas- und einem Keramikkörper - Google Patents
Verbindung zwischen zwei Bauteilen, insbesondere Verbindung zwischen einem Glas- und einem KeramikkörperInfo
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Description
Dipl.-lng. (FH) Matthias "yfc^a^fttentaptfAlf, Äjfgstockstraße J ^, (D)-09526 Olbernhau - 5 -
Titel der Neuerung
Verbindung zwischen zwei Bauteilen, insbesondere Verbindung zwischen einem Glas- und einem Keramikkörper
Anwendungsgebiet der Neuerung
Die Neuerung findet Verwendung bei Verbindungen, insbesondere solchen Verbindungen, bei denen ein Glas- mit einem Keramikkörper, hier wiederum insbesondere mit einem Porzellankörper, verbunden wird. Die Verbindung kann ebenso Verwendung finden, wenn Keramikteile mit Glasteilen verbunden werden sollen.
Das Verfahren findet Verwendung bei der Herstellung der oben angeführten Verbindungen.
Das Verfahren findet Verwendung bei der Herstellung der oben angeführten Verbindungen.
Charakteristik der bekannten Lösungen
Allgemein bekannt ist die Herstellung von Hohlkörpern aus Glas durch das Verfahren des Glasblasens. Ebenso bekannt ist die Herstellung mundgeblasener Glasgefäße durch wechselweises Erwärmen vor der Flamme, Blasen und Nachformen sowie anschließende Abkühlung. Bekannt ist ferner die plastische Verformung des Werkstoffes Glas, insbesondere von Glashalbzeugen durch partielle Erwärmung vor der Flamme, das Schmelzkleben und gleichzeitige plastische Formen von Glashalbzeugen miteinander vor der Flamme, wobei insbesondere Glasfiguren, aber auch andere plastische Gegenstände auf diese Weise erzeugt werden. Bekannt ist auch die Verbindung plastischer Glasgegenstände mit Hohlglas.
Ebenso bekannt ist die Herstellung von Keramikscherben durch Gießen, Pressen, Handformung sowie anschließendes Brennen derselben. Allgemein bekannt ist hierbei insbesondere die Herstellung von Porzellanartikeln unter überwiegender Verwendung des Ausgangsstoffes Kaolin. Bekannt ist auch die Herstellung gesinterter keramischer Körper, die jedoch wegen der ihnen innewohnenden Eigenschaften vorzugsweise bei technischen Anwendungen eingesetzt wird.
Die Verbindung von Glas mit Keramikscherben stößt auf erhebliche Schwierigkeiten. Insbesondere sind Glaskörper, die vor der Lampe geblasen wurden, frei geformte Hohlgläser und Glasplastiken nicht maßhaltig, was auch nicht gewollt ist. Je nach Glasart streuen die physikalisch-mechanischen Eigenschaften der Gläser in einem weiten Bereich. Keramikscherben sind hingegen, sofern es sich nicht um handgeformte Artikel handelt, in engeren Grenzen maßhaltig. Schwierigkeiten bereiten jedoch auch hier die erheblichen Streuungen der physikalisch-mechanischen Eigenschaften der Keramikwerkstoffe. Die auf diese Weise bei keramischen Bauteilen entstehenden Ungenauigkeiten lassen sich jedoch durch die Verwendung stets gleicher Ausgangsstoffe gut beherrschen. Die Verwendung fugenfüllender Klebstoffe, die zumeist ebenfalls aus keramischen Massen hergestellt sind, erlauben es deshalb, keramische Bauteile untereinander zu verbinden, ohne daß technisch oder ästhetisch nachteilige Wirkungen entstehen. Wird jedoch die Verbindung mittels organischer Klebstoffe erzeugt, wirkt sich deren stoffliche Beschaffenheit nachteilig aus, da solche Klebstoffe in vielen Fällen eine andere Färbung haben, als die Gläser und die Porzellan- beziehungsweise Keramikscherben, weshalb die Klebfuge unangenehm auffällt. Bei Dekorationsartikeln ist eine solche Klebefuge nicht zu akzeptieren. Ist beabsichtigt, die durch die oben beschriebene Verbindung entstandenen Körper zumindest glasseitig noch weiter zu verformen, scheidet die Verwendung von Klebstoffen wegen der möglichen Temperaturbelastung aus. Ein weiterer Nachteil einer solchen Verbindung besteht darin, daß der verwendete Klebstoff häufig gesundheitsschädliche Stoffe ausscheidet oder deren Ausscheidung nicht gänzlich auszuschließen ist. Eine Verwendung solcher Art hergestellter Gefäße für Lebensmittel scheidet deshalb von vornherein aus.
Die Anmelderin praktiziert des Weiteren das Einschmelzen von Glasfiguren in Glasgefäße. Da hierbei ausschließlich Glaswerkstoff Verwendung findet, sind derartige Einschmelzungen hygienisch unbedenklich, so daß solcher Art Gefäße auch als dekorative Flaschen im Verkehr mit Lebensmittel Verwendung finden können.
Die bei der Anmelderin praktizierte Herstellung von Glasplastiken ist jedoch nur geeignet, 3dimensionale Gestaltungen zu erzeugen, deren ästhetischer Ausdruck ausschließlich durch Werkstoff und Außenform bestimmt sind. 2dimensional ausge-
Die bei der Anmelderin praktizierte Herstellung von Glasplastiken ist jedoch nur geeignet, 3dimensionale Gestaltungen zu erzeugen, deren ästhetischer Ausdruck ausschließlich durch Werkstoff und Außenform bestimmt sind. 2dimensional ausge-
führte Gestaltungen oder gar Schriftzüge lassen sich auf diese Weise nicht oder nur mit erheblichem Aufwand erzeugen.
Wird für die Verbindung zwischen Glas und Keramik ein sogenanntes Glaslot verwendet, das im allgemeinen aus einer Glasfritte, bestehend aus Glasmehl oder Ausgangsstoffen der Glasherstellung und einem organischen Trägermaterial, sind im wesentlichen die gleichen Schwierigkeiten wie oben beschrieben, vorhanden. Eine Klebefuge ist ebenfalls nicht zu vermeiden. Da das Glaslot in der Flamme erwärmt werden muß, besteht die Gefahr, daß sich die organischen Begleitstoffe entzünden, verpuffen und möglicherweise so gar explodieren. Dabei ist ebenfalls nicht auszuschließen, daß bei dem einsetzenden Verbrennungsvorgang unerwünschte Ablagerungen, wie beispielsweise Ruß entstehen, die das Arbeitsergebnis insgesamt zunichte machen.
Es ist bereits vorgeschlagen worden (DE-A 35 34 091), die oben beschriebenen Glaslote im Wege induktiver Erwärmung mittels beigegebener Metallteile zum Schmelzen zu bringen. Dieses Verfahren ist bei freigeformten Gläsern gleichfalls nicht anwendbar, da die Ausgestaltung der Verbindungsstelle im Einzelfall stets eine angepaßte Induktionsschleife erforderlich macht. Soweit die Verbindung im Inneren eines Hohlglases zu erzeugen ist, kann auch die Zuführung der Induktionsspulen erschwert oder unmöglich sein.
Weiterhin kann die Temperaturbeständigkeit von Glasloten bei einer beabsichtigten weiteren Verformung des Glaskörpers vor der Lampe nicht ausreichend sein.
Es besteht die Möglichkeit, die Glasurschicht eines Keramikscherben für die Herstellung einer dauerhaften Verbindung mit einem Glaskörper zu benutzen. Dekorative Keramik, die nicht für den Alltagsgebrauch bestimmt ist, wird jedoch im allgemeinen nicht einem Glasurbrand unterzogen. Die damit erreichte hochglänzende Oberfläche ist bei dekorativer Keramik unerwünscht, erfüllt keinen Gebrauchszweck und wirkt zudem kostensteigernd.
Es besteht die Möglichkeit, die Glasurschicht eines Keramikscherben für die Herstellung einer dauerhaften Verbindung mit einem Glaskörper zu benutzen. Dekorative Keramik, die nicht für den Alltagsgebrauch bestimmt ist, wird jedoch im allgemeinen nicht einem Glasurbrand unterzogen. Die damit erreichte hochglänzende Oberfläche ist bei dekorativer Keramik unerwünscht, erfüllt keinen Gebrauchszweck und wirkt zudem kostensteigernd.
Wird versucht, Glas mit Keramikteilen formschlüssig zu verbinden, ist dies wegen der bei beiden Werkstoffgruppen stark variierenden Längenausdehnungskoeffizienten kaum reproduzierbar herzustellen. Wird dabei noch die Schrumpfung des erwärmten Glases berücksichtigt, ergibt dies in Kombination mit der ebenfalls großen Streuung der Längen- und Volumenausdehnung von Keramikscherben alle denkba-
Vertreter beim Deutschen fajenfamt / Europiiscrtee^Jieniw« / B^opaSecLen iarrninr^erungsimt MVeJorganiiatiorJfür Geistiges Eigentum
Dipl.-lng. (FH) Matthias lOantaj* Patenfa/wM*8ungstoatefra&i.f4, (D)-O9526 Olbernhau - 8 -
ren Verbindungsformen, die entweder lose bleiben oder bereits beim Erkalten springen.
In DD-C 294 932 ist ein Verfahren zum stoffschlüssigen Fügen von Keramikteilen untereinander beschrieben, bei dem ein Bindemittelgemisch aus Alkaliwasserglas und Begleitstoffen mit glasig-kristallinem Gefüge mittels eines mehrstufigen Wärmebehandlungsprozesses bei einer Endtemperatur von etwa 5730K gesintert wird, so daß eine bis etwa 973°K haltbare Verbindung erzielt werden kann. Wegen des niedrigen Temperaturintervalls beim Sintern können glasig kristalline Begleitstoffe nicht ausreichend an schmelzen. Darüber hinaus ist bei vor der Lampe geformten Glaskörpern das geforderte Temperaturregime nicht sicher einzuhalten. Die angegebene Sintertemperatur wird beim sogenannten Blasen vor der Lampe in jedem Fall überschritten. Ferner ist nicht auszuschließen, daß beim weiteren Erwärmen die Maximaltemperatur im Bereich der Verbindungsstelle zumindest lokal überschritten wird und dabei die vorher erreichte Endfestigkeit der Verbindung wieder verloren geht.
Weiter ist vielfach vorgeschlagen worden, zumindest bei oxidischer und nichtoxidischer Sinterkeramik Verbindungen unter Einbeziehung metallischer Bestandteile, die bei Erwärmung zumindest anschmelzen, herzustellen. Bei dekorativen Glas-Keramik-Verbindungen sind derartige Verbindungen jedoch nicht anwendbar, da der Bereich des Metallauftrags deutlich sichtbar verfärbt färbt, häufig noch zusätzlich eine Randzone ausgebildet ist, die zugleich weitere inakzeptable Verfärbungen aufweist.
Aufgabe der Neuerung
Die Neuerung hat die Aufgabe, eine Verbindung zwischen Glas und Keramikscherben, insbesondere eine Verbindung zwischen Glas und Porzellanscherben vorzuschlagen, die leicht und einfach herzustellen, lebensmittelecht ist, den Charakter einer "Klebeverbindung" vermeidet, nach der Herstellung keine Verfärbungen der zu verbindenden Gegenstände aufweist und zugleich zur Herstellung derselben während des formgebenden Prozesses von Hohl- und/oder Massivglaskörpern "vor der Lampe" geeignet ist. Es ist weiter Aufgabe der Erfindung, eine Verbindung vorzu-
Dipl.-lng. (FH) Matthias Jtonta/.f'atenta/iyJalt.BJngstor^rraße.T·*, (D)-09526 Olbernhau - &sgr; -
schlagen, die bei gleicher Anwendung gleicher Mittel eine Verbindung zwischen Glas und anderen Werkstoffen erlaubt.
Ferner ist es Aufgabe der Neuerung, Verfahren zur Herstellung obige Verbindungen vorzuschlagen.
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Wesen der Neuerung
Das Wesen der Neuerung besteht darin, daß eine Verbindung zwischen Körpern aus Glas und Körpern aus Keramik im weitesten Sinne hergestellt wird, die im wesentlichen ohne aufwendige Maßnahmen bei der Herstellung von Hohlglas oder massiven Glasformen im Wege des freien Formens vor der Lampe erzeugt werden kann.
Neuerungsgemäß wird ein beliebig geformter Glaskörper bis zum Erreichen eines zähviskosen, pastösen Zustandes erhitzt. In die plastisch verformbare Oberfläche des Glaskörpers wird ein gleichfalls auf eine höhere Temperatur erwärmter Keramikscherben an sich beliebiger Form mit wenigstens einem Teil seiner Oberfläche eingedrückt. Durch den Vorgang des Eindrückens wird die Oberfläche des Glaskörpers geringfügig verformt, wobei zugleich Glasmasse in einen Teil der im Keramikscherben vorhandenen Poren eindringt. Beim Erkalten der Masse des Glaskörpers erfolgt zugleich ein Schrumpfungsprozeß beider Teile. Durch diesen Schrumpfungsprozeß erfolgt eine feste Verklammerung der an der Verbindung beteiligten Körper gegeneinander. Zugleich erfolgt ein zumindest teilweises Verschmelzen beider Teile, indem die Glasmasse eine homogene Verbindung mit dem Keramikscherben eingeht. Dieser Prozeß überwiegt, soweit der Keramikscherben glasiert ist.
Der unglasierte, teilweise oder vollständig glasierte Keramikscherben wird vor der Herstellung der Verbindung auf eine höhere Temperatur gebracht. Es hat sich dabei als vorteilhaft erwiesen, die durchzuführende Erwärmung ebenso auszuführen, wie dies bei den zur Weiterverarbeitung bereitliegenden Glasrohlingen oder Halbzeugen geschieht. Allgemein üblich ist dabei die Erwärmung über offener Flamme, kann jedoch auch mit anderen geeigneten Mitteln erfolgen.
Neuerungsgemäß wird ein beliebig geformter Glaskörper bis zum Erreichen eines zähviskosen, pastösen Zustandes erhitzt. In die plastisch verformbare Oberfläche des Glaskörpers wird ein gleichfalls auf eine höhere Temperatur erwärmter Keramikscherben an sich beliebiger Form mit wenigstens einem Teil seiner Oberfläche eingedrückt. Durch den Vorgang des Eindrückens wird die Oberfläche des Glaskörpers geringfügig verformt, wobei zugleich Glasmasse in einen Teil der im Keramikscherben vorhandenen Poren eindringt. Beim Erkalten der Masse des Glaskörpers erfolgt zugleich ein Schrumpfungsprozeß beider Teile. Durch diesen Schrumpfungsprozeß erfolgt eine feste Verklammerung der an der Verbindung beteiligten Körper gegeneinander. Zugleich erfolgt ein zumindest teilweises Verschmelzen beider Teile, indem die Glasmasse eine homogene Verbindung mit dem Keramikscherben eingeht. Dieser Prozeß überwiegt, soweit der Keramikscherben glasiert ist.
Der unglasierte, teilweise oder vollständig glasierte Keramikscherben wird vor der Herstellung der Verbindung auf eine höhere Temperatur gebracht. Es hat sich dabei als vorteilhaft erwiesen, die durchzuführende Erwärmung ebenso auszuführen, wie dies bei den zur Weiterverarbeitung bereitliegenden Glasrohlingen oder Halbzeugen geschieht. Allgemein üblich ist dabei die Erwärmung über offener Flamme, kann jedoch auch mit anderen geeigneten Mitteln erfolgen.
Der Keramikscherben wird bei der Herstellung der Verbindung und danach in Form und Konsistenz nicht beeinflußt. Der Glaskörper kann in der Umgebung der hergestellten Verbindung wiederholt erhitzt und die Glasmasse deformiert werden. Aus
Nftif^, (D)-09526 Olbernhau - I O -
Dipl.-lng. (FH)
der Glasmasse kann beispielsweise ein Hohlgefäß durch freies oder formgebundenes Blasen erzeugt werden, durch freies Formen, wie es beim Blasen vor der Lampe üblich ist, eine endgültige Form zu erzeugen. Insbesondere ist es dabei möglich, den oder die Keramikscherben vollständig in ein Hohlgefäß einzuschließen, dasselbe vollständig zu verschließen, dasselbe als Transportbehälter für Flüssigkeiten zu nutzen oder es im Sinne der Kunstglasbläserei mit den dort üblichen technischen Mitteln zu färben, zu plattieren, zusätzliche Bauteile zu befestigen oder auch an den vorhandenen Keramikscherben weitere Verbindungen mit Glas und Glaskörpern zu erzeugen.
Es hat sich gezeigt, daß die Stabilität der wie oben beschrieben herzustellenden Verbindung insbesondere von Faktoren, wie der Porigkeit der Keramikscherben, der Benetzungsfähigkeit derselben, der Fließfähigkeit der Glasmasse, der Benetzungsfähigkeit derselben abhängig ist. So kann beispielsweise durch eine Verlängerung der Dauer der Schmelzphase das Eindringen der Glasmasse in Poren des Keramikscherben verbessert, der Ausgasungsprozeß derselben intensiviert und so eine haltbarere Verbindung erzeugt werden.
Es hat sich gezeigt, daß insbesondere unglasierte Keramikscherben wegen ihrer Porigkeit in erheblichem Maße zum Ausgasen neigen. Das Gasen behindert die Bildung einer dauerhaften Verbindung mit einer Glasschmelze erheblich, so daß der Vorgang des Anglasens der Kontaktfläche erheblich verlängert werden muß.
Ebenso hat sich gezeigt, daß das Anglasen auch bei glasierten Keramikscherben unbedingt erforderlich ist. Dabei wird die Kontaktfläche zunächst mit einer dünnen Glasschicht überzogen. Dieselbe wird in die Oberfläche des Keramikscherben eingeschmolzen und bildet mit diesem eine feste Verbindung.
Nach dem Anglasen erfolgt durch nochmaliges Erhitzen ein Aufschmelzen der aufgetragenen Glasschicht, wobei diese mit der ebenfalls schmelzflüssigen Kontaktfläche des Glaskörpers in Verbindung gebracht wird und die Glasmasse eine innige Verbindung eingeht. Anschließend wird die so hergestellte Verbindung getempert, dabei allmählich abgekühlt und durch intermittierende Wärmezufuhr spannungsarm abgekühlt.
Es hat sich ferner gezeigt, daß Lage, Form und Größe der Kontaktfläche am Keramikscherben weitgehend durch den Vorgang des Anglasens bestimmt werden. Auf
diese Weise kann eine scharfe Konturenausbildung erreicht werden, die Anglasung in einen Bereich gelegt werden, der später nicht mehr sichtbar ist oder auch so ausgeführt werden, daß ein scharfer Übergang zwischen beiden Werkstoffen erreicht wird. In jedem Fall ist durch das spätere Anschmelzen des Keramikscherben an den Glaskörper eine nachteilige Veränderung von Form, Größe und Lage der Kontaktfläche sicher vermeidbar.
In einer vorzugsweisen Ausführungsform der Verbindung wird der Keramikscherben im Kontaktbereich zunächst 2fach angeglast. Dabei kann unter Verwendung verschiedener Glaswerkstoffe zugleich eine gezielte dekorative Wirkung der Verbindung erreicht werden. Das 2fache Anglasen erleichtert die Herstellung der Verbindung erheblich.
In einer weiteren vorzugsweisen Ausführungsform der Verbindung wird der Kontaktbereich der herzustellenden Verbindung am Keramikscherben mit einem Stoff, der die Fließfähigkeit der Glasmasse verbessert und insbesondere deren Oberflächenspannung reduziert, vorbehandelt. Das verwendete Flußmittel kann darüber hinaus auch die Eigenschaft haben, im Kontaktbereich die Schmelzfähigkeit der Glasmasse herabzusetzen.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform dieses Flußmittels verwendet einen in wässriger Suspension vorliegenden, niedrig schmelzenden Glasbestandteil, der beim Erhitzen leicht schmilzt und anschließend vollständig in die Glasmasse übergeht.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Verbindung wird der ansonsten unbehandelte Keramikscherben im Kontaktbereich der Verbindung mit einer wässrigen Suspension behandelt, deren Zusammensetzung im wesentlichen der bei der Porzellanherstellung für Glasuren verwendeten Aufschlämmung entspricht. Daran anschließend wird die Kontaktfläche mit dem Brenner so weit erhitzt, daß die aufgetragenen Stoffe zu einer Glasur aufschmelzen. Die so entstandene, glasartige Kontaktfläche ist zunächst mit dem Keramikscherben innig verbunden, füllt im Kontaktbereich dessen Poren weitgehend aus, vermindert die Ausgasung der Poren im Keramikscherben und kann bei der anschließenden Herstellung des Kontaktes mit der zähflüssigen Glasschmelze mit derselben eine innige Verbindung eingehen.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Verbindung wird der ansonsten unbehandelte Keramikscherben im Kontaktbereich der Verbindung mit einer wässrigen Suspension behandelt, deren Zusammensetzung im wesentlichen der bei der Porzellanherstellung für Glasuren verwendeten Aufschlämmung entspricht. Daran anschließend wird die Kontaktfläche mit dem Brenner so weit erhitzt, daß die aufgetragenen Stoffe zu einer Glasur aufschmelzen. Die so entstandene, glasartige Kontaktfläche ist zunächst mit dem Keramikscherben innig verbunden, füllt im Kontaktbereich dessen Poren weitgehend aus, vermindert die Ausgasung der Poren im Keramikscherben und kann bei der anschließenden Herstellung des Kontaktes mit der zähflüssigen Glasschmelze mit derselben eine innige Verbindung eingehen.
Es wurde gefunden, daß zur Herstellung einer Verbindung, wie oben beschrieben,
auch ein Anglasen mittels einer Suspension aus Wasser, gemahlenem Glas und ge- J^ t >.·# #··# · #··. ,··, ; ; .:
Vertreter beim Deutschen faJeMamt / EuropaiSctfeeiJteniapJ / EitopäecEen darminisSefungsirnt * Weltorganisation für Geistiges Eigenturn
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gebenenfalls weiteren Bindemitteln verwendet werden kann. Bei der Verwendung gemahlenen Glases zum Anglasen an den Keramikscherben beginnt das Glasmehl erfahrungsgemäß zu gasen, wodurch sich die anzuglasende Schicht sichtbar trübt. Dieser Trübungseffekt kann aus gestalterischen Gründen erwünscht sein.
Es hat sich gezeigt, daß in vorteilhafter Weise nur ein Teil der späteren Kontaktfläche wie oben beschrieben beschichtet werden muß, um eine stabile, mechanisch ausreichend feste Verbindung zu erzeugen. Bedingt durch die entstehenden Fließvorgänge im Glas überdecken die Ränder der herzustellenden Verbindung die ursprüngliche Kontaktfläche. Somit ist am ansonsten unglasierten Keramikscherben kein glasierter Rand erkennbar, der auf irgendeine Weise die ästhetische Gesamtwirkung der Verbindung beeinträchtigt.
Es wurde gefunden, daß insbesondere 2dimensional ausgeführte Keramikscherben, die nach bei der Porzellanherstellung üblichen Verfahren gebrannt, dekoriert und glasiert sind, für die oben beschriebenen Gläser besonders vorteilhaft sind. Auf diese Weise läßt sich beispielsweise in das Innere eines Glasgefäßes eine beschriftete Platte einbringen, wobei sich die Beschriftung unter der Glasur befindet, lebensmittelecht ist, beliebig ausgeführt werden kann und zugleich dauerhaft erhalten bleibt. Der Keramikscherben kann zugleich beliebig eingefärbt sein, wobei es unerheblich ist, ob die Färbung durch den Grundwerkstoff des Scherbens oder dessen Glasur bestimmt wird. Ebenso lassen sich auf dem Scherben ein- oder zweiseitig bildliche Darstellungen in der üblichen Weise erzeugen.
Wird ein solcher Scherben in ein Glasgefäß eingebracht, das im Bereich des Scherbens kugel- oder walzenförmig geformt ist, ergibt sich dabei ein Vergrößerungseffekt, der noch durch eine Flüssigkeitsfüllung verstärkt werden kann. Da die gesamte Kombination lebensmittelecht ist, können auf diese Weise auch zum Verzehr bestimmte Flüssigkeiten, wie beispielsweise Spirituosen, in solchen Gefäßen abgefüllt werden. Es ist jedoch ebenso möglich, den gewünschten Lupeneffekt allein durch Befüllen der Gefäße mit Wasser zu erreichen.
Es hat sich weiter gezeigt, daß die oben beschriebene Verbindung ebenso zwischen einem Glaskörper und anderen Materialien, die entsprechend temperaturbeständig sind, wie beispielsweise Metalle, Gestein, emaillierte Gegenstände und glasierte Gegenstände hergestellt werden kann.
Es hat sich weiter gezeigt, daß die oben beschriebene Verbindung ebenso zwischen einem Glaskörper und anderen Materialien, die entsprechend temperaturbeständig sind, wie beispielsweise Metalle, Gestein, emaillierte Gegenstände und glasierte Gegenstände hergestellt werden kann.
Vertreter beim Deutschen fajdfifamt / EuropgiSctfepjfctetitfFft / Eijrop&cten äarmSnaerungsamt * WeHorganäaticni für Geistiges Eigentum
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Eine weitere Ausführungsform der Verbindung ergibt sich dann, wenn Teile, die wie oben beschrieben behandelt wurden, gleichzeitig so ausgebildet sind, daß sich neben dem Prozeß des Verschmelzen gleichzeitig eine formschlüssige Verbindung ergibt. Die Festigkeit einer solchen Verbindung wird in den meisten Fällen dann durch die Grundfestigkeit der an der Verbindung beteiligten Elemente, nicht jedoch durch die Festigkeit der Verbindungsstelle im Bereich der Schmelzzone bestimmt.
Es ist weiterhin möglich, eine Ausführungsform der Verbindung herzustellen, bei der ein Glaskörper, vorzugsweise ein beliebig gestalteter Glasbehälter mit einer Öffnung versehen ist, deren Geometrie im wesentlichen der eines keramischen oder metallisehen Einlegeteiles entspricht. Dasselbe wird bei der Herstellung der Verbindung nach entsprechender Vorbehandlung oder direkt in die Öffnung eingelegt und an seinem Umfang bzw. in den vorgesehenen Kontaktbereichen mit dem Glaskörper verbunden. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das einzulegende Teil auf eine erhöhte Temperatur vorzuwärmen, so daß Glaskörper und Einlegeteil nach Herstellung der Verbindung einen gleichlaufenden Schrumpfungsprozeß, der durch entsprechende Temperierung mit dem Brenner des Glasbläsers unterstützt werden kann, erleben. Auf diese Weise können bei entsprechender geometrischer Ausgestaltung der Verbindung flüssigkeitsdichte Verbindungen hergestellt werden. Ebenso ist es auf diese Weise möglich, Verbindungen zwischen Körpern herzustellen, die sich gegenseitig durchdringen.
Es ist weiterhin möglich, eine Ausführungsform der Verbindung herzustellen, bei der ein Glaskörper, vorzugsweise ein beliebig gestalteter Glasbehälter mit einer Öffnung versehen ist, deren Geometrie im wesentlichen der eines keramischen oder metallisehen Einlegeteiles entspricht. Dasselbe wird bei der Herstellung der Verbindung nach entsprechender Vorbehandlung oder direkt in die Öffnung eingelegt und an seinem Umfang bzw. in den vorgesehenen Kontaktbereichen mit dem Glaskörper verbunden. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das einzulegende Teil auf eine erhöhte Temperatur vorzuwärmen, so daß Glaskörper und Einlegeteil nach Herstellung der Verbindung einen gleichlaufenden Schrumpfungsprozeß, der durch entsprechende Temperierung mit dem Brenner des Glasbläsers unterstützt werden kann, erleben. Auf diese Weise können bei entsprechender geometrischer Ausgestaltung der Verbindung flüssigkeitsdichte Verbindungen hergestellt werden. Ebenso ist es auf diese Weise möglich, Verbindungen zwischen Körpern herzustellen, die sich gegenseitig durchdringen.
Ebenso wurde gefunden, daß Porzellanscherben aus der Herstellung der Firma Lichte Porzellan GmbH, leicht mit dem durch die Anmelderin benutzten Glas verbunden werden können.
Das neuerungsgemäße Verfahren besteht darin, daß zunächst die bereitgestellten, zu verbindenden Teile mit Hilfe der Lampe auf eine höhere Temperatur gebracht werden.
Das neuerungsgemäße Verfahren besteht darin, daß zunächst die bereitgestellten, zu verbindenden Teile mit Hilfe der Lampe auf eine höhere Temperatur gebracht werden.
Der Keramikscherben wird zunächst angeglast, indem er vor der Lampe entsprechend erhitzt wird, gleichzeitig oder zeitnah wird ein bis zum pastösen oder schmelzflüssigen Zustand erwärmter Glaskörper mit der Kontaktfläche des Keramikscherben in Verbindung gebracht, Glasmasse auf dieselbe aufgetragen und durch weiteres Erwärmen eine Glasschicht ausgebildet.
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Der Glaskörper wird an der Verbindungsstelle erwärmt und erreicht so im Bereich der Verbindungsstelle eine Viskosität, die den Glaswerkstoff in die angeglaste Schicht und/oder die Poren des Keramikscherbens eindringen läßt. Gleichzeitig wird der Keramikscherben in die Glasmasse gedrückt, wo durch der Diffusionsvorgang sich beschleunigt. Gleichzeitig mit dem Eindrückvorgang erfolgt eine oberflächliche Benetzung des Keramikscherbens und somit eine weitere Vergrößerung der Verbindungsfläche. Die so hergestellte Verbindung wird dann durch geeignete Führung des Brenners in deren Umgebung so beheizt und etappenweise abgekühlt, daß die Verbindungsstelle weitgehend spannungsfrei abkühlen kann. Gleichzeitig wird mit
&iacgr;&ogr; dem beschriebenen Erwärmungsvorgang die fakultative Möglichkeit geschaffen, in der Umgebung der Verbindungsstelle weitere thermische Umformvorgänge am Glaskörper vorzunehmen. So kann die Umformung beispielsweise bis zu einem vollkommen geschlossenen Hohlkörper geführt werden, der den Keramikscherben dauerhaft umschließt. Ebenso besteht die Möglichkeit, nach Fertigstellung der Verbindung am Glaskörper weitere Arbeiten, wie beispielsweise Dekorieren, vorzunehmen. Eine Ausgestaltungsform des Verfahrens zur Herstellung der Verbindung besteht darin, daß im Bereich der Kontaktfläche am Keramikscherben eine 2fache Überglasung erfolgt. Jede der beiden Glasschichten kann dabei eine eigene Färbung aufweisen und/oder bei der Herstellung der Schicht eintrüben.
Eine weitere Ausgestaltungsform des Verfahrens besteht darin, daß in einem zusätzlichen Arbeitsschritt die Kontaktfläche des Keramikscherbens mit einer Suspension eines, die Fließfähigkeit einer Glasschmelze erhöhenden Glaszuschlagstoffes benetzt wird. Neuerungsgemäß kann diese aufgetragene Suspension entweder zunächst aufgesintert und dabei das begleitende Wasser ausgetrieben werden oder die Verbindungsstelle wird unmittelbar nach dem Auftragen der Suspension mit der Glasschmelze in Kontakt gebracht, so daß der Verbindungsvorgang, das Austreiben des begleitenden Wassers sowie das Legieren des Zusatzstoffes in die Glasschmelze nahezu zeitgleich erfolgen. Dabei ist es unerheblich, ob der Auftrag der Suspension vor Beginn des Anglasens erfolgt oder in einem späteren Arbeitsschritt.
Bei einer weiteren Form der Ausgestaltung des Verfahrens wird gleichfalls in einem besonderen Arbeitsschritt auf die jeweilige Kontaktfläche des Keramikscherbens, eines anderen temperaturbeständigen und mit Glas verbindbaren Körpers im Kon-
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taktbereich eine Suspension aufgetragen, die in etwa der bei der Porzellanherstellung zum Erzeugen der Glasur verwendeten Zusammensetzung entspricht. Dieselbe wird nach dem Auftragen auf die Kontaktfläche entweder zunächst angetrocknet und versintert mit der Kontaktfläche, wobei das begleitende Wasser und gegebenenfalls weitere Stoffkomponenten ausgetrieben werden, sie wird im Wege eines partiellen Glasurbrandes aufgeschmolzen oder es erfolgt eine unmittelbare Kontaktierung mit der Schmelze des Glaskörpers, wobei die Vorgänge des Sinterns, Verschmelzens, Einlegierens sowie des Austreibens für die Verbindung nicht notwendiger Begleitstoffe nahezu zeitgleich erfolgen.
&iacgr;&ogr; Es hat sich gezeigt, daß in zweckmäßiger Weise die Suspension nach ihrem Auftragen auf den Kontaktbereich zunächst angesintert, sodann angeschmolzen und erst nach Ablauf eines Zeitintervalls, in dem die Schmelze in den Scherben eindiffundieren kann, die Verbindung zum Glaskörper hergestellt wird.
Bei dieser Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Verfahrens wird letztlich Glas mit Glas verbunden.
Bei dieser Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Verfahrens wird letztlich Glas mit Glas verbunden.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen des neuerungsgemäßen Verfahrens entstehen dadurch, daß die Verbindungsstelle zu einer gleichzeitig formschlüssigen Verbindung ausgeformt wird, dabei die am zu befestigenden Teil vorgesehenen Formhinterschneidungen entweder in die Glasschmelze eingedrückt oder in eine im Glas vorhandene Öffnung eingeführt werden, durch Erwärmen des umgebenden Glases bis zur Schmelze sodann die entstandene Öffnung verschlossen wird und dadurch eine fest haftende Verbindung erreicht wird.
Ebenso hat sich gezeigt, daß eine vorzugsweise Ausgestaltung des Verfahrens es ermöglicht, plattenförmig gestaltete Teile, an deren Umfang Vorzugs-, jedoch nicht notwendigerweise eine Rille eingearbeitet ist, auf die gleiche Weise mit dem Glaskörper zu verbinden, indem nach dem Einbringen des Einbettungsteiles in die Öffnung des Glaskörpers das umgebende Glas angeschmolzen und auf die gleiche Weise, wie oben beschrieben, die fest haftende und dichte Verbindung hergestellt wird. Es wurde gefunden, daß durch Anwendung des vorbeschriebenen Verfahrens Einbettungen von Teilen in die Wandung von Glasgefäßen möglich sind, bei denen dauerhaft Flüssigkeitsdichtheit erreicht wird.
Dipl.-lng. (FH) Matthia^tty'We'Pat^tePwlltiRungstaicstraße 14, |D)-09526 Olbernhau -ID-
Ausführungsbeispiele
Die Neuerung wird nachstehend anhand von 5 Ausführungsbeispielen und 6 Fig. näher erläutert.
Ausführungsbeispiel 1
In diesem, in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel wird eine Glas-Keramikverbindung, die sich innerhalb eines Glasgefäßes befindet, beschrieben.
In einem Gefäß (1), das beispielhaft als kugelförmige Flasche mit einem ballonförmigen Unterteil (2), geradem Boden (3), langgezogenem, zylindrischen Flaschenhals (4) und einem konischen oberen Ende (5) ausgeführt ist, befindet sich am Boden (3) derselben ein Porzellanscherben (8), der mit dem Boden des Gefäßes (1) fest verbunden ist.
Der Porzellanscherben (8) ist allseitig mit einer Glasur (15) versehen, wobei an dessen unterem Ende (9) eine Bruchstelle (10), die ohne Glasur ist, verbleibt. Dieselbe ist allein durch den Herstellungsprozeß des Porzellanscherben (8) bedingt.
Der Porzellanscherben (8) ist an seinem unteren Ende zunächst mit einer Anglasung versehen, die vor dem Einbringen desselben in das Gefäß, hergestellt wurde. Darüber hinaus ist eine zweite Anglasung, die die erste überdeckt, vorgenommen worden. Beide Anglasungen sind bei dem Verschmelzungsvorgang mit der Glaswandung des Bodens (3) des Gefäßes (1) ohne erkennbare Grenzen in die Glasmasse übergegangen.
In einem Gefäß (1), das beispielhaft als kugelförmige Flasche mit einem ballonförmigen Unterteil (2), geradem Boden (3), langgezogenem, zylindrischen Flaschenhals (4) und einem konischen oberen Ende (5) ausgeführt ist, befindet sich am Boden (3) derselben ein Porzellanscherben (8), der mit dem Boden des Gefäßes (1) fest verbunden ist.
Der Porzellanscherben (8) ist allseitig mit einer Glasur (15) versehen, wobei an dessen unterem Ende (9) eine Bruchstelle (10), die ohne Glasur ist, verbleibt. Dieselbe ist allein durch den Herstellungsprozeß des Porzellanscherben (8) bedingt.
Der Porzellanscherben (8) ist an seinem unteren Ende zunächst mit einer Anglasung versehen, die vor dem Einbringen desselben in das Gefäß, hergestellt wurde. Darüber hinaus ist eine zweite Anglasung, die die erste überdeckt, vorgenommen worden. Beide Anglasungen sind bei dem Verschmelzungsvorgang mit der Glaswandung des Bodens (3) des Gefäßes (1) ohne erkennbare Grenzen in die Glasmasse übergegangen.
Der Porzellanscherben (8) ist vor den Anglasungen und der Herstellung der Verbindungen auf eine höhere Temperatur erwärmt, wodurch erreicht wird, daß derselbe spannungsfrei gehalten wird und gleichzeitig eine schockartige Temperaturerhöhung beim Anglasen vermieden ist.
Der Porzellanscherben (8) kann ggf. an seiner Vorderseite (13) eine Beschriftung (14), eine bildhafte Darstellung oder Kombinationen beider Darstellungsformen aufweisen. In vorteilhafter Weise werden diese bereits bei der Herstellung des Porzellanscherben (8) aufgebracht und überglasiert. Es ist auch jede andere, bei der Herstellung von Porzellangegenständen übliche Herstellungsweise möglich.
Dipl.-lng. (FH) Matthia%tbo^*p^efi^wäft,Angst«flkstraße 14, (Dl-09526 Olbernhau -If-
Ebenso kann bei entsprechendem Erfordernis die Rückseite des Porzellanscherben (8) mit einer gleich- oder andersartigen Darstellung versehen sein.
Es ist ebenso möglich, unter Anwendung der noch zu beschreibenden Verfahrensschritte der Anglasung Glasmasse aufzutragen und auf diese Weise zusätzliche Glasgestaltungen anzuordnen. Ebenso gilt dies auch für die Rückseite des Porzellanscherben.
Es ist ebenso möglich, unter Anwendung der noch zu beschreibenden Verfahrensschritte der Anglasung Glasmasse aufzutragen und auf diese Weise zusätzliche Glasgestaltungen anzuordnen. Ebenso gilt dies auch für die Rückseite des Porzellanscherben.
Am Boden (3) des Gefäßes (1) ist die Bruchstelle (10) des Porzellanscherben (8) durch die Umglasung (11) vollständig eingeschlossen. Im Boden (3) ergibt sich ggf. eine Eindellung (12), die durch entsprechende Nachbehandlung jedoch auch vermieden werden kann.
Das Gefäß (1) wird nach dessen endgültiger Fertigstellung mit einer an sich beliebigen Flüssigkeit, die auch eingefärbt sein kann, gefüllt. Nach dem Befüllen wird dasselbe mittels eines Stopfen (6) verschlossen.
Durch die gewählte Kugelform und die Flüssigkeitsfüllung ergibt sich ein Lupeneffekt, der den im Inneren des Gefäßes (1) angeordneten Porzellanscherben (8) wesentlich vergrößert erscheinen läßt.
Durch die gewählte Kugelform und die Flüssigkeitsfüllung ergibt sich ein Lupeneffekt, der den im Inneren des Gefäßes (1) angeordneten Porzellanscherben (8) wesentlich vergrößert erscheinen läßt.
Bei der Herstellung des Gefäßes (1) wird zunächst der Porzellanscherben (8) auf eine höhere Temperatur erhitzt, die das Erreichen einer ähnlich großen Längen- bzw. Volumenausdehnung, wie die der Glasmasse, ermöglicht. Des weiteren wird eine schockartige Temperaturerhöhung des Porzellanscherben (8) beim Anglasen vermieden. Neuerungsgemäß kann dies auf verschiedene Weise erfolgen, wobei sich gezeigt hat, daß ein gleichartiger Vorwärmprozeß, wie bei den Gläsern üblich, den Anforderungen genügt.
Nach zweimaligem Überglasen des Kontaktbereiches des Porzellanscherben (8) erfolgt dessen Verbindung mit einem entsprechend vorbereiteten, bis zum Schmelzfluß erhitzten Glaskörper. Nach der Herstellung der Verbindung wird dieselbe zunächst durch Tempern und stufenweises Abkühlen, ggf. auch verbunden mit wiederholten Erwärmungen, bis zum festen Zustand abgekühlt. Im weiteren Umfeld der Verbindungsstelle kann anschließend unter Anwendung der bekannten Verrichtungen eines Glasbläsers die Weiterverarbeitung des Glaskörpers bis hin zur Fertigstellung des Gefäßes erfolgen. Nach dem endgültigen Erkalten der Glasmasse, des Porzellanscherben (8) sowie der Verbindungsstelle kann die endgültige Weiterverarbei-
Nach zweimaligem Überglasen des Kontaktbereiches des Porzellanscherben (8) erfolgt dessen Verbindung mit einem entsprechend vorbereiteten, bis zum Schmelzfluß erhitzten Glaskörper. Nach der Herstellung der Verbindung wird dieselbe zunächst durch Tempern und stufenweises Abkühlen, ggf. auch verbunden mit wiederholten Erwärmungen, bis zum festen Zustand abgekühlt. Im weiteren Umfeld der Verbindungsstelle kann anschließend unter Anwendung der bekannten Verrichtungen eines Glasbläsers die Weiterverarbeitung des Glaskörpers bis hin zur Fertigstellung des Gefäßes erfolgen. Nach dem endgültigen Erkalten der Glasmasse, des Porzellanscherben (8) sowie der Verbindungsstelle kann die endgültige Weiterverarbei-
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tung des Gefäßes (1), insbesondere dessen Befüllen mit Flüssigkeiten und der Verschluß erfolgen.
Ausführungsbeispiel 2
In diesem, in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Aufbau eines Gefäßes in Form einer Vase oder eines Kelches, das aus einer Kombination eines Keramik- und eines Glasteiles besteht, beschrieben.
Ein Sockel (18), der vorzugsweise aus Keramik, insbesondere aus Porzellan, hergestellt ist, wird durch ein Oberteil (19) aus Glas zu einem Bauteil ergänzt, das als Stielvase, Sektkelch, Weinglas oder für ähnliche Zwecke Verwendung finden kann. Ebenso ist es möglich, die Werkstoffe der Teile (18) und (19) gegeneinander zu vertauschen, so daß eine äquivalente Ausgestaltung der Gegenstände möglich ist. Der Sockel (18) wird im Bereich der Verbindungsstelle (20) angeglast, nachdem er zunächst auf eine höhere Temperatur gebracht wurde. Nach einem zweiten Anglasen wird der Sockel (18) mit dem im Bereich der Verbindungsstelle (20) schmelzflüssigen Oberteil (19) so verbunden, daß Anglasung und Glasschmelze des Oberteiles (19) eine innige Verbindung miteinander eingehen.
Durch Verwendung verschiedenfarbiger Glaswerkstoffe für die Anglasung kann erreicht werden, daß eine andersfarbige Zwischenschicht entsteht. Durch Tempern und stufenweises Abkühlen bzw. erneute Erwärmung und nachfolgende Abkühlungsphasen wird der so hergestellte Gegenstand weitgehend spannungsfrei auf Normaltemperatur abgekühlt.
Ausführungsbeispiel 3
In diesem, in Fig. 4 näher dargestellten Ausführungsbeispiel wird ein Gegenstand beschrieben, wie er im wesentlichen einem Topf oder einer Tasse vergleichbar ist. Ein Tassenboden (22) wird auf die oben beschriebene Weise mit einem Tassenoberteil (23) verbunden, wobei das jeweilige Keramikteil zunächst im Bereich der Verbindungsstelle (21) zweifach überglast wird. Dabei ist es unerheblich, ob der Tassenboden (22) oder das Tassenoberteil (23) aus keramischem Werkstoff bestehen. Beide Teile sind vor Beginn des Uberglasens auf eine höhere und im wesentlichen gleiche Temperatur gebracht.
Vertreter beim Deutschen FJt^iTdmt / Europäif&ierWteSeniaraa Euripäischtn HarmortiSlerengsamt / Welt$ganis$ion tür Ge&tiges Eigentum ··· · * ***"■»* ······* ·· ···
Dipl.-lng. (FH) Matthias home? PatentanVaiti>ßungsteekstraß8'i4, (D)-O9526 Olbernhau -19-
Nach dem Überglasen des Keramikteiles im Bereich der Verbindungsstelle werden die Bauteile (22) und (23) durch Aufschmelzen des Glases miteinander fest verbunden. Wird für die Überglasung ein andersfarbiger Glaswerkstoff verwendet, ist auf diese Weise eine farbige Zwischenschicht zu erhalten. Die so hergestellte Verbindung (21) wird durch weiteres Erwärmen und Nachformen des Glaskörpers geglättet.
Ein Henkel (24), der entweder aus Glas oder keramischen Werkstoffen bestehen kann, wird sodann an das fertige Gefäß anmontiert. Soweit der Henkel aus keramisehen Werkstoff besteht, wird die obere (25) sowie die untere (26) Verbindungsstelle ebenfalls zweifach überglast und sodann unter Wärmezufuhr mit dem Körper der Tasse verbunden.
Auch an den Verbindungsstellen (25) und (26) lassen sich andersfarbige Glasschichten einarbeiten.
Nach der Fertigstellung der Form wird das Gefäß getempert, stufenweise abgekühlt, ggf. durch wiederholtes Erwärmen und Zwischenabkühlung im wesentlichen spannungsfrei bis auf Normaltemperatur abgekühlt.
Ausführungsbeispiel 4
In diesem, in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel wird eine Verbindung beschrieben, wie sie beispielsweise zwischen einem Glasstab und einem stabförmigen Keramikteil hergestellt werden kann.
Ein oberes Teil (28), das aus einem keramischen Werkstoff besteht, wird im Kontaktbereich (31) wenigstens einmal überglast. Vor der Überglasung ist das Bauteil (28), ebenso wie das Bauteil (29) auf eine höhere und in etwa gleiche Temperatur gebracht worden. Durch das Überglasen des Kontaktbereiches (31) erfolgt eine weitere Wärmezufuhr. Das untere Bauteil wird nahezu zeitgleich durch Wärmezufuhr soweit erhitzt, daß es an seiner Stirnseite in den schmelzflüssigen Bereich übergeht. In diesem Zustand werden beide Bauteile (28) und (29) miteinander in Verbindung gebracht, wobei im Kontaktbereich eine Aufschmelzung der ursprünglichen Überglasung des Bauteiles (28) erfolgt und dieselbe in dem Material des unteren Bauteiles (29) übergeht. Dadurch entsteht eine fest haftende Verbindung.
Dipl.-lng. (FH) Matthias jfcoWi Pate%anwak»ftungst»»k*straae*14, (DI-O9526 Olbernhau - 20 -
Das erwärmte untere Bauteil befindet sich außerhalb des Kontaktbereiches in einem zähflüssig pastösen, formbaren Zustand. Durch Zusammendrücken der Bauteile (28) und (29) verformt sich das Vorderteil des Bauteils (29), wölbt sich aus, kann durch Anpassung der Preßkraft, durch Verdrehen so wie durch äußere Einflußnahme in eine vorgegebene Form gebracht werden und ist so als gestalterisches Mittel einsetzbar.
Die so entstandene Verbindung wird nach ihrer Herstellung getempert, stufenweise abgekühlt, ggf. wiederholt erwärmt und zwischendurch gekühlt, so daß die so hergestellten Gegenstände im wesentlichen spannungsfrei bis auf Normaltemperatur abgekühlt werden.
Ausführungsbeispiel 5
In diesem, in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Herstellung einer Ausführungsform der in den Ausführungsbeispielen 1 bis 4 beschriebenen Verbindung und das Verfahren zur Herstellung derselben beschrieben.
Ein Bereich (34) eines Bauteils aus keramischem Werkstoff, vorzugsweise glasiertem keramischem Werkstoff, insbesondere jedoch aus Porzellan, das wiederum vorzugsweise glasiert ist, wird in einem Kontaktbereich (35), in dem die spätere Verbindung entstehen soll, überglast.
Ein möglicher Verfahrensschritt besteht darin, daß der Kontaktbereich (35) mit einer Suspension oder Lösung eines Stoffes benetzt wird, der ein sogenannter Glasbildner ist. Ein anderer möglicher Verfahrensschritt besteht darin, daß der Kontaktbereich (35) mit Wasserglas benetzt wird. Ein weiterer möglicher Verfahrensschritt kann darin bestehen, daß ein sogenanntes Glaslot zur Benetzung des Kontaktbereiches (35) verwendet wird. Es ist ebenso möglich, diesen Verfahrensschritt so auszugestalten, daß eine Aufschlämmung von Glasmehl zur Benetzung des Kontaktbereiches (35) eingesetzt wird. Ebenso kann eine Aufschlämmung des bei der Porzellanherstellung verwendeten Glasurmaterials zur Benetzung des Kontaktbereiches Verwendung finden.
Vorzugsweise wird jedoch die bereits glasierte Kontaktfläche des Bauteils aus keramischem Werkstoff mit schmelzflüssigem Glas unmittelbar überglast. Dies erfolgt durch Auftragen geschmolzenen Glases unter Wärmeeinwirkung. Die aufgetragene
Dipl.-lng. (FH) Matthias JjiA»*£ PatlrWnvJafe Rungsteckstrtfte 14, (D)-09526 Olbernhau - 21 -
Glasschicht geht mit der Glasur eine unmittelbare Verbindung ein und ermöglicht nach wiederholtem Aufschmelzen die Verbindung mit einem Glasbauteil. Es ist ebenso möglich, 2 verschiedene Überglasungen (37) und (38) vorzunehmen, die je nach Glasart und Verarbeitungstechnik entweder gegeneinander scharfe Abgrenzungen aufweisen oder ineinander übergehen.
Es hat sich gezeigt, daß auch unglasierte Flächen von Bauteilen aus keramischen Werkstoffen direkt überglast werden können, wobei jedoch ein verstärktes Ausgasen der im keramischen Werkstoff vorhandenen Poren zu berücksichtigen ist. Die Ausgasungen führen im wesentlichen zu mikroskopischen Lufteinschlüssen in der Glasmasse und können ohne Festigkeitsminderung der Verbindung gezielt gestalterisch eingesetzt werden, da die Lufteinschlüsse zur Trübung des Glases führen. Ebenso kann dies erreicht werden, wenn der Kontaktbereich zunächst mit einer Aufschlämmung von Glasmehl benetzt worden ist. Die Überglasung des Kontaktbereiches (35) am Bauteil (34) aus keramischem Werkstoff kann beliebig oft wiederholt werden, wobei insbesondere mehrschichtige Aufbauten aus farbigen Gläsern erzielbar sind.
Nach erfolgter Überglasung des Kontaktbereiches (35) wird derselbe ebenso wie der Glasbereich (36) durch Erwärmen bis zum Erreichen eines schmelzflüssigen Bereiches der Glasmasse erhitzt und in diesem Zustand miteinander in Verbindung gebracht.
Durch weiteres Erwärmen und ggf. äußere Gestaltung der Verbindungsstelle wird in einem weiteren möglichen Verfahrensschritt die äußere Form derselben hergestellt. Durch Tempern, stufenweises Abkühlen, gegebenenfalls während der Abkühlphase eingefügte Zwischenerwärmungen und anschließende Abkühlphasen wird die Verbindung und die an derselben beteiligten Bauteile weitgehend spannungsfrei bis auf Raumtemperatur abgekühlt.
Claims (16)
1. Verbindung zwischen zwei Bauteilen, insbesondere Verbindung zwischen einem Glaskörper und keramischen oder denselben ähnlichen Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Körper aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff, der im Ausgangszustand eine Kontaktfläche mit porenreicher und/oder strukturierter Oberfläche besitzt, mit einem Glaskörper verbunden ist, die Glasmasse in die Poren und/oder die Struktur des anderen Körpers eingedrungen ist und/oder die Glasmasse den Kontaktbereich desselben benetzt hat und die Glasmasse nach Herstellung der Verbindung erstarrt ist, wobei die Verbindung insbesondere durch die zeitliche Aufeinanderfolge der Verfahrensschritte Erwärmen beider Teile, Überglasen der Oberfläche des keramischen oder ähnlichen Teiles, Verbinden beider Teile im Kontaktbereich, gegebenenfalls Umformung des Glaskörpers und anschließende kontrollierte Abkühlung der Verbindung bis zur Erstarrung der Glasmasse zu erhalten ist.
2. Verbindung zwischen zwei Bauteilen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfläche des Körpers aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff mit einer einschichtigen Überglasung versehen ist.
3. Verbindung zwischen zwei Bauteilen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfläche des Körpers aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff mit einer Glasur und/oder einer Überglasung versehen ist.
4. Verbindung zwischen zwei Bauteilen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung beim Glasblasen mittels Brennerflamme durch Erwärmen des Glaskörpers und/oder des Körpers aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff zu erhalten ist.
5. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktbereich des Körpers aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff mit einer einfachen und/oder einer zweifachen Überglasung versehen und/oder einem Flußmittel aus einem Glasbildner benetzt worden ist, wobei wenigstens eine Glasschicht eine von der des Glaskörpers abweichende Färbung aufweist.
6. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktbereich des Körpers aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff mit einer Glasurschlämme benetzt worden und dieselbe angetrocknet und/oder einem Glasurbrand unterzogen worden ist.
7. Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasurschlämme in den Kontaktbereich eingesintert und/oder eingebrannt und derselbe wenigstens teilweise mit einer Glasur überzogen ist.
8. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktbereich derselben eine Ausgestaltung mit wenigstens einer Formhinterschneidung hat.
9. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfläche am Umfang des Körpers aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff angeordnet ist und derselbe eine im wesentlichen zweidimensionale Ausdehnung aufweist.
10. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff vollständig vom Glaskörper umschlossen ist und/oder denselben durchdringt und/oder an dessen Außenfläche angeordnet ist.
11. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der keramische Körper ein Körper aus Porzellan ist.
12. Verbindung zwischen einem Glaskörper und einem Körper aus keramischen oder diesem ähnlichen Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß diese durch nacheinander und/oder gleichzeitig auszuführende Arbeitsschritte an jeweils einem oder beiden beteiligten Körpern zu erhalten ist, wobei beide Körper auf eine erhöhte Temperatur erwärmt werden, der Körper aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff an wenigstens einer Kontaktfläche mit wenigstens einer Überglasung versehen wird, der Glaskörper wenigstens im Bereich seiner Kontaktfläche bis zum Erreichen des schmelzflüssigen Zustandes des Glases erwärmt wird, die Überglasung ebenfalls bis zum Erreichen des schmelzflüssigen Zustandes des Glases erwärmt wird, beide Körper an den jeweiligen Kontaktflächen miteinander verbunden werden, gegebenenfalls durch Energiezufuhr ein Verschmelzen der Glasmassen erfolgt, gegebenenfalls durch nachträgliche Bewegung der Schmelzzone und/oder durch äußere Formgebung, gegebenenfalls durch Auftrag zusätzlicher, einschmelzbarer Teile und/oder Überziehen eine weitere Ausgestaltung der Verbindung erfolgt, dieselbe nach deren Fertigstellung getempert und/oder stufenweise abgekühlt und/oder durch Energiezufuhr zwischenerwärmt und nachfolgend weitgehend spannungsfrei auf Normaltemperatur abgekühlt wird.
13. Verbindung zwischen einem Glaskörper und einem Körper aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Überglasen der Kontaktfläche des Körpers aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff auf dieselbe ein Flußmittel, vorzugsweise bestehend aus einem glasbildenden Bestandteil mit schmelzpunkterniedrigenden und/oder schmelzviskositätserniedrigenden und/oder porenfüllenden Eigenschaften aufgetragen und/oder eingetrocknet und/oder eingesintert und/oder eingebrannt wird.
14. Verbindung zwischen einem Glaskörper und einem Körper aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Überglasen der Kontaktfläche des Körpers aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff dieselbe glasiert und/oder die Glasurschlämme getrocknet und/oder dieselbe eingesintert ist.
15. Verbindung zwischen einem Glaskörper und einem Körper aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Überglasen der Kontaktfläche des Körpers aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff dieselbe mit einem Glaslot, bestehend aus einer Suspension aus Glasmehl und Lösungs- und/oder Bindemitteln versehen, dasselbe aufgeschmolzen und/oder angetrocknet und/oder eingesintert ist.
16. Verbindung zwischen einem Glaskörper und einem Körper aus keramischem oder diesem ähnlichen Werkstoff nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Glaskörper nach Herstellung der Verbindung zusätzlich thermisch und/oder mechanisch bearbeitet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29900428U DE29900428U1 (de) | 1999-01-13 | 1999-01-13 | Verbindung zwischen zwei Bauteilen, insbesondere Verbindung zwischen einem Glas- und einem Keramikkörper |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE29900428U DE29900428U1 (de) | 1999-01-13 | 1999-01-13 | Verbindung zwischen zwei Bauteilen, insbesondere Verbindung zwischen einem Glas- und einem Keramikkörper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29900428U1 true DE29900428U1 (de) | 2000-05-25 |
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|---|---|---|---|
| DE29900428U Expired - Lifetime DE29900428U1 (de) | 1999-01-13 | 1999-01-13 | Verbindung zwischen zwei Bauteilen, insbesondere Verbindung zwischen einem Glas- und einem Keramikkörper |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29900428U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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