DE29824956U1 - Presswerkzeug - Google Patents
PresswerkzeugInfo
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Description
Gebrauchsmusteranmeldung
Gustav Klauke GmbH Auf dem Knapp 46 D-42855 Remscheid
Die Erfindung betrifft ein Presswerkzeug zum Verpressen von Rohrenden.
Für die Heizungs- und Leitungswasserinstallation werden zunehmend Systeme eingesetzt, bei denen die Rohrenden mit Pressf ittings versehen werden. Dadurch entfallen Schraub-, Schweiß- oder Lötarbeiten, die bei Metallrohren zu einer unerwünschten Gefügeveränderung führen können. Darüber hinaus ist es mit dieser Technik möglich, auch Kunststoffrohre oder Metall-Kunststoffverbundrohre zu verarbeiten. Die Verpressung ist außerdem in sehr kurzer Zeit durchführbar. Bei der Verbindung von Metallrohren aus Kupfer oder Edelstahl besitzt der Fitting z. B. ein rohrförmiges Ende, in welches das anzuschließende Rohr hineingesteckt wird. Dieser Bereich des Fittings wird anschließend durch von außen aufgebrachte Kräfte z. B. sechskantförmig verformt. Dadurch entsteht eine formschlüssige Verbindung von Fitting und Rohr, womit die bei Innendruck auftretenden Kräfte übertragen werden. Die Dichtheit wird durch eine in den Fitting eingebaute Dichtung gewährleistet. Der überwiegende Anteil der verpressten Rohrdurchmesser liegt unterhalb von etwa 40 mm. In diesem Bereich ist es üblich, die Verpressung mittels zangenartiger Werkzeuge durchzuführen. Dabei bewegen sich zwei Pressbacken mit jeweils halbkreisförmiger Aussparung - entsprechend der Pressgeometrie - scherenartig aufeinander zu. Dieses Prinzip ist bei größerem Rohrdurchmesser - z. B. ab Nennweite 63 - nicht mehr praktikabel, weil die Presskräfte und damit die Zangen sehr groß werden und die in diesem Falle ungünstigere Scherenbewegung zu einer ungleichmäßigen Verpressung führt.
Im Hinblick auf den vorbeschriebenen Stand der Technik wird eine technische Problematik der Erfindung darin gesehen, ein Presswerkzeug der in Rede stehenden Art zu verbessern.
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Diese Problematik ist zunächst und im Wesentlichen beim Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass ein Lager und ein Widerlager an dem Presswerkzeug ausgebildet sind. Weiter ist erfindungsgemäß eine Pressmatrize vorgesehen, welche mindestens zwei Pressglieder besitzt. In einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass zum Verpressen die Pressmatrize von einer Spannvorrichtung beaufschlagt wird. Hierzu kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Spannvorrichtung einen Hydraulikzylinder aufweist. In einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes wird vorgeschlagen, dass die Spannvorrichtung eine Vorspannfeder besitzt. Weiter wird vorgeschlagen, dass ein gegen das Widerlager wirkendes Endstück der Spannvorrichtung in einer Offenstellung rastgesichert ist. Als vorteilhaft erweist es sich zudem, dass das Endstück in einer Vorspannstellung rastgesichert ist. Weiter kann vorgesehen sein, dass die Spannvorrichtung mittels zangenartiger Backen auf die Pressmatrize einwirkt. In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Öffnungsstellung der Pressmatrize durch Anschläge der Pressglieder untereinander oder der Pressglieder an den Laschen begrenzt ist. Zufolge dieser Ausgestaltung ist die Pressmatrize in der Öffnungsstellung in einer Vorbenutzungsstellung gehalten. Durch die Anschlagbegrenzung der einzelnen Pressglieder untereinander bzw. der Pressglieder an den Laschen ist die Schwenkbewegung der Pressmatrize eingeschränkt. Die einzelnen Pressglieder weisen somit nicht die von üblichen Ketten her bekannte rückgratlose Schwenkfreiheit auf. So kann das Presswerkzeug mit der geöffneten Pressmatrize gut an das zu verpressende Werkstück herangeführt werden. Bevorzugt wird hierbei eine Ausgestaltung, bei welcher die Pressglieder der Pressmatrize in einer Öffnungsstellung etwa in axialer Richtung der Spannvorrichtung ausgerichtet sind bzw. leicht gekrümmt entsprechend einem großen Öffnungsradius. Als weiter vorteilhaft erweist es sich, dass ein Pressglied einen inneren Manschettenabschnitt aufweist. In der Regel wirken Pressmatrizen auf eine auf die Rohrenden aufgeschobene dünnwandige Hülse. Hierbei kann sich bei großer VGN 265 098 22467A1N2EP/DE mue/an H.Tuni2003
Durchmesserverringerung dieser Hülse unter Umständen eine Falte zwischen den aufeinanderzubewegenden Pressgliedern bilden. Diesem nachteiligen Effekt wird erfindungsgemäß dadurch entgegengewirkt, dass die in Umfangsrichtung zugeordneten Enden der Manschettenabschnitte zweier Pressglieder in Bezug auf eine Pressfläche derart profiliert sind, dass sie sich im Verpressungszustand überlappen. Wesentlich hierbei ist, dass die Trennlinie zwischen den einzelnen Pressgliedern keine geradlinige, axial verlaufende Kontur aufweist, sondern vielmehr in tangentialer Richtung der Pressglieder und somit zugleich in tangentialer Richtung der zu verpressenden Hülse bzw. Pressfittings versetzt verläuft. So können bspw. die in Umfangsrichtung zugeordneten Manschettenabschnittsenden zweier Pressglieder zahnartig im Zuge der Verpressung ineinander greifen, womit einer Faltenbildung zwischen den aufeinanderzubewegten Pressgliedern entgegengewirkt ist. Bevorzugt wird jedoch eine Ausgestaltung, bei welcher ein Manschettenende einen keilförmigen Vorsprung und das zugeordnete andere Manschettenende einen keilförmigen Ausschnitt aufweist, womit die Trennlinie zwischen den Pressgliedern in tangentialer Richtung dreieckförmig versetzt ist. In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, dass die Manschettenenden im Bereich eines Pressbackenrückens ohne gegenseitige Überlappung anstoßen. Da zur Verhinderung einer Faltenbildung lediglich der Pressflächenbereich der Pressglieder maßgebend ist, kann die Trennlinie zwischen den Pressgliedern im Bereich ihrer Pressbackenrücken eine ebene, axial verlaufende Kontur aufweisen. Die erfindungsgemäße Auftrennung der Trennlinie kann zwischen allen Pressgliedern vorgesehen sein. Es ist jedoch unter Umständen auch ausreichend, diese lediglich an der Schliessstelle der Pressmatrize auszuformen, da hier die Bewegung beim Schliessen in Umfangsrichtung des Rohres am größten ist. Fertigungstechnisch ist die beschriebene erfindungsgemäße Auftrennung bei einer Pressmatrize als Drehteil durch Zerteilen mittels Drahtschneiden (funkenerosiv) in einfachster Weise herstellbar. Bevorzugt wird weiter, dass der Manschettenabschnitt als ein, im Wesentlichen sich senkrecht zu einem Press-VGN 265 098 22467A1N2EP/DE mue/an ll.Tuni2003
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backenrücken erstreckender Kalottenabschnitt gebildet ist. Über diese Kalottenabschnitte der einzelnen Pressglieder wird im Zuge des Einspannens die Kraft auf das zu verpressende Teil übertragen. In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Anschlag zwischen einer Krümmungsaußenfläche des Kalottenabschnittes und einem Anschlagabschnitt der Lasche gebildet ist. Dies hat zur Folge, dass sich jeder Kalottenabschnitt der Pressmatrize in der Öffnungsstellung an jeweils zugeordneten Anschlagabschnitten der die Pressglieder verbindenden Laschen abstützt. Weiter kann die Ausbildung auch so gewählt sein, dass der Anschlagabschnitt eckartig an der Lasche ausgebildet ist. Alternativ kann vorgesehen sein, dass sich die einzelnen Pressglieder im Bereich ihrer zugeordneten Enden in der Öffnungsstellung der Pressmatrize gegeneinander abstützen. Um nicht nur eine Abstützung der Pressglieder untereinander zu gewährleisten, sondern auch den so gebildeten, in Öffnungsrichtung in sich starren Strang auch in der Öffnungsstellung gegenüber dem Presswerkzeug in seiner Bewegung zu begrenzen, wird vorgeschlagen, dass an dem Lager benachbart zu dem Verbindungsbolzen ein Anschlag ausgebildet ist. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Presswerkzeuges ist dieses für alle Durchmesser geeignet. Insbesondere ist die Verpressung von großen Rohren verbessert. Weiter ergeben sich vorteilhafte Eigenschaften. So ergibt sich, dadurch bedingt, dass die Pressmatrize in vorteilhafter Weise mit mehr als zwei Teile aufgeteilt ist, eine gleichmäßigere Pressung, wodurch bspw. an den Stoßstellen das Hülsenmaterial nicht stark gestaucht wird. Die Einleitung der Presskraft in tangentialer Richtung verringert die Größe der Kraft um etwa den Faktor Pi gegenüber der radialen Aufbringung der Presskraft. Dabei vergrößert sich gleichfalls der Pressweg um den gleichen Faktor. Schließlich ist denkbar, die Pressmatrize über zwei lösbare Lager an dem Presswerkzeug anzuordnen, wobei beide Lager bspw. hakenartig ausgebildet sind.
Nachfolgend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, welche lediglich Ausführungsbeispiele darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
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Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Presswerkzeug mit einer Pressmatrize, partiell geschnitten, die Offenstellung betreffend;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, eine Vorspannstellung betreffend;
Fig. 3 eine weitere der Fig. 1 entsprechende Darstellung, die Spannstellung betreffend;
Fig. 4 den Schnitt gemäß der Linie IV - IV in Fig. 3; Fig. 5 den Schnitt gemäß der Linie V - V in Fig. 3;
Fig. 6 einen Schnitt durch eine Verbindungsstelle zwischen einem Rohrende und einem Pressfitting;
Fig. 7 eine alternative Ausgestaltung des Presswerkzeuges in einer partiell geschnittenen Darstellung;
Fig. 8 das Presswerkzeug in anschlagbegrenzter Öffnungsstellung der Pressmatrize, eine erste Ausführungsform des Anschlages betreffend;
Fig. 9 eine der Fig. 8 entsprechende Darstellung, eine weitere Ausführungsform betreffend;
Fig. 10 eine weitere alternative Ausgestaltung des Presswerkzeuges und Fig. 11 den Schnitt gemäß der Linie XI - XI in Fig. 10.
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Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zur Fig. 1 ein Presswerkzeug 1, welches sich im Wesentlichen aus einer Pressmatrize 2 und einer Spannvorrichtung 3 zusammensetzt. Die Pressmatrize 2 besteht aus mehreren, vorteilhafterweise gleichen Pressgliedern 4, die entweder unmittelbar oder nach Art einer Kette durch Laschen 40 gelenkig miteinander verbunden sind. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind drei kettenartig miteinander verbundene Pressglieder 4,4' und 4" vorgesehen.
Auf der Innenfläche sind die einzelnen Pressglieder 4 bis 4" mit einer Pressgeometrie versehen, welche zu der gewünschten Stauchung des zu verpressenden Rohres 5 bei geschlossener Kette führt. Hierzu weist jedes Pressglied einen inneren Manschettenabschnitt auf, welcher als ein, im Wesentlichen sich senkrecht zu einem Pressbackenrücken 33 erstreckender Kalottenabschnitt 34 gebildet ist.
Zur Durchführung einer Verpressung wird die als Kette ausgebildete Pressmatrize 2 um das Rohr 5 gelegt. Im Bereich des zwischen den Pressgliedern 4 und 4' belassenen Schlitzes 6 ist die Spannvorrichtung 3 an der Pressmatrize 2 angeordnet, welche Spannvorrichtung 3 die Pressmatrize 2 in tangentialer Richtung schließt.
Die Spannvorrichtung 3 besitzt einen Hydraulikzylinder 7, welcher gabelförmig das Pressglied 4 umschließt und mit diesem über einen, ein Lager 8 bildenden Bolzen 9 verbunden ist (vgl. Fig. 4). Die auf das Lager 8 wirkenden Gabelarme sind mit der Bezugsziffer 10 versehen.
Der das Lager 8 bildende Bolzen 9 wird nur gelöst, wenn eine andere Rohrgröße verarbeitet wird, d. h. beim Umschlingen des Rohres 5 bleibt die Pressmatrize 2 mit dem Hydraulikzylinder 7 verbunden.
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Im Kolben 11 des Hydraulikzylinders 7 ist ein federbelastetes Endstück 12 geführt, welches gabelförmig gegen einen fest mit dem Pressglied 4' verbundenen, ein Widerlager 13 bildenden Bolzen 14 drückt.
Die Anbringung des Presswerkzeuges wird im Folgenden detailliert erklärt. Fig. 1 zeigt dazu den Ausgangszustand, in welchem der Hydraulikzylinder 7 bereits eingeschwenkt ist. Diese Lage wird z. B., wie dargestellt, durch eine einseitig verlängerte Gabel 15 des Endstückes 12 definiert, welche gegen den Bolzen 14 anschlägt.
Das Endstück 12 befindet sich in einer eingerasteten Stellung, in der das Endstück 12 von einem Rastbolzen 16 gehalten wird. Hierbei ist eine Vorspannfeder 17 maximal zusammengedrückt.
Fig. 2 zeigt die Anordnung, nachdem der Rastbolzen 16 durch manuelle Druckbetätigung das Endstück 12 freigegeben hat, welches nun bereits mit der relativ geringen Kraft der Vorspannfeder 17 gegen den Bolzen 14 bzw. das Widerlager 13 drückt. Bei entsprechend gewählter Vorspannkraft wird die gesamte Presseinrichtung nun auf dem Fitting festgehalten. Damit hat der Bediener beide Hände frei und kann den richtigen Sitz des Presswerkzeuges 1 prüfen und gefahrlos den Hydraulikzylinder 7 mit Druck beaufschlagen. Hierbei wird zunächst die Vorspannfeder 17 wieder zusammengedrückt, bis der Kolben 11 das Endstück 12 berührt. Der Rastbolzen 16 verlagert sich wieder in seine Ausgangslage zurück, womit das Endstück 12 wiederum einrastet.
Bei weiterem Druckanstieg entsteht die zum Verpressen nötige Kraft, die nun unmittelbar - ohne die vorher in Reihe geschaltete Vorspannfeder 17 - über die Kontaktflächen von Kolben 11 und Endstück 12 auf den Bolzen 14 bzw. auf das Widerlager 13 einwirkt und die Pressmatrize 2 schließt. Am Ende dieses Vor-VGN 265 098 22467A1N2EP/DE mue/an ll.Tuni2003
ganges wird der Zustand gemäß Fig. 3 erreicht. Nach Druckentlastung wird der Kolben 11 zusammen mit dem eingerasteten Endstück 12 über eine Rückholfeder 31 in die Ausgangslage bewegt. Der Zylinder kann anschließend ausgeschwenkt werden, wobei der vordere, das Lager 8 bildende Bolzen 9 nach wie vor nicht gelöst wird. Hiernach kann die kettenartige Pressmatrize 2 abgenommen werden.
In Fig. 6 ist eine gängige Bauart eines Pressfittings 18 für Metall-Verbundrohre 5 dargestellt. Letztere bestehen aus einem dünnen Metallrohr - meist Aluminium -, welches außen und innen mit einem Kunststoffmantel beschichtet ist. In Fig. 6 wurde der Übersichtlichkeit halber der innere Aufbau des Verbundrohres 5 nicht dargestellt. Bei der Verpressung von solchen Rohren werden in der Regel Fittings 18 eingesetzt, die einen Innenstutzen 19 mit Dichtringen 20 aufweisen, auf welchen Innenstutzen 19 das anzuschließende Rohr 5 aufgeschoben wird. Außen wird eine dünne Stahlhülse 21 über das Rohr 5 geschoben. Diese Stahlhülse 21 wird anschließend durch die von außen aufgebrachten Presskräfte, z. B. in Form von umlaufenden Rillen, verformt, wodurch eine innige Verbindung von Rohr 5 und Innenstutzen 19 des Fittings 18 entsteht. Die Verbindung kann weiter durch sägezahnförmige Nuten 22 auf dem Innenstutzen 19 verstärkt werden.
In Fig. 7 ist eine alternative Ausbildung des Presswerkzeuges 1 dargestellt. Hier werden die das Lager 8 und das Widerlager 13 bildenden Bolzen 9 und 14 mittels zangenartiger Backen 23, 24 geschlossen. Diese Backen 23, 24 entsprechen den für die kleineren Nennweiten eingesetzten Pressbacken, d. h. sie können mit vorhandenen Werkzeugen betätigt werden.
Das Schliesswerkzeug besteht gemäß Fig. 7 im Wesentlichen aus den Zangenschenkeln 23,24, die mit Laschen 25 verbunden sind. Im vorderen Bereich sind die Zangenschenkel 23, 24 mit den Bolzen 9 und 14 verbunden, wobei auch hier VGN 265 098 22467A1N2EP/DE mue/an ll.Tuni20Q3
der Bolzen 9 durch den Zangenschenkel 24 voll umschlossen ist. Der Zangenschenkel 23 ist zur Aufnahme des Bolzens 14 halbkreisförmig offen, so dass eine einfache Montage durch Einhaken ermöglicht ist. Eine Druckfeder 26 hält die Zangenschenkel 23,24 unter einer leichten Vorspannung, so dass die Pressmatrize 2 sowie das Schliesswerkzeug selbsttätig am Rohr 5 festsitzen.
Weiter sind zwischen den Zangenschenkeln 23 und 24 zwei Zylinderstifte 27 vorgesehen, welche eine näherungsweise symmetrische Schliessbewegung der Zangenschenkel 23,24 gewährleisten.
Die Schliessbewegung wird durch eine Antriebsmaschine, von welcher lediglich die Kurvenrollen 28 und der Pressbackenhalter 29 dargestellt sind, bewirkt, welche die Kurvenrollen 28 nach innen gegen die Kurvenbahnen der Zangenschenkel 23, 24 bewegt. Der Bolzen 30 verbindet das Schliesswerkzeug mit der Antriebsmaschine, indem dieser durch die Laschen 25 und den Pressbackenhalter 29 der Antriebsmaschine gesteckt wird.
Es ist weiter denkbar, die Pressmatrize bei der Montage zunächst mit Hilfe einer einfachen, zu dieser zugehörenden Spannklammer am Rohr zu befestigen und anschließend eine Antriebsmaschine, bspw. Hydraulikzylinder oder Zangenschliesswerkzeug, zu montieren. Dieses Vorgehen kann bei sehr großen Rohrdurchmessern vorteilhaft sein, da hierbei das Gewicht der Pressmatrize erheblich ist.
In den Fig. 8 und 9 sind zwei alternative Ausgestaltungen der Pressmatrize 2 dargestellt. Beide zeichnen sich durch eine Anschlagbegrenzung der einzelnen Pressglieder 4,4', 4" untereinander aus.
So ist in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 jede Lasche 40 im Bereich ihrer, von Gelenkzapfen 35 zur Anbindung eines Pressgliedes durchsetzten Augen VGN 265 098 22467A1N2EP/DE mue/an ll.Tuiü2003
mit einem Anschlagabschnitt 37 versehen. Letzterer weist im Wesentlichen in Richtung auf die Krümmungsaußenfläche 38 eines diesem zugeordneten Kalottenabschnittes 34 einer Pressmatrize 4, 4', 4". Der jeweilige Anschlagabschnitt 37 der Lasche 40 ist eckartig ausgebildet.
In der Öffnungsstellung der Pressmatrize 2 gemäß Fig. 8 stützen sich die jeweiligen Kalottenabschnitte 34 der Pressbacken 4,4', 4" an den zugeordneten Anschlagabschnitten 37 der Laschen 40 ab, womit sich die Pressmatrize 2 in dieser Stellung in Öffnungsrichtung wie ein ausgesteiftes Band verhält. Die geöffnete Pressmatrize verharrt hierbei in einer leicht gekrümmten Stellung entsprechend einem großen Öffnungsradius.
Um auch eine Anschlagbegrenzung der gesamten Pressmatrize 2 gegenüber dem Presswerkzeug 1 zu gewährleisten, ist auch im Bereich des Lagers 8 ein Anschlag 39 vorgesehen. Letzterer ist gebildet aus der, auf die Krümmungsaußenfläche 38 des Kalottenabschnittes 34 des Pressgliedes 4 weisenden Stirnfläche der Presswerkzeug-Backe 24. Diese Stirnfläche bildet eine, exzentrisch zum Lager 8 verlaufende Kurve aus. In der Öffnungsstellung der Pressmatrize 2 stellt sich diese Stirnfläche dem Kalottenabschnitt 34 des Pressgliedes 4 entgegen, womit die Krümmungsaußenfläche 38 dieses Pressgliedes 4 gegen den gebildeten Anschlag 39 tritt.
Die gesamte Pressmatrize 2 ist somit in ihrer Öffnungsbewegung gänzlich anschlagbegrenzt, was insbesondere handhabungstechnische Vorteile bietet. So kann das Presswerkzeug 1 mit geöffneter Pressmatrize 2 in einfachster Weise an das Rohr 5 oder dergleichen herangeführt werden, ohne dass die Pressmatrize 2 in Art einer üblichen Kette nach hinten abkippt. Durch die erfindungsgemäße Anschlagbegrenzung ist eine rückgratartige Vorbenutzungsstellung gegeben.
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Der zur Abstützung der gesamten Pressmatrize 2 ausgebildete Anschlag 39 ist auch im Bereich eines Gabelarmes 10 des Presswerkzeuges 1 der ersten Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 3 ausbildbar.
Fig. 9 zeigt eine alternative Ausgestaltung der Anschlagbegrenzung. Hier findet die Abstützung der Pressglieder 4,4', 4" unmittelbar untereinander ab, d. h. nicht über die diese verbindenden Laschen 40.
Hier sind Anschlagabschnitte 37 im Bereich der aufeinander zuweisenden Enden jedes Pressgliedes 4,4', 4" ausgebildet derart, dass sich diese in der Öffnungsstellung der Pressmatrize 2 gemäß Fig. 9 im Überdeckungsbereich mit der Lasche 40 gegeneinander abstützen. Die so in der Öffnungsstellung rückgratartig ausgestaltete Pressmatrize 2 ist gleichfalls zu dem Presswerkzeug 1 in ihrer Bewegung anschlagbegrenzt. Hierzu ist im Bereich der Presswerkzeug-Backe 24 nahe dem Lager 8 eine mit dem freien Anschlagabschnitt 37 des Pressgliedes 4 zusammenwirkende Anschlagschulter 41 ausgeformt. Über letztere ist die Pressmatrize 2 in der Öffnungsstellung in einer leicht gekrümmten Stellung gehalten.
Unabhängig von der gewählten Ausgestaltung der Anschlagbegrenzung sind sowohl die Pressglieder 4,4', 4" als auch die diese verbindenden Laschen in der jeweiligen Ausführungsform im Wesentlichen gleich symmetrisch ausgebildet.
Die Figuren 10 und 11 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Pressmatrize 2. Hierbei sind die in Umfangsrichtung zugeordneten Enden 50,51 der Pressglieder 4 und 4' im Bereich der Schliessstelle der Pressmatrize 2 profiliert ausgebildet. Konkret ist die Ausbildung so gewählt, dass die, die Pressflächen ausbildenden Kalottenabschnitte 34 der Pressglieder 4, 4' an ihren zugewandten Seiten in Axialerstreckung der Pressglieder jeweils eine
profilierte Kontur besitzen derart, dass das Kalottenabschnittsende 50 des VGN 265 098 22467A1N2EP/DE mue/an ll.Tuni2003
Pressgliedes 4' einen im Grundriss keilförmigen, in Axialrichtung im Wesentlichen mittigen Vorsprung 52 besitzt, welchem in dem gegenüberliegenden Kalottenabschnittsende 51 des Pressgliedes 4 ein entsprechend ausgeformter, keilförmiger Ausschnitt 53 zuordbar ist.
Das Ende 50 des Pressgliedes 4' bildet somit eine Positivform und das Ende 51 des Pressgliedes 4 eine entsprechende Negativform aus.
Die Kalottenabschnittsenden 50 und 51 sind im Bereich ihrer Pressbackenrücken 33 in Bezug auf eine Trennlinie zwischen den beiden Pressgliedern 4 und 41 nicht überlappend ausgebildet, womit im Zuge einer Verpressung diese Pressbackenrücken 33 stumpf anstoßen.
In Fig. 11 ist die erfindungsgemäße Ausbildung der beiden Kalottenabschnittsenden 50,51 zu erkennen. Durch diese Ausgestaltung ist die Trennlinie zwischen den beiden Pressgliedern 4 und 4' aus ihrer axial verlaufenden Richtung in eine tangentiale Richtung zu dem zu verpressenden Rohr dreieckförmig versetzt. Hierdurch ist einer Faltenbildung in der Trennlinie insbesondere bei einer starken Durchmesserverringerung im Zuge der Verpressung des Rohres entgegengewirkt. Im Verpressungszustand überlappen die Enden 50 und 51 der Pressglieder 4 und 4' zur Bildung einer in Achsrichtung labyrinthartig verlaufenden Trennlinie.
Im dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist lediglich eine Profilierung der der Schliessstelle der Pressmatrize 2 zugeordneten Enden von Pressgliedern dargestellt. Es ist jedoch auch denkbar, alle in Umfangsrichtung zugeordneten Enden der Kalottenabschnitte 34 mit einer derartigen Profilierung zu versehen, so bspw. zwischen dem Pressglied 4' und dem Pressglied 4" oder zwischen Letzterem und dem Pressglied 4.
In weiterer, jedoch nicht dargestellter Ausführungsweise kann auch die Verbindung zwischen Backe 24 bzw. Gabelarm 10 und der Pressmatrize 2 lösbar in Form einer Hakenverbindung ausgebildet sein.
Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
Claims (34)
1. Presswerkzeug (1) zum Verpressen von Rohrenden, wobei das Presswerkzeug eine Pressmatrize (2) aufweist mit mindestens zwei Pressgliedern (14) und ein Pressglied (4) einen inneren Manschettenabschnitt aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die in Umfangsrichtung zugeordneten Enden der Manschettenabschnitte zweier Pressglieder (4"") in Bezug auf eine Pressfläche derart profiliert sind, dass sie sich im Verpressungszustand überlappen.
2. Presswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Trennlinie zwischen den einzelnen Pressgliedern (4) abweichend von einer geradlinigen, axialen Kontur tangential versetzt verläuft.
3. Presswerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in Umfangsrichtung zugeordneten Enden zweier Manschettenabschnitte zweier Pressglieder (4) zahnartig ineinander greifen.
4. Presswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Manschettenende einen keilförmigen Vorsprung und das zugeordnete andere Manschettenende einen keilförmigen Ausschnitt aufweist.
5. Presswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressmatrize (2) zum Verpressen von einer Spannvorrichtung (3) beaufschlagt wird.
6. Presswerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (3) einen Hydraulikzylinder (7) aufweist.
7. Presswerkzeug nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (3) eine Vorspannfeder (17) besitzt.
8. Presswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Presswerkzeug (1) ein Lager (8) und ein Widerlager (13) ausgebildet sind.
9. Presswerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein gegen das Widerlager (13) wirkendes Endstück (12) der Spannvorrichtung (3) in einer Offenstellung rastgesichert ist.
10. Presswerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Endstück (12) in einer Vorspannstellung rastgesichert ist.
11. Presswerkzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (3) mittels zangenartiger Backen (23, 24) auf die Pressmatrize (2) einwirkt.
12. Presswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsstellung der Pressmatrize (2) durch Anschläge der Pressglieder (4, 4', 4") untereinander oder der Pressglieder (4, 4', 4") an den Laschen (40) begrenzt ist.
13. Presswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressglieder (4, 4', 4") der Pressmatrize (2) in einer Öffnungsstellung etwa in axialer Richtung der Spannvorrichtung (3) ausgerichtet sind bzw. leicht gekrümmt entsprechend einem großen Öffnungsradius.
14. Presswerkzeug nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag zwischen einer Krümmungsaußenfläche (38) des Kalottenabschnittes (34) und einem Anschlagabschnitt (37) der Lasche (40) gebildet ist.
15. Presswerkzeug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagabschnitt (37) eckartig an der Lasche (40) ausgebildet ist.
16. Presswerkzeug nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Lager (8) benachbart zu dem Verbindungsbolzen (9) ein Anschlag ausgebildet ist.
17. Presswerkzeug (1) zum Verpressen von Rohrenden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lager (8) und ein Widerlager (13) an dem Presswerkzeug (1) ausgebildet sind.
18. Presswerkzeug nach Anspruch 17 oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine Pressmatrize (2), welche mindestens zwei Pressglieder (4, 4', 4") besitzt.
19. Presswerkzeug nach einem der Ansprüche 17 oder 18 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verpressen die Pressmatrize (2) von einer Spannvorrichtung (3) beaufschlagt wird.
20. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 19 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (3) einen Hydraulikzylinder (7) aufweist.
21. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 20 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (3) eine Vorspannfeder (17) besitzt.
22. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 21 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass ein gegen das Widerlager (13) wirkendes Endstück (12) der Spannvorrichtung (3) in einer Offenstellung rastgesichert ist.
23. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 22 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Endstück (12) in einer Vorspannstellung rastgesichert ist.
24. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 23 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (3) mittels zangenartiger Backen (23, 24) auf die Pressmatrize (2) einwirkt.
25. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 24 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsstellung der Pressmatrize (2) durch Anschläge der Pressglieder (4, 4', 4") untereinander oder der Pressglieder (4, 4', 4") an den Laschen (40) begrenzt ist.
26. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 25 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressglieder (4, 4', 4") der Pressmatrize (2) in einer Öffnungsstellung etwa in axialer Richtung der Spannvorrichtung (3) ausgerichtet sind bzw. leicht gekrümmt entsprechend einem großen Öffnungsradius.
27. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 26 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pressglied (4, 4', 4") einen inneren Manschettenabschnitt aufweist.
28. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 27 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die in Umfangsrichtung zugeordneten Enden (50, 51) der Manschettenabschnitte zweier Pressglieder (4, 4') in Bezug auf eine Pressfläche derart profiliert sind, dass sie sich im Verpressungszustand überlappen.
29. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 28 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass ein Manschettenende (50) einen keilförmigen Vorsprung (52) und das zugeordnete andere Manschettenende (51) einen keilförmigen Ausschnitt (53) aufweist.
30. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 29 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschettenenden (50, 51) im Bereich eines Pressbackenrückens (33) ohne gegenseitige Überlappung anstoßen.
31. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 30 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Manschettenabschnitt als ein, im Wesentlichen sich senkrecht zu einem Pressbackenrücken (33) erstreckender Kalottenabschnitt (34) gebildet ist.
32. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 31 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag zwischen einer Krümmungsaußenfläche (38) des Kalottenabschnittes (34) und einem Anschlagabschnitt (37) der Lasche (40) gebildet ist.
33. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 32 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagabschnitt (37) eckartig an der Lasche (40) ausgebildet ist.
34. Presswerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 17 bis 33 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Lager (8) benachbart zu dem Verbindungsbolzen (9) ein Anschlag ausgebildet ist.
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| Country | Link |
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202004007033U1 (de) * | 2004-04-30 | 2005-09-15 | Viega Gmbh & Co Kg | Presswerkzeug zum Verbinden von Werkstücken |
| EP1649948A1 (de) * | 2004-10-22 | 2006-04-26 | HERRLE, Richard | Presswerkzeug |
| EP1974836A3 (de) * | 2007-03-30 | 2008-10-15 | Dasung Tech Co., Ltd. | Pressverbindungsvorrichtung für Rohre |
| CN109702458A (zh) * | 2018-12-21 | 2019-05-03 | 浙江硕和机器人科技有限公司 | 一种轴承与通风盖的压合装置 |
-
1998
- 1998-03-11 DE DE29824956U patent/DE29824956U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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