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DE29823613U1 - Metallkoffer - Google Patents

Metallkoffer

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Publication number
DE29823613U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal case
particular according
handle
section
corner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29823613U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bwh-Koffer- Handels- und Vermoegensverwaltungsgesellschaft Mbh & Co KG
Original Assignee
Bwh-Koffer- Handels- und Vermoegensverwaltungsgesellschaft Mbh & Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bwh-Koffer- Handels- und Vermoegensverwaltungsgesellschaft Mbh & Co KG filed Critical Bwh-Koffer- Handels- und Vermoegensverwaltungsgesellschaft Mbh & Co KG
Priority to DE29823613U priority Critical patent/DE29823613U1/de
Priority claimed from DE19818764A external-priority patent/DE19818764B4/de
Publication of DE29823613U1 publication Critical patent/DE29823613U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/36Reinforcements for edges, corners, or other parts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C5/02Materials therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C5/03Suitcases

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Gebrauchsmuster-Anmeldung (Abzweigung aus Pat.-Anm. 198 18 764.5 vom 27.04.1999)
Metallkoffer
BWH-Koffer, Handels- und
Vermögensverwal tungsgesel 1 schaf t mbH & Co. KG
Saitenwiese 54
D-48477 Hörstel (DE)
475 Al Nl VGN: 265098 Mü./G 04.06.1999
Metallkoffer
Die Erfindung betrifft einen Metallkoffer, vorzugsweise Aluminiumkoffer, mit zwei in einer Trennfuge zusammenwirkenden Mittelprofilteilen, an welchen jeweils ein integrales Schalenteil mit einem im wesentlichen ebenflächigen Seitenwandabschnitt und einem in die Ebene des Mittelprofilteiles umgebogenen Randabschnitt befestigt ist, wobei Ecken der Schalenteile aufgetrennt sind und durch gesonderte Eckenteile verschlossen sind.
Derartige Metallkoffer sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt, so bspw. in der Form, daß die integralen Schalenteile einen um 90° vom Seitenwandabschnitt umgebogenen Randabschnitt aufweisen, wobei die Eckbereiche zuvor aufgetrennt und nach dem Umbiegen, gegebenenfalls unter Überlappung der Wandabschnitte im Eckbereich, jeweils durch ein Eckenteil abgedeckt sind.
Im Hinblick auf den zuvor beschriebenen Stand der Technik wird eine technische Problematik darin gesehen, einen Metallkoffer der in Rede stehenden Art stabiler und fertigungstechnisch verbessert auszugestalten.
Diese Problematik ist zunächst und im wesentlichen beim Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß zwischen dem Randabschnitt und dem Seitenwandabschnitt ein umlaufender, im wesentlichen ebenflächiger Verbindungsabschnitt ausgebildet ist, der sowohl mit dem Randabschnitt als auch mit dem Seitenwandabschnitt jeweils einen stumpfen Winkel einschließt und daß die Eckenteile jeweils nur mit dem Randabschnitt und dem Seitenwandabschnitt verbunden sind.
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Zufolge dieser Ausgestaltung ist ein, insbesondere in den Eckbereichen stabiler und hinsichtlich der Herstellbarkeit verbessert ausgestalteter Metallkoffer angegeben. Durch die Anordnung eines Verbindungsabschnittes zwischen dem Randabschnitt und dem Seitenwandabschnitt ist der jeweils gebildete Kantenbereich insbesondere hinsichtlich einer Stoßbeanspruchung stabilisiert. Es ergibt sich durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung keine scharfe 90°-Kante, sondern vielmehr ein Kantenbereich, welcher sich durch Umbiegen des Randabschnittes von bevorzugt zwei Mal 45° einstellt. Zur Fertigung eines Schalenteiles des erfindungsgemäßen Metallkoffers werden zunächst die späteren Eckbereiche im Randabschnitt und im Verbindungsabschnitt gänzlich ausgespart und hiernach der Verbindungsabschnitt um bevorzugt 45° zum Seitenwandabschnitt und schließlich der Randabschnitt um weitere 45° zum Verbindungsabschnitt abgebogen. Die Schnitte zur Bildung des offenen Bereiches erfolgen bevorzugt rechtwinklig zur Längserstreckung des jeweiligen Randabschnittes und erstrecken sich bis in den Knickbereich zwischen Verbindungsabschnitt und Seitenwandabschnitt. Letzterer weist demzufolge keinen freigeschnittenen Bereich auf, sondern ist vielmehr bevorzugt im freigeschnittenen Eckbereich in seinem Grundriß der Eckenausbildung des Mittelprofilteiles angepaßt. Hierbei wird eine gerundete Eckausbildung des Mittelprofilteiles bevorzugt. Demzufolge besitzt der Seitenwandabschnitt im freigeschnittenen Eckbereich eine kreisabschnittsförmige Kontur. Der freigeschnittene und nach einem Verbinden des integralen Schalenteiles mit dem Mittelprofilteil offene Eckbereich wird erfindungsgemäß verschlossen durch ein Eckenteil, welches nur mit dem Randabschnitt und dem Seitenwandabschnitt verbunden ist. Durch diese Maßnahme wird die gebildete Ecke stabilisiert und ist weiter gegen Stoßbe-
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anspruchungen von außen geschützt. In einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß bei insgesamt im Querschnitt symmetrischem Aufbau des Koffers die Mittelprofilteile unterschiedlich breit sind. So wird bevorzugt einem als Kofferdekkel ausgebildeten Schalenteil ein weniger breites Mittelprofilteil zugeordnet als dem einen Kofferboden ausbildenden Schalenteil. Desweiteren ist durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung die Möglichkeit gegeben, einen fertigungstechnisch günstigen Systemkoffer auszubilden, mit stets gleichen, einen Kofferdeckel und einen Kofferboden ausbildenden Schalenteilen, wobei durch Einsatz von verschieden breit ausgebildeten Mittelprofilteilen die Kofferdicke variiert werden kann. Zudem ist vorgesehen, daß die Eckenteile Kunststoffteile sind, so bspw. solche, welche im Kunststoff-Spritzverfahren hergestellt sind. Ferner ist zur Erhöhung der Stabilität des erfindungsgemäßen Metallkoffers vorgesehen, daß ein Eckenteil ausgehend von einem Übergriff über den Seitenwandabschnitt sich bis zu einem Übergriff über ein Mittelprofilteil erstreckt. Das Eckenteil dient demzufolge nicht nur als designerisches Element, welches weiter auch zum Schutz der Ecke dient, sondern darüber hinaus auch als konstruktives Element zur Stabilisierung der Ecke. So werden Stöße von außen über das Eckenteil nicht nur in den Randabschnitt, sondern -bedingt durch die ausgebildeten Übergriffe- auch in den Seitenwandabschnitt und hierüber in das Mittelprofilteil geleitet. Erfindungsgemäß ist weiter vorgesehen, daß ein Eckenteil durch vom Kofferinneren ausgehende, nach außen nicht vorstehende Befestigungsmittel mit dem Schalenteil verbunden ist. Es wird hierbei weiter bevorzugt, daß die Befestigungsmittel von außen nicht erkennbar sind. Eine weitere Festlegung der Eckenteile an dem Schalenteil erfolgt derart, daß die
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Randabschnitte lediglich ebenflächig verlaufend ausgebildet sind und daß stirnseitig, dem freigeschnittenen Eckbereich zugeordnet, abgewinkelte Verbindungslaschen angeformt sind. Bevorzugt wird hierbei, daß die Verbindungslaschen, ausgehend vom ebenflächig verlaufenden Randabschnitt, um ca. 45° nach innen in den Eckbereich abgewinkelt sind und hier Bohrungen aufweisen zum Durchtritt von, vom Kofferinneren ausgehenden und in das Eckenteil eingreifenden Befestigungsmitteln. Als besonders vorteilhaft erweist es sich, daß die Randabschnitte in einer Nutaufnahme des Mittelprofilteils befestigt sind. Das geformte Schalenteil wird demzufolge mit seinen Randabschnitten in eine umlaufende Nut des Mittelprofilteiles eingelegt und dort befestigt, wobei hier weiter bevorzugt wird, daß die Randabschnitte eingewalzt sind. Um diese Verbindung noch weiter zu verbessern, wird vorgeschlagen, daß die Randabschnitte zur formschlüssigen Halterung in der Nutaufnahme quer zur Flächenerstreckung des Randabschnitts verlaufende Ausbiegungen aufweisen. Diese, bspw. nasenartigen Ausbiegungen treten nach einer Verwalzung mit dem Mittelprofilteil in Hintergriff zu einem Steg der in dem Mittelprofilteil ausgebildeten Nut. Bevorzugt wird hierbei eine Ausgestaltung, bei welcher die Ausbiegungen von einer freien Randkante des Randabschnitts ausgehen. Zudem kann vorgesehen sein, daß die Ausbiegungen unter Belassung unverformter Abschnitte untereinander distanziert sind. Zur Erhöhung der Stabilität der integralen Schalenteile ist vorgesehen, daß der Seitenwandabschnitt durch aus der Mitte versetzte, den oberen bzw. den unteren Längsrändern zugeordnete und parallel zu diesen verlaufende Sicken verstärkt ist. Diese Sicken können durch Ausprägungen bzw. durch Verformung durch Walzen erzielt sein, wobei bevorzugt wird, auf dem Seitenwandabschnitt vier solcher Sicken zu zwei
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Paaren auszubilden, mit einem jeweils kreisabschnittförmigen Querschnitt. In Längserstreckung der Sicken betrachtet, verlaufen diese gleichmäßig in die Oberfläche des Seitenwandabschnittes aus. In einer bevorzugten Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß das Eckenteil aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, einem Außenteil und einem Innenteil, wobei das Außenteil von außen, den Seitenwandabschnitt und das Mittelprofilteil übergreifend, auf den Eckbereich angesetzt ist und das Innenteil vom Kofferinneren her als Gegenteil angeordnet ist. Als besonders vorteilhaft stellt sich heraus, daß das Inneneckenteil in Formschlußeingriff zu dem Mittelprofilteil ist. Hierdurch ist weiter eine Stabilisierung zwischen dem Schalenteil und dem Mittelprofilteil gegeben, zur Entlastung der durch Einwalzung hergestellten Verbindung zwischen Mittelprofilteil und Randabschnitt des Schalenteiles. Vorteilhafterweise ist vorgesehen, daß das Inneneckenteil und das Außeneckenteil unter Durchsetzung der Verbindungslaschen bzw. einer Öffnung in dem Seitenwandabschnitt gegeneinander verschraubt sind. Hierbei kann die Verschraubung wahlweise von innen oder von außen erfolgen, wobei jedoch jeweils gewährleistet ist, daß diese von außen nicht sichtbar ist. So kann bspw. eine Verschraubung sowohl durch die Verbindungslaschen als auch durch die Öffnung des Seitenwandabschnittes von innen erfolgen. Alternativ ist es auch denkbar, die Verschraubung durch den Seitenwandabschnitt von außen durchzuführen. In alternativer Ausgestaltung kann auch vorgesehen sein, daß Inneneckenteil und Außeneckenteil gegeneinander vernietet oder verschweißt sind, so bspw. eine Verschweißung mit Ultraschall. Darüber hinaus kann auch eine Verklebung der Eckenteile erfolgen. Zudem erweist es sich als vorteilhaft, daß die Befestigungselemente, wie bspw. Schrauben oder
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Niete, in einem Winkel von ca. 90° zueinander verlaufen. So ist bspw. eine einfache Dreipunktbefestigung durchführbar, wobei ein Befestigungselement, den Seitenwandabschnitt durchtretend, Innenecken- und Außeneckenteil verbindet und zwei weitere Befestigungselemente rechtwinklig zu letzterem, die Verbindungslaschen der Randabschnitte durchtreten, zum Verspannen von Innen- und Außeneckenteil unter Einspannung des Eckbereiches des Mittelprofilteiles. Um das jeweilige Eckenteil der allgemeinen äußeren Formgebung des erfindungsgemäßen Metallkoffers anzupassen, ist weiter vorgesehen, daß das Außeneckenteil den Verbindungsabschnitt in gebogener Eckenform weiterbildet. So weist dieser Bereich des Eckenteiles eine bevorzugt im Winkel von 45° zum den, den Seitenwandabschnitt übergreifenden Bereich verlaufende Schräge auf, welche zugleich der gebogenen Eckenform des Mittelprofilteils angepaßt ist. Diese Ausformung setzt sich in konsequenter Form auch in dem, den Übergriff zum Mittelprofilteil bildenden Abschnitt des Eckenteiles fort. Desweiteren wird vorgeschlagen, daß in dem Außeneckenteil im Übergriffsbereich zum Seitenwandabschnitt ein Einsatzteil angeordnet ist. Letzteres dient in einer Ausführungsform, bei welcher Verbindungselemente zur Durchsetzung des Seitenwandabschnittes von außen ausgehen, zur Abdeckung derselben. In einer anderen Ausführungsform bildet ein solches Außeneckenteil ein von außen nicht erkennbares Gegenmittel für ein vom Kofferinneren ausgehendes Befestigungselement. Ein solches Einsatzteil kann desweiteren auch zur Bildung von Auflageflächen bei liegendem Metallkoffer dienen, wozu vorgeschlagen wird, daß das Einsatzteil eine über das Außeneckenteil vorstehende Aufsetzfläche ausbildet. Hierzu kann weiter vorgesehen sein, daß dieses Einsatzteil eine haftende Oberfläche aufweist. Dient das Einsatzteil lediglich zur Abdeckung
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von, von außen ausgehenden Befestigungselementen, so kann dieses auf das Außeneckenteil oder in eine entsprechend ausgeformte Vertiefung desselben bspw. geklebt sein, wobei weiter denkbar ist, das Einsatzteil aus einem weicheren Kunststoff herzustellen als die beiden weiteren Eckenteile. In einer Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist durch diese Ausgestaltung auch denkbar, das Einsatzteil andersfarbig als das Außenekkenteil zur optischen Hervorhebung zu gestalten. Als besonders vorteilhaft erweist es sich, daß das Innenekkenteil unmittelbar mit dem Einsatzteil verbunden ist. Diesbezüglich ist weiter vorgesehen, daß das Außeneckenteil plane Auflageflächen bezüglich des Seitenwandabschnittes, der Verbindungslaschen und des Verbindungsabschnittes ausbildet. Zudem ist es vorteilhaft, wie bereits erwähnt, daß das Außeneckenteil eine an die Außenkrümmung des Mittelprofilteils angepaßte Krümmungsflache aufweist. Es ergibt sich somit eine gleichmäßige, verzugsfreie Abstützung des Außeneckenteiles auf den Abschnitt des integralen Schalenteiles und bereichsweise auf dem Eckenbereich des Mittelprofilteiles. Darüber hinaus ist auch vorgesehen, daß das Inneneckenteil plane Auflageflächen bezüglich des Seitenwandabschnittes, der Verbindungslaschen und des Verbindungsabschnittes ausbildet und weiter, daß das Inneneckenteil im Übergriff zu dem Mittelprofilteil die Innenkrümmung des Mittelprofilteiles nachbildet. Demzufolge werden Außeneckenteil und Inneneckenteil direkt miteinander verbunden unter Einspannung von Schalenteilen -Verbindungslaschen, Eckbereich des Seitenwandabschnittes und Eckbereiche der Verbindungsabschnitte- und unter weiterer Einspannung der gekrümmten Eckausbildung des Mittelprofilteiles. Ferner ist in einer Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ein durch aus einem Hartkunststoff gebildetes Griffteil vorgesehen mit einem, im Griffin-
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nenraum gehalterten Weichkunststoff-Griffteil. Letzteres kann bspw. über einen im Griffinnenraum an dem Hartkunststoff-Griffteil angeformten T-Halter, welcher einen, einen Hinterschnitt aufweisenden Aufnahmeschlitz des Weichkunststoff-Griffteils hintergreift, befestigt sein. Durch diese Maßnahme wird die Handinnenfläche beim Tragen des Metallkoffers geschont, womit das Tragen des Koffers als angenehmer empfunden wird. Auch dieses gesonderte Weichkunststoff-Griffteil kann angepaßt an die Einsatzteile der Außeneckenteile farbig ausgebildet sein. Darüber hinaus ist vorgesehen, daß das Weichkunststoff-Griffteil im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und seitlich ausgehend von dem Griffschenkel eine zunehmende Erstreckung zum Griffscheitel aufweist.
Die Erfindung betrifft desweiteren ein System unterschiedlich breiter Koffer mit Schalenteilen und Mittelprof il teil en, welches gekennzeichnet ist durch ein oder mehrere Merkmale der Ansprüche 1-27. Ein solches Koffersystem ist insbesondere dadurch gegeben, daß durch Einsatz verschieden breiter Mittelprofilteile die Gesamtkofferbreite variiert werden kann, dies bei stets gleichen Schalenteilen zur Bildung des Kofferbodens bzw. des Kofferdeckels. Diese Ausgestaltung ist für sich allein erfindungswesentlich, jedoch auch in Kombination mit den zuvor beschriebenen Eckausbildungen durchführbar. Das Mittelprofil erstreckt sich immer -zweigeteilt in der üblichen Trennfuge- über im wesentlichen die gesamte Breite des Koffers. Bei unterschiedlich breiten Koffern ist lediglich das Mittelprofilteil zu ändern, dagegen bleiben die, die Boden- und Deckenelemente bildenden Schalenteile gleich. Hierbei tragen die Schalenteile nicht zur Breite des Koffers bzw.
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einer durch den Mittelbereich gebildeten Stirnfläche bei .
Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, welche lediglich mehrere Ausführungsbeispiele darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Metallkoffer in einer Seitenansicht, eine erste Ausführungsform betreffend;
Fig. 2 den Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1, stark vergrößert;
Fig. 3 eine Stirnansicht zu Fig. 1;
Fig. 4 ein ausgestanztes Blechteil zur Bildung eines Schalenteiles im Grundriß;
Fig. 5 den Schnitt gemäß der Linie V-V in Fig. 1, stark vergrößert;
Fig. 6 einen Eckbereich des Koffers im Zuge der Zusammenstellung eines aus einem Mittelprofilteil und einem integralen Schalenteil zu bildenden Kofferteiles, mit Sicht auf einen aufgetrennten Eckbereich des Schalenteiles;
Fig. 7 ein Außeneckenteil zur Abdeckung der Schalenteilecke, in Unteransicht;
Fig. 8 das Außeneckenteil in einer Innenansicht; Fig. 9 das Eckenteil in einer Seitenansicht;
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Fig. 10 den Schnitt gemäß der Linie X-X in Fig. 8; Fig. 11 die Unteransicht auf ein Einsatzteil; Fig. 12 eine Seitenansicht auf das Einsatzteil;
Fig. 13 die Stirnansicht auf das Einsatzteil; Fig. 14 eine Unteransicht eines Inneneckenteils; Fig. 15 die Innenansicht auf das Inneneckenteil; Fig. 16 eine Seitenansicht des Inneneckenteils;
Fig. 17 den Schnitt gemäß der Linie XVII-XVII in Fig. 15;
Fig. 18 eine perspektivische Explosionsdarstellung von Außeneckenteil, Inneneckenteil und Einsatzteil von außen auf das zu bildende Eckenteil betrachtet;
Fig. 19 den Schnitt gemäß der Linie XIX-XIX in Fig. 1, stark vergrößert;
Fig. 20 den Schnitt gemäß der Linie XX-XX in Fig. 1, ebenfalls stark vergrößert;
Fig. 21 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung,
jedoch eine zweite Ausfuhrungsform betreffend;
Fig. 22 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung, eine weitere Ausfuhrungsform betreffend;
Fig. 23 eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung, die Ausfuhrungsform gemäß Fig. 22 betreffend;
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Fig. 24 die Unteransicht auf ein Außeneckenteil der Ausführungsform gemäß Fig. 22;
Fig. 25 die Innenansicht auf das Außeneckenteil; Fig. 2 6 eine Seitenansicht auf das Außeneckenteil;
Fig. 27 eine Unteransicht. auf ein ..Einsatzteil der Ausführungsform gemäß Fig. 22;
Fig. 28 die Ansicht gegen das Einsatzteil; Fig. 29 eine Seitenansicht des Einsatzteiles;
Fig. 30 eine Unteransicht eines Inneneckenteils der Ausführungsform gemäß Fig. 22;
Fig. 31 die Innenansicht auf das Inneneckenteil; Fig. 32 eine Seitenansicht des Inneneckenteiles.
Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu Fig. 1 ein Metallkoffer 1 in einer ersten Ausführungsform, hier ein Aluminiumkoffer, mit zwei in einer Trennfuge 2 zusammenwirkenden Mittelprofilteilen 3, 4, an welchen jeweils ein integrales Schalenteil 5 mit einem im wesentlichen ebenflächigen Seitenwandabschnitt 6 befestigt ist.
Schalenteile 5 und Mittelprofilteile 3, 4 bestehen in dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus Aluminium, wobei die Mittelprofilteile 3, 4 Rahmen bilden mit verrundeten Ecken 7, welche in dem gezeigten Ausführungsbeispiel einen Radius r von ca. 3 0 mm aufweisen. In Breitenrichtung gemessen weisen die beiden Mittelprofiltei-
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le 3, 4 unterschiedliche Maße auf. So ist das dem einen Deckel ausbildenden Schalenteil 5 zugeordnete Mittelprofilteil 3 mit ca. 20 mm und das dem einen Kofferboden ausbildenden Schalenteil 5 zugeordnete Mittelprofilteil 4 mit 60 mm bemessen (vergl. Maße a und b in Fig. 2).
Im Grundriß sind die Mittelprofilteile 3 und 4 im wesentlichen rechteckig mit den bereits erwähnten abgerundeten Ecken 7 ausgebildet, wobei in dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein Längenverhältnis von Höhe h zu Länge 1 von ca. 2 : 2,5 gewählt ist (bspw. Höhe h von 360 mm und Länge 1 von 450 mm). Die gerundeten Ecken 7 weisen einen Radius r von ca. 35 mm auf.
Die beiden Mittelprofilteile 3 und 4 sind über an einer Längsseite angeordnete Scharniere 8 schwenkbar miteinander verbunden, wobei eine Verschlußstellung durch zwei auf der gegenüberliegenden Längsseite angeordnete, die Trennfuge 2 überspannende Zugschlösser 9 sicherbar ist. Auf der die Scharniere 8 aufweisenden Längsseite der Mittelprofilteile 3, 4 besitzen diese desweiteren Aufstellfüße 10 zum Abstellen des Koffers 1 in der in Fig. 1 gezeigten Stellung.
An der gegenüberliegenden, die Zugschlösser 9 aufweisenden Längsseite ist an dem breiteren Mittelprofilteil 4 klappbar ein Tragegriff 11 zwischen den Zugschlössern 9 angeordnet.
In der geschlossenen Stellung des Koffers 1 tritt im Bereich der Trennfuge 2 ein nach innen versetzter, umlaufender Steg 12 des dem Deckel zugeordneten Mittelprofilteiles 3 in eine Ringnut 13 des anderen Mittelprofilteiles 4 ein. Dabei tritt eine in dem deckelseiti-
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gen Mittelprofilteil 3 umlaufend angeordnete Dichtung 14 gegen eine Begrenzungswandung der Ringnut 13, zum dichtenden Verschluß des Koffers 1 (vergl. Fig. 5 und 20) .
Auf der der Trennfuge 2 abgewandten Stirnseite weist jedes Mittelprofilteil 3, 4 jeweils eine umlaufende Nutaufnähme 15 auf zur Befestigung des jeweils zugeordneten Schalenteiles 5.
Die beiden Schalenteile 5 sind als Aluminiumblech-Biegeteile ausgebildet.
Fig. 4 zeigt ein ausgestanztes Aluminiuin-Blechteil 16. Dieses ist im Grundriß im wesentlichen rechteckig mit einem Breiten-/Längenverhältnis von ca. 2 : 2,5, entsprechend dem Verhältnis von Mittelprofilteilbreite und -länge. In den Ecken 17 sind offene Ausschnitte 18 ausgestanzt zur Freilegung von, von einem zentralen Seitenwandabschnitt 6 auskragenden Randabschnitten 19. Die durch den Ausschnitt 18 gebildeten Schmalränder verlaufen senkrecht zur Längserstreckung des jeweiligen Randabschnittes 19, wobei zwei einer Ecke 17 zugeordnete Schmalränder 20 zweier Randabschnitte 19 den in dieser Ecke 17 viertelkreisförmig ausgebildeten Eckbereiche 21 des Seitenwandabschnittes 6 begrenzen. Der Radius r' dieses Eckbereiches 21 beträgt in dem gezeigten Ausführungsbeispiel ca. 18 mm, wobei in einer Zusammenbaustellung die Mittelpunkte der Radien r des Mittelprofilteiles 3 bzw. 4 und r' des Seitenwandabschnittes 6 auf einer gemeinsamen, senkrecht zum Seitenabschnitt 6 verlaufenden Achse &khgr; liegen (vergl. Fig. 6).
Die Randabschnitte 19 weisen ausgehend von den dem jeweiligen Ausschnitt 18 zugewandten Schmalrändern 20
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jeweils eine in den Ausschnitt 18 hineinragende Verbindungslasche 22 auf, deren Längsrandkanten parallel zur freien Längsrandkante 24 des Randabschnittes 19 verlaufen und sowohl zu diesem als auch zum Seitenwandabschnitt 6 beabstandet sind.
Desweiteren weisen die Randabschnitte 19 quer zu ihrer Flächenerstreckung verlaufende,. nasenartige Ausbiegungen 23 auf, welche jeweils von der freien Randkante 24 ausgehen und unter Belassung unverformter Abschnitte 25 untereinander distanziert sind.
Jede Ausbiegung 23 erstreckt sich bis etwa auf die Höhe einer gedachten Verbindungslinie der beiden, der Randkante 24 des Randabschnittes 19 zugewandten Längsrändern der Verbindungslaschen 22.
Jede Verbindungslasche 22 weist eine Durchtrittsbohrung 26 auf. In den Eckbereichen 21 des Seitenwandabschnittes 6 sind zwei kreisrunde Öffnungen 27 vorgesehen. Letztere sind gleich groß und nebeneinander angeordnet und werden tangiert von einer gedachten Verbindungslinie y zwischen den Anlenkpunkten der Schmalränder 20 an dem Schalenteil 5 (vergl. Fig. 4).
In der Fig. 4 sind Knicklinien dargestellt. Bezogen auf einen Randbereich ist zunächst eine erste Linie Kl zwischen dem Seitenwandabschnitt 6 und dem Randabschnitt 19 zu erkennen. Eine zweite Knicklinie K2 ist parallel zur ersten etwa mittig des Randabschnittes 19 positioniert und bildet eine Verlängerung der der Randkante 24 abgewandten Längskanten der Verbindungslaschen 22. Durch diese zweite Knicklinie K2 ist ein ebenflächiger Verbindungsabschnitt 28 ausgebildet.
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Zur Bildung des Schalenteiles 5 wird der Verbindungsabschnitt 2 8 zum Seitenwandabschnitt 6 und zugleich der Randabschnitt 19 zum Verbindungsabschnitt 28 jeweils um einen stumpfen Winkel abgebogen. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel schließt der Verbindungsabschnitt 28 sowohl mit dem Randabschnitt 19 als auch mit dem Seitenwandabschnitt 6 jeweils einen Winkel Alpha bzw. Alpha' von 45° ein, wonach der Randabschnitt 19 rechtwinklig zum Seitenwandabschnitt 6 ausgerichtet ist.
Die im wesentlichen in Verlängerung der Randabschnitte 19 ausgebildeten Verbindungslaschen 22 sind in dem gezeigten Ausführungsbeispiel gegenüber der Randabschnittsebene jeweils um 45° in die freigeschnittene Ecke 17 einwärts gebogen (vergl. Fig. 6).
Wie weiter aus Fig. 6 zu erkennen, ragt bei dem gebildeten Schalenteil 5 der kreisbogenförmige Eckbereich 21 des Seitenwandabschnittes 6 in den Bereich der aufgeschnittenen Ecke 17 ein.
Zur Verbindung von Schalenteil 6 und Mittelprofilteil 3 bzw. 4 werden die Randabschnitte 19 des Schalenteiles in die umlaufende Nutaufnahme 15 des Mittelprofilteiles 3 bzw. 4 gesteckt, wobei die Tiefe der Nutaufnahme 15 etwas größer bemessen ist als die HöhenerStreckung der Ausbiegungen 23 der Randabschnitte 19. Hiernach erfolgt eine Verwalzung im Bereich der Nutaufnahme 15, wodurch, bedingt durch die nasenartigen Ausbiegungen 23, die Randabschnitte 19 formschlüssig in der Nutaufnahme 15 gehaltert sind (vergl. Schnittdarstellung in Fig. 19).
Zur Stabilisierung des als Kofferdeckel oder als Kofferboden dienenden Schalenteiles 5 sind in jeden Seiten-
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wandabschnitt 6 aus der Mitte versetzte, den oberen bzw. den unteren Längsrändern 29 zugeordnete und parallel zu diesen verlaufende Sicken 30 vorgesehen. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind auf jedem Seitenwandabschnitt zwei Paare von Sicken 30 ausgebildet, wobei jede Sicke 30 einen kreisabschnittsförmigen Querschnitt aufweist mit einem Radius &zgr; von etwa 20 mm, wobei der gedachte Kreismittelpunkt außerhalb der Seitenwandabschnitts-Ebene liegt, so daß sich eine Sickenbreite von ca. 15 mm ergibt (vergl. Fig. 2). Zwei zu einem Paar zugeordnete Sicken 30 sind etwa mit einer Sickenbreite, d. h. mit etwa 15 mm zueinander beabstandet. Desweiteren ist jedes Sickenpaar um etwa eine Paarbreite vom zugeordneten Längsrand 29 beabstandet.
Die Sicken 30 laufen endseitig gleichmäßig in die Oberfläche des Seitenwandabschnittes 6 mit Abstand zum jeweiligen Schmalrand 31 aus.
Diese Sicken 30 können gebildet sein durch Ausprägungen. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind diese Sicken 30 durch Auswalzen vermittels einer den Radius &zgr; aufweisenden Kugel gebildet.
Die offenen Ecken 17 des einen Kofferboden oder einen Kofferdeckel bildenden Schalenteiles 5 sind verschlossen durch Eckenteile 32, welche -wie auch bevorzugt- in dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus Kunststoff, bspw. im Kunststoffspritzverfahren hergestellt sind. Diese Eckenteile setzen sich zusammen aus einem Inneneckenteil 33, einem Außeneckenteil 34 und einem Einsatzteil 35. Das Außeneckenteil 34 ist in den Fig. 7 bis 10, das Einsatzteil 35 in den Fig. 11 bis 13 und das Inneneckenteil in den Fig. 14 bis 17 in Einzeldarstellungen gezeigt.
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Das Außeneckenteil 34 weist einen Seitenwandabschnitt-Übergriffsbereich 36 auf, an welchem sich, entsprechend dem Verbindungsabschnitt 28 des Schalenteils 5 abgewinkelter Verbindungsbereich 37 anschließt. Letzterer verbindet den Seitenwandabschnitt-Übergangsbereich 36 mit einem rechtwinklig zu diesem verlaufenden Mittelprofilteil-Übergriff sbereich 38. Dieser weist eine an die Ecken-Außenkrüiranung des Mittelprofilteiles 3, 4 angepaßte Krümmungsfläche auf. Der in einem Winkel von 45° die beiden Übergriffsbereiche 3 6 und 38 verbindende Bereich 37 ist im Grundriß der Krümmung des Übergriffsbereiches 38 angepaßt und bildet nach einer Montage an das Schalenteil 5 den Verbindungsabschnitt 28 in gebogener Eckenform weiter.
Der Seitenwandabschnitt-Übergriffsbereich 36 besitzt eine außenliegende Vertiefung 39, wobei dieser vertiefte Bereich kreisrunde Öffnungen 40 aufweist. Letztere sind entsprechend den Öffnungen 27 des Seitenwandabschnittes 6 positioniert und bemessen.
Die Vertiefung 39 ist im Grundriß deltaförmig ausgebildet, wobei die Spitze der Krümmung des Verbindungsbereiches 37 bzw. des Übergriffsbereiches 38 angepaßt verrundet ist. In den äußeren Eckbereichen ist die Vertiefung 39 mit gegenüber den Öffnungen 40 durchmesserverkleinerten Stecköffnungen 41 versehen.
Die Unterseite des Übergriffsbereiches 3 6 bildet eine plane Auflagefläche 52 bezüglich des Seitenwandabschnittes 6 aus. Innenseitig des Mittelprofilteil-Übergriffsbereiches 38 sind durch eine Verdickung 43 plane Auflageflächen 44 für die Verbindungslaschen 22 des Schalenteiles 5 gebildet. Letztere weisen Gewindebohrungen 45 auf.
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Weitere plane Auflageflächen 46 sind innenseitig in den äußeren Bereichen des Verbindungsbereiches 37 ausgebildet, zur Auflage des Außeneckenteiles 34 auf den, der freigeschnittenen Ecke 17 zugewandten Endabschnitten der Verbindungsabschnitte 28 des Schalenteiles 5.
Desweiteren bildet eine unterhalb der Verdickung 43 ausgebildete Rippe 47 eine Fläche, zur Abstützung der Außenecke 34 auf einer Randkante der Nutaufnahme 15 des Mittelprofilteiles 3 bzw. 4 aus (vergl. Fig. 5).
Das Inneneckenteil 33 besitzt gleichfalls einen, auf seiner Oberseite eine plane Auflagefläche 48 für den Seitenwandabschnitt 6 ausbildenden Stützbereich 49 aus. Über einen mittleren, teilweise senkrecht zum Stützbereich 49 verlaufenden und im Zuge der der Mittelprofilecke 7 angepaßt verlaufenden Krümmung des Innenekkenteiles 33 in einem äußeren Teilbereich in einem Winkel von ca. 45° zum Stützbereich 49 verlaufenden Verbindungsbereich 50 ist ein parallel zur Auflagefläche 48, in die Ecke 7 des Mittelprofilteiles 3 bzw. 4 ragender Untergriffsbereich 41 angeformt. Dessen Stirnrandkante ist der Innenkrümmung des Mittelprofilteiles 3 bzw. 4 der Ecke 7 angepaßt.
Der Verbindungsbereich 50 bildet zur Kofferaußenseite hin gewandt zwei Auflageflächen 52 für die Verbindungslaschen 22 des Schalenteiles 5 aus, welche Auflageflächen 52 durchsetzt sind von entsprechend den Bohrungen 26 der Verbindungslaschen 22 und den Gewindebohrungen 45 des Außeneckenteiles 34 positionierten Durchtrittsbohrungen 53 .
Die sich in Krümmungsrichtung an diese Auflageflächen 52 anschließenden Bereiche des Verbindungsbereiches 50
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sind in einem dem Stützbereich 49 zugewandten Abschnitt entsprechend der schrägen Ausrichtung der Verbindungsabschnitte 28 des Schalenteiles 5 ausgebildet und besitzen in Richtung der Kofferaußenseite plane Auflageflächen 54 für diese Verbindungsabschnitte 28.
Der Stützbereich 49 besitzt zwei Bohrungen 55, welche entsprechend den Öffnungen 40 des Außeneckenteiles 34 und den Öffnungen 27 des Seitenwandabschnittes 6 positioniert sind. Diese Bohrungen 55 sind kofferinnenseitig mit Senkungen versehen.
Das Einsatzteil 35 besitzt einen, dem Grundriß der Vertiefung 39 des Außeneckenteiles 34 angepaßten Grundriß, wobei die Dicke des Einsatzteiles 35 größer bemessen ist als die Tiefe der Vertiefung 39. Unterseitig besitzt das Einsatzteil 35 in dessen außenliegenden Spitzenbereichen nach unten weisende Dorne 56 zum Eintritt in die Stecköffnungen 41 des Außeneckenteiles 43.. Ebenfalls unterseitig sind an dem Einsteckteil 35 im Querschnitt kreisrunde Zentrierzylinder 57 angeformt, welche jeweils eine nach unten hin offene Gewindebohrung 58 besitzen.
Die über die Unterseite des Einsatzteils 35 ragenden Dorne 56 weisen eine Höhe auf, welche im wesentlichen der Materialstärke des Übergriffsbereiches 36 des Außeneckenteiles 34 im Bereich der Vertiefung 39 entspricht. Die Überstandshöhe der Zentrierzylinder 57 ist gegenüber der Höhe der Dorne 56 etwa um die Materialstärke des Seitenwandabschnittes 6 vergrößert. Die Öffnungen 40 des Außeneckenteiles 34 und die Öffnungen 27 des Seitenwandabschnittes 6 sind entsprechend dem Durchmesser der Zentrierzylinder 57 angepaßt ausgebildet.
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Zur Bildung des Eckenteiles 32 wird das Außeneckenteil 34 derart von außen auf den offenen Eckbereich des Schalenteiles 5 positioniert, daß der Übergriffsbereich 36 auf dem Eckbereich 21 des Seitenwandabschnittes 6 aufliegt und sowohl die Auflageflächen 44 an den Verbindungslaschen 22 als auch der Übergriffsbereich 38 an dem Randbereich des Mittelprofilteiles 3 bzw. 4, den Bereich der Nutaufnähme.15 überdeckend, anliegen. Das Inneneckenteil 33 wird innenseitig gegen den Eckbereich gesetzt, wobei hier der Stützbereich 49 unterseitig gegen den Eckbereich 21 des Seitenwandabschnittes 6 und die Auflageflächen 52 innenseitig gegen die Verbindungslaschen 22 treten. Der Untergriffsbereich 51 des Inneneckenteiles 33 unterfängt einen, die Nutaufnahme 15 nach unten verschließenden Steg 59 des Mittelprofilteiles 3 bzw. 4.
Die Verbindungslaschen 22 des schalenteilseitigen Randabschnittes 19 sind hiernach gefangen zwischen den Auflageflächen 44 und 52 von Außeneckenteil 34 und Inneneckenteil 33. Desgleichen ist auch der Eckbereich 21 des Seitenwandabschnittes 6 zwischen den Auflageflächen 42 und 48 gefangen.
Das Einsatzteil 35 liegt im Bereich der außeneckenteilseitigen Vertiefung 39 des Übergriffsbereiches 36 ein, wobei die Zentrierzylinder 57 sowohl die im Bereich der Vertiefung 39 vorgesehenen Öffnungen 40 als auch die Öffnungen 27 des seitenwandabschnittsseitigen Eckbereichs durchtreten. Hierdurch ist eine Zentrierung und vorläufige Lagefixierung des Außeneckenteiles 34 gegeben.
Die Eckenteile werden miteinander verbunden derart, daß vom Kofferinneren her Befestigungsmittel 60 in Form von
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Schrauben 61, 62 eingedreht werden. Wie aus Fig. 5 zu erkennen, durchsetzen die zwei Schrauben 61 die innenekkenteilseitigen Durchtrittsbohrungen 53 und die hierzu fluchtend ausgerichteten Bohrungen 26 der Verbindungslaschen 22 und treten hiernach in die Gewindebohrungen des Außeneckenteiles 34 ein. Die zwischen Außeneckenteil und Inneneckenteil gefaßten Verbindungslaschen 22 sind demzufolge zwischen den Auflageflächen 44 und 52 gefesselt.
Alternativ zu der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsforra können die Schrauben 60 auch in Form von Senkkopfschrauben ausgebildet sein.
Die Befestigungsmittel 60, d. h. die Schrauben 61 und die Schrauben 62 verlaufen in einem Winkel von ca. 90° zueinander. Die Schrauben 62 sind, die Bohrungen 55 des Inneneckenteiles 33 durchtretend, in die Gewindebohrungen 58 des Einsatzteiles 35 gedreht. Auch hier ist eine Einspannung eines Schalenteilabschnittes gegeben derart, daß der Eckbereich 21 des Seitenwandabschnxttes 6 zwischen den Auflageflächen 42 und 48 von Außeneckenteil 34 und Inneneckenteil 33 eingespannt ist.
Alternativ zu dieser Verschraubung kann auch eine Vernietung oder Verschweißung der Eckenteile erfolgen.
Wie weiter aus Fig. 5 zu erkennen, sind Inneneckenteil 33 und Außeneckenteil 34 unter Durchsetzung der Verbindungslaschen 22 bzw. einer Öffnung 27 des Seitenwandabschnittes 6 gegeneinander verschraubt, wobei weiter das Inneneckenteil 33 unmittelbar mit dem Einsatzteil 35 verbunden ist.
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Das Inneneckenteil 33 ist in Formschlußeingriff zu dem Mittelprofilteil'3 bzw. 4, dies durch den Hintergriff von Untergriffsbereich 51 zum Steg 59. Zufolge dieser Ausgestaltung ist das gebildete Eckenteil 32 nicht nur ein designerisches Element zum Verschluß des offenen Eckbereiches, sondern darüber hinaus ein konstruktives Element zur Lagesicherung des Schalenteiles 5 am Mittelprofilteil 3 bzw. 4.
Die Eckenteile 32 sind jeweils nur mit dem Randabschnitt 19 und dem Seitenwandabschnitt 6 verbunden, wobei jedes Eckenteil -ausgehend von einem Übergriff über den Seitenwandabschnitt 6- sich bis zu einem Übergriff über ein Mittelprofilteil 3 bzw. 4 erstreckt. Die vom Kofferinneren ausgehenden Befestigungsmittel zur Verbindung des Eckenteiles mit dem Schalenteil 5 stehen nach außen nicht vor, wobei das die Schrauben aufnehmende Einsatzteil 35 über das Außeneckenteil vorsteht und dort eine Aufsetzfläche 63 ausbildet.
Der in Fig. 18 in einer Schnittdarstellung gezeigte Tragegriff 11 besitzt einen aus einem Hartkunststoff gebildeten Griffteil 64, an welchem im Griffinnenraum ein Weichkunststoff-Griffteil gehaltert ist. Letzteres ist im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildet und weist seitlich ausgehend von dem Griffschenkel eine zunehmende Erstreckung zum Griffscheitel auf.
Zur Festlegung des Weichkunststoff-Griffteiles 65 an dem Hartkunststoff-Griffteil 64 weist letzteres einen nach innen in den Griffinnenraum ragenden, im Querschnitt T-förmigen Tragesteg 66 auf, welcher mit seinen T-Schenkeln 67 in einem Schlitz des Weichkunststoff-Griffteiles 65 einliegt und die sich gegen den T-Steg des Tragsteges 66 abstützenden Bereiche unterfängt.
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Zufolge dieser Ausgestaltung ist ein gebrauchstreundlieher, da tragangenehm ausgebildeter Griff 11 gebildet.
Durch die zuvor beschriebenen Ausgestaltungen ist es desweiteren ermöglicht, den Koffer 1 in einfachster Weise in unterschiedlichen Breiten zu fertigen. Hierzu werden lediglich andere, die gewünschte Kofferbreite erbringende Mittelprofilteile 3, 4 eingesetzt, welchen stets gleiche Schalenteile 5 zugeordnet werden, da letztere im wesentlichen nicht zur Kofferbreite beitragen. In Fig. 20 ist ein gegenüber der Fig. 3 verbreiterter Koffer 1 dargestellt. Hierbei sind sowohl das dem Kofferdeckel zugeordnete Mittelprofilteil 3 als auch das dem Kofferboden zugeordnete Mittelprofilteil 4 verbreitert ausgebildet.
Hierdurch ist in einfachster Weise ein Baukastensystem zur Erstellung unterschiedlich breiter Koffer angegeben.
Die Fig. 21 bis 31 zeigen in weiterer Ausführungsform eine Eckausbildung eines Schalenteiles 5.
Das Schalenteil 5 unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel lediglich dadurch, daß in den Eckbereichen 21 nur eine Öffnung 27 zentral, von der gedachten Linie y tangierend, angeordnet ist.
Das Außeneckenteil 34 besitzt demzufolge eine entsprechend zentral angeordnete und gesenkte Bohrung 68 zum Durchtritt einer von außen einzudrehenden Schraube 62, welche ihr Gegenmittel findet in einer Gewindebohrung 69 im Stützbereich 49 des Inneneckenteiles 33.
Das Einsatzteil 35 weist eine ebene Unterfläche auf. Zur Abdeckung der eingedrehten Schraube 62 wird dieses
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Einsatzteil 35 in die Vertiefung 39 des über den Seitenwandabschnitt 6 greifenden Bereich 3 6 des Außeneckenteils 34 gesteckt und hier bspw. mit dem Außeneckenteil 34 verklebt.
Bei dieser Ausführungsform kann das Einsatzteil 35 auch aus einem Weichkunststoff bestehen zur Verbesserung der Rutschsicherheit des Koffers 1 in einer abgelegten Stellung.
Die Verbindung zwischen Inneneckenteil 33 und Außenekkenteil 34 im Bereich der Verbxndungslaschen 22 und auch der Formschlußeingriff des Inneneckenteiles 33 zum Mittelprofilteil 3 bzw. 4 ist gleich dem ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet.
Zufolge der zuvor beschriebenen Ausgestaltungen ist ein Koffer 1 angegeben, welcher in einfachster Weise verbreiterbar ist und bei welchem die einen Kofferdeckel bzw. einen Kofferboden ausbildenden Schalenteile 5 in einfachster Weise durch geradlinige Biegungen herstellbar sind. Die die offenen Eckbereiche verdeckenden Eckenteile 32 stützen sich sowohl im Bereich des Seitenwandabschnittes 6 als auch im Bereich der Verbindungsabschnitte 28 und darüber hinaus auch auf den Randabschnitten 19 und auf den Randbereichen der Mittelprofilteile 3 bzw. 4 ab, womit Stöße von außen gleichmäßig abgeleitet werden und somit der Eckbereich stabilisiert ist.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser
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Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit auf zunehmen.
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Claims (38)

1. Metallkoffer (1), vorzugsweise Aluminiumkoffer, mit zwei in einer Trennfuge (2) zusammenwirkenden Mittelprofilteilen (3, 4), an welchen jeweils ein integrales Schalenteil (5) mit einem im wesentlichen ebenflächigen Seitenwandabschnitt (6) und einem in die Ebene des Mittelprofilteiles (3, 4) umgebogenen Randabschnitt (19) befestigt ist, wobei Ecken der Schalenteile (5) aufgetrennt sind und durch gesonderte Eckenteile (32) verschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Randabschnitt (19) und dem Seitenwandabschnitt (6) ein umlaufender, im wesentlichen ebenflächiger Verbindungsabschnitt (28) ausgebildet ist, der sowohl mit dem Randabschnitt (19) als auch mit dem Seitenwandabschnitt (6) jeweils einen stumpfen Winkel (Alpha, Alpha') einschließt und daß die Eckenteile (32) jeweils nur mit dem Randabschnitt (19) und dem Seitenwandabschnitt (6) verbunden sind.
2. Metallkoffer nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß bei insgesamt im Querschnitt symmetrischem Aufbau des Koffers (1) die Mittelprofilteile (3, 4) unterschiedlich breit sind.
3. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckenteile (32) Kunststoffteile sind.
4. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß ein Eckenteil (32) ausgehend von einem Übergriff über den Seitenwandabschnitt (6) sich bis zu einem Übergriff über ein Mittelprofilteil (3, 4) erstreckt.
5. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß ein Eckenteil (32) durch vom Kofferinneren ausgehende, nach außen nicht vorstehende Befestigungsmittel (60) mit dem Schalenteil (5) verbunden ist.
6. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Randabschnitte (19) im wesentlichen ebenflächig verlaufend ausgebildet sind und daß stirnseitig, dem freigeschnittenen Eckbereich zugeordnet, abgewinkelte Verbindungslaschen (22) angeformt sind.
7. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Randabschnitte (19) in einer Nutaufnahme (15) des Mittelprofilteils (3, 4) befestigt sind.
8. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Randabschnitte (19) eingewalzt sind.
9. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Randabschnitte (19) zur formschlüssigen Halterung in der Nutaufnahme (15) quer zur Flächenerstreckung des Randabschnittes (19) verlaufende Ausbiegungen (23) aufweisen.
10. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbiegungen (23) von einer freien Randkante (24) des Randabschnittes (19) ausgehen.
11. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbiegungen (23) unter Belassung unverformter Abschnitte (25) untereinander distanziert sind.
12. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenwandabschnitt (6) durch aus der Mitte versetzte, den oberen bzw. den unteren Längsrändern (29) zugeordnete und parallel zu diesen verlaufende Sicken (30) verstärkt ist.
13. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Eckenteil (32) aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, einem Außeneckenteil (34) und einem Inneneckenteil (33).
14. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Inneneckenteil (33) in Formschlußeingriff zu dem Mittelprofilteil (3, 4) ist.
15. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß Inneneckenteil (33) und Außeneckenteil (34) unter Durchsetzung der Verbindungslaschen (22) bzw. einer Öffnung (27) in dem Seitenwandabschnitt (6) gegeneinander verschraubt sind.
16. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß Inneneckenteil (33) und Außeneckenteil (34) gegeneinander vernietet oder verschweißt sind.
17. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente (60) in einem Winkel von ca. 90° zueinander verlaufen.
18. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Außeneckenteil (34) den Verbindungsabschnitt (28) in gebogener Eckenform weiterbildet.
19. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Außeneckenteil (34) im Übergriffsbereich (36) zum Seitenwandabschnitt (6) ein Einsatzteil (32) angeordnet ist.
20. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil (32) eine über das Außeneckenteil (34) vorstehende Aufsetzfläche (63) ausbildet.
21. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Inneneckenteil (33) unmittelbar mit dem Einsatzteil (35) verbunden ist.
22. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Außeneckenteil (34) plane Auflageflächen (42, 44, 46) bezüglich des Seitenwandabschnittes (6), der Verbindungslaschen (22) und des Verbindungsabschnittes (28) ausbildet.
23. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Außeneckenteil (34) eine an die Außenkrümmung des Mittelprofilteiles (3, 4) angepaßte Krümmungsfläche aufweist.
24. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Inneneckenteil (33) plane Auflageflächen (48, 52, 54) bezüglich des Seitenwandabschnittes (6), der Verbindungslaschen (22) und des Verbindungsabschnittes (28) ausbildet.
25. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Inneneckenteil (33) im übergriff zu dem Mittelprofilteil (3, 4) die Innenkrümmung des Mittelprofilteiles (3, 4) nachbildet.
26. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch aus einem Hartkunststoff gebildeten Griffteil (64) mit einem, im Griffinnenraum gehalterten Weichkunststoff-Griffteil (65).
27. Metallkoffer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichkunststoff-Griffteil (65) im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und seitlich ausgehend von dem Griffschenkel eine zunehmende Erstreckung zum Griffscheitel aufweist.
28. System unterschiedlich breiter Koffer (1) mit Schalenteilen (5) und Mittelprofilteilen (3, 4), gekennzeichnet durch ein oder mehrere Merkmale der vorstehenden Ansprüche 1-27.
29. Metallkoffer mit einem Tragegriff, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragegriff (11) ein aus einem Hartkunststoff gebildetes Griffteil (34) aufweist mit einem im Griffinnenraum gehalterten Weichkunststoff-Griffteil (65).
30. Metallkoffer nach Anspruch 29 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichkunststoff-Griffteil (65) im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist.
31. Metallkoffer nach einem oder mehreren der Ansprüche 29 bis 30 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichkunststoff-Griffteil (65) seitlich, ausgehend von einem Griffschenkel, eine zunehmende Erstreckung zum Griffscheitel hin aufweist.
32. Metallkoffer nach einem oder mehreren der Ansprüche 29 bis 31 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hartkunststoff-Griffteil ein Halter angeformt ist, welcher einen einen Hinterschnitt aufweisenden Aufnahmeschlitz des Weichkunststoff-Griffteils (65) zur Befestigung hintergreift.
33. Metallkoffer nach einem oder mehreren der Ansprüche 29 bis 32 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter T-förmig ausgebildet ist.
34. Griffteil für einen Metallkoffer mit einem Tragegriff (?), dadurch gekennzeichnet, daß der Tragegriff (11) ein aus einem Hartkunststoff gebildetes Griffteil (34) aufweist mit einem im Griffinnenraum gehalterten Weichkunststoff-Griffteil (65).
35. Griffteil nach Anspruch 34 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichkunststoff- Griffteil (65) im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist.
36. Griffteil nach einem oder mehreren der Ansprüche 34 bis 35 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichkunststoff-Griffteil (65) seitlich, ausgehend von einem Griffschenkel, eine zunehmende Erstreckung zum Griffscheitel hin aufweist.
37. Griffteil nach einem oder mehreren der Ansprüche 34 bis 36 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hartkunststoff-Griffteil ein Halter angeformt ist, welcher einen einen Hinterschnitt aufweisenden Aufnahmeschlitz des Weichkunststoff-Griffteils (65) zur Befestigung hintergreift.
38. Griffteil nach einem oder mehreren der Anspruche 34 bis 37 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter T-förmig ausgebildet ist.
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DE10315422A1 (de) * 2003-04-03 2004-11-04 PARAT-Werk Schönenbach GmbH + Co. KG Transportbehältnis und Verfahren zur Herstellung eines Transportbehältnisses
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