DE29822398U1 - Einbauspüle - Google Patents
EinbauspüleInfo
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- DE29822398U1 DE29822398U1 DE29822398U DE29822398U DE29822398U1 DE 29822398 U1 DE29822398 U1 DE 29822398U1 DE 29822398 U DE29822398 U DE 29822398U DE 29822398 U DE29822398 U DE 29822398U DE 29822398 U1 DE29822398 U1 DE 29822398U1
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- DE
- Germany
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- drain
- sink
- built
- basin
- sieve structure
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/12—Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
- E03C1/18—Sinks, whether or not connected to the waste-pipe
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Die Bonding (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ANPTRTfDEMARR^ATTORNEYS
D-70174 STUTTGART HOSPITALSTRASSE 8 Telefon (0711) 228! 10 Telefax (0711)2281122
Anmelder: 15.12.1998
G 12788
Rieber GmbH & Co. PW/mö
Hoffmannstraße 44
402440
72770 Reutlingen
Die Erfindung betrifft eine Einbauspüle aus einem Gußwerkstoff, insbesondere einem Verbundwerkstoff, mit einem Spülbecken
sowie mit einem Ablauf becken, die jeweils mit einer Ablauföffnung versehen sind, denen jeweils eine Ablaufsiebstruktur
zugeordnet ist.
Solche Einbauspülen aus Kunststoff oder einem Verbundwerkstoff sind allgemein bekannt. Eine solche Einbauspüle weist
wenigstens ein Spülbecken sowie ein flacher gestaltetes Ablaufbecken auf. Ergänzend kann für die Einbauspüle noch ein
Restebecken vorgesehen sein. Alle Becken sind mit Ablauföffnungen versehen, an die im montierten Zustand entsprechende
Ablaufrohrleitungen angeschlossen sind. Jeder Ablauföffnung
ist eine Ablaufsiebstruktur in Form eines Edelstahlsiebeinsatzes
zugeordnet, der im Bereich der Ablauföffnung mit der Einbauspüle verbunden wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einbauspüle der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine vereinfachte Herstellung
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß wenigstens eine Ablaufsiebstruktur
einstückig mit der Einbauspüle unter Bildung
der Ablauföffnung ausgeformt ist. Dadurch ist die Ablaufsiebstruktur
direkt in die Einbauspüle integriert. Die Ablaufsiebstruktur
wird bei der Gußformung der Einbauspüle in demselben Arbeitsgang mitgestaltet, so daß das nachträgliche Anbringen
einer entsprechenden Ablaufsiebstruktur in Form eines Edelstahlsiebeinsatzes oder ähnlichem entfällt. Neben der gemeinsamen
Herstellung in einem Arbeitsgang entfallen somit auch zusätzliche Teile zur Schaffung der Einbauspüle.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Nachfolgend sind bevorzugte Ausführungsbeispiele
der Erfindung beschrieben und anhand der Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einbauspüle,
Fig. 2 ebenfalls in perspektivischer Darstellung eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einbauspüle
ähnlich Fig. 1, und
Fig. 3 einen Ausschnitt der Einbauspüle nach Fig. 1 entlang der Schnittlinie III-III in Fig. 1.
Eine Einbauspüle 1 gemäß den Fig. 1 und 3 ist aus einem Verbundwerkstoff
in an sich bekannter Weise durch ein Gußverfahren einstückig hergestellt. Die Einbauspüle 1 weist ein tiefes
Spülbecken 2 sowie ein flaches Ablaufbecken 3 auf. Zwischen dem Ablaufbecken 3 und dem Spülbecken 2 ist ein Restebecken
4 positioniert. Das Spülbecken 2 und das Restebecken 4 sind mit jeweils einer Ablauföffnung 5, 6 versehen, in die
jeweils ein Edelstahlsiebeinsatz eingesetzt und im Bereich der Ablauföffnung 5, 6 an der Einbauspüle 1 festgelegt wird.
Die Ablauföffnung des Ablaufbeckens 3 wird durch eine einstückig
bei der Herstellung der Einbauspüle 1 mit ausgeformte
Ablaufsiebstruktur 7 gebildet, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel
durch vier zueinander in einer Reihe parallel verlaufende Schlitze gebildet ist. Wie anhand der Fig. 3 erkennbar
ist, sind die Schlitze aus gußtechnischen Gründen während der Herstellung der Einbauspüle 1 noch verschlossen.
Das entsprechende Verbundwerkstoffmaterial muß durch Nacharbeiten im Bereich der Längsschlitze entfernt werden. Die
Schlitze werden durch einstückig angeformte Streben 8 gebildet, die durch entsprechende Werkzeugformen beim Gießen der
Einbauspüle 1 geschaffen werden. Eine mittlere, stegartige Strebe 8 der Ablaufsiebstruktur 7 weist eine Aufnahme 9 für
ein Schraubelement auf, das zur Festlegung eines unterseitigen AblaufStutzens vorgesehen ist. Eine solche Aufnahme 9
kann auch für die Positionierung und Festlegung eines Verschlußstopfens
vorgesehen sein.
Da die Ablaufsiebstruktur 8, 9 bereits im Ablaufbecken 3 integriert
ist, ist keine zusätzliche Siebeinheit mehr notwendig, die in eine entsprechende Ablauföffnung eingesetzt werden
müßte. Die Ablaufsiebstruktur 7 bildet vielmehr sowohl die Siebfunktion als auch die Ablauffunktion. Die Ablaufsiebstruktur
7 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel gitterartig durch parallel verlaufende Streben gestaltet. In gleicher
Weise kann sie durch ein anders gestaltetes Gittermuster oder durch eine netzartige Profilierung gestaltet sein.
Die Einbauspüle la nach Fig. 2 ist im wesentlichen mit der Einbauspüle 1 nach den Fig. 1 und 3 identisch. Bezüglich der
identischen Bereiche der Einbauspüle la wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Beschreibung zum Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 verwiesen. Einziger Unterschied bei der Einbauspüle la nach Fig. 2 ist es, daß zusätzlich zu der Ablaufsiebstruktur
7 des Ablaufbeckens 3 auch das Spülbecken 2 mit einer integrierten Ablaufsiebstruktur 5a versehen ist,
die neben der Siebfunktion auch die Ablauffunktion unter Bildung einer Ablauföffnung schafft. Die Ablaufsiebstruktur 5a
ist wie die Ablaufsiebstruktur 7 des Ablaufbeckens 3 bei der
Herstellung der Einbauspüle la einstückig mit ausgeformt. Es
sind mehrere, konzentrisch zueinander angeordnete, kreisbogenförmige Schlitze vorgesehen, die zu einem entsprechenden
Ablaufstutzen hin im betriebsfertigen Zustand der Einbauspüle
la offen sind. Zentral ist eine zu der Aussparung 9 der Ablaufsiebstruktur
7 funktionsgleiche Aussparung vorgesehen, die zur Halterung und Festlegung eines Verschlußstopfens
dient, der nicht dargestellt ist. Auch für die gemäß Fig. 2 profilierten Bogenschütze der Ablaufsiebstruktur 5a ist die
Werkzeuggußform der Einbauspüle la entsprechend angepaßt, damit die dargestellte Ablaufsiebstruktur 5a ausgeformt werden
kann.
Bei nicht dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung sind entsprechend gestaltete Einbauspülen nicht aus einem
Verbundwerkstoff, sondern aus Kunststoff hergestellt.
Claims (3)
1. Einbauspüle aus einem Gußwerkstoff, insbesondere einem
Verbundwerkstoff, mit einem Spülbecken sowie mit einem Ablaufbecken,
die jeweils mit einer Ablauföffnung versehen sind, denen jeweils eine Ablaufsiebstruktur zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Ablaufsiebstruktur (7, 5a) einstückig mit
der Einbauspüle (1, la) unter Bildung der Ablauföffnung ausgeformt
ist.
2. Einbauspüle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einstückig ausgeformte Ablaufsiebstruktur (7) als Ablauföffnung
des Ablaufbeckens (3) vorgesehen ist und durch gitterartige, parallele verlaufende Streben (8) gebildet ist.
3. Einbauspüle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablauf siebstruktur (5a, 7) eine Aussparung (9) für
die Aufnahme eines Verschlußstopfens aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29822398U DE29822398U1 (de) | 1998-12-16 | 1998-12-16 | Einbauspüle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29822398U DE29822398U1 (de) | 1998-12-16 | 1998-12-16 | Einbauspüle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29822398U1 true DE29822398U1 (de) | 1999-02-11 |
Family
ID=8066713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29822398U Expired - Lifetime DE29822398U1 (de) | 1998-12-16 | 1998-12-16 | Einbauspüle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29822398U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1566491A1 (de) * | 2004-02-18 | 2005-08-24 | Niro-Plan AG | Küchenspüle |
-
1998
- 1998-12-16 DE DE29822398U patent/DE29822398U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1566491A1 (de) * | 2004-02-18 | 2005-08-24 | Niro-Plan AG | Küchenspüle |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990325 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20020228 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20050216 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20070205 |
|
| R071 | Expiry of right |