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DE29822682U1 - Hydrant - Google Patents

Hydrant

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Publication number
DE29822682U1
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DE
Germany
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check valve
hydrant
hydrant according
valve
water
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Expired - Lifetime
Application number
DE29822682U
Other languages
English (en)
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PFITZNER HEINZ JUERGEN
Original Assignee
PFITZNER HEINZ JUERGEN
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Publication date
Application filed by PFITZNER HEINZ JUERGEN filed Critical PFITZNER HEINZ JUERGEN
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Publication of DE29822682U1 publication Critical patent/DE29822682U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
    • E03B9/16Devices for retaining foreign matter, e.g. sand
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

17. Dezember 1998
Heinz-Jürgen Pfitzner 67550 Worms
Hydrant
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf einen Hydranten, wie er als Zapfstelle zur Entnahme von Wasser aus kommunalen Wassernetzen dient. Solche Hydranten, meist als Unterflur-Hydranten ausgebildet und unmittelbar an die unterirdische Wasserleitung angeschlossen, dienen vor allem der Feuerwehr zur Wasserentnahme; sie können jedoch auch von Privaten mittels eines Standrohres benutzt werden.
übliche Hydranten, von denen die vorliegende Erfindung ausgeht, sind im Grunde Ventile mit einem Ventilschließkörper, der mittels einer Betätigungsspindel nach unten auf seinen Ventilsitz andrückbar ist, wobei die Betätigungsspindel in eine am oberen Ende eines als Hülsrohr bezeichneten Verlängerungsrohres angeordnete Mutter greift und das Ventilschließglied am unteren Ende des Hülsrohres starr mit diesem verbunden ist.
Die bekannten Hydranten bieten keine Sicherheit gegen Sabotage. Sie sind jedermann zugänglich und kriminelle Elemente könnten zu Zwecken der Erpressung oder aus anderen Gründen Krankheitserreger oder Gift oder dergleichen in das städtische Wassernetz einleiten, wozu lediglich ein leicht verfügbares Standrohr sowie eine Pumpe oder eine andere überdruckquelle erforderlich wäre,
mittels deren die gefährlichen Substanzen unter einem den Leitungsdruck übertreffenden Druck eingeführt werden könnten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines rückflußsicheren Hydranten, bei dem die Gefahr solcher Sabotageanschläge weitgehend minimiert ist.
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt durch die in den Schutzansprüchen angegebenen Merkmale. Durch die
erfindungsgemäße Ausbildung wird das Hydrantenventil um ein Rückschlagventil ergänzt, das für Saboteure praktisch unzugänglich ist und wesentlich größere Sicherheit bietet.
15
Die Neuerung wird nachfolgend durch die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigegebenen Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 schematisch einen rückflußsicheren Hydranten
im Längsschnitt;
Fig. 2 den Querschnitt A-A aus Fig. 1; Fig. 3 den Querschnitt B-B aus Fig. 1.
Das Mantelrohr 1 des Hydranten ist mittels eines am unteren Ende ausgebildeten Anschlußflansche 2 mit der unterirdischen Wasserleitung verbunden. Am oberen Ende befindet sich das Lager für die Betätigungsspindel 3 mit ihrem BedienungsVierkant 4 und neben diesem die Bajonett-Anschlußmuffe 5 für.eine Schlauchkupplung oder
-3-ein
Standrohr.
Die Betätigungsspindel 3 wirkt mit einer im oberen Ende des Hülsrohres 8 ausgebildeten Spindelmutter zusammen. Am unteren Ende des Hülsrohres 8 ist ein Ventilschließkörper 6 mit aus Fig. 3 ersichtlichen, nach unten ragenden schuhartigen Führungsfortsätzen befestigt, der bei einer Verschiebebewegung nach oben den Wasserdurchfluß freigibt. Im geschlossenen Zustand kann sich das Mantelrohr 1 über einen Restwasserabfluß 7 entleeren, um ein Einfrieren zu verhindern. Insoweit entspricht der Hydrant einer bekannten Ausbildung.
Unterhalb des Ventxlschließkörpers 6 ist in das Mantelrohr 1 im Bereich von dessen Anschlußflansch 2 ein Rückschlagventileinsatz 10 eingebaut. Dieser besteht aus einem zylindrischen Gehäuse mit einem diametral verlaufenden Lagersteg 12, an dem beidseits je eine etwa halbkreisförmige Rückschlagklappe 14 angelenkt ist, die sich in geschlossener Stellung auf einen mit einer elastischen Dichtung versehenen Absatz des Rückschlagventil-Zylindergehäuses 10 legt. Eine den Lagersteg 12 umfassende Torsionsfeder 16 drückt mit beiden Armen auf die Rückschlagklappen 14 und beaufschlagt diese im Sinne des Schließens. Von der Oberfläche jeder Rückschlagklappe ragt ein Abstandsdorn 18 auf, welcher die Öffnungsbewegung der Klappen begrenzt und die maximale Öffnungsstellung unter einem Winkel festlegt, der gewährleistet, dass die Klappen bei einer eventuell einsetzenden Rückströmung sofort schließen.
In Betrieb des beschriebenen Hydranten werden die Rück-
• ·
-4-
schlagklappen 14 des Rückschlagventils durch den im Netz herrschenden Wasserdruck ohne weiteres geöffnet und die Wasserentnahme verläuft wie bei konventionellen Hydranten. Kommt der Wasserdurchfluß zum Stillstand, so kehren die Rückschlagklappen 14 unter der Wirkung der Torsionsfeder 16 sowie ihres Eigengewichts in die Schließlage zurück. Sollte versucht werden, durch einen den Netzdruck übersteigenden Druck fremde Substanzen in das Leitungsnetz einzuleiten, so würden die Rückschlagklappen noch fester auf ihren Sitz gedrückt und dies verhindern.
Es ist zu sehen, dass durch diese Funktion sowie die Unerreichbarkeit des Rückschlagventileinsatzes 10 der Hydrant praktisch sobotagesicher ist. 15
17. Dezember 1998
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Mantelrohr
2 Anschlußflansch
3 Betätigungsspindel
4 Bedienungsvierkant
5 Anschlußmuffe
6 Ventilschließkörper
7 Restwasserabfluß
8 Hülsrohr
10 Rückschlagventileinsatz; Zylindergehäuse
12 Lagersteg
14 Rückschlagklappe
16 Torsionsfeder
18 Abstandsdorn

Claims (5)

17. Dezember 1998 SCHUTZANSPRÜCHE
1. Hydrant zur Wasserentnahme aus öffentlichen Wassernetzen mit einem Mantelrohr (1), das am unteren Ende einen Flansch (2) zum Anschluß an das Wassernetz aufweist und in dem ein Ventilschließkörper (6) mittels einer Betätigungsspindel (3) verschieblich und auf seinen Sitz andrückbar ist,
gekennzeichnet durch ein im Mantelrohr (1) unterhalb des Ventilschließkörpers (6) angeordnetes Rückschlagventil (10). 15
2. Hydrant nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil in Form eines von unten in das Mantelrohr (1) einsetzbaren zylindrischen Gehäuseeinsatzes ausgebildet ist.
3. Hydrant nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil zwei an einem diametral verlaufenen Lagersteg (12) angelenkte, etwa halbkreisförmige Rückschlagklappen (14) aufweist.
4. Hydrant nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine zweiarmige Torsionsfeder (16), deren jeder Arm eine Rückschlagklappe (14) im Sinne des Schließens beaufschlagt.
5. Hydrant nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch von den Oberflächen der Rückschlagklappen (14) aufragende Abstandsdorne (18).
DE29822682U 1998-12-19 1998-12-19 Hydrant Expired - Lifetime DE29822682U1 (de)

Priority Applications (1)

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DE29822682U DE29822682U1 (de) 1998-12-19 1998-12-19 Hydrant

Publications (1)

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DE29822682U1 true DE29822682U1 (de) 1999-02-11

Family

ID=8066913

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DE29822682U Expired - Lifetime DE29822682U1 (de) 1998-12-19 1998-12-19 Hydrant

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006028854B3 (de) * 2006-06-23 2007-10-18 Pfitzner, Heinz-Jürgen Rückflußverhinderer für Unterflurhydranten und Werkzeug zur Demontage desselben
DE102007060624A1 (de) * 2007-12-15 2009-06-18 Vag-Armaturen Gmbh Hydrant
DE102008010574A1 (de) * 2008-02-22 2009-09-03 Hawle Armaturen Gmbh Wasseranschluss- bzw. Sicherungssystem für Hydranten

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DE102006028854B3 (de) * 2006-06-23 2007-10-18 Pfitzner, Heinz-Jürgen Rückflußverhinderer für Unterflurhydranten und Werkzeug zur Demontage desselben
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DE102007060624B4 (de) * 2007-12-15 2017-07-06 Vag-Armaturen Gmbh Hydrant
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