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DE29818855U1 - Halter für Betonstahl-Elemente im Stahlbetonbau - Google Patents

Halter für Betonstahl-Elemente im Stahlbetonbau

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DE29818855U1
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Germany
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nail
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formwork
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reinforcing steel
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DE29818855U
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/168Spacers connecting parts for reinforcements and spacing the reinforcements from the form
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/20Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups of material other than metal or with only additional metal parts, e.g. concrete or plastics spacers with metal binding wires

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)

Description

8713/VII/bu
Edwin Beer
Güterstraße 16, D-42117 Wuppertal
Halter für Betonstahl-Elemente im Stahlbetonbau
Die vorliegende Erfindung betrifft einen neuartigen Halter zum Fixieren von Betonstahl-Elementen an Schalungsteilen bei der insbesondere systemlosen Schalung im Stahlbetonbau.
Im Stahlbetonbau wird vielfach eine Schalung erst auf der Baustelle aus Holz angepaßt und zusammengesetzt (sog. systemlose Schalung) . Der durch die Schalung gebildete Hohlraum wird mit Beton gefüllt. Zum Fixieren der zur Armierung erforderlichen Baustahl- bzw. Betonstahl-Elemente ist es heute üblich, einfache Nägel in die Holz-Schalungsteile einzuschlagen und die Baustahlmatten mittels Rödeldraht an den Nägeln zu befestigen. Um hierbei eine für die geforderte Betonüberdeckung notwendigen Mindestabstand der Baustahl-Elemente von der Schalung zu gewährleisten, sind zusätzliche Abstandhalter erforderlich, die jeweils in den zwischen den Nägeln liegenden Bereichen an den Stahlstäben befestigt werden. Solche Abstandhalter sind in Rosettenform erhältlich, die aber den Nachteil haben, daß sie nicht kippsicher auf den Stahldrähten sitzen, so daß durch Ver-
kippen der geforderte Mindestabstand doch häufig unterschritten wird. Der gravierendste Nachteil dieser bekannten Methode ist jedoch, daß nach dem Abschalen durch Entfernen der Holzbretter bzw. -wände der Verschalung alle Nägel bereichsweise im Beton eingebettet verbleiben, wobei sie mit ihren Spitzen aus dem Beton hervorragen. Hierdurch ist eine außerordentlich aufwendige Nachbearbeitung notwendig, wobei die Nägel bis mindestens 2 cm tief in den Beton hinein entfernt werden müssen, wozu erst entsprechende Stemmarbeiten erforderlich sind. Die Enden der im Beton verbleibenden Nagelstücke sollten dann möglichst mit Rostschutzmitteln gegen Korrosion behandelt werden. Abschließend müssen die so entstandenen Vertiefungen im Beton sorgfältig verspachtelt werden. Da diese Nachbearbeitung sehr kostenintensiv ist, wird erfahrungsgemäß hierbei nicht immer mit der nötigen Sorgfalt gearbeitet, so daß es häufig nach einiger Zeit zu Rostproblemen im Bereich der nicht ausreichend mit Beton überdeckten Nägel kommt, in schlimmen Fällen sogar zum Wegplatzen des Betons.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebenen Probleme zu beseitigen und hierzu eine einfache und preiswerte sowie leicht anzuwendende Möglichkeit zu schaffen, auf die aufwendige Nachbearbeitung des Betons verzichten zu können, aber dennoch eine lange Haltbarkeit der Beton-Bauteile ohne Korrosionsprobleme zu gewährleisten .
Erfindungsgemäß wird dies durch einen neuartigen Halter erreicht, der aus einem Halteteil aus Kunststoff sowie mindestens einem derart mit dem Halteteil verbundenen Nagel besteht, daß einerseits zum Befestigen des Halteteils der Nagel in ein Schalungsteil einschlagbar ist und anderer-
seits nach dem Ausschalen der Nagel vollständig von dem Halteteil trennbar - und dadurch auch vollständig aus dem Beton entfernbar - ist. Dadurch verbleibt vorteilhafterweise nur noch das aus Kunststoff bestehende Halteteil in dem Beton, so daß Korrosionen im Oberflächenbereich des Beton-Baukörpers völlig ausgeschlossen sind, und zwar vorteilhafterweise auch ohne aufwendige Beton-Nachbearbeitungen. Dabei fungiert das Halteteil vorteilhafterweise gleichzeitig auch als Abstandhalter zur Sicherstellung der notwendigen Beton-Überdeckung der Stahlbewehrung.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen sowie der folgenden Beschreibung enthalten.
Anhand von in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispielen soll im folgenden die Erfindung näher erläutert werden. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine z.T. geschnittene Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Halters in einem an einem Schalungsteil befestigten Zustand und
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform des Halters, wobei zusätzlich ein Betonstahl-Element angedeutet ist.
Ein erfindungsgemäßer Halter 1 dient zum Fixieren eines Betonstahl-Elementes 2 (s. Fig. 2) an einem Schalungsteil 4 (Fig. 1), bei dem es sich üblicherweise um ein Holzbrett handelt.
Erfindungsgemäß besteht der Halter 1 einerseits aus einem Halteteil 6 aus Kunststoff sowie andererseits aus mindestens einem Nagel 8, der derart mit dem Halteteil 6 verbunden ist, daß einerseits zum Befestigen des Halteteils 6 an dem Schalungsteil 4 der Nagel 8 in das Schalungsteil 4 einschlagbar ist und andererseits nach dem Ausschalen, d.h. nach dem Entfernen des Schalungsteils 4, der Nagel 8 vollständig von dem Halteteil 6 trennbar ist. Dabei ist die Verbindung zwischen dem Halteteil 6 und dem Nagel 8 derart ausgelegt, daß einerseits im an dem Schalungsteil 4 befestigten Zustand eine bestimmte Haltekraft zur Halterung des jeweiligen Betonstahl-Elementes 2 gewährleistet ist, und andererseits der Nagel 8 mit einer die Haltekraft übersteigenden Lösekraft von dem Halteteil 6 trennbar ist. Hierzu ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß der Nagel 8 bereichsweise mit einem Ankerabschnitt 10 in das Kunststoffmaterial des Halteteils 6 eingeformt (eingebettet) ist und bereichsweise mit einem Nagelschaft 12 über eine Anlageseite 14 des Halteteils 6 vorsteht. Dabei weist der Ankerabschnitt 10 des Nagels 8 widerhakenartige Ankerelemente 16 auf, die insbesondere derart ausgebildet bzw. ausgerichtet sind, daß ein Einschlagen des Nagels 8 über das Halteteil 6 möglich ist, indem eine ausreichende Kraftübertragung vom Halteteil 6 zum Nagel 8 erfolgt, wobei die Kraft in dieser Richtung jedenfalls größer als in umgekehrter Richtung ist, wodurch dann ein relativ leichtes Trennen durch Herausziehen des Ankerabschnittes 10 aus dem Halteteil 6 in Pfeilrichtung 18 möglich ist. Das Halteteil 6 besteht hierbei aus einem schlagfesten Kunststoff, wodurch zum Einschlagen unmittelbar auf das Halteteil 6 in Pfeilrichtung 2 0 geschlagen werden kann.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung weist das
Halteteil 6 auf seiner den Nagel 8 aufweisenden Anlageseite 14 - beispielsweise wie dargestellt noppenartig ausgebildete - Abstandselemente 22 derart auf, daß zwischen dem jeweiligen Schaltungsteil 4 und dem daran über den Nagel 8 befestigten Halteteil 6 ein mit Beton verfüllbarer Zwischenraum 24 gebildet wird. Hierdurch wird das Halteteil 6 nahezu vollständig in den Beton eingebettet, wodurch vorteilhafterweise eine durchgehende, einheitliche Oberflächenoptik des Beton-Bauteils gewährleistet wird.
Zur Halterung des Betonstahl-Elementes 2, welches gemäß Fig. 2 beispielsweise als Baustahlmatte aus sich kreuzenden Stäben 2a und 2b ausgebildet ist, weist das Halteteil 6 eine Aufnahme 2 6 auf, in die ein Stab bzw. Draht 2a des Betonstahl-Elementes 2 fixiert einsetzbar, insbesondere einrastbar ist. Hierdurch wird eine vorteilhaft einfache Montage der Betonstahl-Elemente 2 gewährleistet. Die Aufnahme 26 wird bevorzugt durch jeweils zwei elastische, klammerartige Haltearme 28 gebildet. Der Draht 2a wird gemäß Fig. 2 in Pfeilrichtung 30 in die Aufnahme 26 eingedrückt .
Erfindungsgemäß bildet somit das Halteteil 6 mit seinem zwischen der Anlageseite 14 und der Aufnahme 26 liegenden Bereich einen Abstandhalter zur Gewährleistung eines bestimmten Mindestabstandes des jeweiligen Betonstahl-Elementes 2 von dem Schalungsteil 4 und damit der jeweils geforderten Beton-Überdeckung.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 weist das Halteteil 6 nur einen Nagel 8 auf, der auf der Mittelachse der Aufnahme 26 liegt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind alternativ dazu zwei Nägel 8 vorgesehen, die bezüglich ihrer
Längsachse jeweils seitlich neben der Mittelachse der Aufnahme 2 6 angeordnet sind.
Da das Halteteil 6 im Beton verbleibt und eventuell doch zum Teil an der Beton-Oberfläche sichtbar sein kann, hat es bevorzugt eine angepaßte Farbe, insbesondere zementgrau.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Ausführungen. So könnte das Halteteil auch aus einem anderen geeigneten, aber jedenfalls rostfreien Material bestehen. Ferner ist die Erfindung bislang auch noch nicht auf die im Anspruch 1 definierte Merkmalskombination beschränkt, sondern kann auch durch jede beliebige andere Kombination von bestimmten Merkmalen aller insgesamt offenbarten Einzelmerkmalen definiert sein. Dies bedeutet, daß grundsätzlich praktisch jedes Einzelmerkmal des Anspruchs 1 weggelassen bzw. durch mindestens ein an anderer Stelle der Anmeldung offenbartes Einzelmerkmal ersetzt werden kann. Insofern ist der Anspruch 1 lediglich als ein erster Formulierungsversuch für eine Erfindung zu verstehen.

Claims (6)

8713/VII/bu Edwin Beer Güterstraße 16, D-42117 Wuppertal Ansprüche
1. Halter (1) zum Fixieren von Betonstahl-Elementen (2) an Schalungsteilen (4) bei der insbesondere systemlosen Schalung im Stahlbetonbau, bestehend aus einem Halteteil (6) aus Kunststoff und mindestens einem derart mit dem Halteteil (6) verbundenen Nagel (8), daß einerseits zum Befestigen des Halteteils (6) der Nagel (8) in ein Schalungsteil (4) einschlagbar ist und andererseits nach dem Ausschalen der Nagel (8) vollständig von dem Halteteil (6) trennbar ist.
2. Halter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Halteteil (6) und dem Nagel (8) derart ausgelegt ist, daß einerseits im an dem Schalungsteil (4) befestigten Zustand eine bestimmte Haltekraft zur Halterung des jeweiligen Betonstahl-Elementes (2) gewährleistet ist und andererseits der Nagel (8) mit einer die Haltekraft übersteigenden Lösekraft von dem Halteteil (6) trennbar ist.
3. Halter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Nagel (8) bereichsweise mit einem Ankerabschnitt (10) in das Kunststoff-Halteteil (6) eingeformt ist und bereichsweise mit einem Nagelschaft (12) über eine Anlageseite (14) des Halteteils (6) vorsteht.
4. Halter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ankerabschnitt (12 0) des Nagels (8) widerhakenartige Ankerelemente (16) aufweist.
5. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (6) auf seiner den Nagel (8) aufweisenden Anlageseite (14) Abstandselemente (22) derart aufweist, daß zwischen dem jeweiligen Schalungsteil (4) und dem daran über den Nagel (8) befestigten Halteteil
(6) ein mit Beton verfüllbarer Zwischenraum (24) gebildet wird.
6. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil· (6) einen Abstandhaiter zur Gewährleistung eines bestimmten Mindestabstandes des jeweiligen Bestonstahl-Elementes (2) von dem Schalungsteil (4) bildet.
DE29818855U 1998-10-22 1998-10-22 Halter für Betonstahl-Elemente im Stahlbetonbau Expired - Lifetime DE29818855U1 (de)

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