DE29817317U1 - Bogenführungseinrichtung mit einer Führungsfläche in einer Druckmaschine - Google Patents
Bogenführungseinrichtung mit einer Führungsfläche in einer DruckmaschineInfo
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Description
[Gebrauchsmusteranmeldung]
MAN Roland Druckmaschinen AG Mühlheimer Straße 341
D-63075 Offenbach
5
D-63075 Offenbach
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[Bezeichnung der Erfindung]
mr01024.rtf / 57393 Byte / 23.09.98 11:17:13
[Beschreibung]
Die Erfindung betrifft eine Bogenführungseinrichtung mit einer Führungsfläche in einer Druckmaschine nach dem Oberbegriff
des Hauptanspruches.
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[Stand der Technik]
Eine Bogenführungseinrichtung dieser Art ist aus der
EP 0 156 173 Bl bekannt. Die Bogenführungseinrichtung ist hierbei durch eine Vielzahl von aus Modulen zusammenlesetzten,
mit Lüftern gekoppelten Luftversorgungskästen "(Strömungskanäle)
mit einer einheitlichen Führungsfläche gebildet. Die Luftversorgungskästen weisen in der Führungsfläche öffnungen
als Luftdüsen auf, welche durch die Lüfter mit Saugluft oder Blasluft beaufschlagbar sind. Es ist darüber hinaus
bekannt, daß derartige Luftversorgungskästen endseitig mit kammförmigen Enden ausgebildet sind, welche Bestandteil der
Luftversorgungskästen und somit eines Strömungskanales sind.
Nachteilig ist hierbei, daß diese Ausbildung allein das Verhalten der Bogen bei unterschiedlichen Bedruckstoffen bzw.
Betriebsarten (Schöndruck, Schön- und Widerdruck) zu wenig berücksichtigt.
Aus DE 297 20 989.2 ist ein kammförmiges Aufsatzelement
bekannt, welches an einer Bogenführungseinrichtung, insbesondere für den Schöndruckbetrieb angeordnet ist und mit seinen
Zinken dem Übergabebereich von zwei Greifersystemen zwecks Führung der Bogen zugeordnet ist. Von Nachteil ist hierbei,
daß der auf dem Bogenführungszylinder aufliegende Bogen nach der Übergabe stark auf der Mantelfläche des vorgeordneten
Bogenführungszylinders haftet, so daß der „Abscherprozeß" des
Bogens von der Mantelfläche des Bogenführungszylinders verzögert einsetzt. Damit besteht die Gefahr, daß insbesondere bei
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bedruckter Unterseite die Bogen an diesem Aufsatzelement abschmieren bzw. verkratzen oder stauchen.
[Aufgabe der Erfindung]
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bogenführungseinrichtung
der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere den
Abscherprozeß eines Bogens von einem Bogenführungszylinder verbessert und eine gleichmäßigere abschmierfreie Bogenführung
im Schöndruck sowie bevorzugt im Schön- und Widerdruck entlang einer Führungsfläche der Bogenführungseinrichtung
gestattet.
Die Aufgabe wird durch die Ausbildungsmerkmale des Hauptan-Spruches
gelöst. Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen .
Die Erfindung bezieht sich auf eine kammförmige Bogenführungseinrichtung
mit einer pneumatisch beaufschlagbaren Führungsfläche, wobei diese Bogenführungseinrichtung dem
Übergabebereich von zwei Greifersystemen zugeordnet ist. Die Greifersysteme können dabei an einem Bogenführungszylinder
und/oder einem umlaufenden Kettensystem angeordnet sein. Ein erster Vorteil der erfindungsgemäßen Bogenführungseinrichtung
ist darin begründet, daß ein Bogen von einem Bogenführungszylinder, unmittelbar nach der Übergabe, mittels pneumatischer
Unterstützung von dem Bogenführungszylinder abgeschält wird. Bei diesem Abschälprozeß wird der Bogen vom Bogenführungszylinder
gelöst und in Richtung auf den in Förderrichtung nachgeordneten Bogenführungszylinder gedrückt. Die pneumatische
Unterstützung ist hierbei durch einen aus einer Vielzahl von Blasluftstrahlen gebildeten Impulsstrom realisierbar.
Damit wird der Bogen aus der idealen Bogenförderebene mittels
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Blasluft ausgelenkt. D.h. der Abschälwinkel &agr; zwischen Bogen und dem vorgeordneten Bogenführungszylinder ist vergrößert.
Durch diesen Abschälwinkel &agr; wird das beschleunigte Abschälen der Bogen vom Bogenführungszylinder unterstützt und die
sich dann noch berührenden Bereiche von Bogen und Bogenführungszylinder weisen eine spürbar reduzierte, abnehmende
Bewegungsreibung während des Übergabeprozesses auf. Damit reduzieren sich auch die auf den Bedruckstoff wirkenden
Zugkräfte. Ein weiterer Vorteil der Ausbildung besteht darin, daß die erfindungsgemäße Bogenführungseinrichtung - ohne
Beschädigungen im Bereich der Bogenhinterkante zu verursachen - möglichst nahe in den Übergabebereich hineinragt und durch
die pneumatische Unterstützung hat die Bogenführungseinrichtung eine Luftrakelfunktion zur Mantelfläche des benachbarten
Bogenführungszylinders. Weiterhin ist die Bogenführungseinrichtung
lösbar mit einer weiteren Bogenführungseinrichtung, beispielsweise gemäß EP 0 156 173 Bl, verbindbar oder ist
einer derartigen Bogenführungseinrichtung vorzugsweise in Förderrichtung separat vorgeordnet. Ein weiterer Vorteil ist
0 darin begründet, daß zumindest die Zinken eine umlaufende Rundung, zumindest an der dem Bedruckstoff zugewandten Führungsfläche
aufweisen. Dadurch wird ein mögliches Einreißen im Bereich der Bogenhinterkante vermieden.
[Beispiele]
Die erfindungsgemäße Lösung ist nicht auf die im Ausführungsbeispiel
nachfolgend beschriebene Ausbildung beschränkt. Vielmehr eignet sich diese Lösung auch für weitere Einsatzgebiete
innerhalb der Druckmaschine. So kann beispielsweise die Bogenführungseinrichtung im Bogenaufgang einer Bogenführungseinrichtung
in Förderrichtung dem Übergabebereich zweier Greifersysteme vorgeordnet werden. In einer weiteren Ausbildung
ist die Bogenführungseinrichtung oberhalb eines Bogen-
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führungszylinders dem Übergabebereich zweier Greifersysteme nachgeordnet und gegen die Förderrichtung gerichtet.
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert
werden. Dabei zeigen schematisch:
Fig. 1 eine Bogenrotationsdruckmaschine in
Reihenbauweise mit Bogenführungseinrichtungen,
Fig. 2 eine Bogenführungseinrichtung im Übergabebereich zweier Bogenführungszylinder,
Fig. 3 ein Detail der Bogenführungseinrichtung
gemäß Figur 2
Fig. 4 eine Weiterbildung gemäß Fig. 2
Fig. 4 eine Weiterbildung gemäß Fig. 2
Eine Bogenrotationsdruckmaschine besteht beispielsweise aus mehreren Druckwerken 1 sowie einem Lackwerk 8, welche in
Förderrichtung 12 in Reihe angeordnet sind. Dem Lackwerk 8 ist in Förderrichtung 12 ein Ausleger 9 mit umlaufenden
Kettensystemen 14, welche die Bogen 22 im Greiferschluß auf einen Auslegerstapel transportieren und dort ablegen, nachgeordnet.
Jedes Druckwerk 1 besteht aus einem einfachgroßen Plattenzylinder 2, einem einfachgroßen Gummizylinder 3 und
einem doppeltgroßen Bogenführungszylinder 4, hier als ein Druckzylinder. Jedem Plattenzylinder 2 ist ein Farbwerk
zugeordnet und ggf. ein Feuchtwerk auf das hier nicht näher eingegangen werden soll. Das Lackwerk 8 weist ein Dosiersystem
7, z.B. ein Kammerrakel mit gerasterter Auftragwalze auf, welches mit einem Formzylinder in Funktionsverbindung
ist. Dem Formzylinder ist wiederum ein Bogenführungszylinder 4, hier als Druckzylinder, zugeordnet.
Zwischen den Druckwerken 1 und dem Lackwerk 8 sind Bogenführungszylinder
5 angeordnet die hier als Transfertrommeln
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ausgebildet sind. Dabei ist wenigstens ein Bogenführungszylinder
5 als eine Wendeeinrichtung 10 ausgebildet, d.h. die Transfertrommel ist z.B. durch eine doppeltgroße Wendetrommel
substituiert. Dabei ist innerhalb der Rotationsdruckmaschine auch eine Mehrfachanordnung von Wendeeinrichtungen 10 realisierbar.
Die Bogenführungszylinder 4, 5, die Wendeeinrichtung 10 sowie die Kettensysteme 14 weisen Greifersysteme für den
Bogentransport auf. Den Bogenführungszylindern 5, Wendeeinrichtungen 10 sowie den Kettensystemen 14 sind Bogenführungseinrichtungen
11, vorzugsweise in modularer Anordnung benachbart zugeordnet, welche aus mit Lüftern gekoppelten Luftversorgungskästen
gebildet sind.
In einem Übergabebereich 25 wird bekanntlich ein Bogen 22 von dem ersten Greifersystem an ein zweites Greifersystem übergeben.
Die Figuren 2 und 4 zeigen einen Ubergabebereich 25 zwischen zwei Bogenführungszylindern 4, 5 wobei in Förderrichtung
12 im Bogenabgang eine Bogenführungseinrichtung 11 angeordnet ist. Die Bogenführungseinrichtung 11 weist eine
Führungsfläche 16 auf, welche Öffnungen 20 für den Austritt von Blasluft oder für den Eintritt von Saugluft aufweist.
Endseitig an der Führungsfläche 16 ist zwischen der Bogenführungseinrichtung
11 und dem Ubergabebereich 25 eine kammförmige Bogenführungseinrichtung 15, vorzugsweise lösbar, angeordnet,
welche nahe an den Ubergabebereich 25 heranragt. Die kammförmige Bogenführungseinrichtung 15 weist wiederum eine
Führungsfläche 16 auf, welche mit der Führungsfläche 16 der Bogenführungseinrichtung 11 in deren Krümmungssinn fluchtend
angeordnet ist.
Weiterhin besitzt die kammförmige Bogenführungseinrichtung über die Breite der Bogenführungszylinder 4, 5 eine Mehrzahl
von Zinken 17, welche an einer Führungsleiste 19 angeordnet sind. Die Zinken 17 sind in einem definierten Abstand zuein-
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ander angeordnet und bilden somit Freiräume 18 durch die die Greifersysteme des vorgeordneten Bogenführungszylinders 4
(welcher in diesem Bereich keinen Bogen 22 mehr führt) durchlaufen können. Die Führungsleiste 19 fluchtet über die Formatbreite
wiederum im Krümmungssinn mit der Führungsfläche 16. Zumindest über die Formatbreite der Bogen 22 ist der
Führungsleiste 19 eine rohrförmige Pneumatikleitung 23, gekoppelt mit einem Pneumatiksystem, für die Blasluftversorgung
zugeordnet. Entsprechend der Anzahl und Anordnung der Zinken 17 weist die Pneumatikleitung 23 mehrere Stutzen 24
auf, die mit Blasluftdüsen 13 in Funktionsverbindung sind. Die Blasluftdüsen 13 sind hierbei in die Zinken 17 integriert,
so daß eine Blasluftströmung an der Führungsfläche 16 der kammförmigen Bogenführungseinrichtung 13 austritt. Die
Blasluftdüsen 13 weisen bevorzugt Vorkammern auf, von diesen Vorkammern tritt über die Blasluftdüsen 13, die Blasluft
vorzugsweise fächerförmig aus der Führungsfläche 16 aus.
In Fig. 4 ist eine Weiterbildung der kammförmigen Bogenführungseinrichtung
15 gezeigt. Hierbei ist die Führungsfläche 16 mit Zinken 17 fluchtend angeordnet, wobei bevorzugt in der
Führungsfläche 16 mehrere Vertiefungen, z.B. Sicken, angeordnet sind. Beispielsweise sind die Vertiefungen als parabelförmige
Sicken ausführbar. Da bei dieser Ausführung die Steigung der Sicken variiert, ist der Neigungswinkel &bgr; und
damit die Ausblasrichtung der Blasluftdüsen 13 festlegbar, so daß in diese Vertiefungen die Blasluftdüsen 13 in definierten
Neigungswinkeln &bgr; integriert sind. Diese Neigungswinkel &bgr; der Blasluftdüsen 13 sind bevorzugt - bezogen auf die Führungsfläche
16 - in der Nähe des Übergabebereiches 25 in einem spitzen Winkel angeordnet, der bei weiterer Entfernung vom
Übergabereich 25 annähernd in eine rechtwinklige Winkelanordnung über geht. Hierbei ist zumindest ein Teil der Blasluft-
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düsen 13 in einem Neigungswinkel &bgr; schräg zum Übergabebereich 25 angeordnet (Fig. 4).
Die Blasluftversorgung der Blasluftdüsen 13 kann ständig erfolgen. Sie ist darüber hinaus derart Steuer- bzw. regelbar,
daß die Blaswirkung der Blasluftdüsen 13 - nachdem jedes Bogenende den Druckspalt am vorgeordneten Bogenführungszylinder
4 passiert hat - getaktet reduzierbar ist.
In bevorzugter Weise weisen zumindest die Zinken 17 eine durchgängig umlaufende Rundung 21 auf. Die Rundungen 21 sind
dabei bevorzugt mit einem Radius 1,0 bis 5,0 mm ausgebildet. In einer Weiterbildung sind die Zinken 17 auch rohrförmig
ausführbar. Die rohrförmigen Zinken 17 weisen eine Mehrzahl schmaler Führungsflächen 16 mit Blasluftdüsen 13
auf.
Die Anordnung der kammförmigen Bogenführungseinrichtung 15
ist an allen Bogenführungseinrichtungen 11 realisierbar, welche Übergabebereichen 25 zugeordnet sind.
Die kammförmige Bogenführungseinrichtung 15 ist zumindest der Bogenführungseinrichtung 11 zweier Bogenführungszylinder 4,5
zugeordnet, welche einer Wendeeinrichtung 10 in Förderrichtung 12 nachgeordnet sind. Hier liegt der Bogen 22 mit seiner
bedruckten Unterseite auf der Zylindermantelfläche auf, die bedruckte Unterseite haftet stärker als die unbedruckte
Unterseite eines Bogens 22 und wird mittels Bogenführungseinrichtung 15 von diesem Bogenführungszylinder 4 abgeschält.
Die Wirkungsweise ist wie folgt: Im Übergabebereich 25 wird von einem rotierenden Bogenführungszylinder 4 (Druckzylinder)
der Bogen 22 in Förderrichtung 12 an den rotierenden Bogenführungszylinder 5 (Transferzylinder) mit der Vorderkante
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übergeben. Der Bogen 22 haftet dabei nach dem Übergabebereich 25 noch mit einem Teil des Bogens 22 auf der Mantelfläche des
Bogenführungszylinders 4 die kammförmige Bogenführungseinrichtung 15 ragt nahe an den Übergabebereich 25 und schält
mittels Blasluft den restlichen Bogen 22 berührungsfrei (zur
Bogenführungseinrichtung 15) von der Mantelfläche des Bogenführungszylinders 4. Der Bogen 22 wird durch die Einwirkung
von Blasluft in einem Abschälwinkel &agr; aus der Förderebene heraus (vom Bogenführungszylinder 4) entfernt geführt. Durch
das Abschälen vom Bogenführungszylinder 4 und vorzugsweise in Kombination mit den Rundungen 21 werden mögliche Beschädigungen
am Bogen 22 vermieden und der Bogen 22 wird gleichmäßig geführt.
Im Schöndruck ist die kammförmige Bogenführungseinrichtung 15 auch ohne Blasluftunterstützung für die Bogenführung einsetzbar.
Die nachgeordnete Bogenführungseinrichtung 11 ist dann mittels Saugluft betreibbar. Im Schön- und Widerdruck ist die
kammförmige Bogenführungseinrichtung 15 mit Blasluft beaufschlagbar. Die nachgeordnete Bogenführungseinrichtung ist
dann ebenso mit Blasluft beaufschlagbar. Dabei sind die Bogenführungseinrichtungen 11, 15 mit unterschiedlicher
Luftförderleistung beaufschlagbar.
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[Bezugszeichenliste]
1 Druckwerk
2 Plattenzylinder
3 Gummituchzylinder
4 Bogenführungszylinder
5 Bogenführungszylinder
6 Formzylinder
7 Dosiersystem
8 Lackwerk 9 Ausleger
10 Wendeeinrichtung
11 Bogenführungseinrichtung
12 Förderrichtung
13 Blasluftdüsen 14 Kettensystem
15 kammförmige Bogenführungseinrichtung
16 Führungsfläche
17 Zinken
18 Freiraum
19 Führungsleiste
20 öffnung
21 Rundung
22 Bogen
23 Pneumatikleitung 24 Stutzen
25 Übergabebereich
&agr; Abschälwinkel
&bgr; Neigungswinkel
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Claims (10)
1. Bogenführungseinrichtung mit einer Führungsfläche in
einer Druckmaschine, welche einem Übergabebereich von zwei Greifersystemen zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine kammförmige Bogenführungseinrichtung (15) zusätzlich zwischen dem Übergabebereich (25) und der Bogenführungseinrichtung
(11) zugeordnet ist, daß die kammförmige Bogenführungseinrichtung (15) eine Führungsfläche
i (16) aufweist, welche mit der Führungsfläche (16) der Bogenführungseinrichtung
(11) in deren Krümmungssinn fluchtend ist, daß die kammförmige Bogenführungseinrichtung
(15) mit einer Pneumatikleitung (23) für die Blasluftversorgung gekoppelt ist und die Pneumatikleitung (23) mit
in die Zinken (17) integrierten Blasluftdüsen (13) in Funktionsverbindung ist, und daß die kammförmige Bogenführungseinrichtung
(15) eine Vielzahl von an einer Führungsleiste (19) angeordneter Zinken (17) aufweist, wobei
die Zinken (17) in untereinander Freiräume (18) bildenden Abständen angeordnet sind, um ein Durchlaufen von Greifersystemen
zu gewährleisten.
2. Bogenführungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die Zinken (17) eine umlaufende Rundung (21) aufweisen.
3. Bogenführungseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rundung (21) einen Radius von 1,0 bis 5,0 mm aufweist.
4. Bogenführungseinrichtung nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die kammförmige Bogenführungseinrichtung (15) im Bo-
daß die kammförmige Bogenführungseinrichtung (15) im Bo-
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genabgang dem Übergabebereich (25) in Förderrichtung (12) nachgeordnet ist.
5. Bogenführungseinrichtung nach wenigstens Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die kammförmige Bogenführungseinrichtung (15) im Bogenaufgang
dem Übergabebereich (25) in Förderrichtung (12) vorgeordnet ist.
6. Bogenführungseinrichtung nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die kammförmige Bogenführungseinrichtung (15) oberhalb eines Bogenführungszylinders (4, 5) dem Übergabebereich
(25) entgegen der Förderrichtung (12) angeordnet ist.
7. Bogenführungseinrichtung nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Teil der Blasluftdüsen (13) - bezogen auf die Führungsfläche (16) - in einem Neigungswinkel (ß)
schräg zum Ubergabebereich (25) angeordnet ist.
8. Bogenführungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Blasluftdüsen (13) in Vertiefungen angeordnet sind.
9. Bogenführungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertiefungen parabelförmig ausgebildet sind.
10. Bogenführungseinrichtung nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die kammförmige Bogenführungseinrichtung (15) dem Ubergabebereich (25) zweier Bogenführungszylinder (4,5)
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zugeordnet ist, wobei dem vorgeordneten Bogenführungszylinder
(4) eine Wendeeinrichtung (10) vorgeordnet ist.
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