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DE29816736U1 - Transport- und/oder Lagerbehälter zum Einstellen von plattenähnliche Gestalt aufweisenden Gegenständen - Google Patents

Transport- und/oder Lagerbehälter zum Einstellen von plattenähnliche Gestalt aufweisenden Gegenständen

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Publication number
DE29816736U1
DE29816736U1 DE29816736U DE29816736U DE29816736U1 DE 29816736 U1 DE29816736 U1 DE 29816736U1 DE 29816736 U DE29816736 U DE 29816736U DE 29816736 U DE29816736 U DE 29816736U DE 29816736 U1 DE29816736 U1 DE 29816736U1
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DE
Germany
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container
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cover part
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row
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Expired - Lifetime
Application number
DE29816736U
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English (en)
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Brangs & Heinrich GmbH
Original Assignee
Brangs & Heinrich GmbH
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Publication date
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Publication of DE29816736U1 publication Critical patent/DE29816736U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/02Internal fittings
    • B65D25/10Devices to locate articles in containers
    • B65D25/103V-shaped elements, e.g. racks, protuberances projecting from a supporting surface, supporting the articles locally at its sides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

G 18 427 dlmh 18. August 1998
Brangs + Heinrich GmbH. 70771 Leinfelden-Echterdingen
Transport- und/oder Lagerbehälter zum Einstellen von plattenähnliche Gestalt aufweisenden Gegenständen
Die Erfindung betrifft einen Transport- und/oder Lagerbehälter zum Einstellen von plattenähnliche Gestalt aufweisenden Gegenständen in hochkant stehender Lage. Solche Behälter werden in der Industrie für die verschiedensten Gegenstände benötigt, so beispielsweise zum Lagern und/oder Transportieren von Au t oküh1er&eegr;.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Behälter so auszubilden, daß die Gegenstände nicht aneinanderstoßen und nicht nur, wie üblich, nach oben sondern auch zur Seite hin entnommen werden können. Dies soll mit möglichst einfachen und kostengünstigen Maßnahmen erreicht werden.
Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen ein Transport- und/oder Lagerbehälter zum Einstellen von plattenähnliche Gestalt aufweisenden Gegenständen in hochkant stehender Lage mit einem Behältergestell, das an seiner Oberseite und an mindestens einer Behälterseite offen ist, so daß die Gegenstände von
oben her mit zur offenen Behälterseite im wesentlichen paralleler Ausrichtung unter Bildung mindestens einer Reihe von quer zur offenen Behälterseite aufeinanderfolgenden Gegenständen einstellbar und an der offenen Behälterseite nacheinander entnehmbar sind, wobei jeder Gegenstandsreihe eine am Behältergestell an einer Seite des die Gegenstandsreihe aufnehmenden Raums in Querrichtung verlaufende Reihe von seitlichen Steckausnehmungen zum Einsetzen der Gegenstände mit einem ihrer hochstehenden Seitenrandbereiche zugeordnet ist, während an der der Steckausnehmungsreihe entgegengesetzten Seite des Aufnahmeraums keine Steckausnehmungen vorhanden sind, so daß die Gegenstände durch seitliches Ausschwenken aus dem Behältergestell entnehmbar sind, und mit einem der Oberseite des Behältergestells zugeordneten Abdeckteil, das zwischen einer das Einstellen der Gegenstände ermöglichenden Offenstellung und einer die eingestellten Gegenstände übergreifenden Schließstellung verstellbar ist.
Die Gegenstände werden bei in der Offenstellung befindlichem Abdeckteil von oben her in die seitlichen Steckausnehmungen gesteckt, so daß sie mit Abstand zueinander gehalten werden. Dem Einsetzen der Gegenstände von oben her entsprechend kann man die Gegenstände selbstverständlich auch nach oben hin entnehmen. Der erfindungsgemäße Behälter ermöglicht jedoch außerdem eine Entnahme zur Seite hin, was je nach Anwendungsfall vorteilhaft sein kann, beispielsweise wenn am Entnahmeort an der Behälteroberseite nicht genügend Platz zur Verfugung steht.
Zur seitlichen Entnahme muß der betreffende Gegenstand lediglich mit seiner der jeweiligen Steckausnehmung entgegengesetzten Seite voraus ausgeschwenkt werden, so daß er aus der Steckausnehmung herausgezogen werden kann.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Figur 1 einen erfindungsgemäßen Behälter in schematischer Seitenansicht, wobei ein eingesetzter Gegenstand strichpunktiert angedeutet ist,
Figur 2 das Behältergestell des Behälters nach Figur 1 bei weggenommenem Abdeckteil in schematischer Draufsicht gemäß Pfeil II, wobei zwei eingesetzte Gegenstände, einer davon auch in seiner die Entnahme ermöglichenden Schwenklage, strichpunktiert angedeutet sind,
Figur 3 das Abdeckteil des Behälters nach Figur 1 in gesonderter Darstellung in dem Pfeil II entsprechender Draufsicht, wobei vom Behältergestell lediglich der das Abdeckteil schwenklagernde Bereich gezeigt ist,
Figur 4 den das Abdeckteil schwenklagernde Bereich des Behältergestells in Schrägansicht und
Figur 5 eine an der in Figur 1 dem Betrachter abgewandten Behälterseite angeordnete Justiereinrichtung zum Einstellen der Höhenlage des Abdeckteils zusammen mit einer das Abdeckteil in der Schließstellung mit dem Behältergestell verriegelnden Verriegelungseinrichtung in Schrägansicht etwa gemäß Pfeil V in den Figuren 2 und 3.
Der aus der Zeichnung hervorgehende Transport- und/oder Lagerbehälter 1 dient zur vorübergehenden Aufnahme von Gegenständen 2 plattenartiger Gestalt, beispielsweise Autokühler. Dabei wird der Behälter 1 von einem an seiner Oberseite 3 offenen Behältergestell 4 und einem der offenen Behältergestell-Oberseite 3 zugeordneten Abdeckteil 5 gebildet. Letzteres ist zwischen der dargestellten Schließstellung, in der es die in das Behältergestell 4 eingebrachten Gegenstände 2 übergreift, und einer die Oberseite 3 freigebenden Offenstellung (nicht dargestellt) verstellbar, in der die Gegenstände von oben her in das Behältergestell 4 eingesetzt oder entnommen werden können. Dieses Verstellen erfolgt beim Ausführungsbeispiel durch Verschwenken des Abdeckteils 5 um eine am Behältergestell 4 angeordnete Schwenkachse 6 in Richtung des Doppelpfeils 7. Zum Öffnen wird das Abdeckteil 5 also nach oben geschwenkt, und zwar um einen Schwenkwinkel größer als 90°, so daß die gesamte Behältergestell-Oberseite 3 zugänglich wird. Die Schwenkachse 6 befindet sich an einem der beiden Längsenden - Längsende 8 - des Behältergestells 4.
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Die Gegenstände 2 weisen einen im wesentlichen rechteckigen Umriß auf und werden in hochkant stehender Lage eingesetzt, wie aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht (die Gegenstände 2 sind dort mit ihrem Umriß strichpunktiert angedeutet). Dabei beinhaltet das dargestellte Behältergestell 2 in Behälter-Längsrichtung 9 nebeneinander angeordnete Aufnahmeräume 10, 11, in die jeweils eine sich in Querrichtung 12 erstreckende Reihe von im wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten und in Querrichtung 12 aufeinanderfolgenden Gegenständen 2 einstellbar ist. Je nach Größe der Gegenstände und des Behälters könnte der Behälter auch nur einen oder mehr als zwei solche Aufnahmeräume enthalten.
Das Behältergestell 4 ist nicht nur an seiner Oberseite 3 sondern auch an mindestens einer zur Ebene der Gegenstände parallelen Behälterseite, beim Ausführungsbeispiel an der in Figur 1 dem Betrachter zugewandten Behälterseite 13, offen. Hiermit ist gemeint, daß jeder einer Gegenstandsreihe zugeordnete Aufnahmeraum 10, 11 von dieser Behälterseite 13 her zugänglich ist. Ansonsten können an dieser Behälterseite durchaus Gestellteile vorhanden sein.
Auf diese Weise können die Gegenstände 2 nicht nur an der Oberseite 3 sondern auch an der offenen Behälterseite 13 entnommen werden.
Das Behältergestell 4 und das Abdeckteil 5 bestehen aus Metall, wobei der Aufbau im einzelnen variieren und an den jeweiligen Anwendungsfall angepaßt sein kann. Aus Material- und Gewichtsgründen sind sie nicht massiv ausgebildet sondern ge-
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stellartig aus miteinander verschweißten Einzelteilen zusammengesetzt.
Das Behältergestell 4 weist einen Gestellboden 14 auf, der ein den Aufnähmeräumen 10, 11 zugewandtes Bodenblech 15 enthalten kann, an dessen Umfang eine Bodenrandleiste 16 hochstehen kann. Der Gestellboden 14 ist ferner palettenartig ausgebildet, so daß das Behältergestell 4 und somit der ganze Behälter 1 mittels eines Gabelstaplers untergreifbar ist. Hierzu weist der Gestellboden 14 unterhalb des Bodenbleches 15 mindestens einen geeigneten Zwischenraum 17 auf, in den die Gabelarme des Gabelstaplers eingreifen können.
Von den Ecken des rechteckigen Gestellbodens 14 stehen beispielsweise von Winkelprofilen gebildete Eckpfosten 18 hoch. Die beiden am Längsende 8 des Behältergestells 4 angeordneten Eckpfosten und die beiden am entgegengesetzten Gestell-Längsende 19 angeordneten Eckpfosten sind an ihrer Oberseite über ein in Querrichtung 12 verlaufendes Traversenelement 2 0 bzw. 21 fest miteinander verbunden.
Dabei ist die Anordnung am Längsende 8 so getroffen, daß das Traversenelement 20 in drei in Querrichtung 12 aufeinanderfolgende Abschnitte 20a, 20b, 20c unterteilt ist, von denen der mittlere Abschnitt 20b tiefer gelegt ist. Der mittlere Abschnitt 20b ist mit den beiden äußeren Abschnitten 20a und 20c über jeweils ein in Höhenrichtung verlaufendes Verbindungsglied 21 bzw. 22 verbunden, an denen die Schwenkachse 6 für das Abdeckteil 5 gelagert ist. Am entgegengesetzten
Längsende 19 handelt es sich dagegen um ein ungeteilt durchgehendes Traversenelement 21.
Die Abschnitte 20a, 20c des Traversenelements 20 und das Traversenelement 21 sind bei geschlossenem Abdeckteil 5 oberhalb von diesem angeordnet. Dies ist in Zusammenhang damit vorgesehen, daß mehrere Behälter 1 in Höhenrichtung aufeinander stapelbar sind. Die Traversenelementabschnxtte 20a, 20c und das Traversenelement 21 bilden eine Stelleinrichtung zum Abstellen des nächstoberen Behälters. Dabei weisen die Traversenelementabschnitte 20a, 20c und das Traversenelement 21 außen hochstehende Stegteile 23 auf, die den aufgestellten Behälter allseitig gegen ein Verrutschen sichern.
An der der offenen Behälterseite 13 entgegengesetzten Behälterseite 24 sind die beiden dort angeordneten Eckpfosten 18 mit Höhenabstand zum Gestellboden 14 durch eine Längsstrebe 25 miteinander verbunden. Weitere, der Aussteifung des Behältergestells 4 dienende Teile sind nicht eingezeichnet.
Das Abdeckteil 5 kann von zwei jeweils einer der beiden Behälterseiten 13, 24 zugewandten Längsträgern 26, 2 7 und diese verbindenden Querelementen 2 8 gebildet werden. Am der Schwenkachse 6 zugewandten Ende weist das Abdeckteil 5 zwei vorstehende, an der Schwenkachse 6 sitzende Lagerarme 29, 3 0 auf.
Wie insbesondere aus Figur 1 ersichtlich ist, kann das Abdeckteil 5 in Längsrichtung 9 kürzer als das Behältergestell 4 sein. Auf diese Weise wird zum Hochschwenken des Abdeckteils 5 in die Offenstellung oberhalb des Behälters weniger
Freiraum benötigt. Außerdem erhält man eine Material- und Gewichtsverringerung. Es versteht sich, daß das Abdeckteil 5 jedoch so lang sein muß, daß die eingestellten Gegenstände in der Schließstellung ausreichend weit übergriffen werden, damit sie nach oben hin gesichert sind.
Das Abdeckteil 5 liegt in seiner Schließstellung am Behältergestell 4 auf. Dies kann beispielsweise an am Behältergestell 4 hochstehend angeordneten Stützstreben 31, 32 erfolgen. Beim Ausführungsbeispiel befindet sich die Stützstrebe 31 an der offenen Seite 13 des Behältergestells 4 zwischen den beiden Aufnahmeräumen 10, 11. Die andere Stützstrebe 32 ist an der entgegengesetzten Behälterseite 24 angeordnet.
Dabei kann die Höhenlage des Abdeckteils 5 mittels einer Verstelleinrichtung 33 mit Bezug auf das Behältergestell 4 verändert werden. Die hierzu beim Ausführungsbeispiel vorgesehene Verstelleinrichtung enthält zwei mit dem Abdeckteil 5 in Gewindeeingriff stehende, in Höhenrichtung verlaufende Verstellschrauben 34, 35, die an den beiden Stützstreben 31, des Behältergestells 4 gegenüberliegenden Stellen angeordnet sind und über die das Abdeckteil 5 auf den Stützstreben 31, 32 lastet. Durch Verdrehen in die eine oder andere Richtung verlagern sich die Verstellschrauben 34, 35 nach oben oder unten.
Die beiden Verstellschrauben 34, 35 können durch Festziehen einer auf ihnen sitzenden Kontermutter 36, 37 gegen unabsichtliches Verdrehen gesichert werden.
Beim Ausführungsbeispiel sind die Verstellschrauben 34, 35 an einem vom Abdeckteil 5 nach unten bzw. oben hin abstehenden Lagerstück 3 8 bzw. 3 9 gelagert. Die Stützstreben 31, 3 2 erstrecken sich entsprechend weit nach oben.
Die Verstelleinrichtung könnte im einzelnen auch anders ausgebildet sein.
Mit Hilfe der Verstelleinrichtung 33 läßt sich die Höhenlage des Abdeckteils 5 so einstellen, daß das Abdeckteil 5 die eingestellten Gegenstände 2 möglichst spielfrei übergreift, dabei jedoch keine schädliche Gewichtskraft auf die Gegenstände 2 ausübt.
Ferner ist eine Verriegelungseinrichtung 40 vorhanden, mit der das Abdeckteil 5 in seiner Schließstellung mit dem Behältergestell 4 verriegelt werden kann. Beim Ausführungsbeispiel enthält die Verriegelungseinrichtung 40 ein Riegelstück 41, das an einem verdrehbar am Abdeckteil 5 gelagerten Betätigungsstab 42 angeordnet und durch Verdrehen des hierzu mit einem Handgriff 46 versehenen Betätigungsstabes 42 aus einer eine Verriegelungsfläche 43 am Behältergestell 4 untergreifenden Verriegelungsstellung (Figur 5) in eine Freigabestellung verschwenkbar ist. Der Betätigungsstab 42 verläuft in Querrichtung 12 oben am Abdeckteil 5 und ist durch eine Rückholfeder 44 in Drehrichtung belastet. Die Verriegelungsfläche 43 sitzt an der Stützstrebe 32 des Behältergestells 4 und wird von der Unterseite der endseitigen Stützstrebenpartie 47
gebildet, auf deren Oberseite sich die Verstellschraube 35 abstützt.
Das aus Metall bestehende Abdeckteil 5 hat ein beträchtliches Gewicht. Daher ist eine die Schließbewegung des Abdeckteils 5 dämpfende Dämpfeinrichtung 48 vorgesehen, die zweckmäßigerweise von einem einerseits mit dem Behältergestell 4 und andererseits mit dem Abdeckteil 5 verbundenen Gasdruckdämpfer gebildet wird.
Wie bereits erwähnt, dient jeder Aufnahmeraum 10, 11 zur Aufnahme einer in Querrichtung 12 verlaufenden Reihe von zur offenen Behälterseite 13 parallelen Gegenständen 2. Damit die Gegenstände 2 in ihrer hochkant stehenden Lage getrennt voneinander gehalten werden, ist jeder Gegenstandsreihe eine sich in Querrichtung 12 erstreckende Reihe von seitlichen Steckausnehmungen 49 zugeordnet, die an einer Seite des betreffenden Aufnahmeraums 10, 11 angeordnet ist. Diese seitlichen Steckausnehmungen 49 sind zum Aufnahmeraum 10, 11 hin sowie oben und unten offen, so daß in jede seitliche Steckausnehmung 49 ein Gegenstand 2 mit einem seiner hochstehenden Seitenrandbereiche (in Figur 1 der Seitenrandbereich 50) von oben her eingesteckt werden kann. An der den seitlichen Steckausnehmungen 49 entgegengesetzten Seite des Aufnahmeraums 10, 11 sind dagegen keine solche Steckausnehmungen vorgesehen. Dies ermöglicht es, die Gegenstände 2 an der offenen Behälterseite 13 nacheinander, beginnend mit dem vordersten Gegenstand, zu entnehmen.
Hierzu wird der betreffende Gegenstand 2, wie in Figur 2 strichpunktiert angedeutet, mit seiner der Steckausnehmung entgegengesetzten Seite ausgeschwenkt, so daß er aus der Steckausnehmung 49 gezogen werden kann.
Um dieses Verschwenken zu erleichtern, können die seitlichen Steckausnehmungen 49 einen sich zum Aufnahmeraum 10, 11 hin erweiternden Mündungsbereich 52 aufweisen.
Die seitlichen Steckausnehmungen 49 werden zweckmäßigerweise von einem Haltemittel 53 aus elastisch nachgiebigem Material wie Faserstoff oder Kunststoff, insbesondere Schaumstoff, gebildet. Dabei kann es sich um einen sich in Querrichtung 12 erstreckenden Materialstreifen handeln.
Die Höhenerstreckung der seitlichen Steckausnehmungen 49 ist von untergeordneter Bedeutung, es genügt bereits ein schmaler Streifen. Man kann auch mehrere in Höhenrichtung verteilte Reihen solcher Steckausnehmungen 49 vorsehen.
Das Haltemittel 43 ist beim Ausführungsbeispiel an einer das Behältergestell 4 durchquerenden Querleiste 54 angebracht.
Am Gestellboden 14 ist eine ähnliche Anordnung vorgesehen. Auch dort ist in jedem Aufnahmeraum 10, 11 eine der jeweiligen Gegenstandsreihe zugeordnete Reihe von unteren Steckausnehmungen 55 vorhanden, die nach oben hin offen sind, so daß in jede untere Steckausnehmung 55 einer der Gegenstände 2 mit seinem unteren Randbereich 5 6 eingesetzt werden kann. Die unteren Steckausnehmungen 55 können ebenfalls von aus elastisch
nachgiebigem Material wie Faserstoff oder Kunststoff, insbesondere Schaumstoff bestehenden Haltemitteln 57 gebildet werden, wobei es sich beim Ausführungsbeispiel um zwei in Querrichtung 12 durchgehende Materialstreifen handelt, die in Behälter-Längsrichtung 9 versetzt zueinander angeordnet sind.
Beim Schließen des Abdeckteils 5 gelangt dieses oben zur Anlage auf den eingesetzten Gegenständen 2. Hierzu sind am Abdeckteil 5 geeignete Auflagemittel 58, vor allem aus elastisch nachgiebigem Material wie Faserstoff oder Kunststoff, insbesondere Schaumstoff, angeordnet. Auch diese Auflagemittel 5 8 können von mindestens einem in Querrichtung 12 durchgehenden Materialstreifen gebildet werden. Dabei kann in dem Auflagemittel 5 8 eine in Querrichtung 12 verlaufende Reihe von oberen Steckausnehmungen 59 für den Eingriff der Gegenstände 2 mit ihrem oberen Randbereich 60 ausgebildet sein.
Insbesondere wenn die genannten Haltemittel 53, 57 und die Auflagemittel 58 aus elastisch nachgiebigem Material bestehen, erhält man nicht nur einen stabilen sondern auch einen sozusagen weichen Halt der Gegenstände.
Das Entnehmen der Gegenstände 2 an der offenen Behälterseite 13 kann bei hochgeschwenktem Abdeckteil 5 erfolgen. Durch leichtes Anheben gelangen die Gegenstände aus den unteren Steckausnehmungen 55, so daß sie anschließend nach außen geschwenkt werden können. Je nach der Tiefe der unteren Steckausnehmungen 55 und der oberen Steckausnehmungen 59 und der Weichheit des diese bildenden Materials können die Gegenstände 2 jedoch auch ohne vorheriges Verlagern in Höhenrichtung
unter entsprechender Verformung der unteren Haltemittel 57 und der Auflagemittel 58 ausgeschwenkt werden.

Claims (17)

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    • 1998
    G 18 427 18. August
    BranQS + Heinrich GmbH. 70771 Leinfelden-Echterdingen
    Transport- und/oder Lagerbehälter zum Einstellen von plattenähnliche Gestalt aufweisenden Gegenständen
    Ansprüche
    1. Transport- und/oder Lagerbehälter (1) zum Einstellen von plattenähnliche Gestalt aufweisenden Gegenständen (2) in hochkant stehender Lage, mit einem Behältergestell (4), das an seiner Oberseite (3) und an mindestens einer Behälterseite (13) offen ist, so daß die Gegenstände (2) von oben her mit zur offenen Behälterseite (13) im wesentlichen paralleler Ausrichtung unter Bildung mindestens einer Reihe von quer zur offenen Behälterseite (13) aufeinanderfolgenden Gegenständen (2) einstellbar und an der offenen Behälterseite nacheinander entnehmbar sind, wobei jeder Gegenstandsreihe eine am Behältergestell (4) an einer Seite des die Gegenstandsreihe aufnehmenden Raums (10 bzw. 11) in Querrichtung verlaufende Reihe von seitlichen Steckausnehmungen (49) zum Einsetzen der Gegenstände (2) mit einem ihrer hochstehenden Seitenrandbereiche (50) zugeordnet ist, während an der der Steckausneh-
    mungsreihe entgegengesetzten Seite des Aufnähmeraums (10 bzw. 11) keine Steckausnehmungen vorhanden sind, so daß die Gegenstände (2) durch seitliches Auschwenken aus dem Behältergestell (4) entnehmbar sind, und mit einem der Oberseite (3) des Behältergestells (4) zugeordneten Abdeckteil (5), das zwischen einer das Einstellen der Gegenstände (2) ermöglichenden Offenstellung und einer die eingestellten Gegenstände (2) übergreifenden Schließstellung verstellbar ist.
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Steckausnehmungen (49) einen sich zum Aufnahmeraum (10 bzw. 11) hin verbreiternden Mündungsbereich (52) bilden.
  3. 3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Gegenstandsreihe eine am Behältergestell (4) am Boden des die Gegenstandsreihe aufnehmenden Raums (10 bzw. 11) in Querrichtung (12) verlaufende Reihe von unteren Steckausnehmungen (55) zum Einsetzen der Gegenstände (2) mit ihrem unteren Randbereich (56) zugeordnet ist.
  4. 4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Steckausnehmungen (49) und/oder die unteren Steckausnehmungen (55) von Haltemitteln (53 bzw. 57) aus elastisch nachgiebigem Material wie Faserstoff oder Kunststoff, insbesondere Schaumstoff, gebildet werden.
  5. 5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Abdeckteil (5) sich in der Schließstel-
    lung auf die Gegenstände (2) legende Auflagemittel (58), vor allem aus elastisch nachgiebigem Material wie Faserstoff oder Kunststoff, insbesondere Schaumstoff, angeordnet sind.
  6. 6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagemittel (58) eine in Querrichtung (12) verlaufende Reihe von oberen Steckausnehmungen (59) für den Eingriff der Gegenstände (2) mit ihrem oberen Randbereich (60) bilden.
  7. 7. Behälter nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel (53 und/oder 57) und/oder die Auflagemittel (58) jeweils von mindestens einem in Querrichtung (12) durchgehenden Materialstreifen gebildet werden.
  8. 8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckteil (5) schwenkbar mit dem Behältergestell (4) verbunden ist.
  9. 9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckteil (5) kürzer als das Behältergestell (4) ist.
  10. 10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verstelleinrichtung (33) zum Verändern der Höhenlage des Abdeckteils (5) mit Bezug auf das Behältergestell (4) vorhanden ist.
  11. 11. Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (33) von mindestens einer Verstellschraube (34, 35) gebildet wird, die mit dem Abdeckteil (5)
    oder dem Behältergestell in Gewindeeingriff steht und sich am Behältergestell (4) bzw. am Abdeckteil abstützt.
  12. 12. Behälter nach einem der Ansprüche 1 - bis 11, dadurch
    gekennzeichnet, daß eine Verriegelungseinrichtung (4 0) zum
    Verriegeln des Abdeckteils (5) in seiner Schließstellung mit dem Behältergestell (4) vorhanden ist.
  13. 13. Behälter nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Schließbewegung des Abdeckteils
    (5) dämpfende Dämpfeinrichtung (48) vorhanden ist.
  14. 14. Behälter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Dämpfeinrichtung (48) von einem einerseits mit dem Behältergestell (4) und andererseits mit dem Abdeckteil (5) verbundenen
    Gasdruckdämpfer gebildet wird.
  15. 15. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Behälter (1) in Höhenrichtung aufeinander stapelbar sind.
  16. 16. Behälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
    das Behältergestell (4) an seiner Oberseite (3) oberhalb des Abdeckteils (5) eine Stelleinrichtung zum Abstellen eines
    oberen Behälters aufweist.
  17. 17. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß er mittels eines Gabelstaplers untergreifbar ist.
DE29816736U 1998-09-18 1998-09-18 Transport- und/oder Lagerbehälter zum Einstellen von plattenähnliche Gestalt aufweisenden Gegenständen Expired - Lifetime DE29816736U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114408323A (zh) * 2022-02-24 2022-04-29 青岛佳晟德高分子材料有限公司 一种防水抗压石塑包装箱
CN114516480A (zh) * 2022-04-08 2022-05-20 山东奥扬新能源科技股份有限公司 一种瓶体运输单元

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