DE29814606U1 - Optoelektronischer Sensor - Google Patents
Optoelektronischer SensorInfo
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Description
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Leuze electronic GmbH + Co.
73277 Owen/Teck
73277 Owen/Teck
Die Erfindung betrifft einen optoelektronischen Sensor gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Ein derartiger Sensor ist aus der DE 43 43 457 Cl bekannt. Dieser Sensor ist
im wesentlichen als Lichtschranke ausgebildet, wobei dem Sender ein Polarisator nachgeordnet ist und dem Empfänger ein Analysator vorgeordnet ist. Dem
Polarisator und / oder dem Analysator ist eine sich zwischen zwei Elektroden befindliche Flüssigkeitsschicht zugeordnet. Durch Anlegen einer geeigneten
Spannung an die Elektroden kann die Polarisationsrichtung der die Flüssigkeitsschicht
durchsetzenden Sendelichtstrahlen in definierter Weise geändert werden.
Die Einstellung der Spannung an den Elektroden und damit der Polarisationsrichtung
der Sendelichtstrahlen erfolgt über eine Auswerteeinheit. Während eines Abgleichvorgangs wird eine Referenzmessung durchgeführt, wobei sich
die zu detektierenden Gegenstände im Strahlengang der Lichtschranke befinden. Während der Referenzmessung wird die Polarisationsrichtung der Sendelichtstrahlen
so eingestellt, daß bei der Detektion der Gegenstände ein möglichst großes Empfangssignal generiert wird. Diese Einstellung der Polarisationsrichtung
definiert den Arbeitspunkt der Vorrichtung, bei welchen die Lichtschranke während der auf den Abgleichvorgang folgenden Arbeitsphase betrieben
wird, so daß während der Arbeitsphase diese transparenten Gegenstände sicher detektiert werden können.
Nachteilig hierbei ist, daß zu einer sicheren Detektion der transparenten Gegenstände
zunächst ein Abgleich der Lichtschranke durchgeführt werden muß, wobei hierfür die Gegenstände für eine Referenzmessung herangezogen werden.
Dies ist zum einen zeitaufwendig und bedeutet zum anderen auch einen
baulichen Aufwand, da zur Durchführung des Abgleichs eine über eine Auswerteeinheit
steuerbare Flüssigkristallschicht notwendig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen optoelektronischen Sensor der
eingangs genannten Art so auszubilden, daß eine Erkennung von transparenten Gegenständen auf möglichst einfache und kostengünstige Weise möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 und des Anspruchs
15 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
In seiner einfachsten Ausbildungsform ist der erfindungsgemäße optoelektronische
Sensor als Reflexionslichttaster ausgebildet. Der Reflexionslichttaster weist einen Sender mit nachgeordnetem Polarisator und einen Empfänger mit
vorgeordnetem Analysator auf, welche an einem Ende des Überwachungsbereichs angeordnet sind. Am anderen Ende des Überwachungsbereichs ist ein
Reflektor angeordnet, der so ausgebildet ist, daß die Polarisationsrichtung von am Reflektor reflektierten Sendelichtstrahlen im wesentlichen erhalten bleibt.
Die mit dem Reflexionslichttaster detektierten transparenten Gegenstände ändem
den Polarisationszustand der Sendelichtstrahlen. Die Änderung erfolgt vorzugsweise derart, daß beim Durchgang durch die Gegenstände ursprünglich
linear polarisiertes Licht in elliptisch polarisiertes Licht umgewandelt wird. Da
dieser Polarisationszustand bei der Reflexion am Reflektor erhalten bleibt, ergibt
sich gegenüber dem freiem Strahlengang eine Änderung der auf den Empfänger auftreffenden Lichtmenge. Dies beruht darauf, daß der dem Empfänger
vorgeordnete Analysator nur für linear polarisiertes Licht in einer vorgegebenen
Polarisationsrichtung durchlässig ist. Somit ist eine sichere Detektion der transparenten Gegenstände zumindest dann gewährleistet, wenn das Sendelicht
beim Durchgang durch die Gegenstände nur in seinem Polarisationszustand geändert wird, jedoch nicht oder nur unwesentlich gedämpft wird.
Der Reflexionslichttaster entspricht in seinem Aufbau handelsüblichen Reflexionslichttastern,
welche kostengünstig erhältlich sind. Anstelle der üblichen
Tripelreflektoren ist erfindungsgemäß ein Reflektor vorgesehen, welcher den
Polarisationszustand der Sendelichtstrahlen unverändert läßt, wie zum Beispiel ein Retroreflektor bei welchem keine die Polarisation zerstörende Totalreflexion
erfolgt. Auch derartige Reflektoren sind kostengünstig erhältlich. Schließlieh
bedarf es bei dem erfindungsgemäßen Sensor keinerlei Abgleichvorgänge oder dergleichen.
Für den Fall, daß die Gegenstände das Sendelicht auch spürbar dämpfen ist in
einer vorteilhaften Ausführungsform eine Kombination des erfindungsgemäßen Reflexionslichttasters mit einem herkömmlichen Reflexionslichttaster, dessen
Sendelichtstrahlen gegen einen Tripelreflektor gerichtet sind, vorgesehen. Durch eine geeignete logische Verknüpfung der von diesen Sensoreinheiten
generierten Gegenstandsfeststellungssignale können die Gegenstände sicher erfaßt werden.
Schließlich ist erfindungsgemäß eine Kombination derartiger Sensoreinheiten
möglich, welche nach dem Lichtschrankenprinzip arbeiten.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es
zeigen:
Figur 1: Schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Sensors.
Figur 2: Schematische Darstellung der Funktionsweise des Sensors gemäß
Figur 1
a) bei freiem Strahlengang,
b) bei einem im Strahlengang befindlichen transparenten Gegenstand.
Figur 3: Räumliche Anordnung des Sensors gemäß Figur 1 relativ zu transparenten
Folien, welche auf einem Band angebracht sind,
a) in einer Seitenansicht,
a) in einer Seitenansicht,
b) in einer Draufsicht.
Figur 4: Schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Sensors.
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Figur 1 zeigt einen als Reflexionslichttaster ausgebildeten optoelektronischen
Sensor 1. Der Reflexionslichttaster weist einen Sendelichtstrahlen 2 emittierenden
Sender 3 und einen Empfangslichtstrahlen 4 empfangenden Empfänger 5 auf. Der Sender 3 ist von einer Leuchtdiode gebildet, der Empfänger 5 ist von
einer Photodiode gebildet. Der Sender 3 und der Empfänger 5 sind an eine
nicht dargestellte Auswerteeinheit angeschlossen, welche beispielsweise von einem Microcontroller gebildet ist.
Dem Sender 3 ist ein Polarisator 6 zur Erzeugung von linear polarisierten Sendelichtstrahlen
2 nachgeordnet. Dem Empfänger 5 ist ein Analysator 7 vorgeordnet, welcher nur für Empfangslichtstrahlen 4 mit einer bestimmten Polarisationsrichtung
durchlässig ist. Prinzipiell können die Polarisationsrichtungen des Polarisators 6 und des Analysators 7 parallel zueinander verlaufen. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist die Polarisationsrichtung des Analysators 7 bezüglich der Polarisationsrichtung des Polarisators 6 um 90° gedreht.
Die Sende- 2 und Empfangslichtstrahlen 4 sind koaxial im Überwachungsbereich
geführt. Hierzu ist ein Strahlteilerspiegel 8 vorgesehen, an welchem die
Sendelichtstrahlen 2 reflektiert werden, und welcher von den Empfangslichtstrahlen
4 durchsetzt wird.
Die Sende 2- und Empfangslichtstrahlen 4 durchsetzen eine von einer Linse
gebildete Sende- und Empfangsoptik 9. Die Sende- und Empfangsoptik 9 ist in einer Wand eines Gehäuses 10 vorgesehen, in welchem der Sensor 1 integriert
ist.
Der Überwachungsbereich wird von einem Reflektor 11 begrenzt, wobei der
Reflektor 11 so ausgebildet ist, daß bei Reflexion der Sendelichtstrahlen 2 am
• ·
Reflektor 11 deren Polarisationsrichtung im wesentlichen erhalten bleibt. Vorteilhafterweise
ist der Reflektor 11 als Retroreflektor ausgebildet.
Mit dem erfindungsgemäßen Sensor 1 werden transparente Gegenstände 12
detektiert, welche den Polarisationszustand der Sendelichtstrahlen 2 vorzugsweise
so ändern, daß die auftreffenden linear polarisierten Sendelichtstrahlen 2 nach Durchgang durch den Gegenstand 12 elliptisch polarisiert sind. Die Figuren
2a und 2b zeigen die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Reflexionslichttasters.
In den Figuren 2a und 2b ist mit P die Polarisationsrichtung der Sende- 2 und Empfangslichtstrahlen 4 bezeichnet und mit I die Lichtmenge der
den Analysator 7 durchsetzenden Empfangslichtstrahlen 4.
Bei freiem Strahlengang (Figur 2a) werden die vom Sender 3 emittierten Sendelichtstrahlen
2 durch den Polarisator 6 linear polarisiert. Diese Polarisierungsrichtung bleibt bei der Reflexion am Reflektor 11 erhalten.
Da die Polarisationsrichtung des Analysators 7 um 90° bezüglich der Polarisationsrichtung
des Polarisators 6 und daher in diesem Fall zur Polarisationsrichtung der Sendelichtstrahlen 2 gedreht ist, tritt kein Empfangslicht durch den
Analysator 7, so daß die Lichtmenge der Empfangslichtstrahlen 4 am Ausgang des Analysators 71 = 0 beträgt. Demzufolge liegt das Empfangssignal am Ausgang
des Empfängers 5 unterhalb eines Schwellwerts, so daß kein Gegenstandsfeststellungssignal
generiert wird. Entsprechend nimmt der nicht dargestellte binäre Schaltausgang des Reflexionslichttasters den Schaltzustand „0"
ein.
Ist ein transparenter Gegenstand 12 im Strahlengang des Reflexionslichttasters
angeordnet, so werden die linear polarisierten Sendelichtstrahlen 2 bei Durchgang
durch den transparenten Gegenstand 12 elliptisch polarisiert. Dieser Polarisierungszustand
bleibt bei der Reflexion am Reflektor 11 erhalten. Die elliptische
Polarisierung wird beim zweiten Durchgang durch den Gegenstand 12 noch verstärkt.
Der mit der Polarisationsrichtung des Analysators 7 übereinstimmende Teil der
elliptisch polarisierten Empfangslichtstrahlen 4 durchsetzt den Analysator 7. Somit trifft auf den Empfänger 5 eine Lichtmenge I
> 0, so daß das am Ausgang des Empfängers 5 anstehende Empfangssignal oberhalb des Schwellwerts
liegt, wodurch ein Gegenstandsfeststellungssignal generiert wird und der Schaltausgang in den Schaltzustand „1" wechselt. Da die Sende- 2 und Empfangslichtstrahlen
4 zweimal den Gegenstand 12 durchsetzen, ergibt sich gegenüber dem freien Strahlengang eine relativ große Signaländerung, so daß
eine sichere Detektion der Gegenstände 12 gewährleistet ist.
Die Figuren 3 a und 3b zeigen bevorzugte Anordnungen des Reflexionslichttasters
zur Detektion der Gegenstände 12. Die Gegenstände 12 sind in diesem Fall von auf einem in Längsrichtung bewegten Band 13 angeordneten transparenten
und spannungsdoppelbrechenden Folien 14 gebildet. Das Band 13 selbst ist ebenfalls transparent aber nicht spannungsdoppelbrechend. Wie aus Figur 3a
ersichtlich ist, ist der Reflexionslichttaster so angeordnet, daß die Strahlachse
der Sendelichtstrahlen 2 geneigt zur Oberflächennormalen der Gegenstände 12 verläuft. Dadurch wird erreicht, daß keine Sendelichtstrahlen 2 direkt von den
Gegenständen 12 zum Empfänger 5 zurückreflektiert werden und so Fehlsigna-Ie
auslösen.
Wie aus Figur 3b ersichtlich ist, ist die Längsachse des Reflexionslichttasters
um 45° gegenüber der Längsachse des Bandes 13 mit den Gegenständen 12 gedreht. Damit ist auch die Polarisationsrichtung des Polarisators 6 zur Längsachse
des Bandes 13 um 45° gedreht.
In Richtung der Längsachse des Bandes 13 zeigen auch, bedingt durch den
Fertigungsprozeß der Gegenstände 12, die schnellen Achsen der einzelnen Folien
14. Durch diese Anordnung ist gewährleistet, daß die Änderung der Polarisation der Sende- 2 und Empfangslichtstrahlen 4 bei Durchgang durch die Folien
14 maximal ist.
Für den Fall, daß die Sende- 2 und Empfangslichtstrahlen 4 beim Durchgang
durch die Gegenstände 12 nicht nur eine Änderung der Polarisationsrichtung sondern auch eine Dämpfung erfahren, weist der erfindungsgemäße Reflexionslichttaster
zwei Sensoreinheiten auf.
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Figur 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Sensors 1. Die erste
Sensoreinheit entspricht dem Reflexionslichttaster gemäß Figur 1. Diese Sensoreinheit
weist einen Sender 3 mit nachgeordnetem Polarisator 6, einen Empfänger 5 mit vorgeordnetem Analysator 7 sowie einen Strahlteilerspiegel 8 und
eine Sende- und Empfangsoptik 9 auf. Die Sende- 2 und Empfangslichtstrahlen 4 der ersten Sensoreinheit sind bei freiem Strahlengang auf einen als Retroreflektor
ausgebildeten Reflektor 11 geführt. Die Polarisationsrichtungen des
Polarisators 6 und des Analysators 7 sind um 90° gegeneinander gedreht.
Die zweite Sensoreinheit weist ebenfalls einen Sender 3a mit nachgeordnetem
Polarisator 6a, einen Empfänger 5a mit vorgeordnetem Analysator 7a sowie einen Strahlteilerspiegel 8a und eine Sende- und Empfangsoptik 9a auf. Die
Polarisationsrichtungen des Polarisators 6a und des Analysators 7a sind wiederum
um 90° gegeneinander gedreht. Anders als bei der ersten Sensoreinheit sind die Sende- 2a und Empfangslichtstrahlen 4a der zweiten Sensoreinheit auf
einen Tripelreflektor 11a geführt. Die linear polarisierten Sendelichtstrahlen 2a
werden bei Auftreffen auf den Tripelreflektor 11a depolarisiert.
Die Sensoreinheiten sind in einem gemeinsamen Gehäuse 10a untergebracht.
Der Reflektor 11 und der Tripelreflektor 11a grenzen unmittelbar aneinander
und bilden eine Baueinheit.
Die Gegenstände 12 werden jeweils von den Sendelichtstrahlen 2, 2a beider
Sensoreinheiten erfaßt. Vorzugsweise werden die Sender 3, 3a der Sensoreinheiten
im Pulsbetrieb alternierend betreiben, so daß die Signale der Sensoreinheiten getrennt auswertbar sind und die Sensoreinheiten sich nicht gegenseitig
beeinflussen.
Beide Sensoreinheiten sind an eine nicht dargestellte gemeinsame Auswerteeinheit
angeschlossen. Mit der ersten Sensoreinheit werden transparente Gegenstände 12 sicher erfaßt, die den Polarisationszustand der Sende- 2 und Empfangslichtstrahlen
4 ändern jedoch diese nicht dämpfen. Bei derartigen Gegenständen 12 wird ein Empfangssignal generiert, welches oberhalb des Schwellwerts
liegt, wodurch ein Gegenstandsfeststellungssignal generiert wird. Bei freiem Strahlengang oder stark lichtdämpfenden Gegenständen 12 liegt dagegen
das Empfangssignal unterhalb des Schwellwerts.
Mit der zweiten Sensoreinheit werden mäßig transparente Gegenstände 12 erfaßt,
welche die Sende- 2 und Empfangslichtstrahlen 4 dämpfen. Unabhängig von der polarisierenden Wirkung der Gegenstände 12 liegt das Empfangssignal
unterhalb eines Schwellwerts, wenn ein Gegenstand 12 im Strahlengang angeordnet ist, wodurch ein Gegenstandsfeststellungssignal generiert wird. Bei freiem
Strahlengang liegt dagegen das Empfangssignal oberhalb des Schwellwerts, so daß kein Gegenstandsfeststellungssignal generiert wird.
In der Auswerteeinheit werden die Gegenstandsfeststellungssignale mittels
eines ODER-Glieds verknüpft. Das am Ausgang des ODER-Glieds anstehende Signal bildet den Schaltzustand des Schaltausgangs.
Erfindungsgemäß kann der optoelektronische Sensor 1 mit zwei Sensoreinheiten
auch nach dem Lichtschrankenprinzip arbeiten. Diese nicht dargestellte Ausführungsform weist zwei als Lichtschranken ausgebildete Sensoreinheiten
auf, wobei jede Sensoreinheit an einem Ende des Überwachungsbereichs einen Sender 3, 3a mit einem nachgeordneten Polarisator 6, 6a und am anderen Ende
des Überwachungsbereichs einen Empfänger 5, 5a mit einem vorgeordneten Analysator 7, 7a aufweist. Die Sender 3, 3a sind nebeneinanderliegend angeordnet
und können in einem ersten Gehäuse angeordnet sein. Die Empfänger 5, 5a sind ebenfalls nebeneinanderliegend angeordnet und in einem zweiten Gehäuse
untergebracht. Die Empfänger 5, 5a sind an eine gemeinsame Auswerteeinheit angeschlossen.
Die Polarisationsrichtungen des Polarisators 6 und das Analysators 7 der ersten
Sensoreinheit sind parallel orientiert. Diese Sensoreinheit dient zur Erkennung von schwach transparenten Gegenständen 12, welche die Sendelichtstrahlen 2
dämpfen, so daß der Pegel des Empfangssignals gegenüber dem Empfangssignal bei freiem Strahlengang vermindert ist und unterhalb eines Schwellwerts
liegt. Sobald ein Empfangssignal unterhalb des Schwellwerts registriert wird, generiert die erste Sensoreinheit ein Gegenstandsfeststellungssignal.
Die Polarisationsrichtungen des Polarisators 6a und des Analysators 7a der
zweiten Sensoreinheit sind um 90° gegeneinander gedreht. Somit können mit dieser Sensoreinheit transparente Gegenstände 12 erfaßt werden, welche die
Sendelichtstrahlen 2a nicht dämpfen, jedoch deren ursprüngliche lineare Polarisation
in eine elliptische Polarisation ändern.
Bei freiem Strahlengang trifft bei der zweiten Sensoreinheit kein Empfangslicht
auf den Empfänger 5a, so daß das Empfangssignal am Ausgang des Empfängers 5a unterhalb eines Schwellwerts liegt. Ist ein transparenter Gegenstand 12
im Strahlengang, so wird bei Durchgang der Sendelichtstrahlen 2a durch den Gegenstand 12 deren Polarisation geändert, so daß das Empfangssignal oberhalb
des Schwellwerts liegt, wodurch ein Gegenstandsfeststellungssignal generiert wird. Ist ein lichtabsorbierender Gegenstand 12 im Strahlengang angeordnet,
so liegt der Pegel des Empfangssignals unterhalb des Schwellwerts.
Die von den Sensoreinheiten generierten Gegenstandsfeststellungssignale werden
mittels eines ODER Glieds verknüpft. Das am Ausgang des ODER Glieds anstehende Signal bildet den Schaltzustand, welcher über den Schaltausgang
ausgegeben wird.
Claims (16)
1. Optoelektronischer Sensor zum Erkennen von transparenten Gegenständen
in einem Überwachungsbereich mit wenigstens einem Sendelichtstrahlen emittierenden Sender und wenigstens einem Empfangslichtstrahlen
empfangenden Empfänger, wobei dem Sender ein Polarisator nachgeordnet und dem Empfänger ein Analysator vorgeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Sensor (1) als Reflexionslichttaster ausgebildet ist und der Polarisationszustand der vom Sender (3) emittierten polarisierten
Sendelichtstrahlen (2) bei Durchgang durch die transparenten Gegenstände (12) geändert wird, und daß dieser Polarisationszustand bei
Reflexion an einem den Überwachungsbereich begrenzenden Reflektor
(11) im wesentlichen erhalten bleibt.
2. Optoelektronischer Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sender (3) linear polarisierte Sendelichtstrahlen (2) emittiert.
3. Optoelektronischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die vom Sender (3) emittierten linear polarisierten Sendelichtstrahlen (2) nach Durchgang durch die transparenten Gegenstände
(12) elliptisch polarisiert sind.
4. Optoelektronischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Reflektor (11) von einem Retroreflektor gebildet ist.
5. Optoelektronischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Polarisationsrichtungen des Polarisators (6) und des Analysators (7) parallel verlaufen.
6. Optoelektronischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Polarisationsrichtung des Polarisators (6) bezüglich der Polarisationsrichtung des Analysators (7) um 90° gedreht ist.
7. Optoelektronischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet,
daß die transparenten Gegenstände (12) von auf einem in Längsrichtung bewegten Band (13) angeordneten transparenten spannungsdoppelbrechenden
Folien (14) gebildet sind, wobei auch das Bandmaterial selbst transparent ist.
8. Optoelektronischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Vermeidung von Direktreflexionen der Sendelichtstrahlen (2) an den Gegenständen (12) in Richtung des Empfängers
(5) die Strahlachse der Sendelichtstrahlen (2) geneigt zur Oberflächennormalen der Gegenstände (12) verläuft.
9. Optoelektronischer Sensor nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß dessen Ausrichtung so gewählt ist, daß die Polarisationsrichtung
des Senders (3) in einem Winkel von 45° bezüglich der Längsachse des Bandes (13) verläuft, welche parallel zu der schnellen
Achse der spannungsdoppelbrechenden Folien (14) verläuft.
10. Optoelektronischer Sensor nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet,
daß dieser einen zweiten Sender (3a) mit nachgeordnetem Polarisator (6a) und einen zweiten Empfänger (5a) mit vorgeordnetem
Analysator (7a) aufweist, wobei die Polarisationsrichtung des Analysators (7a) um 90° bezüglich der Polarisationsrichtung des Polarisators (6a)
gedreht ist, und wobei der Überwachungsbereich von einem Tripelreflektor (Ha) begrenzt ist, auf welchen bei freiem Strahlengang die Sendelichtstrahlen
(2a) des zweiten Senders (3a) treffen.
11. Optoelektronischer Sensor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Sender (3), der erste Empfänger (5) und der zugeordnete Reflektor (11) eine erste Sensoreinheit bilden und der zweite Sender (3a),
der zweite Empfänger (5a) und der zugeordnete Tripelreflektor (Ha) eine
zweite Sensoreinheit bilden, wobei jede Sensoreinheit ein binäres Gegenstandsfeststellungssignal
generiert, und wobei die Gegenstandsfeststellungssignale durch ein ODER-Glied verknüpft sind und das dadurch
generierte Signal über einen Schaltausgang ausgegeben wird.
12. Optoelektronischer Sensor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sensoreinheiten in einem gemeinsamen Gehäuse (10a) integriert sind.
13. Optoelektronischer Sensor nach einem der Ansprüche 10 - 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Reflektor (11) und der Tripelreflektor (Ha)
unmittelbar aneinander angrenzen.
14. Optoelektronischer Sensor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Reflektor (11) und der Tripelreflektor (Ha) eine Baueinheit bilden.
15. Optoelektronischer Sensor zum Erkennen von transparenten Gegenständen
in einem Überwachungsbereich mit wenigstens einem Sendelichtstrahlen emittierenden Sender und wenigstens einem Empfangslichtstrahlen
empfangenden Empfänger, wobei dem Sender ein Polarisator nachgeordnet und dem Empfänger ein Analysator vorgeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei jeweils als Lichtschranken ausgebildete Sensoreinheiten
vorgesehen sind, welche jeweils einen Sender (3, 3a) mit nachgeordnetem Polarisator (6, 6a) und einen Empfänger (5, 5a) mit vorgeordnetem
Analysator (7, 7a) aufweisen, wobei jede Sensoreinheit ein binäres Gegenstandsfeststellungssignal generiert, und wobei die Gegenstandsfeststellungssignale
durch ein ODER-Glied verknüpft sind.
16. Optoelektronischer Sensor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Polarisationsrichtungen des Polarisators (6) und des Analysators (7) der ersten Sensoreinheit parallel orientiert und die Polarisationsrichtungen
des Polarisators (6a) und des Analysators (7a) der zweiten Sensoreinheit um 90° gegeneinander gedreht sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29814606U DE29814606U1 (de) | 1998-08-14 | 1998-08-14 | Optoelektronischer Sensor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29814606U DE29814606U1 (de) | 1998-08-14 | 1998-08-14 | Optoelektronischer Sensor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29814606U1 true DE29814606U1 (de) | 1998-10-29 |
Family
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| DE29814606U Expired - Lifetime DE29814606U1 (de) | 1998-08-14 | 1998-08-14 | Optoelektronischer Sensor |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29814606U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10016892A1 (de) * | 1999-04-10 | 2001-01-18 | Leuze Electronic Gmbh & Co | Optoelektronische Vorrichtung |
-
1998
- 1998-08-14 DE DE29814606U patent/DE29814606U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10016892A1 (de) * | 1999-04-10 | 2001-01-18 | Leuze Electronic Gmbh & Co | Optoelektronische Vorrichtung |
| DE10016892B4 (de) * | 1999-04-10 | 2006-03-23 | Leuze Electronic Gmbh & Co Kg | Optoelektronische Vorrichtung |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19981210 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20011129 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20041123 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20060920 |
|
| R071 | Expiry of right |