DE29813106U1 - Feststehende Überrollschutzeinrichtung - Google Patents
Feststehende ÜberrollschutzeinrichtungInfo
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- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/13—Roll-over protection
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Description
Die Erfindung betrifft eine feststehende Überrollschutzeinrichtung zur Aussteifung
einer Fahrgastzelle eines Fahrzeuges gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
einer Fahrgastzelle eines Fahrzeuges gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
Es sind als Überrollbügel oder Überrollkäfig ausgebildete feststehende
Überrollschutzeinrichtungen zur Aussteifung einer Fahrgastzelle eines Fahrzeuges bekannt, wobei die rohrförmigen Seitenholme der Überrollschutzeinrichtung an ihren unteren Endbereichen flach zusammengedrückt und mittels Befestigungsschrauben &iacgr;&ogr; gegen seitlich außenliegende aufrechte Wandabschnitte des Aufbaus gespannt sind. Die Befestigungsschrauben sind dabei in aufbauseitige Gewindeaufnahmen
eingeschraubt. Die flachgedrückten Endbereiche der Seitenholme liegen unmittelbar an der Innenseite der angrenzenden aufbauseitigen Wandabschnitte an.
Überrollschutzeinrichtungen zur Aussteifung einer Fahrgastzelle eines Fahrzeuges bekannt, wobei die rohrförmigen Seitenholme der Überrollschutzeinrichtung an ihren unteren Endbereichen flach zusammengedrückt und mittels Befestigungsschrauben &iacgr;&ogr; gegen seitlich außenliegende aufrechte Wandabschnitte des Aufbaus gespannt sind. Die Befestigungsschrauben sind dabei in aufbauseitige Gewindeaufnahmen
eingeschraubt. Die flachgedrückten Endbereiche der Seitenholme liegen unmittelbar an der Innenseite der angrenzenden aufbauseitigen Wandabschnitte an.
Dieser Anordnung haftet der Nachteil an, daß die Montage einer derartigen
Überrollschutzeinrichtung schwierig ist und viel Zeit beansprucht. Ferner sind keinerlei
Vorkehrungen getroffen, um Einbau- und Fertigungstoleranzen - insbesondere in
Fahrzeugquerrichtung - zu kompensieren.
Fahrzeugquerrichtung - zu kompensieren.
Aufgabe der Erfindung ist es, an einer feststehenden Überrollschutzeinrichtung der
eingangs genannten Gattung solche Vorkehrungen zu treffen, daß die Montage der Überrollschutzeinrichtung am Aufbau vereinfacht wird und daß bei der Montage relativ
große Toleranzen ausgeglichen werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Weitere die Erfindung in vorteilhafter Weise ausgestaltende Merkmale enthalten die
Unteransprüche.
Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile sind darin zu sehen, daß durch
so die in Fahrzeugquerrichtung gesehen etwas schmälere Ausbildung der unteren
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Endbereiche von Seitenholmen der Überrollschutzeinrichtung ein leichteres Einführen
der Überrollschutzeinrichtung in die Fahrgastzelle gewährleistet ist. Die zumindest am
unteren Endbereich eines Seitenholmes angeordnete Führungshülse und die schwimmende Lagerung der Führungshülse in Querrichtung auf einer aufbauseitig
festgeschraubten Buchse gewährleisten einen relativ großen Toleranzausgleich in Fahrzeugquerrichtung.
Durch eine an der Buchse vorgesehene exzentrische Durchgangsbohrung für die
Befestigungsschraube können zudem Toleranzen in Höhenrichtung kompensiert &iacgr;&ogr; werden.
Ein endseitiger Kragen an der Buchse begrenzt die Verschiebbarkeit der
Führungshülse auf der Buchse. An dem dem aufbauseitigen Wandabschnitt abgekehrten stirnseitigen Ende der Buchse läßt sich ein unterer Gurtanlenkpunkt
is schwenkbar lagern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher erläutert:
Es zeigen
Figur 1 eine perspektivische Schrägansicht von vorne auf eine feststehende
Überrollschutzeinrichtung für eine Fahrgastzelle eines nicht näher dargestellten
Personenkraftwagens.
Figur 2 einen vertikalen Schnitt durch einen unteren Endbereich eines Seitenholmes
der Überrollschutzeinrichtung mit der aufbauseitigen Anbindung.
Zur Aussteifung einer Fahrgastzelle eines nicht näher dargestellten Fahrzeuges ist
innerhalb der Fahrgastzelle eine feststehende Überrollschutzeinrichtung 1 angeordnet,
die im Ausführungsbeispiel durch einen aus Rohrabschnitten zusammengesetzten
Überrollkäfig 2 gebildet wird. Die Überrollschutzeinrichtung 1 könnte jedoch auch
durch einen feststehenden Überrollbügel gebildet werden.
Der in Figur 1 dargestellte Überrollkäfig ist innerhalb der Fahrgastzelle hinter den
beiden vorderen Sitzen des Fahrzeuges angeordnet und umfaßt im Ausführungsbeispiel zwei beabstandete Seitenholme 3, 4, die an ihren oberen Enden
über einen Querholm 5 miteinander verbunden sind. Der Querholm 5 und die beiden Seitenholme 3, 4 sind im Ausführungsbeispiel einteilig ausgeführt. Unterhalb des
&iacgr;&ogr; Querholmes 5 sind beide Seitenholme 3, 4 über eine rohrförmige Querstrebe 6
miteinander verbunden. Die Querstrebe 6 ist an beiden Enden mit den Seitenholmen 3,
4 verschweißt. Ferner umfaßt der Überrollkäfig 2 eine diagnonal verlaufende Strebe 7,
die einen unteren Bereich des einen Seitenholmes 3 mit einem oberen Bereich des anderen Seitenholmes 4 verbindet. Die Strebe 7 kreuzt die Querstrebe 6 und ist mit
dieser verschweißt.
Von den beiden seitlich außenliegenen Randbereichen des oberen Querholmes 5 sind
schräg nach unten bzw. hinten verlaufende Stützarme 8, 9 weggeführt, die endseitig in
nicht näher dargestellter Weise durch Schrauben, Schweißen oder dgl. mit dem angrenzenden feststehenden Aufbau verbunden sind.
Die beiden unteren Endbereiche 10,11 der Seitenholme 3, 4 der
Überrollschutzeinrichtung 1 sind nahe dem Fahrzeugboden 12 jeweils an einem
seitlich außenliegenden aufrechten Wandabschnitt 13 des Aufbaus festgeschraubt. Im
Ausführungsbeispiel wird der aufrechte Wandabschnitt durch ein schrägverlaufendes
Innenblech eines Fahrzeuglängsträgers (Schweller) gebildet.
Das Innenblech könnte im Anbindungsbereich des Seitenholmes 3, 4 jedoch auch
vertikal ausgerichtet sein.
• &lgr; ·· · II*..*
Zur Festlegung des unteren Endbereichs des Seitenholmes 3, 4 ist eine
Befestigungsschraube 14 vorgesehen, die in eine ursprünglich zur Festlegung eines
unteren Gurtanlenkpunktes vorgesehene aufbauseitige Gewindeaufnahme 15
eingedreht ist. Die Gewindeaufnahme 15 wird durch eine Schweißmutter, eine Käfigmutter oder dgl. gebildet, wobei die Gewindeaufnahme 15 auf der der
Fahrgastzelle 16 abgekehrten Seite des aufrechten Wandabschnitts 13 vorgesehen
ist. Zum Einführen der Befestigungsschraube 14 ist am aufrechten Wandabschnitt 13
eine entsprechende Öffnung 17 ausgebildet. Damit die Überrollschutzeinrichtung 1
einfach und schnell innerhalb der Fahrgastzelle 16 montiert werden kann und dabei
&iacgr;&ogr; auch Einbau- und Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden können, ist vorgesehen,
daß zumindest an einer Fahrzeuglängsseite zwischen dem äußeren Rand des unteren Endbereiches 10,11 und dem weiter außenliegenden aufbauseitigen Wandabschnitt
13 ein Spalt 19 (Maß A) vorgesehen ist und daß dieser Seitenholm 3, 4 an seinem
unteren Endbereich eine koaxial zur Mittelebene 20 der aufbauseitigen Gewindeaufnahme 15 ausgerichtete Führungshülse 21 aufweist, die auf einer mittels
der Befestigungsschraube 14 aufbauseitig in Lage gehaltenen Buchse 22 in Querrichtung schwimmend gelagert ist. Vorzugsweise sind der Spalt 19 und die
schwimmende Lagerung für beide an gegenüberliegenden Längsseiten des Fahrzeugs angeordnete Seitenholme 3, 4 vorgesehen.
Die am unteren Rand jedes Seitenholmes 3, 4 angeordnete querverlaufende
Führungshülse 21 ist mit dem darüberliegenden aufrechten Seitenholm 3, 4 fest verbunden, beispielsweise durch Schweißen. Die Führungshülse 21 ist etwa annähernd
so breit wie der Außendurchmesser des aufrechten Seitenholmes 3, 4.
Gemäß Figur 2 verläuft der aufrechte Wandabschnitt 13 unter einem Winkel &agr; zu einer
vertikalen Hilfsebene 23 und zwar von unten innen nach oben außen.
Die Mittelebene 20 der aufbauseitigen Gewindeaufnahme 15, die identisch ist mit der
Mittelebene der Befestigungsschraube 14, verläuft etwa rechtwinkelig zum aufrechten
AR 06 .··.···
·* ff
• · · a
Wandabschnitt 13. Die Führungshülse 21 ist gemäß Figur 2 winkelig an den
darüberliegenden Seitenholm 3 angeschlossen.
Zum Ausgleich von Toleranzen in Höhenrichtung ist eine Durchgangsbohrung 24 zum
Hindurchführen der Befestigungsschraube 14 exzentrisch an der Buchse 22 angeordnet (nicht näher dargestellt). Die Buchse 22 liegt mit einer Stirnseite 25 an
der der Fahrgastzelle 16 zugewandten Seite des aufrechten Wandabschnittes 13 an
und weist in Fahrzeugquerrichtung gesehen eine größere Breite auf als die auf der
Buchse 22 schwimmend gelagerte Führungshülse 21, um eine axiale &iacgr;&ogr; Verschiebebewegung der Führungshülse 21 auf der Buchse 22 zu gewährleisten.
Zwischen Buchse 22 und Führungshülse 21 ist ein eine Verschiebebewegung
erlaubender Spielsitz vorgesehen. Die Buchse 22 weist auf der dem aufrechten Wandabschnitt 13 abgekehrten Seite einen radialen Kragen 26 auf, der die
is Verschiebbarkeit der Führungshülse 21 zur Fahrzeuginnenseite hin begrenzt.
Benachbart dem radialen Kragen 26 ist an der angrenzenden Stirnseite 27 ein
vorstehender Bund 28 ausgebildet, an dem entweder ein unterer Gurtanlenkpunkt
eines nicht näher dargestellten Sicherheitsgurtsystems schwenkbar gelagert ist oder
an dem sich ein Kopfabschnitt der Befestigungsschraube 14 abstützt.
Die Mittelebene 20 der Führungshülse 21 verläuft in der Draufsicht gesehen quer zur
Fahrzeuglängsrichtung.
Claims (8)
1. Feststehende Überrollschutzeinrichtung zur Aussteifung einer Fahrgastzelle eines
Fahrzeuges, wobei zumindest ein unterer Endbereich eines Seitenholmes der Überrollschutzeinrichtung nahe dem Fahrzeugboden an einem seitlich außenliegenden
aufrechten Wandabschnitt des Aufbaus festgeschraubt ist und die Befestigungsschraube in eine aufbauseitige Gewindeaufnahme eingedreht ist, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest an einer Fahrzeuglängsseite zwischen dem äußeren Rand (18) des unteren Endbereiches (10,11) eines Seitenholmes (3, 4) und dem
&iacgr;&ogr; weiter außenliegenden aufbauseitigen Wandabschnitt (13) ein axialer Spalt (19)
vorgesehen ist und daß dieser Seitenholm (3, 4) an seinem unteren Endbereich (10,
11) eine koaxial zur Mittelebene (20) der aufbauseitigen Gewindeaufnahme (15)
ausgerichtete Führungshülse (21) aufweist, die auf einer mittels der Befestigungsschraube (14) aufbauseitig in Lage gehaltenen Buchse (22) in
is Querrichtung schwimmend gelagert ist.
2. Überrollschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungshülse (21) und die Buchse (22) an beiden gegenüberliegend angeordneten Seitenholmen (3, 4) der Überrollschutzvorrichtung (1) vorgesehen sind.
3. Überrollschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
aufbauseitig angeordnete Gewindeaufnahme (15) durch eine Schweißmutter, eine
Käfigmutter oder dergleichen gebildet wird.
4. Überrollschutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die querverlaufende Führungshülse (21) mit dem darüberliegenden aufrechten Seitenholm (3, 4) verschweißt ist.
5. Überrollschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungshülse (21) etwa annähernd so breit ist wie der Außendurchmesser des aufrechten Seitenholmes (3, 4).
6. Überrollschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Buchse (22) eine exzentrisch angeordnete Durchgangsbohrung (24) für die
Befestigungsschraube (14) vorgesehen ist.
Befestigungsschraube (14) vorgesehen ist.
7. Überrollschutzeinrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen
&iacgr;&ogr; Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Buchse (22) auf der dem aufrechten
aufbauseitigen Wandabschnitt (13) abgekehrten Seite ein radialer Kragen (26) zur
Begrenzung der Verschiebbarkeit der Führungshülse (21) ausgebildet ist.
8. Überrollschutzeinrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen
is Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an einem stirnseitigen Bund (28) der
Buchse (22) ein unterer Gurtanlenkpunkt schwenkbar lagerbar ist oder sich der Kopfabschnitt der Befestigungsschraube (14) an diesem stirnseitigen Bund (28)
abstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29813106U DE29813106U1 (de) | 1998-07-23 | 1998-07-23 | Feststehende Überrollschutzeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29813106U DE29813106U1 (de) | 1998-07-23 | 1998-07-23 | Feststehende Überrollschutzeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29813106U1 true DE29813106U1 (de) | 1998-10-01 |
Family
ID=8060262
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29813106U Expired - Lifetime DE29813106U1 (de) | 1998-07-23 | 1998-07-23 | Feststehende Überrollschutzeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19981112 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19990617 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010813 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20040927 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20060706 |
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| R071 | Expiry of right |