DE29813714U1 - Spannfutteraufbau für ein Schneidwerkzeug - Google Patents
Spannfutteraufbau für ein SchneidwerkzeugInfo
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Description
30. Juli 1998 Tsung-Hsung YANG S 27707 AL/HK/bb
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Spannfutteraufbau, insbesondere
auf einen Spannfutteraufbau, der leicht herzustellen und bequem &iacgr;&ogr; zu betätigen ist.
Ein herkömmlicher Spannfutteraufbau umfaßt einen Spannfutterkörper, einen
Treibring und eine Anzahl von Klemmstücken. Der Spannfutterkörper ist am vorderen Ende mit einem Einsteckloch zum Aufnehmen eines Abschnittes
einer Werkzeugschneide, wie etwa einem Bohrer, versehen. Der Spannfutterkörper ist weiter mit einer Anzahl von schrägen, länglichen Führungslöchern
ausgebildet, die sich vom hinteren Ende des Spannfutterkörpers zum vorderen Ende erstrecken, und die nach vorne hin konvergieren, um mit dem
Einsteckloch in Verbindung zu treten. Jedes der Führungslöcher besitzt einen allgemein kreisförmigen Querschnitt. Die Klemmstücke werden jeweils
entsprechend in den Führungslöchern aufgenommen. Jedes der Klemmstücke besitzt einen hinteren Abschnitt mit einem allgemein halbkreisförmigen
Querschnitt und eine außenseitige Oberfläche, die mit einem Außengewinde versehen ist. Der Spannfutterkörper ist weiter mit einer ringförmigen,
peripheren Nut für den Anschluß an die Führungslöcher ausgebildet. Der Treibring ist drehbar in der peripheren Nut des Spannfutterkörpers aufgenommen
und besteht aus zwei komplementären Ringteilen. Der Treibring besitzt eine innere Oberfläche, die mit einem Innengewinde versehen ist, das
mit den Außengewinden der Klemmstücke kämmt. Durch Drehen des Treibrings sind dementsprechend die Klemmstücke in den Führungslöchern nach
vorne und nach hinten hin beweglich, und zwar aufgrund der Eingriffsver-
bindung zwischen dem Innengewinde des Treibrings und dem Außengewinde
der Klemmstücke, um den Bohrer zu lösen oder festzuspannen.
Der herkömmliche Spannfutteraufbau leidet unter den folgenden Nachteilen:
1. Da die Klemmstücke in den Führungslöchern gleiten können und da die
Klemmstücke gekrümmte Außenoberflächen besitzen, um sich den gekrümmten inneren Oberflächen der Führungslöcher anzupassen, ist der
Querschnitt jedes der Führungslöcher leicht größer als der größte Querschnitt
des jeweiligen Klemmstückes, um eine geschmeidige Bewegung des Klemmstückes entlang des Führungsloches zu gestatten. Aufgrund
dieses Sachverhalts entsteht eine unerwünschte Bewegung oder axiale Drehung der Klemmstücke in den Führungslöchern, wenn der Bohrer
durch die Klemmstücke festgeklemmt wird und wenn der Spannfutterkörper beim Arbeiten an einem Werkstück axial mit relativ hoher
Geschwindigkeit gedreht wird, da die äußeren Oberflächen der Klemmstücke nicht durch die inneren Oberflächen der Führungslöcher begrenzt
werden. Dies kann die Klemmstücke am genauen Kämmen mit dem Treibring hindern, und es kann Schaden an den Klemmstücken und an
den auf den Klemmstücken gebildeten Außengewinden verursachen.
2. Ausbilden der Führungslöcher mit gekrümmten glatten inneren Oberflächen
und der Klemmstücke mit gekrümmten und glatten äußeren Oberflächen bringt relativ komplizierte Herstellungs- und Bearbeitungsschritte
mit sich. Daher ist die Herstellung des Spannfutteraufbaus relativ teuer.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Spannfutteraufbaus,
der leicht herzustellen und bequem zu betätigen ist.
Dementsprechend umfaßt der Spannfutteraufbau der vorliegenden Erfindung
einen hohlen, zylindrischen Spannfutterkörper, eine Anzahl von Klemmgliedern und einen Treibring. Der Spannfutterkörper besitzt ein vorderes und
ein hinteres Ende sowie eine Umfassungswand, die eine Aufnahmekammer umschließt, welche am vorderen Ende offen ist und zum Aufnehmen eines
Endes eines Schneidwerkzeuges angepaßt ist. Die Umfassungswand ist mit
einer Anzahl von bündeiförmig beabstandeten, schrägen Führungslöchern versehen, die sich vom hinteren Ende zum vorderen Ende erstrecken und
die in einer Richtung zum vorderen Ende hin konvergieren, und die weiter
&iacgr;&ogr; mit der Aufnahmekammer am vorderen Ende in Verbindung stehen. Jedes
der Führungslöcher besitzt einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt. Die Umfassungswand weist eine äußere Oberfläche auf, die mit einer
ringförmigen Haltenut für den Zugang zu den Führungslöchern ausgebildet ist. Die Klemmglieder sind verschieblich und jeweils entsprechend in den
is Führungslöchern aufgenommen. Jedes der Klemmglieder besitzt einen Querschnitt
entsprechend demjenigen des jeweiligen Führungsloches, sowie eine äußere Seitenoberfläche, die mit einem Außengewinde versehen ist. Der
Treibring ist drehbar in der Haltenut des Spannfutterkörpers angebracht und besitzt eine schräge innere Oberfläche, die mit einem Innengewinde zum
Kämmen mit den Außengewinden der Klemmglieder versehen ist. Die Drehung des Treibrings relativ zum Spannfutterkörper führt zu einer linearen
Bewegung der Klemmglieder in den Führungslöchern zum Festklemmen oder Lösen des Werkzeugendes, das sich in die Aufnahmekammer erstreckt.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausfuhrungsbeispielen
in Verbindung mit den Zeichnungen.
Fig. 1 ist eine teilweise zerlegte, perspektivische Ansicht einer bevorzugten
Ausführungsform eines Spannfutteraufbaus gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ist eine weitere, teilweise zerlegte perspektivische Ansicht der
bevorzugten Ausführungsform;
Fig. 3 ist eine teilweise zerlegte vertikale Schnittansicht der bevorzugten
Ausführungsform; und
Fig. 4 ist eine vertikale Schnittansicht der bevorzugten Ausführungsform
im zusammengebauten Zustand.
Bezugnehmend auf die Figuren 1 bis 3 ist die bevorzugte Ausführungsform
is des Spannfutteraufbaus dieser Erfindung so dargestellt, daß sie einen Spannfutterkörper
30, ein Kupplungselement 32, einen Feststellring 50, ein ringförmiges Kugellager 60, einen Treibring 70, drei Klemmglieder 40 (es ist
nur eines davon dargestellt) und jeweils entsprechend ein vorderes und ein hinteres Gehäuseteil 82 bzw. 81 umfaßt.
Der Spannfutterkörper 30 ist als ein allgemein zylindrischer, hohler Körper
ausgebildet und besitzt eine Umfassungswand mit einer inneren Oberfläche, die eine axiale Aufnahmekammer 31 umschließt, welche sich von einem
vorderen Ende 35 des Spannfutterkörpers 30 aus zu einem hinteren Ende 36 desselben erstreckt. Die Aufnahmekammer 31 ist zum vorderen Ende 35 hin
offen und zum Aufnehmen eines Endes eines Schneidwerkzeuges 90 angepaßt (siehe Fig. 4). Die innere Oberfläche der Umfassungswand ist mit drei
winkelförmig beabstandeten, schrägen Führungslöchern 33 versehen, die sich vom hinteren Ende 36 aus zum vorderen Ende 35 erstrecken, mit der
Aufnahmekammer 31 in Verbindung stehen, und die in einer zum vorderen
Ende 35 des Spannfutterkörpers 30 verlaufenden Richtung konvergieren.
Jedes der Führungslöcher 33 besitzt einen im allgemeinen rechteckigen Querschnitt. Die Umfassungswand weist eine äußere Oberfläche auf, die mit
einer um sie herum geführten ringförmigen Haltenut 34 versehen ist. Die ringförmige Haltenut 34 erstreckt sich in die Führungslöcher 33 hinein, um
Zugang zu den letzteren zu schaffen.
Das Kupplungselement 32 ist in die Aufnahmekammer 31 am hinteren Ende
36 des Spannfutterkörpers 30 eingesetzt und am Spannfutterkörper 30 festgespannt.
Das Kupplungselement 32 ist zum Ankuppeln des Spannfutterkörpers 30 an eine Drehantriebsvorrichtung (nicht dargestellt) in üblicher Weise
angepaßt. Wie dargestellt, besitzt das Kupplungselement 32 einen Abschnitt, der vom hinteren Ende 36 des Spannfutterkörpers 30 aus vorragt und eine
verzahnte äußere Oberfläche 321 besitzt.
Die Klemmglieder 40 sind verschiebbar jeweils entsprechend in den Führungslöchern 33 des Spannfutterkörpers 30 gelagert. Jedes der Klemmglieder
40 besitzt einen rechteckigen Querschnitt, der mit dem entsprechenden Querschnitt der Führungslöcher 31 zusammenpaßt, sowie eine äußere
Seitenoberfläche, die mit einem Außengewinde 41 versehen ist.
Der Treibring 70 ist in der Haltenut 34 des Spannfutterkörpers 30 angebracht
und umfaßt zwei komplementäre Ringteile 70a, 70b sowie eine ringförmige Manschette 71 zum Vereinigen der Ringteile 70a, 70b. Der
Treibring 70 weist eine schräge, innere Oberfläche mit einem Innengewinde 72 zum Kämmen mit den Außengewinden 41 der Klemmglieder 40 sowie
eine verzahnte äußere Oberfläche 73 auf.
Der Feststellring 50 und das Kugellager 60 sind in der Haltenut 34 des
Spannfutterkörpers 30 aufgenommen. Wie dargestellt steht das Kugellager 60
mit den Ringen 70, 50 in Berührung. Das Kugellager 60 und der Feststellring
50 dienen zusammenwirkend als Lagermittel, um den Treibring 70 drehbar am Spannfutterkörper 30 zu befestigen.
Der vordere Gehäuseteil 82 ist um den Spannfutterkörper 30 herum angeordnet
und weist ein offenes vorderes Ende 822 auf, das um eine vordere Öffnung der Aufnahmekammer 31 herum ausgebildet ist, und ein hinteres
Ende, das mit einem ringförmigen Kupplungsrand 821 ausgebildet ist. Das vordere Ende 35 des Spannfutterkörpers 30 sitzt gegen das vordere Ende
&iacgr;&ogr; 822 des vorderen Gehäuseteils 82 an. Der vordere Gehäuseteil 82 weist eine
innere Oberfläche auf, die mit der gezahnten äußeren Oberfläche 73 des Treibringes 70 in Eingriff steht.
Der hintere Gehäuseteil 81 ist um das Kupplungselement 32 herum angeordnet
und besitzt ein vorderes Ende, das mit einer ringförmigen Eintiefung 811 versehen ist, um den ringförmigen Rand 821 so aufzunehmen, daß der
hintere Gehäuseteil 81 an den vorderen Gehäuseteil 82 drehbar angekuppelt wird. Der hintere Gehäusteil 81 besitzt eine Rückwand mit einer Öffnung
812, die die Erstreckung des Kupplungselementes 32 durch sie hindurch ermöglicht. Eine innere Oberfläche der Rückseitenwand des hinteren Gehäusteils
81, welche die Öffnung 812 umschließt, steht mit der gezahnten äußeren Oberfläche 321 des Kupplungselementes 32 in Eingriff.
Der Zusammenbau der bevorzugten Ausführungsform geschieht in folgender
Weise: Zu Beginn werden die Klemmglieder 40 jeweils entsprechend in die Führungslöcher 33 des Spannfutterkörpers 30 eingeführt, derart, daß die
äußeren Seitenoberflächen, welche mit den Außengewinden 41 versehen sind, über die Haltenut 34 im Spannfutterkörper 30 exponiert werden. Dann
werden der Feststellring 50, das Kugellager 60 und die Ringteile 70a, 70b des Treibringes 70 in der Haltenut 34 angebracht, derart, daß die Ringteile
70a, 70b in Kontakt mit dem Kugellager 60 stehen, und derart, daß das
Innengewinde 72 mit den Außengewinden 41 der Klemmglieder 40 kämmt. Die ringförmgie Manschette 71 wird um die Ringteile 70a, 70b geschoben,
um letztere zu vereinigen. Anschließend wird der vordere Gehäuseteil 82 auf den Spannfutterkörper 30 vom vorderen Ende 35 her solange aufgeschoben,
bis das vordere Ende 35 gegen das vordere Ende 822 des vorderen Gehäuseteils 82 anstößt, und weiter solange, bis die innere Oberfläche des vorderen
Gehäuseteils 82 an der gezahnten äußeren Oberfläche 73 des Treibrings 70 angreift. Der hintere Gehäuseteil 81 wird auf das Kupplungselement
&iacgr;&ogr; 32 aufgeschoben, derart, daß die Peripherie der Öffnung 812 an der gezahnten
äußeren Oberfläche 321 des Kupplungselementes 32 angreift, und weiter derart, daß der ringförmige Rand 821 des vorderen Gehäuseteils 82 sich in
die ringförmige Eintiefung 811 des hinteren Gehäuseteils 81 erstreckt. In diesem Zeitpunkt ist der Zusammenbau der bevorzugten Ausführungsform
is beendet.
Bezugnehmend auf Fig. 4 erstreckt sich das Schneidwerkzeug 90 im Gebrauch
vom vorderen Ende 35 des Spannfutterkörpers 30 her in die Aufnahmekammer 31. Wenn der Wunsch besteht, das Schneidwerkzeug 90 für
den Betrieb festzuklemmen, wird der vordere Gehäuseteil 82 gedreht, um mit ihm den Treibring 70 zu drehen. Wegen der zwischen dem Innengewinde
72 des Treibringes 70 und den Außengewinden 41 der Klemmglieder 40 bestehenden Eingriffsverbindung führt die Drehung des Treibrings 70 in
einer ersten Richtung zu einer linearen und vorwärtsgerichteten Bewegung der Klemmglieder 40 in den Führungslöchern 33, um das Werkzeugende
festzuspannen. In entsprechender Weise wird, wenn der Wunsch besteht, das Werkzeug 90 zu lösen, beispielsweise zum Ersetzen desselben, der vordere
Gehäuseteil 82 in einer zweiten Richtung entgegen der ersten Richtung gedreht, um zu einer linearen und rückwärtsgerichteten Bewegung der
Klemmglieder 40 zu kommen, wodurch das Schneidwerkzeug 90 gelöst wird.
• ·
8 -
Die durch den Spannfutteraufbau der vorliegenden Erfindung herbeigeführten
Vorteile sind folgende:
1. Da die Führungslöcher 33 und die Klemmglieder 40 rechteckige Querschnitte
aufweisen, besitzt jedes Klemmglied 40 zwei einander gegenüberliegende Seitenwände 40a, 40b (vergl. Fig. 2), welche durch innere
Wände des jeweiligen Führungsloches 33 begrenzt werden. Wenn dabei das Schneidwerkzeug 90 durch die Klemmglieder 40 festgespannt wird,
und wenn der Spannfutterkörper 30 beim Arbeiten an einem Werkstück &iacgr;&ogr; (nicht dargestellt) mit einer relativ hohen Geschwindigkeit axial gedreht
wird, tritt eine unerwünschte Bewegung oder axiale Drehung der Klemmglieder 40 nicht auf. Schaden an den Klemmgliedern 40 kann so
verhindert werden.
is 2. Der Spannfutterkörper 30, der mit der axialen Aufnahmekammer 31 und
den Führungslöchern 33 versehen ist, welche mit der Aufnahmekammer
31 in Verbindung stehen, kann durch Gießen über einen pulvermetallurgischen Prozeß unter Verwendung einer Form hergestellt werden. Durch
Anwenden des pulvermetallurgischen Prozesses können die inneren Oberflächen der Führungslöcher 33 leicht so hergestellt werden, daß sie
relativ glatt sind und keiner weiteren Bearbeitung bedürfen. Zusätzlich kann die Ausbildung der Klemmglieder als längliche Körper mit rechteckigen
Querschnitten in einfacher Weise durch Schneiden erreicht werden, was leichter durchzuführen ist als die Herstellung der herkömmlichen
Klemmteile mit halbkreisförmigen Querschnitten. Der Spannfutteraufbau der vorliegenden Erfindung ist somit wirtschaftlicher
herzustellen als der oben beschriebene herkömmliche Spannfutteraufbau 20.
Claims (4)
1. Spannfutteraufbau für ein Schneidwerkzeug, umfassend:
einen hohlen, zylindrischen Spannfutterkörper (30) mit einem vorderen
und einem hinteren Ende (35, 36) und einer Umfassungswand, die eine
Aufnahmekammer (31) umschließt, welche am vorderen Ende (35) offen
&iacgr;&ogr; ist und zum Aufnehmen eines Endes des Schneidwerkzeuges (90) angepaßt
ist, wobei die Umgebungswand mit einer Anzahl von winkelförmig beabstandeten, schrägen Führungslöchern (33) ausgebildet ist, die sich
vom hinteren Ende (36) her zum vorderen Ende (35) erstrecken, welche in einer zum vorderen Ende (35) verlaufenden Richtung konvergieren
is und welche mit der Aufnahmekammer (31) am vorderen Ende (35) in
Verbindung stehen, wobei die Umfassungswand eine äußere Oberfläche
besitzt, die mit einer ringförmigen Haltenut (34) für den Zugang zu den Führungslöchern (33) versehen ist;
eine Anzahl von Klemmgliedern (40), die verschiebbar und jeweils entsprechend in den Führungslöchern (33) aufgenommen sind, wobei jedes der Klemmglieder (40) einen Querschnitt entsprechend demjenigen des jeweiligen Führungsloches (33) besitzt, sowie eine äußere Seitenoberfläche, die mit einem Außengewinde (41) versehen ist; und
einen Treibring (70), der drehbar in der Haltenut (34) des Spannfutterkörpers (30) angebracht ist und eine schräge, innere Oberfläche besitzt, die mit einem Innengewinde (72) zum Kämmen mit den Außengewinden (41) der Klemmglieder (40) ausgebildet ist, wobei die Drehung des Treibringes (70) relativ zum Spannfutterkörper (30) zu einer linearen Bewegung der Klemmglieder (40) in den Führungslöchern (33) führt, um das Schneidwerkzeug (90) festzuspannen oder zu lösen, das sich in die Aufnahmekammer (31) erstreckt,
eine Anzahl von Klemmgliedern (40), die verschiebbar und jeweils entsprechend in den Führungslöchern (33) aufgenommen sind, wobei jedes der Klemmglieder (40) einen Querschnitt entsprechend demjenigen des jeweiligen Führungsloches (33) besitzt, sowie eine äußere Seitenoberfläche, die mit einem Außengewinde (41) versehen ist; und
einen Treibring (70), der drehbar in der Haltenut (34) des Spannfutterkörpers (30) angebracht ist und eine schräge, innere Oberfläche besitzt, die mit einem Innengewinde (72) zum Kämmen mit den Außengewinden (41) der Klemmglieder (40) ausgebildet ist, wobei die Drehung des Treibringes (70) relativ zum Spannfutterkörper (30) zu einer linearen Bewegung der Klemmglieder (40) in den Führungslöchern (33) führt, um das Schneidwerkzeug (90) festzuspannen oder zu lösen, das sich in die Aufnahmekammer (31) erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, daß
jedes der Führungslöcher (33) einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt besitzt.
2. Spannfutteraufbau nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Lagereinheit
(50, 60), die in der Haltenut (4) des Spannfutterkörpers (30) zum drehbaren Anbringen des Treibrings (70) am Spannfutterkörper (30)
vorgesehen ist.
&iacgr;&ogr;
3. Spannfutteraufbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Treibring (70) zwei komplementäre Ringteile (70a, 70b), sowie eine ringförmige Manschette (71) zum Vereinigen der komplementären Ringteile
(70a, 70b) umfaßt.
is
4. Spannfutteraufbau nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, gekennzeichnet
durch:
ein Kupplungselement (32), das koaxial auf dem hinteren Ende (36) des
Spannfutterkörpers (30) angebracht ist;
einen vorderen Gehäuseteil (82), der um den Spannfutterkörper (30) herum angeordnet ist und ein offenes vorderes Ende (822) besitzt, wobei das vordere Ende (35) des Spannfutterkörpers (30) gegen das vordere Ende (822) des vorderen Gehäuseteils (82) anliegt, wobei der vordere Gehäuseteil (82) eine innere Oberfläche besitzt, die am Treibring (70) angreift, um das Mitdrehen des Treibringes (70) mit dem vorderen Gehäuseteil (82) zu gestatten; und
einen vorderen Gehäuseteil (82), der um den Spannfutterkörper (30) herum angeordnet ist und ein offenes vorderes Ende (822) besitzt, wobei das vordere Ende (35) des Spannfutterkörpers (30) gegen das vordere Ende (822) des vorderen Gehäuseteils (82) anliegt, wobei der vordere Gehäuseteil (82) eine innere Oberfläche besitzt, die am Treibring (70) angreift, um das Mitdrehen des Treibringes (70) mit dem vorderen Gehäuseteil (82) zu gestatten; und
einen hinteren Gehäuseteil (81), der um das Kupplungselement (32) herum angeordnet und drehbar an dem vorderen Gehäuseteil (82) angekuppelt
ist, wobei der hintere Gehäuseteil (81) eine innere Oberfläche aufweist, die am Kupplungselement (32) angreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29813714U DE29813714U1 (de) | 1998-07-31 | 1998-07-31 | Spannfutteraufbau für ein Schneidwerkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE29813714U DE29813714U1 (de) | 1998-07-31 | 1998-07-31 | Spannfutteraufbau für ein Schneidwerkzeug |
Publications (1)
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|---|---|
| DE29813714U1 true DE29813714U1 (de) | 1998-10-01 |
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| DE29813714U Expired - Lifetime DE29813714U1 (de) | 1998-07-31 | 1998-07-31 | Spannfutteraufbau für ein Schneidwerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29813714U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1702693A1 (de) * | 2005-03-16 | 2006-09-20 | Etablissements Amyot S.A. | Werkzeugspannfutter für eine drehende Maschine |
-
1998
- 1998-07-31 DE DE29813714U patent/DE29813714U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1702693A1 (de) * | 2005-03-16 | 2006-09-20 | Etablissements Amyot S.A. | Werkzeugspannfutter für eine drehende Maschine |
| FR2883205A1 (fr) * | 2005-03-16 | 2006-09-22 | Amyot Sa Sa Ets | Mandrin porte-outil pour l'equipement d'une machine tournante |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19981112 |
|
| R197 | New subsequently filed claims on ip dossier | ||
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20011128 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
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