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DE29812245U1 - Kabine zum Duschen und/oder Dampfbaden - Google Patents

Kabine zum Duschen und/oder Dampfbaden

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DE29812245U1
DE29812245U1 DE29812245U DE29812245U DE29812245U1 DE 29812245 U1 DE29812245 U1 DE 29812245U1 DE 29812245 U DE29812245 U DE 29812245U DE 29812245 U DE29812245 U DE 29812245U DE 29812245 U1 DE29812245 U1 DE 29812245U1
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cabin
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corner
wall part
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Hoesch Metall and Kunststoffwerk GmbH and Co
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Hoesch Metall and Kunststoffwerk GmbH and Co
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    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
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    • A47K3/28Showers or bathing douches
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    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
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    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/06Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
    • A61H2033/068Steam baths
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04H2001/1288Sauna cabins

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  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Bezeichnung Kabine zum Duschen und/oder Dampfbaden Beschreibung
In zunehmendem Maße besteht ein Interesse daran, die besonderen gesundheitlichen Vorteile eines Dampfbades auch im Hause nutzen zu können. Hierbei wird der Körper einer feuchten Wärme von etwa 45° C mit 100% relativer Luftfeuchte ausgesetzt, durch die die Elastizität von Bindegewebe und Muskulatur vergrößert wird. Angespannte und verkrampfte Muskeln werden gelockert und die damit verbundenen Schmerzen werden ebenso gelindert, wie leichte rheumatische Erkrankungen. Durch den Aufenthalt in dieser Dampfatmosphäre werden die feinen Wassernebel inhaliert und dementsprechend die Atemwege befeuchtet, so daß eine schleimlösende Wirkung bei Erkältung, Husten, Heiserkeit, selbst bei chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen, der Kiefer- und Stirnhöhlen erzielt wird. Durch die Zugabe entsprechender ätherischer Öle kann diese Wirkung noch gesteigert werden. Die entspannende Wirkung wird 0 noch unterstsützt, wenn auf jeden Dampfgang eine kalte Dusche folgt. Nur so können sich die durch den Dampf erweiterten Gefäße wieder verengen.
Um diesem Bedürfnis nachzukommen, hat man serienmäßige Dusch-5 kabinen mit einer oberen Abdeckung abgeschlossen und den erforderlichen Dampfgenerator neben der Dusche an der Gebäudewand befestigt und über entsprechende Rohrleitungen mit dem Kabineninnenraum verbunden. Diese Lösung ist jedoch im Hinblick auf den ebenfalls weithin bestehenden Wunsch, Badezim-0 mer stilistisch einwandfrei zu gestalten, nachteilig, da der Dampfgenerator als eindeutig "technisches Gerät" die Optik eines modem gestalteten Badezimmers beeinträchtigt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine derartige Kabine so zu gestalten, daß sie eine integrale Baueinheit bildet.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch eine in einer Raumecke zu installierenden Kabine zum Duschen und/oder Dampfbaden mit einem Bodenelement, einem Deckenelement, einer raumseitigen Trennwand, die einen als Tür ausgebildeten Wandteil aufweist, sowie mit an beiden Enden der Trennwand anschließenden, auf die Raumecke zulaufenden Seitenwandteilen und mit einem Querwandteil, der die beiden Seitenwandteile im Bereich der Raumecke verbindet und mit Abstand zur Raumecke verläuft und einen Aufnahmeraum für einen Dampfgenerator bildet. Während bei den bisher üblichen Duschkabinen der Kabineninnenraum sich bis in die Raumecke erstreckte, wobei die Seitenwände durch die beiden, die Raumecke begrenzenden, mit Fliesen versehenen Gebäudewände gebildet wurden, sind bei der erfindungsgemäßen Kabine die beiden die Raumecke begrenzenden Gebäudewandteile durch zur Kabine gehörende Seitenwandteile abgedeckt. Durch den Querwandteil wird von der unmittelbaren Raumecke ein Aufnahmeraum für den Dampfgenerator abgeteilt. Damit stellt die Kabine selbst nicht nur ein gegenüber den Raumwänden getrenntes, in sich geschlossenes Bauelement dar, 0 sondern auch der Dampfgenerator kann in dieses Bauelement als integraler Bestandteil einbezogen werden, so daß er nicht mehr als technisches Gerät in der optischen Gestaltung des Badezimmers als Fremdkörper in Erscheinung tritt. Die Seitenwandteile und der Querwandteil werden flüssigkeits- und dampfdicht mit dem Bodenelement, dem Deckenelement und der raumseitigen Trennwand verbunden, so daß lediglich durch den als Tür ausgebildeten Wandteil beim Öffnen Dampf in den Raum austreten kann.. Diese Teile werden zweckmäßigerweise aus einem Kunststoff, insbesondere tiefgezogenem Sanitäracryl, hergestellt, das aufgrund seiner geringen Wärmeleitfähigkeit eine gute Isolierung des Kabine&eegr;innenraums gegenüber dem umgebenden Badezimmer, insbesondere gegenüber den Gebäudewänden bewirkt.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Querwandteil eine mit einem lösbaren Verschlußdeckel versehene Öffnung aufweist. Diese Öffnung kann hierbei als Revisionsöffnung für den Dampfgenerator dienen.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Verschlußdeckel schalenförmig vertieft ausgebildet ist, wobei die Vertiefung in den Aufnahmeraum weist. Die so gebildete Vertiefung kann zu Ablagezwecken verwendet werden, wobei es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zweckmäßig ist, wenigstens ein Ablagebord vorzusehen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der schalenförmig vertiefte Verschlußdeckel mit seinem unteren Randbereich in den Kabinenraum abfallend geneigt ausgebildet ist. Hierdurch wird die Bildung von Stauwasser durch Kondensat beuim Dampfbaden oder Duschwasser nach dem Duschen vermieden. Die Ablageborde werden zweckmäßigerweise ebenfalls geneigt angeordnet, wobei hier jedoch die Ablageborde eine nach hinten zur Rückenfläche des Verschlußdeckels abfallende Neigung aufweisen sollten, um eine gute Standsicherheit für abgestellte Flaschen mit Körperpflegemitteln zu gewährleisten.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der Querwandteil in seinem unteren Bereich als in den Kabineninnenraum vorspringende Konsole ausgebildet ist. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, einen großen Aufnahmeraum für den Dampfgenerator zur Verfügung zu stellen. Bei einer Höhe der so gebildeten Konsole von beispielsweise 80 cm über dem Bodenelement, ist dann der darüber liegende Bereich des Querwandteils gegen die Raumecke zurückgenommen, so daß die Bewegungsfreiheit einer in der Kabine stehenden Person nicht beeinträchtigt wird.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Querwandteil in seinem Bereich oberhalb der Konsole mit Duscharmaturen versehen ist. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß der Querwandteil als gesondertes Bauteil werkseitig vorinstalliert angeliefert werden kann. Die Duscharmaturen können hierbei als normale Brausen für ein Duschbad, aber auch als spezielle Strahlbrausen und Schwallbrausen ausgebildet sein, die in ihrer Strahl- bzw. Schwallcharakteri-
stik speziell auf das kalte Abduschen nach einem Dampfbad abgestellt sind. Zweckmäßig ist es hierbei auch, wenn unterhalb des Verschlußdeckels eine Dampfauslaßoffnung angeordnet ist. Damit läßt sich auch der Anschluß des Dampfgenerators weitge-Jj hend vorinstallieren.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß an wenigstens einem Seitenwandteil ein Sitz angeordnet ist. Während es grundsätzlich möglich ist, bei der Herstellung aus Sanitäracryl dieses Wandwandteil durch Tiefziehen so zu gestalten, daß er eine Sitzmöglichkeit aufweist, ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zweckmäßig, wenn der Sitz als Sitzplatte hochklappbar und/oder lösbar mit dem Seitenwandteil verbunden ist. Hierdurch ist es möglich, relativ klein bemessene Kabinen zu erstellen, die ein bequemes und ungehindertes Duschen ermöglichen, die andererseits aber auch die für ein Dampfbad notwendige Möglichkeit für ein entspanntes Sitzen bieten.
In Ausgestaltung der Erfindung ist hierbei ferner vorgesehen, daß zur Befestigung der Sitzplatte eine horizontale Stange mit Abstand zum Seitenwandteil verlaufend angeordnet ist, in die die Sitzplatte mit hakenförmigen Halteelementen einhängbar ist. Die hakenförmigen Halteelemente werden zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß sie zum einen ein Hochklappen ermöglichen, zum anderen in der Sitzposition die Sitzplatte gegenüber dem Seitenwandteil abstützen. Da in der Regel die Verwendung als Duschbad häufiger ist als die Verwendung als Dampfbad, besteht jedoch bei dieser Ausgestaltung die Mög-0 lichkeit, die Sitzplatte herauszunehmen und anderweitig aufzubewahren, so daß sie nur für die Benutzung als Dampfbad eingehängt wird.
Während es grundsätzlich möglich ist, als Bodenelement einen 5 entsprechend gefliesten und mit einem Ablauf versehenen Bereich des Gebäudebodens zu verwenden, ist in einer vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen, daß das Bodenelement durch eine Eckduschwanne gebildet wird. Diese kann als sogenannte
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Viertelkreiswanne ausgebildet sein oder aber auch durch eine Duschwanne mit quadratischer oder rechteckiger Außenkontur gebildet werden. Die Seitenwandteile, der Querwandteil und die feststehenden Teile der raumseitigen Trennwand sind hierbei fest und dicht mit dem Rand der Duschwanne verbunden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Deckenelement über einen Teilbereich mit einer randseitig umlaufenden, mit ihrem freien Rand nach oben weisenden Sichtschürze versehen ist. Da auch das Deckenelement zweckmäßigerweise aus einem Kunststoff, insbesondere einem Sanitäracryl als kuppeiförmiges Bauteil hergestellt wird, bietet die angeformte nach oben weisende Sichtschürze den Vorteil, daß die Befestigungsmittel zwischen Deckenelement und den einzelnen Wandteilen vom Raum her nicht sichtbar sind.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Bodenelement und das Deckenelement eine bis in die Raumecke reichende Zwickelfläche aufweisen, die 0 den wandseitig durch den Querwandteil begrenzten Aufnahmeraum nach unten und oben abschließen. Damit ist die Möglichkeit gegeben, nach der vollständigen Installation der Kabine in einer Raumecke die verbleibende Fuge zwischen den Raumwänden und den Rändern des Bodenelements und des Deckenelements mit 5 einer dauerelastischen Kittfuge zu verschließen, so daß der vom Querwandteil nach vorne begrenzte Aufnahmeraum im Laufe der Jahre nicht durch Staub verunreinigt wird.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen eines 0 Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Horizontalschnitt gemäß der Linie I-I in Fig. 4 durch eine in einer Raumecke aufgestellten Kabine, 35
Fig. 2 einen Vertikalschnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 eine Frontansicht der Kabine gemäß .5 Fig. 1 mit abgenommener raumseitiger
Trennwand,
Fig. 5 einen Vertikalschnitt durch einen
Verschlußdeckel in größerem Maßstab, 10
Fig. 6 eine Aufsicht auf ein Deckenelement,
Fig. 7 einen Vertikalschnitt durch ein Deckenelement gemäß Linie VII-VII in Fig. 6.
In einer durch zwei Gebäudewände 1, 2 gebildeten Raumecke 3 ist eine Kabine 4 zum Duschen und/oder Dampfbaden aufgestellt. Die hier in einem Horizontalschnitt im Grundriß dargestellte Kabine 4 besteht im wesentlichen aus einem als Duschwanne ausgebildeten Bodenelement 5, das im wesentlichen den Grundriß des Kabinenraums bestimmt.
Mit dem raumseitigen Rand 6 der Duschwanne 5 ist eine aus mehreren Teilen gebildete raumseitige Trennwand 7 verbunden. Die an die Gebäudewände 1 und 2 angrenzenden Wandteile 7.1 sind jeweils als feststehende Wandteile ausgebildet, während die daran anschließenden beiden Wandteile 7.2, wie bei Duschkabinen üblich, als Türen ausgebildet sind und über Anlenkun-0 gen 8 nach außen verschwenkt werden können.
An die feststehenden Trennwandteile 7.1 schließen sich entlang der beiden Raumwände 1 und 2 Seitenwandteile 9 und 10 an, die die Gebäudewände 1 und 2 überdecken, sich jedoch nicht bis ganz in die Raumecke 3 erstrecken. In diesem Bereich sind die beiden Seitenwandteile 9 und 10 durch einen Querwandteil 11 miteinander verbunden, der mit Abstand zur
Raumecke 3 verläuft und hier einen Auf&eegr;ahmeraum 12 für einen Dampfgenerator 13 abtrennt.
Die beiden Seitenwandteile 9 und 10 sowie der Querwandteil werden durch tafelförmige Wandelemente gebildet, die aus Sanitäracryl tiefgezogen und mit einer rückseitigen Verstärkungsschicht üblicher Zusammensetzung versehen sind. Die Seitenwandteile 9 und 10 sind hierbei in sich noch einmal gewölbt, um ihnen so eine genügende innere Eigensteifigkeit zu geben. Die einzelnen Wandteile 9, 10 und 11 sind sowohl untereinander mit ihren Seitenrändern als auch am Rand der als Bodenelement dienenden Duschwanne flüssigkeitsdicht befestigt. Statt der hier nach Art einer Viertelkreiswanne dargestellten Kabinenanordnung ist es auch möglich, ein Bodenelement, beispielsweise eine Duschwanne mit quadratischem oder auch rechteckförmigem Grundriß zu verwenden, wobei dann die Trennwand 7 und auch die Seitenwandelemente 9, 10 entsprechend zu gestalten sind. Wichtig ist, daß über ein Querwandteil 11 ein entsprechender Aufnahmeraum 12 im Bereich der 0 Raumecke 3 abgeteilt wird.
Am Seitenwandteil 10 ist eine Sitzplatte 14 befestigt, deren Gestaltung anhand von Fig. 3 noch näher beschrieben werden wird.
Wie die Schnittdarstellung in Fig. 2 durch den Querwandteil 11 erkennen läßt, ist dieser so geformt, daß er in seinem unteren Bereich als Konsole 15 ausgebildet ist, die in den Kabineninnenraum vorspringt. Hierdurch wird der durch den Quer-0 wandteil 11 abgeteilte Aufnahmeraum 12 im unteren Bereich vergrößert, so daß für die Aufstellung eines Dampfgenerator 13, der hier nur angedeutet ist, ein genügender Raum vorhanden ist. Der obere Bereich des Querwandteils 11 ist entsprechend zurückgezogen, so daß die Bewegungsfreiheit im Oberkörperbereich eines Benutzers nicht eingeschränkt ist. Im Übergangsbereich zwischen der Konsole 15 und dem oberen Bereich des Querwandteils 11 ergibt sich hierbei eine Ablagefläche 16.
Die Konsole 15 ist mit einem schalenartig vertieft ausgebildeten Verschlußdeckel 17 versehen, der eine entsprechende Öffnung in der Vorderwand der Konsole abschließt, durch die der dahinter liegende Dampfgenerator 13 nach dem Lösen des
t5 Verschlußdeckels 17 zugänglich wird. Aufbau und Form des Verschlußdeckels werden anhand von Fig. 5 nachstehend noch näher erläutert. Der Verschlußdeckel 17 ist mit Ablageborden 18 versehen, auf denen Seifen, Shampooflaschen oder dergleichen abgestellt werden können. Das untere Ende des Verschlußdekkels 17 ist hierbei in den Kabineninnenraum abfallend geneigt ausgebildet, so daß sich hier keine Wasseransammlungen von Kondenswasser oder auch Duschwasser bilden können. Die Ablageborde 18 sind nach hinten abfallend geneigt, so daß zum einen hier auftreffendes Wasser ablaufen kann, zum anderen aber für Shampooflaschen oder dergleichen ein sicherer Stand gewährleistet ist. Durch einen Spalt an der hinteren Kante der Ablageborde 18 kann das auf die Ablageborde 18 auftreffende Wasser ablaufen.
0 Fig. 2 läßt ferner erkennen, daß das als Duschwanne ausgebildete Bodenelement 5 einen die Raumecke 3 reichenden Zwickel 19 aufweist, der den Aufnahmeraum 12 nach unten abschließt. Die Kabine ist insgesamt mit einem Deckenelement 20 versehen, das ebenfalls einen entsprechenden Zwickel 19 aufweist, der den Aufnahmeraum 12 abdeckt, so daß der Aufnahmeraum 12 sowohl bodenseitig als auch deckenseitig dicht abgeschlossen werden kann.
Wie in Fig. 3 dargestellt, ist am Wandelement 10 eine mit Ab-0 stand zur Wandfläche horizontal verlaufende Stange 21 befestigt. An dieser Stange 21 kann die Sitzplatte 14 festgelegt werden, die an ihrem wandseitigen Ende mit hakenförmigen Halteelementen 22 versehen ist. Die Halteelemente 22 sind hierbei S- oder winkelförmig ausgebildet, wobei der längere Schenkel 22.1 fest mit der Sitzplatte 14 verbunden ist, während das kürzere Ende 22.2 zur Abstützung der Sitzplatte an dem Wandelement 10 dient. Die Sitzplatte 14 kann bei dieser
Konstruktion sowohl hochgeklappt werden als auch vollständig herausgenommen werden.
Fig. 4 zeigt in vereinfachter Form bei abgenommener Trennwand ,5 7 die gesamte hintere Abschlußfläche, die durch die Seitenwandelemente 9 und 10 sowie die das die Konsole 15 aufweisende Querwandelement 11 gebildet wird. Der obere Bereich des Querwandelements 11 ist hier bei mit nur angedeuteten Duscharmaturen für Spritz- und Schwallbrausen versehen, so daß nach einem Dampfbad auch die erforderliche Kaltwasserdusche mittels einer Schwallbrause oder dergleichen angewendet werden kann. Entsprechende Brausearmaturen für ein normales Duschbad sind ebenfalls vorgesehen. Unterhalb der Verschlußtür 17 ist eine mit dem Dampfgenerator 13 verbundener Dampfauslaß 23 vorgesehen.
Der vergrößerte Schnitt gemäß Fig. 5 durch den Bereich der Konsole 15 des Querwandteils 11 läßt den Aufbau und die Gestaltung des Verschlußdeckels 17 erkennen. Der Verschlußdek-0 kel 17 ist hierbei mit einem die Öffnung überlappenden Rand 24 versehen, dem eine hier nicht näher dargestellte Dichtung zugeordnet ist und über die der Verschlußdeckel mit nicht näher dargestellten Verschlußelementen am Rand der Öffnung in der Konsole festgelegt ist. Auf der Ablagefläche 16 der Konsole 15 kann zusätzlich ein Haltegriff 25 befestigt sein.
Wie die Schnittdarstellung ferner erkennen läßt, sind die Ablageborde 18 zweckmäßigerweise als Einlegeborde ausgebildet, die nur auf entsprechenden Auflagen 26 aufliegen, die in den 0 Verschlußdeckel eingeformt sind, so daß an ihrer Rückseite der erforderliche Spalt für den Flüssigkeitsablauf vorhanden ist. ■ ■ -
In Fig. 6 ist in einer Aufsicht ein Deckenelement 20 mit seiner rückseitigen Zwickelfläche 19 dargestellt.
Der in Fig. 7 dargestellte Schnitt durch das Deckenelement läßt erkennen, daß dieses kuppeiförmig ausgebildet ist und an
C* tiii.
seinem umlaufenden horizontalen Rand 27 mit einem entsprechenden stegförmigen Gegenrand 28 an den Seitenwandelementen 9, 10 sowie dem Querwandelement 11 dicht verbunden ist. Der vordere Bereich des Randes 27 ist mit den feststehenden Trennwandteilen 7.1 ebenfalls fest und dicht verbunden, während die als Türen ausgebildeten Trennwandteile 7.2 mit entsprechenden Dichtungen versehen sind, die sich raumseitig an der Unterfläche des Randes 27 beim Schließen dichtend anlegen. Das Deckenelement 20 ist kuppelartig gestaltet ist, kann das sich an der Innenfläche niederschlagende Kondensat nach unten ablaufen.
Raumseitig ist das Deckenelement 20 mit einer Sichtschürze versehen, die mit ihrem freien Rand nach oben weist und die sich bis an die Raumwände 1 und 2 erstreckt, so daß die Befestigungsmittel zur Festlegung der Trennwand 7 vom Raum aus nicht sichtbar sind.

Claims (15)

11 Ansprüche
1. In einer Raumecke (3) zu installierende Kabine (4) zum Duschen und/oder Dampfbaden, mit einem Bodenelement (5), einem Deckenelement (20), einer raumseitigen Trennwand (7), die einen als Tür ausgebildeten Wandteil (7.2) aufweist, sowie mit an beiden wandseitigen Rändern der Trennwand (7) anschließenden, auf die Raumecke (3) zulaufenden Seitenwandteilen (9, 10) und mit einem Querwandteil (11), der die Seitenwandteile (9, 10) im Bereich der Raumecke (3) verbindet und mit Abstand zur Raumecke (3) verläuft und einen Aufnahmeraum (12) für einen Dampfgenerator (13) bildet.
2. Kabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querwandteil (11) eine mit einem lösbaren Verschlußdeckel
(17) versehene Öffnung aufweist.
3. Kabine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel (17) schalenförmig vertieft ausgebildet 0 ist, wobei die Vertiefung in den Aufnahmeraum (12) weist.
4. Kabine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel (17) mit wenigstens einem Ablagebord (18) versehen ist.
5. Kabine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der schalenförmig vertiefte Verschlußdeckel (17) mit seinem,unteren Randbereich in den Kabinenraum abfallend geneigt ausgebildet ist.
6. Kabine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querwandteil (11) in seinem unteren Bereich als in den Kabineninnenraum vorspringende Konsole (15) ausgebildet ist.
7. Kabine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsole (15) am oberen Ende als Ablagefläche (16) ausgebildeet ist.
8. Kabine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Querwandteil (11) in seinem Bereich oberhalbd er Konsole (15) mit Duscharmaturen versehen ist.
9. Kabine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Verschlußdeckels (17) eine Dampfauslaßöffnung (23) angeordnet ist.
10. Kabine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einem Seitenwandteil (9, 10) ein Sitz (14) angeordnet ist.
11. Kabine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (14) als Sitzplatte hochklappbar und/oder lösbar mit dem Seitenwandteil (9, 10) verbunden ist.
12. Kabine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der Sitzplatte (14) eine horizontale Stange (21) mit Abstand zum Seitenwandteil (9) verlaufend angeordnet ist, in die die Sitzplatte (14) mit hakenförmigen Halteelementen (22) einhängbar ist.
13. Kabine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenelement (5) durch eine Eckduschwanne 5 gebildet wird.
14. Kabine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckenelement (20) über einen Teilbereich mit einer randseitig umlaufenden, mit ihrem freien Rand nach oben weisenden Sichtschürze (29) versehen ist.
15. Kabine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenelement (5) und das Deckenelement (20) eine bis in die Raumecke reichende Zwickelfläche (19) aufwei-5 sen, die den wandseitig durch den Querwandteil (11) begrenzten Aufnahmeraum (12) abschließen.
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