DE29812161U1 - Gravierorgan - Google Patents
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Description
3: Juli 1*998*·
Gebrauchsmusteranmeldung Nr. 98/1019 GM
Kennwort: "Ferrofluid-Dämpfung "
Kennwort: "Ferrofluid-Dämpfung "
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der elektronischen Reproduktionstechnik
und betrifft ein Gravierorgan einer elektronischen Graviermaschine zur Gravur von Druckformen für den Tiefdruck sowie eine Dämpfungsvorrichtung für ein
Gravierorgan.
In einer elektronischen Graviermaschine bewegt sich ein Gravierorgan mit einem
Gravierstichel als Schneidwerkzeug in axialer Richtung an einem rotierenden
&iacgr;&ogr; Druckzylinder entlang. Der von einem Graviersteuersignal gesteuerte Gravierstichel
schneidet eine Folge von in einem Tiefdruckraster angeordneten Näpfchen in
die Mantelfläche des Druckzylinders. Das Graviersteuersignal wird durch Überlagerung
eines periodischen Rastersignals mit Bildsignalwerten gebildet, welche die zu reproduzierenden Tonwerte zwischen "Schwarz" und "Weiß" repräsentieren.
Während das Rastersignal eine vibrierende Hubbewegung des Gravierstichels zur Erzeugung des Tiefdruckrasters bewirkt, steuern die Bildsignalwerte entsprechend
den zu reproduzierenden Tonwerten die Schnittiefen der gravierten Näpfchen.
Aus der DE-A-23 36 089 ist ein Gravierorgan mit einem elektromagnetischen
Antriebselement für den Gravierstichel bekannt. Das elektromagnetische Antriebselement
besteht aus einem mit dem Graviersteuersignal beaufschlagten, stationären Elektromagneten, in dessen Luftspalt sich der Anker eines Drehsystems
bewegt. Das Drehsystem besteht aus einer Welle, dem Anker, einem Lager für die Welle und aus einer Dämpfungsvorrichtung. Ein Wellenende geht in einen raurnfest
eingespannten, federnden Torsionsstab über, während das andere Wellenende einen Hebel trägt, an dem der Gravierstichel angebracht ist. Auf den Anker der
Welle wird durch das in dem Elektromagneten erzeugte Magnetfeld ein elektrisches
Drehmoment ausgeübt, dem das mechanische Drehmoment des Torsionsstabes entgegenwirkt. Das elektrische Drehmoment dreht die Welle um einen dem
jeweiligen Bildsignalwert proportionalen Drehwinkel um ihre Längsachse aus einer
Ruhelage heraus, und der Torsionsstab lenkt die Welle in die Ruhelage zurück.
Durch die Drehbewegung der Welle um die Längsachse führt der Gravierstichel einen in Richtung auf die Mantelfläche eines Druckzylinders gerichteten Hubbewegung
aus, welche jeweils die Eindringtiefe des Gravierstichels in den Druckzylinder bestimmt.
Die Dämpfungsvorrichtung dient zur definierten Dämpfung von Rotationsschwingungen
und Querschwingungen des Drehsystems und damit zur Dämpfung der Bewegung des Gravierstichels.
Bei insbesondere sprunghaften Änderungen der Bildsignalwerte an steilen Dichteübergängen
(Konturen), kann der Gravierstichel ein fehlerhaftes Ein- und Ausschwingverhalten
zeigen, das im wesentlichen von dem in der Dämpfungsvorrichtung erzielten Dämpfungsgrad abhängig ist. Die Folge eines fehlerhaften Ein-Schwingverhaltens
des Gravierstichels sind Gravierfehler auf dem Druckzylinder bzw. störende Tonwertänderungen im Druck.
Bei einer ungenügenden Dämpfung des Drehsystems entstehen an Dichtesprüngen
aufgrund von Überschwingungen des Gravierstichels störende Mehrfachkontüren.
Bei einer zu starken Dämpfung des Drehsystems kann der Gravierstichel an steilen Dichteübergängen nicht schnell genug folgen, und die Sollgraviertiefe wird
erst in einem Abstand nach dem Dichtesprung erreicht oder verlassen, wodurch steile Dichtesprünge unscharf wiedergegeben werden.
Außerdem wird noch eine hohe Temperatur- und Langzeitstabilität des Dämpfungsgrades
verlangt.
Somit wird die Qualität bei der Gravur von Druckformen zu einem erheblichen Maß
vom Dämpfungsgrad des Gravierorgans beeinflußt.
In einem ersten Ausführungsbeispiel besteht die aus der DE-A-23 36 089 bekannte
Dämpfungsvorrichtung aus einem mit der Welle des Gravierorgans verbundenen Dämpfungselement, das in eine mit einem Dämpfungsfett als Dämpfungs-
medium gefüllten ortsfeste Dämpfungskammer eintaucht. Das Dämpfungselement
ist als kreisförmige Dämpfungsscheibe oder als mindestens ein Dämpfungsflügel ausgebildet. Ein Dämpfungsfett verliert aufgrund der mechanischen Beanspruchung
mit der Zeit seine Dämpfungseigenschaften und weist somit nicht die geforderte Langzeitstabilität auf.
In einem zweiten Ausführungsbeispiel weist die aus der DE-A-23 36 089 bekannte
Dämpfungsvorrichtung zwei oder mehrere achssymmetrisch am Umfang wirkende und außen ortsfest mit einem Auflager verbundene gleichen Dämpfungselemente
&iacgr;&ogr; auf, die in radialer Richtung unter Vorspannung stehen. Die Dämpfungselemente
bestehen aus einem elastisch-plastischen Kunststoff, beispielsweise aus einem Fluorelastomer. Der mit einem elastisch-plastischen Kunststoff momentan erzielbare
Dämpfungsgrad ist von der jeweils vorangegangenen Verformung abhängig. Dieser "Gedächtnis"-Effekt führt in nachteiliger Weise dazu, daß der Gravierstichel
nur mit einer störenden Verzögerung die Sollgraviertiefe erreicht und wieder verläßt.
Um eine höhere Graviergeschwindigkeit zu erreichen, ist man bestrebt, die Gravierfrequenz,
d.h. die Frequenz des Rastersignals, zu erhöhen. Eine höhere Gravierfrequenz
führt aber zu einer gesteigerten Wärmeentwicklung im Gravierorgan. Die Verwendung von Dämpfungselementen aus einem elastisch-plastischen
Kunststoff hat den weiter Nachteil, daß dieser die Wärme nicht schnell genug abführt, was zu einer Änderung des Dämpfungsgrades und damit zu störenden
Gravierfehlern führen kann.
In der EP-A-O 164 764 wird ein weiteres elektromechanisches Gravierorgan mit
einer Dämpfungsvorrichtung angegeben. Die Dämpfungsvorrichtung besteht aus einer mit der Welle verbundenen kreisförmige Dämpfungsscheibe und einer ortsfesten
kreisringförmigen Lagerscheibe, zwischen denen Dämpfungselement aus einem elastischen, nicht komprimierbaren Material angeordnet sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gravierorgan einer elektronischen
Graviermaschine zur Gravur von Druckformen sowie eine Dämpfungsvorrichtung
für ein Gravierorgan derart zu verbessern, daß die Bewegung des Gravierstichels
des Gravierorgans optimal gedämpft wird, um eine hohe Gravierqualität zu erreichen.
Diese Aufgabe wird bezüglich des Gravierorgans durch die Merkmale des Anspruchs
1 und bezüglich der Dämpfungsvorrichtung durch die Merkmale des Anspruchs 25 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen
&iacgr;&ogr; angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Fig. 1 bis 9 näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 den prinzipiellen Aufbau eines Gravierorgans mit einer Dämpfungsvorrichtung
in einer perspektivischen Darstellung,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel für eine rotationssymmetrische Dämpfungsvorrichtung
mit einer kreis- oder kreissektorförmigen Dämpfungsscheibe im Schnittbild,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel für eine nicht rotationssymmetrische Dämpfungsvorrichtung
mit einer kreissegmenförmigen Dämpfungsscheibe im Schnittbild,
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel für eine rotationssymmetrische Dämpfungsvorrichtung
mit zwei kreis- oder kreissektorförmigen Dämpfungsscheiben im Schnittbild,
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel für eine nicht rotationssymmetrische Dämpfungsvorrichtung
mit zwei kreissegmentförmigen Dämpfungsscheiben im Schnittbild,
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Fig. 6 eine Weiterbildung einer rotationssymmetrischen Dämpfungsvorrichtung
mit einem integrierten Speichenlager im Schnittbild,
Fig. 7 eine Weiterbildung einer nicht rotationssymmetrischen Dämpfungsvorrichtung
mit einem integrierten Speichenlager im Schnittbild,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung eines rotationssymmetrisch ausgebildeten
Speichenlagers und
&iacgr;&ogr; Fig. 9 eine perspektivische Darstellung eines nicht rotationssymmetrisch ausgebildeten
Speichenlagers.
Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Darstellung den Aufbau eines Gravierorgans,
das prinzipiell aus einem Antriebssystem, im gezeigten Beispiel aus einem elektromagnetisches
Antriebssystem, und einem Drehsystem besteht.
Das elektromagnetische Antriebselement besteht aus einem stationären Elektromagneten
(1) mit zwei sich gegenüber liegenden u-förmigen Blechpaketen (2) und zwei zwischen den Schenkeln der Blechpakete (2) liegenden Luftspalten (3). In
den Aussparungen (4) der Blechpakete (2) des Elektromagneten (1) befindet sich eine Spule (5), von der nur eine Spulenseite dargestellt ist. Die Spule (5) wird von
einem Graviersteuersignal durchflossen.
Das Drehsystem besteht aus einer Welle (6), einem an der Welle (6) befestigten
Anker (7), sowie aus einer Dämpfungsvorrichtung (8) und einem Speichenlager (9)
für die Welle (6). Der Anker (7) ist in den Luftspalten (3) des Elektromagneten (1)
bewegbar. Ein Wellenende geht in einen federnden Torsionsstab (10) über, der in
einem ortsfesten Auflager (11, 12) eingespannt ist. Das andere Wellenende (13)
trägt einen Hebel (14), an dem der Gravierstichel (15) angebracht ist. Die Dämpfungsvorrichtung
(8) und das Speichenlager (9), sind zwischen dem Anker (7) und dem Hebel (14) mit dem Gravierstichel (15) angeordnet.
Durch das in den Luftspalten (2) des Elektromagneten (1) erzeugte Magnetfeld
wird auf den Anker (7) der Welle (6) ein elektrisches Drehmoment ausgeübt, dem das mechanische Drehmoment des Torsionsstabes (10) entgegenwirkt. Das
elektrische Drehmoment dreht die Welle (6) um ihre Längsachse mit einen dem jeweiligen Graviersteuersignalwert proportionalen Drehwinkel aus einer Ruhelage
heraus, und der Torsionsstab (10) bringt die Welle (6) in die Ruhelage zurück.
Durch die Drehbewegung der Welle (6) führt der Gravierstichel (15) einen in Richtung
auf die Mantelfläche eines nicht dargestellten Druckzylinders gerichteten Hub aus, welcher die Eindringtiefe des Gravierstichels (15) in den Druckzylinder bestimmt.
Bei der Gravur führt das Drehsystem eine von der Frequenz des Rastersignals
abhängige Oszillationsbewegung um sehr kleine Drehwinkel von beispielsweise maximal ± 0,5° aus, was einem Maximalhub des Gravierstichels (15) von ca.
250 &mgr;&igr;&eegr; entspricht.
Das Antriebssystem für den Gravierstichel (15) kann auch als Festkörper-Aktorelement
ausgebildet sein, das beispielsweise aus einem piezoelektrischen oder einem magnetostriktiven Material ausgebildet sein.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine rotationssymmetrische Dämpfungsvorrichtung
(8) mit einer kreis- oder kreissektorförmigen Dämpfungsscheibe (17).
In Fig. 2a ist ein Schnittbild der Dämpfungsvorrichtung (8) in Achsrichtung der
Welle (6) dargestellt. Die Dämpfungsvorrichtung (8) besteht im wesentlichen aus einer Dämpfungsscheibe (17), die mit der Welle (6) verbunden ist und sich senkrecht
zur Welle (6) ausdehnt, sowie aus einer ortsfeste Dämpfungskammer (18).
Die Dämpfungsscheibe (17) ist in rotationssymmetrisch zur Welle (6) kreisförmig
(Fig. 2b) oder kreissektorförmig als mindestens ein Dämpfungsflügel (Fig. 2c) gestaltet. Die ortsfeste Dämpfungskammer (18) ist als rotationssymmetrischer
Hohlzylinder um die Welle (6) mit einem u-förmigen Querschnitt gestaltet, in deren
zur Welle (6) gewandten Innenraum die Dämpfungsscheibe (17) eintaucht. Für
den Fall, daß die Dämpfungsscheibe (17) als mindestens ein Dämpfungsflügel ausgebildet ist, kann die Dämpfungskammer (18) aus Hohlzylindersegmenten
bestehen, die sich jeweils mindestens über einen Dämpfungsflügel (17) erstreckt.
Die ortsfeste Dämpfungskammer (18) besteht aus einer scheibenförmigen Grundplatte
(20), einer scheibenförmigen Deckplatte (21) und einem zwischen Grundplatte (20) und Deckplatte (21) liegenden Distanzring (22). Die Grundplatte (20)
und die Deckplatte (21) weisen Durchtrittsöffnungen (23, 24) für die Welle (6) auf.
Grundplatte (20), Deckplatte (21) und Distanzring (22) sind derart zueinander angeordnet und beispielsweise durch Schrauben (25) miteinander verbunden, daß
sie den Innenraum der Dämpfungskammer (18) bilden. Der Distanzring (22) wird
so dimensioniert, daß zwischen Grundplatte (20), Deckplatte (21) und Distanzring
(22) einerseits und den Dämpfungsflächen der Dämpfungsscheibe (17) andererseits
ein definierter Dämpfungsspalt (26) zur Aufnahme einer Dämpfungsflüssigkeit entsteht.
Der Durchmesser der Durchtrittsöffnung (24) in der Deckplatte (21) ist derart
gewählt, daß zwischen der Innenfläche, die der Welle (6) zugewandt ist, und der Mantelfläche der Welle (6) ein zusätzlicher Dämpfungsspalt (261) für die Dämpfungsflüssigkeit
gebildet wird. Die Dämpfungsscheibe (17) kann mit in Achsrichtung der Welle (6) verlaufenden Durchgangslöchern (27) versehen werden. Die
Durchgangslöcher (27) bilden Verbindungskanäle zu den Dämpfungsspalten (26) oberhalb und unterhalb der Dämpfungsscheibe (17) und dienen in vorteilhafter
Weise zum Ausgleich der Dämpfungsflüssigkeit und als Reservoir für die Dämpfungsflüssigkeit.
Die Durchgangslöcher (27) vermindern darüber hinaus Axialschwingungen der Dämpfungsscheibe (17).
Als Dämpfungsflüssigkeit wird in der Dämpfungskammer (18) in bevorzugter
Weise eine ferrofluidische Flüssigkeit verwendet. Ein ferrofluidische Flüssigkeit ist
eine kolloidale Lösung von magnetischen Partikeln in einem Öl, die magnetisierbar
ist. Ein ferrofluidische Flüssigkeit ist beispielsweise unter dem Handelsnamen Ferrofluidics® der Firma Ferrofluidics GmbH erhältlich.
Der mit einer Dämpfungsflüssigkeit erzielbare Dämpfungsgrad ist in vorteilhafter
Weise von der jeweils vorangegangenen Verformung unabhängig, so daß kein "Gedächtnis"-Effekt entsteht, der zu störenden Gravierfehlern führen würde. Darüber
hinaus läßt sich der mit einer Dämpfungsflüssigkeit erzielbare Dämpfungs-
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grad annähernd berechnen. Mit einer Dämpfungsflüssigkeit wird außerdem eine
hohe Temperatur- und Langzeitstabilität des Dämpfungsgrades erreicht, da die durch hohe Gravierfrequenzen entstehende Wärme über die Dämpfungsflüssigkeit
gut abgeführt werden kann.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird eine ferrofluidische Dämpfungsflüssigkeit
verwendet, die durch ein mit einem Magneten erzeugtes Magnetfeld in dem Dämpfungsspalt (26) gehalten wird, wodurch aufwendige Abdichtungen
entfallen können. In dem Ausführungsbeispiel befindet sich ein ringförmiger HaI-temagnet
(28) für das Ferrofluid in einer Ringnut (29) in der Grundplatte (20) der Dämpfungskammer (18). Zur Verhinderung von Staubeinfall in die Dämpfungskammer
(18) kann ein die Welle (6) umschließender Dichtungsring (30) vorgesehen
werden, der sich in einer Aussparung (31) der Grundplatte (20) befindet.
In Fig. 2b ist ein Schnittbild durch die Dämpfungsvorrichtung (8) in einer senkrecht
zur Achsrichtung der Welle (6) verlaufenden Ebene dargestellt. Das Schnittbild zeigt die kreisförmig ausgebildete Dämpfungsscheibe (17).
In Fig. 2c ist wiederum ein Schnittbild durch die Dämpfungsvorrichtung (8) in einer
senkrecht zur Achsrichtung der Welle (6) verlaufenden Ebene dargestellt. Das Schnittbild zeigt die Ausbildung der kreissektorförmigen Dämpfungsscheibe (17)
als zwei Dämpfungsflügel.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine nicht rotationssymmetrische Dämpfungsvorrichtung
(8) mit einer kreissegmentförmigen Dämpfungsscheibe (17).
In Fig. 3a ist wiederum ein Schnittbild der Dämpfungsvorrichtung (8) in Achsrichtung
der Welle (6) dargestellt, bei der die Dämpfungsscheibe (17) und die Dämpfungskammer
(18) als bezüglich der Achse der Welle (6) nicht rotationssymmetrisehe
Kreis- bzw. Hohlylindersegmente ausgebildet sind. Diese Ausführungsform kann mit Vorteil dann verwendet werden, wenn ein möglichst geringer Abstand der
Welle (6) des Gravierorgans zu der Mantelfläche eines Druckzylinders gewünscht wird. Die Dämpfungsscheibe (17) ist als Kreissegment gestaltet, wobei der die
Sehne bildende Rand der Dämpfungsscheibe (17) möglichst nahe an der Welle (6)
liegt. Die Dämpfungskammer (18) ist entsprechend der Form der als Kreissegment gestalteten Dämpfungsscheibe (17) als Hohizylindersegment ausgebildet. Der
prinzipielle Aufbau der Dämpfungskammer (18) ist im wesentlichen mit dem in den
Fig. 2a dargestellten Aufbau der Dämpfungskammer (18) identisch.
In Fig. 3b ist ein Schnittbild durch die Dämpfungsvorrichtung (8) in einer senkrecht
zur Achsrichtung der Welle (6) verlaufenden Ebene dargestellt. Das Schnittbild zeigtdie Ausbildung der Dämpfungsscheibe (17) als Kreissegment.
Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine rotationssymmetrische Dämpfungsvorrichtung
(8) mit zwei kreis- oder kreissektorförmigen Dämpfungsscheiben (17, 171) in einem Schnittbild in Achsrichtung der Welle (6).
Die Dämpfungsvorrichtung (8) ist im wesentlichen wie die Dämpfungsvorrichtung
(8) gemäß Fig. 2a aufgebaut. Sie unterscheidet sich von der in Fig. 2a dargestellten
Dämpfungsvorrichtung (8) dadurch, daß zwei in Achsrichtung der Welle (6) voneinander beabstandete parallel zueinander angeordnete Dämpfungsscheiben
(17,17') als Doppelscheibe mit der Welle (6) verbunden sind und daß die Dämpfungskammer
(18) durch eine Zwischen platte (32) in zwei Teilkammern (33, 33')
für die beiden Dämpfungsscheiben (17, 17') unterteilt ist. Dabei ist die Zwischenplatte
(32) so dimensioniert, daß die beiden Teilkammern (33, 33') durch einen
zusätzlichen Dämpfungsspalt (26') miteinander verbunden sind. Die Dämpfungsscheiben
(17,17') sind wie in Fig. 2a oder Fig. 2c dargestellt geformt.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine nicht rotationssymmetrische Dämpfungsvorrichtung
(8) mit zwei kreissegmentförmigen Dämpfungsscheiben (17, 17') in einem Schnittbild in Achsrichtung der Welle (6). Die Dämpfungsvorrichtung (8)
ist prinzipiell wie in Fig. 4 beschreiben aufgebaut. Die Dämpfungsscheiben (17, 17') sind wie in Fig. 3b dargestellt geformt.
Die Dämpfungsscheibe (17) ist beispielsweise aus Aluminium oder Stahl gefertigt.
Grundplatte (20), Deckplatte (21), Distanzring (22) und Zwischenplatte (32) bestehen
vorzugsweise aus nicht magnetischem Material.
Die zwei Dämpfungsscheiben (17, 17') können durch weitere Dämpfungsscheiben
ergänzt werden. Die Verwendung von mehr als eine Dämpfungsscheibe hat den Vorteil, daß aufgrund der vergrößerten Dämpfungsfläche, die in Wirkverbindung
mit der Dämpfungsflüssigkeit steht, ein größerer Dämpfungsgrad erzielt wird. Bei
gleicher Dämpfungsfläche kann bei Verwendung von mehreren Dämpfungsscheiben der Durchmesser der einzelnen Dämpfungsscheiben verringert werden. Dies
führt in bevorzugter Weise zu einem niedrigeren Massenträgheitsmoment und zu geringeren Umfangsgeschwindigkeiten an den Rändern der Dämpfungsscheiben.
Dadurch wird die Gefahr, das sich die Dämpfungsflüssigkeit verändert und die Dämpfungseigenschaft verschlechtert, vermindert.
Fig. 6 zeigt eine Weiterbildung, bei der die rotationssymmetrische Dämpfungsvorrichtung
(8) mit dem rotationssymmetrisch ausgebildeten Speichenlager (9) baulich vereinigt ist.
In Fig. 6a ist ein Schnittbild durch die Dämpfungsvorrichtung (8) in Achsrichtung
der Welle (6) dargestellt, das bis auf das Speichenlager (9) mit dem in Fig. 2a dargestellten Schnittbild der Dämpfungsvorrichtung (8) übereinstimmt. Das rotationssymmetrische
Speichenlager (9) besteht aus einem die Welle (6) umschließenden und mit dieser verbundenen Innenring (35), einem die Welle (6) umschließenden
und von dem Innenring (35) beabstandeten ortsfesten Außenring (36) und
aus mehreren, in gleichen oder unregelmäßigen Winkelabständen radial verlaufende
Blattfedern (37). Die Breitseiten sind in Achsrichtung der Welle (6) ausgerichtet,
so daß der Innenring (35) gegenüber dem ortsfesten Außenring (36) um
die Längsachse der Welle (6) torsionsfähig gelagert ist. Die Enden der Blattfedern
(37) sind jeweils in den beiden Ringen (35, 36) eingespannt. Außenring (36) und
Deckplatte (21) der Dämpfungskammer (18) sind vorzugsweise als ein Bauteil gefertigt.
In Fig. 6b ist ein Schnittbild durch das rotationssymmetrische Speichenlager (9) in
einer senkrecht zur Achsrichtung der Welle (6) verlaufenden Ebene dargestellt.
Fig. 7 zeigt eine Weiterbildung, bei der die nicht rotationssymmetrische Dämpfungsvorrichtung
(8) mit dem nicht rotationssymmetrisch ausgebildeten Speichenlager (9) baulich vereinigt ist.
In Fig. 7a ist ein Schnittbild durch die nicht rotationssymmetrische Dämpfungsvorrichtung
(8) in Achsrichtung der Welle (6) dargestellt, das bis auf das baulich
&iacgr;&ogr; integrierte Speichenlager (9) mit dem in Fig. 3a dargestellten Schnittbild durch die
Dämpfungsvorrichtung (8) übereinstimmt. Das nicht rotationssymmetrische Speichenlager
(9) besteht aus einem die Welle (6) umschließenden und mit dieser verbundenen Innenring (35'), einem die Welle (6) umschließenden und von dem
Innenringsegment (35') beabstandeten ortsfesten Außenringsegment (36') und aus mehreren radial verlaufende Blattfedern (37)', deren Breitseiten in ebenfalls Achsrichtung
der Welle (6) ausgerichtet und deren Enden jeweils in dem Innenring (351)
und dem Außenringsegment (36') befestigt sind. Außenringsegment (36') und kreissegmentförmige Deckplatte (21) der Dämpfungskammer (18) sind wiederum
ein gemeinsames Bauteil.
In Fig. 7b ist ein Schnittbild durch das nicht rotationssymmetrische Speichenlager
(9) in einer senkrecht zur Achsrichtung der Welle (6) verlaufenden Ebene dargestellt.
Fig. 8 zeigt eine perspektivische Darstellung eines rotationssymmetrisch ausgebildeten
Speichenlagers (9).
Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht eines nicht rotationssymmetrisch ausgebildeten
Speichenlagers (9).
Claims (38)
1. Gravierorgan einer elektronischen Graviermaschine zur Gravur von Druckformen,
bestehend aus
- einer um die Längsachse mit kleinen Drehwinkeln oszillierenden Welle (6),
- einem Antriebssystem (1, 7) für die Welle (6),
- einem an einem Ende der Welle (6) angebrachten Hebel (14) mit einem
Gravierstichel (15) zur Gravur der Druckform,
- einem Rückstellelement (10) für die Welle (6),
&iacgr;&ogr; - einem Lager (9) für die Welle (6) und
- einer Dämpfungsvorrichtung (8) für die Welle (6) mit einem an der Welle (6)
befestigten Dämpfungselement sowie einer mit einem Dämpfungsmedium gefüllten ortsfeste Dämpfungskammer, dadurch gekennzeichnet, daß
- das Dämpfungselement aus mindestens einer Dämpfungsscheibe (17) besteht,
die mindestens bereichsweise kreisförmig gestaltet ist und sich senkrecht zur Welle (6) erstreckt,
- die Dämpfungskammer (18) mindestens als Hohlszylindersegment um die
Welle (6) ausgebildet ist, in das die Dämpfungsscheibe (17) hinein ragt,
- die Dämpfungskammer (18) sich mindestens über den kreisförmigen Bereich
der Dämpfungsscheibe (17) erstreckt und
- die Dämpfungskammer (18) mit einer Dämpfungsflüssigkeit gefüllt ist.
2. Gravierorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsscheibe
(17) kreisförmig ausgebildet ist.
3. Gravierorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsscheibe
(17) kreissektorförmig als mindestens ein Dämpfungsflügel ausgebildet
ist.
4. Gravierorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsscheibe
(17) kreissegmentförmig ausgebildet ist.
5. Gravierorgan nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet
daß
- die ortsfeste Dämpfungskammer (18) aus einer Grundplatte (20), einer
Deckplatte (21) und einem zwischen Grundplatte (20) und Deckplatte (21) liegenden Distanzring (22) besteht,
- Grundplatte (20) und Deckplatte (21) jeweils eine Durchtrittsöffnung (23, 24)
für die Welle (6) aufweisen,
- Grundplatte (20), Deckplatte (21) und Distanzring (22) derart miteinander
verbunden sind, daß sie den Innenraum der Dämpfungskammer (18) bilden
&iacgr;&ogr; und
- der Distanzring (22) derart gestaltet ist, daß zwischen Grundplatte (20),
Deckplatte (21) und Distanzring (22) einerseits und der Dämpfungsscheibe (17) andererseits ein Dämpfungsspalt (26) zur Aufnahme der Dämpfungsflüssigkeit
entsteht.
6. Gravierorgan nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
- zwei in Achsrichtung der Welle (6) voneinander beabstandete Dämpfungsscheiben
(17, 17') mit der Welle (6) verbunden sind und
- die Dämpfungskammer (18) durch eine Zwischenplatte (32) in zwei Teilkammern
(33, 33') für jeweils eine der beiden Dämpfungsscheiben (17,17')
unterteilt ist.
7. Gravierorgan nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenplatte
(32) derart ausgebildet ist, daß die Dämpfungsspalte (26) in den Teilkammern (33, 33') durch einen zusätzlichen Spalt (26') miteinander verbunden
sind.
8. Gravierorgan nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch qe-
kennzeichnet, daß die Dämpfungsscheiben (17, 17') mit in Achsrichtung der
Welle (6) verlaufenden Durchgangslöchern (27) versehen sind.
9. Gravierorgan nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dämpfungsflüssigkeit ein Öl, vorzugsweise ein Silikonöl,
ist.
10. Gravierorgan nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dämpfungsflüssigkeit eine ferrofluidische Flüssigkeit ist.
11. Gravierorgan nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der
&iacgr;&ogr; Dämpfungskammer (18) ein mindestens als Ringsegment ausgebildeter Haltemagnet
(28) angebracht ist, um die magnetische Flüssigkeit in der Dämpfungskammer (18) zu halten.
12. Gravierorgan nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich der
Haltemagnet (28) in einer Nut (29) der Grundplatte (20) befindet.
13. Gravierorgan nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskammer (18) durch mindestens einen
Dichtungsring (30) gegen die Welle (6) abgedichtet ist.
14. Gravierorgan nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring
(30) in einer Aussparung (31) der Grundplatte (20) gelagert ist.
15. Gravierorgan nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung (8) und das Lager (9) für die
Welle (6) zwischen dem Antriebssystem (1, 7) und dem Hebel (14) angeordnet sind.
16. Gravierorgan nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das Lager (9) für die Welle (6) als Speichenlager ausgebildet
ist.
-4-
17. Gravierorgan nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das rotationssymmetrisch
ausgebildete Speichenlager (9) aus folgenden Komponenten besteht
- einem die Welle (6) umschließenden und mit der Welle (6) verbundenen Innenring
(35),
- einem die Welle (6) umschließenden und von dem Innenring (35) beabstandeten
ortsfesten Außenring (36) und
- aus mehreren, in gleichen oder ungleichen Winkelabständen radial zur
Welle (6) verlaufenden Blattfedern (37), deren Enden mit den beiden Ringen (35, 36) verbunden sind.
18. Gravierorgan nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht
rotationssymmetrisch ausgebildete Speichenlager (9) aus folgenden Komponenten besteht
- einem die Welle (6) umschließenden und mit der Welle (6) verbundenen Innenring
(35'),
- einem die Welle (6) bereichsweise umschließenden und von dem Innenring
(35') beabstandeten ortsfesten Außenringsegment (361) und
- aus mehreren, radial zur Welle (6) verlaufenden Blattfedern (37), deren Enden
jeweils mit dem Innenring (351) und dem Außenringsegment (361) verbunden
sind.
19. Gravierorgan nach einem oder mehreren der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung (18) und das Speichenlager
(9) baulich miteinander verbunden sind.
20. Gravierorgan nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring
(36) bzw. das Außenringsegment (36') und die Deckplatte (21) der Dämpfungsvorrichtung (8) als ein Bauteil gestaltet sind.
21. Gravierorgan nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß das dem Hebel (14) gegenüberliegende Ende der Welle
(6) als ortsfest eingespannter Torsionsstab (10) ausgebildet ist, welcher das
Rückstellelement für die Welle (6) ist.
22. Gravierorgan nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß das Antriebssystem (1, 7) für die Welle (6) als elektromagnetisches
Antriebssystem ausgebildet ist.
23. Gravierorgan nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebssystem (1, 7) für die Welle (6) als Festkörper-Aktorelement
ausgebildet ist.
24. Gravierorgan nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Festkörper-Aktorelement
aus einem piezoelektrischen oder magnetostriktiven Material
besteht.
25. Dämpfungsvorrichtung für ein Gravierorgan zur Gravur von Druckformen, bestehend
aus
- einem Dämpfungselement, das an einer um die Längsachse mit kleinen
Drehwinkeln oszillierenden Welle (6) des Gravierorgans befestigt ist und
- einer mit einem Dämpfungsmedium gefüllten ortsfesten Dämpfungskammer,
dadurch gekennzeichnet, daß
- das Dämpfungselement aus mindestens einer Dämpfungsscheibe (17) besteht,
die mindestens bereichsweise kreisförmig ausgebildeten ist und sich senkrecht zur Welle (6) erstreckt,
- die Dämpfungskammer (18) mindestens als Hohlzylindersegment um die
Welle (6) ausgebildet ist, in das die Dämpfungsscheibe (17) hineinragt,
- die hohlzylinderförmige Dämpfungskammer (18) sich mindestens über den
kreisförmigen Bereich der Dämpfungsscheibe (17) erstreckt und - die Dämpfungskammer (18) mit einer Dämpfungsflüssigkeit gefüllt ist.
26. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungsscheibe (17) kreisförmig ausgebildet ist.
27. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungsscheibe (17) kreissektorförmig als mindestens ein Dämpfungsflügel
ausgebildet ist.
28. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungsscheibe (17) kreissegmentförmig ausgebildet ist.
29. Dämpfungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 25 bis 28,
dadurch gekennzeichnet daß
&iacgr;&ogr; - die ortsfeste Dämpfungskammer (18) aus einer Grundplatte (20), einer
Deckplatte (21) und einem zwischen Grundplatte (20) und Deckplatte (21)
liegenden Distanzring (22) besteht,
- Grundplatte (20) und Deckplatte (21) jeweils eine Durchtrittsöffnung (23, 24)
für die Welle (6) aufweisen,
- Grundplatte (20), Deckplatte (21) und Distanzring (22) derart miteinander
verbunden sind, daß sie den Innenraum der Dämpfungskammer (18) bilden
und
- der Distanzring (22) derart gestaltet ist, daß zwischen Grundplatte (20),
Deckplatte (21) und Distanzring (22) einerseits und der Dämpfungsscheibe
(17) andererseits ein Dämpfungsspalt (26) zur Aufnahme der Dämpfungsflüssigkeit
entsteht.
30. Dämpfungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 25 bis 29,
dadurch gekennzeichnet, daß
- zwei in Achsrichtung der Welle (6) voneinander beabstandete Dämpfungsscheiben
(17, 17') mit der Welle (6) verbunden sind und
- die Dämpfungskammer (18) durch eine Zwischenplatte (32) in zwei Teilkammern
(33, 34) für jeweils eine der beiden Dämpfungsscheiben (17, 17')
unterteilt ist.
31. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zwischenplatte (32) derart ausgebildet ist, daß die Dämpfungsspalte (26) der
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Teilkammern (33, 34) durch einen zusätzlichen Dämpfungsspalt (26') miteinander
verbunden sind.
32. Dämpfungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 25 bis 31,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsscheiben (17, 17') mit in Achsrichtung
der Welle (6) verlaufenden Durchgangslöchern (27) versehen sind.
33. Dämpfungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 25 bis 32,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsflüssigkeit ein Öl, vorzugsweise
&iacgr;&ogr; ein Silikonöl, ist.
34. Dämpfungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 25 bis 32,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsflüssigkeit eine ferromagnetische
Flüssigkeit ist.
35. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß an
der Dämpfungskammer (18) ein mindestens ringsegmentförmig ausgebildeter
Haltemagnet (28) angebracht ist, um die magnetische Flüssigkeit in der Dämpfungskammer (18) zu halten.
36. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß der
Haltemagnet (27) in einer Ringnut (29) der Grundplatte (20) liegt.
37. Dämpfungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 25 bis 36,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskammer (18) durch mindestens
einen Dichtungsring (30) gegen die Welle (6) abgedichtet ist.
38. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dichtungsring (30) in einer Aussparung (31) der Grundplatte (20) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29812161U DE29812161U1 (de) | 1998-07-08 | 1998-07-08 | Gravierorgan |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29812161U DE29812161U1 (de) | 1998-07-08 | 1998-07-08 | Gravierorgan |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29812161U1 true DE29812161U1 (de) | 1998-10-08 |
Family
ID=8059589
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29812161U Expired - Lifetime DE29812161U1 (de) | 1998-07-08 | 1998-07-08 | Gravierorgan |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29812161U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10137347A1 (de) * | 2001-07-31 | 2003-02-27 | Heidelberger Druckmasch Ag | Gravierorgan |
-
1998
- 1998-07-08 DE DE29812161U patent/DE29812161U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10137347A1 (de) * | 2001-07-31 | 2003-02-27 | Heidelberger Druckmasch Ag | Gravierorgan |
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|---|---|---|---|
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Effective date: 19981119 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010625 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: HELL GRAVURE SYSTEMS GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN AG, 69115 HEIDELBERG, DE Effective date: 20021206 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
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| R071 | Expiry of right |