DE29812734U1 - Nutschindel - Google Patents
NutschindelInfo
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- shingle
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
- E04F13/10—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements of wood or with an outer layer of wood
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
- Mechanical Coupling Of Light Guides (AREA)
Description
Ill
Die Erfindung betrifft eine Nutschindel, insbesondere zum Verkleiden der Giebelwände
traditioneller Häuser des Erzgebirges.
In der ländlichen Gegend des Erzgebirges und in anderen Landschaftsgebieten stehen viele
Holzhäuser, deren Giebelwände mit Nutschindeln verkleidet sind. Vielfach sind sie in großen
Mustern angeordnet. Sie sind im weitesten Sinne ein Teil erzgebirgischer Volkskunst, die aus
Tradition und heimatlicher Verbundenheit gepflegt wird. Die schon älteren Häuser werden
liebevoll restauriert. Neue Häuser werden im alten Stil errichtet.
Die Schindeln werden üblicherweise in einer Tischlerei oder einem Sägewerk vorgefertigt und
meist vom Hauseigentümer nach Feierabend selbst montiert. Da die Schindeln nur im Abstand
mehrerer Jahre angebracht bzw. erneuert werden müssen und ihre Handhabung so simpel
erscheint, konzentriert der Heimwerker sein Augenmerk mehr auf das anzulegende bzw. zu
restaurierende Muster und weniger auf die Anbringung der einzelnen Schindel. Dabei werden dann
leider Fehler gemacht. Es ist immer wieder zu beobachten, daß die Schindeln auch mit der ehemals
zum Kern gerichteten Brettseite nach außen montiert werden. Die offene Kernseite ist bei
Bewitterung aber wesentlich anfälliger, als die ehemals zum Splint gerichtete Brettseite. Bei starker
Austrocknung spleißen die Jahresringe aus dem Kernholz aus. In der Folge wird Farbe abgehoben,
Feuchtigkeit dringt ein usw.
Aufgabe der Erfindung ist es, solche Nutschindeln vorzufertigen, die auch in der Hand des
Heimwerkers zwangsweise einen hohen Holzschutz erlangen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf der ehemals dem Splint zugewandten
Brettseite eine Vielzahl eng nebeneinander liegender, etwa v-förmiger Rillen parallel zur
Brettlängsrichtung eingeschnitten sind.
Die Rillen haben drei Vorteile:
Zum einen sichern sie, daß die Schindel immer mit der richtigen Seite am Giebel montiert wird.
Der Holzfachmann schneidet die Rillen aufgrund seiner großen Erfahrung immer auf der richtigen
Seite ein. Dem Heimwerker ist die Außenseite vorgegeben.
» ■ • ·
Zum anderen erhöhen die geriffelten Nutschindeln die ästhetische Wirkung der Giebelornamentik
vorteilhaft. Wahrscheinlich deshalb, weil sich das Licht an den vielen Rillen wiederholt bricht.
Zum Dritten verbessert sich der Holzschutz. An sich erscheint aus kurzfristiger finanzieller Sicht
zunächst negativ, daß auf die Rillenseite eine größere Menge Holzschutzmittel aufzutragen ist, als
auf die bisher bekannten Schindeln mit glatter Oberfläche. Das ist aber, über einen längeren
Zeitraum gesehen, insbesondere bei der Verwendung fungizider Lasuren doch vorteilhaft, da pro
Anstrich mehr Fungizide aufgetragen werden und in die Oberfläche eindringen.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausfuhrungsbeispiel näher dargestellt. In den
Zeichnungen zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäß vorgefertigte Nutschindel,
Fig. 2 den Schnitt A-A gemäß Fig. 1
Die Nutschindel ist ein flaches Brett von ca. 500 mm Länge und etwa 20 mm Stärke. An einer
Seite ist eine v-förmige Feder 2 geformt, entgegengesetzt eine v-förmige Nut 3 eingefräst. Auf der
Seite des Brettes, die vor dem Schnitt im Baum zur Splintseite hin gerichtet war, ist eine Vielzahl
eng benachbarter v-förmiger Rillen, die alle parallel zur Brettlängsrichtung verlaufen,
eingeschnitten.
Anhand der schematisiert eingezeichneten Jahresringe 1 ist aus Fig. 2 noch einmal zu erkennen, auf
welcher Seite des Brettes die Rillen 4 liegen.
Die glatte Brettseite liegt später immer an der Giebelwand an. Die Rillen 4 zeigen nach außen.
Claims (1)
- AnspruchNutschindeln, insbesondere für die Verkleidung von Giebelseiten, gekennzeichnet dadurch, daß auf der ehemals dem Splint zugewandten Brettseite eine Vielzahl eng nebeneinander liegender, etwa v-förmiger Rillen 4 parallel zur Brettlängsrichtung eingeschnitten sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29812734U DE29812734U1 (de) | 1998-07-17 | 1998-07-17 | Nutschindel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29812734U DE29812734U1 (de) | 1998-07-17 | 1998-07-17 | Nutschindel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29812734U1 true DE29812734U1 (de) | 1998-10-22 |
Family
ID=8059999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29812734U Expired - Lifetime DE29812734U1 (de) | 1998-07-17 | 1998-07-17 | Nutschindel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29812734U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2864569A1 (fr) * | 2003-12-24 | 2005-07-01 | Aboville Norbert D | Dispositif d'assemblage pour obtenir un revetement mural ou de sol a partir de planches ou planchettes |
-
1998
- 1998-07-17 DE DE29812734U patent/DE29812734U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2864569A1 (fr) * | 2003-12-24 | 2005-07-01 | Aboville Norbert D | Dispositif d'assemblage pour obtenir un revetement mural ou de sol a partir de planches ou planchettes |
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