DE29812728U1 - Transportabler Behälter für Flüssigkeiten - Google Patents
Transportabler Behälter für FlüssigkeitenInfo
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Description
TERMEER STEINMEISTER & PARTNER fciE^ .* . '».!.", RIE P04/98
• &phgr;
Die Erfindung betrifft einen transportablen Behälter für Flüssigkeiten, mit
stoß geschützt auf der Behälteroberseite angeordneten Armaturen.
Solche Behälter werden beispielsweise zum Transport und zur Lagerung von
Kraftstoffen, Altöl und dergleichen eingesetzt und sind entsprechend den
einschlägigen Sicherheitsvorschriften für brennbare Flüssigkeiten ausgebildet. Typischerweise handelt es sich um doppelwandige zylindrische Behälter
mit einem Fassungsvermögen von 250 bis 1000 Liter, die auf transportsicheren Paletten oder Füj3en installiert sind. Die zum Befüllen und Entleeren des
Behälters benötigten Armaturen wie Füllstutzen, Pumpaggregate, ein Entlüftungsstutzen
und dergleichen sowie zusätzliche Armaturen wie ein Peilstab, eine Leckanzeigevorrichtung und ähnliches sind auf engem Raum auf der
Oberseite des Behälters zusammengefaßt und müssen so installiert sein, daß sie bei Unfällen während des Transports gegen Beschädigung geschützt sind.
Der Störschutz wird bisher durch eine auf dem Behälter montierte, die Armaturen
umgebende Reling, eine über die Armaturen gestülpte Schutzhaube oder einen die Armaturen aufnehmenden Schrank aus verhältnismäßig dünnem
Blech erreicht.
Gegenstand der in Anspruch 1 gekennzeichneten Erfindung ist ein Behälter
der oben genannten Art, bei dem die Armaturen in einem flüssigkeitsdicht an den Behälter anschließenden, durch einen Deckel verschließbaren Staukasten
aufgenommen sind.
Durch diese Gestaltung des Behälters werden zugleich mehrere Aufgaben gelöst:
Durch den stabil mit dem Behälter verbundenen Staukasten wird ein erhöhter Störschutz für die Armaturen erreicht. Zugleich wird in dem Staukasten
zusätzlicher Stauraum für Utensilien wie Werkzeug, Putzlappen, Ersatzarmaturen und dergleichen geschaffen, die häufig im Zusammenhang mit der
Benutzung der Behälter benötigt werden. Darüber hinaus wird durch den flüssigkeitsdichten
Anschluß des Staukastens an die Behälterwand die Umweltsicherheit erhöht, da bei der Flüssigkeitsentnahme oder beim Befüllen des Behälters
verschüttete oder überlaufende Flüssigkeit zunächst in dem Staukasten aufgefangen werden kann, so daß sie nicht in den Boden gelangt. Der
Deckel verhindert das Eindringen von Regenwasser in den Staukasten und
TERMEER STEINMEISTER & P/tRTfcfER, tBBfc .* . \,l .*'. RIEP04/98
bildet zugleich einen Witterungsschutz für die dort aufgenommenen Utensilien
sowie für die Armaturen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bevorzugt bestehen der Staukasten und der Deckel aus stabilem, mindestens
2 vorzugsweise 3 mm dickem verzinkten Stahlblech. Durch diese Gestaltung wird neben einem verbessertem Stojßschutz auch eine hohe Belastbarkeit des
Staukastens gegenüber von oben auf den Staukasten einwirkenden Druckkräften erreicht. Hierdurch wird auch eine einfache Möglichkeit geschaffen, die
vielfach auf Baustellen eingesetzten Behälter gegen Diebestahl zu sichern. Aufgrund
der stabilen Konstruktion ist es nämlich möglich, den Behälter mit einer auf dem Deckel des Staukastens aufliegenden Baggerschaufel fest gegen
den Boden zu drücken, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung der Armaturen besteht. Durch die aufgelegte Baggerschaufel wird dann ein unbefugtes
Entfernen des Behälters verhindert.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert.
20
20
Die einzige Zeichnungsfigur zeigt eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen
Behälters.
Ein doppelwandiger zylindrischer Behälter 10 aus verzinktem Stahl, der an
beiden Enden durch bombierte Böden 12 abgeschlossen ist, ist im gezeigten
Beispiel liegend auf einem Fuß 14 montiert. Der palettenartige Fuß 14 bildet Staplertaschen 16, die ein Anheben des Behälters mit Hilfe eines Gabelstaplers
ermöglichen.
Auf der Oberseite des Behälters sind in bekannter Weise verschiedene Armaturen
wie ein Pumpaggregat, ein Füllstutzen, ein Peilstabstutzen mit Peilstab, ein automatisches Leckwarngerät und dergleichen angeordnet. Von diesen
Armaturen ist in der Zeichnung lediglich stellvertretend ein Lüftungsrohr 18 gezeigt. Die Armaturen sind entweder unmittelbar in den Behältermantel eingearbeitet
oder im Deckel eines nicht gezeigten Flanschdoms angeordnet.
TERMEER STEINMEISTER & PÄRTWER. fciBfc .' . *..&iacgr; .**. RIEP04/98
Erfindungsgemäß sind diese Armaturen in einem quaderförmigen Staukasten
20 aufgenommen, der sich nahezu über die gesamte Länge des Behältermantels erstreckt. Die offene Oberseite des Staukastens 20 ist durch einen übergreifenden
aufklappbaren Deckel verschließbar, so daß das Eindringen von
Regenwasser in den Staukasten verhindert wird.
Der Staukasten und der Deckel sind aus stabilem Stahlblech mit einer Wanddicke
von beispielsweise 3 bis 5 mm hergestellt, so daß die Armaturen wirksam gegen Beschädigung durch von außen einwirkende Stöße geschützt werden.
Der Staukasten 20 ist zweiteilig ausgebildet und hat ein flüssigkeitsdicht mit
dem Behältermantel verschweißtes Unterteil 24, das nach oben teleskopartig
durch ein Oberteil 26 in der Form eines das Unterteil übergreifenden rechteckigen
Rahmens verlängert wird. Der Boden des Unterteils 24 wird unmittelbar durch den zylindrischen Mantel des Behälters 10 gebildet. Oberteil
und Unterteil sind stabil miteinander verschraubt. An den entgegengesetzten Enden des Oberteils 26 sind aufragende Kranösen 28 befestigt, die es gestatten,
den gesamten Behälter mit Hilfe eines Krans anzuheben.
Das Innere des Staukastens wird bis zur Höhe der Oberkante des Unterteils
24 durch eine eingeschraubte Trennwand 30 in zwei Kammern 32 und 34 unterteilt. Die Kammer 32 nimmt das Lüftungsrohr 18 sowie die weiteren
nicht gezeigten Armaturen auf, während die Kammer 34 einen zusätzlichen Stauraum für die geschützte Unterbringung von Utensilien bildet. Der Deckel
22 kann mit Hilfe eines nicht gezeigten Schlosses abschließbar sein, so daß die Utensilien in dem Stauraum 34 gegen Diebstahl geschützt sind.
Das Unterteil 24 des Staukastens wird lediglich von dem Lüftungsrohr 18
überragt, während alle übrigen Armaturen - in der Zeichnung nicht erkennbar - unterhalb des Niveaus des oberen Randes des Unterteils 24 liegen.
Wenn beispielsweise beim BefüUen des Behälters Flüssigkeit verschüttet wird
oder der Behälter überläuft, so bildet das flüssigkeitsdicht mit dem Behältermantel
verschweißte Unterteil 24 ein Puffervolumen, in dem diese Flüssigkeit sicher aufgefangen werden kann, so daß sie nicht unkontrolliert in den
Boden gelangt.
TERMEER STEINMEISTER & PÄRTfrJfcR, feßfc .' . \,l,", RIE P04/98
Andererseits kann das Innere des Staukastens 20 aufgrund kleiner Fugen
zwischen dem Unterteil und dem Oberteil auch bei geschlossenem Deckel be- oder entlüftet werden. Vor allem ermöglicht es die zweiteilige Ausbildung
des Staukastens jedoch, den eigentlichen Behälter 10 mit dem fest aufgeschweiß tem Unterteil 24 einerseits und das Oberteil 26 in getrennten Arbeitsschritten
zu verzinken und erst dann miteinander zu verschrauben. Hierdurch wird die erforderliche Gröjße des Zinkbades deutlich verringert, und
es wird zugleich verhindert, daß sich aufgrund der relativ hohen Temperatur beim Verzinken Verwerfungen in den Längswänden des Staukastens bilden.
In der Seitenwand des Unterteils 24 ist an der tiefsten Stelle mindestens eine
Ablauföffnung vorgesehen, die durch einen Stopfen 36 verschlossen ist. Diese Ablauföffnung dient beim Verzinken dazu, das flüssige Zink aus dem
Unterteil des Staukastens ablaufen zu lassen. Erforderlichenfalls kann die Ablauföffnung
auch später dazu benutzt werden, Flüssigkeiten aus dem Unterteil des Staukastens abzulassen.
Claims (6)
1. Transportabler Behälter für Flüssigkeiten, mit stoßgeschützt auf der Behälteroberseite
angeordneten Armaturen (18), dadurch gekennzeichnet, daß die Armaturen in einem flüssigkeitsdicht an den Behälter (10) anschließenden,
durch einen Deckel (22) verschließbaren Staukasten (20) aufgenommen
sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daJ3 der Staukasten
(20) und der Deckel (22) aus Stahlblech mit einer Dicke von wenigstens 2 mm bestehen und daß die Seitenwände des Staukastens dicht mit der
Wand des Behälters (10) verschweißt sind.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch außen an dem
Staukasten (20) befestigte Kranösen (28).
4. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (10) und der Staukasten verzinkt sind.
5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Staukasten
(20) ein mit der Wand des Behälters (10) verschweißtes Unterteil (24) aufweist, das durch ein nach dem Verzinken angeschraubtes Oberteil (26) nach
oben verlängert wird.
6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Armaturen
mit Ausnahme eines Lüftungsrohres (18) höchstens bis zur Höhe der Oberkante des Unterteils (24) reichen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29812728U DE29812728U1 (de) | 1998-07-17 | 1998-07-17 | Transportabler Behälter für Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29812728U DE29812728U1 (de) | 1998-07-17 | 1998-07-17 | Transportabler Behälter für Flüssigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29812728U1 true DE29812728U1 (de) | 1998-09-24 |
Family
ID=8059994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29812728U Expired - Lifetime DE29812728U1 (de) | 1998-07-17 | 1998-07-17 | Transportabler Behälter für Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29812728U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2799189A1 (fr) * | 1999-09-30 | 2001-04-06 | Ets Magyar | Citerne semi-remorque munie d'un coffre place sous la passerelle et equipement pour une telle citerne |
| DE10257513B3 (de) * | 2002-12-10 | 2004-03-11 | Schütz GmbH & Co. KGaA | Abdeckhaube für Lagerbehälter für Flüssigkeiten |
-
1998
- 1998-07-17 DE DE29812728U patent/DE29812728U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
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| FR2799189A1 (fr) * | 1999-09-30 | 2001-04-06 | Ets Magyar | Citerne semi-remorque munie d'un coffre place sous la passerelle et equipement pour une telle citerne |
| DE10257513B3 (de) * | 2002-12-10 | 2004-03-11 | Schütz GmbH & Co. KGaA | Abdeckhaube für Lagerbehälter für Flüssigkeiten |
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19981105 |
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