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DE29811165U1 - Pollenschutzfenster - Google Patents

Pollenschutzfenster

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DE29811165U1
DE29811165U1 DE29811165U DE29811165U DE29811165U1 DE 29811165 U1 DE29811165 U1 DE 29811165U1 DE 29811165 U DE29811165 U DE 29811165U DE 29811165 U DE29811165 U DE 29811165U DE 29811165 U1 DE29811165 U1 DE 29811165U1
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window
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cassette
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PLUS PLAN KUNSTSTOFF VERFAHREN
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24F13/08Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
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Description

PLUS PLAN Kunststoff- und Verfahrenstechnik GmbH
36179 Bebra, Robert-Bunsen-Str. 9-13
Pollenschutzfenster
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fenster mit einem Blendrahmen, mit einem Flügelrahmen und mit einem Pollenfilter, wobei der Pollenfilter eine Dichtung, die eine luftdichte Abdichtung zwischen dem Blendrahmen und dem Flügelrahmen bewirkt, überbrückt und wobei eine weitere Dichtung zwischen dem Blendrahmen und dem Flügelrahmen zumindest lokal luftdurchlässig oder mit einem Luftbypass versehen ist.
In geschlossenen Räumen besteht die Möglichkeit durch Luftwäscher und dgl. die Konzentration von Pollen zu reduzieren, um Pollenallergikern insbesondere während der Jahreszeiten mit verstärktem Pollenflug eine Erleichterung zu verschaffen. Jede Lüftung der Innenräume führt jedoch normalerweise zu einer verstärkten Zufuhr von Pollen. Um trotz einer Lüftung die Pollenkonzentration in dem jeweiligen Innenraum möglichst wenig zu erhöhen, muß die zugeführte Außenluft durch einen Pollenfilter geführt werden. Wenn keine Klima- oder Belüftungsanlage mit
Telefon 05 51 /7 10 68-69
Telefax 05 51/7 51 75
Postbank Hannover BLZ 250 100 30 Kto. 249219-302
Deutsche Bank AG Göttingen
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Kto. 035 090 000
Commerzbank Göttingen BLZ 260 400 30 Kto. 644 700 700
einer Anbringungsmoglichkeit für einen Pollenfilter vorhanden ist, gestaltet sich das Pollenfiltern der zugeführten Außenluft grundsätzlich schwierig.
Bei einem bekannten Fenster der eingangs beschriebenen Art, das unter dem Handelsnamen BonAir vertrieben wird, ist ein Pollenfilter in einer Ausnehmung des Blendrahmens angeordnet und an dem Blendrahmen gelagert. Der Pollenfilter überbrückt dabei die äußere der beiden Dichtungen des Fensters, die etwa in der Mitte der Überlappung des Blendrahmens und des Flügelrahmens vorgesehen ist. Der Pollenfilter ist dem oberen horizontalen Holm des Blendrahmens zugeordnet, so daß die von ihm zu filternde Außenluft aus dem oberen Bereich des Fensters unmittelbar zu dem Pollenfilter gelangt. Die innere der beiden Dichtungen ist an einem Überschlag des Flügelrahmens vorgesehen und im Bereich der vertikalen Holme des Flügelrahmens gewollt luftdurchlässig gehalten. So gelangt die Außenluft durch den Pollenfilter in dem oberen Bereich des Fensters in den Zwischenraum zwischen den beiden Dichtungen. In diesem Zwischenraum wandert die gefilterte Außenluft bis in den Bereich der vertikalen Holme und tritt dort in den Innenraum aus. Ein Vorteil des bekannten Fensters ist die verdeckte Anordnung des Pollenfilters. Diese Anordnung ist aber nur bei einem von vornherein entsprechend ausgebildeten, d. h. mit einer Ausnehmung für den Pollenfilter versehenen Blendrahmen möglich. Eine nachträgliche Anbringung bei einem bereits vorhandenen Blendrahmen ist in aller Regel nicht realisierbar. Im übrigen ist die durch den Pollenfilter bei dem bekannten Fenster hindurchtretende Luftmenge nicht regulierbar. Für den Pollenfilter müssen sehr aufwendige Materialien eingesetzt, da dieser den Witterungseinflüssen an der Außenseite des Fensters ausgesetzt ist. Er befindet sich an der Oberseite des Fensters zwar an einer relativ geschützten Stelle. Deshalb kann aber die Erwärmung der eintretenden Luft nicht für einen die Luftdurchtrittsmenge auch bei geringerem Wind fördernden Kamineffekt genutzt werden. Vielmehr muß die Außenluft absinken, um in den Innenraum hinter dem Fenster einzutreten.
Bei einem sogenannten Permanentlüftungsfenster mit einem Blendrahmen, mit einem Flügelrahmen und mit zwei zwischen dem Blendrahmen und dem Flügelrahmen angeordneten Dichtungen, die jeweils an einem Überschlag des Blendrahmens bzw. des Flügelrahmens angeordnet sind, ist unten auf der Außenseite des Blendrahmens ein Lüftungsgitterschirm auf den dortigen horizontalen Holm aufgesetzt. Der Lüftungsgitterschirm weist ein nach unten gerichtetes Lüftungsgitter auf, das haubenartig nach oben und nach vorn abgedeckt ist. Die abknickende Luftführung innerhalb des Lüftungsgitterschirms mündet in ein Langloch in dem Überschlag des Blendrahmens, das in den Zwischenraum zwischen den beiden Dichtungen führt. Hier hinein durch den Lüftungsgitterschirm eintretende Luft kann durch den Zwischenraum zwischen den beiden Dichtungen bis in den oberen Bereich des Fensters gelangen, um dort durch die lokal bewußt luftdurchlässig gehaltene innere Dichtung in den Innenraum auszutreten. Eine Luftfilterung erfolgt dabei nicht. In vorteilhafter Weise wird bei dem bekannten Permanentlüftungsfenster ein Kamineffekt zur Förderung der Luft in den Innenraum ausgenutzt, wenn sich die von außen kommende Luft in dem Zwischenraum zwischen den beiden Dichtungen erwärmt. Eine Regulierung der zugeführten Luftmengen ist bei dem bekannten Permanentlüftungsfenster aber auch nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fenster der eingangs beschriebenen Art aufzuzeigen, das in besonders einfacherer Weise durch Nachrüstung bestehender Fenster erhalten werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Pollenfilter auf der Innenseite des Flügelrahmens angeordnet ist und die innere der beiden Dichtungen überbrückt, wobei die innere Dichtung an einem Überschlag des Flügelrahmens angeordnet ist, der eine zu dem Pollenfilter führende Durchbrechung aufweist. Ein Flügelrahmen mit einem Überschlag und einer an dem Überschlag angeordneten Dichtung ist bei den meisten Fenstern vorhanden. Wenn in diesen Überschlag eine die Dichtung an dem Überschlag überbrückende Durchbrechung eingebracht wird, ist die
Grundvoraussetzung für die Umrüstung auf das neue Fenster geschaffen. Jetzt muß nur noch der Pollenfilter auf der Innenseite des Flügelrahmens so angeordnet werden, daß er die Durchbrechung abdeckt, und die äußere der beiden Dichtungen muß zumindest lokal luftdurchlässig gemacht oder mit einem Luftbypass versehen werden. Dies erfolgt in einfachster Weise dadurch, daß die äußere der beiden Dichtungen bereichsweise ausgeklinkt und durch eine Lüftungsdichtung ersetzt wird. An der Innenseite der Flügelrahmens ist in jedem Fall Platz für den Pollenfilter vorhanden, ganz unabhängig von der Ausbildung des jeweiligen Fensters. Zudem befindet sich der Pollenfilter bei dem neuen Fenster auf der geschützten Innenseite, so daß vergleichsweise günstige Filtermaterialien eingesetzt werden können, ohne daß die Filterwirksamkeit hierdurch beeinträchtigt wird.
Vorzugsweise ist der Pollenfilter in einer Kassette angeordnet, die lösbar oder unlösbar an einem an dem Flügelrahmen befestigten Sockel gelagert sein kann. Der Sockel deckt unmittelbar die Durchbrechung in dem Überschlag des Flügelrahmens ab. Die lösbar an dem Sockel befestigte Kassette kann leicht von der Innenseite des Fensters aus ausgewechselt werden, wenn die Filterwirksamkeit zurückgegangen ist oder sich der Pollenfilter zugesetzt hat.
Als Verbindung der Kassette mit dem Sockel kann eine luftdichte Verrastung vorgesehen sein.
Vorzugsweise weist der Sockel an seiner Luftaustrittsseite ein Lüftungsgitter auf. Das Lüftungsgitter verhindert beispielsweise das Eindringen von Insekten in den Innenraura, wenn keine Kassette eingerastet ist. Darüberhinaus verhindert das Lüftungsgitter die direkte Einsicht in den Sockel und damit auf die Durchbrechung in dem Überschlag, was aus ästhetischer Hinsicht bevorzugt ist. Die Einsicht auf die Durchbrechung wird in vorteilhafter Weise auch dann behindert, wenn der Sockel einem Querschnitt langlochförmige und im Längsschnitt rechtwinklig abknickende Luftführung aufweist. Gleichzeitig wird
hierdurch erreicht, daß die Kassette mit dem Pollenfilter parallel zu der Innenfläche des Flügelrahmens ausgerichtet wird.
Vorzugsweise ist der Sockel dabei gegenüber einem die Durchbrechung in dem Überschlag ausbildenden Langloch um 180° verdrehbar. So kann die Luftaustrittsrichtung aus dem Sockel und damit aus der Kassette mit dem Pollenfilter geändert bzw. auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden.
Vorzugsweise ist der Sockel an dem oberen horizontalen Holm des Flügelrahmens angeordnet. Hier tritt er optisch am wenigsten in Erscheinung. Außerdem sind gute Voraussetzung zur Vermeidung von Zugluft gegeben.
Zur luftdichten Verbindung des Pollenfilters mit der Kassette kann der Pollenfilter in die Kassette eingegossen sein. So wird eine zuverlässige Abdichtung zwischen dem Pollenfilter un der Kassette erreicht und verhindert, daß Pollen an dem Pollenfilter vorbei durch die Kassette hindurchtreten können.
Wenn die Kassette an ihrer Luftaustrittsseite ein ortsfestes und ein dazu verschiebbares Lüftungsgitter aufweist, kann durch das relative Verschieben der beiden Lüftungsgitter die durch die Kassette hindurchtretende Luftmenge eingestellt werden. Gleichzeitig wird ein guter optischer Abschluß der Kassette an ihrer Luftaustrittsseite erhalten.
In einer konkreten Ausführungsform des neuen Fensters ist die äußere der beiden Dichtungen an einem Überschlag des Blendrahmens angeordnet, der eine zu einem Lüftungsgitterschirm führende Durchbrechung aufweist. Nicht nur in diesem Fall ist es bei dem neuen Fenster bevorzugt, wenn die äußere der beiden Dichtungen im unteren Bereich des Fensters luftdurchlässig oder mit dem Luftbypass versehen ist, damit gegenüber dem an der oberen Innenseite des Fensters angeordneten Pollenfilter ein Kamineffekt zum Lufttransport in dem Zwischenraum zwischen den beiden Dichtungen ausgenutzt werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert und beschrieben. Dabei zeigt:
Figur 1 einen horizontalen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform des Fensters,
Figur 2 eine Darstellung der Luftströmung bei dem Fenster gemäß Figur 1,
Figur 3 den oberen Teil einer zweiten Ausführungsform des neuen Fensters in einer perspektivischen, teilweise geschnittenen Ansicht,
Figur 4 einen vertikalen Schnitt durch ein Detail des Fensters gemäß Figur 3 und
Figur 5 eine Unteransicht einer Kassette mit Pollenfilter des Fensters gemäß den Figuren 3 und 4.
Das in Figur 1 dargestellte Fenster 1 weist einen Blendrahmen 2 und einen Flügelrahmen 3 auf. Der Flügelrahmen 3 schlägt von der Innenseite 4 des Fensters her über zwei Dichtungen 5 und 6 an den Blendrahmen 2 an. Die Dichtung 5 an der Innenseite 4 des Fensters 1 ist an einem Überschlag 7 des Flügelrahmens 3 angeordnet, während die Dichtung 6 an der Außenseite 8 des Fensters an einem Überschlag 9 des Blendrahmens angeordnet ist. Der Blendrahmen 2 und der Flügelrahmen 3 bestehen jeweils im wesentlichen aus Profilabschnitten 10 bzw. 11 aus PVC in die Stahlarmierungen 12 bzw. 13 eingeschoben sind. Der Flügelrahmen schließt eine Doppelglasscheibe 14 ein, die gegenüber den Profilabschnitten 11 durch Glasleisten 15 gesichert ist. Im oberen Bereich des Fensters ist der Überschlag 8 des Flügelrahmens 3 mit einer Durchbrechung 16 in Form eines in Richtung des Profils 11 verlaufenden Langlochs versehen. Auf der Innenseite des Flügelrahmens 3 ist auf die Durchbrechung 16 ein Sockel 17 für eine Kassette 18 aufgesetzt. Die Kassette 18 ist
in den Sockel 17 eingerastet und beinhaltet einen Pollenfilter 19. Je nach Ausführungsform kann allein die Kasette 18 oder eine Einheit aus der Kasette 18 und dem Sockel 17 auswechselbar sein. Über die Durchbrechung 16 gelangt Luft aus dem Zwischenraum zwischen den beiden Dichtungen 5 und 6 durch den Sockel 17 und durch den Pollenfilter 19 zu einer Luftaustrittsseite 20 der Kassette 18. Die hier austretende Luft ist von Pollen weitestgehend gereinigt. Die Kassette 18 ist parallel zu der Innenfläche des Flügelrahmens 3 angeordnet, weil die Luftführung durch den Sockel 17 rechtwinklig abknickt und zwar hier nach oben. In den Zwischenraum zwischen den Dichtungen 5 und 6 gelangt die letztlich an der Luftaustrittsseite 20 austretende Luft über einen Lüftungsgitterschirm 21, der unten an der Außenseite des Fensters 1 vorgesehen ist. der Lüftungsgitterschirm 21 deckt eine langlochförmige Durchbrechung 22 in dem Überschlag 9 des Blendrahmens 2 nach oben und vorne ab, läßt aber von unten Luft durch die Durchbrechung 22 in den Raum zwischen dem Blendrahmen 2 und dem Flügelrahmen 3 und den beiden Dichtungen 5 und 6 eintreten. Mit der Erwärmung der Luft steigt diese in dem Zwischenraum nach oben auf und tritt letztlich über den Pollenfilter 19 und die Luftaustrittsseite 20 aus. Die Kassette 18 mit dem Pollenfilter 19 kann an der Innenseite des Fensters 1 leicht ausgewechselt werden. Das Fenster 1 ist auch ohne angebrachte Kassette 18 funktionsfähig. Sowohl an der Luftaustrittsseite des Sockels 17 als auch an der Lufteintrittsseite des Lüftungsgitterschirms 21 ist ein Lüftungsgitter 23 bzw. 24 vorgesehen, das das Eintreten von Insekten und dgl. in das Lüftungssystem verhindert und das Lüftungssystem optisch abschließt. Auch an der Luftaustrittsseite 20 der Kassette 18 ist aus optischen Gründen ein Lüftungsgitter 25 angeordnet.
Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf das Fenster 1 von der Außenseite 8. Pfeile 26 deuten das Eintreten von Luft über zwei Lüftungsgitterschirme 21 in den Zwischenraum zwischen dem Blendrahmen 2 und dem Flügelrahmen 3 an. Pfeile 27 stehen entsprechend für das Austreten der Luft aus den Pollenfiltern 19 nach ihrer Reinigung. Zwischen dem Eintreten der Luft an der
Unterseite des Fensters und dem Austreten der Luft an der Oberseite des Fensters wärmt sich die Luft auf, wodurch ein Kamineffekt zur Luftförderung ausgenutzt wird.
Figur 3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform des Fensters 1, wobei nur der obere Bereich des Fensters dargestellt ist. Hier knickt die Luftführung im Bereich des Sockels 17 nicht nach oben sondern nach unten ab, so daß die Kassette 18 vor dem Profilabschnitt 11 des Flügelrahmens im Bereich dessen oberen horizontalen Holms angeordnet ist. Die Kassette 18 steht nicht über den Flügelrahmen in vertikaler Richtung über. Hierdurch wird gleichzeitig eine andere Luftaustrittsrichtung realisiert. Um die Wahl der Luftaustrittsrichtung zu lassen, kann der Sockel 17 zwischen den Stellungen gemäß Figur 1 und 3 wendbar sein.
Die Abwandlung der Ausführungsform gemäß Figur 3 betrifft zusätzlich die Ausbildung der Kassette 18 im Detail, was aus Figur 4 naher hervorgeht. Wie bei der ersten Ausführungsform ist der Pollenfilter 19 in die Kassette 18 luftdicht eingegossen und kann sich an der Kassette 18 an speziell hierfür vorgesehenen Stützstegen 28 abstützen. Zusätzlich ist gemäß Figur 4 jedoch hinter dem Lüftungsgitter 25 an der Luftaustrittsseite 20 ein weiteres Lüftungsgitter 29 vorgesehen, das gegenüber dem Lüftungsgitter 25 verschieblich gelagert ist. Zum Verschieben des Lüftungsgitters 29 gegenüber dem Lüftungsgitter 25 ist ein Griff 30 an dem Lüftungsgitter 29 vorgesehen. Die Lüftungsgitter 25 und 29 weisen die gleiche Teilung senkrecht zur Zeichenebene von Figur 4 und damit in der Richtung der Verschiebbarkeit des Lüftungsgitters 29 auf. Wenn die Öffnungen der beiden Lüftungsgitter 25 und 29 in Überdeckung gebracht werden, kann die maximale Luftmenge durch die Kassette 18 hindurchtreten. Umgekehrt ist die Luftaustrittsseite 20 mit Hilfe der Lüftungsgitter 25 und 29 auch vollständig verschließbar. So kann der Luftdurchgang durch eine Kassette gemäß Figur 4 von null bis etwa 0,4 m3/h bei einem Differenzdruck von 10 Pascal über das Fenster 1 eingestellt werden.
Figur 5 zeigt zur näheren Erläuterung die Kassette 18 von unten,
d. h. das Lüftungsgitter 25 in der Draufsicht. Das Lüftungsgitter 29 ist dabei nicht wiedergegeben. Durch das Lüftungsgitter 25 ist der dahinter liegende Pollenfilter 19 zu sehen, der durch eine Schraffur kenntlich gemacht ist.
10
BEZUGSZEICHENLISTE
1 - Fenster
2 - Blendrahmen
3 Flügelrahmen
4 - Innenseite
5 Dichtung
6 - Dichtung
7 Überschlag
8 - Außenseite
9 Dichtung
10 Profilabschnitt
11 - Profilabschnitt
12 Stahlarmierung
13 - Stahlarmierung
14 - Doppelglasscheibe
15 - Glasleiste
16 Durchbrechung
17 Sockel
18 - Kassette
19 Pollenfilter
20 - Luftaustrittsseite
21 Lüftungsgitterschirm
22 - Durchbrechung
23 Lüftungsgitter
24 Lüftungsgitter
25 Lüftungsgitter
26 Pfeil
27 Pfeil
28 Stützsteg
29 Lüftungsgitter
30 Handgriff

Claims (10)

1. Fenster mit einem Blendrahmen, mit einem Flügelrahmen und mit einem Pollenfilter, wobei der Pollenfilter eine Dichtung, die eine luftdichte Abdichtung zwischen dem Blendrahmen und dem Flügelrahmen bewirkt, überbrückt und wobei eine weitere Dichtung zwischen dem Blendrahmen und dem Flügelrahmen zumindest lokal luftdurchlässig oder mit einem Luftbypass versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Pollenfilter (19) auf der Innenseite (4) des Flügelrahmens (3) angeordnet ist und die innere der beiden Dichtungen (5 von 5 und 6) überbrückt, wobei die innere Dichtung (5) an einem Überschlag (8) des Flügelrahmens (3) angeordnet ist, der eine zu dem Pollenfilter (19) führende Durchbrechung (16) aufweist.
2. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pollenfilter (19) in einer Kassette (18) angeordnet ist, die lösbar an einem an dem Flügelrahmen (3) befestigten Sockel (17) gelagert ist.
3. Fenster nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (18) luftdicht in den Sockel (17) eingerastet ist.
4. Fenster nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (17) an seiner Luftaustrittsseite ein Lüftungsgitter (23) aufweist.
5. Fenster nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (17) eine im Querschnitt langlochförmige und im Längsschnitt rechtwinklig abknickende Luftführung aufweist und gegenüber einem die Durchbrechung (16) in dem Überschlag (8) ausbildenden Langloch um 180° verdrehbar ist.
6. Fenster nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (17) an dem oberen horizontalen Holm des Flügelrahmens (3) angeordnet ist.
7. Fenster nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Pollenfilter (19) in der Kassette (18) eingegossen ist.
8. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (18) an ihrer Luftaustrittsseite (20) ein ortsfestes Lüftungsgitter (25) und ein dazu verschiebbares Lüftungsgitter (29) zum Einstellen ihrer Luftdurchlässigkeit aufweist.
9. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere der beiden Dichtungen (6 von 5 und 6) an einem Überschlag (9) des Blendrahmens (2) angeordnet ist, der eine zu einem Lüftungsgitterschirm (21) führende Durchbrechung (22) aufweist.
10. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere der beiden Dichtungen (6 von 5 und 6) im unteren Bereich des Fensters (1) luftdurchlässig oder mit dem Luftbypass versehen ist.
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