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DE29811654U1 - Schwingschleifer - Google Patents

Schwingschleifer

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DE29811654U1
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DE
Germany
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eccentric
rotation
recess
working shaft
orbital sander
Prior art date
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DE29811654U
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B23/00Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor
    • B24B23/04Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor with oscillating grinding tools; Accessories therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

R. 33978
28.5.1998
ROBERT BOSCH GMBH, 70442 Stuttgart
10
Schwingschleifer
15
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Schwingschleifer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Für eine optimale Bearbeitung von Oberflächen mit Schwingschleifern empfiehlt es sich, den Schleifhub und die Antriebsdrehzahl der das Schleifwerkzeug aufnehmenden Schwingplatte entsprechend der speziellen Schleifaufgabe zu wählen. So ist z.B. zum Abtragen von Farben und Lacken ein großer Schleifhub und für Zwischen- und Feinschliff ein kleiner Schleifhub zweckmäßig. Da alle bekannten Schwingschleifer einen festen Schleifhub besitzen, die Schwingplatte also eine kreisende Schwingbewegung mit konstanter Exzentrizität ausführt, muß der Hand- oder Heimwerker zur Erzielung qualitativ anspruchsvoller Ergebnisse mehrere Schwingschleifer mit unterschiedlichen Schleifhüben vorrätig halten und entsprechend einsetzen.
• *
Um mit einem einzigen Schwingschleifer unterschiedliche Schleifhübe zu erzeugen, wurde bereits vorgeschlagen (DE
198 20 873.1 ) den Exzenter als integrierten Bestandteil der Schwingplatte auszubilden und die Schwingplatte wechselbar an die Antriebswelle anzukoppeln. In diesem Fall müssen nur noch mehrere Schwingplatten mit unterschiedlicher Exzenter-Exzentrizität vorgehalten werden, die dann je nach Schleifaufgäbe am Schwingschleifer gewechselt werden.
Vorteile der Erfindung
Der erfindungsgemäße Schwingschleifer mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß er mit zwei unerschiedlichen Schleifhüben betrieben werden kann, die je nach Aufgabenstellung manuell angewählt werden können. Zwei unterschiedliche Schleifhübe sind dabei ausreichend, eine Vielzahl unterschiedlicher Schleifaufgaben annähernd optimal auszuführen. Um die unterschiedlichen Schleifhübe einzustellen, ist mittels eines vorgesehenen Handschalters nur die Drehrichtung der Arbeitswelle zu ändern, wobei sich der gewünschte Grob- oder Feinschliff mit großem oder kleinem Schwinghub selbst ergibt. Die Drehrichtungsumkehr wird bevorzugt durch eine reversible Ausbildung des die Arbeitswelle unmittelbar oder mittelbar über ein Getriebe antreibenden Elektromotors und elektrischer Drehrichtungsumschaltung realisiert, kann aber auch durch eine entsprechende Auslegung eines zwischen Elektromotor und Arbeitswelle angeordneten Getriebes und einer mechanischen Getriebeumschaltung bewirkt werden.
Die Drehrichtungsumschaltung der Arbeitswelle zur Erzielung unterschiedlicher Schleifhübe hat darüber hinaus den Vorteil, daß gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit der Drehrichtungsumschaltung zugleich problemlos auch eine Drehzahlumschaltung der Arbeitswelle durchgeführt werden kann, so daß z.B. einem großen Schleifhub eine kleine Drehzahl und
einem kleinen Schleifhub eine große Drehzahl der Arbeitswelle zugeordnet werden kann. Damit wird selbsttätig eine materialgerechte Schleifgeschwindigkeit eingestellt, die zur Verbesserung des Schleifergebnisses wesentlich beiträgt. Bei Schwingschleifern mit Drehzahlregelung kann die jeweils vorgegebene Drehzahl in einem begrenzten Bereich zusätzlich variiert werden.
Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Schwingschleifers möglich.
Der erfindungsgemäße Exzenter mit in inversen Drehrichtungen unterschiedlicher Exzentrizität läßt sich in besonders einfacher Weise realisieren, wenn gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung der Exzenter aus einem mit der Arbeitswelle drehfest verbundenen, koaxialen Übertragungsglied und einem am Übertragungsglied schwenkbar gehaltenen Exzenterglied zusammengesetzt wird, das einen in Verlängerung der Arbeitswelle sich erstreckenden, in der Schwingplatte gelagerten Exzenterzapfen trägt und mit einem am Übertragungsglied angeordneten Mitnehmer derart zusammenwirkt, daß bei durch Drehrichtungsumkehr wechselnder Anlage des Exzenterglieds am Mitnehmer die Achse des Exzenterzapfens eine unterschiedliche Exzentrizität zur Achse der Arbeitswelle aufweist.
Die Ausbildung von Mitnehmer und Exzenterglied ist auf unterschiedliche Weise möglich, was Gegenstand der weiteren Ansprüche 2-9 ist. Allen Ausführungen ist gemeinsam, daß die Drehung der Arbeitswelle durch einseitige Anlage des Exzenterglieds am Mitnehmer mit einer ersten Exzentrizität auf die Schwingplatte übertragen wird und nach Drehrichtungsumkehr durch Anlage des Exzenterglieds an der anderen Seite des Mitnehmers mit einer zweiten Exzentrizität auf die Schwingplatte übertragen wird, wobei die erste Exzentrizität
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einen großen Schwinghub der Schwingplatte und die zweite Exzentrizität einen kleinen Schwinghub der Schwingplatte herbeiführt.
Zeichnung
Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen: 10
Fig. 1 ausschnittweise eine Seitenansicht eines Schwingschleifers, teilweise geschnitten,
Fig. 2 eine Unteransicht in Richtung Pfeil II in Fig. eines Exzenters im Schwingschleifer gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt eines Exzenters im
Schwingschleifer nach Fig. 1 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel, 20 Fig. 4 eine Unteransicht des Exzenters in Fig. 3,
Fig. 5 einen Längsschnitt eines Exzenters gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel, 25 Fig. 6 eine Unteransicht des Exzenters in Fig. 5,
Fig. 7 einen Längsschnitt eines Exzenters gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel, 30 Fig. 8 eine Unteransicht des Exzenters in Fig. 7,
Fig. 9 einen Längsschnitt eines Exzenters gemäß
einem fünften Ausführungsbeispiel, 35 Fig. 10 eine Unteransicht des Exzenters in Fig.
* 33978
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Der in Fig. 1 in Seitenansicht, teilweise geschnitten dargestellte Schwingschleifer weist ein Gehäuse 10 auf, in dem ein hier nicht dargestellter Elektromotor aufgenommen ist, der eine Arbeitswelle 11 antreibt. Auf das freie Ende der im Gehäuse 10 drehend gelagerten Arbeitswelle 11 ist ein Gebläseoder Lüfterrad 12 eines Sauggebläses zum Absaugen von Schleifstaub drehfest aufgenommen. Das Lüfterrad 12 weist eine auf das Arbeitswellenende drehfest aufgesteckte Lüfternabe und davon radial abstehende Lüfterflügel 14 auf und ist über ein Drehlager 15 im Gehäuse 10 abgestützt. In Nähe des Lüfterrads 12 ist am Gehäuse 10 ein den Druckausgang des Sauggebläses bildender Anschlußstutzen 16 für einen Staubauffangbeutel ausgebildet.
An der Unterseite des Gehäuses 10 ist eine Schwingplatte 17 mittels elastischer Schwingelemente 18 aufgehängt, die über einen von der Arbeitswelle 11 angetriebenen Exzenter 19 in eine kreisende oder orbitale Schwingbewegung versetzbar ist, deren Orbitalkreis durch die Exzentrizität e, d.h. den radialen Versatz der Exzenterachse 191 gegenüber der Achse der Arbeitswelle 11, bestimmt ist. An der Schwingplatte 17 ist ein Schleifteller 20 befestigt, der zur Aufnahme eines Schleifmittels ausgebildet ist. Beispielsweise wird ein Schleifblatt mittels eines am Schleifteller 20 vorgesehenen Haftbelages an den Schleifteller 20 angesetzt. Der Exzenter sitzt einerseits drehfest auf der Arbeitswelle 11 oder in einer in der Lüfternabe 13 ausgebildeten Aufnahme 21 und ist andererseits in einem an der Schwingplatte 17 einstückig ausgebildeten Lagertopf 171 drehend gelagert. Hierzu ist im Lagertopf 171 ein Drehlager 22 axial unverschieblich aufgenommen, das z.B. als Rillenkugellager mit einem inneren Lagerring und einem äußeren Lagerring und dazwischen angeordneten Kugeln ausgebildet ist. Beim Einschalten des Elektromotors nimmt die rotierende Arbeitswelle 11 den
A*.. #3978
Exzenter 19 mit und dieser versetzt die Schwingplatte 17 in eine kreisende oder orbitale Schwingbewegung, da die elastischen Schwingelemente 18 die Schwingplatte 17 am Gehäuse 10 gegen Drehmitnahme festlegen.
5
Zur Durchführung unterschiedlicher Schleifaufgaben, die unterschiedlich große Schwinghübe der Schwingplatte 17 zur Erzielung eines optimalen Schleifergebnisses erfordern, ist der Schwingschleifer mit einer manuellen Schleifhubumschaltung versehen. Diese weist einen am Gehäuse 10 festgelegten manuellen Umschalter auf, der hier nicht dargestellt ist, mittels welcher die Arbeitswelle 11 wahlweise in eine von zwei inversen Drehrichtungen umschaltbar ist. Die Drehrichtungsumschaltung der Arbeitswelle 11 wird beispielsweise dadurch bewirkt, daß der Elektromotor reversibel mit elektrischer Drehrichtungsumschaltung ausgebildet ist und je nach Schaltstellung des Umschalters in die eine oder andere Drehrichtung umläuft. Des weiteren ist der Exzenter 19 so ausgebildet, daß er in inversen Drehrichtungen jeweils eine unterschiedliche Exzentrizität e^_ und &2 besitzt, so z.B., wie in Fig. 3 angedeutet ist, bei Drehrichtung entgegen Uhrzeigersinn eine große Exzentrizität e-L und bei Drehrichtung im Uhrzeigersinn eine kleine Exzentrizität e2. Je nachdem in welchem Drehsinn der Elektromotor eingeschaltet wird, läuft die Arbeitswelle 11 entgegen Uhrzeigersinn oder im Uhrzeigersinn um, und infolge der unterschiedlichen Exzentrizität e-^ bzw. e2 des Exzenters 19 führt die Schwingplatte 17 einen großen Schleifhub mit großem Orbitalkreisdurchmesser ihrer Schwingbewegung oder einen kleinen Schwinghub mit kleinem Orbitalkreisdurchmesser ihrer Schwingbewegung aus. Wie hier nicht weiter dargestellt ist, ist die Drehrichtungsumkehr des Elektromotors noch mit einer Drehzahlumschaltung verbunden, wobei der Drehrichtung mit großer Exzentrizität e-L eine kleine Drehzahl n-L und der Drehrichtung mit kleiner Exzentrizität e2 eine große Drehzahl n2 zugeordnet ist. Durch die Kombination der
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Drehzahlumschaltung mit der Umschaltung des Schleifhubs der Schwingplatte 17 wird stets eine materialgerechte Schleifgeschwindigkeit eingestellt. Bei Schwingschleifern mit der Möglichkeit der Drehzahlregelung kann die jeweils eingestellte Drehzahl in Grenzen noch verändert werden.
Zur Realisierung der unterschiedlichen Exentrizitäten e-^ und e2 in inversen Drehrichtungen des Exzenters 19 sind in der Zeichnung fünf verschiedene Ausführungsbeispiele des Exzenters 19 dargestellt. Allen Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, daß der Exzenter 19 ein mit der Arbeitswelle 11 drehfest verbundenes, koaxiales Übertragungsglied 23 und ein am Übertragungsglied 23 schwenkbar gehaltenes Exzenterglied 24 aufweist, das einen in Verlängerung der Arbeitswelle 11 sich erstreckenden, in der Schwingplatte 17, und zwar über das Drehlager 22, gelagerten Exzenterzapfen 25 trägt und mit einem am Übertragungsglied 23 angeordneten Mitnehmer 26 so zusammenwirkt, daß bei durch Drehrichtungsumkehr wechselnder Anlage des Exzenterglieds 24 am Mitnehmer 26 die Achse des Exzenterzapfens 25, die mit der Exzenterachse 191 des Exzenters 19 zusammenfällt, eine unterschiedliche Exzentrizität e, d.h. einen unterschiedlichen radialen Abstand zur Achse ill der Arbeitswelle 11, aufweist. In der einen Drehrichtung liegt das Exzenterglied 24 an der einen Seite des Mitnehmers 26 an und überträgt dadurch eine große Exentrizität e-L auf die Schwingplatte 17 und bei Drehrichtungsumschaltung legt sich das schwenkbare Exzenterglied 24 an die andere Seite des Mitnehmers 26 an und überträgt eine kleinere Exzentrizität e2 auf die Schwingplatte 17.
In den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 und 2, der Fig. 3 und 4 sowie der Fig. 5 und 6 ist der Mitnehmer 26 als eine im Übertragungsglied 23 eingesenkte Ausnehmung 27 mit zwei in Drehrichtung einander gegenüberliegenden Flanken 271,272 ausgebildet, und das Exzenterglied 24 liegt in der Ausnehmung 27 schwenkbar so ein, daß es bei wechselnden Drehrichtungen an
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einer der beiden Flanken 271,272 anliegt und in Drehrichtung mitgenommen wird. Die Ausnehmung 27 hat dabei die Kontur eines Kreissegments, dessen Mittelpunkt radial zur Achse des Übertragungsglieds 23, die mit der Achse 111 der Arbeitswelle zusammenfällt, versetzt ist. Die Segmentspitze, also der Übergang von der Flanke 271 zur Flanke 272 ist mit einem Rundungsradius 273 versehen.
In den beiden Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 1 und 2 einerseits und Fig. 3 und 4 andererseits ist das Exzenterglied 24 zur Schwenklagerung am Übertragungsglied 23 mit einem auf der vom Exzenterzapfen 25 abgekehrten Seite des Exzenterglieds 24 axial vorstehenden Lagerbolzen 28 versehen, der einstückig mit dem Exzenterglied 24 ausgebildet ist. Der Lagerbolzen 28 ist in einer in der Segmentspitze der Ausnehmung 27 angeordneten Einsenkung 29 drehbar aufgenommen. Der Rundungsradius 273 ist dabei an den Durchmesser des Lagerbolzens 28 bzw. an dem lichten Durchmesser der Einsenkung 29 angepaßt. Das Exzenterglied 24 im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 hat eine kreissegmentförmige Kontur mit einem gegenüber der ebenfalls kreissegmentförmigen Ausnehmung 27 im Übertragungsglied 23 kleineren Segmentwinkel, so daß das Exzenterglied 24 in der Ausnehmung 27 um einen Schwenkwinkel schwenken kann und wechselweise mit seinen Seitenflanken 241,242 an den Flanken 271 bzw. 272 der Ausnehmung 27 plan anliegt. Die Segmentspitze des kreissegmentförmigen Exzenterglieds 24 ist ebenfalls mit einem Rundungsradius 243 versehen, der an den Rundungsradius 273 der Ausnehmung 27 angepaßt ist.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 sind sowohl die Flanken 271,272 der Ausnehmung 27 als auch die Flanken 241 und 242 des Exzenterglieds 24 abgeknickt, wobei die Seitenflanken 241,242 des Exzenterglieds 24 nach der Abknickstelle annähernd parallel zueinander verlaufen. An den Seitenflanken 241,242 ist jeweils eine Anschlagfläche 30 vorgesehen, die geringfügig
über die Seitenflanken 241,242 vorsteht und mit der das Exzenterglied 24 an den abgeknickten Flanken 271 bzw. 272 der Ausnehmung 27 je nach Drehrichtung anliegt.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 und 6 ist das Exzenterglied 24 zur Schwenklagerung innerhalb der Ausnehmung 27 des Übertragungsglieds 23 als ein diametral sich über den Exzenterzapfen 25 erstreckender rechteckförmiger Steg 31 ausgebildet, der sich mit entsprechend geformten Stegenden einerseits formschlüssig an den Rundungsradius 273 der Segmentspitze der Ausnehmung 27 und andererseits verschiebbar am Kreisbogen 274 der kreissegmentformxgen Ausnehmung 27 abstützt. In Fig. 5 und 6 ist der Exzenterzapfen 25 in einer Mittelstellung dargestellt. Dreht die Arbeitswelle 11 und damit das Übertragungsglied 23 entgegen Uhrzeigersinn, so nimmt die Flanke 271 der Ausnehmung 27 über die Stegseite 311 das Exzenterglied 24 (Steg 31) mit und die Drehbewegung des Übertragungsglied 23 wird mit kleiner Exzentrizität auf die Schwingplatte 17 übertragen. Dreht das Übertragungsglied 23 im Uhrzeigersinn, so nimmt das Übertragungsglied 23 über die Flanke 272 der Ausnehmung 27 und die Stegseite 312 des Stegs 31 das Exzenterglied 24 (Steg 31) mit, und die Drehbewegung des Übertragungsglieds 23 wird mit größerer Exzentrizität auf die Schwingplatte 17 übertragen.
Bei dem Ausführungsbeispxel des Exzenters 19 gemäß Fig. 7 und 8 weist die Ausnehmung 27 eine nierenförmige Kontur 32 und das in der Ausnehmung 27 einliegende Exzenterglied 24 eine gleiche nierenförmige, in den Abmessungen demgegenüber teilweise reduzierte Außenkontur 33 auf. Dadurch ist das Exzenterglied 24 in der einen Nierenspitze 321 der Nierenkontur 32 schwenkbar festgelegt und liegt in der einen Drehrichtung am konkaven Nierenbogen 322 der Nierenkontur 32 (in Fig. 6 strichpunktiert dargestellt) und in der anderen Drehrichtung am konvexen Nierenbogen 323 der Nierenkontur 32 an (in Fig. 8 ausgezogen dargestellt). In beiden Anlagen ändert sich der
radiale Abstand der Achse 191 des Exzenterzapfens 25 von der Achse 111 des Übertragungsglieds 23 und damit die Exzentrizität e des Exzenters 19.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 9 und 10 des Exzenters 19 ist der Mitnehmer 2 6 am Übertragungsglied 23 von einem axial abstehenden Stift 34 gebildet, der in ein im Exzenterglied 24 ausgebildetes, bogenförmiges Langloch 35 eintaucht. Das Exzenterglied 24 ist wiederum mittels des Lagerbolzens 28 in der zur Achse 111 des Übertragungsglieds 23 radial versetzt angeordneten Einsenkung 29 drehbar aufgenommen. Je nach Drehrichtung des Übertragungsglieds 23 schlägt der Mitnehmer 26 (Stift 34) an dem einen oder anderen Ende des Langlochs 35 an und nimmt das Exzenterglied 24 in die eine oder andere Drehrichtung mit, wobei der Exzenter 19 in gleicher Weise zwei unterschiedliche Exzentrizitäten e-^ und e2 aufweist.

Claims (10)

1. Schwingschleifer mit einer an einem Gehäuse (10) mittels elastischer Schwingelemente (18) aufgehängten Schwingplatte (17) zur Aufnahme eines Schleifwerkzeugs, die über einen von einer Arbeitswelle (11) angetriebenen Exzenter (19) in eine kreisende oder orbitale Schwingbewegung versetzbar ist, deren Orbitalkreis durch die Exzentrizität (e) des Exzenters (19) bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitswelle (11) wahlweise in eine von zwei inversen Drehrichtungen dreht und daß der Exzenter (19) so ausgebildet ist, daß er in inversen Drehrichtungen unterschiedliche Exzentrizitäten (e1, e2) besitzt.
2. Schwingschleifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (19) ein mit der Arbeitswelle (11) drehfest verbundenes, koaxiales Übertragungsglied (23) und ein am Übertragungsglied (23) schwenkbar gehaltenes Exzenterglied (24) aufweist, das einen in Verlängerung der Arbeitswelle (11) sich erstreckenden, in der Schwingplatte (17) gelagerten Exzenterzapfen (25) trägt und mit einem am Übertragungsglied (23) angeordneten Mitnehmer (26) so zusammenwirkt, daß bei durch Drehrichtungsumkehr wechselnder Anlage des Exzenterglieds (24) am Mitnehmer (26) die Achse (191) des Exzenterzapfens (25) eine unterschiedliche Exzentrizität (e1, e2) zur Achse (111) der Arbeitswelle aufweist.
3. Schwingschleifer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (26) als eine im Übertragungsglied (23) eingesenkte Ausnehmung (27) mit zwei in Drehrichtung einander gegenüberliegenden Flanken (271, 272) ausgebildet ist und daß das Exzenterglied (24) in der Ausnehmung (27) schwenkbar so einliegt, daß es bei wechselnden Drehrichtungen jeweils an einer der beiden Flanken (271, 272) anliegt.
4. Schwingschleifer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (27) die Kontur eines Kreissegments aufweist, dessen Mittelpunkt radial zur Achse (111) des Übertragungsglieds (23) versetzt ist, und daß die Segmentspitze mit einem Rundungsradius (273) versehen ist.
5. Schwingschleifer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Exzenterglied (24) zur Schwenklagerung einen auf der vom Exzenterzapfen (25) abgekehrten Seite axial vorstehenden Lagerbolzen (28) trägt, der in einer in der Segmentspitze der Ausnehmung (27) angeordneten Einsenkung innerhalb der Ausnehmung (27) drehbar aufgenommen ist.
6. Schwingschleifer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Exzenterglied (24) eine kreissegementförmige Kontur mit einem gegenüber der Ausnehmung (27) kleineren Segmentwinkel oder eine im wesentlichen rechteckförmige Kontur aufweist, die an die Kreissegmentform der Ausnehmung (27) so angepaßt ist, daß bei wechselnden Drehrichtungen jeweils eine Längsseite (241, 242) des Exzenterglieds (24) an einer Flanke (271, 272) der Ausnehmung (27) anliegt.
7. Schwingschleifer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Exzenterglied (24) zu seiner Schwenklagerung am Übertragungsglied (23) als ein diametral sich über den Exzenterzapfen (25) erstreckender, rechteckförmiger Steg (31) ausgebildet ist, der sich mit entsprechend geformten Stegenden einerseits formschlüssig am Rundungsradius (273) der Segmentspitze der Ausnehmung (27) und andererseits verschiebbar am Kreisbogen (274) der Ausnehmung (27) abstützt.
8. Schwingschleifer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (27) eine nierenförmige Kontur (32) und das Exzenterglied (24) eine gleiche nierenförmige, in den Abmessungen demgegenüber teilweise reduzierte Außenkontur (33) aufweist, so daß das Exzenterglied (24) in der einen Nierenspitze (321) schwenkbar festgelegt ist und in der einen Drehrichtung am konkaven Nierenbogen (322) und in der anderen Drehrichtung am konvexen Nierenbogen (223) anliegt.
9. Schwingschleifer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (26) von einem am Übertragungsglied (23) axial abstehenden Stift (34) gebildet ist, der in ein im Exzenterglied (24) ausgebildetes, bogenförmiges Langloch (35) eintaucht, und daß das Exzenterglied (24) zu seiner Schwenklagerung einen von der vom Exzenterzapfen (25) abgekehrten Seite axial vorstehenden Lagerbolzen (28) trägt, der in eine in der Ausnehmung (27) radial zur Achse (111) des Übertragungsglieds (23) versetzt angeordnete Einsenkung (29) drehbar aufgenommen ist.
10. Schwingschleifer nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtungsumschaltung der Arbeitswelle (11) mit einer Drehzahlumschaltung der Arbeitswelle (11) verbunden ist, wobei vorzugsweise der Drehrichtung des Exzenters (19) mit großer Exzentrizität (e1) eine kleine Drehzahl (n1) und der Drehrichtung des Exzenters (19) mit kleiner Exzentrizität (e2) eine große Drehzahl (n2) zugeordnet ist.
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