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DE29811630U1 - Feuerwehrfahrzeug mit Transportgestell für Leitern - Google Patents

Feuerwehrfahrzeug mit Transportgestell für Leitern

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Publication number
DE29811630U1
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DE
Germany
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receiving device
transport frame
rollers
drive
carriage
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29811630U
Other languages
English (en)
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Iveco Magirus AG
Original Assignee
Iveco Magirus Brandschutztechnik Goerlitz GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE29811630U1 publication Critical patent/DE29811630U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C5/00Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
    • E06C5/02Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members
    • E06C5/04Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C27/00Fire-fighting land vehicles

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

&ugr; ·&ugr;&ogr;
TERMEER STElKlMEISTER & PARTNER GBR PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Dr. Nicolaus ter Meer, Dipl.-Chem. Helmut Steinmeister, Dipl.-Ing.
Peter Urner, Dipl.-Phys. Manfred Wiebusch
Gebhard Merkle, Dipl.-Ing. (FH)
Mauerkircherstrasse 45 Artur-Ladebeck-Strasse
D-81679 MÜNCHEN D-33617 BIELEFELD
St/mü/za 27.5.1998
IVECO MAGIRUS Brandschutztechnik GmbH
Magirusstraße 16
D-89077 Ulm
FEUERWEHRFAHRZEUG MIT TRANSPORTGESTELL FÜR LEITERN
TERMEER STEINMEISTER S-^RItNÖR »QB^ . .J
FEUERWEHRFAHRZEUG MIT TRANSPORTGESTELL FÜR LEITERN
Die Erfindung betrifft ein Feuerwehrfahrzeug mit einem Transportgestell für Leitern auf dem Dach des Feuerwehrfahrzeuges, mit einer Aufnahmevorrichtung für die Leiter und einem Antrieb zur Bewegung der Aufnahmevorrichtung entlang auf dem Fahrzeugdach vorgesehenen Führungsschienen, welche Aufnahmevorrichtung durch Kombination einer waagerechten Verschiebebewegung in Richtung des Dachrandes und einer Kippbewegung um den Dachrand in eine abwärts geneigte Position beweglich ist.
Solche Transportgestelle für Feuerwehrleitern sind in einer Reihe verschiedener Ausführungsformen bekannt. Durch ein solches Gestell läßt sich insbesondere das Dach eines Löschfahrzeuges zum Transport einer Leiter nutzen. Die Leiter befindet sich dabei gewöhnlich in einer Aufnahmevorrichtung in Form einer Wanne oder einer Rahmenkonstruktion z.B. aus Aluminium. Zum Entladen der Leiter wird die Aufnahmevorrichtung entlang den Führungsschienen üblicherweise in Richtung des Fahrzeughecks gezogen. Selbstverständlich ist eine solche Konstruktion auch zum Entladen über die Fahrzeugfront vorzusehen, wenngleich dies nicht unbedingt üblich ist, so daß in der folgenden Beschreibung stets auf einen heckseitigen Entladevorgang Bezug genommen wird. Das Gestell ist dabei mit einer geeigneten Kippvorrichtung versehen, die bewirkt, daß die Aufnahmevorrichtung während dieser Bewegung gleichzeitig über das Fahrzeugheck hinweg abwärts kippen kann. In dieser Lage ist die Leiter vom Boden aus leicht zugänglich und kann der Aufnahmevorrichtung entnommen werden.
Eine solche Vorrichtung gestattet ein einfaches und schnelles Abladen der Leiter vom Feuerwehrfahrzeug. Insbesondere kann das Abladen von einer hinter dem Heck des Fahrzeugs stehenden Person erfolgen, die einen dort befindlichen Mechanismus zum Entladen bedienen kann, wie z. B. einen einfachen Handgriff zum Ziehen der Leiter, eine zu lösende Arretierungsvorrichtung oder dergleichen. Dabei ist insbesondere von Vorteil, daß es nicht notwendig ist, daß Feuerwehrleute zum Abladen der beispielsweise etwa 100 kg schweren Leiter auf das Fahrzeugdach klettern müssen.
Ein solches Transportgestell wird beispielsweise in der EP 0 573 966 beschrieben. Die Aufnahmevorrichtung liegt in diesem Fall auf einem Schlitten
TERMEER STEINMEISTER & F>AkTlIlßR? cfe*Vj · *··· ; ;
auf, der so konstruiert ist, daß er eine flache und eine schräg aufgerichtete Stellung annehmen kann. In der Transportstellung wird der Schlitten durch eine Zwangsführung in den Führungsschienen in der flachen Stellung gehalten, so daß die Aufnahmevorrichtung horizontal auf dem Dach liegt. Zum Entladen wird der Schlitten mit der Aufnahmevorrichtung in Richtung des Hecks bis zu einem Anschlag gezogen. Dort wird der Schlitten durch Öffnungen in den Führungsschienen auf solche Weise freigegeben, daJ3 er sich aufrichten kann und die Aufnahmevorrichtung unter ihrem Eigengewicht über das Heck hinweg klappt. Bei diesem Mechanismus führt die Aufnahmevorrichtung zunächst eine rein horizontale Bewegung durch, an die sich die Kippbewegung anschließt, wenn der Anschlag erreicht ist.
Obwohl der Klappmechanismus des Schlittens durch eine Gasfeder gedämpft ist, geschieht das Abkippen der schweren Leiter relativ rasch und plötzlich, so daß eine hohe Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals erforderlich ist und eine relativ hohe mechanische Belastbarkeit des Gestells vorausgesetzt wird. Außerdem wird in der EP 0 573 966 nicht offenbart, auf welche Weise ein eventuell vorzusehender Antrieb die Aufnahmevorrichtung beim Aufladen der Leiter wieder in die Transportposition zu bringen hat, nämlich zunächst die Kippbewegung und anschließend die horizontale Bewegung durchführt. Ein solcher Antrieb ist aus naheliegenden Gründen erwünscht, erfordert jedoch einen nicht unerheblichen konstruktiven Aufwand. Die zu diesen Zwecken üblichen pneumatischen oder hydraulischen Antriebe sind zudem wartungsintensiv.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Feuerwehrfahrzeug mit einem Transportgestell für Leitern gemäß dem Oberbegriff zu schaffen, das ein plötzliches Abkippen der Leiter aus der horizontalen Position ausschließt und das in einfacher Weise mit einem Antriebsmechanismus zum Aufladen der Leiter versehen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Transportgestell gemäß Anspruch 1 gelöst.
Das erfindungsgemäße Transportgestell weist wie die bekannten Gestelle Führungsschienen auf, die etwa parallel zur Aufnahmevorrichtung in Längsrichtung des Fahrzeugs angebracht sind. Gegenüber den bekannten Schienen
TERMEER STEINMEISTER 8,'BWiTNBR »QBR . "..i *.*'!
liegen die erfindungsgemäj3en Führungsschienen jedoch nicht horizontal auf dem Fahrzeugdach, sondern sind zum Dachrand, also beispielsweise zum Heck hin leicht aufwärts geneigt. Die Führungsschienen sind zu beiden Seiten der Aufnahmevorrichtung angeordnet. Die Aufnahmevorrichtung ist ihrerseits mit seitlichen Führungsgliedern versehen, die jeweils entlang der Führungsschienen zwangsgeführt sind, also beispielsweise jeweils innerhalb einer Schiene oder eines geeigneten Schienenpaars laufen. Am Dachrand liegt die Aufnahmevorrichtung auf Ablaufrollen oder ähnlichen Gleitvorrichtungen auf. Die Ablaufrollen sind unterhalb der am Dachrand befindlichen Enden der Führungsschienen angeordnet und befinden sich etwa auf der Höhe der entgegengesetzten Enden der Führungsschienen.
Vorzugsweise sind die Führungsglieder als Rollen ausgebildet, die jeweils innerhalb einer die Rollen umgreifenden Führungsschiene oder zwischen zwei übereinander angeordneten Führungsschienen geführt werden. In der Transportposition befinden sich die Führungsrollen der Aufnahmevorrichtung im Bereich der tiefer gelegenen Enden der geneigten Führungsschienen bzw. an einem dort vorgesehenen Anschlag. Da die Führungsrollen und die Ablaufrollen sich in dieser Position etwa auf gleicher Höhe befinden, liegt die Aufnahmevorrichtung flach auf dem Fahrzeugdach.
Durch den Antrieb, der im Bereich der Führungsrollen an der Aufnahmevorrichtung angreift, lassen sich die Führungsrollen entlang der Führungsschienen in Richtung des Dachrandes in eine Position bewegen, in der sich die 5 Führungsrollen oberhalb und mit Blick in Richtung des Dachrandes vor den Ablaufrollen befinden, so daß die Aufnahmevorrichtung in eine geneigte Position gekippt wird. Der Kippwinkel der Aufnahmevorrichtung wird hierbei der während der Bewegung der Führungsrollen entlang der Führungsschiene kontinuierlich vergrößert, so daß die Kippbewegung gegenüber den herkömmlichen Transportgestellen nicht erst bei Erreichen einer Endposition der Aufnahmevorrichtung, sondern allmählich erfolgt. Bei einer solchen Konstruktion hat der Antrieb ausschließlich eine lineare Bewegung der Führungsrollen entlang der Führungsschienen zu gewährleisten und kann daher sehr ; einfach ausgeführt sein. Insbesondere läßt sich das erflndungsgemäße Transportgestell auf sehr einfache Weise durch den Antrieb in seine Ausgangsposition zurückfahren.
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Vorzugsweise weist das Transportgestell einen Schlitten auf, der auf dem Dach unterhalb der Aufnahmevorrichtung angebracht ist und durch den Antrieb bewegt wird. Dieser Schlitten ist mit der Aufnahmevorrichtung durch eine Schubstange verbunden, die einerseits am Schlitten und andererseits an der Unterseite der Aufnahmevorrichtung um eine Achse oder in einem Gelenk schwenkbar angebracht ist. Vorzugsweise befindet sich der Anlenkpunkt der Schubstange auf der Drehachse der Führungsrollen der Aufnahmevorrichtung. Eine solche schwenkbare Verbindung ist insbesondere dann vorzusehen, wenn der Schlitten in einer geeigneten Führung horizontal auf dem Fahrzeugdach geführt wird und somit die Bewebungsebene des Schlittens mit den leicht aufwärts geneigten Führungsschienen einen spitzen Winkel einschliejBt. Der vertikale Abstand des Schlittens und der innerhalb der Führungsschienen geschobenen Führungsrollen ist daher entlang der Bewegungsstrecke der Führungsrollen veränderlich und nimmt in Richtung des Dachrandes zu. Die Schubstange führt also während der Bewegung des Schlittens in dieser Richtung eine aufwärts gerichtete Schwenkbewegung durch.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Aufnahmevorrichtung mit einer geeigneten Anschlagsvorrichtung versehen, die die Endposition der Aufnahmevorrichtung im gekippten Zustand festlegt und zur Anpassung dieser Endposition verstellbar ist. Auf diese Weise können der Kippwinkel und die Lage der Aufnahmevorrichtung in gewünschter Weise verändert werden, so daß die Leiter bequem ver- oder entladen werden kann.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist mindestens eine Gasfeder zur Dämpfung des Anschlags des Schlittens vorgesehen, die den Aufprall des Schlittens in seiner der gekippten Stellung der Aufnahmevorrichtung entsprechenden Endposition dämpft. Dadurch wird eine hohe mechanische Belastung des Transportgestells vermieden, und die Aufnahmevorrichtung gleitet sanft in ihre Endposition.
Der Antrieb ist vorzugsweise mit einer Totmannschaltung versehen, die einen sofortigen Abbruch der Schlittenbewegung bei Gefahr vorsieht.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Antrieb einen Elektromotor auf, der vorzugsweise als Kettenantrieb ausgebildet ist. Bei der Kette kann es sich beispielsweise um eine Endloskette handeln. Der Motor
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ist dabei beispielsweise im Bereich der Ablaufrollen am Fahrzeugheck montiert und zieht den an der Endloskette befestigten Schlitten in Richtung des Hecks oder in der Gegenrichtung. Bei einem solchen Antrieb handelt es sich um eine besonders einfache, zuverlässige und wartungsarme Ausführung. Beispielsweise können Antriebe eingesetzt werden, wie sie üblicherweise zur automatischen Bewegung von Toren eingesetzt werden. Der Antrieb läßt sich über die Bordspannung des Feuerwehrfahrzeugs versorgen.
Die Erfindung ist in ihrem Umfang nicht auf Feuerwehrfahrzeuge und Feuerwehrleitern beschränkt, sondern läßt sich ohne weiteres im Zusammenhang mit anderen Fahrzeugen wie etwa Rettungsfahrzeugen für den Katastrophenschutz und in Bezug auf ähnliche auf einem Fahrzeugdach zu transportierende Gegenstände verwenden.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Feuerwehrfahrzeugs mit einem erfindungsgemäßen Transportgestell;
20
Fig. 2 zeigt das Feuerwehrfahrzeug aus Fig. 1, bei dem sich das
Transportgestell in der Transportstellung befindet;
Fig. 3 zeigt eine Detailansicht eines erfindungsgemäJ3en Trans-
portgestells;
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf das Transportgestell aus Fig. 3.
Das in Fig. 1 dargestellte Transportgestell 10 ist auf dem Dach eines Feuerwehrfahrzeuges 12 angebracht, von dem in Fig. 1 nur das Heck schematisch dargestellt ist. Das Transportgestell 10 umfaßt zwei Paare von Führungsschienen, von denen in Fig. 1 nur das in Fahrtrichtung des Fahrzeugs linke Führungsschienen-Paar 14,16 erkennbar ist, während das gegenüberliegende rechte Führungsschienen-Paar in gleicher Weise angeordnet ist und vom linken Führungsschienen-Paar 14,16 verdeckt ist. Das linke Führungsschienen-Paar 14,16 umfaj3t eine obere Führungsschiene 14 und eine untere Führungsschiene 16, die parallel übereinander angeordnet sind. Sie sind durch eine
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Anzahl von Verstrebungselementen 18 in parallelem Abstand verbunden, wobei eines der Verstrebungselemente 18 stellvertretend bezeichnet ist. Die von dem Führungsschienen-Paar 14,16 und den Verstrebungselementen 18 gebildete Anordnung ist durch eine Anzahl senkrechter Streben 20,22,24,26,28,30,32 auf dem Dach des Feuerwehrfahrzeugs befestigt. Das Schienen-Paar 14,16 verläuft nicht horizontal bzw. parallel zum Dach des Feuerwehrfahrzeugs 12, sondern ist in Heckrichtung leicht aufwärts geneigt, so dajß es mit dem Dach des Feuerwehrfahrzeugs 12 einen spitzen Winkel einschließt. Dementsprechend nimmt die Länge der senkrechten Streben
20 32 zum Heck hin zu, so dajß die das heckseitige Ende des Führungsschienen-Paares 14,16 tragende Strebe 32 erheblich länger ist als die das gegenüberliegende Ende tragende Strebe 20.
Das Traggestell 10 umfaßt ferner eine Aufnahmevorrichtung 34, die zur Aufnähme einer Leiter ausgebildet ist und in Fig. 1 schematisch dargestellt ist. An ihrer Unterseite ist die Aufnahmevorrichtung 34 mit Führungsrollen versehen, von denen in Fig. 1 nur die Führungsrolle 36 sichtbar ist. Koaxial zur linken Führungsrolle 36 ist eine in gleicher Weise ausgebildete rechte Führungsrolle auf der gegenüberliegenden Seite der Aufnahmevorrichtung 34 vorgesehen, die in Fig. 1 durch die linke Führungsrolle 36 verdeckt ist. Die Führungsrollen 36 sind frei drehbar auf einer nicht dargestellten Achse angebracht, die fest mit der Aufnahmevorrichtung 34 verbunden ist und quer zum Fahrzeugheck angeordnet ist. Die linke und die rechte Führungsrolle 36 sind jeweils in dem entsprechenden Führungsschienen-Paar 14,16 in solcher Weise zwangsgeführt, daj5 sie sich in Längsrichtung zwischen dem frontseitigen und dem heckseitigen Ende der jeweiligen Führungsschienen-Paare 14,16 bewegen können.
Im Bereich der am Fahrzeugheck angebrachten senkrechten Strebe 32 ist ferner eine linke Ablaufrolle 38 vorgesehen, deren nicht gezeigte Achse fest mit dem Transportgestell 10 verbunden ist und der in gleicher Weise wie bei den Führungsrollen 36 eine in Fig. 1 verdeckte koaxiale Ablaufrolle zugeordnet ist. Da sich der Schwerpunkt der Aufnahmevorrichtung 34 gegenüber den Führungsrollen 36 in Heckrichtung befindet, liegt die Aufnahmevorrichtung 34 mit ihrem heckseitigen Ende zwischen den beiden linken und rechten Führungsschienen-Paaren 14,16 auf den Ablaufrollen 38 auf. Die Aufnahmevorrichtung 34 wird also frontseitig durch die Führungsrollen 36 und heckseitig durch die Ablaufrollen 38 getragen.
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Zwischen den linken und rechten Führungsschienen-Paaren 14,16 ist ein Schlitten 40 angeordnet, der in einer Führung in Längsrichtung beweglich ist. Die Führung ist flach auf dem Dach des Feuerwehrfahrzeugs 12 angeordnet und in Fig. 1 durch eine horizontale Längsstrebe 42 verdeckt, die die senkrechten Streben 20,...,32 verbindet. Der Schlitten 40 ist durch eine in Heckrichtung aufwärts geneigte Schubstange 44 auf solche Weise mit der Achse der Führungsrollen 36 verbunden, da_ß die Schubstange 44 sowohl um die Achse der Führungsrollen 36 als auch in bezug auf den Schlitten 40 schwenkbar ist. Zur Bewegung des Schlittens 40 ist ein elektrischer Kettenantrieb 46 am Heck des Fahrzeugs 12 vorgesehen, der mit dem Schlitten 40 durch eine Endloskette 48 verbunden ist. Durch Betätigung des Kettenantriebs 46 läßt sich der Schlitten 40 somit aus der in Fig. 1 gezeigten Position in Frontrichtung des Fahrzeugs bewegen, so daß die Führungsrollen 36 durch die Schubstange 44 entlang der Führungsschienen 14,16 abwärts in Frontrichtung des Fahrzeugs 12 gezogen werden, wie es durch einen Pfeil A gezeigt ist.
Diese Situation ist in Fig. 2 dargestellt. Gegenüber der in Fig. 1 gezeigten Lage, in der sich die zwischen den hinteren Enden der Führungsschienen 14,16 gehaltenen Führungsrollen 36 sich oberhalb der Ablaufrollen 38 befinden, werden die Führungsrollen 36 während der Bewegung in Frontrichtung gleichzeitig etwa auf das Niveau der Ablaufrollen 38 abgesenkt, so dajß die Aufnahmevorrichtung 34 aus der geneigten Position in Fig. 1 in Richtung des Pfeils B in die horizontale Position geschwenkt wird, in der sie etwa parallel auf dem Dach des Feuerwehrfahrzeugs 12 aufliegt. Gleichzeitig ragt das hintere Ende der Aufnahmevorrichtung 34 gegenüber Fig. 1 nur noch geringfügig über das Heck des Fahrzeugs 12 hinweg. In dieser Lage wird eine nicht dargestellte Leiter in der Aufnahmevorrichtung 34 transportiert und kann durch Betätigung des Kettenantriebes 46 und Bewegung des Schlittens 40 in Heckrichtung wieder in die geneigte Position aus Fig. 1 gebracht werden, in der ein relativ bequemes Entnehmen der Leiter aus der Aufnahmevorrichtung 34 vom Boden aus möglich ist.
Fig. 3 zeigt eine Detailansicht des Transportgestells 10 in einer Seitenansieht. Zu erkennen sind wiederum die linken Führungsschienen 14,16, die Verstrebungselemente 18, die senkrechten Streben 20,...,32 und die an der heckseitigen Strebe 32 angeordnete linke Ablaufrolle 38. Der Schlitten 40 ist
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ohne die Schubstange 44 dargestellt. Auf die Darstellung der Aufnahmevorrichtung 34 wurde der Übersichtlichkeit halber in dieser Darstellung verzichtet. Hinter der Längsverstrebung 42 sind außer dem Kettenantrieb 46 und dem Schlitten 40 eine Führung 50 für den Schlitten 40 zu erkennen. Auf dem Gehäuse des Kettenantriebs 46 ist eine in Bewegungsrichtung des Schlittens 40 orientierte teleskopartig zusammenschiebbare Gasfeder 52 angebracht. Bewegt sich der Schlitten 40 aus der in Fig. 3 gezeigten Stellung in der in Fig. 3 rechts befindlichen Heckrichtung, so stößt er auf die Spitze der Gasfeder 52 und schiebt diese bei weiterer Bewegung zusammen. Die Gasfeder 52 bremst auf diese Weise den Schlitten und dämpft den Anschlag an das Gehäuse des Kettenantriebs 46.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf das in Fig. 3 dargestellte Transportgestell 10. Außer den bereits bekannten Elementen sind in dieser Ansicht Querverstrebungen 54 erkennbar, die parallel mit Abstand an der Längsverstrebung 42 angebracht sind und diese mit der aus dieser Perspektive erkennbaren rechten Längsverstrebung 56 zu einem Gerüst verbinden. Ferner sind den senkrechten Streben 20,...,32 gegenüberliegende weitere senkrechte Streben, die insgesamt mit 58 bezeichnet sind, die obere Führungsschiene 60 des rechten Führungsschienen-Paars und die das rechte Führungsschienen-Paar verbindenden rechten Verstrebungselemente 62 gezeigt.
Eine der linken Ablaufrolle 38 gegenüberliegende rechte Ablaufrolle 64 ist mit dieser auf einer gemeinsamen Achse 66 angebracht. Parallel zu der in Fig.
3 bereits gezeigten Gasfeder ist eine weitere, parallel angeordnete Gasfeder 68 angeordnet, die in gleicher Weise ausgebildet ist. Der Schlitten 40 ist mit einer Querstange 70 versehen, die so angeordnet ist, dajS sie gegen die Spitzen der Gasfeder 68 stößt, wenn der Schlitten 40 aus der in Fig. 4 gezeigten Position in Heckrichtung bewegt. Schließlich ist die Endloskette 48 sichtbar, die über eine innerhalb des Kettenantriebs 46 angeordnete Rolle 72 und eine dieser gegenüberliegende Umlenkrolle 74 am frontseitigen Ende des Transportgestells 10 läuft und auf nicht gezeigte Weise an einem Punkt am Schlitten 40 befestigt ist.

Claims (9)

TERMEER STEINMEISTER & SCHUTZANSPRÜCHE
1. Feuerwehrfahrzeug (12) mit einem Transportgestell (10) für Leitern auf dem Dach des Feuerwehrfahrzeuges (12), mit einer Aufnahmevorrichtung
(34) für die Leiter und einem Antrieb zur Bewegung der Aufnahmevorrichtung (34) entlang auf dem Fahrzeugdach vorgesehenen Führungsschienen (14,16,60), welche Aufnahmevorrichtung (34) durch Kombination einer waagerechten Verschiebebewegung in Richtung des Dachrandes und einer Kippbewegung um den Dachrand in eine abwärts geneigte Position beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (14,16,60) zum Dachrand hin aufwärts geneigt sind, dajS die Aufnahmevorrichtung (34) seitliche Führungsglieder (36) aufweist, die durch die Führungsschienen (14,16) geführt werden, und daß die Aufnahmevorrichtung (34) ferner auf Ablaufrollen (38,64) oder Gleitvorrichtungen aufliegt, die am Dachrand unterhalb der Position der Enden der Führungsschienen (14,16,60) angeordnet sind.
2. Transportgestell (10) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsglieder (36) als Rollen ausgebildet sind und dajß die Rollen jeweils innerhalb einer die Rollen umgreifenden Führungsschiene oder zwisehen zwei übereinander angeordneten Führungsschienen (14,16) geführt werden.
3. Transportgestell (10) gemäß Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Schlitten (40), der unterhalb der Aufnahmevorrichtung (34) durch den Antrieb (46) bewegbar ist und mit der Aufnahmevorrichtung (34) durch eine Schubstange (44) verbunden ist, die einerseits am Schlitten (40) und andererseits an der Aufnahmevorrichtung (34) schwenkbar angebracht ist.
4. Transportgestell (10) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (44) um die Drehachse der Führungsrollen (36) schwenkbar
5. Transportgestell (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Anschlagsvorrichtung, die die Endposition der Aufnahmevorrichtung (34) im gekippten Zustand festlegt und zur Anpassung dieser Endposition verstellbar ist.
TERMEER STEINMEISTER a PAFJTNER:<5Bfä . ·».!.*'·
- 10 -
6. Transportgestell (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Gasfeder (52,68) zur Anschlagsdämpfung des Schlittens (40) in seiner der gekippten Stellung der Aufnahmevorrichtung (34) entsprechenden Endposition vorgesehen ist.
7. Transportgestell (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (46) mit einer Totmannschaltung zum sofortigen Abbruch der Schlittenbewegung versehen ist.
8. Transportgestell (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daJ3 der Antrieb (46) einen Elektromotor aufweist.
9. Transportgestell (10) gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daJ3 der Antrieb (46) als Kettenantrieb ausgebildet ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107933596A (zh) * 2017-10-30 2018-04-20 中车哈尔滨车辆有限公司 自动伸缩式移动站台车
CN108674437A (zh) * 2018-05-15 2018-10-19 中车哈尔滨车辆有限公司 带锁紧机构的摆动梯及锁紧方法
CN109318922A (zh) * 2018-11-23 2019-02-12 中车哈尔滨车辆有限公司 移动站台车

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