DE29810977U1 - Schwimmerventil - Google Patents
SchwimmerventilInfo
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- B60K15/03—Fuel tanks
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- B60K15/03504—Fuel tanks characterised by venting means adapted to avoid loss of fuel or fuel vapour, e.g. with vapour recovery systems
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- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
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Description
TERMEER STEINMEISTER p. PApTlvJERJ J3Bp* ··; ; I RIE P02/98
*&Lgr;&Lgr; »J tL* *-! ti *-»
Die Erfindung betrifft ein Schwimmerventil, das beispielsweise bei einem
Flüssigkeitsbehälter als bei Überfüllung selbstschließendes Entlüftungsventil
eingesetzt werden kann.
In DE 297 11 227 U wird eine Vorrichtung zum Absaugen von Kraftstoff aus
einem Kraftfahrzeug beschrieben, die einen Kraftstoffbehälter mit einem solchen Schwimmerventil aufweist. Ein rohrförmiges Ventilgehäuse, dessen unteres
Ende den Ventilsitz bildet, ist vertikal in der Decke des Kraftstoffbehälters angeordnet. Vom Ventilsitz aus erstreckt sich eine käfigartige Führung
weiter nach unten, in der eine als Schwimmer und zugleich als Ventilglied dienende Kugel geführt ist. Damit sich die Kugel leichtgängig bewegen kann,
muß die Führung unvermeidlich ein gewisses Spiel aufweisen. Hieraus ergibt sich das Problem, daj3 die Kugel sich aufgrund des Auftriebs nicht mehr in
der korrekten Dichtposition an den Ventilsitz anlegt, wenn der Kraftstoffbehälter
in einer geneigten Stellung gehalten wird.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein einfach aufgebautes Schwimmerventil
zu schaffen, das auch in einer geneigten Position noch zuverlässig abdichtet.
Diese Aufgabe wird bei einem Schwimmerventil der oben beschriebenen Art
dadurch gelöst, daß an dem Schwimmer ein vorspringender Ventilkegel ausgebildet ist, der in der Dichtposition in den annähernd konischen Ventilsitz
eingreift.
Wenn sich der Schwimmer aufgrund des Auftriebs in der Flüssigkeit der
Dichtposition annähert, wird der Ventilkegel in dem Ventilsitz zentriert, so daß auch bei geneigter Stellung des Ventilsitzes eine sichere Abdichtung erreicht
wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Bevorzugt weist der Ventilkegel einen ringförmigen Dichtwulst auf, der sich
an eine konkav-ballige Gegenfläche des Ventilsitzes anlegt. Der Schwimmer
TER MEER STEINMEISTER fr 'PApTN^R» JG^R" ***! l"I RIEP02/98
ist mit Spiel in der Führung gehalten, so daß er relativ zu der Führung innerhalb
eines begrenzten Winkelbereichs kippen kann. Durch die ballige Form der Gegenfläche wird erreicht, daß der Dichtwulst des Ventilkegels bei allen
innerhalb dieses Winkelbereichs möglichen Positionen des Schwimmers mit seinem gesamten Umfang dichtend an dem Ventilsitz anliegt.
Der Schwimmer wird bevorzugt durch ein hohles Drehteil, vorzugsweise aus
Kunststoff, gebildet, das durch einen Deckel dicht verschlossen ist. Da sich das Kunststoffmaterial leicht spanabhebend bearbeiten Iäj3t, können der
Hohlkörper des Schwimmers und die gewünschte Kontur des Ventilkegels aus dem vollem gedreht werden. Dies erweist sich als eine einfache und kostengünstige
Herstellungsweise, die eine hohe Präzision ermöglicht. Auch der Deckel des Schwimmers kann als Drehteil ausgebildet sein und an den
präzise bearbeiteten Passungsflächen mit dem Hohlkörper verschweißt oder verklebt werden.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch das Schwimmerventil;
Fig. 2 einen vergrößerten Teilschnitt durch das untere Ende des Schwimmerventils nach Figur 1; und
Fig. 3 einen Schnitt durch den Schwimmer.
Das in Figur 1 gezeigte Schwimmerventil weist ein rohrförmiges Gehäuse 10
aus Metall auf. Im oberen Endbereich des Gehäuses sind ein Außengewinde 12 und ein Bund 14 zur Abstützung einer Dichtung vorgesehen, so daß sich
das Gehäuse dicht in eine Gewindeöffnung in der Decke eines nicht gezeigten Flüssigkeitsbehälters einschrauben läßt. Das Gehäuse ragt dann im wesentlichen
vertikal in das Innere des Behälters. Ein Innengewinde 16 am oberen Ende des Gehäuses 10 dient zum Anschluß einer Entlüftungsleitung
oder einer anderen Entlüftungsarmatur.
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Im Inneren des Gehäuses 10 wird ein annähernd konischer Ventilsitz 18 gebildet,
der sich nach unten erweitert. An den Ventilsitz 18 schliejßt sich nach
unten eine rohrförmige Führung 20 an, in der ein Schwimmer 22 mit geringem
Spiel vertikalbeweglich geführt ist. Der Schwimmer 22 hat einen zylindrischen
Auftriebskörper 24, an dessen oberem Ende mittig ein Ventilkegel 26 ausgebildet ist. Eine umlaufende Nut 28 am unteren Ende der Führung 20
dient zur Aufnahme eines nicht gezeigten Sicherungsrings, mit dem der Schwimmer unverlierbar in der Führung 20 gehalten wird.
Figur 2 zeigt den Schwimmer 22 in der Schließstellung, in der der sich nach
oben konisch verjüngende Ventilkegel 26 dichtend in den Ventilsitz 18 eingreift.
Der Ventilkegel 26 weist eine umlaufende Nut 30 auf, in der ein Dichtring 32 gehalten ist. Die Außenfläche des Dichtrings bildet einen ringförmigen
Dichtwulst, der an einer ballig konkaven Gegenfläche des Ventilsitzes 18 anliegt.
Aufgrund des geringen Spiels zwischen dem zylindrischen Auftriebskörper
24 und der Innenfläche der Führung 20 kann das Gehäuse 10 innerhalb eines begrenzten Winkelbereichs relativ zu dem Schwimmer 24 verkippt sein. In
Figur 2 ist der Schwimmer 22 mit vertikaler Achse dargestellt, während das Gehäuse 10 eine leicht geneigte Position hat. Aufgrund der balligen Form der
Gegenfläche 34 ist dennoch gewährleistet, daß der Dichtring 32 mit seinem gesamten Umfang dichtend am Ventilsitz 18 anliegt.
Wenn das Gehäuse 10 noch stärker zur Vertikalen geneigt ist, so wird auch
der Schwimmer 22 zwangsweise in eine gekippte Position mitgenommen. Die Länge und der Durchmesser des zylindrischen Auftriebskörpers 24 sind
so gewählt, daß die relative Neigung zwischen dem Schwimmer und dem Gehäuse stets so klein bleibt, daß das verjüngte Ende des Ventilkegels 26 in die
konisch erweiterte Mündung des Ventilsitzes 18 eintritt, wenn sich der Schwimmer aufgrund des Auftriebs der umgebenden Flüssigkeit nach oben
bewegt. Durch die konischen Flächen des Ventilsitzes und des Ventilkegels wird der Schwimmer dann in der in Figur 2 gezeigten Weise zentriert, bis
schließlich der Dichtring 32 an der Gegenfläche 34 zur Anlage kommt. Auf
diese Weise läßt sich auch bei einer relativ starken Neigung des Gehäuses 10 zur Vertikalen ein dichtes Schließen des Schwimmerventils sicherstellen.
TERMEER STEINMEISTER Ji PApTI^ER* JG^R· *·*»:": RIE P02/98
Der Schwimmer 22 ist vorzugsweise aus einem Kunststoff hergestellt, der
mit geringem Reibungswiderstand an der glatten Innenfläche der Führung 20
entlanggleiten kann. Die Führung kann auch nach Art eines Käfigs mit Durchbrüchen,
beispielsweise in der Form kreisförmiger Querbohrungen versehen sein.
Wie in Figur 3 gezeigt ist, wird der Schwimmer 22 durch zwei Drehteüe 36,
38 gebildet, die beide aus dem Vollen aus Kunststoff gedreht sind. Das Drehteil 36 bildet den Ventilkegel 26 sowie einen zylindrischen, am unteren Ende
offenen Hohlkörper 40. Das Drehteil 38 bildet einen topfförmigen, von unten auf den Hohlkörper 40 aufgeschobenen Deckel, der derart ausgedreht ist,
daß seine Innenfläche paJ3genau an der Außenfläche des Hohlkörpers anliegt.
Die aneinanderliegenden Flächen des Hohlkörpers 40 und des Drehteils 38 sind miteinander verklebt oder verschweißt und bilden zusammen den hohlen
Auftriebskörper 24 des Schwimmers.
Claims (6)
1. Schwimmerventil, dessen Schwimmer (22) in einer sich abwärts von einem
Ventilsitz (18) erstreckenden Führung (20) geführt ist und in seiner 5 oberen Endlage dichtend an dem Ventilsitz anliegt, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Schwimmer ein vorspringender Ventilkegel (26) ausgebildet ist, der in der Dichtposition in den annähernd konischen Ventilsitz (18) eingreift.
2. Schwimmerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ventilsitz (18) eine konkav-ballige Gegenfläche (34) für einen an dem Ventilkegel
(26) ausgebildeten ringförmigen Dichtwulst (32) bildet.
3. Schwimmerventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
5 Dichtwulst durch einen in einer Nut (30) des Ventilkegels gehaltenen Dichtring
(32) gebildet wird.
4. Schwimmerventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwimmer (22) einen zylindrischen Auftriebskörper
(24) aufweist, der mit seiner Außenfläche mit begrenztem Spiel in der Führung
(20) geführt ist, und daß das Spiel so bemessen ist, daß der Ventilkegel (26) in jeder innerhalb des Spiels zulässigen Neigungsstellung des Schwimmers
in den Ventilsitz (18) eintreten kann.
5. Schwimmerventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwimmer (22) ein Drehteil (36) aufweist, das den Ventilkegel (26) sowie einen Hohlkörper (40) bildet, der auf der dem Ventilkegel
entgegengesetzten Seite offen ist, und daß die Öffnung des Hohlkörpers (40) durch einen Deckel (38) dicht verschlossen ist.
6. Schwimmerventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Deckel (38) ein topfförmiges Drehteil ist, dessen Mantel paßgenau an der Innen- oder Außenwand des Hohlkörpers (40) anliegt und mit dieser verklebt
oder verschweißt ist.
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Publications (1)
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