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DE29810622U1 - Vorrichtung zur Halterung eines Motors in einem Prüfstand - Google Patents

Vorrichtung zur Halterung eines Motors in einem Prüfstand

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DE29810622U1
DE29810622U1 DE29810622U DE29810622U DE29810622U1 DE 29810622 U1 DE29810622 U1 DE 29810622U1 DE 29810622 U DE29810622 U DE 29810622U DE 29810622 U DE29810622 U DE 29810622U DE 29810622 U1 DE29810622 U1 DE 29810622U1
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DE
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motor
base
spindle
elements
test bench
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DE29810622U
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Herbert Hartge & Co KG GmbH
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Herbert Hartge & Co KG GmbH
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M15/00Testing of engines
    • G01M15/02Details or accessories of testing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Engines (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE .*
DlPL-ING.
HEINER LICHYf ""'
DlPL-PHYS. DR. RER. NAT. JOST LEMPERT D-76207 KARLSRUHE (DURLACH)
POSTFACH 410760
DIPL-ING. HARTMUT LASCH TELEFON: (0721) 9432815 TELEFAX: (0721) 9432850
Herbert Hartge GmbH & Co. KG 15654.7/98 Le/Lz/es An der B51 10. Juni 1998
D-66701 Beckingen
Vorrichtung zur Halterung eines Motors in einem Prüfstand
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Halterung eines Motors in einem Prüfstand.
Zur Ermittlung der Leistung eines Motors in einem Prüfstand, beispielsweise einer Leistungsbremse, wird das Antriebsorgan des Motors, wie eine Schwungscheibe oder ein Getriebeflansch, über eine Antriebswelle mit dem Schwungrad des Prüfstandes zur Ermittlung des Drehmoments verbunden. Hierbei ist es von großer Bedeutung, daß der zu prüfende Motor mit der Längsmittelachse seines Antriebsorgans exakt zur Längsmittelachse des Schwungrads des PrüfStandes ausgerichtet wird. Diese Positionierung ist zeitaufwendig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Halterung eines Motors in einem Prüfstand derart auszubilden, daß der Motor außerhalb des PrüfStandes exakt ausgerichtet und schnell an den Prüfstand 0 angekoppelt werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art gelöst, die ein Grundteil, ein mit diesem in vorgegebener Position verbindbares Mittelteil und ein den Motor aufnehmendes, zum Mittelteil in gewünschter Position ausricht- und fixierbares Oberteil aufweist.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann der Motor exakt ausgerichtet werden, so daß er bereits fertig ausgerichtet zum Prüfstand befördert und dort nur noch befestigt werden muß. Dadurch werden die Standzeiten des mit hohen Investitionskosten verbundenen Prüfstandes und damit auch die Kosten zur Prüfung des Motors erheblich verringert.
In einer bevorzugten Ausführungsform besteht das Grundteil aus zwei fest mit dem Untergrund verbindbaren Grundschienen, die im wesentlichen aus Vierkanthohlprofilen bestehen können. Das vom Grundteil aufgenommene Mittelteil besteht bevorzugt im wesentlichen aus einem ebenfalls ein Vierkanthohlprofil aufweisenden Rechteckrahmen, während das Oberteil in einer bevorzugten Ausführungsform aus einem im wesentlichen ein Doppel-T-förmiges Profil 5 aufweisenden Rechteckrahmen besteht. Das Doppel-T-förmige Profil des den Motor tragenden Oberteils dient dabei zur Erhöhung dessen Steifigkeit unter der Belastung der vom Gewicht des Motors verursachten Biegemomente. Der das Oberteil bildende Rechteckrahmen weist in einer bevorzug-0 ten Ausführungsform wenigstens einen ebenfalls aus einem Doppel-T-Profil bestehenden Längs- und/oder Querträger auf, der jeweils zwei gegenüberliegende Seiten des Rechteckrahmens miteinander verbindet, wodurch eine weitere Versteifung des Oberteils erreicht wird.
Die Rechteckrahmen sowohl des Ober- als auch des Mittelteils können beispielsweise als Schweißkonstruktion ausgeführt sein.
5
Das beispielsweise auf dem Untergrund verschraubte Grundteil dient der Aufnahme des Mittelteils in einer fest vorgegebenen Position. Sowohl die erfindungsgemäße Vorrichtung, mit der der Motor ausgerichtet wird, als auch der Prüfstand selbst weisen ein solches festes Grundteil zur exakten Ausrichtung des Motors bezüglich des Prüfstandes auf. Nach dem Ausrichten des vom Oberteil aufgenommenen Motors wird dann das Mittelteil zusammen mit dem den Motor aufnehmenden Oberteil auf das identische Grundteil am Prüfstand in fest vorgegebener Position aufgesetzt, so daß nach dem Ankoppeln des Motors an die Abtriebswelle des Prüfstandes sofort mit der Prüfung des Motors begonnen werden kann.
In bevorzugter Ausführung sind Zentrierelemente vorgesehen, um das Mittelteil in fest vorgegebener Position mit dem Grundteil zu verbinden. Die Zentrierelemente sind bevorzugt von an der Unterseite des Mittelteils angeordneten Zentrieraufnahmen, wie Zentrierplatten, gebildet, in die auf der Oberseite des Grundteils angeordnete Zentrierbolzen einbringbar sind. Sind z.B. zwei solcher Zentrieraufnahmen an der Unterseite zweier gegenüberliegender Ecken des Rechteckrahmens des Mittelteils angeordnet, so kann dieser in fest vorgegebener Position auf 0 zwei entsprechende Zentrierbolzen auf der Oberseite der Grundschienen des Grundteils aufgesetzt werden.
In weiterer bevorzugter Ausführung sind Schnellspannvorrichtungen vorgesehen, mit denen das Mittel- am Grund-
teil festlegbar und verspannbar ist. Die Schnellspannvorrichtungen können beispielsweise von außenseitig des Grundteils angeordneten Schnellhebelspannern gebildet sein, die mit außenseitig des Mittelteils angeordneten Haken oder dgl. verspannbar sind.
Das Grundteil weist in einer bevorzugten Ausführungsform außenseitig nach oben und außen gerichtete Führungselemente, insbesondere Führungsbleche, zum Aufsetzen des Mittelteils, beispielsweise mittels eines Gabelstaplers, auf. Auf diese Weise wird auch das Einführen der Zentrierbolzen in die Zentrieraufnahmen zur fest vorgegebenen Positionierung des Mittelteils auf dem Grundteil vereinfacht.
Mittel- und Oberteil müssen relativ zueinander verschiebbar bzw. relativ zueinander zumindest unter kleinen Winkeln verdrehbar sein, damit der auf dem Oberteil angeordnete Motor exakt ausgerichtet und insbesondere die 0 Langsmittelachse des Antriebsorgans des Motors in Richtung der Langsmittelachse des Schwungrads des Prüfstandes eingestellt werden kann. Hierzu ist in bevorzugter Ausführung vorgesehen, daß das Mittelteil Spindelelemente zum Ausrichten des zunächst lose auf das Mittelteil aufgesetzten Oberteils aufweist, die beispielsweise um den Umfang des Rechteckrahmens des Mittelteils verteilt angeordnet sein können. Die Spindelelemente weisen bevorzugt jeweils eine von einer Spindelmutter gehaltene Einstellspindel auf, die an ihrer dem aufgesetzten Oberteil zugewandten Seite eine Druckplatte aufweist, so daß beim Drehen der Einstellspindel in Richtung des Oberteils die zum Verschieben des Oberteils erforderlichen Kräfte auf eine größere Wirkfläche verteilt werden und der Rahmen des Oberteils nicht beschädigt wird. Die Spindel-
mutter ist in bevorzugter Ausführung von einer Halteplatte aufgenommen, wobei die Längsmittelachse der Spindelmutter im wesentlichen parallel zur Flächennormalen der Halteplatte verläuft. Die Halteplatte ist bevorzugt im wesentlichen senkrecht nach oben verlaufend an der Außenseite des Mittelteils angeordnet. Um das Oberteil in jede Richtung bezüglich des Mittelteils verschieben bzw. verdrehen zu können, sind bevorzugt zwei Spindelelemente an jeder Außenseite des Rechteckrahmens des Mittelteils in geeignetem Abstand voneinander und jeweils im wesentlichen spiegelsymmetrisch zu den Seitenhalbierenden des Rechteckrahmens angeordnet.
Das Oberteil weist in einer bevorzugten Ausführungsform an seiner Unterseite plattenförmige Elemente aus einem Material mit geringem Reibungskoeffizienten, insbesondere Teflonschienen, auf zur Verringerung der Reibung zwischen Mittelteil und auf diesem verschieblichem Oberteil.
0 Das Festlegen des Oberteils am Mittelteil erfolgt nach dem Einstellen der exakten Position bevorzugt mittels Spannvorrichtungen, wie Spannpratzen.
Zur Anordnung des Motors auf dem Oberteil sind in bevorzugter Ausführungsform auf dem Oberteil fixierbare Befestigungsmittel vorgesehen. Die Befestigungsmittel sind vorzugsweise mittels einer Klemmverschraubung über eine Klemmplatte am Oberteil, insbesondere an dem Doppel-T-förmigen Profil dessen Rechteckrahmens, fixierbar, so daß 0 sie nach dem Lösen der Klemmverschraubung zum Ausrichten des Motors und zur Adaption an die Aufnahme verschiedener Motoren frei verschiebbar sind. Die Befestigungsmittel weisen vorzugsweise jeweils eine auf eine Grundplatte aufgesetzte höhenverstellbare Gewindespindel auf, mittels
der ein Motorenaufnahmebock zum Aufsetzen und Ausrichten des Motors höhenverstellbar geführt ist. Die Gewindespindeln sind vorzugsweise jeweils von einem parallel zu deren Längsmittelachse angeordneten Metallträger stabilisiert, dessen Fuß mit der Grundplatte und dessen Kopf mit dem oberen Ende der Gewindespindel fest verbunden ist.
Vor dem Aufsetzen des Motors auf die Motorenaufnahmeböcke müssen diese so ausgerichtet werden, daß der jeweilige Motor aufgesetzt werden kann. Hierfür ist in bevorzugter Ausführungsform eine Lehre vorgesehen, mittels der die Anordnung der Aufnahmepunkte des jeweiligen Motors einstellbar und somit die Motorenaufnahmeböcke mittels dieser Lehre positionierbar sind.
Weiterhin ist in bevorzugter Ausführung ein Mittel zum Ausrichten des Motors in der für den Prüfstand erforderlichen Position vorgesehen, so daß der Motor mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung bereits exakt ausgerichtet 0 zum Prüfstand befördert und dort nur noch beispielsweise das Mittelteil auf die Grundschienen eines vor dem Prüfstand auf dem Untergrund befestigten Grundteils mittels Spannbügelverschlüssen befestigt werden muß. Das Mittel zum Ausrichten des Motors weist bevorzugt ein Verbindungselement, beispielsweise ein Modell der Antriebswelle des PrüfStandes, zum Verbinden des Antriebsorgans des Motors auf, welches in gleicher Höhe wie die Abtriebswelle des PrüfStandes angeordnet ist. Somit ist außerhalb des Prüfstandes die exakte Position des Motors einstell-0 bar.
Nachstehend ist die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im einzelnen erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines PrüfStandes
für Motoren;
Fig. 2 eine Explosionsansicht des Ober-,
Mittel- und Grundteils der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Zentrierelemente eines auf einem Grundteil
aufgesetzten Mittelteils;
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen auf eine
erfindungsgemäße Vorrichtung aufgesetzten Motor;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Spindelelements zum Ausrichten des Oberteils auf dem Mittelteil;
20
Fig. 6 eine Seitenansicht einer erfindungs-
gemäßen Vorrichtung;
Fig. 7 eine Vorderansicht eines auf eine
5 erfindungsgemäße Vorrichtung aufge
setzten Motors und
Fig. 8 eine Seitenansicht hierzu.
0 Der in Fig. 1 gezeigte Prüfstand 3 weist ein Schwungrad auf, welches über eine Abtriebswelle 12 mit dem Antriebsorgan 11, wie einer Schwungscheibe oder einem Getriebeflansch, eines Motors 2 verbunden ist. Der Motor ist auf die Befestigungsmittel 55 einer erfindungsgemä-
ßen Vorrichtung 1 zur Halterung eines Motors 2 in einem Prüfstand 3 aufgesetzt, wobei das (in Fig. 1 nicht einzeln abgebildete) Grundteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 fest mit dem Untergrund 8 verbunden, beispielsweise verschraubt ist.
In Fig. 2 sind in Explosionsansicht Grundteil 4, Mittelteil 5 und Oberteil 6 einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 gezeigt. Das Grundteil 4 weist zwei im wesentlichen aus Vierkanthohlprofilen bestehende Grundschienen 9 auf. Das Mittelteil 5 ist im wesentlichen von einem Rechteckrahmen 15 aus ebenfalls beispielsweise einem Vierkanthohlprofil gebildet. Das Oberteil 6 weist einen Rechteckrahmen 16 mit Doppel-T-förmigem Profil auf, der mit einem ebenfalls Doppel-T-förmigen Längsträger 17 versteift ist. Das Doppel-T-förmige Profil des den Motor tragenden Oberteils 6 dient dabei zur Erhöhung dessen Steifigkeit.
Der in Fig. 3 gezeigte Rechteckrahmen 15 des Mittelteils 5 ist mittels Zentrierelementen 21 auf die Grundschienen 9 des mit Bolzen 18 auf dem Untergrund befestigten Grundteils 4 aufgesetzt. Das Zentrierelement 21 weist eine in dem Rahmen 15 des Mittelteils 5 mit Schrauben 23 befestigte Zentrierplatte 22 auf sowie einen an der Oberseite der Grundschiene 9 mit dem Schraubbolzen 24 befestigten Zentrierbolzen 25. Dieser hat an seiner Stirnseite eine Fase 27. Das Mittelteil 5 ist so in einfacher Weise auf das Grundteil 4 aufsetzbar. Zum Aufsetzen des Mittelteils 5 auf dem Grundteil 4 in vorgegebener Position sind 0 vorzugsweise zwei Zentrierplatten 22 an der Unterseite beispielsweise im Bereich der Ecken des Rechteckrahmens 15 des Mittelteils 5 angeordnet. In die Zentrierplatten 22 greifen die entsprechenden, an der Grundschiene 9 des Grundteils 4 angeordneten Zentrierbolzen 25 ein. Zum
• · · t
einfachen Aufsetzen des Mittelteils 5 hat das Grundteil 4 weiterhin außenseitig an den Längsseiten von dessen Grundschienen 9 befestigte, nach oben und außen gerichtete Führungselemente in Form von Führungsblechen 28. Der Doppel-T-förmige Rahmen 16 des auf das Mittelteil 5 aufgesetzten Oberteils 6 weist an seiner Unterseite eine Gleitschiene 31, beispielsweise aus Teflon, zur Verminderung der Gleitreibung beim Verschieben bzw. Verdrehen auf dem Mittelteil 5 auf.
In Fig. 4 ist ein auf dem Rahmen 16 des Oberteils 6 aufgesetzter Motor 2 gezeigt. Außenseitig des Rechteckrahmens 15 des Mittelteils 5 sind Spindelelemente 32 angeordnet. Diese dienen zum Verschieben des auf dem Rechteckrahmen 15 des Mittelteils 5 aufgesetzten Oberteils 6 in die mit den Koordinaten X und Y bezeichneten Richtungen entlang der Zeichenebene bzw. zum Verdrehen des Oberteils um einen Winkel &agr; zur exakten Ausrichtung des Motors 2.
Die Spindelelemente 32 zum Ausrichten des Oberteils 6 auf dem Mittelteil 5 sind in Fig. 5 in Seitenansicht gezeigt. Sie weisen jeweils eine mit Schrauben 34 außenseitig und im wesentlichen senkrecht nach oben verlaufende, am Rechteckrahmen 15 des Mittelteils 5 befestigte Halteplatte 33 auf. Von dieser ist eine Spindelmutter 36 einer Einstellspindel 35 aufgenommen. Die Längsmittelachse 4 0 der Spindelmutter 3 6 verläuft im wesentlichen parallel zur Flächennormalen der Halteplatte 33. Die Einstellspindel 35 weist an ihrer dem auf das Mittelteil 5 aufgesetzten Oberteil 6 zugewandten Seite eine Druckplatte 37 auf. Derart werden die durch Drehen der Einstellspindel 3 5 in Richtung Pfeil 3 9 verursachten Kräfte auf das Oberteil 6 in Richtung Pfeil 38 auf die Wirkfläche der Druckplatte
3 7 verteilt und der Rahmen 16 des Oberteils 6 nicht beschädigt.
An jeder Außenseite des Rechteckrahmens 15 des Mittelteils 5 sind, wie in Fig. 4 gezeigt, bevorzugt jeweils zwei Spindelelemente 32 in geeignetem Abstand d voneinander und jeweils im wesentlichen spiegelsymmetrisch zu den Seitenhalbierenden des Rechteckrahmens 15 angeordnet. Diese dienen zum Verschieben des Oberteils 6 sowohl in &KHgr;&Igr;&Ogr; als auch in Y-Richtung bzw. zum Verdrehen des Oberteils um einen Winkel a.
In Fig. 6 ist eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 dargestellt. Die mit den Bolzen 18 auf dem Untergrund 8 befestigten Grundschienen 9 des Grundteils 4 weisen Führungsbleche 28 sowie Schnellspannvorrichtungen in Form von Schnellhebelspannern 51 auf. Diese sind außenseitig an den Grundschienen 9 befestigt. Ihre Hebel 52 greifen in außenseitig des Rechteckrahmens 15 des Mittelteils 5 angeordneten Haken 53 ein. Das Mittelteil 5 ist so auf dem Grundteil 4 in vorgegebener Position fixierbar. Das Mittelteil 5 weist weiterhin um den Umfang seines Rechteckrahmens 15 verteilte Spindelelemente 3 2 zum Verschieben bzw. Verdrehen des Oberteils 6 auf dem Mittelteil 5 auf. Das Doppel-T-förmige Profil des Rechteckrahmens 16 des Oberteils 6 hat an seiner Unterseite Gleitschienen 31, z.B. aus Teflon, zur Verminderung der Gleitreibung beim Verschieben auf dem Mittelteil 5 mittels der Spindelelemente 32. Das Oberteil 6 ist mittels Spannvorrichtungen in Form von Spannpratzen 49 am Mittelteil 5 fixiert. An der Oberseite des Oberteils 6 sind Befestigungsmittel 55 für den Motor angeordnet.
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Die Befestigungsmittel 55 für den Motor sind in den Fig. 7 und 8 nochmals in Vorderansicht (Fig. 7) bzw. in Seitenansicht (Fig. 8) gezeigt. Sie sind mittels einer Klemmverschraubung über Klemmplatten 56 am Doppel-T-förmigen Profil des Rechteckrahmens 16 bzw. an den diesen versteifenden Doppel-T-förmigen Längsträgern 17 des Oberteils 6 fixiert. Sie weisen jeweils eine auf einer Grundplatte 57 aufgesetzte, mit einer Kurbel 58 betätigbare Gewindespindel 59 auf, mittels der ein Motorenaufnahmebock 60 höhenverstellbar geführt ist. Die Gewindespindeln 59 sind von einem parallel zu deren Längsmittelachse 61 angeordneten Metallträger 62 stabilisert, dessen Fuß 62a mit der Grundplatte 57 und dessen Kopf 62b mit dem oberen Ende der Gewindespindel 59 mittels einer Verschraubung fest verbunden ist.

Claims (1)

  1. Patentanwälte .·'· · :·"":·"··::":
    NG HEINER LlCHTl'
    DlPL-PHYS. DR. RER. NAT. JOST LEMPERT D-76207 KARLSRUHE (DURLACH)
    POSTFACH 410760 DIPL-ING. HARTMUT LASCH TELEFON: (O72I) 94328I5 TELEFAX: (0721)9432850
    Herbert Hartge GmbH & Co. KG 15654.7/98 Le/Lz/es An der B51 10. Juni 1998
    D-66701 Beckingen
    Schutzansprüche
    1. Vorrichtung (1) zur Halterung eines Motors (2) in einem Prüfstand (3), gekennzeichnet durch ein Grundteil (4), ein mit diesem in vorgegebener Position verbindbares Mittelteil (5) und ein den Motor (2) aufnehmendes, zum Mittelteil^ (5) in gewünschter Position ausricht- und fixierbares Oberteil (6).
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundteil (4) mit dem Untergrund (8) fest verbindbare Grundschienen (9), insbesondere aus einem Vierkanthohlprofil, aufweist.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil (5) im wesentlichen aus einem Rechteckrahmen (15) gebildet ist, der insbesondere ein Vierkanthohlprofil aufweist.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (6) einen Rechteckrahmen (16)
    aufweist, der insbesondere ein Doppel-T-förmiges Profil hat.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechteckrahmen des Oberteils (6) mit wenigstens einem Längs- und/oder Querträger (17) verstärkt ist, der insbesondere Doppel-T-förmig ausgebildet ist.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil (5) mittels Zentrierelementen (21) auf dem Grundteil (4) positionierbar ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierelemente (21) von in Zentrieraufnahmen (22) einbringbaren Zentrierbolzen (25) gebildet sind.
    0 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil (5) mittels Schnellspannvorrichtungen (51) am Grundteil (4) fixierbar ist.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundteil (4) außenseitig nach oben und außen gerichtete Führungselemente (28) zum Aufsetzen des Mittelteils (5) aufweist .
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (6) auf dem Mittelteil (5) verschiebbar und/oder verdrehbar ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil (5) Spindelelemente (32) zum Ausrichten des auf das Mittelteil (5) aufgesetzten Oberteils (6) aufweist.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelelemente (32) jeweils eine von einer Spindelmutter (36) gehaltene Einstellspindel (35) aufweisen, die an ihrer dem aufgesetzten Oberteil (6) zugewandten Seite eine Druckplatte (37) aufweist.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelmutter (3 6) von einer Halteplatte (33) aufgenommen ist, wobei die Längsmittelachse (40) der Spindelmutter (36) im wesentlichen parallel zu der Flächennormalen der Halteplatte (33) verläuft, und daß die Halteplatte (33) im wesentlichen senkrecht nach oben verlaufend an der Außenseite des Mittelteils (5) angeordnet ist.
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (6) an seiner Unterseite plattenförmige Elemente (31) aus einem Material mit geringem Reibungskoeffizienten aufweist.
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (6) mittels 0 Spannvorrichtungen (4 9) am Mittelteil (5) fixierbar ist.
    16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Oberteil (6)
    Befestigungsmittel (55) für den Motor (2) fixierbar sind.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich-
    net, daß die Befestigungsmittel (55) jeweils mittels einer Klemmverschraubung über eine Klemmplatte (56) am Oberteil (6) fixierbar sind.
    18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (55) jeweils eine auf eine Grundplatte (57) aufgesetzte
    höhenverstellbare Gewindespindel (59) aufweisen,
    mittels der ein Motorenaufnahmebock (60) zum Aufsetzen des Motors (2) höhenverstellbar geführt ist.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (59) von einem parallel zu deren Längsmittelachse (61) angeordneten Metallträger (62) stabilisiert ist, dessen Fuß (62a) mit der Grundplatte (57) und dessen Kopf (62b) mit dem oberen Ende der Gewindespindel (59) fest verbunden ist.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch ge-5 kennzeichnet, daß die Motorenaufnahmeböcke (60)
    mittels jeweils einer Lehre zur Aufnahme verschiedener Motoren (2) positionierbar sind.
    21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20,
    dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Mittel zum
    Ausrichten des Motors (2) in der für den Prüfstand (3) erforderlichen Position aufweist.
    22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Ausrichten des Motors (2) ein Verbindungselement zum Verbinden des Antriebsorgans (11) des Motors (2) aufweist, welches in gleieher Höhe wie die Abtriebswelle (12) des PrüfStandes (3) angeordnet ist.
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