DE29808734U1 - Nabe - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N3/00—Other muscle-operated starting apparatus
- F02N3/02—Other muscle-operated starting apparatus having pull-cords
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
- Mechanical Coupling Of Light Guides (AREA)
Description
Patent- und Rechtsanwalts-Kanzlei
Patentanwalt Dipl. Ing. Walter Jackisch & Partner
Menzelstr. 40 · 70192 Stuttgart
Andreas Stihl AG & Co. A 40 998/styu
Badstr. 115 ^
71336 Waiblingen
Nabe
Die Erfindung betrifft eine Nabe eines Kunststoff-Lüfterrades
für einen Verbrennungsmotor. Das Lüfterrad fördert einen Kühlluftstrom zum Verbrennungsmotor. Eine Nabenhülse
der Nabe besteht aus einem zugfesten Werkstoff, insbesondere Metall, und trägt einen Radkörper aus Kunststoff. Die
Nabenhülse wird drehfest auf einer Kurbelwelle des Verbrennungsmotors
gehalten und mittels eines Spannelementes axial festgelegt. Die drehfeste Verbindung der Nabenhülse
kann zusätzlich durch ein formschlüssiges Verbindungselement als Mitnehmer, wie Paßfedern oder ähnliches, gesichert
werden.
Bekannte Naben für Kunststoff-Lüfterräder werden aus mehreren
Teilen gefügt. Die Nabenhülse ist in der herkömmlichen Anordnung ein Drehteil, an dessen Umfang eine Scheibe aufgepreßt
und befestigt wird-,r~an die der Kunststoff-Radkörper
angespritzt wird. Die Scheibe wird am Umfang der Stahlnabenhülse verlötet und greift am Lüfterrad in den Kunststoff-Radkörper
ein, so daß die Drehmomentübertragung zwischen der Nabenhülse und dem Radkörper gewährleistet ist.
Auf einer Stirnseite der Nabe ist ein Anwerfring konzentrisch zur Nabenachse befestigt, welcher von einer einkuppelbaren
Anlaßvorrichtung des Motors mitnehmbar ist. Die Anlaßvorrichtung kann beispielsweise ein Seilzugstarter
sein, dessen Starterseil bei ziehender Betätigung Mitneh-
merelemente in Eingriff mit einer Mitnehmerverzahming 'des
Anwerfringes bringt. Beim Ziehen des Starterseils wird ein Drehmoment erzeugt und vom Anwerfring über den Kunststoff
des Radkörpers und die Nabenhülse auf die Kurbelwelle übertragen und so der Verbrennungsmotor in Betrieb genommen.
Die Herstellungskosten einer solchen Nabe sind sehr hoch,
da neben den Materialkosten der einzelnen Nabenbauteile insbesondere die Handhabungsvorgänge beim Positionieren und
Fügen der Nabenbauteile mit der erforderlichen Sorgfalt zeitaufwendig und daher teuer sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nabe der
gattungsgemäßen Art zu schaffen, welche kostengünstig herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
Die Nabenhülse und der Anwerfring werden erfindungsgemäß in
einem einstückig urgeformten Nabengehäuse ausgebildet. Das Nabengehäuse kann gegossen werden, wobei die einzelnen Elemente
des Nabengehäuses, nämlich insbesondere die Nabenhülse und der Anwerfring, bei jedem abgegossenen Bauteil in
gleicher Lage relativ zueinander angeordnet sind. Auch bei großen Stückzahlen der Nabe werden durch das Abgießen jeweils
formgleiche Bauteile gefertigt, welche ohne weiteres Positionieren der einzelnen Funktionselemente mit dem
Kunststoff-Radkörper versehen werden können. Außerdem werden bei der einstückigen Ausbildung des Nabengehäuses die
bei Betätigung der Anlaßvorrichtung auf den Anwerfring wirkenden Drehmomente über den metallischen Grundkörper des
Nabengehäuses direkt auf die Kurbelwelle übertragen. Span-
409 98BE . NA
nungen im Kunststoffmaterial treten dabei nicht auf. Das
Nabengehäuse besteht bevorzugt aus Aluminium und wird im Druckgußverfahren hergestellt.
Zweckmäßig sind am Umfang des Nabengehäuses radial ausgerichtete Anker angeformt. Die Anker überragen den Anwerfring
in radialer Richtung und greifen im Lüfterrad in den Kunststoff-Radkörper ein. über die Anker erfolgt die
Drehmomentübertragung zwischen Nabe und Lüfterradkörper. Zwischen den Ankern verbleibt jeweils ein Spalt bzw. ein
Raum, welcher mit dem Kunststoffmaterial des Radkörpers gefüllt
wird, wodurch die formschlüssige Bindung zwischen der Aluminiumnabe und dem Kunststoffradkörper verbessert ist.
Die Anker sind vorteilhaft drehsymmetrisch an dem Nabengehäuse angeordnet. Die Anzahl der Anker kann dabei gleich
der Anzahl der Mitnehmerzähne an der Innenseite des Anwerfringes sein, so daß jedem Mitnehmerzahn ein Anker zugeordnet
ist. Die Anker fußen vorteilhaft an der Nabenhülse, so daß die Anker direkt in drehmomentübertragender Verbindung
mit der Kurbelwelle stehen. Zweckmäßig sind die Anker dabei flach ausgeführt und liegen in einer senkrecht zur Nabenachse
stehenden Ebene. Der Anwerfring kann axial von der Nabenhülse beabstandet liegen, so daß in der Einbaulage des
Lüfterrades der Anwerfring nahe an der Innenwand eines Motorgehäuses liegt und so in einfacher Weise durch den von
außerhalb des Gehäuses zu betätigenden Starterseilzug der Anlaßvorrichtung antreibbar ist. Der Anwerfring wird dabei
von einem Stützmantel getragen, welcher den axialen Abstand des Anwerfringes von der Nabenhülse gewährleistet. Der Anwerfring
kann dabei teilweise in Oberdeckung mit dem Endabschnitt der Nabenhülse liegen. In einer vorteilhaften Ausbildung
des Nabengehäuses erhebt sich der Stützmantel des
40996BB.NA
Anwerfringes axial aus einer Scheibe, welche durch die
nebeneinander liegenden Anker gebildet ist.
Die Nabe kann kegelförmig ausgebildet sein und nach Art der Kegelverbindung an der Kurbelwelle gehalten sein. Das Ende
der Kurbelwelle ist entsprechend kegelförmig ausgestaltet. Mit einer Spannmutter wird die Kegelnabe vorgespannt, wodurch
das Nabengehäuse axial auf dem Ende der Kurbelwelle festliegt. In der Nabe kann eine Nut ausgebildet sein, in
die ein Verdrehsicherungselement einlegbar ist, welches in eine entsprechende Nut in der Kurbelwelle eingreift. Dabei
ist besonders vorteilhaft, wenn in der Nabe eine keilförmige Erhebung ausgebildet ist und dieser Keil in Eingriff
mit der Nut in der Kurbelwelle bringbar ist. Der Keil wird ebenso bei der Urformgebung des Nabengehäuses mitgeformt,
so daß eine besonders einfache Montage des Lüfterrades gewährleistet ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Nabe,
Fig. 2 eine Draufsicht der Nabe gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht der Nabe entlang der Linie III-
III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Schnittansicht der Nabe entlang der Linie IV-
IV in Fig. 2,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer alternativen Ausgestaltung der Nabe,
409 98BE . HA
Fig. 6 eine Schnittansicht eines Arbeitsgerätes, dessen
Antriebseinheit ein Lüfterrad mit einer erfindungsgemäßen Nabe aufweist.
Fig. 6 zeigt in einer Schnittansicht ein handgeftihrtes Arbeitsgerät,
dessen Werkzeug 44 von einem Verbrennungsmotor 30 angetrieben wird. Das Werkzeug ist im gezeigten Ausführungsbeispiel
ein Gebläserad 36, welches in einem Gebläsegehäuse 38 umläuft und durch eine öffnung einen Blasluftstrom
ausschiebt, welcher auf abzublasende Flächen zu richten ist. Das handgeführte Arbeitsgerät kann jedoch auch
eine Motorkettensäge, ein Trennschleifer, ein Freischneidegerät oder ähnliches sein, dessen Werkzeug von einem Verbrennungsmotor
30 angetrieben wird.
In dem Verbrennungsmotor 30 ist ein Kolben 32 längßbeweglich
angeordnet, dessen Hin- und Herbewegungen in einem Kurbeltrieb über eine Pleuelstange 33 und eine Kröpfung 35
eine Kurbelwelle 34 rotierend antreiben. Die Kurbelwelle 34 ist auf beiden Seiten des Verbrennungsmotors 30 aus dem
Kurbelgehäuse herausgeführt, wobei auf dem abtriebsseitigan Ende der Kurbelwelle 34 das Werkzeug (Gebläserad 36) drehfest
gehalten ist. Der Verbrennungsmotor 30 ist innerhalb eines Motorgehäuses 37 angeordnet, welches auch die Kurbelwelle
34 aufnimmt.
Auf der dem Werkzeug 44 gegenüberliegenden Seite des Verbrennungsmotors
30 ist auf der Kurbelwelle 34 ein Lüfterrad 20 drehfest gehalten. Die Beschaufelung des Lüfterrades 20
fördert einen Kühlluftstrom Kl, welcher durch das Motorgehäuse
37 auf die Kühlrippen 31 des Verbrennungsmotors 30 geleitet wird. Das Lüfterrad 20 besteht weitgehend aus
Kunststoff, der als Werkstoff ein günstiges Masse/Volumen-
4099SBE.NA
Verhältnis aufweist, wodurch das Lüfterrad leicht ist und
dabei eine wirkungsvolle Beschaufelung aufweist. Dabei besteht jedoch eine Nabenhülse, welche auf das Bnde der Kurbelwelle
aufgeschoben ist und die Nabe 1 des Lüfterrades bildet, aus einem zugfesten Werkstoff, insbesondere Metall.
Im Ausführungsbeispiel ist die Nabe aus Aluminium gefertigt. Die Nabenhülse trägt auf ihrem Umfang den Radkörper
21, welcher aus Kunststoff besteht und die Beschaufelung aufweist.
Das Lüfterrad 20 ist auf dem Ende der Kurbelwelle 34 axial festgelegt durch eine Schraubverbindung. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
ist die Welle/Nabe-Verbindung des Lüfterrades 20 als Kegelverbindung ausgebildet, wobei das Ende
der Kurbelwelle mit einem Gewinde versehen ist, auf das eine Spannschraube aufgeschraubt ist, welche an der Nabenhülse
aufliegt und mit einer entsprechenden Vorspannkraft die Kegelverbindung fixiert.
In Richtung der Nabenachse 9 des Lüfterrades 20 ist hinter dem freien Ende der Kurbelwelle 34 eine Anlaßvorrichtung 40
des Verbrennungsmotors 30 angeordnet. Die Anlaßvorrichtung 40 ist ein Seilzugstarter, dessen Seiltrommel 42 koaxial
zur Nabenachse 9 des Lüfterrades 20 an einem Lüfterdeckel 22 drehbar gehalten ist. Der Lüfterdeckel 22 verschließt
das Motorgehäuse 37 und weist öffnungen auf, durch die das Lüfterrad 20 die Kühlluft Kl ansaugt. Auf der Innenseite
des Lüfterdeckels 22 ist ein Lagerbolzen ausgebildet, auf dem die Seiltrommel 42 drehbar gelagert ist. Der Seilzug 41
ist aus dem Motorgehäuse 37 herausgeführt und weist an seinem Ende einen hier nicht dargestellten Handgriff auf.
Durch Ziehen des Seilzuges 41 kann die Seiltrommel in Drehbewegung versetzt werden. Die Drehung der Seiltrommel
42 erfolgt dabei gegen die rückstellende Kraft einer Feder,
40998BE.MA
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welche das Einrollen des Seilzuges 41 nach der Betätigung der Anlaßvorrichtung 40 veranlaßt. Die Anlaßvorrichtung
weist weiter eine Freilaufkupplung auf, welche beim Ziehen des Seilzuges das Anlaßdrehmoment der in Bewegung gesetzten
Seiltrommel auf die Kurbelwelle 34 überträgt und so den Verbrennungsmotor 30 in Betrieb nimmt. An der Nabenhülse
ist konzentrisch zur Nabenachse 9 ein Anwerfring 3 ausgebildet, welcher bei eingekuppelter Anlaßvorrichtung 40
formschlüssig mitgenommen wird. An der Innenseite des Anwerfringes 3 sind hierzu Kupplungszähne ausgebildet (siehe
Fig. 1 bis 5), mit denen Mitnehmerklinken oder ähnliches des Seilzugstarters 40 in Eingriff bringbar sind.
Erfindungsgemäß sind bei der Nabe 1 des Lüfterrades 20 die
Nabenhülse und der Anwerfring 3 in einem einstückig urgeformten Nabengehäuse ausgebildet. Fig. 1 zeigt eine Ansicht
des Nabengehäuses 5 des Lüfterrades, welches aus Gründen der Übersichtlichkeit ohne den Radkörper aus Kunststoff
dargestellt ist. Der Radkörper kann durch Kunststoff-Spritzguß an das Nabengehäuse 5 angespritzt werden. Der Anwerf
ring 3 liegt axial von der Nabenhülse 2 beabstandet, wodurch einerseits eine breitere Ausführung des luftfördernden
Kunststoff-Radkörpers ermöglicht ist und andererseits in der Einbaulage des Lüfterrades zwischen dem
Lüfterdeckel und der Stirnseite des Lüfterrades ein Zwischenraum gebildet wird, durch den genügend Kühlluft förderbar
ist. Der Anwerfring 3 der Nabe 1 wird dabei von einem Stützmantel 4 getragen. Der Anwerfring 3 weist einen
größeren Durchmesser auf als die Nabenhülse 2; der Durchmesser des Anwerfringes 3 ist mit der Geometrie und den Abmessungen
des hier nicht dargestellten Seilzugstarters und dessen Kupplung abgestimmt. Die Mantelfläche des Anwerfringes
3 überdeckt dabei in axialer Richtung den Endabschnitt der Nabenhülse 2.
40998BH.NA
Am Umfang des Nabengehäuses 5 sind radial ausgerichtete Anker 6 angeformt, welche im Lüfterrad in den Kunststoff-Radkörper
eingreifen und die formschlüssige Kraftübertragung in den Radkörper gewährleisten. Die Anker 6 sind scheibenförmig
ausgeführt und erstrecken sich in Umfangsrichtung der Nabe 1. Sie liegen jeweils in gleicher axialer Höhe der
Nabe 1 in einer senkrecht zur Nabenachse 5 stehenden Ebene und bilden eine gemeinsame, die Nabenhülse 2 umgebende
Ankerscheibe 8 aus. Aus der durch die Anker 6 gebildeten Scheibe 8 erhebt sich der Stützmantel 4 des Anwerfringes 3,
wodurch innerhalb des Nabengehäuses 5 ein durch den Anwerfring 3, den Stützmantel 4 und die Scheibe 8
begrenzter Raum zur Aufnahme der Starterkupplung und der Spannschraube zur Fixierung der Nabe auf der Kurbelwelle
gebildet ist.
Die Anker 6 des einstückigen Nabengehäuses 5 überragen den Anwerfring radial und greifen tief in den Kunststoff-Radkörper
ein. Sie sind drehsymmetrisch am Umfang der Nabe 1 angeordnet, so daß das Nabengehäuse 5 unwuchtsfrei rotieren
kann. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist das Nabengehäuse 5 sechs Anker 6 auf. Die Anzahl der Anker 6 ist
hier gleich der Anzahl der Kupplungszähne 14, die an der inneren Wandung des Anwerfringes 3 ausgebildet sind. Die
Anker 6 liegen dabei in etwa gleicher Drehwinkellage wie die Kupplungszähne 14.
Die Anker 6 sind mit Durchbrüchen 7 versehen, welche beim Anspritzen des Radkörpers von Kunststoff durchdrungen werden
und den Formschluß zwischen Nabe und Radkörper verbessern. Die Durchbrüche 7 erstrecken sich von einem Bereich
nahe den freien Enden der Anker 6 in radialer Richtung bis in den innerhalb des vom Anwerfring 3 überdeckten
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Bereiches der Ankerscheibe 8. In dem Stützmantel 4 sind ebenfalls Durchbrüche 17 ausgespart, welche sich demnach
axial erstrecken und bezüglich ihrer Drehwinkellage in
überdeckung mit den radialen Durchbrüchen 7 in den Ankern liegen. Das angespritzte Kunststoffmaterial dringt somit in
den innerhalb des Stützmantels 4 des Anwerfringes 3 gebildeten Raum bis zum Umfang der Nabenhülse 2 vor. Die Stirnseite
der Nabenhülse 2 reicht in axialer Richtung der Nabe
1 auf den Anwerfring 3 weiter als die axiale Erstreckung der Durchbrüche 17 im Stützmantel 4, so daß die Nabenhülse
2 sich über die Oberfläche des angespritzten Kunststoffmaterials erhebt und die Nabe 1 frei zugänglich ist.
Abhängig von der erforderlichen Förderleistung des Lüfterrades, welche durch die Gestaltung des Radkörpers und auch
die Drehzahl des Lüfterrades definiert wird, werden in jedem Anwendungsfall der erfindungsgemäßen Nabe bei unterschiedlichen
Arbeitsgeräten und verschiedenen Motorleistungen unterschiedliche Drehmomente erzeugt, welche durch das
Nabengehäuse 5 zu übertragen sind. Durch geeignete Gestaltung des Stützmantels 4 bezüglich seiner axialen Länge und
der Wandstärken in einzelnen Teilbereichen kann die erforderliche Steifigkeit und damit die sichere Drehmomentübertragung
in jedem spezifischen Anwendungsfall erreicht werden.
Bei dem erfindungsgemäß einstückigen Nabengehäuse 5 wird beim Einkuppeln des Seilzugstarters das Starterdrehmoment
materialschlüssig vom Anwerfring 3 auf die Nabenhülse 2 und somit direkt auf die Kurbelwelle übertragen,
so daß im Gegensatz zu bekannten Konstruktionen ein Kraftfluß über den Kunststoff des Radkörpers hinfällig ist.
In der Fig. 2 ist das Nabengehäuse in einer Draufsicht auf
die mit dem Anwerfring 3 versehene Seite gezeigt. Aus dieser
Darstellung wird besonders deutlich, daß die Breite der
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drehsymmetrisch am Umfang des Nabengehäuses angeordneten Anker 6 zu den freien Enden stetig verringert ist. Unter
der Breite ist hier die Erstreckung der scheibenförmigen Anker 6 in Umfangsrichtung des Nabengehäuses zu verstehen.
Die Anker 6 liegen in einer gemeinsamen Ebene und bilden die Ankerscheibe 8 aus, welche den vom Anwerfring 3 umschlossenen
Raum axial begrenzt. Die benachbart liegenden Seitenkanten 23 zweier Anker 6 sind an einem geringeren Radius
bezüglich der Nabenachse zusammengeführt als dem Radius des Anwerfringes, so daß innerhalb der vom Anwerfring
3 umrandeten Fläche der Ankerscheibe 8 Aussparungen gebildet sind, durch die Kunststoffmaterial des anzuspritzenden
Radkörpers ins Innere des Nabengehäuses dringen kann. Dabei ist im axialen Stützmantel des Anwerfringes 3 eine in Oberdeckung
mit dieser Aussparung gebildete öffnung vorgesehen, welche in dieser Darstellung nicht sichtbar ist. Die durch
die Seitenkanten der Ankerkanten 23 gebildeten Aussparungen in der Ankerscheibe 8 liegen in axialer überdeckung hinter
jeweils einem der Kupplungszähne 14, welche aus der inneren Wandung des Anwerfringes 3 zum formschlüssigen Eingriff des
Seilzugstarters ragen. Die am Fußbereich der Anker 6 durch die aneinander grenzenden Seitenkanten 23 gebildeten
Aussparungen bzw. öffnungen der Ankerscheibe 8 sind in der Zeichnungsfigur punktiert dargestellt.
Der Durchmesser Dr des Anwerfringes 3 ist abgestimmt mit
den einkuppelbaren Bauteilen des Seilzugstarters. Die radial ausgerichteten Anker 6 überragen den Anwerfring 3 in
radialer Richtung, so daß sie tief in den Kunststoffkörper
des Lüfterrades eingreifen und für sichere Drehmomentübertragung sorgen. Der Durchmesser D^ eines Umkreises der
freien Enden der Anker 6 beträgt etwa das 1,2- bis 2,5-fache des Durchmessers Dr des Anwerfringes 3. Im Ausführungsbeispiel
ist eine besonders vorteilhafte Dimensio-
40998BE.NA
Ii .: :
nierung des Nabengehäuses mit einem Verhältnis D^/Dr von
1,44 gezeigt.
In jedem der Anker 6 ist ein radialer Durchbruch 7 ausgespart, welcher sich von einem Bereich benachbart der freien
Enden der Anker 6 bis über den vom Anwerfring 3 überdeckten Ringabschnitt der Ankerscheibe 8 bis ins Innere des vom Anwerfring
3 berandeten Innenraums des Nabengehäuses erstreckt.
Aus der Fig. 3 ist in dem gezeigten Längsschnitt des Nabengehäuses
entlang der Linie III-III in Fig. 2 deutlich ersichtlich,
daß die radialen Durchbrüche 7 in der Ankerscheibe 8 mit den axialen Aussparungen 17 im Stützmantel 4
des Anwerfringes 3 eine gemeinsame öffnung bilden. Der
Stützmantel 4 erhebt sich axial aus der durch die Anker 6 gebildeten Ankerscheibe 8 mit einem etwa dem Durchmesser
des Anwerfringes 3 entsprechenden Durchmesser. Durch die einstückige Ausführung des Nabengehäuses ist der Anwerfring
3 materialschlüssig über den Stützmantel 4 und die Ankerscheibe 8 mit der Nabenhülse 2 verbunden, so daß die Drehmomente
des Seilzugstarters materialschlüssig über das zugfeste Material des Nabengehäuses (welches vollständig aus
Aluminium besteht) von der Nabe 1 auf die Kurbelwelle des Verbrennungsmotors übertragen werden.
Die freien Enden 19 der Anker 6 sind abgewinkelt ausgebildet , wodurch der Formschluß zwischen dem Nabengehäuse und
dem Kunststoff-Radkörper weiter verbessert wird. Die abgewinkelten
Enden 19 sind dabei zu der dem Anwerfring 3 gegenüberliegenden Stirnseite des Nabengehäuses gerichtet.
Abhängig von der erwarteten Belastung des Lüfterrades und der entsprechenden Dimensionierung der Elemente des Nabengehäuses
können die Enden 19 der Anker auch in andere
4099BBE. HA
Richtungen abgewinkelt sein. Die Aussparungen 7 in der Ankerscheibe
8 reichen in den Ankern 6 bis etwa in den Fußpunkt der Abwinkelung der freien Enden 19. Die Ankerscheibe
8 ist am Umfang der Nabenhülse 9 angeformt, so daß die Anker 6 an der Nabenhülse 2 fußen. Die Wandstärke der Ankerscheibe
8 kann örtlich erhöht sein. Durch Variation der Scheibendicke kann die Festigkeit des Nabengehäuses der Materialbeanspruchung
im vorgesehenen Belastungsfall angepaßt werden. Die Stirnseite der Nabenhülse 2 ist über die innenliegende
Stirnseite der Ankerscheibe 8 in den Innenraum des Nabengehäuses 5 hineingeführt und bildet eine radiale
Schulter 12 aus. Die Schulter 12 ist zur Anlage einer Spannmutter zur axialen Fixierung der Nabe 1 bestimmt und
erhebt sich aus der Ebene der. Ankerscheibe 8. Dadurch ist ein Ringraum um die Nabenhülse 2 gebildet, welcher beim Anspritzen
des Radkörpers mit Kunststoffmaterial angefüllt wird.
Die Nabe 1 ist kegelförmig ausgebildet und wird nach Art der Kegelverbindung an der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors
gehalten. Der Durchmesser der Nabe 1 ist dabei kegelförmig zum Anwerfring 3 verjüngt und wird beim Anziehen
der Spannverbindung auf das entsprechend kegelförmig ausgebildete Ende der Kurbelwelle gepreßt. Wie sich aus dem in
Fig. 4 gezeigten Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 2 ergibt, weist die in der Nabenhülse 2 ausgebildet Kegelnabe
eine Nut 16 auf, in die ein Verdrehsicherungselement einlegbar ist. Das Verdrehsicherungselement kann eine Paßfeder
sein, wobei ein Keil als besonders vorteilhaft angesehen wird. Die Nut 16 ist durchgängig ausgebildet und kann an
der Innenseite der Nabenhülse 2 durch Räumen oder Stoßen ausgespart werden oder besonders vorteilhaft bereits bei
der Urformgebung des Nabengehäuses berücksichtigt werden.
4099 SBB . HA
Fig. 5 zeigt in einer perspektivischen Darstellung eine alternative Ausführungsform der Aluminiumnabe, wobei als
Verdrehsicherungselement ein Keil 15 in der Nabe 1 bereits bei der Urformgebung am Nabengehäuse angeformt wird. Der
Keil 15 greift in der Einbaulage in eine entsprechende Nut der Kurbelwelle ein und gewährleistet die drehfeste Verbindung.
Das innerhalb des Nabengehäuses liegende Ende der Nabenhülse 2 ist bezüglich des Durchmessers zu einem Aufnahmetopf
11 für das freie Ende der Kurbelwelle erweitert. Den Boden des Aufnahmetopfes 11 bildet die radiale Schulter
12 zur Anlage der Spannmutter, welche sich in der Einbaulage des Lüfterrades ebenfalls innerhalb des Aufnahmetopfes
11 befindet. Der Aufnahmetopf 11 weist eine umlaufende Wandung auf, so daß Kunststoffmaterial beim Anspritzen des
Radkörpers an das Nabengehäuse nicht in den Aufnahmetopf 11 eindringen kann. Das Kunststoffmaterial dringt beim Spritzvorgang
durch die Durchbrüche 17 des Stützmantels 4 sowie die Aussparungen in der Ankerscheibe 8 (siehe Fig. 2 bis 4)
in das Nabengehäuse 5, wobei sich der Rand 13 aus der Oberfläche des innerhalb des Nabengehäuses 5 befindlichen
Kunststoffmaterials des Radkörpers erhebt. Beiderseits der Durchbrüche 7, 17 der Anker 6 bzw. des Stützmantels 4 sind
jeweils Konsolenstege 45 angeordnet. Die Konsolenstege 45 erhöhten die Steifigkeit der Anbindung der Ankerscheibe 8
an das Nabengehäuse 5 und verbessern den Formschluß zwischen dem Nabengehäuse und dem Kunststoff-Radkörper.
Innerhalb des Nabengehäuses 5 ist zwischen dem Anwerfring 3 und dem Ende der Durchbrüche 17 im Stützmantel 4 ein umlaufender
Ringabsatz 10 ausgeformt. Der Ringabsatz 10 liegt etwa auf gleicher Höhe wie der Rand 13 des Aufnahmetopfes
11. Beim Anspritzen des Kunststoff-Radkörpers wird der zwischen Aufnahmetopf 11 und Ringabsatz 10 gebildete
Ringquerschnitt des Nabengehäuses durch Anlage eines ent-
40998BE . HA
sprechenden Kernbauteils des Gießwerkzeuges abgedichtet. Der Ringabsatz 10 reicht über die einwärts gerichteten
Kupplungszähne 14 des Anwerfringes 3 hinaus in das Innere des Nabengehäuses 5.
4 09 98 BE . NA
Claims (1)
- Patent- und Rechtsanwalts-KanzleiPatentanwalt Dipl. Ing. Walter Jackisch & Partner.
Menzelstr. 40-70192 StuttgartAndreas Stihl AG & Co. A 40 998/styu .Badstr. 11513. Mai71336 WaiblingenAnsprüche1. Nabe eines Lüfterrades (20) für einen Verbrennungsmotor (3O)7 mit einer Nabenhülse (2) aus zugfestem Werkstoff, insbesondere Metall, welche einen Radkörper (21) aus Kunststoff trägt und welche drehfest auf einer Kurbelwelle (34) des Verbrennungsmotors (30) gehalten und mittels eines Spannelementes axial festlegbar ist, wobei auf einer Stirnseite der Nabe (1) ein Anwerfring (3) konzentrisch zur Nabenachse (9) befestigt ist, welcher von einer einkuppelbaren Anlaßvorrichtung (40) des Verbrennungsmotors (30) mitnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenhülse (2) und der Anwerfring (3) in einem einstückig urgeformten Nabengehäuse (5) ausgebildet sind.2. Nabe nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß der Anwerfring (3) axial von der Nabenhülse (2) beabstandet liegt und von einem Stützmantel (4) getragen ist.3. Nabe nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß der Anwerfring (3) einen deutlich größeren Durchmesser (Dr) aufweist als die Nabenhülse (2).4. Nabe nach Anspruch 2 oder 3,dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des Nabengehäuses (5) radial ausgerichtete Anker (6) angeformt sind.5. Nabe nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, daß die Anker (6) den Anwerfring (3) radial überragen.6. Nabe nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet, daß die Anker (6) drehsymmetrisch angeordnet sind.7. Nabe nach Anspruch 5 oder 6,dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (D^) eines Umkreises der freien Enden (19) der Anker (6) etwa das 1,2- bis 2,5-fache des Durchmessers (Dr) des Anwerfringes (3) beträgt.8. Nabe nach einem der Ansprüche 4 bis 7,dadurch gekennzeichnet, daß die Anker (6) an der Nabenhülse (2) fußen.9. Nabe nach einem der Ansprüche 4 bis 8,dadurch gekennzeichnet, daß die Anker (6) flach ausgeführt sind und in einer senkrecht zur Nabenachse (9) stehenden Ebene liegen .10. Nabe nach Anspruch 9,dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Anker (6) zu den freien Enden (19) stetig verringert ist.11. Nabe nach einem der Ansprüche 4 bis 10,dadurch gekennzeichnet, daß die Anker (6) an ihren freien Enden (19) abgewinkelt sind.40998AN.HA12. Nabe nach einem der Ansprüche 4 bis 11,dadurch gekennzeichnet, daß in den Ankern (6) Durchbrüche (7) ausgespart sind.13. Nabe nach einem der Ansprüche 9 bis 12,dadurch gekennzeichnet, daß der Stützmantel (4) des Anwerfringes (3) sich axial aus einer Ankerscheibe (8) erhebt, welche durch die nebeneinander liegenden Anker (6) gebildet ist.14. Nabe nach Anspruch 12 und 13,dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (7) sich in Richtung der Nabenachse (9) über den Ansatz des Stützmantels (4) hinaus erstrecken.15. Nabe nach Anspruch 14,dadurch gekennzeichnet, daß im Stützmantel (4) Durchbrüche (17) vorgesehen sind.16. Nabe nach Anspruch 14 und 15,dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (17) im Stützmantel (4) in jeweils gleicher Drehwinkellage der Nabe (1) wie die Durchbrüche (7) der Anker (6) liegen, wobei jeweils eine gemeinsame öffnung im Nabengehäuse (5) gebildet ist.17. Nabe nach einem der Ansprüche 13 bis 16,dadurch gekennzeichnet, daß die Anker (6) durch Konsolenstege (45) mit dem Stützmantel (4) verbunden sind.18. Nabe nach Anspruch 17,dadurch gekennzeichnet, daß die Konsolenstege (45) je-40998AM . HAweils beiderseits der Durchbrüche (7, 17) angeordnet sind.19. Nabe nach einem der Ansprüche 13 bis 18,dadurch gekennzeichnet, daß sich das innerhalb des Nabengehäuses (5) liegende Ende der Nabenhülse (2) aus der Ebene der Anker (6) erhebt.20. Nabe nach Anspruch 19,dadurch gekennzeichnet, daß das innerhalb des Nabengehäuses (5) liegende Ende der Nabenhülse (2) unter Ausbildung einer Schulter (12) zur Anlage des Spannelementes bezüglich des Durchmessers zu einem Aufnahmetopf (11) für das freie Ende der Kurbelwelle (34) erweitert ist.21. Nabe nach Anspruch 20,dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmetopf (11) eine umlaufende Wandung aufweist.22. Nabe nach einem der Ansprüche 13 bis 21,dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Nabengehäuses (5) zwischen dem Anwerfring (4) und den Enden der Durchbrüche (17) im Stützmantel (4) ein umlaufender Ringabsatz (10) ausgebildet ist.23. Nabe nach Anspruch 21 und 23,dadurch gekennzeichnet, daß der Ringabsatz (10) etwa auf gleicher Höhe wie ein Rand (13) des Aufnahmetopfes (11) liegt.24. Nabe nach einem der Ansprüche 2 bis 23,dadurch gekennzeichnet, daß der Stützmantel (4) und der Anwerfring (3) die gleichen Außendurchmesser aufweisen.4 099 8AH . HA25. Nabe nach einem der Ansprüche 1 bis 24,dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (1) kegelförmig ausgebildet ist und nach Art der Kegelverbindung an der Kurbelwelle (34) gehalten ist.26. Nabe nach Anspruch 25,dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (1) eine Nut (16) zum formschlüssigen Zusammenwirken mit einem Verdrehsicherungselement aufweist.27. Nabe nach einem der Ansprüche 1 bis 26,dadurch gekennzeichnet, daß in der Nabe (1) ein Keil (15) angeformt ist, welcher zur drehfesten Verbindung in eine entsprechende Nut in der Kurbelwelle (34) eingreift.28. Nabe nach einem der Ansprüche 1 bis 27,dadurch gekennzeichnet, daß das Nabengehäuse (5) aus Aluminium besteht.4099 BAN . NA
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