DE29807928U1 - Elektrischer Sicherungseinsatz - Google Patents
Elektrischer SicherungseinsatzInfo
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Description
Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg
2 Beschreibung
3 Elektrischer Sicherungseinsatz
s Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Sicherungseinsatz,
6 insbesondere einen NH-Sicherungseinsatz, mit einem in einem Gehäuse
7 angeordneten Arbeitsschmelzleiter, gemäß Hauptanmeldung (P 197 23 540.9)
9 Ein elektrischer Sicherungseinsatz enthält in der Regel eine Anzeigeeinrichtung,
10 mit der der Zustand des Arbeitsschmelzleiters optisch angezeigt wird, ohne daß
11 es hier zu seiner Entnahme aus der Sicherungshalterung bedarf. Ein solcher
12 elektrischer Sicherungseinsatz ist beispielsweise aus der europäischen
is Patentschrift 0 044 997 bekannt. Dort ist eine Anzeigeeinrichtung vorgesehen,
14 deren Kennmelder oder Anzeigeelement aus einem Federblech besteht, das zwei
is übereinanderliegende Schenkel bildet, von denen einer als Basisschenkel und der
ie andere als Anzeigeschenkel dient. Basisschenkel und Anzeigeschenkel bilden
&igr;? eine Schenkelfeder. Der Basisschenkel ist auf der Außenseite einer Stirnplatte
ie des Sicherungseinsatzes befestigt, während der Anzeigeschenkel gegen die
19 Federwirkung der Schenkelfeder von einem Anzeigeschmelzleiter oder Kenndraht
20 in vorgespannter Lage parallel zum Basischenkel fixiert ist, so daß die Schenkel
21 geschlossen sind. Bei durchgeschmolzenem Anzeigeschmelzleiter federt der
22 Anzeigeschenkel vom Basisschenkel ab, so daß anhand der geöffneten Lage von
23 Basisschenkel und Anzeigeschenkel erkennbar ist, ob der Sicherungseinsatz
24 ausgelöst hat oder nicht. Bei diesem bekannten Sicherungseinsatz ist jedoch ein
2s sicheres Erkennen seines Zustandes nur in einer Blickrichtung senkrecht zur
26 Stirnplatte möglich, da in einer Blickrichtung parallel zur Stirnplatte die Sicht durch
27 an der Stirnplatte angeordnete Grifflaschen verdeckt sein kann.
29 Aus der deutschen Offenlegungsschrift 43 05 912 und aus der deutschen
so Patentschrift 37 43 482 ist jeweils ein Sicherungseinsatz bekannt, bei dem die
si Anzeigeeinrichtung mittig im Gehäuse zwischen den Griffflaschen angeordnet ist.
32 Diese bekannten Sicherungseinsätze sind jedoch hinsichtlich ihrer Montage
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&igr; aufwendig, da beim Einbau des Anzeigeschmelzdrahtes und des Kennmelders
2 eine Bearbeitung an drei Seiten des Sicherungseinsatzes erforderlich ist. Des
3 weiteren kann es je nachdem, an welchem Ort die Sicherung eingesetzt ist,
4 möglich sein, daß ein mittig angeordneter Kennmelder schlechter zu erkennen ist
5 als ein an der Stirnplatte angeordneter Kennmelder.
7 Aus der deutschen Auslegeschrift 1 034 751 ist ein Sicherungseinsatz bekannt,
&bgr; bei dem ein Kennmelder vorgesehen ist, mit dem sowohl eine Anzeige an der
9 Stirnseite als auch an der Mantelfläche des Sicherungseinsatzes bewirkt wird.
10 Durch diese Maßnahme wird sichergestellt, daß die Anzeige für den Zustand des
11 Sicherungeinsatzes unabhängig vom Anbringungsort der Sicherung immer gut
12 sichtbar ist. Dieser bekannte Sicherungseinsatz enthält hierzu einen als Schieber
13 ausgebildeten, L-förmig gebogenen Kennmelder, der in einer Nut in der Wandung
&eegr; des Gehäuses geführt ist. Ein Schenkel des Kennmelders ragt über die Stirnplatte
is hinaus und ist mit einem Anzeigeschmelzleiter gegen die Wirkung einer in der Nut
is angeordneten Feder fixiert. Beim Durchschmelzen des Anzeigeschmelzdrahtes
&igr;? wird der Kennmelder von der Stirnplatte abgehoben. In diesem Zustand wird eine
is am freien Ende des Kennmelders angeordnete Markierung durch eine im Mantel
is des Gehäuses angeordnete Durchbrechung sichtbar. Auf diese Weise wird eine
20 optische Anzeige sowohl an der Stirnseite als auch an der Mantelfläche bewirkt.
21 Dieser bekannte Kennmelder ist jedoch aufgrund seiner zweiteiligen
22 konstruktionsweise (Schieber und Feder) fertigungstechnisch aufwendig.
23 Außerdem kann es vorkommen, daß bei Auslösen des Kennmelders Feder und
24 Schieber aus dem Sicherungseinsatz heraus in den Sicherungskasten fallen und
25 dort zu Störungen führen.
27 Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen
28 Sicherungseinsatz anzugeben, der eine einfach aufgebaute Anzeigeeinrichtung
29 enthält, die eine gut sichtbare optische Anzeige des Zustandes des
so Arbeitsschmelzleiters sowohl an der Blickrichtung parallel zur Stirnplatte als auch
31 in einer Blickrichtung senkrecht zur Stirnplatte ermöglicht.
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&igr; Die genannte Aufgabe wird gelöst mit einem elektrischen Sicherungseinsatz mit
2 den Merkmalen des Patentanspruches 1. Der elektrische Sicherungseinsatz
3 gemäß der Erfindung enthält einen in einem Gehäuse angeordneten
4 Arbeitsschmelzleiter und eine Anzeigeeinrichtung, die ein schwenkbar um eine
5 Schwenkachse federnd gelagertes Anzeigeelement umfaßt, das von einem in
6 einem Gehäuse angeordneten Anzeigeschmelzleiter in vorgespannter Lage fixiert
7 ist. Das Anzeigelelement umfaßt einen an einer Stirnplatte des Gehäuses
&bgr; zumindest teilweise sichtbar angeordneten ersten Schenkel und einen mit diesem
9 verbundenen zweiten Schenkel, der in einer Ausnehmung eines zur Stirnplatte im
10 wesentlichen senkrechten Gehäusemantels in einer Blickrichtung parallel zur
11 Stirnplatte zumindest teilweise sichtbar angeordnet ist. Eine auf diese Weise
12 gestaltete Anzeigeeinrichtung kann fertigungstechnisch einfach montiert werden
is und bewirkt eine optische Anzeige des Zustandes des Arbeitsschmelzleiters
14 sowohl an der Stirnplatte als auch im Mantelbereich des Gehäuses.
ie In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Anzeigeeinrichtung
&igr;? einstückig ausgeführt. Dadurch ist die Montage erleichtert.
is In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das
20 Anzeigelement einen Basisschenkel auf, der an der Stirnplatte fixiert ist und mit
21 dem ersten Schenkel des Anzeigelementes eine Schenkelfeder bildet. Durch
22 diese Maßnahme ist die Montage zusätzlicher Federn nicht erforderlich.
23 Außerdem ist sichergestellt, daß die Anzeigeeinrichtung auch bei geschmolzenem
24 Anzeigeschmelzleiter fest mit dem Sicherungseinsatz verbunden bleibt und nicht
25 wegspringen kann.
27 Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
28 wiedergegeben.
30 Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Ausführungsbeispiele der
Zeichnung verwiesen. Es zeigen:
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&igr; Fig.1 einen elektrischen Sicherungseinsatz gemäß der Erfindung in einem
2 Längsschnitt,
3 Fig.2 den elektrischen Sicherungseinsatz in einer Seitenansicht auf die
4 Schmalseite,
s Fig.3 den elektrischen Sicherungseinsatz in einer Draufsicht auf eine
6 Stirnseite,
7 Fig.4 u.5 den elektrischen Sicherungseinsatz in einen Längsschnitt bzw. in
&bgr; einer Seitenansicht bei durchgeschmolzenem Anzeigeschmelzleiter,
9 Fig.6 U.7 eine vorteilhafte Ausgestaltung eines elektrischen
10 Sicherungseinsatzes gemäß der Erfindung in einem Längsschnitt
11 bzw. in einer Draufsicht auf eine Schmalseite,
12 Fig.8 U.9 den Sicherungseinsatz gemäß Figuren 6 bzw. 7 bei
13 durchgeschmolzenem Anzeigeschmelzleiter,
&eegr; Fig. 10 U.11 weitere vorteilhafte Ausgestaltungen eines elektrischen
is Sicherungseinsatzes gemäß der Erfindung jeweils in einem
ie Längsschnitt,
&igr;? Fig.12 u.13 einen Sicherungseinsatz bzw. ein vormontiertes Teil eines
is Sicherungseinsatzes mit einer bevorzugten Ausgestaltung der
ig Anzeigeeinrichtung in einem Längsschnitt,
20 Fig.14 einen Sicherungseinsatz in einer Ausführungsform mit
21 spannungsfreien Grifflaschen und im Auslösefall spannungsfreier
22 Anzeigeeinrichtung in einem Längsschnitt.
24 Gemäß Fig.1 umfaßt ein elektrischer Sicherungseinsatz ein Gehäuse 2, in dem
25 ein Arbeitsschmelzleiter 4, beispielsweise ein mit Engstellen versehenes
26 Kupferband, angeordnet ist, der den elektrischen Kontakt zwischen zwei an den
27 Stirnseiten des Gehäuses 2 angeordneten Kontaktmessern 6 herstellt.
29 Das Gehäuse 2 umfaßt einen hülsenförmigen Gehäusemantel 8, der aus einem
so Isolationswerkstoff, beispielsweise einer Keramik, besteht. Der Gehäusemantel 8
31 ist an seinen Stirnseiten mit einer Stirnplatte 10 bzw. einer Grundplatte 11
32 verschraubt. Zwischen der Stirnplatte 10 bzw. der Grundplatte 11 und dem
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&igr; Gehäusemantel 8 sind außerdem jeweils Dichtungen 12 angeordnet, die den
2 Innenraum des Gehäuses 2 dicht gegen den Außenraum abschließen und
3 verhindern, daß der im Innenraum befindliche Löschsand nach außen entweichen
4 kann. Als Material für die Dichtungen 12 kann beispielsweise ein Klebstoff
5 vorgesehen sein.
7 Die Stirnplatte 10 und die Grundplatte 11 sind jeweils mit einer über den
&bgr; Gehäusemantel 8 vorstehenden Griffflasche 14 versehen. Eine in der
9 Grundplatte 11 angeordnete Kappe 16 verschließt das Innere des Gehäuses 2,
10 nachdem es mit Löschsand gefüllt worden ist.
12 Innerhalb des Gehäuses 2 ist ein Anzeigeschmelzleiter 20, beispielsweise ein
13 Draht, angeordnet, der elektrisch parallel zum Arbeitsschmelzleiter 4 geschaltet
&eegr; ist. Der Anzeigeschmelzleiter 20 ist im Bereich der Grundplatte 11 an einer
is Zwischen platte 22, beispielsweise durch eine Punktschweißung, fixiert und an das
is an der Grundplatte 11 angeordnete Kontaktmesser 6 angeschlossen. In der
17 Stirnplatte ist in einer Öffnung 24 eine Isolierbuchse 26 eingesetzt, durch die der
ie Anzeigeschmelzleiter 20 hindurchgeführt ist. Die Öffnung 24 mündet in eine
is Ausnehmung 28 der Stirnplatte 10. Eine Anzeigeeinrichtung 30 ist mit einem
20 Basisschenkel 32 in diese Ausnehmung 28 eingelegt und dort durch
21 Verquetschen des seitlichen Randes der Ausnehmung 28 fixiert.
23 Die Anzeigeeinrichtung 30 besteht aus einem elektrisch leitfähigen Federblech
24 und umfaßt ein L-förmig gebogenes Anzeigeelement 33, das einen ersten
25 Schenkel 34 und einen dazu nahezu senkrecht verlaufenden zweiten Schenkel
26 umfaßt. Der erste Schenkel 34 ist schwenkbar um eine zur Zeichenebene
27 senkrechte und zur Stirnplatte 10 parallele Schwenkachse 38 angeordnet. Im
28 bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß der Figur ist die Anzeigeeinrichtung
29 einstückig und besteht aus einem Federblech. Basisschenkel 32 und erster
so Schenkel 34 bilden dann eine Schenkelfeder, die durch den am ersten
31 Schenkel 34 fixierten Anzeigeschmelzleiter 20 in vorgespannter Lage derart fixiert
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&igr; ist, daß Basisschenkel 32 und erster Schenkel 34 annähernd parallel zueinander
2 verlaufen, d. h. die Schenkelfeder geschlossen ist.
4 Der Anzeigeschmelzleiter 20 schmilzt im Ansprechfall oberhalb oder an seiner
5 Durchführung durch die Isolierbuchse 26 ab. Da er die Stirnplatte 10 nicht berührt,
&bgr; kann er nicht mit ihr verschweißen, so daß ein sicheres Auslösen des
7 Anzeigeelementes 33 gewährleistet ist.
9 Im Gehäusemantel 8 ist eine Ausnehmung 40 angeordnet, die den zweiten
10 Schenkel 36 aufnimmt. Die Stirnplatte 10 ist mit einer mit dieser Ausnehmung 40
11 fluchtenden Öffnung 42 versehen, durch die der zweite Schenkel 36 in die
12 Ausnehmung 40 eingeführt werden kann. Die Ausnehmung 40 ist im Beispiel der
13 Figur ein innerhalb des Gehäusemantels verlaufender Kanal, beispielsweise eine
14 Bohrung, der sich nur geringfügig über die Mitte des Gehäusemantels 8 hinaus
is erstreckt. Mittig im Gehäusemantel 8 ist ein quer zu seiner Längsachse 44
ie verlaufender Querkanal 46, beispielsweise eine Querbohrung, angeordnet, der in
&eegr; die Ausnehmung 40 mündet.
19 Der zweite Schenkel 36 ist mit seinem freien Ende gegenüber dem Querkanal 46
20 angeordnet. An diesem freien Ende ist auf dem zweiten Schenkel 36 eine farbige
21 Markierung 50 angeordnet, die durch den Querkanal 46 in einer Blickrichtung
22 senkrecht zur Längsachse 44 bei nicht geschmolzenem Anzeigeschmelzleiter 20
23 sichtbar ist. An seinem dem freien Ende gegenüberliegenden Ende ist eine
24 weitere farbige Markierung 52 angordnet, die in der Figur dargestellten
25 Anzeigeposition nicht sichtbar ist.
27 In der Figur ist außerdem zu erkennen, daß der zweite Schenkel 36 in einem
28 spitzen Winkel zum ersten Schenkel angeordnet ist, so daß er in der gezeigten
29 Anzeigeposition schräg zur Innenwand der Ausnehmung 40 verläuft und leichter
so um die Schwenkachse 38 geschwenkt werden kann.
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1 In der Draufsicht auf die Schmalseite des Sicherungseinsatzes gemäß Fig. 2 ist
2 zu erkennen, daß durch den Querkanal 46 der zweite Schenkel 36 mit seinem die
3 farbige, beispielsweise grüne, Markierung 50 tragenden freien Ende sichtbar ist.
5 Gemäß Fig. 3 ist einer Draufsicht auf die Stirnplatte 10 der erste Schenkel 34 des
6 Anzeigelementes sowie die mit der Ausnehmung 40 (Fig. 1) fluchtende Öffnung 42
7 zu erkennen. Der erste Schenkel 34 ist mit einem Durchbruch oder Schlitz 48
a versehen, durch den der Anzeigeschmelzleiter 20, in der Regel ein dünner Draht,
9 hindurchgeführt ist und auf der Oberseite des ersten Schenkels 34 mit diesem
10 punktverschweißt ist.
12 In Fig.4 ist der Sicherungseinsatz gemäß Fig. 1-3 bei durchgeschmolzenem
13 Anzeigeschmelzleiter 20 dargestellt. Die aus dem Basisschenkel 32 und dem
14 ersten Schenkel 34 gebildete Schenkelfeder ist in ihre Ruhelage aufgeschnappt.
is Der Öffnungswinkel &agr; sowie die Länge des ersten Schenkels 34 und die Lage der
is Markierung 52 auf dem zweiten Schenkel 36 sind so aufeinander abgestimmt, daß
&igr;? in dieser Ruhelage die Markierung 52 über die Öffnung 42 der Deckplatte 10
ie hinausragt und die Markierung 50 am freien Ende des Schenkels 36 aus dem
is vom Querkanal 46 gebildeten Sichtfeld verschwindet.
21 Bei Draufsicht auf die schmale Seite des Sicherungseinsatzes ergibt sich bei
22 geschmolzenem Anzeigeschmelzleiter eine fehlende Farbanzeige im Querkanal
23 46 sowie eine sichtbare farbige, beispielsweise rote, Markierung 52 im Bereich der
24 Stirnplatte 10.
26 Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.6 ist der Gehäusemantel 8 mit einer
27 Ausnehmung 60 versehen, die über die Mitte des Gehäusemantels 8 hinausragt.
28 Zwischen dem Grund 62 der Ausnehmung und dem unteren Rand 64 des
29 Querkanals 46 wird auf diese Weise ein Bereich 66 innerhalb der Ausnehmung 60
30 gebildet, der das freie Ende des zweiten Schenkels 36 aufnimmt, ohne daß es
31 durch das vom Querkanal 46 gebildete Sichtfenster sichtbar ist. In dieser
32 Ausführungsform kann der zweite Schenkel 36 neben der bei ungeschmolzenem
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&igr; Anzeigeschmelzleiter 20 sichtbaren Markierung 50 an seinem freien Ende eine
2 weitere Markierung 54 tragen, die bei ungeschmolzenem Anzeigeschmelzleiter 20
3 gemäß Fig.9 im vom Querkanal 46 gebildeten Sichtfenster sichtbar ist.
s Bei geschmolzenem Anzeigeschmelzleiter 20 ist dann gemäß Fig.8 und 9 sowohl
&bgr; im Querkanal 46 als auch oberhalb der Deckplatte 10 eines Auslösen der
7 Sicherung anzeigende farbige Markierung 50 bzw. 52 sichtbar.
9 Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.10 ist der Querkanal 46 außerhalb der Mitte
10 des Gehäusemantels 8 in der Nähe der Deckplatte 10 angeordnet. Durch diese
11 Maßnahme ist die für die Ausnehmung 60 erforderliche Tiefe verringert. Dies hat
12 fertigungstechnisch Vorteile.
14 Gemäß Fig.11 ist eine Ausnehmung 70 vorgesehen, die sich zumindest auf einen
is Teil ihrer Länge bis zum Außenrand des Gehäusemantels 8 erstreckt, so daß ein
ie Absatz oder eine Schulter gebildet wird. Dies führt zu einer weiteren
17 fertigungstechnischen Vereinfachung.
19 Sowohl im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.10 als auch im Ausführungsbeispiel
20 gemäß Fig.11 umfaßt die Ausnehmung einen von der Stirnplatte 10 abgewandten
21 Bereich 66, in den das freie Ende des zweiten Schenkels 36 bei gespanntem
22 Anzeigeschmelzleiter 20 derart hineinragt, daß es in einer Blickrichtung parallel
23 zur Stirnplatte 10 nicht sichtbar ist.
25 Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 12 ist zu erkennen, daß der Basisschenkel 32
26 der Anzeigeeinrichtung 30 an seinem freien Ende 322 in Form eines Hakens 324
27 umgebogen ist. Dieser Haken 324 umgreift den Rand der sich in der mit dem
28 Kontaktmesser 6 verbundenen Stirnplatte 10 der Öffnung 42, so daß dieser Rand
29 als Widerlager dient. Der Haken 324 ist im montierten Zustand zwischen der
so Stirnplatte 10 und dem Gehäusemantel 8 festgeklemmt. Haken 324 und
si Basisschenkel 32 bilden eine Schenkelfeder, die bei am ersten Schenkel 34 des
32 L-förmig gebogenen Anzeigeelementes 33 unter Spannung fixiertem
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&igr; Anzeigeschmelzleiter 20 ebenfalls gespannt ist, so daß zumindest eine zwischen
2 dem Basisschenkel 32 und dem ersten Schenkel 34 des Anzeigeelementes 33
3 angeformte Nase oder Ausrundung 326 an der Stirnplatte 10 anliegt, wie dies in
4 der Figur gestrichelt eingezeichnet ist. Im entspannten Zustand, d. h. bei
5 geschmolzenem Anzeigeschmelzleiter 20, ist der Basisschenkel 32 von der
6 Stirnplatte 10 und der Isolierbuchse 26 abgehoben. Der erste Schenkel 34, der
7 Basisschenkel 32 und der Haken 324 bilden dabei im entspannten Zustand
&bgr; annähernd die Form eines Z.
10 Mit einer solchen Gestaltung der Anzeigeeinrichtung 30 ist eine Vereinfachung der
11 Montage verbunden, da, wie dies aus Fig. 13 näher hervorgeht, die
12 Anzeigeeinrichtung 30 bei der Montage lediglich in die Stirnplatte 10 vor deren
13 Befestigung am Gehäusemantel 8 eingehängt werden muß.
is In den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 1-13 ist ein elektrischer
ie Sicherungseinsatz dargestellt, dessen Stirnplatten elektrisch mit den
ir Kontaktmessern kurzgeschlossen sind, so daß der mit der Stirnplatte verbundene
is Basisschenkel und damit auch der erste Schenkel des Anzeigeelementes
19 ebenfalls elektrisch mit dem Kontaktmesser verbunden sind. Bei
20 Ausführungsformen mit spannungsfreien Grifflaschen ist es erforderlich zumindest
21 den Teil der Stirn- und Grundplatten elektrisch isolierend auszuführen, in dem die
22 Grifflaschen eingebettet sind. In einer solchen Ausführungsform kann auch ein
23 Basisschenkel vorgesehen sein, der in konstruktiver Anlehnung an die in der
24 deutschen Offenlegungsschrift 32 03 211 oder der europäischen
25 Offenlegungsschrift 0 201 714 offenbarten Ausführungsbeispiele eine Kontur
26 aufweist, die am Kontaktmesser anliegt, um eine elektrische Verbindung zwischen
27 Basisschenkel und Kontaktmesser herzustellen.
29 Ein solches Ausführungsbeispiel mit spannungsfreien Grifflaschen ist in Fig. 14
so dargestellt. Dort sind Stirn- und Grundplatten 100 bzw. 110 aus Kunststoff
si vorgesehen, in die spannungsfrei, d. h. elektrisch isoliert von den
32 spannungsführenden Kontaktmessern 6, die Grifflaschen 140 eingebettet sind.
(N:\AN\98183.DOC) 29. April 1998
Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg I**!**"! i*"s HV Seile; *{q
&igr; Die Anzeigeeinrichtung 30 hintergreift mit ihrem Haken 324 den
2 kontaktmesserseitigen Rand der Öffnung 42 der Stirnplatte 100 und ist im
3 montierten Zustand zwischen dieser und dem Gehäusemantel 8 verklemmt. In
4 eine Ausnehmung auf der Unterseite der Stirnplatte 100 ist eine elektrisch leitende
5 Kontaktplatte 102 eingelegt, die mit dem Kontaktmesser 6 elektrisch leitend
6 verbunden ist. Im gespannten Zustand, d. h. bei nichtgeschmolzenem
7 Anzeigeschmelzleiter 20, liegt die im Übergangsbereich zwischen dem
&bgr; Basisschenkel 32 und dem ersten Schenkel 34 des L-förmigen Anzeigeelementes
9 33 ausgeformte Nase oder Ausrundung 326 an der Kontaktplatte 102 an, so daß
10 die aus einem elektrisch leitenden Federblech bestehende Anzeigeeinrichtung 30
11 mit dem Kontaktmesser 6 kurzgeschlossen ist und Spannung führt. Dieser
12 Zustand ist gestrichelt eingezeichnet. Bei durchgeschmolzenem
13 Anzeigeschmelzleiter 20 hebt aufgrund der Federwirkung der aus Haken 324 und
&eegr; Basisschenkel 32 gebildeten Schenkelfeder die Ausrundung 326 von der
is Montageplatte 102 ab. Im ausgelösten Zustand ist somit die Anzeigeeinrichtung
ie 30 spannungsfrei, d. h. führt keine elektrische Spannung.
(N.\AN\98183.DOC) 29. April 1998
Claims (1)
- Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg
&igr; 98183-9/32/443 29. April 19986 Ansprüche8 1. Elektrischer Sicherungseinsatz, insbesondere NH-Sicherungseinsatz, mit9 einem in einem Gehäuse (2) angeordnetem Arbeitsschmelzleiter (4) und mit10 einer Anzeigeeinrichtung (30), die ein schwenkbar um eine Schwenkachse11 (38) federnd gelagertes Anzeigeelement (33) umfaßt, das von einem in einem12 Gehäuse (8) angeordneten Anzeigeschmelzleiter (20) in vorgespannter Lage13 fixiert ist, wobei das Anzeigeelement (33) einen an einer Stirnplatte (10) des&eegr; Gehäuses (8) zumindest teilweise sichtbar angeordneten ersten Schenkel (34)is und einen mit diesem verbundenen zweiten Schenkel (36) umfaßt, der in einerie Ausnehmung (40;60;70) eines zur Stirnplatte (10) im wesentlichen17 senkrechten Gehäusemantels (8) in einer Blickrichtung parallel zur Stirnplatteie (10) zumindest teilweise sichtbar angeordnet ist.20 2. Elektrischer Sicherungseinsatz nach Anspruch 1, bei dem eine einstückige21 Anzeigeeinrichtung (30) vorgesehen ist.23 3. Elektrischer Sicherungseinsatz nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die24 Anzeigeeinrichtung (30) einen Basisschenkel (32) aufweist, der an der25 Stirnplatte (10) fixiert ist und mit dem ersten Schenkel (34) des26 Anzeigeelementes (33) eine Schenkelfeder bildet.28 4. Elektrischer Sicherungseinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,29 bei dem die Schwenkachse (38) parallel zur Stirnplatte (10) orientiert ist.31 5. Elektrischer Sicherungseinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,32 bei dem der Anzeigeschmelzleiter (20) am ersten Schenkel (34) fixiert ist.(N:\AN\981 B3.DOC) 29. April 1998PatentanwälteTergau & Pohl, Nürnberg *. &idigr; .' . . &iacgr; "*· »Seite· ·*2:&igr; 6. Elektrischer Sicherungseinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei2 dem als Ausnehmung (40;60) ein innerhalb des Gehäusemantels (8) parallel3 zur Längsachse (44) verlaufender Kanal vorgesehen ist.5 7. Elektrischer Sicherungseinsatz nach Anspruch 6, bei dem als Kanal eine6 parallel zur Längsachse (44) des Gehäusemantels (8) verlaufende7 Längsbohrung vorgesehen ist.9 8. Elektrischer Sicherungseinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,10 bei dem im Gehäusemantel (8) ein quer zur Längsachse (44) verlaufender11 Querkanal (46) vorgesehen ist, der sich bis zur Ausnehmung (40;60) erstreckt,12 und durch den ein Teil des zweiten Schenkels (36) in einer Blickrichtung13 parallel zur Stirnplatte (10) sichtbar ist.is 9. Elektrischer Sicherungseinsatz nach Anspruch 8, bei dem als Querkanal (46)ie eine Querbohrung vorgesehen ist.ie 10. Elektrischer Sicherungseinsatz nach Anspruch 9, bei dem der Querkanal (46)19 mittig im Gehäusemantel (8) angeordnet ist.21 11. Elektrischer Sicherungseinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem22 sich die Ausnehmung (70) zumindest auf einen Teil ihrer Länge bis zum23 Außenrand des Gehäusemantels (8) erstreckt.25 12. Elektrischer Sicherungseinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,26 wobei die Ausnehmung (60;70) einen von der Stirnplatte (10) abgewandten &zgr;? Bereich (66) umfaßt, in den das freie Ende des zweiten Schenkels (36) bei28 ungeschmolzenen Anzeigeschmelzleiter (20) derart hineinragt, daß es in einer29 Blickrichtung parallel zur Stirnplatte (10) nicht sichtbar ist.31 13. Elektrischer Sicherungseinsatz nach Anspruch 12, bei dem das freie Ende des32 zweiten Schenkels (36) mit einer farbigen Markierung (54) versehen ist, die bei(N:\AN\98183.DOC) 29. April 1998Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg · ; .*.! !***. JSSitai .'3.&igr; geschmolzenem Anzeigeschmelzleiter (20) in einer Blickrichtung parallel zur2 Stimplatte (10) sichtbar ist.4 14. Elektrischer Sicherungseinsatz nach Anspruch 13 in Verbindung mit einem der5 Ansprüche 7 bis 9, bei dem nebeneinander zwei Markierungen (50;54) mit &bgr; unterschiedlicher Farbe vorgesehen sind, von denen eine (50) bei7 ungeschmolzenem Anzeigeschmelzleiter (20) in einer Blickrichtung parallel zur&bgr; Stirnplatte (10) sichtbar ist.10 15. Elektrischer Sicherungseinsatz nach einem der Ansprüche 3 bis 14, bei dem11 das freie Ende (322) des Basisschenkels (32) mit einem Haken (324) zur12 Montage an der Öffnung (42) der Stirnplatte (10) versehen ist.&eegr; 16. Elektrischer Sicherungseinsatz nach Anspruch 15, bei dem Haken (324) und is Basisschenkel (32) eine Schenkelfelder bilden.&igr;? 17. Elektrischer Sicherungseinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, is bei dem elektrisch isolierte Grifflaschen (140) vorgesehen sind, wobei dieig Anzeigeeinrichtung (33) zumindest im gespannten Zustand mit einem20 Kontaktmesser (6) elektrisch leitend verbunden ist.22 18. Elektrischer Sicherungseinsatz nach Anspruch 17 in Verbindung mit Anspruch23 16, bei dem zwischen dem Basisschenkel (32) und dem ersten Schenkel (34)24 des Anzeigeelementes (33) eine Ausrundung (326) angeformt ist, die im25 gespannten Zustand an einer mit dem Kontaktmesser (6) elektrisch leitend26 verbundenen Kontaktplatte (102) anliegt(N:\AN\98183.DOC) 29. April 1998
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