DE29805063U1 - Sicherheitsanschlußstück zum Anschließen eines Ausdehnungsgefäßes an einen geschlossenen Fluidkreislauf - Google Patents
Sicherheitsanschlußstück zum Anschließen eines Ausdehnungsgefäßes an einen geschlossenen FluidkreislaufInfo
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Description
Sicherheitsanschlußstück zum Anschließen eines Ausdehnungsgefäßes
an einen geschlossenen Fluidkreislauf
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsanschlußstück zum Anschließen eines Ausdehnungsgefäßes
an einen geschlossenen Fluidkreislauf, insbesondere eine Heizanlage mit geschlossenem Wasserkreislauf, mit einem von der dem Fluidkreislauf
zugeordneten Anschlußöffnung zu der dem Ausdehnungsgefäß zugeordneten Anschlußöffnung führenden Fluidkanal.
In Fluidkreisläufen, bei denen infolge einer Temperaturänderung des Fluids
Druckschwankungen auftreten können, ist es vorgeschrieben, ein Ausdehnungsgefäß zu installieren, in welchem Heizflüssigkeit während des Temperaturanstiegs
aufgenommen werden kann. Ein Beispiel für einen solchen Fluidkreislauf ist eine Heizanlage mit geschlossenem Wasserkreislauf. Die gleichen Probleme treten
auch beispielsweise in einem Hydraulikkreislauf auf, in dem sich die Hydraulikflüssigkeit
während des Betriebs der hierüber betriebenen Anlage erwärmen kann. Ein solches Ausdehnungsgefäß unterliegt im Laufe der Zeit Veränderungen durch
die sich kontinuierlich ändernde Druckbelastung und den Verschleiß seiner Membran,
weshalb eine regelmäßig Kontrolle und Wartung des Ausdehnungsgefäßes erforderlich ist. Zur Überprüfung ist es jedoch erforderlich, daß die Wartungsperson
die komplette Anlage stillegt und die im Kreislauf enthaltene Flüssigkeit bis zur Höhe des Gefäßes abläßt, damit die Flüssigkeit keine Gefahr für die Wartungsperson
und die Umgebung darstellt. Den es ist aufgrund entsprechender sicherheitstechnischer Bestimmungen nicht zulässig, den Fluidweg zum Ausdehnungsgefäß
hin abzusperren, da die Gefahr besteht, daß nach erfolgter Demontage und Reinigung vergessen wird, das wieder an die Rohrleitung des Kreislaufs
angeschlossene Ausdehnungsgefäß „freizugeben", also die Absperrung zu öffnen,
was zu verheerenden Folgen führen kann. Ferner könnten andere Personen versehentlich den Zufluß zum Ausdehnungsgefäß absperren.
Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, ein Anschlußstück der eingangs
genannten Art anzugeben, das es insbesondere im Hinblick auf die sicherheitstechnischen
Belange ermöglicht, auf einfache Weise das Ausdehnungsgefäß warten zu können.
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Zur Lösung dieses Problems ist bei einem Sicherheitsanschlußstück mit den eingangs
genannten Merkmalen erfindungsgemäß vorgesehen, daß ein Absperrorgan zum Trennen des Ausdehnungsgefäßes vom Fluidkreislauf vorgesehen ist,
mittels dem der Fluidkanal reversibel schließbar ist, und daß eine Einrichtung zur
Ermöglichung einer Sicherstellung der Offenstellung des Absperrorgans vorgesehen
ist.
Das erfindungsgemäße Sicherheitsanschlußstück sieht zum einen ein Absperrorgan
vor, mittels dem der Fluidkanal geschlossen werden kann und so das Ausdehnungsgefäß
vom Fluidkreislauf abgekoppelt werden kann. In diesem Zustand ist also der Fuidkreislauf vom Ausdehnungsgefäß getrennt, so daß dieser ohne
Problem demontiert werden kann, ohne daß die Gefahr eines Flüssigkeitsaustritts gegeben ist. Ein Ablassen des Fluids ist nicht mehr erforderlich. Um auf der anderen
Seite zu gewährleisten, daß nach Wiederanschluß des Ausdehnungsgefäßes der Fluidkanal auch tatsächlich geöffnet ist, so daß das Ausdehnungsgefäß seine
Funktion erfüllen kann, ist erfindungsgemäß die Einrichtung zur Ermöglichung einer
Sicherstellung der Offenstellung des bevorzugten manuell zu betätigenden Absperrorgans vorgesehen, welche gewährleistet, daß der Fluidkanal geöffnet ist,
das Ausdehnungsgefäß also seine Funktion ausüben kann und der Fluidkreislauf bzw. die entsprechende Anlage voll funktionsfähig ist. Die Einrichtung ist zweckmäßigerweise
für die Anbringung einer Plombierung ausgebildet, das heißt, die Wartungsperson muß eine Plombierung in bekannter Weise anbringen, die dann
den entsprechenden Sicherheitsnachweis liefert, daß zwischen dem Fluidkreislauf
bzw. der Anlage und dem Ausdehnungsgefäß keine Absperrung geschlossen ist.
Zu diesem Zweck kann die Einrichtung eine am Anschlußstück, also am feststehenden
Gehäuseteil vorgesehene Öse und eine am Handhabungsabschnitt des manuell zu betätigenden Absperrorgans vorgesehene zweite Öse aufweisen,
durch welche ein Plombierungsfaden oder -draht führbar ist. Mit dem erfindungs-
gemäßen Anschlußstück lassen sich somit sämtliche sicherheitsrelevanten Erfordernisse
erfüllen bei gleichzeitiger Ermöglichung einer einfachen Abkopplung des Ausdehnungsgefäßes.
Da die im Ausdehnungsgefäß enthaltene Flüssigkeit komprimiert ist und unter einem
Druck steht, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn erfindungsgemäß eine dem Absperrorgan - in Richtung zum Ausdehnungsgefäß gesehen - nachgeschaltete,
mit dem Fluidkanal kommunizierende Fluidablaßeinrichtung, insbesondere in Form eines Ablaßhahns vorgesehen ist, über welche die komprimierte Flüssigkeit
und auch der Überdruck teilweise noch im montierten aber bereits abgesperrten Zustand des Ausdehnungsgefäßes ablaßbar ist. Zusätzlich oder alternativ kann
erfindungsgemäß das Anschlußstück ferner einen ebenfalls entsprechend nachgeschalteten
Druckanzeiger aufweisen, über den kontrollierbar ist, wie hoch der Druck im Ausdehnungsgefäß ist, und mittels dem überwacht werden kann, daß
nach Öffnen des Ablaßhahns ein entsprechender Druckausgleich erfolgt ist. Selbstverständlich ist es ausreichend, wenn am Anschlußstück entsprechende
Anschlußmittel für eine Fluidablaßeinrichtung bzw. einen Druckanzeiger vorgesehen
sind, um diese im Bedarfsfall auch demontieren zu können.
Gemäß einer ersten Erfindungsausgestaltung kann das Absperrorgan eine im
Fluidkanal bewegbare Absperrschraube umfassen, die in einfacher Weise in den Fluidkanal hinein bzw. aus diesem zur Öffnung herausgeschraubt werden kann.
Eine Erfindungsalternative hierzu kann vorsehen, daß das Absperrorgan eine im Fluidkanal drehbar angeordnete Kugel umfaßt, die eine einen Fluiddurchtritt ermöglichende
Durchbrechung aufweist. Das Öffnen bzw. Absperren erfolgt durch einfaches Verdrehen der Kugel, was bei manuellem Absperrorgan mittels eines
entsprechenden Handhabungsabschnittes in einfacher Weise bewerkstelligt werden kann. Dabei kann die Durchbrechung gewinkelt, insbesondere in einem Winkel
von 90° verlaufen, alternativ hierzu kann sie auch geradlinig durch die Kugel führen.
Demgegenüber kann das Absperrorgan gemäß einer weiteren Erfindungsalternative
eine drehbar angeordnete Walze oder Klappe umfassen, die eine einen
• &phgr; ·
Fluiddurchtritt ermöglichende Durchbrechung aufweist und - wie auch die Kugel mittels
eines geeigneten Handhabungsabschnitts ohne Probleme betätigt werden kann. Dabei kann die Walze oder Klappe derart angeordnet und die Durchbrechung
derart ausgebildet sein, daß ein einen Winkel, insbesondere von 90°, beschreibender
Fluidweg realisiert ist. Auch hier kann alternativ die Walze oder Klappe derart angeordnet und die Durchbrechung derart ausgebildet sein, daß ein
geradliniger Fluidweg realisiert ist. Für eine einfache Handhabung der kugel- bzw.
walzen- oder klappenförmigen Absperrorgane hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn erfindungsgemäß zwischen der Offen- und der Geschlossenstellung
ein Verdrehwinkel von ca. 90° gegeben ist.
Wie beschrieben treten infolge der Temperaturverhältnisse innerhalb des Fluidkreislaufes
entsprechende Überdrucke bzw. Druckschwankungen auf. Diesen wird durch Einsatz von Ventilen, die zum Entlüften dienen können oder als Sicherheitsventile
ausgebildet sind, Rechnung getragen. Um zu vermeiden, daß das oder die hierzu vorgesehenen Ventile an unterschiedlichen Orten vorgesehen sind
bzw. werden müssen, was auch aus Wartungszwecken umständlich ist, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das Anschlußstück selbst wenigstens ein dem
Absperrorgan - in Richtung zum Ausdehnungsgefäß gesehen - vorgeschaltetes, mit dem Fluidkanal kommunizierendes Ventil aufweist, oder daß wenigstens ein
entsprechendes Anschlußmittel für ein Ventil vorgesehen ist, wobei zweckmäßigerweise
ein Sicherheitsventil und ein Entlüftungsventil oder entsprechende Anschlußmittel
für die Ventile vorgesehen sind. Das derart ausgestaltete Anschlußstück stellt folglich ein kompaktes Sicherheitsaggregat dar.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den
im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Anschlußstücks mit montier
tem Ausdehnungsgefäß sowie weiteren Zusatzelementen,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein Anschlußstück einer ersten Ausführungsform
mit geschlossenem Absperrorgan in Form einer Absperrschraube,
Fig. 3 einen Schnitt durch das Anschlußstück aus Fig. 2 mit offener Ab-
sperrschraube,
Fig. 4 einen Schnitt durch ein Anschlußstück einer zweiten Ausführungsform
mit geschlossenem Absperrorgan in Form einer Kugel, mit gewinkelter Durchbrechung,
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Fig. 5 einen Schnitt durch das Anschlußstück aus Fig. 4 mit in Offenstel
lung befindlicher Kugel,
Fig. 6 einen Schnitt durch ein Anschlußstück einer dritten Ausführungsform
mit geschlossenem Absperrorgan in Form einer Kugel mit geradlini
ger Durchbrechung,
Fig. 7 einen Schnitt durch das Anschlußstück gemäß Fig. 6 mit in Offenstellung
befindlicher Kugel,
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Fig. 8 einen Schnitt durch ein Anschlußstück einer dritten Ausführungsform
mit geschlossenem befindlichen Absperrorgan in Form einer Klappe, und
Fig. 9 einen Schnitt durch das Anschlußstück gemäß Fig. 8 mit in Offenstel
lung befindlicher Klappe.
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Anschlußstück 1 mit mehreren daran befestigten
Komponenten. Das Anschlußstück weist, vgl. Fig. 2, einen Anschlußöffnung 2 auf, die mit der Rohrleitung eines nicht näher gezeichneten Fluidkreislaufs, bspw.
einer Heizanlage, kommuniziert bzw. an diese anschließbar ist. Das Anschlußstück
1 ist ein Hohlkörper mit einem im Inneren ausgebildeten Fluidkanal 3, der
unter anderem vor der Anschlußöffnung 2 zu einer Anschlußöffnung 4 führt, an
welche ein Ausdehnungsgefäß 5 angeschlossen werden kann. Dieses Ausdehnungsgefäß
dient zur Aufnahme etwaigen infolge entsprechender im Fluidkreislauf herrschender Druckbedingungen eintretenden Fluids. Das Anschlußstück 1 weist
ferner ein erstes Anschlußmittel 6 für ein Entlüftungsventil 7 sowie ein zweites
Anschlußmittel 8 für ein Sicherheitsventil 9 auf, wobei die Ventile 7, 9 selbstverständlich
entsprechend demontiert werden können. Ferner sind entsprechende Anschlußmittel 10 für einen Druckanzeiger 11 sowie Anschlußmittel 12 für eine
Fluidablaßeinrichtung in Form eines Ablaßhahns 13 vorgesehen, wobei auch der Druckanzeiger 11 und der Ablaßhahn 13 im Bedarfsfall demontiert werden können.
Ferner ist ein Absperrorgan 14 vorgesehen, mittels welchem der Fluidkanal 3 reversibel
so versperrt werden kann, daß der Fluidfluß von der Anschlußöffnung 2 zur Anschlußöffnung 4 unterbrochen wird, das heißt, das Ausdehnungsgefäß ist
vom vorgeschalteten Fluidkreislauf abkoppelbar. Infolge der Anordnung der Anschlußmittel
10 und 12 sind bei geschlossenem Absperrorgan 14 auch der Druckanzeiger 11 und der Ablaßhahn 13 abgekoppelt. Dies ermöglicht es, daß mittels
des Druckanzeigers 11 der Druck im Ausdehnungsgefäß 5 bekannt und kontrollierbar
ist, und daß mittels des Ablaßhahns 13 die unter Druck stehende Flüssigkeit im Ausdehnungsgefäß zumindest teilweise abgelassen und ein Druckausgleich
erreicht werden kann.
Gemäß den in Fig. 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Absperrorgan
14 als Absperrschraube 15 ausgebildet, die in den Fluidkanal 3 ein- und ausschraubbar
ist. Fig. 2 zeigt die Stellung der Absperrschraube in der Geschlossenstellung, Fig. 3 die in der Offenstellung. Die Absperrschraube 15 ist in einem entsprechenden
Gewindegang 16 geführt.
Ferner ist eine Einrichtung 17 zur Sicherstellung der Offenstellung des Absperrorgans,
hier der Absperrschraube 15 vorgesehen. Diese umfaßt zwei Ösen 18, 19,
wobei die Öse 18 am Anschlußstückgehäuse angebracht ist, die Öse 19 hingegen
am Handhabungsabschnitt der Absperrschraube 15. In herausgeschraubtem, also
geöffnetem Zustand gemäß Fig. 3 liegen die Ösen 18, 19 annähernd deckungsgleich
übereinander, so daß ein Plombierungsdraht 20 hindurchgefädelt werden
kann, der mittels einer entsprechenden Plombe 21 geschlossen werden kann.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine zweite Ausführungsform eines Absperrorgans 14.
Der Aufbau des Anschlußstücks 1 ist insoweit der gleiche, unterschiedlich ist lediglich
die entsprechende Lagerung des hier als Kugel 22 ausgebildeten Absperrorgans. Die Kugel 22 ist mittels eines Handhabungsabschnitts 23 drehbar im
Fluidkanal gelagert. Sie weist eine Durchbrechung 24 auf, die im gezeigten Beispiel
einen Winkel von 90° aufweist. Die Ausbildung des Anschlußstücks 1 hinsichtlich der Lagerung der Kugel 22 und des Fluidkanals 3 ist dabei derart, daß
die Kugel 22 zwischen der Offen- und der Geschlossenstellung um einen Winkel von 90° zu verdrehen ist, was sich aus den Fig. 4 und 5 ergibt. Auch hier sind entsprechende
Ösen 18, 19 vorgesehen, durch welche wiederum ein Plombierungsdraht 20 hindurchgefädelt und mit einer Plombe 21 verschlossen werden kann.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine weitere Ausführungsform des Absperrorgans 14.
Dieses ist auch hier als Kugel 22 ausgebildet, jedoch verläuft die Durchbrechung
25 hier geradlinig durch die Kugel. Der sonstige Aufbau des Anschlußstücks 1 sowie des Absperrorgans 14 entspricht dem gemäß der Fig. 4 und 5, absehen von
der etwas anderen Ausgestaltung der Kugellagerung sowie des Fluidkanals.
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt. Hier ist das Absperrorgan
14 als drehbar gelagerte Klappe 26 ausgebildet, die ebenfalls eine Durchbrechung 27 aufweist, durch welche das Fluid treten kann. Auch hier ist die
Ausgestaltung derart, daß zwischen der Offen- und der Geschlossenstellung ein Verdrehwinkel von 90° gegeben ist, vgl. die beiden gezeigten Stellungen gemäß
der Fig. 8 und 9. Abgesehen von der entsprechenden Ausgestaltung der Klappenlagerung
sowie des Fluidkanals ist der Aufbau des Anschlußstücks 1 entsprechend den vorbeschriebenen Ausführungsformen.
Soll nun das Ausdehnungsgefäß 5 gewartet werden, muß die Wartungsperson
ausgehend beispielsweise von der in Fig. 1 gezeigten Stellung und Ausbildung
des Anschlußstücks 1 zunächst die Plombierung aufbrechen. Anschließend ist nach
Entfernung einer bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 3 vorgesehenen Abdeckkappe 28 - das Absperrorgan 14 zu schließen und auf diese Weise
das Ausdehnungsgefäß 5, der Druckmesser 11 und der Absperrhahn 13 vom
Fluidkreislauf abzukoppeln. Anschließend wird der Ablaßhahn 13 geöffnet, um die
im Inneren des Ausdehnungsgefäßes 5 enthaltene komprimierte Flüssigkeit zumindest
teilweise abzulassen und den Druck auszugleichen. Dies wird mittels des Druckmessers überprüft. Anschließend kann das Ausdehnungsgefäß abgeschraubt
und gewartet werden, nach erfolgter Wartung wird es wieder montiert.
Der Ablaßhahn 13 wird geschlossen. Anschließend ist das Absperrorgan 14 wieder
zu öffnen. Im Falle der Ablaßschraube 15 wird diese soweit herausgeschraubt,
bis die Ösen 18 und 19 deckungsgleich übereinanderliegen. Die anderen beschriebenen Absperrorgane in Form der Kugel 22 bzw. der Klappe 26 werden
entsprechend in die Offenstellung gedreht, wobei auch hier die Ösen 18, 19 nahestmöglich aneinanderliegen. Anschließend wird der Plombierungsdraht durch
die Ösen 18, 19 geführt und mit der Plombe 21 verschlossen. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Absperrung auch tatsächlich geöffnet ist. Das erfindungsgemäße
Anschlußstück' kann in jedem geschlossenen Fluidkreislauf, beispielsweise einem Heizkreislauf als Sicherheitsaggregat mit direktem Anschluß an
den Kessel, Anschluß an eine Anlage mit Mehrzonenverteilung, Anschluß mit Mauerauflage im Abstand zum Kessel oder zur Hauptanlage eingesetzt werden.
Claims (15)
1. Sicherheitsanschlußstück zum Anschließen eines Ausdehnungsgefäßes an
einen geschlossenen Fluidkreislauf, insbesondere eine Heizanlage mit geschlossenem
Wasserkreislauf, mit einem von der dem Fluidkreislauf zugeordneten Anschlußöffnung zu der dem Ausdehnungsgefäß zugeordneten
Anschlußöffnung führenden Fluidkanal, dadurch gekennzeichnet, daß ein Absperrorgan (14) zum Trennen des Ausdehnungsgefäßes (5) vom Fluidkreislauf
vorgesehen ist, mittels dem der Fluidkanal (3) reversibel schließbar ist, und daß eine Einrichtung (17) zur Ermöglichung einer Sicherstellung
der Offenstellung des Absperrorgans (14) vorgesehen ist.
2. Sicherheitsanschlußstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Absperrorgan (14) ein manuell zu betätigendes Absperrorgan ist.
3. Sicherheitsanschlußstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (17) zur Sicherstellung der Offenstellung des Absperrorgans für die Anbringung einer Plombierung (20, 21) ausgebildet ist.
4. Sicherheitsanschlußstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung (17) eine am Anschlußstück vorgesehene Öse (18) und eine am Handhabungsabschnitt des manuell zu betätigenden Absperrorgans
(14) vorgesehene zweite Öse (19) umfaßt, durch welche ein Plomierungsfaden oder -draht (20) führbar ist.
5. Sicherheitsanschlußstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß es eine dem Absperrorgan (14) - in Richtung zum Ausdehnungsgefäß (5) gesehen - nachgeschaltete, mit dem Fluidkanal
(3) kommunizierende Fluidablaßeinrichtung, insbesondere in Form eines Ablaßhahns (13), und/oder einen nachgeschalteten Druckanzeiger (11)
aufweist, oder daß entsprechende Anschlußmittel (10, 12) für eine Fluidablaßeinrichtung (13) bzw. einen Druckanzeiger (11) vorgesehen sind.
6. Sicherheitsanschlußstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (14) eine im Fluidkanal bewegbare Absperrschraube (15) umfaßt.
7. Sicherheitsanschlußstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Absperrorgan (14) eine im Fluidkanal (3) drehbar angeordnete Kugel (22) umfaßt, die eine einen Fluiddurchtritt ermöglichende
Durchbrechung (24, 25) aufweist.
8. Sicherheitsanschlußstück nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchbrechung (24) gewinkelt, insbesondere in einem Winkel von 90° verläuft.
9. Sicherheitsanschlußstück nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchbrechung (25) geradlining durch die Kugel führt.
10. Sicherheitsanschlußstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Absperrorgan (14) eine drehbar angeordnete Walze oder Klappe (26) umfaßt, die eine einen Fluiddurchtritt ermöglichende
Durchbrechung (27) aufweist.
11. Sicherheitsanschlußstück nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Walze oder Klappe (26) derart angeordnet und die Durchbrechung derart ausgebildet ist, daß ein einen Winkel, insbesondere von 90°, beschreibender
Fluidweg realisiert ist.
12. Sicherheitsanschlußstück nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Walze oder Klappe (26) derart angeordnet und die Durchbrechung (27) derart ausgebildet ist, daß ein geradliniger Fluidweg realisiert ist.
13. Sicherheitsanschlußstück nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen der Offen- und der Geschlossenstellung ein Verdrehwinkel von ca. 90° gegeben ist.
14. Sicherheitsanschlußstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß es wenigstens ein dem Absperrorgan (14) - in Richtung zum Ausdehnungsgefäß (5) gesehen - vorgeschaltetes, mit dem
Fluidkanal (3) kommunizierendes Ventil (7, 9) aufweist, oder daß wenigstens ein entsprechendes Anschlußmittel (6, 8) für ein Ventil (7, 9) vorgesehen
ist.
15. Sicherheitsanschlußstück nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Sicherheitsventil (9) und ein Entlüftungsventil (7) oder entsprechende Anschlußmittel (6, 8) für die Ventile (7, 9) vorgesehen sind.
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| R207 | Utility model specification |
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