DE29805837U1 - Spreizdübel - Google Patents
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- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
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Description
fischerwerke
Artur Fischer GmbH & Co. KG
72178 Waldachtal
27.03.1998
M 1905 JU/SQ
M 1905 JU/SQ
Beschreibung
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Die Erfindung betrifft einen Spreizdübel mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1.
Ein derartiger Spreizdübel ist bekannt aus der DE 31 46 027 Al Der bekannte
Spreizdübel weist eine Spreizhülse auf, an der durch von einer vorderen Stirnseite her
angebrachte Längsschlitze Spreizzungen ausgebildet sind. Am vorderen Ende der Spreizhülse ist ein sich erweiternder Spreizkörper angeordnet, der durch Auftreiben der
Spreizzungen auf den Spreizkörper diese radial auseinanderspreizt. Das Auftreiben
erfolgt durch Einschlagen der Spreizhülse in axialer Richtung in das Bohrloch. Der
Spreizkörper muß dabei auf einem Bohrlochgrund aufsitzen.
Der bekannte Spreizdübel ist zum Setzen in einem zylindrischen Bohrloch insbesondere
in Beton vorgesehen. Beim Aufspreizen der Spreizzungen prägen sich diese im Bereich
ihrer vorderen Stirnränder in eine Bohrlochwandung ein, so daß ein Hinterschnitt im
Bohrloch gebildet wird. Der Spreizdübel wird durch radiales Andrücken der Spreizzungen an die Bohrlochwandung kraftschlüssig und durch Hintergreifen der vom
Spreizdübel verursachten Hinterschneidung formschlüssig im Bohrloch verankert.
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Der bekannte Spreizdübel hat den Nachteil, daß zum Herstellen der Hinterschneidung
eine hohe Spreizkraft notwendig ist. Weiterer Nachteil ist, daß der Spreizkörper auf dem
Bohrlochgrund aufsitzen muß, um die Spreizhülse auf ihn auftreiben und dadurch
aufspreizen zu können. Deswegen ist ein Bohrloch mit auf den Spreizdübel
abgestimmter Tiefe notwendig.
Aus der EP 308 594 B1 ist ein metallischer Spreizdübel mit Spreizhülse und einem
Gewindeschaft bekannt, der an seinem Schaftende einen in die Spreizhülse
einziehbaren Spreizkonus besitzt. Das Einziehen des Spreizkonuses erfolgt in der
Weise, daß eine am anderen Ende des Gewindeschaftes angeordnete Mutter sich an den zu befestigenden Gegenstand abstützt und durch Aufschrauben der Mutter der
Gewindeschaft mit Spreizkonus in Richtung Bohrlochmündung gezogen wird. Die Spreizhülse bleibt dabei ortsfest im Bohrloch fixiert und wird durch den Spreizkonus
aufgespreizt. Um gute Gleiteigenschaften zwischen dem metallischen Spreizkonus und
der metallischen Spreizhülse zu erreichen, ist zwischen Spreizkonus und Spreizhülse
eine aus verformbarem Material bestehende Gleithülse angeordnet. Durch einen am Stirnrand der Spreizhülse anstoßenden Anschlag der Gleithülse wird diese beim
Spreizvorgang mitgenommen und entlang der Konusfläche zerquetscht. Der Spreizkörper wird üblicherweise durch Kaltumformung oder Drehverfahren hergestellt,
so daß eine relativ glatte Oberfläche des Spreizkonuses entsteht. Die Gleithülse
verhindert bei hohem Spreizdruck zwar die Kaltverschweißung, allerdings ergibt sich in
Verbindung mit dem herkömmlichen Herstellverfahren des Spreizkörpers insbesondere
bei aus Edelstahl hergestellten Spreizdübeln ein Gleiteffekt, der schon bei geringen am
Gewindebolzen angreifenden Zugkräften zu einem Durchzug des Spreizkörpers durch die Spreizhülse führt. Aufgrund der geringeren Auszugskraft wird einerseits die
Tragfähigkeit des Betons nicht voll genutzt und andererseits die aus Sicherheitsgründen
an den Spreizdübel zu stellenden Anforderungen nicht erfüllt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spreizdübel der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß insbesondere auch bei aus Edelstahl hergestellten Spreizdübeln
beim Aufspreizen die Kaltverscheißung vermieden und eine hohe, die Tragfähigkeit des
Betons voll nutzende Haltekraft erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die zwischen dem Spreizkörper und der Spreizhülse angeordnete, vorzugsweise
aus Kunststoff bestehende Gleithülse entsteht eine Zwischenschicht, die verhindert, daß
die aus Metall bestehende Spreizhülse und Spreizkörper unter hohem Druck
* *&idigr; J J #* J &idigr; ·..'
aufeinandergleiten. Durch diese Maßnahme wird die Kaltverschweißung, die
insbesondere bei einem aus Edelstahl hergestellten Spreizdübel auftritt, verhindert. Der
durch die Gleithülse sich ergebende und für eine hohe Auszugskraft ungünstige Schmiereffekt wird durch die durch Sandstrahlen erzeugte Aufrauhung kompensiert.
Durch das Sandstrahlen des Spreizkörpers entsteht eine mit Spitzen und Kanten
versehene Außenfläche, die den Reibungskoeffizienten zwischen Spreizkörper und Gleithülse wiederum erhöht unter Vermeidung einer direkten Berührung der metallischen
Flächen. Die gewünschte Wirkung tritt bei einer Rauhtiefe zwischen 25 pm und 40 pm
der auf den Spreizkörper aufgebrachten Aufrauhung auf. Erreicht wird diese Rauhtiefe
und die mit Kanten und Spitzen gebildete Aufrauhung durch Sandstrahlen mit Quarzsand bzw. Hochofenschlacke, wobei die Korngröße zwischen 0,5 pm und 1,5 pm
liegt.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
nähers erläutert.
Der in Figur 1 und 2 dargestellte Spreizdübel 1 weist einen konischen Spreizkörper 2
und einen Schaft 3 auf, der an seinem dem Spreizkörper gegenüberliegenden Ende mit
einem Gewinde 4 versehen ist. Die Spreizhülse 5 des Spreizdübels 1 ist auf einem einen
reduzierten Querschnitt aufweisenden Abschnitt 6 des Schaftes 3 angeordnet.
Die Spreizhülse 5 ist mit an ihrem vorderen Stirnrand 7 beginnenden Längsschlitzen 8
versehen, die etwa die Länge des Spreizkörpers 2 haben. Durch diese Längsschlitze 8
sind nach vorn stehende Spreizzungen 9 an der Spreizhülse 5 gebildet. Durch Ausnehmungen 10 im vorderen Stirnrand der Spreizhülse 5 ergeben sich nach vorn
stehende Zähne 11. Auf den Zähnen sind Nocken 12 angeordnet, die sich in einem
Bereich der Spreizhülse 5 befinden, der am stärksten bei der Verankerung des Spreizdübels 1 aufgeweitet wird.
Zwischen dem Spreizkörper 2 und der Spreizhülse 5 ist eine Gleithülse 13 angeordnet,
die etwa die Länge der Zähne 11 hat. Die vorzugsweise aus Kunststoff bestehende
Gleithülse 13 verhindert eine Kaltverscheißen der Spreizhülse 5 mit dem Spreizkörper 2
während des Aufspreizvorganges. Um die Gleithülse 13 an der Spreizhülse 5 zu fixieren,
weist sie nach außen abstehende Ansätze in Form von Längsrippen 14 auf, die nach Art
einer Nut- und Federverbindung in die Ausnehmungen 10 der Spreizzungen 9
eingreifen. Um trotz der Gleithülse 13 eine hohe Auszugskraft zur Vermeidung eines
Durchzugs des Spreizkörpers 2 durch die Spreizhülse 5 zu erreichen, ist die Außenfläche des Spreizkörpers 2 mit einer Spitzen und Kanten aufweisenden
Aufrauhung 17 versehen, deren Rauhtiefe in einem Bereich zwischen 25&mgr;&eegr;&tgr;&igr; und 40 &mgr;&pgr;&agr;
liegt. Die Aufrauhung wird durch Sandstrahlen mit Quarzsand oder Hochofenschlacke
mit einer Korngröße von 0,5 &mgr;&idiagr;&eegr; bis 1,5 &mgr;&eegr;&igr; erreicht.
Claims (2)
1. Spreizdübel mit metallischer Spreizhülse (5), einem metallischen Spreizkörper (2)
mit Spreizkonus an einem Ende und einem durch Gewinde (4) oder dgl.
ausgebildeten Befestigungsmittel am anderen Ende, wobei der Spreizkörper (2)
unter Zwischenschaltung einer zwischen Spreizkörper (2) und Spreizhülse (5) angeordneten, aus verformbarem Material bestehenden Gleithülse (13) über das
Befestigungsmittel in die Spreizhülse (5) einziehbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenfläche des Spreizkörpers (2) durch Sandstrahlen aufgerauht ist.
2. Spreizdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauhtiefe der
Aufrauhung in einem Bereich zwischen 25 &mgr;&idiagr;&eegr; und 40 pm liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29805837U DE29805837U1 (de) | 1998-03-31 | 1998-03-31 | Spreizdübel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29805837U DE29805837U1 (de) | 1998-03-31 | 1998-03-31 | Spreizdübel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29805837U1 true DE29805837U1 (de) | 1999-08-05 |
Family
ID=8055067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29805837U Expired - Lifetime DE29805837U1 (de) | 1998-03-31 | 1998-03-31 | Spreizdübel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29805837U1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R163 | Identified publications notified | ||
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990916 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010105 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
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|
| R071 | Expiry of right | ||
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Owner name: FISCHERWERKE GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: FISCHERWERKE ARTUR FISCHER GMBH & CO. KG, 72178 WALDACHTAL, DE Effective date: 20080319 |